Zur Ausbildung!

Daytrading heißt ins Deutsche übersetzt „Tageshandel“ und bezeichnet eine spezielle Form des Tradings mit der Handelspositionen innerhalb der Börsenöffnungszeiten eröffnet und wieder geschlossen werden. 

Sie eröffnen beim Daytrading also während der Börsenöffnungszeiten innerhalb eines Tages eine Position und schließen diese bis zum Ende der Handelszeit wieder. Das Daytrading steht damit im krassen Gegensatz zu einem langfristigen Investment, bei dem Positionen oft über Wochen, Monate oder sogar Jahre gehalten werden.

Studien und Erfahrungen unserer Trading.de Community zeigen, dass viele Daytrader sogar mehrere Positionen an einem Tag eröffnen und wieder schließen. Die Definition beim Daytrading sagt lediglich aus, dass Positionen nicht über Nacht offen bleiben sollten. Den Tageshandel können Sie mit zahlreichen Finanzprodukten und Märkten durchführen, worauf im weiteren Verlauf unseres Beitrages näher eingehen werden.

Die wichtigsten Infos zum Daytrading zusammengefasst:

  • Daytrading heißt übersetzt ins Deutsche „Tageshandel
  • Ein Daytrader öffnet und schließt wieder alle Positionen innerhalb der Börsenöffnungszeiten
  • Daytrader handeln meist zu festen Zeiten am Tag
  • Im Daytrading werden kleine Bewegungen oft mit hohem Hebel getradet
  • Trades können wenige Sekunden bis hin zu mehreren Stunden dauern

In unserem großen Ratgeber gehen wir unter anderem darauf ein, was Daytrading im Detail ist und wie Sie die Fähigkeit erlernen können. Ausserdem stellen Ihnen aus unserer Sicht den besten Daytrading Broker vor und geben Ihnen Informationen dazu, welche Märkte und Produkte Daytrader handeln können.

Daytrading lernen: So startet man als Anfänger

Wie lernt man Daytrading? Kann man Daytrading überhaupt lernen? Diese Frage beschäftigt sehr viele Trader, die mit dem Daytrading anfangen möchten. Selbstverständlich ist es möglich, den Tageshandel zu erlernen.

Zu diesem Zweck gibt es zahlreiche Hilfsmittel, wie zum Beispiel:

  • Daytrading lernen per Coachings
  • Daytrading lernen mittels Buch
  • Daytrading lernen mit PDF
  • Daytrading lernen per App
  • Daytrading lernen auf YouTube

Es existiert dementsprechend umfangreiches Informationsmaterial und sogar eine Daytrading Ausbildung wird von verschiedenen Anbietern zur Verfügung gestellt. Ergänzt werden die zuvor aufgeführten Informationsquellen und Hilfsmittel zum Beispiel durch eine ausführliche Daytrading Anleitung, ein Daytrading Tutorial oder sonstige Medien, die Ihnen umfangreiche Informationen liefern. 

Wie Sie das Daytrading lernen in der Schweiz, in Deutschland oder in anderen Ländern schließlich angehen, bleibt Ihnen selbst überlassen. Häufig gehen Anfänger nach dem Prinzip Learning by doing. Das bedeutet, dass Sie nach und nach den Tageshandel durch eigene Aktivitäten lernen. In dem Zusammenhang ist die Nutzung eines Demokontos empfehlenswert, auf das wir in unserem Beitrag noch gezielt eingehen werden.

Alle wichtigen Inhalte & Tipps auch zusammengefasst in diesem Daytrading Video:

Wie lange dauert es, Daytrading zu lernen?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Es kommt auf zahlreiche, sehr individuelle Faktoren an, wie lange Sie tatsächlich zum Daytrading lernen beschäftigen, insbesondere auch wie viel Spass es Ihnen macht, sich mit den komplexen Thematiken der Finanzmärkte zu beschäftigen. Abhängig ist das unter anderem von folgenden Einflussfaktoren:

  • Wie viel Zeit habe ich am Tag, um mich mit dem Daytrading zu beschäftigen?
  • Welche Vorkenntnisse und Qualifikationen habe ich?
  • Wie schnell ist meine Auffassungsgabe?
  • Welche Hilfsmittel und Tipps kann ich in Anspruch nehmen?

Zusammengefasst lässt sich aber sicher festhalten, dass das Erlernen vom Daytrading keinesfalls von heute auf morgen möglich ist. Leider belegen Studien und sonstige Quellen, dass durchschnittlich zwischen 60 bis 80 Prozent der Daytrader als Anfänger Verluste erleiden. Das führt unter anderem dazu, dass rund 80 Prozent aller Daytrader innerhalb der ersten 24 Monate wieder aufgeben.

Welche Methoden gibt es zum Daytrading lernen?

Der effektivste Weg, um den Tageshandel zu erlernen, ist die tägliche Übung. Je intensiver Sie sich in der Praxis mit dem Daytrading beschäftigen, desto schneller lernen Sie die Zusammenhänge kennen.

Dazu gehört auch, dass Sie Strategien für sich entdecken und in der Praxis 1:1 umsetzen können. Grundsätzlich gibt es noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten, wie Sie mit welchen Methoden das Daytrading lernen können. Damit möchten wir uns jetzt etwas ausführlicher beschäftigen.

Daytrading lernen mit Hilfe einer Ausbildung

Die einfachste Methode das Daytrading richtig zu lernen wäre über ein Coaching oder eine Ausbildung von bereits erfolgreichen Daytradern. Dies verkürzt die Lernkurve erheblich und Sie können von Erfahrungen der Coaches profitieren. Eine Daytrading Ausbildung kostet zwar Geld, aber ist eine enorme Zeitersparnis und kann Sie obendrauf vor Verlusten bewahren.

Vorteile

  • Verkürzte Lernkurve durch individuelles Coaching und bewährte Methoden
  • Verknüpfung und Lernmöglichkeiten mit anderen Tradern
  • Meist motivierendes Umfeld und personalisierte Ressourcen

Nachteile

  • Qualität der angebotenen Ausbildungen schwanken stark
  • Oftmals teuer
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Tägliche Übung und Learning by doing

Wenn es um die unterschiedlichen Methoden geht, wie Sie Daytrading lernen können, müssen wir zwischen Praxis und Theorie differenzieren. Beim praxisorientierten Teil führen Sie möglichst jeden Tag einige Transaktionen durch.

Das sollten Sie jedoch mit relativ wenig Kapital tun, um nicht als Anfänger größere Verluste zu erleiden. Sie werden sehen, dass Sie durch diese tägliche Routine Schritt für Schritt immer tiefer in die Materie kommen und oft auf diese Weise Ihren Erfolg bereits nach einigen Wochen oder Monaten steigern.

Ebenfalls zu den praktischen Methoden zählt die Nutzung eines Demokontos. Da dies sehr empfehlenswert ist, gehen wir darauf im nächsten Abschnitt noch etwas näher ein. Wir schreiben dort, wie Sie die ersten Schritte mit einem solchen virtuellen Handelskonto unternehmen, welches ideal zum Daytrading lernen geeignet ist.

Vorteile

  • Lernen in eigenem Tempo möglich
  • Kostenlos
  • Broker haben oftmals ausführliche Lernressourcen verfügbar

Nachteile

  • Erfordert viel Disziplin und kein garantierter Erfolg

Video-Tutorials und YouTube

Eine etwas theoretischere Methode, mittels derer Sie ebenfalls Daytrading lernen können, sind Video-Tutorials und Live-Veranstaltungen, zum Beispiel auf YouTube. Dort gibt es unzählige Videos, die zum Beispiel eine Anleitung zum Daytrading geben.

Allerdings sollten Sie diesbezüglich kritisch sein, denn nicht selten müssen die entsprechenden Videos und Anleitungen schlichtweg als unzureichend bezeichnet werden. Deshalb sollten Sie unter anderem auf die folgenden Kriterien achten, die einen guten „Trainer“ für den Tageshandel ausmachen:

  • Person sollte selbst (möglichst langjährige) Erfahrungen im Daytrading haben
  • Informationen und Erklärungen sollten neutral, objektiv und transparent sein
  • Erklärungen sollten auch für Anfänger leicht zu verstehen sein
  • Es sollte nicht mit völlig überzogenen Gewinnversprechen gearbeitet werden 
  • Risiken sollten genannt und Chancen sollten objektiv bewertet werden
  • Möglichst alle Grundlagen des Tageshandels sollten beleuchtet werden

Es geht vor allem um die Qualifikation und die praktischen Erfahrungen des „Lehrers“, die eine sehr große Rolle spielen. Videos, Anleitungen und Tutorials sind nur so hilfreich, wie der Erklärende selbst erfolgreich beim Tageshandel ist. 

