Kryptowährungen mit Hebel traden – Anleitung & Tipps

INHALTSÜBERSICHT

Der Handel von Kryptowährungen ist vor allem aufgrund der hohen Renditechancen bei vielen Anlegern eine beliebte Alternative zu klassischen Finanzprodukten. Wem das noch nicht genug ist, der kann mit dem Einsatz eines Hebels überdurchschnittlich hohe Gewinne erzielen. Aber wie funktioniert eigentlich diese Hebelwirkung?

Neben den attraktiven Chancen gehen wir in diesem Artikel auch auf alle Risiken ein, auf die man beim Krypto-Trading mit Hebel gefasst sein sollte. Außerdem gehen wir genauer auf anfallende Gebühren ein und stellen drei Anbieter vor, die besonders gut für den Kryptohandel mit Hebeleffekt geeignet sind.

Wie funktioniert ein Hebel bei Kryptowährungen?

Um die Hebelwirkung beim Traden von Kryptowährungen verstehen zu können, starten wir am besten mit einem einfachen Beispiel: Wir haben 1.000 Euro zur Verfügung und setzen auf einen steigenden Bitcoin-Kurs.

Bei dem normalen Handel mit Kryptowährungen gibt es keinen Hebel. Wenn man 1.000 Euro in Bitcoin investiert, orientiert sich der Gewinn immer am eingesetzten Kapital. Steigt der Kurs von Bitcoin um 10 %, liegt auch meine tatsächlich erzielte Wertsteigerung bei 10 %.

KapitaleinsatzHebelKurssteigerungGewinn in Euro
1.000 Eurokeiner 10 %100 Euro

Handelt man beispielsweise mit einer Hebelwirkung von 1:2, wird das eingesetzte Kapital vom Online-Broker verdoppelt. Man setzt also 1.000 Euro ein und erhält zusätzlich 1.000 Euro Kredit von der jeweiligen Handelsplattform. Geht unsere Wette auf einen steigenden Bitcoin-Kurs auf, können wir unseren Gewinn durch den Hebel von 1:2 verdoppeln. Steigt der Kurs von Bitcoin um 10 %, erzielt man durch den Hebeleffekt einen Gewinn von 20 %.

KapitaleinsatzHebelKurssteigerungGewinn in Euro
1.000 Euro1:210 %200 Euro
1.000 Euro1:310 %300 Euro 
1.000 Euro1:510 %500 Euro

Mit einem Hebel kann man aber nicht nur auf steigende Kurse wetten, sondern auf auch auf den Kursverlust einer Kryptowährung setzen – vor allem in Bärenmärkten kann sich der Hebeleffekt also positiv bemerkbar machen.

Allerdings sollte man beim Einsatz eines Hebels immer Vorsicht walten lassen, denn sobald man mit seiner Annahme auf steigende oder fallende Kurse falsch liegt, kann schnell der Totalverlust des eingesetzten Kapitals drohen. Der Hebeleffekt funktioniert tatsächlich auch in die entgegengesetzte Richtung und kann schnell für böse Überraschungen sorgen.

Anfänger sollten also auf folgende Faktoren achten:

  • Einsteiger sollten sich zwingend mit der Materie auseinandersetzen und sich nicht von überheblichen Gewinnversprechen blenden lassen.
  • Angehende Investoren sollten – sofern möglich – erste Erfahrungen mit einem virtuellen Demokonto sammeln.
  • Anfänger sollten immer ihre Risikobereitschaft und Handelsstrategie im Blick behalten.
  • Chancen und Risiken sollten realistisch bewertet werden.

Die Höhe des maximalen Hebels richtet sich nach der jeweiligen Handelsplattform. Während klassische Krypto-Börsen einen maximalen Hebel von 1:2 erlauben, kann man bei einigen CFD Brokern auch ein Verhältnis von bis zu 1:100 auswählen. Allerdings ist es dafür meist erforderlich, ein gewisses Maß an Wissen und Erfahrungen am Krypto-Markt, beispielsweise durch eine getätigte Anzahl an Trades, nachzuweisen.

Hebel und Margin erklärt

Zunächst sollten angehenden Krypto-Investoren über die Begrifflichkeiten Bescheid wissen.

Mit dem Hebel wird der Faktor bezeichnet, um den der eigene Kapitaleinsatz erhöht wird. Setzt man 1.000 Euro bei einem Hebel von 1:2 ein, legt der Krypto Broker noch einmal 1.000 Euro Kapital obendrauf. Auch der erzielte Gewinn wird durch diese Hebelwirkung verdoppelt. Bei einem Hebel von 1:3 wird der Gewinn dementsprechend verdreifacht.

