Unserer Erfahrung nach benötigt man mindestens 100€ bis 500€ als Daytrading Startkapital. Die konkreten Summen können jedoch je nach Risikobereitschaft, Kenntnissen, Zielen, Strategie, Assets und Trader-Kategorie variieren. Wer z. B. mit CFDs nur kleine Summen erwirtschaften möchte, kann mit wenig anfangen. Daytrading mit Aktien verlangt dagegen deutlich höheres Volumen. Bei Anfängern raten wir meist zu wenigen 100€, während bei Profis mit dem Ziel, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, 30.000€-100.000€ realistisch sind.
Erfahre jetzt mehr zum Startkapital und dazu, warum wir als Experten von Trading.de meist 1.000€ bis 5.000€ zum Einstieg empfehlen. In diesem Artikel erklären wir dir alles, was du zu diesem Thema wissen musst. Jetzt weiterlesen: Lerne dabei, dein Kapital vor Risiko zu schützen und es gut skaliert einzusetzen.
Das Wichtigste in Kürze:
- Das Daytrading lässt sich schon mit 100€ bis 500€ starten, wenn man es ausprobieren möchte und das Money-Management vernachlässigt.
- Kapitalschwache, aber fortgeschrittene Anleger können auch ab 1.000€ bis 5.000€ einsteigen. Damit kann man ein gutes Risiko-Management betreiben.
- Unserer Erfahrung nach liegt das ideale Startkapital für Daytrader bei 5.000-10.000€ für nebenberufliche Daytrader.
- Der genaue Betrag ist allerdings auch abhängig vom Finanzinstrument, mit dem du handelst. Beim Trading mit CFDs kann der Einstieg zum Beispiel auch schon mit einem tieferen Betrag möglich sein.
- Für das hauptberufliche Daytrading empfiehlt sich ein Startkapital von 30.000€ bis 100.000€+
- Die meisten Broker verlangen eine Mindesteinzahlung von 0€ bis 500€, Daytrading mit geringen Beträgen ist einfach möglich

Mit wie viel Startkapital sollte ich beim Daytrading anfangen?
Du solltest mit einem geringen Startkapital von unter 200 Euro mit dem Daytrading anfangen, da du damit die möglichen Verluste bei einem hohen Risiko als Beginner eingrenzst. Um damit langfristig erfolgreich handeln zu können, ist eine seriöse Risikominimierung dringend erforderlich. Daher empfehlen wir, maximal 1-2 Prozent deines Kapitals pro Trade zu riskieren. Idealerweise liegt dein Kapital bei langfristigem Vermögensaufbau bei zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Bei einem Depot von von 10.000 Euro entspricht das einer Positionsgröße von 100 bis 200 Euro pro Trade. Unter Einsatz eines Hebels ist es möglich, nennenswerte Gewinne zu erzielen.

Diese Zahlen basieren auf über zehn Jahren Trading-Erfahrung bei Trading.de sowie im Handel selbst. Viele Broker ermöglichen den Einstieg und die Eröffnung eines Kontos bereits für weitaus weniger Daytrading Kapital. Gerade beim CFD Trading mit Hebel sind oftmals auch schon mit kleineren Einzahlungsbeträgen gute Gewinne möglich. Dennoch würden wir davon abraten, mit zu geringem Daytrading Startkapital einzusteigen, da somit keine angemessene Skalierung der Trades erfolgen kann.
Wie viel Daytrading Startkapital ist mindestens nötig?
Es ist meist mindestens nötig, ein Daytrading Startkapital von einem Euro auf einen CFD-Trade zu setzen, da dieser über einen Hebel verstärkt werden kann. Ob das möglich ist, hängt jedoch auch von der Mindesteinlage und dem Mindesteinsatz pro Order ab, die der Broker verlangt. Zu beachten ist zudem die Mindestpositionsgröße für den Handel. Aus unserer Erfahrung heraus liegt diese bei 0.01 Lot, einige Anbieter ermöglichen explizit aber auch den Handel mit Mini Lots (kleine Positionen).
