Sie möchten von Deutschland aus traden und suchen nach einem Online Broker, der den internationalen Vergleich nicht scheut? Dann zeigen wir Ihnen hier, wer hierzulande der beste Online Broker ist und welche Möglichkeiten Sie haben, über ihn zu investieren.
Ich habe Ihnen eine Auswahl an 7 Online Brokern in diesem Depot Vergleich zusammengestellt und stelle Ihnen diese detailliert im Artikel vor. In meine Liste der Top-7 für Deutschland haben es die folgenden Anbieter geschafft:
- Capital.com: Tolles Gesamtpaket für Anleger und exzellente Tools für die technische Analyse
- XTB: Regulierung in Deutschland und hervorragend für den CFD Handel
- RoboForex: Experte für Trading mit Forex/Währungen und Automatisierung mit hohem Hebel
- GBE Brokers: Hochspezialisierter Broker für Forex Anleger
- eToro: Sehr umfangreiches Angebot für Aktien, Kryptowährungen und CFDs
- Plus500: Bekannt für seine sehr guten Stop Loss Orders
- Pepperstone: Spezialisiert auf Forex und CFDs; Regulierung u. a. in Deutschland und Nutzung von TradingView möglich
Die besten Online Broker in Deutschland: Was war wichtig für die Auswahl
Es gibt einige Voraussetzungen und Faktoren, die bei einem Anbieter zusammenkommen müssen, um im Online Broker Vergleich in die innere Auswahl zu kommen. So müssen die Depots umsonst geführt werden können und die Gebühren sollten transparent sein. Weiterhin sprechen enge Spreads, eine sichere Software und der Zugang zu Märkten über die deutschen Börsen hinaus für einen empfehlenswerten Anbieter.
Für mich persönlich sind die folgenden Parameter für einen guten Broker besonders relevant:
- Keine Depotgebühren
- Keine Ordergebühren auf echte Aktien und ETFs
- Niedrige Provisionen bei CFDs
- Faire Swaps im CFD-Handel
- Enge und faire Spread-Kosten
- Zugang zu vielen Handelsplätzen weltweit
- Kostenlos verfügbare Tools zur technischen und fundamentalen Analyse
- Lehrangebote für Anfänger
- Sichere und schnelle Software
- Möglichkeit zum automatisierten Aufbau von Sparplänen
- Handliche Apps für das Smartphone
- Lizenzierung der Neo Broker in westlichen Staaten
- Umfassende Kontrolle durch Finanzbehörden in der EU, den USA, Großbritannien, Asien & Co.
1. Capital.com
Mit Capital.com als Broker habe ich in den vergangenen Jahren immer wieder gute Erfahrung gemacht. Auch heute ist dieses Depot mein absoluter Favorit. Grund dafür ist vor allem die gelungene Mischung aus transparenten Gebühren, dem einfachen Zugang zu Aktien, ETFs, CFDs und Fonds aus aller Welt sowie den kostenfreien Tools zur technischen Analyse von Wertpapieren.
Auf dieser Basis lässt sich schnell und einfach ein diversifizierter Sparplan aufbauen. In diesen lassen sich Produkte aus mehr als 3.700 Märkten aufnehmen. Zur Auswahl stehen überwiegend echte Aktien und CFDs. Letztere sind einer der Hauptgeschäftszweig und hierfür werden etliche Order-Optionen angeboten.
Mit was kann ich bei Capital.com traden?
CFDs lassen sich bei diesem Broker sehr gut analysieren und in beiden Richtungen in das Depot aufnehmen. Trader haben die Möglichkeit long und short zu gehen. Das Ganze ist mit einem attraktiven Hebel von maximal 1:30 möglich. Neben CFDs können Sie echte Aktien, ETFs und einige Rohstoff-Derivate kaufen. Insgesamt sind über 3.700 Märkte verfügbar.
Wie hoch sind die Gebühren bei Capital.com?
Eine Gebühr für das Konto selbst fällt zunächst einmal nicht an. Sie registriere sich und können sich im Übungsmodus sogar ohne weitere Kosten ausprobieren. Wenn Sie in den echten Handel einsteigen möchten, überweisen Sie mindestens 20 € auf das Depot und können damit dann loslegen. Für klassische Aktien und ETFs fallen keine Ordergebühren an. Bei CFDs müssen Sie jedoch die Haltegebühren bzw. Swaps für Positionen einplanen, die sich nach Börsenschluss in Ihrem Portfolio befinden. Zu beachten sind außerdem die Spreads: Die Spanne ist bei Capital.com angenehm niedrig und beginnt bei 0,0 Pips.