Vorteile

  • Meist übersichtliche und unterhaltsame Präsentation
  • Möglichkeit Inhalte Schritt-für-Schritt nachzumachen
  • Keine zusätzlichen Kosten

Nachteile

  • Creator haben oft Eigeninteressen beim Erstellen der Videos
  • Professionalität und Erfahrung der Ersteller sind nur schwer einschätzbar

Daytrading lernen auf eigene Faust: Bücher, eBooks und PDFs

Selbstverständlich können Sie das Daytrading auch in die eigenen Hände nehmen. Dann stehen Ihnen zahlreiche Informationsquellen zur Verfügung, anhand derer Sie auf eigene Faust lernen können. Das sind zum Beispiel:

  • Bücher, oft sogenannte Daytrading Handbücher
  • eBooks 
  • PDFs

Diese Medien beschäftigen sich intensiv mit dem Thema Daytrading. Etwas schwierig an dieser Methode ist allerdings, dass Sie als Anfänger häufig gar nicht genau beurteilen können, ob die Ihnen vermittelten Informationen korrekt sind. Deshalb raten Experten dazu, dass die Methode mit anderen kombiniert werden sollte, um ein möglichst umfassendes Daytrading lernen zu ermöglichen.

Vorteile

  • Sehr grosse Auswahl an Ausbildungsmaterialien verfübar
  • Eine Vielzahl an kostenlosen Assets

Nachteile

  • Aktualität und fachliche Richtigkeit der Informationen unter Umständen nicht gegeben

In der folgenden Tabelle möchten wir noch einmal die verschiedenen Möglichkeiten übersichtlich darstellen, wie Sie das Daytrading am besten lernen können und einen guten Einstieg finden.

MethodeGeeignet fürArt des LernensBedeutung
Tägliche ÜbungBestensPraxis Groß
Video TutorialsJe nach QualitätTheorieMittel 
Bücher, eBooksJe nach Qualität TheorieMittel bis gering 
DemokontoBestensPraxis Groß

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Wie riskant ist Daytrading?

Die Gefahr von Verlusten ist vergleichsweise hoch, nicht selten kommt es sogar zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Insbesondere deshalb raten Experten dazu, nur solches Geld für das Daytrading aufzuwenden, dessen Verlust Sie problemlos verkraften könnten. Je nach Broker verlieren zwischen 60-90% der privaten Anleger im Daytrading Geld.

Die Studie der Unitversität of Berkely hat sogar herausgefunden, dass 75% der Daytrader innerhalb der ersten 2 Jahre mit dem traden aufhören.

https://faculty.haas.berkeley.edu/odean/papers/Day%20Traders/Day%20Trading%20and%20Learning%20110217.pdf

Risikomanagement beim Daytrading

Die gute Nachricht ist, dass Sie das Risiko beim Daytrading zumindest durch verschiedene Maßnahmen verringern können. Daher ist ein gutes Risikomanagement so wichtig, das übrigens auch zum Thema Daytrading lernen gehört.

Im weiteren Verlauf unseres Beitrages gehen wir näher darauf ein, was das Risikomanagement beinhalten sollte. Die Gefahr von Verlusten beim Daytrading können Sie zum Beispiel durch folgende Maßnahmen reduzieren:

  • Stop-Loss Order
  • Limit Order bei Kauf und Verkauf
  • Strategie nutzen
  • Optimale Positionsgröße bestimmen

Am effektivsten zur Reduzierung des Gesamtrisikos ist die Stop-Loss Order. Damit erteilen Sie Ihrem Broker den Auftrag, die Position zu schließen, sollte das Finanzprodukt einen bestimmten Kurs erreichen.

Was braucht man, um Daytrader zu werden?

Tatsächlich gibt es einige Grundlagen, die Sie für den Tageshandel benötigen. Diese beziehen sich sowohl auf Ihre Fähigkeiten und Eigenschaften als auch auf die technischen Mittel, die Grundvoraussetzung dafür sind, dass Sie mit dem Daytrading anfangen können. 

Zunächst brauchen Sie ein gewisses Equipment, um mit dem Tageshandel starten zu können. Dazu gehört in erster Linie:

  • Endgerät
  • Internetverbindung
  • Handels- und Daytrading-Software
  • Kapital zum Daytrading
  • Broker

Bei den Endgeräten gibt es eine große Auswahl. Sie können das Daytrading zum Beispiel per Desktop-PC und Laptop genauso wie mittels Tablet und Smartphone durchführen. Eine funktionierende Internetverbindung sollte ohnehin selbstverständlich sein, zumindest dann, wenn Sie eines der aufgeführten Endgeräte in Anspruch nehmen.

Dann benötigen Sie nur noch eine gute Daytrading Software und Kapital, welches Sie anschließend für den Tageshandel einsetzen möchten. Fehlen darf auch nicht der Zugang zu einem Broker, über den Sie anschließend die zahlreichen Märkte und Basiswerte handeln können.

Angemessenes Startkapital

Neben diesen „technischen“ Mitteln und Voraussetzungen gibt es zusätzlich einige Eigenschaften, die Sie als Daytrader für den Einstieg mitbringen sollten. Darüber hinaus ist das angemessene Startkapital ebenfalls von größerer Bedeutung.

Da Sie beim Daytrading oft kleine Kursdifferenzen ausnutzen, lohnt sich der Tageshandel meistens nur ab etwas höheren Einsätzen im mindestens dreistelligen Bereich. Das Startkapital im Daytrading sollte daher insgesamt möglichst bei 10.000 Euro aufwärts liegen, jedoch kann man auch mit der geeigneten Strategie mit nur 3.000€ starten. Je geringer das Startkapital im Daytrading ist desto größer wird das Prozentuale Risiko vom Kontostand und der Hebel sein.

Auf der anderen Seite sollten Sie jedoch nicht zu viel Geld investieren, denn dann verlieren Sie eventuell einen größeren Teil Ihres Gesamtkapitals.

Strenge Disziplin und an Strategie halten

Eine Eigenschaft, die Sie als zukünftiger Daytrader unbedingt mitbringen sollten, ist Disziplin. Fatal wäre es, wenn Sie nur aus dem Bauch heraus handeln würden. Stattdessen müssen Sie sich auch dann an Ihre Strategie halten, wenn die Märkte einmal anders als erhofft laufen. Sie dürfen sich als guter Daytrader vor allem nicht von den folgenden Emotionen leiten lassen: 

  • Gier
  • Angst
  • Panik
  • Überschätzen der eigenen Fähigkeiten

Die strenge Disziplin ist erforderlich, damit Sie sich konsequent an Ihre ausgewählte Handelsstrategie halten. Dann ist die Chance deutlich größer, dass Sie beim Daytrading manchmal schon kurz nach dem Einstieg erfolgreich sind.

Umfassende Kenntnisse der Märkte

Falls Sie mit dem Daytrading anfangen möchten, sollten sich intensiv mit den Märkten beschäftigen, die Sie später handeln. Sie sollten zum Beispiel verstehen, wie der Aktienhandel funktioniert und welche Faktoren die Kurse beeinflussen können.

Das gilt in gleichem Umfang für andere Finanzprodukte, wie zum Beispiel Rohstoffe, Cryptocoins und Devisen. Beim Thema Daytrading lernen und Kryptowährungen sollten Sie zum Beispiel wissen, welche der zahlreichen digitalen Währungen liquide genug sind, damit sie sich zum Daytrading eignen. 

Entscheidender Erfolgsfaktor beim Daytrading: Risiko- und Moneymanagement

Was wird beim Daytrading gehandelt? Tatsächlich ist das nicht unbedingt die entscheidende Frage, wenn Sie beim Daytrading erfolgreich sein möchten. Deutlich wichtiger für den Erfolg ist ein gutes Money- und Risikomanagement. Was braucht man, um Daytrader zu werden?

Auf jeden Fall ein solches Risikomanagement, welches der möglichst effektiven Reduzierung von Verlusten und Risiken dient. Dabei setzt sich das Money- und Risikomanagement auch beim Daytrading aus verschiedenen Komponenten zusammen. Dazu gehören insbesondere:

  • Bestimmen der optimalen Positionsgröße
  • Stetige Überwachung der Märkte
  • Stop-Loss und Limit Orders
  • Konsequent an Handelsstrategie halten
  • Optional: Automatisches Trading

Beim Risikomanagement geht es nicht darum, die Frage zu beantworten: Wie viel kann man mit Daytrading verdienen? Vielmehr sollen größere Verluste verhindert und Risiken reduziert werden. Ein probates Mittel dazu sind Limit und Stop-Loss Orders. Bei der Limit-Order geben Sie innerhalb des Kaufs vor, dass ein bestimmter Kurs nicht überschritten werden darf. Gegenteilig funktioniert die limitierte Verkaufsorder.

