Unterstützungslinie

Begriff und Definition

Der Begriff „Unterstützungslinie” ist ein Begriff aus der sogenannten Chartanalyse. In der Chartanalyse wird davon ausgegangen, dass Tiefstkurse, die bereits vorausgegangen sind und einen erneuten Rückgang des Kurses verzeichnen, zunächst als Unterstützungslinie angesehen werden müssen. Bei Wertpapieren wird die Unterstützungslinie als eine Kursgrenze beschrieben. Wenn die Bewegung des Kurses nicht mehr weiter kommt und in eine andere Richtung geht, kann eine Unterstützungslinie diese fallende Kursbewegung aufhalten. Sie ist das Gegenteil zu einer Widerstandslinie. Diese verhindert nämlich das eine steigende Kursbewegung weiter ansteigen kann.  

Spricht man von einer Unterstützung, dann handelt es sich um eine waagerechte Linie, die sich unter dem aktuellen Kurs befindet. Sie wird von mehreren Tiefs auf der gleichen Höhe erstellt. Sie ist dafür da, den Kurs gegen weitere Rückschläge zu unterstützen. Der Kurs bleibt im Allgemeinen für einige Zeit in diesem Bereich. Die Annäherung an die Unterstützungslinie kann also auch für den Kauf genutzt werden. Wenn sie sich an den Widerstand annähert, dann kann man dies für Verkäufe nutzen. 

Die Unterstützungslinie macht es also dem Wertpapier oder der Aktie besonders schwer zu fallen. Je mehr Wendepunkte sich auf der Linie befinden und je mehr Handelsaktivität zu sehen ist, umso mehr wird die Unterstützungslinie damit aussagekräftiger und es kommt zu mehr Umsatz. Ein ganz klares Signal zum Kaufen entsteht. 

Die Unterstützungslinie trägt dazu bei, eine wichtige Entscheidungshilfe für Käufe und auch Verkäufe von Wertpapieren zu sein. Ob Unterstützungslinien nach oben oder unten führen, ist auch von bestimmten Unternehmensnachrichten abhängig. Eine Gewinnwarnung oder eine Ankündigung einer Sonderdividende zum Beispiel, haben Einfluss darauf. Dies sind gute und wichtige Signale, die für den Kauf oder Verkauf sprechen und dem Anleger signalisieren, wie sie weiter handeln.

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