Mit welchen Plattformen kann ich bei Capital.com arbeiten?
Zunächst einmal bietet Capital.com eine eigene Trading-Plattform, die bereits sehr gut mit Charts und Analysetools ausgestattet ist. Wenn Sie neu im Handel sind, dürfte dieses Werkzeug mehr als ausreichen. Viele Anleger setzen aber auf Programme, mit denen Sie seit Jahren vertraut sind. Hierzu gehören zum Beispiel. Meta Trader 4 und TradingView. Zudem bietet Capital.com natürlich eine praktische App für das Smartphone.
Wie sieht es mit dem Kundenservice aus?
Ein Vorteil für Anleger aus Deutschland ist, dass sie einen deutschsprachigen Kundenservice nutzen können. Der Support kann telefonisch und über den Live-Chat erreicht werden. In meinem Test und Online Broker Vergleich haben die Mitarbeiter sehr schnell reagiert und waren kompetent.
Wie wird Capital.com reguliert?
Der Broker Capital.com hat seinen Sitz vor allem in Zypern und Großbritannien. Hinzukommen zahlreiche Niederlassungen in vielen Ländern der Welt. Entsprechend ist das Unternehmen bestens kontrolliert, zum Beispiel von der britischen FCA, der CySEC in Zypern und der australischen ASIC.
Zusammenfassung zu Capital.com:
Regulierung | FCA, ASIC, CySEC |
Gebühren | 0 Euro Depotkosten; Aktien/ETFs – keine Orderkosten; CFDs – geringe Provisionen und Swap-Kosten |
Spreads | ab 0,0 Pips |
Mindesteinlage | 20 Euro bei Kreditkarte |
Verfügbare Märkte | ca. 3.700 Märkte mit Aktien, ETFs und CFDs |
Hebel | 1:30 |
Plattformen | Webplattform, App, TradingView, MetaTrader 4 |
Analysetools | Hochwertige Charts mit allen wichtigen Indikatoren, Zeicheninstrumenten etc. |
2. XTB
XTB kommt in meinem Depot Vergleich auf den zweiten Platz. Die Plattform wurde 2002 in Polen gegründet und hat weiterhin in Warschau ihren Sitz. Von hier aus ist das Unternehmen schnell gewachsen. Heute ist XTB Broker weltweit mit einem sehr umfangreichen CFD-Angebot vertreten. Insgesamt können Sie mehr als 5.400 Assets und sechs Anlageklassen kaufen.
Was mir im Speziellen an diesem Online Broker gefällt, ist die gute Kundenbetreuung. Diese wurde durch Webinare und Schulungen ergänzt. Was Anfänger hier lernen, können sie dann im eigenen Analysebereich der xStation 5 anwenden. Zudem gibt es eine praktische mobile App zusätzlich zur Website.
Mit was kann ich bei XTB traden?
XTB bietet den Anlegern mehr als 5.800 Märkte, wobei die CFDs und einige echte Aktien im Fokus stehen. Bei den Aktien CFDs können Sie dabei mit einem praktischen Hebel von 1:5 arbeiten. Dasselbe gilt für die ETF CFDs. Im Forex-Handel haben Sie sogar die Möglichkeit, sich das 30-fache vom Online Broker zuschießen zu lassen.
Wie hoch sind die Gebühren bei XTB?
Die Spreads sind angenehm schmal. XTB garantiert den Anlegern eine schmale Spanne von 0,1 Pips auf Währungspaare wie Euro und US-Dollar. Selbst bei Aktien, ETFs und CFDs lassen sich solche Raten sichern. Anmeldung und Depotführung sind grundsätzlich für 0 Euro zu haben. Ebenso verzichtet der Free Broker auf jede Form von Ordergebühren bei Wertpapieren.
Mit welchen Plattformen kann ich bei XTB arbeiten?
XTB bietet den Anlegern eine eigene Plattform, die xStation 5 mit einer ganzen Reihe an Analysemöglichkeiten. Sie können diese Software am Computer ebenso wie über die Mobile App nutzen. Dabei schauen Sie sich die Charts an und führen Ihre gründlichen Berechnungen zu den Trends durch.