In dem Fall erteilen Sie dem Broker den Auftrag, die Position nur dann zu schließen, wenn ein von Ihnen gewünschter Kurs erreicht bzw. nicht unterschritten wird. Mittels Stop-Loss Order legen Sie fest, dass Ihre Position automatisch geschlossen wird, wenn ein definierter Kurs erreicht wurde.

Ein ebenfalls sehr wichtiger Teil des Risikomanagements beim Daytrading und Daytrading lernen ist schon zum Einstieg das Bestimmen der richtigen Positionsgröße. Zwar gibt es dazu mehrere Methoden zur Berechnung.

Allgemein gilt jedoch, dass Sie nicht mehr als ein bis zwei Prozent Ihres Gesamtkapitals pro Trade einsetzen sollten. Bei einem sehr guten Gewinn-Verlust-Verhältnis sind trotzdem deutlich höhere Gewinne möglich.

Der beste Daytrading Broker für den Start – unsere Empfehlung

Bevor wir uns näher den vielen Details dem Thema Daytrading und Daytrading lernen widmen, möchten wir Ihnen den aus unserer Sicht besten Daytrading Broker vorstellen. Eins vorab: Einen Broker brauchen Sie immer, wenn Sie mit dem Daytrading beginnen möchten. In diesem Fall handelt es sich um den Broker Capital.com. Der Broker gilt als sehr anfängerfreundlich und sicher, verfügt über sämtlichen benötigten Lizenzen und eine der besten Tradingplattformen für Anfänger. 

Es handelt sich dementsprechend um einen seriös arbeitenden Broker. Bestens erreichbar ist der Kundenservice, was insbesondere für Daytrading Anfänger sehr wichtig sein kann. Beim Einstieg tauchen häufig Fragen auf und es gibt eventuell Probleme, wenn Sie mit dem Daytrading anfangen. Darüber hinaus können Sie über den Broker Capital.com auf eine Vielzahl und somit große Auswahl an Handelsinstrumenten zurückgreifen. 

Es gibt ein kostenfreies Daytrading Demokonto und Ihnen stehen auf der Trading Plattform zahlreiche nützliche Tools und Funktionen zur Verfügung. Zusammengefasst sind es die folgenden Vorteile, von denen Sie beim Broker Capital.com profitieren und weshalb wir diesen Anbieter momentan als den besten Daytrading Broker bezeichnen.

Daytrading Broker im Vergleich:

Broker:
Vorteile:
Bewertung:
Das Angebot:
Broker:
xtb logo
Vorteile:
  • BaFin Lizenz und Regulierung durch KNF
  • Einlagensicherungsfonds
  • Mehr als 5.800 Finanzinstrumente
  • Dax unter 1 Punkt Spread
  • Kostenloses Demokonto
  • 4,2% Zinsen auf Guthaben
Bewertung:
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Das Angebot:
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Broker:
capital.com
Vorteile:
  • Sehr nutzerfreundliche Plattform
  • Großes Angebot an 3.000+ CFDs auf Anlageklassen
  • 24/7 Kundenservice
  • Konkurrenzfähige Spreads
  • 0% Provision (andere Gebühren fallen an)
  • Vielfältiges Weiterbildungsangebot
  • TradingView, MT4 & mehr
Bewertung:
12345
5.0 / 5
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Broker:
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Vorteile:
  • ECN Spreads ab 0,0 Pips
  • Niedrige Kosten
  • Variable Hebel
  • Direkte Marktausführung
  • TradingView/MT4/MT5
  • Unkomplizierte Kontoeröffnung & Management
Bewertung:
12345
5.0 / 5
Das Angebot:
Jetzt anmelden (Risikohinweis: Ihr Kapital kann gefährdet sein)

Wie finde ich den besten Broker für das Daytrading?

Wie bereits mehrfach erwähnt, kommt es für Daytrading Einsteiger auf die Wahl eines passenden Daytrading Brokers an. Den besten Broker für das Daytrading finden Sie am einfachsten, wenn Sie sich zum Beispiel Broker Erfahrungsberichte durchlesen oder Vergleiche nutzen. Dort sollten Sie auf einige Punkte achten, die einen sehr guten Daytrading Broker ausmachen. Dazu gehören:

  • Regulierung innerhalb der EU
  • Sehr gute und funktionale Handelsplattform
  • Große Auswahl an Handelsinstrumenten
  • Schnelle Orderausführung
  • Geringere Spreads und niedrige Kommissionen
  • Schnell und gut erreichbarer Kundenservice

Darüber hinaus sollte der Broker ein kostenfreies Daytrading Demokonto anbieten, was allerdings heutzutage nahezu selbstverständlich ist. Im Idealfall können Sie das Testkonto zeitlich unbeschränkt nutzen, sodass Sie als Daytrading Anfänger genügend Zeit haben, zum Beispiel die echte Handelsplattform zu testen und Strategien ausprobieren.

Kosten bei den unterschiedlichen Brokern vergleichen

Da beim Daytrading oft kleinste Kursänderungen die Grundlage für einen möglichen Gewinn sind, sollten Sie besonders auf die anfallenden Kosten achten. Diese reduzieren Ihre Rendite, die Sie mit dem Tageshandel generieren.

Daher ist es ein wichtiger Vergleichspunkt zwischen den Brokern, welche Gebühren und sonstigen Kosten anfallen. Üblicherweise sind das – je nach gehandeltem Finanzprodukt – die folgenden Kostenfaktoren:

  • Ordergebühren
  • Spreads
  • Kommissionen
  • Depotgebühren
  • Finanzierungszinsen

Besonders empfehlenswert sind einige Broker, die Paketpreise für sogenannte Heavy-Trader (Vieltrader) im Angebot haben. Sie kaufen dort beispielsweise 100 Orders zum Preis von 500 Euro, sodass Sie im Vergleich zur Einzelabrechnung Kosten einsparen können.

Wenn Sie im Bereich Forex- oder CFD-Trading aktiv sind, sollten Sie insbesondere auf den veranschlagten Spread achten. Je geringer dieser ist, desto geringer sind die Kosten und dementsprechend höher kann Ihr Nettogewinn ausfallen.

Die ersten Schritte mit einem Daytrading Demokonto

Eine der besten Methoden, um das Daytrading zu lernen, ist die Nutzung eines Demokontos. Ein solches Testkonto bieten faktisch alle Daytrading Broker an, über die Sie den Tageshandel betreiben können. Ein Demokonto können Sie nahezu ausschließlich kostenfrei nutzen.

Die Unterschiede richten sich eher danach, über welchen Zeitraum Sie das Demokonto beanspruchen können und ob dieses mit den gleichen Funktionen ausgestattet ist, die Sie auch auf der echten Handelsplattform vorfinden.Wenn Sie also die Broker im Hinblick auf das angebotene Demokonto miteinander vergleichen möchten, dann sollten Sie auf die folgenden Punkte achten:

  • Kostenfreiheit
  • Dauer der Nutzung
  • Abweichungen von der echten Handelsplattform
  • Realtime Kurse

Im Hinblick auf die Nutzungsdauer ist es ideal, wenn es keine zeitlichen Einschränkungen gibt. Das bedeutet, dass Sie das Demokonto zum Beispiel auch nach Monaten noch in Anspruch nehmen können, um beispielsweise Strategien zu verfeinern und risikofrei auszuprobieren. Den meisten Daytrading Anfängern reicht auch eine Nutzungsdauer von 30 Tagen, die bei vielen Brokern im Hinblick auf das virtuelle Handelskonto möglich ist.

Ebenfalls sollten Sie darauf achten, dass das Demokonto mit ausreichendem, virtuellem Kapital bestückt ist. Meistens beläuft sich das Guthaben auf 10.000 bis 100.000 Euro.

In vielen Fällen ist es zudem nach Rücksprache mit dem Kundenservice möglich, das bereits verbrauchte, virtuelle Kapital wieder aufzustocken. Die ersten Schritte mit einem Demokonto sehen zum Beispiel folgt aus:

  • Broker wählen und Demokonto eröffnen
  • Kennenlernen der virtuellen Handelsumgebung
  • Mit einzelnen Funktionen und Tools vertraut machen
  • Charts analysieren und Märkte beobachten
  • Kauforder erteilen (virtuell)
  • Verkaufsorder erteilen (virtuell)

Auf diese Weise können Sie langsam den Handel innerhalb eines Tages testen, ohne dabei eigenes Geld einzusetzen. Wenn Sie sich für einen Broker mit einem zeitlich unbegrenzten Demokonto entschieden haben, können Sie die Testumgebung so lange nutzen, bis Sie sich im Daytrading relativ sicher fühlen. Aber auch danach ist es häufig hilfreich, immer wieder mittels des Demokontos zu überprüfen, ob Sie noch etwas an Ihrer Strategie oder Ihrem Trading Verhalten verbessern können.

