Entnahmeplan – Definition & Erklärung

INHALTSÜBERSICHT

Ein Rentenplan funktioniert genau andersherum als ein Sparplan. Bei einem Sparplan zahlst du eine bestimmte monatliche Sparrate auf ein Sparkonto ein und erwirtschaftest zusammen mit den Zinsen nach einer festgelegten Laufzeit ein Guthaben, das du auszahlen kannst.

Wissenswert: Bei einem Entnahmeplan legst du, wie bei einem Festgeld, einen bestimmten Geldbetrag für einen bestimmten Zeitraum in einer Summe an. Je nach Anlagezeitraum werden auf diesen Betrag unterschiedliche Zinsen gezahlt. Je länger die Laufzeit gewählt wird, desto höher sind in der Regel die gezahlten Zinsen. Gleichzeitig wird in regelmäßigen Abständen bis zum festgelegten Ende der Laufzeit ein Teilbetrag gezahlt. Die Zahlungen an dich erfolgen in der Regel monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich.

Welche Arten von Entnahmeplänen gibt es?

Auf dem Kapitalmarkt werden zwei Arten von Entnahmeplänen angeboten: der Kapitalerhaltungsentnahmeplan oder der Kapitalverzehrentnahmeplan.

Mit dem Kapitalerhaltungsentnahmeplan behältst du dein investiertes Vermögen für die gesamte Laufzeit. Du bekommst nur die Zinserträge ausgezahlt. Diese Option eignet sich, wenn du nicht auf besonders hohe Zusatzeinnahmen angewiesen bist oder wenn das angelegte Kapital sehr groß ist, so dass allein durch die Zinsen eine beträchtliche Rendite erzielt wird. In den meisten Fällen werden die Zinsgutschriften am Ende des Jahres als Pauschalbetrag ausgezahlt. Nur wenige Finanzinstitute bieten auch monatliche Zahlungen an.

Der Vorteil eines kapitalerhaltenden Zahlungsplans liegt auf der Hand. Am Ende der Laufzeit steht dir dein investiertes Vermögen weiterhin zur Verfügung und du kannst zum Beispiel eine andere Altersvorsorge abschließen oder das Vermögen zugunsten der Erben vererben. Der Nachteil dieser Altersvorsorgeoption liegt in den geringen Auszahlungsbeträgen und der Tatsache, dass sie oft nur einmal am Ende des Jahres auf deinem Konto gutgeschrieben werden.

Bei einem kapitalverzehrenden Entnahmeplan wird dir zusätzlich zu den Zinserträgen immer ein Teil des angelegten Vermögens ausgezahlt. Gerade genug, um sicherzustellen, dass der Betrag deiner Investition am Ende der vereinbarten Laufzeit aufgebraucht ist. Hier bieten die meisten Banken und Bausparkassen eine monatliche Zahlung an. Die Höhe der Zahlung ist während der gesamten Laufzeit konstant.

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