Insbesondere bei Termingeschäften muss mit größeren Positionsgrößen gehandelt werden, sodass dementsprechend das Daytrading Startkapital weitaus größer ausfallen muss. Auch aus Gründen der Profitabilität in Kombination mit den Kosten ist von einem Einsatz von nur 1 Euro abzuraten.
Wie beeinflusst der Hebel das Daytrading Startkapital?
Der Hebel erlaubt eine Senkung des Daytrading Startkapitals, weil er als Fremdkapitalzuschuss den gewählten Einsatz z. T. deutlich erhöht. Du kannst so nur 100 Euro als Sicherheitseinlage hinterlassen, platzierst aber mit einem Leverage von 1:5 in Wirklichkeit 500 Euro. Innerhalb der EU gelten dabei die ESMA-Regeln, d. h., dass der maximale Hebel bei 1:30 für die Hauptwährungspaare bei Forex liegt. Rohstoff-CFDs werden mit bis zu 1:10 gehandelt, während bei Aktien-CFDs 1:5 das Limit ist.
Übersicht zu den Hebeln im Daytrading
- ESMA Forex CFDs Hauptwährungspaare: 1:30
- Gold: bis 1:20
- Rohstoff-CFDs: bis 1:10
- Aktien-CFDs: maximal 1:5
- Nicht-europäische Broker ohne ESMA: 1:500 bis 1:1000
Bei ausländischen Brokern wie unserem aktuellen Favoriten BlackBull Markets oder auch bei FP Trading sind deutlich höhere Hebel möglich. Wenn du dich hier anmeldest, kannst du sogar 1:500 Leverage verwenden. Bei anderen Anbietern wie StarTrader sind sogar spektakuläre 1:1000 möglich. Teilweise gibt es dennoch Beschränkungen für Trader mit EU-Wohnsitz. Unseren Schülern in der Trading.de-Ausbildung raten wir prinzipiell von solchen hohen Hebeln ab. Sie erhöhen schlichtweg das Risiko, dass der Margin Call kommt und sie viel verlieren. Zum Risikomanagement gehört aus unserer Sicht also immer auch ein bedachter Umgang mit dem Leverage.
Vorsicht: Hebel wirkt auch in die Gegenrichtung

Ein Fehler, den viele Anfänger begehen, ist die Verwendung von zu hohen Hebeln. Gier sorgt schnell dafür, sich das Geld vom Broker mit wenigen Klicks zu leihen und damit das Daytrading Startkapital niedrig zu halten. Der Zuschuss ist aber geliehen und sobald sich der Handel gegen einen entwickelt, kommt es zum Margin Call. Außereuropäische Broker könnten dann einen Nachschuss, also eine Erhöhung der Sicherheitseinlage zur Aufrechterhaltung der Position, verlangen. Kommt der Trader dieser Aufforderung nicht nach, wird die Position mit Totalverlust geschlossen.
Meine Empfehlung: Gerade Beginner sollten nur kleine Hebel verwenden und sich einen Broker ohne Nachschusspflicht sowie einem Negativsaldoschutz aussuchen. Das ist bei allen ESMA-konformen Brokern mit EU-Sitz, aber auch vielen außereuropäischen Anbietern, der Fall.
Wovon ist das Daytrading Startkapital abhängig?
Das Daytrading Startkapital ist von verschiedenen Faktoren wie der Mindesteinlage, dem Risikomanagement und der Strategie abhängig. Hier gehen wir weiter auf einige der wichtigsten Punkte ein.
Die 5 wichtigsten Faktoren für das Daytrading Startkapital sind:
- Mindesteinzahlung beim Broker
- Risikomanagement
- Wie viel Geld möchten Anleger riskieren?