Nutzung von mobilen Apps im Daytrading

Ebenfalls können Sie das Daytrading auch per App auf Ihrem mobilen Gerät durchführen. Wir empfehlen dies aber nicht unbedingt. Eine App eignet sich perfekt, um das Portfolio zu überprüfen, aber ausführliche Analysen sind auf kleinen Bildschirmen von Smartphones eher schwierig. Wer seriöses Daytrading betreiben will sollte unbedingt auf einen PC zugreifen.

Sehen Sie hier die Vor- und Nachteile von Daytrading Apps:

Vorteile:

  • Zugriff auf die Finanzmärkte direkt möglich
  • Schnelle Eingriffe in bestehende Positionen möglich
  • Mobiler Handel standortunabhängig
  • Oft nutzerfreundlich
  • Nutzung von Martntachrichten und Alarmen

Nachteile:

  • Begrenzte Analysemöglichkeiten
  • Kleinere Bildschirme auf mobilen Geräten
  • Oft langsamere Positionsausführungen im Gegensatz zu einem Desktop PC

Welche Märkte und Produkte handeln Daytrader?

Geeignet im Daytrading sind alle Märkte, die sehr liquide sind. In den meisten Fällen entscheiden sich Daytrader für den Handel mit Aktien von großen Unternehen, Aktienindizes, Rohstoffen oder Devisen. Als Finanzprodukt eignen sich gehebelte Derivate wie Optionen, CFDs oder Futures, um den Gewinn bei kleinen Schwankungen zu maximieren.

  • Aktien
  • Indizes
  • Futures (Terminkontrakte)
  • Forex (Devisen)
  • Kryptowährungen
  • Rohstoffe

Durch welche Eigenschaften zeichnen geeignete Märkte aus?

  • Häufiges oder durchgängiges Vorliegen von Angebot und Nachfrage
  • Hohe Handelsvolumina
  • Bekannte Basiswerte handelbar
  • Sogenannte „dicke“ Orderbücher

Ein liquider Markt ist nicht nur deswegen so gut für das Daytrading geeignet, weil der Handel jederzeit möglich ist.

Die Vorteile eines liquiden Marktes gehen weit darüber hinaus:

  • Günstigere Handelsgebühren
  • Weniger Fehlsignale
  • Niedrigere Spreads
  • Keine schlechte Preisausführung aufgrund fehlender Liquidität (Slippage)
  • Langsamere Bewegung der Märkte
  • Geringere Volatilität

Daytrading mit Aktien

Ein guter Einstieg für Anfänger im Bereich Daytrading ist der Tageshandel mit Aktien. Wir sprechen in dem Fall vom direkten Handel mit den Wertpapieren, dass Sie also Aktien kaufen und verkaufen. Nicht gemeint sind an dieser Stelle zum Beispiel Derivate wie CFDs oder Futures, die lediglich Aktien als Basiswert haben.

Kennzeichnend für das Daytrading mit Aktien ist unter anderem, dass Sie relativ viel Kapital benötigen. Da beim Direkthandel weder mit Hebeln noch mit sonstigen Mitteln gearbeitet wird, die Ihren eigenen Kapitaleinsatz reduzieren, starten viele Daytrader beim Aktienhandel mit mindestens 10.000 Euro Gesamtkapital. Das bedeutet keinesfalls, dass Sie diesen Betrag in eine Position investieren sollten. 

Ferner sollten Sie zum Daytrading mit Aktien wissen, dass News und wichtige Ereignisse besonders zu beachten sind, da die Aktienkurse von vielen Faktoren abhängen. Vorteilhaft beim Daytrading mit Aktien ist, dass Sie eine große Auswahl an Wertpapieren haben und die weitaus meisten Broker den Aktienhandel an mehreren Börsen oder auch außerbörslich bereitstellen. 

Daytrading mit Indizes

Eine beliebte Alternative zum Daytrading von Aktien und damit der Selektion einzelner Titel ist der Tageshandel von Indizes. Das funktioniert insbesondere mittels ETFs oder Derivaten, wie zum Beispiel CFDs.

Sie können mit den Differenzkontrakten auf fallende und steigende Kurse beim Basiswert spekulieren, also zum Beispiel auch auf einen sinkenden Aktienindex. Beim Daytrading mit Aktienindizes sind insbesondere die folgenden Indizes als Basiswerte beliebt:

  • Dow Jones Index
  • EuroStoxx 50 Index
  • DAX Index

Daytrading mit Futures

Definitiv eher für erfahrene Daytrader geeignet ist der Tageshandel mit Futures, sogenannten Terminkontrakten. Bei einem Future wird der in der Zukunft liegende Preis bzw. Kurs eines Basiswertes in der Gegenwart festgelegt. Das bedeutet, dass die entsprechenden Kontrakte eine bestimmte Laufzeit haben.

An deren Ende steht die Warenlieferung, die allerdings in der Praxis selten ausgeführt wird. Zudem spielt die Auslieferung für den Daytrader ohnehin keine Rolle, weil er die Futures innerhalb eines Tages kaufen und verkaufen wird. Kennzeichnend für das Daytrading mit Futures ist das besonders hohe Risiko, welches mit den Terminkontrakten einhergeht.

Daytrading mit Forex (Währungen) 

Der Devisenmarkt gilt als der liquideste aller Finanzmärkte rund um den Globus. Daher ist dieser Markt optimal geeignet, und zwar für das Daytrading mit Devisen. Daytrader wissen vor allem die hohen Volumina, die am Devisenmarkt gehandelt werden, zu schätzen.

Zudem ist es über die unterschiedlichen Devisenbörsen möglich, nahezu rund um die Uhr mit fremden Währungen zu handeln. Ebenfalls ein sehr interessanter Punkt, der für Daytrader wichtig ist. 

Wenn Sie am Tageshandel mit Währungen teilnehmen, eröffnen Sie zuvor ein Handelskonto bei einem sogenannten Forex Broker. Da mit Hebeln gearbeitet wird, benötigen Sie als Daytrader beim Devisenhandel nur vergleichsweise wenig Kapital. Auf jeden Fall ist der Kapitaleinsatz im Durchschnitt deutlich geringer als zum Beispiel beim Daytrading mit Aktien.

Daytrading mit Kryptowährungen

Seit wenigen Jahren können Sie das Daytrading ebenfalls mit Kryptowährungen vollziehen. Interessant wurde der Handel mit digitalen Währungen vor allem aufgrund der enormen Volatilität, die zum Beispiel beim Bitcoin oder Ethereum als führende Kryptowährungen in der jüngeren Vergangenheit deutlich zu erkennen war. Beim Daytrading mit Bitcoin & co. kommt es allerdings sehr darauf an, dass Sie sich für möglichst liquide Cryptocoins entscheiden. 

Zwar gibt es auf der einen Seite über 10.000 unterschiedliche Kryptowährungen. Auf der anderen Seite ist allerdings nur ein kleiner Teil davon so liquide, dass die digitalen Währungen für Daytrader interessant wären. Das trifft unter anderem auf die folgenden Kryptowährungen zu: 

  • Bitcoin
  • Ethereum
  • Ripple
  • Dash
  • Litecoin

Ferner sollten Sie beachten, dass der Tageshandel mit Kryptowährungen besonders riskant ist, insbesondere aufgrund der hohen Schwankungsbreite bei den digitalen Währungen. Nicht selten passiert es, dass der Kurs einer Kryptowährung innerhalb eines Tages um fünf oder sogar mehr als zehn Prozent sinkt oder fällt. 

Daytrading mit Rohstoffen

Ebenfalls nicht unbedingt geeignet für den Einstieg in den Tageshandel ist das Daytrading mit Rohstoffen. Das hängt damit zusammen, dass diese Basiswerte relativ volatil und die Einflussfaktoren nicht leicht zu erkennen sind.

Auf der anderen Seite ist der Rohstoffmarkt sehr interessant und aufgrund der großen Schwankungsbreite und relativ hohen Liquidität für Daytrader sehr gut geeignet. Handeln können Sie die Rohstoffe insbesondere mittels der folgenden Finanzinstrumente: 

  • CFDs
  • Futures
  • Optionen

Insbesondere aufgrund der Komplexität von Optionen und Futures sollten Sie erst das Daytrading lernen, bevor Sie den Tageshandel beginnen. Zu den am häufigsten gehandelten Rohstoffen zählen auch im Bereich Daytrading:

  • Erdöl
  • Erdgas
  • Edelmetalle wie Gold und Silber
  • Industriemetalle
  • Nahrungsmittel wie Weizen oder Mais

In der nachfolgenden Tabelle möchten wir Ihnen noch einmal zusammengefasst die wichtigsten Eigenschaften und Unterschiede der verschiedenen Finanzprodukte und Märkte aufzeigen, die Sie handeln können.

