WKN

WKN ist die Abkürzung für den Begriff Wertpapierkennnummer. Nachfolgend wird der Begriff erklärt. Darüber hinaus werden Beispiele gegeben.

Definition und Beispiele

WKN ist auch unter den Abkürzungen WPK oder WPKN bekannt und beschreibt eine sechsstellige Kombination bestehend aus Buchstaben und Ziffern. Sie wird in Deutschland verwendet, um Wertpapiere zu identifizieren. Dabei handelt es sich um Instrumente aus dem Finanzbereich. Werden vor die WKN drei Nullen gesetzt, ergibt sich die National Securities Number aus neun Stellen.

Als Beispiele können folgende angeführt werden:

Betriebe mit WKN: 

  • Bayer AG (BAY001)
  • Nestlé (851399) und 
  • IBM (851399)

Die WKN kommt nicht bei sämtlichen verfügbaren Wertpapieren zur Anwendung, sondern nur bei Anleihen, Investmentzertifikaten und Aktien. Diese werden auch Effekte genannt.  Seit dem Jahr  2004 hat die WKN vier Buchstaben. Diese sind Emittenten Kürzel. Es handelt sich um eine Kennzahl alphanumerischer Art. Eingeführt wurde die WKN im Jahr 1955. Am Anfang gab es zwei Nummernkreise. Aus der WKN war direkt ersichtlich, ob ein Papier ein Rentenpapier darstellte oder ob es sich um einen Titel ähnlich einer Aktie handelte.  Die Aufhebung dieser Regelung erfolgte im März des Jahres 2000. Es gibt ungefähr 230 verschiedene WKN Emittentenkürzel. Bei alphanumerischen WKN handelt es sich um WKN, die keine Emittenten-WKN beschreiben. An ihrem Anfang steht ein Buchstabe wie A oder F, wobei A ein normales Wertpapier und F Futures meint.  Abhängig von der Sortierung ist A0AAAA die WKN, welche die erste der alphanumerischen Art beschreibt. Das ist die Spanien-Anleihe, welche im Jahr 2005 zurückgezahlt wurde.

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