Mit der Margin – oder auch Marge genannt – wird das Kapital bezeichnet, das man selbst für den Trade einsetzt. Standardmäßig spricht man auch von einer Sicherheitsleistung, denn der Krypto Broker zieht diesen Betrag direkt vom Trading-Konto ein.

Was ist eine Nachschusspflicht?

Auch die Nachschusspflicht ist ein Begriff, mit dem sich angehende Krypto-Investoren unbedingt auseinandersetzen sollten. Sofern man mit seiner Wette auf steigende oder fallende Kurse falsch liegt und das gesamte Kapital verliert, kann es zu Problemen kommen. Wir erinnern uns: Wenn man 1.000 Euro bei einem Hebel von 1:2 einsetzt, legt der Krypto-Broker noch einmal dieselbe Menge an Kapital als Kredit obendrauf.

Was passiert nun, wenn der Verlust das eigene Kontoguthaben übersteigt? Muss man die Summe des Kredits an den Broker zurückzahlen?

Hier kommt die Nachschusspflicht ins Spiel. Die Europäische Regulierungsbehörde ESMA hat Krypto Brokern, die in der EU ansässig sind, die Einführung einer Nachschusspflicht für private Anleger untersagt. Hier sind also die Broker in der vollen Verantwortung, mögliche Verluste in kompletter Höhe zu übernehmen.

Meist haben solche Plattformen spezielle Systeme zum Risikomanagement entwickelt und schließen offene Positionen des Anlegers, sobald das eingesetzte Kapital ein negatives Level erreicht.

Auswahl der richtigen Handelsplattform

Wenn man die Funktionsweise der Hebelwirkung verstanden hat, kann man sich nach einer passenden Trading Plattform für Kryptowährungen umsehen. Die drei besten Broker für den Handel mit Krypto CFDs stellen wir hier genauer vor:

1. Capital.com

Bei Capital.com können Anleger bis zu 476 CFDs auf Kryptowährungen handeln. Darunter findet man nicht nur bekannte Vermögenswerte wie Bitcoin, Litecoin und Ripple, sondern auch einige exotische Cyberwährungen.

Besonders Anfänger sind bei der Handelsplattform gut aufgehoben. Bereits ab einer Mindesteinzahlung von 100 US-Dollar kann man auch in kleinen Schritten mit dem CFD Trading beginnen. Dabei kann man einen maximalen Hebel von 1:2 auswählen. Wer zunächst seine Handelsstrategie testen und erste Erfahrungen sammeln möchte, kann ebenso das kostenlose Demokonto nutzen.

Auch bei der Gebührenstruktur kann Capital.com überzeugen. Der Broker vereinnahmt keine Provisionen und garantiert enge Spreads und niedrige Overnight-Gebühren. Wer den Handel mit Krypto CFDs professionell angehen möchte, kann außerdem auf moderne Tools zur Chartanalyse und eine Anbindung von MetaTrader 4 zurückgreifen.

Die wichtigsten Vorteile von Capital.com im Überblick:

✅ Große Auswahl an verfügbaren Kryptowährungen

✅ Geringe Transaktions- und Overnight-Gebühren

✅ Unkomplizierte Bedienung für angehende Investoren

✅ Exzellenter Kundenservice in mehr als 12 Sprachen

✅ Große Auswahl an Schulungs- und Lernmaterial

✅ Kostenloses Demokonto verfügbar

✅ Erweiterte Charts und fortschrittliche Tools

✅ Regulierter Anbieter mit Sitz in der EU

2. RoboForex

Der CFD Broker RoboForex ermöglicht den Handel von 33 Finanzinstrumenten auf Kryptowährungen, darunter Bitcoin, Binance Coin und Solana. Hier können sich Anleger zudem zwischen verschiedenen Kontomodellen und Bonusprogrammen entscheiden, so dass die persönlichen Präferenzen jederzeit im Vordergrund stehen.

Auch hier steht Anfängern ein kostenloses Demokonto zur Verfügung, das erste Schritte im CFD Trading ermöglicht. Bei Problemen kann man den Support von RoboForex jederzeit per WhatsApp, Telegram, Skype oder Live-Chat erreichen. Aber vor allem die geringe Mindesteinzahlung von 10 Euro macht den Start für angehende Investoren noch attraktiver, denn so kann man ohne großes Risiko erste Erfahrungen sammeln.

Bei den Krypto CFDs kann man einen maximalen Hebel von 1:50 auswählen, der im Vergleich zu anderen Brokern sehr großzügig ausgelegt ist. Der Broker wird von der FSC reguliert und gibt an, das Kapital der Nutzer vor einem negativen Kontostand zu schützen.