Finanzprodukt / MarktFür wen geeignet?VolatilitätBesonderheiten
Aktien Alle DaytraderMittel bis gering Sehr große Auswahl
IndizesAlle DaytraderMittel bis gering Handel über Derivate
Devisen Alle DaytraderHoch bis mittel (je nach Währung)Sehr liquider Markt
FuturesFortgeschrittene und ProfisMittel bis hochViel Kapital notwendig
KryptowährungenAlle DaytraderSehr hochOft unberechenbar
Rohstoffe Fortgeschrittene und ProfisMittel bis hochEinflussfaktoren oft schlecht zu bestimmen

Daytrading Ja oder Nein? – 5 Gründe dafür und dagegen

Daytrading Ja oder Nein? Diese Frage stellen sich Trader, die sich mit dem Gedanken beschäftigen, zukünftig am Tageshandel teilzunehmen. Wie sinnvoll ist Daytrading? Kann man wirklich vom Daytrading leben? Das sind zwei weitere Fragen, deren Antwort Sie im Gründe nur erhalten können, wenn Sie sich ausführlicher mit den Vor- und Nachteile des Tageshandels beschäftigen. Deshalb möchten wir Ihnen auch in unserem Beitrag Gründe nennen, die jeweils für und gegen das Daytrading sprechen. 

5 Gründe, die für Daytrading sprechen:

Beginnen möchten wir mit den Gründen, die dafür sprechen können, dass Sie erfolgreich beim Daytrading sind und diese Handelsart für Sie passt. Die Vorteile treffen naturgemäß nicht auf jeden Trader zu, da Ziele, Tradingstil und weitere Faktoren unterschiedlich ausfallen können. Trotzdem denken wir, dass die folgenden Gründe auf die meisten Daytrader zutreffen, die sich für den Tageshandel entscheiden oder schon entschieden haben.

Grund 1: Orts- und Zeitunabhängigkeit beim Daytrading

Zwei Vorteile, die für den Tageshandel sprechen, sind zum einen die Orts- und zum anderen die Zeitunabhängikeit. Sie können den Tageshandel von jedem Ort der Welt aus betreiben. Sie brauchen dafür lediglich eine funktionierende Internetverbindung sowie ein entsprechendes Endgerät, insbesondere:

  • Desktop-PC
  • Laptop
  • Tablet
  • Smartphone

Insbesondere aufgrund des mobilen Handels, den nahezu alle Broker heutzutage zur Verfügung stellen, können Sie unter den entsprechenden Voraussetzungen völlig ortsunabhängig handeln. Ein zweiter Grund ist für viele Trader, dass auch keine zeitliche Abhängigkeit besteht. Während Sie in einem gewöhnlichen Beruf zum Beispiel von morgens 8 bis nachmittags um 17 Uhr arbeiten müssen, können Sie das Daytrading zu einem beliebigen Zeitpunkt durchführen. Je nach Markt sind die Handelsmöglichkeiten sogar von Sonntag Nacht bis am späten Freitagabend gegeben. Innerhalb dieser Zeitspanne können Sie faktisch um die Uhr handeln.

Grund 2: Gute Verdienstmöglichkeiten in Aussicht

Den Hauptgrund für das Daytrading sehen die meisten Trader auf Nachfrage darin, dass Chancen auf gute Gewinne bzw. regelmäßige Verdienste bestehen. Das trifft allerdings nur unter der Voraussetzung zu, dass Sie Ihr Handwerk beherrschen und ein erfolgreicher Daytrader werden. Dann allerdings sind die Verdienstmöglichkeiten sehr gut und können bei mehreren Tausend oder teilweise sogar über 10.000 Euro im Monat liegen.

Abhängig sind die Verdienste allerdings ebenso vom Kapitaleinsatz, wobei jeder Trader für sich entscheiden muss, ob es zu einem Vollzeiteinkommen reichen kann oder das Daytrading eher zum Nebenverdienst geeignet ist. Kann man wirklich vom Daytrading wird? Diese Frage ist dementsprechend sehr individuell zu beantworten. 

Grund 3: Berufliche Unabhängigkeit und keine Vorbildung notwendig

Daytrading ja oder nein? Viele Trader ziehen vor einer Entscheidung für oder gegen den Tageshandel einen Vergleich zu ihrem jetzigen oder einem früheren Job. Wer zum Beispiel in einem seinem aktuellen Beruf nicht mehr zufrieden ist, für den ist manchmal gerade die berufliche Unabhängigkeit ein Grund dafür, sich bewusst für den Tageshandel zu entscheiden. Eine (scheinbare) Sicherheit gibt es heutzutage in vielen Branchen für Arbeitnehmer nicht mehr, sodass ein Festjob nicht unbedingt als sicher bezeichnet werden kann. Gründe dafür sind unter anderem: 

  • Rationalisierung
  • Automatisierung
  • Künstliche Intelligenz
  • Veränderte Nachfrage 

Als Daytrader hingegen sind Sie von all diesen Entwicklungen vollkommen unabhängig. Sie haben keinen Chef und sind nicht an bestimmte Anweisungen gebunden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Sie für den Tageshandel über keine (beruflichen) Qualifikationen verfügen müssen.

Während Sie bei anderen Jobs mindestens eine Ausbildung, manchmal sogar ein Studium haben müssen, kann jeder ohne Qualifikation und Vorbildung das Daytrading vornehmen. Eine Reihe sehr erfolgreicher Daytrader hatten beruflich nichts mit dem Finanzbereich zu tun, weder im Bereich Bank noch Börse. Es gibt sogar Theorien, die besagen, dass eine Finanzausbildung für Daytrader negative Auswirkungen haben könnte. So würden vielleicht aufgrund der Überschätzung eigener Fähigkeiten höhere Risiken eingegangen.

Grund 4: Tageshandel ohne großes Investitionskapital möglich – dank Hebel

Daytradig Ja oder Nein? Falls die Antwort auf diese Frage positiv ausfällt, liegt es oft daran, dass beim Daytrading keine großen Investitionssummen benötigt werden. Damit unterscheidet sich der Tageshandel von vielen, anderen selbstständigen Tätigkeiten. Dort müssen Sie nämlich oft etwas aufbauen und brauchen dazu Investitionssummen im fünf- oder sogar sechsstelligen Bereich. Beim Daytrading hingegen reicht häufig ein Startkapital zwischen 2.000 und 5.000 Euro aus.

Das gilt besonders unter der Voraussetzung, dass Sie ich für das CFD Trading oder für den Forex Handel entscheiden. Im Daytrading wird fast immer mit Hebeln gearbeitet, sodass Sie nur einen geringen Teil des eingesetzten Geldes selbst aufbringen müssen. Für Anfänger im Bereich Daytrading ist das ideal, denn in dem Fall können einzelne Trades schon ab wenigen Hundert Euro Eigenkapital eingegangen werden.

Grund 5: Ruhiger Schlaf für Daytrader

Ein weiterer Grund, sich für Daytrading zu entscheiden, ist vielleicht nicht auf den ersten Blick nachvollziehbar. Es geht im Wesentlichen um den Vergleich zur längerfristigen Kapitalanlage oder zum Handel innerhalb einer oder mehreren Wochen. In diesem Vergleich haben Daytrader den Vorteil, dass sie in der Regel ruhiger schlafen können. Das liegt daran, dass beim klassischen Tageshandel keine offenen Trades über den Tag hinaus existieren. Sie haben dementsprechend keine schlaflosen Nächte, weil Sie nicht befürchten müssen, dass der Kurs bis zum nächsten Tag noch erheblich fallen könnte.

Ferner müssen Sie sich keine Gedanken über eventuell zusätzliche Kosten machen, weil es beim klassischen Tageshandel keine Finanzierungsgebühren gibt. Diese werden von den meisten Brokern erst dann berechnet, wenn die Position nach 23 Uhr noch offen ist. Darüber hinaus können Sie auch deshalb meistens gut schlafen, weil Sie sich keine Gedanken über eventuell verpasste Chancen in der Nacht machen müssen.