- Strategie
- Finanzprodukt
Mindesteinzahlung beim Broker
Bei vielen Brokern gibt es eine Mindesteinzahlung, die Anleger kapitalisieren müssen, um das Broker-Konto freizuschalten. Diese ist allerdings nicht gleichzusetzen mit dem Daytrading Startkapital.
Wenn der Broker zum Beispiel eine Mindesteinzahlung von 50 Euro verlangt, bedeutet das nicht, dass du diesen Betrag innerhalb eines Trades einsetzen musst.

Das geforderte Mindestkapital stellt also lediglich die Geldsumme dar, die Anleger auf ihr Handelskonto einzahlen müssen. Die Mindesteinzahlung beläuft sich – je nach Broker – in der Regel auf 100 bis 500 Euro. Bei manchen Brokern für das Daytrading liegt die geforderte Mindesteinzahlung sogar unterhalb von 100 Euro. Einige verlangen sogar gar keine Einlage.
Wie viel Geld möchte ich im Daytrading riskieren?
Als Anleger solltest du im Daytrading nicht mehr Geld riskieren, als du als Verlust verkraften kannst. Ein gutes Risikomanagement ist gerade bei dieser Strategie wichtig, da die Gefahren im Tageshandel aufgrund der Hebelwirkung hoch sein können. In der Regel sollten nicht mehr als 1-2 % des Kapitals in einen Trade gesteckt werden. Ausgehend von diesem Grundsatz, musst du auch dein Daytrading Startkapital anpassen. Bei 1.000 Euro würdest du z. B. lediglich 10-20 Euro auf eine Position setzen können, ohne zu viel zu riskieren. Sinnvoller wäre es also, auf mindestens 5.000 Euro zu gehen.
Eigene Gewinnvorstellungen beim Daytrading Startkapital berücksichtigen
Möchte ein Anleger pro Tag mindestens 100 Euro mit einem Trade an Gewinn generieren, wird dies vermutlich nicht mit einem Daytrading Startkapital von 200 Euro funktionieren.
Der Anleger muss die Höhe des optimalen Startkapitals also u. a. an seinen Gewinnerwartungen ausrichten. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren ist für die meisten Anfänger beim Daytrading ein Startkapital zwischen 500 bis 1.000 Euro eine realistische Höhe. Wichtig ist jedoch immer die eigene Lebenssituation, das eigene Können und das verfügbare Eigenvermögen. Wer sich bereits auskennt und mehr Kapital zur Verfügung hat, kann mit 5.000 bis 10.000 Euro einsteigen. Dadurch sind höhere Gewinne wahrscheinlicher.
Handelsstrategie
Ebenfalls abhängig ist das Daytrading Startkapital von der gewählten Handelsstrategie. Im Daytrading verfolgen Anleger klar einen kurzfristigen Ansatz: Sie möchten möglichst hohe Daytrading Gewinne erzielen, also Renditen innerhalb von 24 Stunden aus dem Markt ziehen.
In diesem Fall reichen bereits geringere Schwankungen der Kurse aus. Um diese ausnutzen zu können, muss der Einsatz jedoch entsprechend hoch sein. Hierfür kann das Geld einerseits direkt gesetzt oder mit einem Hebel versehen werden. Durch den Hebel erhöht sich der Wert der Position mit Hilfe eines Zuschusses durch den Broker.

Eine einfache Daytrading-Strategie, die auch wir gerne anwenden, ist die Trendfolgestrategie. Sie basiert auf der Annahme, dass sich Trends fortsetzen. Trader schauen sich Charts an und suchen nach Linien, die Hochs oder Tiefs verbinden – das sind die Trendlinien. Diese helfen, Unterstützungs- und Widerstandsniveaus zu erkennen. An diesen Punkten kann der Kurs stoppen oder umkehren. Wenn der Kurs die untere Trendlinie erreicht – die Unterstützung – kaufen viele Trader ein, weil sie auf einen Anstieg hoffen. Bei der oberen Trendlinie – dem Widerstand – verkaufen sie, weil eine Umkehr wahrscheinlich ist. In unseren Trainings- und Ausbildungseinheiten nutzen wir vor allem diese Methode, um Schritt für Schritt mit verschiedenem Startkapital Profite zu erzielen.
