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Der Triple Exponential Moving Average, kurz TEMA, wurde ins Leben gerufen, um Kursschwankungen von Basiswerten sehr stark zu glätten. Auf diese Weise ist es möglich, Trends leichter zu identifizieren, als es mit gewöhnlichen Moving Averages der Fall ist. Der Grund besteht darin, dass die zeitliche Verzögerung geringer ist. Entwickelt wurde der Triple Exponential Moving Average von Patrick Mulloy.

In unserem Beitrag erfahren Sie, was der Triple Exponential Moving Average ist und wie sich sein Aufbau gestalten. Wir gehen darauf ein, welche Vor- sowie Nachteile der Triple Exponential Moving Average Indikator hat, wie Sie ihn interpretieren und welche Handelssignale er liefert. Ferner erfahren Sie etwas zu den Anwendungsmöglichkeiten im Trading, wie Sie den Triple Exponential Moving Average Indikator in den Chart einfügen und welche Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Indikatoren es gibt.

Alles Wichtige zum Triple Moving Average (TEMA)

  • Eignet sich besonders gut zur Identifikation von Trend- und Trendumkehrungen
  • Signalisiert zuverlässig wichtige Unterstützungen und Widerstände
  • Gibt Rückschlüsse auf die Stärke des Trends am Markt
  • Anwendbar in verschiedenen Märkten und Zeitrahmen, kombinierbar mit anderen Indikatoren

Was ist der Triple Exponential Moving Average? Definition und Aufbau

Der Triple Exponential Moving Average Indikator (TEMA) wird vor allen Dingen genutzt, um einen Trend und dessen Richtung zu identifizieren. Ferner kann er in Anspruch genommen werden, um Hinweise auf bevorstehende Trendumkehrungen zu erhalten. Er signalisiert ebenfalls Unterstützungen und Widerstände, sodass durchaus ein Vergleich mit dem Double Exponential Moving Average angebracht ist. 

Grundlage für den Triple Exponential Moving Average sind mehrere EMA Berechnungen, wobei stets die Verzögerung abgezogen wird. Dadurch wurde ein Trendfolgeindikator entwickelt, der verhältnismäßig schnell auf Änderungen bei den Kursen des Basiswertes reagieren kann. Deshalb ist es die wesentliche Aufgabe des TEMA, Trends nebst deren Richtung festzustellen.

Dabei ist der große Vorteil gegenüber gewöhnlichen Moving Averages sowie dem Double Exponential Moving Average, dass der TEMA sehr schnell auf Bewegungen der Kurse reagieren kann. Er weißt entsprechend eine höhere Reaktionsgeschwindigkeit auf, sodass Trader noch bessere Aus- oder Einstiegszeitpunkte finden. Eine weitere Eigenschaft besteht im Herausfiltern von kurzfristigen und spontan auftretenden Hoch- sowie sowie Tiefpunkten. 

In der Summe zeichnet sich der Triple Exponential Moving Average Indikator durch die folgenden Merkmale aus:

  • Erkennen von Trends, eventuelle Trendumkehrungen und Trendrichtungen
  • Schnelle Reaktion im Vergleich zu einfachen Moving Averages
  • Kann genauso wie andere EMAs verwendet werden

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Welche Vor- und Nachteile hat der Triple Exponential Moving Average?

Der Triple Exponential Moving Average ist ein durchaus beliebter Indikator, weil er sich durch mehrere Vorteile auszeichnen kann. Diese existieren im Vergleich zu anderen Indikatoren, aber auch generell für die Analyse von Basiswerten. Dem gegenüber stehen einige Nachteile. Die wichtigsten Vor- und Nachteile des TEMA sind: 

Vorteile

  • Verhältnismäßig schnelle Reaktionsfähigkeit auf Änderungen der Kurse
  • Trends, Trendrichtung, Trendstärke und Trendumkehr werden erkannt
  • Leicht mit anderen Indikatoren kombinierbar
  • Einfache Anwendung und Berechnung
  • Lediglich geringere Verzögerung
  • Fungiert als Widerstand oder Unterstützung
  • An sämtlichen Märkten einzusetzen