5 Gründe, die gegen Daytrading sprechen

Da wir Sie in unserem Beitrag objektiv über die Vor- und Nachteile informieren möchten, führen wir ebenfalls einige Gründe auf, die – zumindest aus Sicht mancher Experten und Trader – gegen den Tageshandel sprechen können. Manche anscheinenden Nachteile lassen sich allerdings – komplett oder in Teilen – durchaus widerlegen. Trotzdem möchten wir fünf Gründe nennen, die zumindest nachvollziehbar für manche Trader ausschlaggebend sind, um sich gegen das Daytrading zu entscheiden.

Grund 1: Hohes Verlustrisiko

Wenn Sie Interessenten und Trader nach dem Hauptgrund fragen, warum diese sich gegen das Daytrading entscheiden, wird meistens das hohe Verlustrisiko genannt. Statistiken sagen aus, dass durchschnittlich über 80 Prozent aller Trader in der Summe Verluste erleiden, wobei sich diese Zahl nicht ausschließlich auf Daytrader bezieht. Tatsächlich ist es nicht von der Hand zu weisen, dass das Risiko beim Tageshandel deutlich erhöht ist. Selbstverständlich können Daytrader auch innerhalb eines Tages einen großen Teil ihres eingesetzten Geldes oder sogar den gesamten Einsatz verlieren. Das trifft insbesondere auf das CFD und Forex Trading zu, wenn die Margin nicht mehr ausreicht.

Allerdings haben Sie zumindest die Möglichkeit, das Risiko größerer Verluste zu reduzieren. Dazu gibt es praktikable Maßnahmen, wie zum Beispiel eine Stop-Loss Order sowie das Arbeiten mit Limit Orders. Zudem sollten Sie die optimale Positionsgröße beachten und nicht mehr als zwei bis drei Prozent Ihres Gesamtkapitals in einen Trade investieren. Mit diesen Maßnahmen lässt sich der Nachteil des höheren Verlustrisikos beim Daytrading oftmals deutlich abschwächen.

Grund 2: Nerven, Emotionen und fehlende Disziplin

Ein weiterer Grund, der gegen das Daytrading spricht, sind zusammengefasst Emotionen und fehlende Disziplin. Wer eher labil ist und schnell die Nerven verliert, der wäre tatsächlich beim Tageshandel schlecht aufgehoben. Gleiches gilt unter der Voraussetzung, dass Sie weniger auf Grundlage einer Strategie handeln, sondern sich durch Emotionen leiten lassen. Das sind zum Beispiel:

  • Gier
  • Panik
  • Angst

Solche Emotionen sind definitiv hinderlich, wenn Sie erfolgreich mit dem Daytrading sein möchten. Ähnliches gilt für fehlende Disziplin, wenn Sie sich zum Beispiel nicht an Ihre Strategie halten, weil unerwartete Verluste entstanden sind. Unter diesen Voraussetzungen sollten Sie sich – aus gutem Grund – gegen den Tageshandel entscheiden. 

Grund 3: Mehrere Tausend Euro Mindestkapital empfehlenswert 

Manche Trader entscheiden sich deshalb bewusst gegen den Tageshandel, weil dort eine gewisse Mindestkapitalsumme sehr empfehlenswert ist. Zwar können Sie aufgrund des Hebels bei manchen Brokern oft schon mit 100 oder 200 Euro eine Position mit einem Gegenwert im fünfstelligen Bereich handeln. Dabei ist jedoch nicht berücksichtigt, dass Sie dann Ihren gesamten Kapitaleinsatz in nur einen Trade fließen lassen. Davon ist jedoch dringend abzuraten! 

Wenn wir einmal von der optimalen Positionsgröße in Höhe von maximal zwei bis drei Prozent Ihres Gesamtkapitals ausgehen, müssten Sie also mindestens etwa 3.300 Euro haben, welches Sie für den Tageshandel insgesamt zur Verfügung stellen können. Für eine Reihe von Tradern sind solche Summe kein Problem. Andere Händler hingegen können oder möchten nur mit wenigen 100 Euro am Daytrading teilnehmen. Das wäre tatsächlich ein Grund, sich gegen den Tageshandel zu entscheiden.

Grund 4: Daytrading kann höhere Kosten verursachen 

Bei diesem Grund muss differenziert werden. Daytrading ist nicht gleich Daytrading, denn es gibt verschiedene Arten und Strategien, die Sie als Trader anwenden können. Manche Handelsarten sind tatsächlich vergleichsweise kostenintensiv, wie zum Beispiel das Scalping. Auf der anderen Seite ist dies oft relativ profitabel und auch im Vergleich sicherer als viele, andere Handelsarten. Deshalb sollten Sie die möglichen Nachteile in Form der Kosten immer im Vergleich zu Ihren Chancen auf ebenfalls höhere Gewinne sehen.

Häufig sind die Kosten beim klassischen Daytrading allerdings gar nicht erwähnenswert. Wer beispielsweise bei Tageshandel bei täglich fünf bis zehn Positionen einen Gewinn von 500 Euro erzielt, während Kosten von insgesamt 150 Euro anfallen, der hat immernoch einen Nettogewinn von 350 Euro. Das zeigt, dass es aus Kostengründen in der Regel nicht notwendig ist, sich gegen das Daytrading zu entscheiden. 

Grund 5: Viel Einarbeitungszeit und größerer Zeitaufwand

Ein fünfter Grund, der gegen das Daytrading sprechen könnte, ist nicht von der Hand zu weisen. Wer mit dem Tageshandel beginnt, sollte sich unbedingt ausreichende Einarbeitungszeit nehmen. Es ist relativ unwahrscheinlich, dass Sie ohne jegliche Informationen und Fachwissen direkt ein erfolgreicher Daytrader werden. Von sogenannten Crashkursen, die nur 20 Minuten dauern, ist eher abzuraten. Sie sollten sich im Durchschnitt mehrere Stunden pro Tag und das über mehrere Wochen hinweg Zeit nehmen, um sich gut in das Daytrading einzuarbeiten. Dabei können übrigens die folgenden Hilfsmittel genutzt werden:

  • Video-Tutorials
  • Webinare
  • eBooks und Bücher
  • Demokonto

Nach der Einarbeitungszeit ist das Daytrading allerdings auch mit einem regelmäßigen Zeitaufwand verbunden. Diese bestimmen Sie selbst. Auf der einen Seite ist es nicht unüblich, dass zwischen 20 und 30 Stunden in der Woche Aktivität beim Tageshandel gefordert ist. Durchschnittlich können Sie von mindestens zwei bis drei Stunden pro Tag ausgehen, wenn Sie tatsächlich mit dem Daytrading dauerhaft Geld verdienen möchten.

Das sollten Anfänger beim Daytrading beachten:

Der Weg zu einem dauerhaft erfolgreichen Daytrader kann unter Umständen lang sein. Er ist umso steiniger, je mehr wichtige Punkte Sie bereits nach dem Einstieg außer Acht lassen.

Deshalb ist es empfehlenswert, dass Sie sich mit einigen Ratschlägen auseinandersetzen, die Ihnen Auskunft darüber geben, was Anfänger beim Daytrading beachten sollten. Aus dem Grund möchten wir in der Folge mehrere Kriterien nennen, die Sie möglichst schon zu Beginn Ihres Tageshandels beachten sollten.

Demokonto in Anspruch nehmen

Im bisherigen Beitrag haben wir uns bereits ausführlich mit dem Demokonto beschäftigt. Daher möchten wir an dieser Stelle nur kurz darauf hinweisen, dass Sie als Anfänger im Bereich Daytrading darauf achten sollten, die Möglichkeit dieses Testkontos zu nutzen. Das Demokonto gibt Ihnen die Gelegenheit, nicht nur die Handelsplattform des Brokers zu testen und sich mit den Funktionen vertraut zu machen, sondern zu simulieren, wie das spätere Daytrading in der Praxis funktioniert.

Nur mit entbehrlichem Kapital handeln

Manche Trader arbeiten mit zehn Prozent ihres Gesamtvermögens, andere Trader setzen durchaus 20 und mehr Prozent ein. Hier spielt die individuelle Einstellung zu Chancen und Risiken eine sehr große Rolle.

Natürlich erleidet kein Daytrader, weder Anfänger noch Profis, gerne Verluste. Trotzdem ist es meistens nicht zu verhindern, dass Sie bei mehreren Trades einen Verlust hinnehmen müssen.

Da dies faktisch nie auszuschließen ist, sollten Sie unbedingt nur mit dem Kapital handeln, welches Sie ohne Probleme entbehren können. Auf keinen Fall sollten Sie Gelder verwenden, die Sie zum Beispiel dringend in einigen Wochen oder Monaten benötigen. 

Im Kopf könnten Sie das für Daytrading gedachte Kapital sogar „abschreiben“, um sich dann zu freuen, wenn Sie erfolgreich beim Daytrading sind. Welchen Anteil das Trading Kapital an Ihrem Gesamtvermögen hat, ist sehr individuell.

