Was bedeutet „To the moon“ in der Kryptowelt?

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Die Kryptowelt ist voll mit lustigen Memes, neumodischen Begriffen und selbstbewussten Slogans. Während die junge Generation besonderen Gefallen an dieser Art der Kommunikation findet, könnten Krypto-Trader fortgeschrittenen Alters mit einigen Begriffen überfordert sein. 

Zwangsläufig stößt man immer wieder auf den Spruch „To the moon“. Was es damit auf sich hat und wie man den Begriff im eigenen Sprachgebrauch verwendet, erklären wir in diesem Ratgeber.

„To the moon“ – Erklärung & Definition

Der Begriff „To the moon!“ – oder zu Deutsch „zum Mond!“ – bedeutet in der Kryptowelt letztlich, dass man von explosionsartigen Kurssteigerungen einer Kryptowährung ausgeht.

Jeder Anleger, der in Kryptowährungen investiert, möchte schließlich eine attraktive Rendite erwirtschaften und mit seinem Investment möglichst viel Geld verdienen. Und wie könnte man den Gewinn durch Kryptowährungen bildlich besser beschreiben, als mit der Distanz zum Mond? 

Gerne wird in den sozialen Netzwerken auch das Raketen-Emoji () dazu verwendet, um dem Glauben an das Potenzial einer Kryptowährung Nachdruck zu verleihen.

Wenn also in Zukunft jemand beispielsweise von „Ripple – to the moon!“ spricht, dann bedeutet das, dass der Investor von einer glorreichen Zukunft des Coins ausgeht. Ob das in der Praxis gelingt, steht in den Sternen. 

Ob der Kurs einer Kryptowährung wirklich in andere Sphären abheben kann, ist unter erfahrenen Tradern umstritten. Nicht selten wird der Begriff „To the moon“ von investierten Anlegern verwendet, um die Kryptowährung noch einmal zu pushen und auch andere Teilnehmer zu einem Investment zu animieren. Es ist oftmals nicht der eigentliche Mehrwert, sondern viel mehr der Hype um eine Kryptowährung, die einem Coin zu explosionsartigen Kurssteigerungen verhilft.

Bei folgenden Kryptowährungen handelt es sich um „To the moon“-Coins:

  • Dogecoin (DOGE): Der wohl bekannteste Memecoin wurde durch eine Gruppe von Kleinanlegern im Reddit-Forum gepusht. Als dann auch noch Tesla-CEO Elon Musk twitterte, dass Dogecoin seine Lieblingskryptowährung sei, kannte der Kurs nur noch eine Richtung: nach oben. Im Mai 2021 explodierte der Kurs der Kryptowährung dann um mehr als 1.200% – „To the moon“ ist DOGE also wirklich gelungen.
  • Shiba Inu (SHIB): Auch der kleine Bruder von Dogecoin startete als Memecoin so richtig durch. Dank eines Hypes, der wieder durch Diskussionen auf Social Media Kanälen entstand, explodierte der Kurs von Shiba Inu im Oktober 2021 um mehr als 1.000%.
  • Bitcoin (BTC): Der Ursprung von „To the moon“ liegt nach wie vor bei der international wertvollsten Kryptowährung. Wer im Juni 2017 in Bitcoin investiert und seinen Bestand ein halbes Jahr später verkauft wieder verkauft hat, konnte ein Kursplus von mehr als 670% verzeichnen. 

Woher kommt der Begriff „To the moon“?

Wann der Begriff „To the moon“ das erste Mal verwendet wurde, ist heute nur schwer nachvollziehbar. Allerdings wurde 2017, als der Krypto-Markt explodierte, eine Welle von lustigen Memes losgetreten und eine ganz eigene Krypto-Sprache für die bislang eher jüngere Community entwickelt. 