Die wichtigsten Vorteile von RoboForex im Überblick:

✅ Auswahl von individuellen Kontomodellen möglich

✅ Kostenloses Demokonto verfügbar

✅ Geringe Mindesteinzahlung von 10 Euro

✅ Regulierter Anbieter mit Schutz vor negativem Kontostand

✅ Anbindung von MetaTrader 4 und MetaTrader 5

✅ Attraktive Bonusprogramme verfügbar

3. Binance

Auch bei der beliebten Krypto-Börse Binance ist der Kauf von mehr als 600 beliebten Kryptowährungen möglich. Besonders die Gebührenstruktur des Anbieters ist sehr attraktiv, denn der Kryptohandel ist bereits ab einer Gebühr von 0,1% möglich.

Es ist aber kaum verwunderlich, dass mittlerweile schon mehr als 90 Millionen Anleger die Krypto-Börse nutzen, denn man kann mit einem enormen Funktions- und Leistungsumfang rechnen. Neben dem Kryptohandel kann man zusätzlich in NFTs investieren, Krypto Staking nutzen oder die Zahlungstechnologie Binance Pay verwenden.

Mit einer eigenen App kann man seinen Krypto-Bestand rund um die Uhr per Smartphone verwalten. Zum Schutz des eingesetzten Kapitals sorgt Binance außerdem für eine erweiterte Datenverschlüsselung und branchenführende Sicherheitsmaßnahmen.

Die wichtigsten Vorteile von Binance im Überblick:

✅ Große Auswahl an verfügbaren Kryptowährungen

✅ Geringe Transaktionskosten von 0,1%

✅ NFT-Handel und Krypto Staking möglich

✅ Kostenlose App verfügbar

✅ Unkomplizierte Bedienung für angehende Investoren

Wie funktioniert die Platzierung eines Trades?

Der erste Trade mit Einsatz eines Hebels kann für angehende Krypto-Investoren unter Umständen verwirrend und zeitaufwendig sein. Wir erklären, wie die richtige Platzierung eines solchen Trades bei unserem Testsieger Capital.com funktioniert:

Erster Schritt: Registrierung

Wer noch kein Benutzerkonto bei Capital.com hat, sollte sich schnellstens bei der Plattform registrieren. Dazu muss man lediglich eine E-Mail-Adresse und ein Passwort angeben und die Registrierung mit einem Klick auf „Fortfahren“ abschließen.

Anschließend folgt eine vollständige Identifizierung, bei der man noch ein paar weitere persönliche Angaben machen und einen aktuellen Legitimationsnachweis vorlegen muss. Sobald die Daten von Capital.com überprüft wurden, wird das Benutzerkonto als verifiziert markiert und für den CFD Handel freigegeben.

Zweiter Schritt: Geld einzahlen

Wer bei Capital.com mit Krypto CFDs traden möchte, kann bereits mit einer geringen Einzahlung von 100 US-Dollar beginnen. Wir empfehlen Anfängern, mit kleinen Summen zu starten, um mit einem möglichst geringen Risiko erste Erfahrungen sammeln zu können.

Anleger können zwischen folgenden Zahlungsmethoden wählen: Banküberweisung, Debit- oder Kreditkarte, ApplePay, Paypal, Sofortüberweisung oder Giropay.

Dritter Schritt: Krypto-CFDs traden

Sobald das gewünschte Guthaben dem Benutzerkonto gutgeschrieben wurde, kann man mit dem CFD Trading beginnen. Zuerst wählen Anleger über die Suchleiste die gewünschte Kryptowährung aus, denn daraufhin erhalten sie einen ersten Überblick über aktuelle Kurse, Gebühren und die Händlerstimmung.

Nun kommt es ganz darauf an, ob man auf steigende oder fallende Kurse der Kryptowährung wetten möchte. Mit einem Klick auf „Verkaufen“ kann man eine Short-Position eröffnen, mit einem Klick auf „Kaufen“ hingegen eine Long-Position auswählen.

Es öffnet sich ein Fenster, in dem man weitere Details zur Transaktion – unter anderem auch einen Hebel von maximal 1:2 – erfassen kann. Sobald der Trade ausgeführt wurde, kann man die weitere Entwicklung jederzeit über das eigene Benutzerkonto verfolgen.

Risiken beim Handel mit Hebel

Zwar werben viele Handelsplattformen mit enormen Renditechancen beim Trading von CFDs, jedoch sollte man sich davon nicht zu stark blenden lassen. Es drohen nämlich auch erhebliche Risiken, die den gesamten Kapitaleinsatz vernichten können.

