Grundkapital – Definition & Erklärung

INHALTSÜBERSICHT

Bei dem Grundkapital einer Kapitalgesellschaft handelt es sich um die Summe aller Nennwerte der ausgegebenen Stamm- und Vorzugsaktien. Das Grundkapital wird als rechnerische Größe erfasst und lässt sich nicht aus dem Börsenkurs ableiten.

Wissenswert: Vom Grundkapital spricht man bei der Aktiengesellschaft (AG), der Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) und der Europäischen Gesellschaft (SE). 

In welcher Form wird das Grundkapital eingezahlt?

Üblicherweise wird das Grundkapital bei der Gründung eines Unternehmens in bar durch die erstmaligen Aktionäre eingezahlt. Es besteht auch die Möglichkeit der Sacheinlage oder der Sachübernahme. Die Einlage der Aktionäre darf nicht zurückgezahlt und auch nicht erlassen werden. Beim Verkauf der Aktien bleibt das Grundkapital unberührt, lediglich der Status des Aktionärs wechselt. Zusätzliches Grundkapital kann bei Kapitalerhöhungen eingezahlt werden. 

Der Gesetzgeber hat im Aktiengesetz und dem Handelsgesetzbuch Regelungen erlassen, um das Grundkapital einer Gesellschaft zu erhalten und die Aushöhlung des Unternehmens zu verhindern.

In die Bilanz fließt das Grundkapital als Teil des Eigenkapitals einer Gesellschaft ein. Dazu gehören auch die Kapitalrücklagen, die Gewinnrücklagen, der Gewinn- oder Verlustvortrag und der Jahresüberschuss.

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