CFD Trading Vertrag einfach erklärt

INHALTSÜBERSICHT

Die Grundlage für den CFD Handel ist ein sogenannter CFD Trading Vertrag, der zwischen dem Broker und dem Trader geschlossen wird. Ohne einen derartigen Vertrag wäre es nicht möglich, über und mit dem jeweiligen CFD Broker zu handeln.

In unserem Beitrag möchten wir daher näher darauf eingehen, was ein CFD Trading Vertrag ist. Ferner erläutern wir, wie der Handel mit CFDs funktioniert, wie Sie in CFDs investieren können und stellen eine kleine Auswahl der besten Broker vor.

Was ist ein CFD Trading Vertrag?

In nahezu allen Finanzbereichen müssen Sie mit jeweiligen Anbietern einen Vertrag abschließen, wenn Sie deren Dienste und Services in Anspruch nehmen möchten. Das gilt zum Beispiel für die Eröffnung eines Girokontos genauso wie die eines Wertpapierdepots. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch beim CFD Handel der CFD Trading Vertrag die rechtliche Basis darstellt.

Der Vertrag beinhaltet allerdings nicht nur, dass ein Handelskonto für Sie eröffnet wird und Sie anschließend mit den entsprechenden Differenzkontrakten handeln können. Vielmehr ist es ein wesentlicher Inhalt beim CFD Trading Vertrag, dass der Tausch von Geld und Basiswerten in Form einer jeweiligen Kursdifferenz vereinbart wird.

Genauer gesagt ist es innerhalb des CFD Trading Vertrages so, dass Sie als Trader mit dem Broker den Austausch der Wertentwicklung nebst eventueller Erträge eines Basiswertes vereinbaren, wobei zusätzlich eine Zinszahlung während der Haltedauer zu berücksichtigen ist.

Was wird in einem CFD Vertrag festgelegt?

Sowohl beim Kauf als auch beim späteren Verkauf der CFDs werden dementsprechend Geld und Basiswerte miteinander getauscht. Daher findet ausschließlich die Verrechnung der Kursdifferenzen statt, weshalb CFDs eben als Contracts For Difference (Differenzkontrakte) bezeichnet werden.

Der CFD Trading Vertrag beinhaltet ferner, dass Sie beim Kauf der CFDs eine bestimmte Sicherheitsleistung in Form von Guthaben auf dem Handelskonto zu tätigen haben. Dabei handelt es sich um die sogenannte Margin, auf die wir im nächsten Abschnitt noch näher eingehen werden. Dort erfahren Sie nämlich, wie der Handel mit CFDs grundsätzlich funktioniert. 

Wie funktioniert der CFD Handel?

bitcoin ordermaske erklärung

Nachdem Sie nun wissen, dass der CFD Handel stets auf dem Abschluss eines CFD Tradings Vertrages basiert, kommen wir nun zum Thema, wie das CFD Trading im Detail funktioniert. Nachdem Sie mit dem Broker einen entsprechenden CFD Trading Vertrag abgeschlossen haben, werden die entsprechenden CFDs gekauft oder verkauft. Den CFD Trading Vertrag schließen Sie also quasi automatisch zu jedem Zeitpunkt ab, an dem Sie Differenzkontrakte kaufen oder verkaufen. 

Jeder neue Handelsauftrag ist entsprechend mit einen CFD Trading Vertrag verbunden. Wie funktioniert nun der CFD Handel im Detail? Nachdem Sie ein Handelskonto bei einem CFD Broker eröffnet haben, können Sie prinzipiell bereits mit dem CFD Trading beginnen.

Sie sollten sich daher zunächst für einen Basiswert entscheiden, auf dessen Kursentwicklung Sie gerne spekulieren möchten. Basiswerte stellen die weitaus meisten CFD Broker heutzutage aus den folgenden Rubriken zur Verfügung:

  • Aktien
  • Devisen
  • Indizes
  • Kryptowährungen
  • Rohstoffe

Nehmen wir also an, dass Sie gerne mittels der Differenzkontrakte darauf spekulieren möchten, dass der Goldpreis zukünftig ansteigen wird. In dem Fall würden Sie sich dementsprechend für einen Gold CFD entscheiden, den Sie kaufen. Um gänzlich zu verstehen, wie der CFD Handel funktioniert, sollten Sie die Bedeutung einiger Fachbegriffe kennen. Diese möchten wir im Folgenden kurz erläutern.