Wie viel Daytrading Startkapital braucht man für die jeweiligen Finanzprodukte?
Für Finanzprodukte wie Aktien braucht man ein Daytrading Startkapital von etwa 1.000 Euro, während Forex bereits ab 500 Euro und CFDs ab 100 Euro oder weniger handelbar sind. Hier ist eine Übersicht zu den typischen Höhen von Startkapital im Daytrading nach Finanzprodukten.
- Forex und Kryptowährungen
- CFDs
- Aktien
- Terminkontrakte

In den folgenden Abschnitten möchten wir uns ausführlicher damit beschäftigen, welches Startkapital bei welchen Finanzprodukten optimal ist.
Startkapital beim Aktien Daytrading
Da Aktien meist ohne Hebel gehandelt werden, musst du fürs Daytrading wesentlich mehr Eigenkapital aufbringen. Der Vorteil daran ist, dass du damit weniger Risiko eingehst, weil du im Verlustfall nicht für das Fremdkapital aufkommen musst und kein Margin Call droht. Unserer Erfahrung nach, sind jedoch mindestens 1.000 Euro pro Trade aus eigener Tasche notwendig, so dass du schon 50.000 Euro als Daytrading Startkapital haben solltest, um ein sinnvolles Risikomanagement zu erreichen.
Wie hoch ein realistisches Daytrading Startkapital ist, zeigt das folgende Beispiel:
| Kurs der Aktie | 20 Euro |
| Kauf | 100 Stück |
| Gegenwert (Startkapital) | 2.000 Euro |
| Kursänderung | 2 % innerhalb des Tages |
| Kursgewinn | 40 Euro |
| Ordergebühren für An- und Verkauf (zusammen) | 12 Euro |
| Nettogewinn | 28 Euro |
Dieses Beispiel zeigt, dass sich geringe Summen beim Daytrading mit Aktien eigentlich nicht lohnen. Wer auf diesem Weg im Tageshandel sein Geld vermehren möchte, sollte deshalb schon eine angemessene Summe an Daytrading Startkapital zur Verfügung haben. Immerhin: Ein enormer Vorteil sind die teils günstigeren Kosten. So fallen keine Swaps über Nacht an, was Strategiewechsel ermöglicht. Dafür können aber Ordergebühren bisweilen höher ausfallen.
Vorteil an Aktien: von Daytrading zu Buy and Hold wechseln

Übrigens: Da du auch keine Übernachtkosten zahlst, kannst du deine Daytrading-Strategie kurzfristig in Buy-and-Hold verwandeln, um auf ein langfristiges Wachstum zu hoffen. Wenn wir uns beim Tageshandel über einen Trend nicht absolut sicher sind, aber die Chancen dennoch attraktiv aussehen, nutzen wir als Experten oft diese Instrumente. Sollte sich der Tageskurs schlecht entwickeln, können wir die Position ohne weitere Kosten offenlassen, auf steigende Kurse zu einem späteren Zeitpunkt warten und nebenbei Dividenden mitnehmen.