Weiterbildungsmöglichkeiten nutzen

Ebenfalls sollten Anfänger beim Daytrading beachten, dass sie zuvor möglichst viele Weiterbildungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen. In dem Bereich stehen zahlreiche Medien und Methoden zur Verfügung, mittels derer Sie Informationen und Erfahrungen beim Tageshandel sammeln. So können sich beispielsweise über die folgenden Wege weiterbilden:

  • Video-Tutorials
  • Daytrading Seminare
  • Bücher und eBooks
  • Seminare und Webinare zum Thema Daytrading
  • Weiterbildungsbereiche der einzelnen Daytrading Broker

Den passenden Daytrading Broker wählen

Nicht zu vernachlässigen ist für Anfänger beim Daytrading die Wahl des passenden Brokers. Dieser trägt erwiesenermaßen zu Erfolg und Misserfolg in nicht unerheblichem Umfang bei.

Eine zentrale Rolle spielt in dem Zusammenhang die Handelssoftware, die vom Broker angeboten wird. Die Trading Plattform sollte insbesondere für Neulinge die folgenden Voraussetzungen erfüllen können:

  • Intuitiv bedienbar
  • Verständliche und leicht auffindbare Funktionen
  • Viele Hilfsmittel und Tools
  • Realtime Kurse
  • Ansprechendes Design

Zusammengefasst sollten Sie sich auf der Trading Plattform wohlfühlen und dort mit den angebotenen Funktionen, Charts und Tools auf Anhieb gut zurechtkommen. Sollte das nicht sofort funktionieren, nutzen Sie einfach die Möglichkeit, die Trading Plattform risikofrei über das Demokonto kennenzulernen.

Ermitteln der idealen Positionsgröße im Daytrading

Unbedingt achten sollten Daytrader schon mit dem Einstieg auf eine optimale Positionsgröße. Diese ist ein wichtiger Teil des sogenannten Risikomanagements. Sie können die ideale Positionsgröße zwar mittels verschiedener Methoden berechnen. Einfacher ist es – insbesondere Anfänger – jedoch, wenn Sie sich an allgemeinen Richtwerten orientieren.

Diese besagen, dass Sie in der Regel nicht mehr als ein bis zwei Prozent Ihres zum Daytrading gedachten Gesamtkapitals pro Trade investieren. Möchten Sie also beispielsweise am Morgen Telekom Aktien kaufen, sollte diese Position nicht mehr als zwei Prozent Ihres Gesamtkapitals für den Tageshandel ausmachen.

Immer mit Stop-Loss arbeiten

Eine Empfehlung an Anfänger gilt auch für das Daytrading, nämlich zu Beginn möglichst ausschließlich mit der Stop-Loss Order zu arbeiten. Häufig haben Sie nicht die Zeit, die Kurse fortlaufend zu beobachten. Gibt es dann einen größeren Kursrutsch, kann dies zu einem höheren Verlust führen.

Dagegen können Sie sich ganz einfach absichern, indem Sie sofort nach dem Erteilen der Kauforder eine entsprechendes Stop-Loss Order mitgeben. Auf diese Weise konnten zahlreiche Daytrading auch als Anfänger bereits in der Vergangenheit höhere und damit unnötige Verluste verhindern.

Meiden Sie ausländische Broker mit Nachschusspflicht

Bei der Wahl des Brokers geht es nicht nur darum, wer eine gute Handelsplattform anbietet und wo Sie besonders günstige Konditionen finden. Manche Anfänger machen den Fehler, sich für ausländische Broker zu entscheiden, die ihren Hauptsitz nicht innerhalb der EU haben.

Das ist zwar kein grundsätzlicher Fehler, kann Sie allerdings später unter Umständen teuer zu stehen kommen. Das ist unter der Voraussetzung der Fall, dass der Broker noch mit einer Nachschusspflicht arbeitet. 

Diese ist zwar innerhalb der EU verboten, nicht jedoch in weiten Teilen außerhalb Europas. Da die Nachschusspflicht ein enorm hohes, finanzielles Risiko beinhaltet, sollten Sie gerade als Anfänger und nach dem Einstieg im Bereich Daytrading unbedingt solche Broker meiden. Wenn Sie auf Nummer sichergehen möchten, entscheiden Sie sich gezielt für einen Daytrading Broker mit Sitz innerhalb der EU, der zudem seitens der zuständigen Aufsichtsbehörde reguliert und überwacht wird.

Entscheiden Sie sich für eine passende Daytrading Strategie 

Als Anfänger ist es vielleicht nicht immer einfach, ausschließlich auf Grundlage einer Daytrading Strategie zu handeln. Das aus dem Bauch heraus entscheiden ist jedoch ein unnötiges Risiko, denn statistisch betrachtet führt dies häufig zu Verlusten. Somit sollten gerade Einsteiger eine gute und passende Strategie wählen, nach der sie sich anschließend konsequent richten. 

trend einstieg ausstieg beispiel
Anwendung der Trendfolge-Strategie bei einem Abwärtstrend

Besonders geeignet ist für Anfänger die sogenannte Trendfolgestrategie. Es ist von der Wahrscheinlichkeit her so, dass Aktien, Kryptowährungen, Rohstoffe und andere Finanzprodukte eher einen bereits eingeschlagenen Trend weiter verfolgen, als dass es eine Trendumkehr gibt. Auf diese Weise muss jeder Daytrader herausfinden, nach welcher Handelsstrategie er gerne vorgehen möchte.

In der Übersicht gibt es unter anderem die folgenden Punkte, auf die Sie als Daytrading Anfänger achten sollten:

  • Demokonto in Anspruch nehmen
  • Nur mit zu entbehrendem Kapital handeln
  • Weiterbildungsmöglichkeiten nutzen
  • Den passenden Daytrading Broker wählen
  • Ermitteln der idealen Positionsgröße
  • Kosten bei den unterschiedlichen Brokern vergleichen
  • Mit Stop-Loss Orders arbeiten 
  • Meiden Sie ausländische Broker mit Nachschusspflicht
  • Entscheiden Sie sich für eine passende Daytrading Strategie

Technische Analyse im Daytrading

Im Vergleich zu einem längerfristigen Investment oder zum mittel- bis langfristigen Handel ist das Daytrading mit einem (deutlich) höheren Risiko verbunden. Das wiederum macht es notwendig, dass Sie sich als Daytrader im Bereich der Chartanalyse (technische Analyse) auskennen.

Begriffe wie Handelssignale, Daytrading Indikatoren und Chartanalyse sowie Chart Pattern sollten für Sie keine Fremdwörter darstellen. Vor allem erfahrene und professionelle Trader beginnen ihren Handelstag jeden Morgen mit einer technischen Analyse bestimmter Werte, die sie eventuell im Tagesverlauf handeln möchten. Die Chartanalyse hat in dem Zusammenhang mehrere Vorteile, wie zum Beispiel:

  • Definition der aktuellen Marktlage
  • Identifizieren bestimmter Trends
  • Veranschaulichung historischer Entwicklungen
  • Feststellen von möglichen Handelssignalen

Im Rahmen der technischen Analyse gibt es einige Punkte zu beachten. Ein Leitsatz besteht darin, dass ein identifizierter Trend umso mehr von Bedeutung ist, je länger der sich darstellende Zeitraum ist. Das wiederum führt zu der Empfehlung, dass Sie nach Trends Ausschau halten sollten, die sich innerhalb eines größeren Zeitraums bewegen, als Sie selbst handeln möchten. 

Trotzdem sind auch geringere Zeitrahmen nicht von zu vernachlässigender Bedeutung. Auf diese Weise können Sie wiederum Unterstützungen und Widerstände erkennen. Eine sehr wichtige Rolle im Zuge der technischen Analyse und auch im Rahmen Ihrer Handelsstrategie spielen die Daytrading Indikatoren, von denen es mehrere gibt.

Das sind die besten Daytrading Indikatoren

Für das Daytrading gibt es eine Reihe von Indikatoren, die Sie nutzen können. Die überwiegende Mehrheit aller Anfänger nimmt maximal eine Hand voll Handelsindikatoren in Anspruch, die zum einen beliebt und zum anderen relativ einfach verständlich sind. In der Praxis gibt es insbesondere die folgenden Daytrading Indikatoren, die gerne und häufig auch von Anfängern nach dem Einstieg in den Tageshandel in Anspruch genommen werden:

  • Fibonacci Retracements
  • MACD
  • RSI
  • Gleitende durchschnitte

Die Fibonacci Retracements sind zum Beispiel sehr gut geeignet, auf der einen Seite Unterstützungs- und auf der anderen Seite Widerstandsbereiche zu identifizieren. Demgegenüber werden MACD Indikatoren vorrangig genutzt, um dadurch Trends und ein Momentum zu erkennen. Vor diesem Hintergrund haben die unterschiedlichen Daytrading Indikatoren verschiedene Aufgaben, was in welchem Umfang identifiziert werden soll.