Nachteile

  • Hohe Abhängigkeit von der Periodenlänge im Hinblick auf die Zuverlässigkeit
  • Fehlsignale bei Seitwärtsbewegungen
  • Sollte unbedingt mit weiterem Indikator kombiniert werden
  • Größere Anzahl von Fehlsignalen in sehr volatilen Märkten 

Es gibt eine ganze Reihe von Vorteilen, durch die sich der Triple Exponential Moving Average auszeichnen kann. Er ist beispielsweise unter anderem für Anfänger geeignet, weil er einfach zu nutzen, zu bedienen und zu berechnen ist. Hinzu kommen die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Mit dem TEMA lassen sich Trends erkennen, deren Stärke feststellen, die Richtung mit angegeben und der Triple Exponential Moving Average gibt sogar Hinweise auf eine bevorstehende Trendumkehr.

Im Vergleich zum einfachen EMA und auch zum Double Exponential Moving Average hat der Triple Exponential Moving Average eine noch geringere Verzögerung, weil die Kurse noch etwas mehr geglättet werden. Darüber hinaus ist es für Trader von Vorteil, dass der Triple Exponential Moving Average als Unterstützung oder Widerstand dient. Zudem ist er mit vielen Indikatoren kombinierbar und kann an sämtlichen Märkten problemlos eingesetzt werden.

Der Triple Exponential Moving Average kann demnach zwar auf allen Märkten eingesetzt werden. Jedoch hängt seine Zuverlässigkeit davon ab, in welchem Umfang sich die Kurse bewegen. Sowohl in Seitwärtsmärkten als auch in sehr volatilen Märkten ist es eine Schwäche, dass es zu Fehlsignalen kommen kann. Zudem ist es eine Folge der schnellen Reaktion des Indikators, dass exakt in den zuvor genannten Märkten öfter fehlerhafte Signale generiert werden.

Beim Trading zu beachten ist:
Die Zuverlässigkeit des Triple Exponential Moving Average Indikators ist in größerem Umfang von den gewählten Einstellungen abhängig, insbesondere von den Periodenlängen der MAs. Darüber hinaus sollte der TEMA unbedingt mit einem zweiten Indikator kombiniert werden, damit die Gefahr von Fehlsignalen verringert wird.

Wie lautet die Formel zur Berechnung des Triple Exponential Moving Average Indikators?

Da der Triple Exponential Moving Average auf mehreren, gleitenden Durchschnitten basiert, spiegelt sich das ebenso in der Formel weder.

Die Berechnung des TEMA findet auf Basis der folgenden Schritte statt:

  1. Im ersten Schritt wird die Anzahl der Perioden für die drei Exponential Moving Averages gewählt. Wichtig ist, dass bei allen drei gleitenden Durchschnitten die identische Periode ausgewählt wird.
  2. Anschließend berechnen Sie zunächst den ersten EMA für die gewählte Periode.
  3. Den zweiten EMA berechnen Sie nach dem gleichen Schema wie anschließend den dritten. Haben Sie beispielsweise für den ersten EMA 20 Perioden gewählt, tun Sie das ebenfalls für den EMA2 sowie den EMA3.
  4. Im letzten Schritt müssen Sie lediglich die drei Exponential Moving Average in die Formel einfügen, um den Triple Exponential Moving Average Indikator zu ermitteln. 

Die Endformel stellt sich wie folgt dar:

TEMA = (3 * EMA1) – (3 * EMA2) + EMA3

Die Abkürzung EMA1 steht innerhalb der Formel für den ersten exponentiellen gleitenden Durchschnitt. Der EMA2 ist der exponentiell gleitende Durchschnitt vom ersten EMA, während EMA3 entsprechend der EMA des EMA2 ist.