Wie sieht es mit dem Kundenservice aus?
XTB bietet nicht nur Zugang zu den deutschen Börsen, sondern besitzt auch eine Niederlassung in Frankfurt am Main. Von hier aus wird ein Support-Center betrieben, über welches die Anleger Fragen zum Thema Trading klären können. Erreichbar ist dieser fast rund um die Uhr über Telefon, E-Mail und Live Chat. Die Antworten waren in meinem Test und Broker Vergleich sehr kompetent und zufriedenstellend. Der Anbieter besticht dabei durch vergleichsweise schnelle Reaktionszeiten.
Wie wird XTB reguliert?
Den Hauptsitz hat XTB in Warschau und wird somit von der polnischen KNF geprüft. Daneben treten aber auch etliche andere internationale Behörden dafür ein, dass sich Menschen bei diesem Anbieter rundum sicher fühlen können. Für Anleger aus Deutschland ist so die Prüfung durch die deutsche BaFin ein klarer Vorteil. Diese garantiert nicht zuletzt die Kundengelder, falls der Broker pleite gehen sollte. Zusätzlich hat die britische FCA ein wachsames Auge auf den Broker.
Zusammenfassung zu XTB:
Regulierung | KNF, FCA, BaFin |
Gebühren | 0 Euro Depotkosten; Aktien/ETFs/CFDs – keine Orderkosten; Swap-Kosten bei CFDs |
Spreads | ab 0,1 Pips auf Forex |
Mindesteinlage | 20 Euro bei Kreditkarte |
Verfügbare Märkte | 5.8000 Märkte mit Aktien, ETFs und CFDs |
Hebel | 1:30 Forex, 1:5 Aktien und ETF CFDs |
Plattformen | xStation, Mobile App |
Analysetools | Hochwertige Charts mit allen wichtigen Indikatoren, Zeicheninstrumenten etc. |
3. RoboForex
Wie der Name schon andeutet, hat sich dieses Depot auf den Bereich Forex, also den Währungshandel spezialisiert. Viele Profis nutzen diese Plattform, u. a. wegen des hohen Hebels. In den Standard-Konten kann man die Gewinne bei Forex sogar auf 1:500 erhöhen. Echte Kenner nehmen sich manchmal sogar einen 1:2000 Hebel. Dieser muss aber offiziell beantragt werden und eignet sich nicht für Anfänger.
Neben Forex sind viele weitere Märkte verfügbar. Insgesamt kann man in über 16.000 Positionen investieren. Das Ganze lässt sich über das Programm CopyFX sogar im Social Trading automatisieren. Per CFD finden Sie etwa sechs weitere Anlageklassen bei RoboForex. Hierzu gehören Aktien mit einem außergewöhnlich hohen Hebel, Indizes, ETF Sparpläne, Metalle und Rohstoffe.
Mit was kann ich bei RoboForex traden?
Das 2009 gegründete Unternehmen hat ein sehr starkes Angebot im Bereich von Forex. Über CFDs können die Anleger zudem Wertpapiere, Rohstoffe, ETF Sparpläne, Metalle und Indizes handeln. Insgesamt sind mehr als 16.000 Märkte auf dem Depot verfügbar.
Wie hoch sind die Gebühren bei RoboForex?
RoboForex bietet den Anlegern verschiedene Arten von Konten. Für den einfachen Handel reicht Pro Standard vollkommen aus. Es gibt in diesem Fall keine Ordergebühr pro Trade, keine Depotgebühren und einen variablen Spread ab 1,3 Pips. In der ECN Version ist alles soweit gleich, außer dass Sie für pro 1 Mio. US-Dollar Handelsvolumen 20 US-Dollar Provision bezahlen. Ähnlich verhält es sich im Prime Account. Bei den Varianten für Privatanleger wird eine Mindesteinlage von 10 Euro von Seiten des Online Brokers verlangt. Generell sind die Spreads angenehm schmal. Bei CFDs auf Aktien oder ETFs müssen Sie immer die Über-Nacht-Gebühren oder Swaps einplanen.
Mit welchen Plattformen kann ich bei RoboForex arbeiten?
Mit fünf Plattformen ist der Broker angenehm breit aufgestellt. Sie können RoboForex so an MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, R Stocks Trader (für den Aktienhandel) und die eigene RoboForex Terminals Lösung koppeln. Letztere ist auch für das Smartphone verfügbar.