Startkapital beim CFD Daytrading
Beim CFD Daytrading kann das Startkapital (deutlich) geringer als beim Aktienhandel ausfallen. Der Grund ist der Hebel, mit dem alle CFD Broker arbeiten. Je nachdem, welche Anforderungen der Broker an die Margin hat und wie hoch entsprechend der Hebel ausfällt, müssen teilweise nur fünf Prozent des Gegenwertes als eigenes Kapital eingesetzt werden. Was das für dein optimales Startkapital als Mindestkapital bedeutet, zeigt das folgende Beispiel:
| Mindesteinzahlung | 100 Euro |
| Hebel | 20:1 |
| Handelsgegenwert | 2.000 Euro |
| Kursveränderung Basiswert | 3 % |
| Gewinn | 60 Euro |
| Gewinn ohne Hebel | 3 Euro (würde vermutlich von den Gebühren egalisiert) |
| Eigenkapitalrendite mit Hebel | 60 % |
In diesem Beispiel startest du mit einem Startkapital von lediglich 100 Euro, um einen Gewinn von 60 Euro zu erzielen. Das liegt am Hebel. Er sorgt dafür, dass das tatsächlich als Handelsgegenwert eingesetzte Kapital nicht bei 100 Euro liegt, sondern sich auf 2.000 Euro beläuft. Das Daytrading Kapital kann dementsprechend deutlich niedriger als im vorherigen Beispiel zum Aktienhandel ausfallen.

Ein weiterer Faktor ist allerdings zu berücksichtigen, nämlich die optimale Positionsgröße. Als Faustregel raten wir dazu, nie mehr als 1-2 % des gesamten Daytrading Startkapitals in eine einzige Position zu setzen. Unserer Erfahrung hilft dieser Ansatz beim Risikomanagement und schützt die Händler vor zu hohen Verlusten. Tatsächlich können sich die Kurse auch negativ entwickeln und wie im folgenden Beispiel die Investition deutlich reduzieren:
| Mindesteinzahlung | 100 Euro |
| Hebel | 20:1 |
| Handelsgegenwert | 2.000 Euro |
| Kursveränderung Basiswert | -3 % |
| Gewinn | -60 Euro |
Hättest du tatsächlich nur 100 Euro investiert, wäre dein Verlust bei nur 3 Euro geblieben. Durch den Hebel entsteht aber ein Minus von 60 Euro, was einer negativen Eigenkapitalrendite von 60 Prozent entspricht. Du verlierst somit mehr als die Hälfte des Margin-Einsatzes. In der Realität würde die Position jedoch vom Broker geschlossen werden und das Ergebnis wäre ein Totalverlust.
Startkapital beim Forex Daytrading
Das Startkapital für das Forex Daytrading ist dem beim CFD Handel sehr ähnlich. Da beim Handel mit fremden Währungen seitens der Broker ein Hebel zur Verfügung gestellt wird, sind die Positionsgrößen ähnlich wie beim CFD Trading.
Auch hier gilt die Regel, dass nicht unbedingt mehr als ein Prozent des Gesamtkapitals pro Trade eingesetzt werden sollte. Daher bewegt sich das Mindeststartkapital beim Forex Trading im Bereich von 500 Euro. Dieses Daytrading Startkapital setzen wir gerade bei Anfängern als erste Obergrenze an. Wer fortgeschritten ist, sollte aber gerade bei langfristigen Verdienstzielen etwas mehr aufwenden.
Hier ein Beispiel aus unserer Coaching-Praxis: Einer unserer Schüler fing mit einem Daytrading Startkapital von 5.000 Euro damit an, in den Forex-Markt zu investieren. Es handelte sich um eine Daytrading- und Swing-Trading-Strategie, die mit den Kurschwankungen des Währungspaares EUR USD arbeitete. Mit einem Profit-Faktor von 2,90 und 13 gewonnenen Trades konnte der Schüler 2.206,82 Euro Gewinn erzielen.

Wie viel Startkapital brauche ich für Daytrading mit unterschiedlicher Erfahrung?
Je nach Erfahrung würden wir unterschiedliche Höhen an Startkapital empfehlen, bei Anfängern z. B. etwas weniger, während Fortgeschrittene ihren Einsatz langsam aufstocken sollten, um profitabel handeln zu können. Hier stellen wir das Daytrading Startkapital für Personen mit unterschiedlicher Erfahrung vor.