Interpretation & Signale beim Triple Exponential Moving Average Indikator

Die Grundlage für die Interpretation des Triple Exponential Moving Average besteht darin, dass dieser in erster Linie die ermittelte Kursrichtung des Basiswertes anzeigt. Zeigt die TEMA Linie nach oben, können Trader daraus ableiten, dass es einen Aufwärtstrend gibt. Neigt die Thema Linie hingegen nach unten, würde es sich um einen Abwärtstrend handeln. Die gleiche Interpretation gibt es unter den folgenden Begebenheiten: 

  • Kurs des Basiswertes liegt oberhalb der TEMA Linie → Aufwärtstrend
  • Kurs des Basiswertes liegt unterhalb der TEMA Linie → Abwärtstrend

Es geht bei der Interpretation vor allen Dingen darum, die exakte Lage des Triple Exponential Moving Average Indikators im Vergleich zum Kurs des Basiswertes festzustellen. Daraus lässt sich vergleichsweise zuverlässig die Richtung des aktuellen Trends ableiten. 

Ebenfalls relativ einfach ist die Interpretation des Triple Exponential Moving Average, wenn es um die Anzeige möglicher Trendänderungen und Trendumkehrungen geht. Befindet sich der Kurs des Basiswertes zum Beispiel zunächst oberhalb des Triple Exponential Moving Average und sinkt anschließend unter dessen Linie, ist das eventuell ein Anzeichen für eine bevorstehende Trendumkehr, in dem Fall für die Umkehrung eines bisherigen Aufwärtstrends. 

Zumindest könnte sich um eine kurzfristige Konsolidierung handeln. Sollte der Kurs des Basiswertes hingegen unter dem Triple Exponential Moving Average liegen und anschließend diesen überschreiten, wäre das ein Signal für eine Trendumkehr zum Positiven. Es geht demnach bei der Interpretation möglicher Trendwenden um das Kreuzen zwischen Kurs und TEMA Linie. 

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Handelssignale mit dem Triple Exponential Moving Average Indikator

Da der TEMA auf gleitenden Durchschnitten basiert, liefert der Triple Exponential Moving Average vergleichsweise zuverlässige Handelssignale. Diese ergeben sich aus der zuvor genannten Interpretation, bei der der Verlauf des TEMA im Verhältnis zum Kurs des Basiswertes näher betrachtet wird. Auf dieser Grundlage zeigen sich beim Triple Exponential Moving Average Indikator insbesondere unter folgenden Voraussetzungen diese Handelssignale:

  • EMA1 kreuzt EMA2 von unten nach oben → Kaufsignal
  • EMA1 kreuzt EMA2 von oben nach unten → Verkaufssignal
  • Kurs steigt die TEMA Linie → Kaufsignal
  • Kurs fällt unter die TEMA Linie → Verkaufssignal

Im Zusammenhang mit den Handelssignalen sollten Sie ferner beachten, dass diese schneller als beim einfachen Exponential Moving Average und auch schneller als beim Double Exponential Moving Average angezeigt werden.

Anwendungsmöglichkeiten & Trading mit dem Triple Exponential Moving Average Indikator

Der Triple Exponential Moving Average wird nicht nur zur Anzeige von Trends, deren Richtung und möglichen Trendumkehrungen ungenutzt, sondern dient ebenfalls als mögliche Unterstützung sowie als Widerstand für den Kurs des Basiswertes. Diese Funktion wenden Trader häufig beim Handel an. Befindet sich der Kurs des Basiswertes zum Beispiel innerhalb eines Aufwärtstrends und steigt, kann es passieren, dass er auf den TEMA fällt, dann jedoch davon abprallt und wieder ansteigt.

Nutzen als Widerstand und Unterstützung
Sollten Sie den Triple Exponential Moving Average Indikator in der Form nutzen, ist es wichtig, dass er in der Vergangenheit bereits einige Widerstände und Unterstützungen geliefert hat.

An welchen Märkten kann ich den Triple Exponential Moving Average nutzen?

Grundsätzlich ist der Triple Exponential Moving Average zur Analyse aller Basiswerte geeignet. Das bedeutet, Sie können den Indikator innerhalb des Charts zum Beispiel für die Analyse folgender Kategorien von Assets in Anspruch nehmen:

  • Aktien
  • Indizes
  • Rohstoffe
  • Devisen
  • Kryptowährungen

Wenn es um die Art der Bewegungen an den entsprechenden Märkten geht, dann zeigt der Triple Exponential Moving Average seine Stärke vor allen Dingen in leichten und mittleren Trendmärkten. Er funktioniert ebenso bei stärkeren Trends, weniger jedoch in Seitwärtsmärkten sowie in sehr volatilen Marktsituationen. 