Fazit: Daytrading lernen heißt am Ball bleiben

Das Daytrading lernen ist zwar problemlos möglich, funktioniert allerdings nicht von einem Tag auf den anderen. Sie sollten sich mit den Märkten beschäftigen, die Handelsgepflogenheiten kennen und nach und nach Ihr Wissen erweitern.

Unabdingbar ist unserer Ansicht nach die Nutzung eines Demokontos. So lernen Sie nicht nur die Handelsplattform kennen, sondern können die ersten Schritte im Bereich Daytrading vollziehen, ohne ein finanzielles Risiko einzugehen. 

Fernab aller Theorie ist insbesondere das Üben in der Praxis beim Daytrading ein sehr wichtiger Aspekt. Handeln Sie zu Beginn, nach einer ausführlichen Testphase mit dem Demokonto, relativ kleine Beträge.

Von Hilfsmitteln Gebrauch machen

So werden Sie schnell lernen, wie Sie für ein erfolgreiches Daytrading am besten vorgehen. Dazu bieten die Broker zahlreiche Hilfsmittel an, wie zum Beispiel die technische Analyse, Daytrading Handelssignale bis hin zum insbesondere für fortgeschrittene Trader geeigneten automatisierten Handel.

Im Grunde ist das Daytrading lernen nie beendet, weil es immer wieder Neuerungen gibt oder sich Märkte verändern. Deshalb bedeutet Daytrading lernen stets, dass Sie dauerhaft am Ball bleiben und sowohl Ihre Erfahrungen als auch Ihr Wissen stetig erweitern.

FAQ – Meist gestellte Fragen zu Daytrading

Welche Finanzprodukte eignen sich für Daytrading?

Wenn Sie Daytrader noch in den Anfängen stecken, fragen Sie sich eventuell, welche Finanzprodukte sich für den Tageshandel eignen. Es sollte sich definitiv um Finanzinstrumente handeln, bei denen es jeden Tag Kursveränderungen gibt. Weniger geeignet sind daher beispielsweise Anleihen, denn dort bewegen sich die Kurse höchstens regelmäßig bei den sogenannten Junkbonds. Ebenfalls nicht geeignet sind klassische Fonds, da deren Anteile nicht an der Börse notiert werden.
Stattdessen sind es vor allen Dingen Aktien, CFDs und Forex, die Sie bestens für das Daytrading nutzen können. In dem Fall gibt es nahezu immer Kursbewegungen innerhalb eines Tages, teilweise sogar massivere. Ebenfalls sehr gut geeignet für das Daytrading sind Kryptowährungen. Rohstoffe, Indizes, ETFs und Aktien können Sie übrigens bequem mittels verschiedener Derivate handeln, insbesondere mit den Differenzkontrakten (CFDs).

Wie kann ich das Daytrading lernen?

Wenn Sie zunächst das Daytrading lernen möchten, dann gibt es dazu sehr viele Möglichkeiten. Der direkteste Weg ist der Weiterbildungsbereich des Brokers, bei dem Sie sich angemeldet haben. Je nach Daytrading Broker stehen zum Beispiel Webinare, Video-Tutorials, Handbücher und weitere Hilfsmittel zur Verfügung. Darüber hinaus ist es sehr empfehlenswert, dass Sie ein Demokonto nutzen.

Dies wird heute von jedem CFD- und Forex-Broker angeboten. Darüber hinaus gibt es weitere Lernmöglichkeiten externer Natur, beispielsweise Trading Videos auf YouTube, verschiedene Softwares zum Handeln oder auch bestimmte Trading Seminare und Kurse. Allerdings sollten Sie im Vergleich darauf achten, dass es sich um einen seriösen Veranstalter bei den Kursen handelt, die tatsächlich Ahnung von der Materie hat.

Wie lange dauert das Daytrading lernen?

Wie lange Sie brauchen werden, bis Sie so viel zum Thema Daytrading gelernt haben, dass Sie erfolgreich handeln, ist äußerst individuell. Viel hängt zum Beispiel davon ab, wie viel Erfahrungen und Vorwissen Sie bereits haben. Ihre Auffassungsgabe ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, wie schnell Sie das Gelernte in die Tat umsetzen können. Darüber hinaus kommt es darauf an, welches Ziel Sie mit dem Daytrading verfolgen.
Wenn Sie vom Tageshandel leben möchten, müssen Sie mehr lernen, als wenn Sie mehr oder weniger aus Spaß mit dem Tageshandel nur nebenbei etwas Geld verdienen möchten. Durchschnittswerte gibt es nicht, wie lange man braucht, um das Daytrading zu lernen. Ohnehin lernen Sie nie aus, denn beim Trading gibt es immer wieder Neuigkeiten und Veränderungen. Ferner hängt es sehr von Ihrem Zeitaufwand ab, ob Sie beispielsweise einen Monat, sechs Monate oder ein Jahr brauchen, um das Daytrading so weit zu verstehen, dass Sie anschließend erfolgreich handeln können.

Warum ist das Demokonto zum Daytrading lernen so wichtig?

Beim Daytrading lernen gibt es viel theoretisches Wissen, welches Sie sich aneignen können. Dazu ergänzend sind praktische Erfahrungen nahezu unabdingbar. Diese sammeln Sie am besten ohne finanzielles Risiko, also nicht sofort mit dem Echthandel. Dazu stellt das Demokonto im Daytrading ein ideales Hilfsmittel dar. Dieses bietet jeder CFD und Forex Broker seinen Kunden heutzutage an. Mit der Nutzung eines solchen Demokontos sind mehrere Vorteile verbunden.
Sie lernen zum einen die Handelsplattform kennen, über die Sie zukünftig den Tageshandel durchführen werden. Darüber hinaus können Sie Strategien ausprobieren und wie sich diese in der Praxis umsetzen lassen. Das Daytrading können Sie risikolos und – je nach Broker – so lange Sie möchten über das Testkonto ausprobieren. Sie sammeln also durch die virtuelle Handelsumgebung bereits viele Erfahrungen und sehen, wie das Daytrading in der Praxis funktioniert.

Sollte ich Geld für das Daytrading lernen ausgeben?

Diese Frage stellen sich viele Trader, die mit dem Tageshandel beginnen möchten. Auf der einen Seite gibt es umfangreiche und kostenfreie Lernangebote, insbesondere seitens der CFD und Forex Broker. Dazu zählen ebenfalls umfangreiche Informationen auf Webseiten, die Sie ebenfalls kostenfrei abrufen können. Das Angebot wird ergänzt durch Video-Tutorials, zum Beispiel Anleitungen für den Handel auf YouTube.

Auf der anderen Seite existieren ebenfalls kostenpflichtige Angebote, wie zum Beispiel Seminare, Webinare, kostenpflichtige Kurse sowie Trading Akademien. Ob sich diese lohnen, ist sehr individuell. Auf jeden Fall sollten Sie darauf achten, dass der „Erklärende“ qualifiziert ist und weiß, wovon er spricht. Ob sich das Bezahlen solcher Angebote für Sie später rentiert, lässt sich allerdings pauschal nicht beantworten. Sie müssen Ihren eigenen Weg finden, mit welchen Hilfsmitteln Sie beim Daytrading lernen vorgehen möchten.

Daytrading lernen in der Community: Wie funktioniert das?

Manche Daytrading Broker stellen eine Community zur Verfügung. Sie haben dort die Möglichkeit, sich mit anderen Tradern auszutauschen. Manchmal gibt es zusätzlich das sogenannte Social oder Copy Trading. Das funktioniert so, dass Sie sich die vergangenen Trades erfahrener Händler anschauen und diese manchmal sogar kopieren können. Auf diese Weise können Sie das Daytrading lernen, indem Sie sich Tipps und Tricks professioneller Trader zu Gemüte führen. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, sich direkt über die Community mit anderen Tradern zu unterhalten. So vermeiden Sie manchmal Fehler und lernen Einiges dazu, worauf es beim Daytrading ankommt.

Andre Witzel
Andre Witzel ist selbstständiger Trader und der Gründer von Trading.de. Er teilt seine Strategien und Methoden mit meinen Lesern. Er weiß genau welche Fehler Anfänger machen und kann ihnen die besten Tipps geben. Lernen Sie von seinen Erlebnissen auf Trading.de.
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