Festpreisverfahren – Definition & Erklärung

INHALTSÜBERSICHT

Im Bankwesen ist das Festpreisverfahren ein Verfahren zur Preisermittlung bei der Ausgabe von Wertpapieren. Anders als beim Buchungsverfahren wird bei der Platzierung von Aktien ein fester Preis festgelegt.

Wissenswert:

  • Bis 1995 dominierte das Festpreisverfahren noch das deutsche Aktienemissionsgeschäft, doch aufgrund mangelnder Flexibilität und erhöhter Komplexität wurde es innerhalb weniger Jahre durch das Bookbuilding ersetzt.
  • Bei diesem Verfahren wird der Platzierungspreis auf der Grundlage der Ratings des Emittenten von Vergleichen mit Börsenkursen vergleichbarer Unternehmen und einer Einschätzung der erwarteten Nachfrage nach den Wertpapieren festgelegt. Leider birgt das Verfahren die Gefahr von Fehleinschätzungen, die zu einem nicht marktgerechten Platzierungspreis führen können.
  • Das Festpreisverfahren wird heute nur noch im Zusammenhang mit der Ausgabe von Bezugsrechten angewendet, da § 186 Abs. 2 AktG einen genau bezifferten Preis (Ausgabebetrag) verlangt.

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