Unerfahrene Anfänger
Von unseren Trading.de-Schülern starten mehr als 60 % mit 100€-500€ in den Handel. Grund dafür ist, dass sie zunächst eine Probephase benötigen, in der sie mit etwas weniger Geld in die einzelne Position einsteigen. Nachdem für einige Monate im Demokonto geübt wurde, kommt also der Schritt zum Echtzeithandel mit geringem Kapital. Sobald sich hier konstante Erfolge zeigen, raten wir meist zu einer Erhöhung des Daytrading Startkapitals auf zwischen 500€ und 1.000€.
Fortgeschrittene Trader
Sobald unsere Schüler einen fortgeschrittenen Status erreichen und bereits einige Gewinne erzielen, steigern sie meistens das Daytrading Startkapital auf zwischen 1.000€ und 5.000€. Aus unserer Sicht ist das eine ideale Summe, um mit einem effizienten Risikomanagement zu beginnen. So lassen sich die Positionen besser mit angemessenen Margins von jeweils 50-100€ versehen. Nun sind komplexere Strategien möglich, mit denen sich im Tageshandel schnell stabile Profite erzielen lassen.
Nebenberufliche Trader
Bei nebenberuflichem Trading halten wir ein Daytrading Startkapital von 5.000€ bis 10.000€ für ideal. Mit diesen Kapitalsummen haben auch wir vor ca. 10 Jahren den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und konnten durch eine gut durchdachte Distribution auf verschiedene chancenreiche Positionen das Eigenkapital erhöhen.
Die Jahresrenditen lagen ganz am Anfang bei etwa 10 %, was uns einen Zuwachs von erst einmal 1.000€ sicherte. Dieses Geld konnten wir dann reinvestieren und allmählich auch die Profitabilität durch eine optimierte Skalierung anhand von Chance-Risiko-Verhältnissen (CRV) steigern. Wie wir das genau gemacht haben, kannst du in unserer Trading.de-Ausbildung lernen. Folge also unserem Beispiel und werde schrittweise zum professionellen Trader.
Profis und hauptberufliche Trader im Handel brauchen so viel Daytrading Startkapital
Unserer Erfahrung nach müssen Menschen, die vom Daytrading leben möchten, deutlich mehr Kapital einsetzen, als diejenigen, die nur nebenbei investieren. In unserer mehr als 10-jährigen Karriere im Daytrading haben auch wir schrittweise unser Startkapital gesteigert, bis sich der Einsatz mathematisch so gerechnet hat, dass wir tatsächlich einen Lebensunterhalt davon erarbeiten konnten.
Entscheidend ist natürlich immer die Kombination aus Startkapital und angezielter Rendite. Hier solltest du dich erst einmal in Ruhe hinsetzen, dir dein Budget anschauen und dir überlegen, wie viel du beispielsweise zum Leben brauchst.
Ein Beispiel aus unserer Ausbildungs-Praxis mit 4.000 Euro Einkommen im Monat

In einem konkreten Fall haben wir das einmal mit einem unserer Schüler durchgerechnet. Angesichts seiner monatlichen Ausgaben wollte er einen Profit von 4.000 Euro im Monat mit dem Daytrading erwirtschaften. Daraus ergibt sich also ein jährliches Einkommen von 48.000 Euro. Da er bereits fortgeschritten war und eine relativ hohe Profit-Rate hatte, traute er sich eine Jahresrendite von 24 % zu. Daraus ergab sich mit einer einfachen Rechnung, dass er für seinen Lebensunterhalt beim Daytrading 200.000 Euro als Startkapital brauchen würde:
- 4.000 Euro × 12 Monate = 48.000 Euro
- 48.000 Euro ÷ 0,24 = 200.000 Euro
An diesem stark vereinfachten Beispiel unseres Experten zeigt sich, dass professionelle Daytrader meist schon viel Startkapital in der Hinterhand haben müssen. Dieses lässt sich am besten schrittweise mit nebenberuflichem Daytrading erwirtschaften, bevor man dann in den hauptberuflichen Teil startet. Alternativ helfen natürlich die Hebel dabei, das Daytrading Startkapital etwas niedriger zu halten. Dies ist jedoch mit hohen Risiken verbunden.
