Was bedeutet Wall Street?

Definition

Bei der Wall Street handelt es sich um eine Straße in der US-amerikanischen Stadt New York City. Sie bildet das Zentrum des New Yorker Finanzbezirks. Jedoch ist die gesamte US-Amerikanische Finanzindustrie als Wall Street bekannt. Erstmals wurde 1997 die Marke von einer Milliarde gehandelter Aktien an einem Tag überschritten. Bereits fünf Milliarden waren es zehn Jahre später. Somit bleibt die Wall Street bis dato die größte Börse der Welt.

Erklärung

An der Wall Street beginnt die New York Stock Exchange mit dem Handel um 9:30 Uhr Ortszeit. Sie schließt um 16 Uhr. In mitteleuropäischer Zeit hat die Börse an der Wall Street von 15:30 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet. An der Wall Street darf jeder handeln, der einen Broker hat. Dieser Broker muss allerdings einen Handelsplatz an der Wall Street anbieten. Die Aktie, die ge- oder verkauft werden soll, muss dort gehandelt werden. An der Wall Street haben sich zahlreiche große Banken angesiedelt. Außerdem ist die New York Stock Exchange (NYSE) die umsatzstärkste Börse weltweit. Auf engstem Raum bildet sich an der Wall Street eine große Machtfülle, deshalb gilt sie als das Herz der weltweiten Finanzindustrie. New York sowie der Stadtteil Manhattan galten bereits immer als Machtzentrum der Finanzindustrie. Hinzu kam jedoch, dass an der Wall Street bereits früh neue Innovationen, wie beispielsweise Telegraphie, genutzt werden. Deshalb ist die Wall Street seit jeher innovativ und wurde zum wichtigsten Finanzplatz weltweit.

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