Wir haben die wichtigsten Risiken beim Handel mit Hebel zusammengefasst:

  • Liegt man mit der eröffneten Long- oder Short-Position falsch, droht schnell der Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Da der Krypto-Markt enormen Schwankungen unterliegt, kann man hier besonders schnell eine Menge Geld verlieren.
  • Hohe Gewinnversprechen verlocken zu einer Missachtung der eigenen Risikobereitschaft. Viele Anleger stehen dann vor einem Scherbenhaufen, sofern das eingesetzte Kapital vernichtet wurde.
  • Hohe Hebel verleiten zu unüberlegten Handlungen. Bei manchen Plattformen kann man üblicherweise auch einen Hebel von bis zu 1:100 auswählen, der das Verlustrisiko allerdings noch stärker erhöht.
  • Durch eine Nachschusspflicht droht die Zerstörung der Existenz. Zwar wurde bei europäischen Brokern eine mögliche Nachschusspflicht gesetzlich ausgeschlossen, bei anderen Handelsplattformen sollte man hingegen genauestens darauf achten, ob der gewährte Kredit im schlimmsten Fall an den Anbieter zurückgezahlt werden muss.

Chancen beim Handel mit Hebel

Natürlich ist es wichtig, über die Risiken von CFD Trading Bescheid zu wissen. Hat man diese verstanden, kann man sich aber natürlich auch über eine Vielzahl an attraktiven Chancen freuen.

Wir haben die wichtigsten Chancen beim Handel mit Hebel zusammengefasst:

  • Liegt man mit der eröffneten Long- oder Short-Position richtig, kann man mit dem Einsatz eines Hebels enorme Gewinne erzielen, die mit dem normalen Kryptohandel kaum möglich wären.
  • Der Einsatz eines Hebels ermöglicht eine Wette auf fallende Kurse. Während normale Anleger in einem Bärenmarkt eher zurückhaltend sind, kann man mit einer Short-Position auch in solchen Zeiten eine enorme Menge Geld verdienen.
  • Durch den Einsatz eines Hebels kann man auch mit einem kleinen Kapitaleinsatz eine große Wirkung erzielen. Durch den gewährten Kredit des Brokers kann man für das Traden mehr Geld einsetzen, als man eigentlich zur Verfügung hat.

Gebühren und Kosten

Obwohl der Handel von Krypto CFDs bei vielen Plattformen kostengünstig möglich ist, gibt es natürlich einige Gebühren, über die angehende Investoren Bescheid wissen sollten:

  • Ein- und Auszahlungen: Transferiert man Geld auf sein Benutzerkonto oder hebt es wieder ab, können dafür Gebühren anfallen.
  • Transaktionskosten: Für das Öffnen oder Schließen einer Position können bei manchen Handelsplattformen Gebühren anfallen. Man spricht dann auch von Provisionen oder Handelsgebühren.
  • Spread: Bei CFD Brokern ist es durchaus üblich, dass durch den Unterschied zwischen Geld- und Briefkurs – auch Spread genannt – weitere Kosten anfallen.
  • Overnight-Gebühren: Sofern man eine Position über Nacht aufrechterhält, kann dafür eine Gebühr berechnet werden, die auf der jeweiligen Hebelwirkung basiert.
  • Bei unserem Testsieger Capital.com sollten Anleger mit folgenden Gebühren rechnen:
Einzahlungenkostenlos
Eröffnen einer Position0% Gebühren, Spread ab 0,3%
Overnight-Gebührenvariabel
Schließen einer Position0% Gebühren, Spread ab 0,3%
Auszahlungenkostenlos

Fazit

Abschließend lässt sich der Handel mit dem Einsatz eines Hebels als eine effektive Art zur Vermehrung des eigenen Vermögens bewerten. Schließlich kann man nicht nur mit einem relativ geringen Kapitaleinsatz überdurchschnittlich hohe Gewinne erzielen, sondern auch auf fallende Kurse von Kryptowährungen setzen.

Dennoch sollten sich Anfänger unbedingt dem drohenden Verlustrisiko bewusst sein, denn schon viele Anleger haben mit dem CFD Trading enorme Summen Geld verloren. Das ist auch nicht verwunderlich, denn der Krypto-Markt ist mit starken Schwankungen verbunden und gerade Einsteigern fällt es schwer, den Kursverlauf richtig einschätzen zu können.

Wir können angehenden Investoren nur empfehlen, mit möglichst kleinen Summen zu beginnen und den CFD Handel mit einem Demokonto zu testen. Wer nach einer passenden Handelsplattform sucht, ist bei unserem Testsieger Capital.com bestens aufgehoben. Dort kann man bereits ab 100 US-Dollar in mehr als 400 beliebte Kryptowährungen investieren und dabei von einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Paket profitieren.  

Über den Autor

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