Prinzipiell würden wir eher dazu raten, eine niedrigere Rendite anzuwenden, da hohe Werte um 24 % nicht garantiert sind. Selbst erfahrene Trader können z. B. durch unerwartete externe Ereignisse einen plötzlichen Verlust erleiden. Eine niedrigere Rendite bedeutet jedoch auch, dass rein mathematisch das Startkapital fürs Daytrading als Profi erhöht werden muss. In der folgenden Tabelle zeigen wir dir nochmals, wie sich die durchschnittliche Jahresrendite auf das Startkapital bei einem gewünschten Jahreseinkommen von 48.000 Euro auswirkt.
| Angenommene Jahresrendite | Daytrading Startkapital für ein Jahreseinkommen von 48.000 Euro |
|---|---|
| 8 % | 600.000 € |
| 10 % | 480.000 € |
| 15 % | 320.000 € |
| 20 % | 240.000 € |
| 24 % | 200.000 € |
Das Beispiel ist natürlich stark vereinfacht und geht von einem Brutto-Einkommen ohne Abzug der Trading-Steuern oder Handelskosten (Spreads, Ordergebühren, Swaps etc.) aus. Ebenso müssten Verluste vorsichtshalber eingerechnet und eine erfolgreiche Risikostrategie entwickelt werden. Wie das genau geht, zeigen wir dir in unserer Trading.de-Ausbildung.
Ist Daytrading ohne Startkapital möglich?
Nein, es ist nicht möglich, ohne Startkapital Daytrading zu betreiben, da es z. B. keine Zuschüsse ohne Sicherheitseinlage/Margin gibt. Alternativ können sich Beginner aber ein sogenanntes Daytrading Demokonto besorgen und hier ohne echtes Geld und risikofrei üben. Bei nahezu allen Brokern haben Trader zu Beginn die Gelegenheit, ein kostenfreies Testkonto zu nutzen. Hier lassen sich die Funktionen der Plattform kennenlernen und Strategien testen.

Manchmal gibt es jedoch dann doch einige Differenzen zwischen einem Demokonto und einem Echtgeldkonto, was allerdings nicht auf alle Broker zutreffen muss. Eventuelle Unterschiede sind:
- Ausführung der Orders beim Demokonto nicht immer zum aktuellen Preis
- Weniger Funktionen und Tools auf dem Demokonto
- Unterschiede im Design der Handelsplattform zwischen Demokonto und Echtgeldkonto
Solche Unterschiede können einen negativen Einfluss auf den Lernprozess der Kunden nehmen und sogar irreführende Annahmen auslösen. Aus diesem Grund ist es wichtig, vorab einen Daytrading Broker Vergleich zu lesen und seriöse Anbieter auszusuchen.
Lerne Daytrading mit geringem Startkapital in der Trading.de-Ausbildung
In der Trading.de-Ausbildung zeigen wir dir, wie du mit geringem Daytrading Startkapital ab 500 Euro in den Handel einsteigen und erfolgreich Gewinne aus dem Markt ziehen kannst. Wir erklären dir dabei, wie du mit Hilfe der technischen Analyse potenzielle Positionen mit ausreichend Volatilität im Intraday-Chart findest und diese für dein Investment nutzt. Profitiere dabei von einem persönlichen Austausch und einer starken Community. Jetzt anmelden und Daytrading mit geringem Startkapital lernen!