Margin

gold margin ordermaske

Zum CFD Handel gehört unbedingt die bereits angesprochene Sicherheitsleistung, die ebenfalls Teil beim CFD Trading Vertrag ist. Wenn Sie zum Beispiel Gold CFDs kaufen möchten, dann fordert der CFD Broker von Ihnen eine Sicherheitsleistung (Margin) von beispielsweise zehn Prozent.

Das würde bedeuten, dass Sie nur ein Zehntel des Handelsgegenwertes als Eigenkapital und damit als Sicherheitsleistung auf Ihrem Handelskonto vorhalten müssen. Wie hoch die Margin ausfällt, hängt vom Hebel ab, den der CFD Broker zur Verfügung stellt. 

Hebel

hebel gold

Genauso wichtig wie die Margin ist beim CFD Trading auch für die Funktionsweise des gesamten CFD Handels der Hebel. CFDs sind insofern gehebelte Finanzprodukte, als dass der Broker Ihnen einen Großteil des Gegenwertes leiht, mit dem Sie anschließend handeln, also zum Beispiel CFDs kaufen, können.

Hebel und Margin stehen immer in einem Verhältnis zueinander. Beläuft sich die Margin – wie im Beispiel – auf zehn Prozent, dann veranschlagt der CFD Broker somit einen Hebel von 10:1. Würde der Hebel hingegen 20:1 betragen, müsste die Sicherheitsleistung lediglich fünf Prozent des Handelsgegenwertes betragen.

Spread

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Das Spread ist der Kostenfaktor beim CFD Trading. Er stellt die Differenz zwischen dem An- und dem Verkaufskurs dar, den der CFD Broker als Market Maker stellt. Angegeben wird er in Pips. Je nach Basiswert bewegt sich der Spread meistens im Bereich zwischen ein bis zehn Pips. Da es sich bei einem Pip meistens um weniger als ein Zehntel Prozent handelt, sind die Gebühren vergleichsweise moderat.

Margin Call

Von nicht geringer Bedeutung ist auch für die Funktionsweise des CFD Tradings der sogenannte Margin Call. CFD Broker ohne Nachschusspflicht nutzen meistens diese Art von Alarm. Der Margin Call soll dem Trader signalisieren, dass dessen Sicherheitsleistung eventuell in Kürze nicht mehr ausreichen könnte, um die offene Position abzudecken.

Die Konsequenz kann darin bestehen, dass der Broker die Position schließen muss und Sie damit einen Totalverlust erleiden. Deshalb sollten Sie möglichst auf einen Margin Call reagieren, um dies zu verhindern.

Underlying

handelbare basiswerte infografik

Das Underlying ist eine andere Bezeichnung für den Basiswert, auf dessen Kursentwicklung Sie mithilfe der Differenzkontrakte spekulieren. Meistens entscheiden sich Trader für Edelmetalle, Indizes oder einzelne Aktien als entsprechende Basiswerte. Der Differenzkontrakt gibt übrigens die Kursentwicklung des Basiswertes stets im Verhältnis 1:1 wider. 

Zum Verständnis der Funktionsweise des CFD Handels gehört auch, dass Sie wissen, dass Sie sowohl auf steigende als auch auf fallenden Kurse des Basiswertes spekulieren können. Glauben Sie zum Beispiel an einen Anstieg des Goldpreises, würden Sie CFDs mit dem Basiswert Gold erwerben.

Sind Sie hingegen skeptisch eingestellt und spekulieren auf fallende Goldpreise, sollten Sie die entsprechenden Differenzkontrakte verkaufen und damit eine sogenannte Short-Position aufbauen.

Wie kann man in CFDs investieren?

Das Investment in CFDs ist sehr einfach, denn Sie benötigen dazu lediglich die folgenden Voraussetzungen:

  • Handelskonto bei einem CFD Broker
  • Guthaben auf dem Handelskonto
  • Internetverbindung

Über die entsprechende Trading-Plattform können Sie dann einen Auftrag erteilen, dass Sie bestimmte CFDs kaufen oder verkaufen möchten. Damit schließen Sie zugleich einen CFD Trading Vertrag ab.

Dabei ist es grundsätzlich möglich, sowohl auf steigende als auch auf fallenden Kurse zu spekulieren, wie wir zuvor bereits kurz angesprochen haben. Wenn Sie CFDs kaufen, entsteht daraus eine Long-Position. Die entsprechenden Differenzkontrakte können Sie grundsätzlich so lange halten, wie Sie möchten. 

beispiel finanzierungskosten dax

Sie sollten dabei allerdings berücksichtigen, dass für jede Nacht, in der Sie die Position offen halten, für die Long-Position vom Broker Finanzierungszinsen berechnet werden. Die Finanzierungsgebühren können sich im Laufe von Wochen oder sogar Monaten zu einer stattlichen Summe addieren, sodass Sie dies stets bei der Entscheidung berücksichtigen sollten, ob Sie kurzfristig mit CFDs spekulieren oder tatsächlich länger in CFDs investieren möchten.

