Genehmigtes Kapital – Definition & Erklärung

INHALTSÜBERSICHT
genehmigtes Kapital

In Verbindung mit der Kapitalerhöhung einer Aktiengesellschaft wird gerne von „genehmigten Kapital“ oder „genehmigte Kapitalerhöhung“ gesprochen. Das bedeutet, dass der Aufsichtsrat seine Zustimmung gegeben hat, das Grundkapital durch die Ausgabe neuer Aktien innerhalb der nächsten 5 Jahre, um einen festgelegten Nennbetrag zu erhöhen. Wird das Kapital der AG innerhalb des Zeitraums nicht erhöht, verfällt die Genehmigung.

Wissenswert:

  • §§ 202-206 AktG ist alles rund um das genehmigte Kapital geregelt.
  • Bei einer GmbH kann es auch genehmigtes Kapital geben.

Warum genehmigtes Kapital?

Durch das genehmigte Kapital werden die Handlungsspielräume der Unternehmensleitung erweitert. So kann sich die AG an anderen Firmen beteiligen oder gar eine andere Firma übernehmen.

Der Hauptvorteil des genehmigten Kapitals liegt aber darin, dass die Unternehmensleitung innerhalb der 5 Jahre genau dann das Kapital beschaffen kann, wenn es tatsächlich notwendig ist.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, dass eine genehmigte Kapitalerhöhung tatsächlich möglich ist?

  • Der Nennbetrag darf 50 % des bei Ermächtigung vorhandenen Grundkapitals nicht überschreiten. Das heißt, hat eine AG ein Grundkapital von 100.000 Euro, dann darf der Nennbetrag nicht höher als 50.000 Euro sein.
  • Bei der Hauptversammlung müssen mindestens ¾ dem Beschluss zustimmen.

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