EUR/USD erholt sich vor EZB-Sitzung über 1,2000 – MUFG

EUR/USD erholt sich vor EZB-Sitzung über 1,2000 - MUFG

Die starken Gewinne des letzten Monats für den US-Dollar wurden fast vollständig rückgängig gemacht, da sich die Korrektur des US-Dollars nach unten zu Beginn dieser Woche weiter ausdehnte, nachdem wichtige technische Niveaus durchbrochen worden waren. EUR/USD ist wieder über die Marke von 1,2000 geklettert, während die Verpflichtung der Europäischen Zentralbank zu höheren Anleihekäufen im zweiten Quartal im Fokus bleibt. Wichtige Zitate “Der Euro hat zu Beginn dieser Woche Unterstützung durch steigende Renditen in Europa erhalten. Der Renditeabstand zwischen deutschen und US-amerikanischen Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren hat sich in diesem Monat bisher um etwa 24 Basispunkte zugunsten des Euro verringert und damit die zwischen Februar und März erfolgte Ausweitung um 45 Basispunkte teilweise wieder rückgängig gemacht. Der Rückgang der US-Renditen war der Hauptgrund für die Verengung des Renditeabstands in diesem Monat, obwohl der jüngste Anstieg der europäischen Renditen auch die Aufmerksamkeit des Marktes auf sich zieht. Dies könnte zum Teil ein Nachlassen des Pessimismus hinsichtlich der europäischen Wachstumsaussichten als Reaktion auf die starke Beschleunigung der Einführung von Impfstoffen widerspiegeln.” “Es ist bereits die Konsensmeinung, dass die EZB das Tempo der geplanten QE-Käufe ab Q3 verlangsamen wird, da sich die Aussichten für die Wirtschaft der Eurozone weiter verbessern. Darüber hinaus haben die letzten wöchentlichen Daten, die gestern veröffentlicht wurden, weitere Zweifel aufkommen lassen, ob die EZB im 2. Quartal deutlich höhere Käufe durchführen wird. In den letzten fünf Wochen seit der letzten EZB-Sitzung sind die wöchentlichen Nettokäufe nur geringfügig auf einen Fünf-Wochen-Durchschnitt von 16,8 Mrd. EUR gestiegen, gegenüber 14,5 Mrd. EUR Anfang März. Die EZB könnte das Tempo der Käufe weiter erhöhen müssen, wenn der Aufwärtsdruck auf die Renditen zunimmt. Das Risiko einer Fehlkommunikation der EZB verstärkt die Bedenken über einen ‘Mini-Taper’.”