Als Bitcoin im Jahr 2017 als erste Kryptowährung explodierte und Kurssteigerungen von mehr als 600% verzeichnen konnte, wurden erste Krypto Memes in den sozialen Medien veröffentlicht. Bis heute wird damit zum Ausdruck gebracht, wie viel Geld man mit Kryptowährungen tatsächlich verdienen kann. Allerdings wäre es falsch, sich nur von Memes wie „To the moon“ leiten zu lassen, denn ein Investment in Kryptowährungen wie Dogecoin & Co. kann nach wie vor auch mit starken Wertverlusten verbunden sein.

Weitere Memes der Kryptowelt

Nicht nur „To the moon“ erlangte als Meme in Krypto-Foren wie Reddit oder Discord Berühmtheit. Es gibt zahlreiche weitere Begriffe aus der Kryptowelt, die eine ganz eigene Sprache sprechen: 

  • Dogecoin: Was ursprünglich als reiner Scherz begann, wurde relativ schnell ernst. Dogecoin ist nicht nur eine Kryptowährung mit einem enormen Potenzial, sondern wird von der Krypto-Fangemeinde auch gerne für lustige Memes verwendet. Das Maskottchen der Währung ist ein niedlicher Hund der Rasse Shiba Inu – ebenfalls die perfekte Vorlage für die digitale Währung SHIB. 
  • HODL: Aus einem Tippfehler entstand ein Meme, das heute jedem Krypto-Fan bekannt sein dürfte. Bei HODL handelt es sich um einen Begriff, der einen langfristigen Anlagehorizont beschreibt. Eigentlich wollte der Verfasser eines Internet-Postings sein Durchhaltevermögen am Krypto-Markt mit „I am holding“ („ich halte“) zum Ausdruck bringen, jedoch passierte – durch vermutlich 1-2 Bier zu viel – der bis heute bekannteste Tippfehler in der Geschichte der Kryptowährungen.
  • Not your keys, not your coins: Mit diesem Meme werden Krypto-Trader immer wieder darauf hingewiesen, ihr Geld in einem eigenen Wallet aufzubewahren. Wer sich auf herkömmliche Krypto-Börsen verlässt, könnte im Fall einer Insolvenz oder anderweitigen Handelsverboten den Zugriff auf sein gesamtes Geld verlieren. 
  • When Lambo?: Hier handelt es sich um eines der besten Synonyme zu „To the moon“. Anstatt auf eine explosionsartige Kursentwicklung anzuspielen, versuchen Trader mit diesem Meme auszudrücken, wie lange sie wohl noch warten müssen, bis sie sich von ihren Krypto-Gewinnen einen exklusiven Sportwagen der Marke Lamborghini leisten können. Auch hier steht der reine Profit eines Investments im Vordergrund.

Fazit

Dass die Fangemeinde der Krypto-Enthusiasten sich in einer ganz eigenen Sprache ausdrückt, ist bereits lange bekannt. Wer das Meme „To the moon“ verwendet, möchte ausdrücken, dass er an das Potenzial einer Kryptowährung und an eine explosionsartige Kurssteigerung glaubt. Der Profit steht hier klar im Vordergrund, denn jeder möchte mit einem Investment in Kryptowährungen vorwiegend viel Geld verdienen.

Kryptowährungen wie Dogecoin oder Shiba Inu haben gezeigt, dass es „To the moon“-Coins tatsächlich geben kann. Allerdings sind Kursexplosionen von mehr als 1.000% meist nur von kurzer Dauer, denn sie entstehen nicht durch einen tatsächlichen Mehrwert, sondern vielmehr durch einen kurzfristigen Hype. 

„To the moon“ kann also hohe Renditen und einen erstklassigen Unterhaltungsfaktor bieten, aber Anfänger sollten sich niemals ohne eigene Recherchen auf Empfehlung von Social Media Kanälen verlassen. Wer in solche Coins investieren möchte, sollte eine finale Entscheidung immer mit dem eigenen Risikomanagement und dem tatsächlichen Anlageziel abstimmen. 

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