Fazit zum Daytrading Startkapital: Je nach Erfahrung andere Summen wählen
Aus unserer Erfahrung als Trading.de-Experten heraus müssen wir sagen, dass das optimale Daytrading Startkapital stark vom individuellen Fall abhängt. Gerade bei Anfängern raten wir zu einem geringen Einsatz von maximal 500 Euro, egal, um welche Instrumente es sich handelt. Zwar kann man damit keinen nennenswerten Gewinn erzielen, zum Üben sollte aber unbedingt eine solche Begrenzung erfolgen.
Dauerhaft empfehlen wir gerade nebenberuflichen und professionellen Daytradern dazu, das Startkapital dann aber allmählich zu steigern. Allein 1.000 Euro können als Daytrading Startkapital zu gering sein, wie wir an einer einfachen Rechnung zeigen: Würde man hier die Risiko-Regel von 1 % anwenden, würden maximal 10 Euro auf einer Position landen. Wer einen CRV von 1:2 erreicht, kommt dann auf 20 Euro Gewinn. Zieht man dann noch Gebühren und Steuern ab, bleibt nicht mehr viel übrig. Der Zeitaufwand hätte sich damit nicht gelohnt. Um den Profit in diesem Fall zu erhöhen, müsste man also das Risiko steigern, was wir nicht empfehlen.
Aus diesem Grund halten wir ein Daytrading Startkapital von 5.000 bis 10.000 Euro wesentlich realistischer, um stabile Gewinne erzielen und vielleicht sogar einen Lebensunterhalt verdienen zu können. Für letzteres sind aus unserer Sicht meist sogar noch höhere Summen von 30.000 bis 100.000 Euro und mehr notwendig.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Daytrading Startkapital:
Ab welchem Startkapital kann ich Daytrading betreiben?
Daytrading kann man bereits ab wenigen hundert Euro oder sogar geringeren Summen betreiben, da die Hebel im CFD- und Forex-Handel die Einsätze erhöhen. Wir würden empfehlen, mit rund 1.000 bis 5.000 Euro zu starten, weil sich damit ein konsequentes Risikomanagement umsetzen lässt, ohne pro Trade zu hohe Risiken einzugehen. Wer beispielsweise nur 1 % seines Kapitals je Position riskiert, setzt bei 1.000 Euro lediglich 10 Euro pro Trade ein. Das ermöglicht eine größere Anzahl von Trades.
Wie viel Kapital benötigt man im Daytrading, um den Hebel zu nutzen?
Bei den meisten Brokern benötigt man ein Kapital von etwa 10 Euro, um den Hebel im Daytrading nutzen zu können. Damit lässt sich ein Gesamteinsatz von 200 oder 300 Euro über ein Leverage von 1:20 oder 1:30 erzielen. Für erfolgreiche Einsätze empfehlen wir jedoch höhere Kapitalsummen.
Wie viel Kapital braucht ein Daytrader?
Als Daytrader braucht man unserer Erfahrung nach zwischen 5.000 und 10.000 Euro, um langfristig Vermögen aufbauen zu können. Anfänger und nebenberufliche Daytrader können aber mit weniger Daytrading Startkapital klarkommen und sich anschließend steigern.
Ist Daytrading mit 100 € möglich?
Ja, prinzipiell ist es möglich, mit 100 € Daytrading zu betreiben, da die Hebel diesen Einsatz deutlich erhöhen können. Setzt man z. B. Leverage von 1:5 ein, bezahlt man zwar eine Sicherheitseinlage von nur 100 €, der tatsächliche Einsatz beträgt mit Fremdkapital aber 500 €. Als Profis verwenden wir teilweise sogar Hebel von 1:500 oder 1:1000 bei internationalen Brokern.
Wie viel Risiko pro Trade?
In unserer Trading-Erfahrung haben wir ein Risiko pro Trade von zwischen 1-2 % des gesamten Daytrading Startkapitals etabliert. Damit lässt sich der Verlust auf einer einzelnen Position deutlich begrenzen. Wir empfehlen unseren Schülern ebenfalls, sich an diese Faustregel zu halten.