Strategie des Triple Exponential Moving Average am Beispiel erklärt

Es existieren an den Märkten mehrere Handelsstrategien, die den Triple Exponential Moving Average beinhalten können. Eine leicht umzusetzende Trading Strategie auf Grundlage des Triple Exponential Moving Average, die auch sehr gut Anfänger nutzen können, beinhaltet die Darstellung lediglich eines TEMA innerhalb des Charts. 

Befindet sich der Kurs des zu analysierenden Basiswertes über dem TEMA, bedeutet das anhand der Strategie, dass ein Aufwärtstrend angenommen wird. In dem Fall eröffnen Sie als Trader entsprechend eine Long-Position. Die gleiche Strategie können Sie andersherum anwenden. Bewegt sich der Kurs des Basiswertes also unterhalb des eingezeichneten Triple Exponential Moving Average, ist das ein Abwärtstrend und Sie eröffnen eine Short-Position. 

Eine weitere Strategie ist es, auf mögliche Kreuzungen zwischen Kurs des Basiswertes und TEMA zu achten. Bewegt sich der Kurs von unten nach oben und kreuzt dabei die Linie des dreifachen exponentiell gleitenden Durchschnitts, würde es sich um ein Kaufsignal handeln und Trader entsprechend eine Long-Position eröffnen. Findet die Kreuzung demgegenüber in die andere Richtung statt, also von oben nach unten, eröffnen Sie eine Short-Position auf Basis dieser Handelsstrategie.

Parameter & Einstellungsmöglichkeiten

Die einzige Einstellungsmöglichkeit besteht beim Triple Exponential Moving Average Indikator darin, die Perioden der einzelnen EMA zu verändern. Dazu müssen Sie lediglich wissen, dass die Empfindlichkeit des TEMA mit einer Reduzierung der Perioden steigt. Wenn Sie also einen vergleichsweise „unempfindlichen“ Indikator haben möchten, wählen Sie eine relativ lange Periodenlänge.

Trendbestimmung mit dem Triple Exponential Moving Average Indikator

Wenn es um Trends geht, kennzeichnet sich der Triple Exponential Moving Average dadurch, dass er vielfältig eingesetzt werden kann. Zwar wird der Trendfolgeindikator naturgemäß am Markt verwendet, um bestehende Trends zu erkennen sowie zu bestätigen. Er kann allerdings ebenfalls genutzt werden, um die folgenden Aussagen zu treffen.

  • Trendrichtung
  • Trendstärke
  • Trendumkehr

Vorteilhaft ist, dass sowohl Trends als auch mögliche Trendumkehrungen durch den Triple Exponential Moving Average Indikator schneller als durch einfache oder doppelte exponentiell gleitende Durchschnitten dargestellt werden. Aber auch die Analyse der Trendstärke ist sowohl bei Aufwärts- als auch Abwärtstrends möglich.

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Triple Exponential Moving Average Indikator in die Software einfügen

Gleitende Durchschnitte wie der Triple Exponential Moving Average sind wichtige Indikatoren, die von zahlreichen Tradern genutzt werden. Daher zählen sie zum Beispiel auch im MetaTrader zu den Standardindikatoren, die enthalten sind. Das Einfügen des Triple Exponential Moving Average in den MetaTrader ist sehr einfach, denn Sie müssen lediglich nacheinander die folgenden Selektionen vornehmen:

  • Einfügen (obere Menüleiste)
  • Indikatoren
  • Moving Averages
  • Triple Exponential Moving Average

Danach bestätigen Sie die Auswahl und schon findet ein Einfügen des Indikators in Ihren Chart im MetaTrader 4 oder MetaTrader 5 statt.

