EZB Prognose: 5 Gründe für einen steigenden Euro

EZB Prognose: 5 Gründe für einen steigenden Euro

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird ihre Politik im April voraussichtlich unverändert lassen. Während die in Frankfurt ansässige Institution auf ihrer März-Sitzung ankündigte, einen Teil ihrer Unterstützung vorzuziehen, kann die Einschätzung zu diesem Zeitpunkt deutlich anders ausfallen. Das dürfte den Euro beflügeln. Hier finden Sie fünf Gründe für gute Nachrichten, wie FXStreet’s Analyst Yohay Elam berichtet. EUR/USD Rallye mit EZB PEPP Verringerung “Die EU kündigte kürzlich an, dass 50 Millionen Dosen des Pfizer/BioNTech-Impfstoffs noch in diesem Quartal auf den Markt kommen werden. Außerdem werden die Regulierungsbehörden möglicherweise grünes Licht für die Impfungen von Johnson & Johnson geben, bis die EZB tagt. Die verbesserten Aussichten auf einen Ausstieg aus der Krise können sich in den Kommentaren der Bank bereits widerspiegeln.” “Während einige Volkswirtschaften immer noch im Lockdown sind und die COVID-19-Infektionen hoch bleiben, sind die Unternehmen optimistisch. Die deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen, das Sentix-Investorenvertrauen und die Markit-Einkaufsmanagerindizes überraschten in den letzten Monaten mit steigenden Zahlen. Die EZB schaut bei ihren vorausschauenden Einschätzungen auf diese Indikatoren für die künftige Aktivität, und das kann auch ihren optimistischen Ausblick prägen.” “Die Erholung in den USA wird die europäischen Volkswirtschaften ankurbeln, was ebenfalls ein Faktor in Lagardes Überlegungen ist – und das, bevor Präsident Joe Biden sein umfangreiches Infrastrukturgesetz verabschiedet hat.” “Die Renditen bleiben niedrig, was den Regierungen hilft, Geld zu beschaffen und die Erholung zu unterstützen. Unter diesen Umständen kann die Bank weiterhin Anleihen in einem langsamen Tempo kaufen und weniger Euro drucken, während sich die Wirtschaft weiter erholt.” “Jeder Hinweis darauf, dass das Notkaufprogramm der Bank nicht voll ausgeschöpft werden sollte – also nicht den ‘vollen Umfang’ erreicht, wie die EZB sagt – dürfte für den Euro ebenfalls positiv sein.”