GBP/USD: Pfund Sterling entwickelt sich in den kommenden Monaten schwächer als andere G10-Währungen – HSBC

GBP/USD: Pfund Sterling entwickelt sich in den kommenden Monaten schwächer als andere G10-Währungen - HSBC

Die Erwartung eines sich verbessernden britischen Wirtschaftswachstums und eine weniger dovishe Bank of England sowie die frühe Einführung von Impfstoffen haben das GBP in diesem Jahr bisher unterstützt. Die Ökonomen von HSBC sind der Meinung, dass ein Großteil der guten Nachrichten im Preis enthalten ist und GBP/USD jetzt relativ zu den Zinsdifferenzen als hoch bewertet gilt. Wenn die zyklischen Unterstützungen an Anziehungskraft verlieren, könnte ein erneuter Fokus auf die beträchtlichen britischen Zwillingsdefizite das Pfund belasten. Wichtige Zitate “Wir glauben, dass das GBP von den Erwartungen eines robusten zyklischen Aufschwungs profitiert hat, da die erfolgreiche Einführung der COVID-19-Impfung in Großbritannien und die fiskalische Großzügigkeit der Regierung im Rahmen des Haushalts 2021 die Binnenwirtschaft unterstützt haben.” “An der geldpolitischen Front scheint die BoE den Anstieg der Renditen britischer Staatsanleihen entspannt zu sehen und schließt sich der Federal Reserve an, indem sie darauf hinweist, dass er lediglich einen berechtigten wirtschaftlichen Optimismus widerspiegelt. Die Markterwartungen für die BoE sind auch weniger dovish geworden.” “Ein Großteil der guten Nachrichten von der zyklischen Front ist bereits im GBP eingepreist, und GBP/USD sieht jetzt im Verhältnis zu seinen Zinsdifferenzen hoch bewertet aus, so dass das Risiko nach unten gerichtet sein könnte.” “Da andere Länder die Lücke zu Großbritanniens frühem Vorsprung bei der Einführung von Impfstoffen wahrscheinlich schließen werden, dürfte die Stärke der Impfungsstory in den kommenden Monaten nachlassen und die Gewinne des GBP bremsen.” “Wenn der zyklische Aufschwung nachlässt, werden die beträchtlichen britischen Zwillingsdefizite (d.h. Defizite in der Leistungsbilanz und im Staatshaushalt) die Anziehungskraft des GBP in Frage stellen.”