Wie sieht es mit dem Kundenservice aus?
Nutzen Sie den Service von RoboForex in insgesamt zehn Sprachen verfügbar. Sie können sich 24/7 per Telefon, E-Mail, Whatsapp und Live Chat an den Support wenden. Das ist u. a. auch auf Deutsch möglich. Von Frankfurt aus haben mich die Mitarbeiter durchaus überzeugt. Wissen, Kompetenz und Hilfsbereitschaft sind gegeben. Darüber hinaus stehen Tutorials und Webinare zur Verfügung.
Wie wird RoboForex reguliert?
Der Hauptsitz befindet sich in Belize, wo die FSC für die Kontrolle zuständig ist. Zudem prüft die International Financial Commission die Finanzen von RoboForex. Der Entschädigungsfonds ist auf etwa 20.000 Euro dotiert. Ein Nachteil für Anleger aus Deutschland ist sicherlich, dass dieser Anbieter komplett außerhalb der EU reguliert wird.
Zusammenfassung zu RoboForex:
Regulierung | FSC Belize, The International Financial Commission |
Gebühren | 0 Euro Depotgebühr, keine Gebühren pro Order in Standardkonten, faire Swap-Kosten |
Spreads | 1,3 Pips im Standardkonto ohne Ordergebühren |
Mindesteinlage | 10 Euro |
Verfügbare Märkte | Forex, CFDs auf Aktien-Sparpläne, ETFs, Rohstoffe etc. |
Hebel | 1:500 |
Plattformen | MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, R Stocks Trader für Aktien, RoboForex Terminals |
Analysetools | Breitgefächertes Angebot an Werkzeugen auf den Charts ebenso wie Kennzahlen |
4. GBE Brokers
Der Anbieter GBE Brokers wurde 2013 gegründet und hat seinen Sitz in Zypern. Von hier aus operiert das Unternehmen weltweit und hat zudem eine Niederlassung in Hamburg eingerichtet. Sehr gut können die Anleger auf ihren Konten mit CFDs und Forex in den Handel einsteigen. Pro Trade warten dabei sehr faire Konditionen auf Sie. Die Software des Online Brokers ist einfach strukturiert und macht Kauf und Verkauf von Positionen denkbar einfach.
Mit 500 verfügbaren Märkten ist das Angebot bei diesem Neo Broker im Vergleich zu anderen Anbietern relativ klein. Dafür haben Sie gerade als Anfänger eine gute Übersicht und nutzen für das effiziente Trading einen Hebel von maximal 1:30. Echte Profis können sogar noch höhere Supports des Online Brokers verlangen.
Mit was kann ich bei GBE Brokers traden?
Im Mittelpunkt stehen bei GBE Brokers die Forex-Werte und CFDs. Letztere werden mit Bezug auf Währungen, Kryptowährungen, Indizes, Aktien, ETFs und Rohstoffe offeriert. Dabei können private Anleger einen Hebel von 1:30 einsetzen.
Wie hoch sind die Gebühren bei GBE Brokers?
Ein klarer Nachteil dieses Anbieters im Online Broker Vergleich ist, dass von den „Classic“-Kunden eine Mindesteinzahlung von 1.000 Euro verlangt wird. Wenn Sie sich für den Plus-Account entscheiden, liegt die Mindesteinlage bei 500 Euro, somit aber immer noch relativ hoch. Im Vergleich dazu: Bei vielen anderen Plattformen können Sie bereits ab 1 Euro und nicht ab 500 Euro traden. Bei klassischen Forex-Symbolen (EURUSD) erhebt der Broker derzeit keine Ordergebühren. Dafür muss man bei Aktien 0,1 Prozent an Provision einplanen. Bei einer Order mit C-Symbol stehen 3 Euro bzw. 8 Euro pro Trade zu Buche. Der Vorteil daran, diese Kosten zu bezahlen ist, dass man dann mit 0,0 Pips Spread handeln darf. Wer keine Kommission abgibt, bei dem steigen die Spannen auf 0,7 Pips im Classic-Konto und auf 2,0 Pips im Plus-Account. Eine Depotgebühr gibt es bei GBE Brokers immerhin nicht.
Mit welchen Plattformen kann ich bei GBE Brokers arbeiten?