Divergenzen beim Triple Exponential Moving Average Indikator

Bei Trendindikatoren und speziell gleitenden Durchschnitten ist es durchaus charakteristisch, dass zeitweise Divergenzen auftreten können. Damit ist gemeint, dass sich Abweichungen zwischen dem TEMA und dem Kurs des zu analysierenden Assets darstellen. Differenziert wird in dem Fall zwischen einer sogenannten bullischen und einer bärischen Divergenz, die in den folgenden Situationen jeweils auftreten kann:

  • Kurs zeigt niedrigere Tiefstände, TEMA zeigt höhere Tiefstände → bullische Divergenz (Kaufsignal)
  • Kurs zeigt höhere Höchststände, TEMA zeigt niedrigere Höchststände → bärische Divergenz (Verkaufssignal)

Anhand dieser Divergenzen erkennen Trader insbesondere mögliche Trendumkehrungen, zumindest kurzfristige Konsolidierungen. Bei einer bullischen Divergenz eröffnen Sie eine Long-Position, bei einer bärischen Divergenz hingegen eine Short-Position.

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Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Indikatoren

Ein Vorteil des Triple Exponential Moving Average Indikators besteht darin, dass er sich problemlos mit vielen, anderen Handelsindikatoren kombinieren lässt. Nicht selten entscheiden sich Trader für eine Kombination entweder mit einem einfachen exponentiell gleitenden Durchschnitt oder mit dem Double Exponential Moving Average. Durch die Kombination betrachten sich Trader, wie die Linien der zwei Indikatoren zueinander verlaufen.

Eine mögliche Kombination dieser zwei Indikatoren nennt sich Double Crossover Methode. Grundlage ist, dass Sie für die beiden gleitenden Durchschnitte als Indikatoren identische Perioden nutzen. Sollte es nun zu einer Kreuzung der beiden Linien kommen, findet entsprechend ein Auslösen eines Kauf- oder Verkaufssignals statt. Um welche Form von Handelssignal es sich handelt, hängt davon ab, in welche Richtung zum Beispiel die Linie des DEMA die des EMA kreuzt.

Weitere Alternativen zum Triple Exponential Moving Average Indikator

Geeignete Alternativen zum Triple Exponential Moving Average sind vor allen Dingen andere, gleitende Durchschnitte. Diese arbeiten auf einer ganz ähnlichen oder zum Teil sogar identischen Grundlage, sodass insbesondere die Trendrichtung, Trends als solche und Trendumkehrungen ebenfalls identifiziert werden können. Deshalb entscheiden sich Trader häufig für die nachfolgenden Alternativen zum Triple Exponential Moving Average Indikator:

  • Simple Moving Average
  • Exponential Moving Average
  • Double Exponential Moving Average

Wichtig zu wissen ist allerdings, dass der Triple Exponential Moving Average Indikator im Vergleich zu den genannten Alternativen die schnellste Reaktionsfähigkeit hat. Das ist meistens ein Vorteil, kann aber durchaus manchmal ein Nachteil sein.

Fazit: Trading mit dem Triple Exponential Moving Average

Der Triple Exponential Moving Average ist ein gerne genutzter und leistungsfähiger Handelsindikator. Seine Hauptaufgabe als Trendfolgeindikator besteht darin, Trends zu identifizieren und ebenso eine Aussage deren Stärke zu messen. Darüber hinaus liefert der TEMA Signale für eine mögliche Trendumkehr und kann ebenfalls etwas zur Stärke eines Auf- oder Abwärtstrends sagen. Die Handelssignale werden schneller gegeben als bei einfachen EMAs sowie beim Double Exponential Moving Average. 

Ein Vorteil des Triple Exponential Moving Average sind vor allem die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, sodass eine einfache Kombination mit zahlreichen anderen Indikatoren möglich ist. Ferner kann er zu Analyse sämtlicher Basiswerte genutzt werden, beispielsweise Aktien, Devisen oder auch Rohstoffe. Da der Triple Exponential Moving Average gleichzeitig als Widerstand oder Unterstützung dienen kann, können Trader beim Erreichen des Kurses der Linien abschätzen, ob es eine Trendwende gibt. 

Nachteilig beim Triple Exponential Moving Average ist in erster Linie, dass es in recht volatilen Märkten sowie bei Seitwärtsbewegungen häufiger zu Fehlsignalen kommen kann. Darüber hinaus ist es sehr empfehlenswert, den Triple Exponential Moving Average nicht alleine zu nutzen, sondern stattdessen eine Kombination mit einem zweiten Indikator vorzunehmen. Dazu eignen sich auch andere gleitende Durchschnitte, wie zum Beispiel der SMA oder auch der einfache EMA.