Mit dem CFD Trading Vertrag sind übrigens beide Varianten abgedeckt, denn normalerweise haben Contract For Difference keine befristete Laufzeit und somit ist auch keine begrenzte Haltedauer vorgegeben. 

Bei einer Short-Position verhält es sich mit den Finanzierungszinsen genau andersherum, denn in dem Fall schreibt der Broker Ihnen Zinsen gut. Sie könnten also durchaus in der Form längerfristig in CFDs investieren, als dass Sie eine Short-Position über einen Zeitraum von Wochen oder Monaten halten und quasi die Zinszahlung als Ertrag betrachten. Trotzdem besteht natürlich auch hier das Risiko, dass Ihre Position geschlossen werden muss, sollte die Margin nicht mehr ausreichen.

Auswahl der besten Broker

Den CFD Trading Vertrag schließen Sie naturgemäß stets mit dem einzelnen CFD Broker ab. Viele Trader unterschätzen durchaus die Bedeutung, welche die Wahl des am besten passenden Brokers haben kann.

Wie erfolgreich Sie mit CFDs handeln, hängt nämlich auch in nicht unerheblichem Anfang davon ab, welchen Broker Sie gewählt haben. Wichtig sind dabei zum Beispiel die folgenden Eigenschaften und Faktoren:

  • Leicht bedienbare Trading Plattform
  • Funktionale Handelsplattform mit zahlreichen Tools
  • Gut erreichbarer Kundenservice
  • Weiterbildungs- und Lernbereich für Anfänger
  • Zeitlich unbefristetes Demokonto
  • Faire Handelskonditionen
  • Große Auswahl an Basiswerten
  • Nicht nur variable Spreads
  • Gute Auswahl an Hebeln
  • Keine Nachschusspflicht

Es gibt also eine ganze Reihe von Faktoren, die Sie zur Auswahl des für Sie besten geeigneten CFD Brokers heranziehen können. Unseren Erfahrungen nach zählen unter anderem GBE Brokers und Capital.com zu den besten CFD Brokern, denn dort profitieren Sie als Trader insbesondere von den nachfolgend aufgeführten Vorteilen:

GBE Brokers

GBE Brokers Website

  • Spreads ab 0 Pips
  • Schnelle Ausführung der Orders
  • Demokonto
  • Mehr als 500 Handelsinstrumente
  • Verfügbar in mehr als 30 Sprachen
  • Mehr als 50 voreingestellte technische Indikatoren
  • MetaTrader 4 und 5 als Trading-Plattform
  • Zahlreiche Funktionen, beispielsweise Kursalarme

Capital.com

Die Startseite von Capital.com

  • Hebel bis zu 30:1
  • Demokonto
  • An über 6.000 Märkten handeln
  • Technische Indikatoren und Analysetools
  • Einfaches und intuitiv bedienbares Interface
  • Hohe Sicherheits- und Datenschutzstandards

Fazit zum CFD Trading Vertrag

Der CFD Trading Vertrag ist die Basis für jedes Handelsgeschäft, welches Sie mit dem jeweiligen CFD Broker durchführen. Mit jedem Kauf und Verkauf von CFDs schließen Sie den entsprechenden CFD Trading Vertrag ab, indem Sie anschließend eine Long- oder Short-Position aufbauen. Inhalt sind beim CFD Trading Vertrag insbesondere der jeweilige Basiswert, natürlich die Stückzahl an CFDs, die Margin und der Hebel, mit dem der Broker arbeitet.

Inhaltlich sagt der von Ihnen und dem CFD Broker geschlossene CFD Trading Vertrag in erster Linie etwas darüber aus, dass Sie zu Beginn und am Ende der Haltedauer faktisch den Basiswert gegen Geld tauschen, was in Form einer entsprechenden Differenz passiert. Es findet also eine Art Bargeldausgleich statt, und zwar in die eine oder andere Richtung.

FAQ – CFD Trading Vertrag

Was ist ein CFD-Trading-Vertrag?

Ein CFD-Trading-Vertrag ist ein Vertrag zwischen einem Anleger und einem Broker, der es dem Anleger ermöglicht, an den Kursveränderungen des zugrunde liegenden Vermögenswerts zu partizipieren.

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