Neben der einfachen Webvariante bietet das GBE Brokers Depot Kopplungsmöglichkeiten an andere Plattformen wie MetaTrader 4 und MetaTrader 5. Vorteilhaft sind hier die sehr umfangreichen Analysemöglichkeiten für Wertpapiere, CFDs, Forex & Co. sowie die extrem schnellen Ausführungen.
Wie sieht es mit dem Kundenservice aus?
Im Bereich CFD-Handel und Trading mit Forex gehört GBE Brokers zu den beliebtesten Neo Banken in Deutschland. Somit gibt sich das Unternehmen auch sehr viel Mühe, einen hervorragenden Kundenservice zu offerieren. Dieser ist in Hamburg auf Deutsch per Telefon, E-Mail und Live Chat erreichbar. Dabei können Sie als Mitglied nahezu rund um die Uhr mit einem Mitarbeiter sprechen. Praktisch ist im Übrigen der Börsenbrief, welcher jede Woche an die Kunden versandt wird. Weiterbildungsmöglichkeiten sind direkt auf der Webseite verfügbar.
Wie wird GBE Brokers reguliert?
Der Free Broker hat seinen Hauptsitz auf Zypern und betreibt in Hamburg eine weitere Niederlassung. Hauptsächlich wird die Überprüfung des Depots von der zypriotischen CySEC betrieben. Zudem schauen sich die deutsche BaFin und die FCA in Großbritannien genauer an, was GBE Brokers mit dem Geld seiner Kunden macht.
Zusammenfassung zu GBE Brokers
Regulierung | CySEC, FCA, BaFin |
Gebühren | 0 Euro für Depots; Kommission von 3 bis 8 Euro pro Trade gegen 0,0 Pips Spread; keine Ordergebühren pro Aktie; variable Swap-Kosten bei CFD-Werten nach Börsenschluss |
Spreads | 0,0 Pips mit Ordergebühren; ab 0,7 bis 2,0 Pips ohne Ordergebühren |
Mindesteinlage | 1.000 Euro (Classic), 500 Euro (GBE Plus) |
Verfügbare Märkte | Forex, CFD auf Aktien, ETFs, Indizes, Kryptowährungen, Rohstoffe, Anleihen, Metalle |
Hebel | 1:30 (Privatkunden) |
Plattformen | MetaTrader 4, MetaTrader 5 |
Analysetools | Umfangreiche Charts für die technische Analyse der Wertpapiere |
5. eToro
In einem Depot- und Online Broker Vergleich für deutsche Anleger kommt man kaum an eToro vorbei. Der Neo Broker wurde 2007 aus der Taufe gehoben und hat seinen Hauptsitz auf Zypern. Daneben bestehen Niederlassungen in Deutschland, Großbritannien, Australien und auf den Seychellen.
Heute können Sie in über 3.100 Märkten in den Handel einsteigen. Das geht einerseits über echte Aktien, einen ETF-Fonds oder aber über die sehr handlichen CFDs. Selbst Kryptowährungen sind bei dem Depot mittlerweile verfügbar.
Was mir generell bei eToro gefällt, sind die Analysemöglichkeiten. Gerade für fundamentale Herangehensweisen gibt es etliche Vorteile. Über die Charts können Sie aber auch einen tiefgründigen Blick in die technischen Daten erhalten. Weitere Infos finden Sie in meinem Test-Bericht zu eToro im Vergleich zu anderen Direktbanken.
Eine Neuerung ist die eToro eWallet. Diese wurde eigens für das Trading auf Krypto-Handelsplätzen bzw. den Handel mit Kryptowährungen konzipiert. Hier können Sie sicher alle Ihre Coins ablegen und genauso gut wie auf echten Banken verwahren.
Mit was kann ich bei eToro traden?
Derzeit können Sie bei eToro mit mehr als 3.100 Werten in den Handel einsteigen. Ein Großteil davon besteht aus echten Aktien oder CFD-Replikationen. Hinzukommen mehr als 70 Kryptowährungen in echter oder abgeleiteter Form, etwa 26 Rohstoff-CFDs, fast 50 Forex-Werte sowie zahlreiche Indizes und ETF-CFDs. Echte Fonds sind aktuell leider keine bei dem Broker-Depot verfügbar.
Wie hoch sind die Gebühren bei eToro?