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FAQ: Meist gestellte Fragen zum Thema:

Was misst der Triple Exponential Moving Average Indikator?

Eine der Stärken des Triple Exponential Moving Average Indikators besteht in seiner Vielfältigkeit. Er misst in erster Linie Trends sowie deren Richtung. Ferner ist der TEMA ebenso in der Lage, eine eventuelle Trendumkehr vorherzusagen. Er kann zudem die Trendstärke messen und dient gleichsam als Unterstützung oder Widerstand.

Worin besteht der Unterschied zwischen TEMA und DEMA?

Der Unterschied zwischen dem dreifachen und dem doppelten exponentiell gleitenden Durchschnitt ist einfach zu erläutern. Während der TEMA aus drei Moving Averages besteht, bildet sich der DEMA entsprechend aus zwei exponentiell gleitenden Durchschnitten. Das bedeutet, dass sich die Formel zur Berechnung der zwei Indikatoren nur geringfügig voneinander unterscheiden. Die Auswirkung ist, dass der TEMA noch etwas schnellere Handelssignale liefert, als es beim DEMA der Fall ist.

Welche Basiswerte kann ich mit dem Triple Exponential Moving Average analysieren?

Der TEMA ist flexibel an sämtlichen Märkten einsetzbar. Das bedeutet, dass faktisch alle Basiswerte analysiert werden können. Dazu gehören unter anderem Aktien, Devisen und selbstverständlich CFDs, die wiederum unterschiedliche Kategorien von Assets haben können

Was sind die Stärken des Triple Exponential Moving Average Indikators?

Eine große Stärke des Triple Exponential Moving Average Indikators ist die bereits angesprochene Vielseitigkeit. Mit dem TEMA lassen sich Trends erkennen, deren Richtung, die Stärke der Trends und mögliche Trendumkehrungen prognostizieren. Ferner ist eine Kombination mit anderen Handelsindikatoren leicht möglich. 

Der Einsatz des TEMA ist vom Grundsatz her an allen Märkten realisierbar. Relativ zuverlässig sind die Signale in Trendmärkten. Die schnelle Reaktionsfähigkeit und geringere, zeitliche Verzögerung gehören ebenfalls zu den Vorteilen dieses Handelsindikators. 

Was sind die Schwächen des Triple Exponential Moving Average?

Die Hauptschwäche des Triple Exponential Moving Average zeigt sich in sehr volatilen Märkten sowie bei Seitwärtsbewegungen. Dann liefert der TEMA öfter Fehlsignale. Diese Gefahr reduzieren Trader dadurch, dass sie eine Kombination mit einem zweiten Indikator vornehmen. Das ist gleichsam für manche Trader ein weiterer Nachteil, dass der TEMA nicht autark als Indikator genutzt werden kann bzw. nicht sollte.

Können auch Trading Anfänger den Indikator in Anspruch nehmen?

Bestens geeignet ist der Triple Exponential Moving Average Indikator nicht nur für professionelle Trader, sondern ebenso für Anfänger. Das liegt an der einfachen Berechnung nebst einer ebenfalls leichten Interpretation der Aussagen. Die Handelssignale sind gut zu erkennen, sodass Trader den TEMA innerhalb mehrere Strategien anwenden können. Dazu zählt unter anderem die Trendfolgestrategie, mit der insbesondere Anfänger häufig erfolgreich handeln.

Oliver Schoch
Oliver Schoch ist gelernter Bankkaufmann und er hat sich 2008 als Finanz-Journalist selbstständig gemacht. Seitdem verfasst er in Vollzeit als Freiberufler nahezu ausnahmslos Beiträge zu Finanz- und Wirtschaftsthemen wie Börse, Trading, Geldanlage, Vermögensaufbau, Versicherungen und Finanzierungen. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Ratgeber, Fachtexte, News, Blogbeiträge und eBooks auf Trading.de.
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