Anleger können in wenigen Schritten ein CFD-, ETF- und Wertpapierdepot bei eToro eröffnen, müssen dann aber mindestens 50 Euro einzahlen, um mit dem Trading beginnen zu können. Dies ist aber als Mindesteinlage zu verstehen. Depotgebühren gibt es bei eToro keine. Ebenso fallen bei einer echten Aktie und anderen realen Werten die Ordergebühren komplett weg. Bei CFDs müssen Sie auf der anderen Seite mit den Swap-Kosten rechnen. Diese Finanzierungs- und Anpassungszinsen werden eigentlich von allen Direktbanken und deren Partnern für Terminkontrakte verlangt, die sich über Nacht in den Depots befinden. Die Spreads sind andererseits angenehm schmal. Bei Ihrer Order auf Wertpapiere, ETFs, Fonds, Indizes & Co. rechnen Sie dabei ab 0,0 Pips.
Mit welchen Plattformen kann ich bei eToro arbeiten?
eToro ermöglicht es Ihnen, Sparpläne für Aktien, ETFs, CFDs, Fonds & Co. ohne weitere Kosten über die eigene Handelsplattform aufzubauen. Diese ist als Webversion und für das Telefon verfügbar. Ein Nachteil im Depot Vergleich ist sicherlich, dass die Verwendung von MetaTrader nicht möglich ist. Dies ist auch einer der Gründe dafür, warum dieses Online Depot nur auf dem fünften Platz landet.
Wie sieht es mit dem Kundenservice aus?
Wenn Sie Hilfe brauchen, schreiben Sie einfach über den Ticket-Support eine E-Mail an den Service und bekommen in kürzester Zeit Antwort. Alternativ davon steht dem Anleger eine Telefonnummer und ein Live Chat zur Verfügung. Ich habe das Personal als kompetent und geschult wahrgenommen. Die Mitarbeiter kannten sich bestens mit Themen wie Fonds, ETF-Handel, Aktien-Depots, technische Analyse und Forex aus. So stellten sie sogar wichtige Ideen für einen schlüssigen Aktien-, CFD- und ETF-Sparplan bereit.
Wie wird eToro reguliert?
Sicherheit ist ein wichtiges Thema im Online Trading und hier schneidet der Anbieter durchweg gut ab. So gibt es eine umfassende Kontrolle von vielen Seiten her. Einen genaueren Blick auf die Finanzen wirft so die zypriotische Behörde CySEC. Weiterhin nehmen die britische FCA, die australische ASIC und die FinCEN in den USA Überprüfungen durch. Die Kundengelder werden stets getrennt aufbewahrt, so dass Betrug aktiv entgegengewirkt werden kann.
Zusammenfassung zu eToro:
Regulierung | CySEC, FCA, FinCEN |
Gebühren | 0 Euro Depotgebühren, keine Kosten auf die Order von Aktien und ETFs, kleine Provisionen bei CFD-Handel; Halte- und Swap-Kosten über Nacht beachten. |
Spreads | ab 0,0 Pips |
Mindesteinlage | 50 Euro |
Verfügbare Märkte | Aktien, ETFs, CFDs (über 3.100 Märkte) |
Hebel | 1:30 |
Plattformen | eigene Trading-Plattform |
Analysetools | etaillierte Charts und Kennzahlen; Social Trading innerhalb des Depots möglich |
6. Plus500
Ohne Zweifel gehört der in Zypern ansässige Broker Plus500 zu den Top-7 für alle, die über solche Neo Direktbanken Wertpapiere, CFDs, Aktien, Fonds, ETFs & Co. kaufen möchten. Der 2008 gegründete Anbieter konzentriert sich in erster Linie auf den Bereich CFD Trading. Hier haben Sie viele Möglichkeiten für einen effizienten und gewinnbringenden Handel: Fast 3.000 Märkte sind bei diesem Online Broker im Angebot.
Anfangen können Sie mit einem praktischen Demokonto und finden darüber hinaus viele Übungsangebote, um das Trading von Grund auf zu erlernen. Im Handel profitieren Sie von niedrigen und fairen Kosten, schmalen Spreads sowie vielen Partnerprogrammen. Ich habe Plus500 nun über mehrere Jahre hinweg getestet und konnte eine immerzu positive Entwicklung feststellen. Kontinuierlich haben sich die Handelsinstrumente, die Ausführung der Order und der Aufbau der Sparpläne verbessert.
Mit was kann ich bei Plus500 traden?
Im Wesentlichen werden Sie sich bei Plus500 auf CFDs konzentrieren. Diese sind in Hülle und Fülle verfügbar. Hierüber können Sie Ihren ETF Sparplan, diversifizierte Aktien Portfolios, Rohstoff- und Krypto-Depots aufbauen. Weiterhin ist über den Terminkontrakt der Kauf von Kryptowährungen und Devisen aus allen erdenklichen Ländern der Welt möglich. Ein Nachteil ist sicherlich, dass Sie keine echten Aktien und ETF-Sparpläne kaufen können. Mit solchen Wertpapieren und Fonds haben Sie nämlich grundsätzlich mehr Sicherheit als Inhaber und nehmen nebenbei eventuell noch Dividenden ein.
Wie hoch sind die Gebühren bei Plus500?
Zuerst müssen wir darüber reden, für was Plus500 keine Kosten vom Anleger verlangt. Der Anbieter ermöglicht Ihnen so Einzahlungen, Echtzeit-Devisenkurse, dynamische Charts, Roll-Over der Position, Order und Live-Preisnotierung auf Aktien CFDs für 0 Euro. Bei CFDs kommt es jedoch immer auch zu Übernachtfinanzierungen. Diese Kosten sind variabel und fallen immer nach Handelsschluss ein. Bei Werten von den deutschen Börsen also zwischen 17:30 und 09:00 Uhr. Die Spreads sind bei dem Anbieter angenehm schmal und beginnen bei etwa 0,5 Pips. Wenn Sie sich über eine Stop Loss Order absichern möchten, steigt der Spread allerdings. Falls Sie sich innerhalb von drei Monaten nicht einloggen, erhebt Plus500 eine Inaktivitätsgebühr von 10 Euro. Andere Online Broker sind im Vergleich wesentlich kulanter was diesen Punkt betrifft. Eine Depotgebühr und Kosten auf Ein- und Auszahlung werden keine erhoben. Die Mindesteinlage ist mit 100 Euro vergleichsweise hoch. Andererseits gibt es andere Depot-Anbieter wie GBE Brokers, die mit 500 Euro bis 1.000 Euro sogar noch weitaus mehr verlangen.
Mit welchen Plattformen kann ich bei Plus500 arbeiten?
Wertpapiere analysieren Sie bei Plus500 über die unternehmenseigene Handelsplattform. Diese ist über den Webbrowser und über die mobile App zugänglich. Hier können die Anleger Basisfunktionen auf den Charts nutzen und Ihre Order schnell platzieren. Eher negativ ist mir aufgefallen, dass die Verbindung mit anderen Programmen wie MetaTrader 4 und 5 nicht unterstützt wird.
Wie sieht es mit dem Kundenservice aus?
Der Service von Plus500 arbeitet rund um die Uhr und ist über E-Mail, Live Chat sowie WhatsApp erreichbar. Diese Unterstützung wird u. a. auch auf Deutsch angeboten. Auffällig ist, dass es bei Plus500 derzeit keinen telefonischen Kundenkontakt gibt. Die Online-Optionen sind meines Erachtens aber durchaus effizient und ausreichend. Zudem kann man sich über die FAQs bei diesem Free Broker über alle wichtigen Themen rund um das Wertpapierdepot informieren.
Wie wird Plus500 reguliert?
Da der Anbieter seinen Sitz in Zypern hat, findet hier auch der größte Teil der Regulierung über die Behörde CySEC statt. Das Kundengeld ist über dieses EU-Land auch umfassend abgesichert. Es werfen aber auch andere Institutionen einen Blick auf Plus500. So garantieren die britische FCA, die ASIC aus Australien und die FSA von den Seychellen Sicherheit. In Deutschland gibt es bisher leider keine Regulierung dieses Brokers.
Zusammenfassung zu Plus500:
Regulierung | CySEC, FCA, FSA, ASIC u. a. |
Gebühren | Keine Depot- und Ordergebühren, variable Swaps, Inaktivitätsgebühr nach drei Monaten ohne Login (10 Euro) |
Spreads | ab 0,5 Pips (höher bei Stop Loss Order) |
Mindesteinlage | 100 Euro |
Verfügbare Märkte | ca. 3.000 Märkte (ausschließlich CFD-Handel) |
Hebel | 1:30 |
Plattformen | eigene Plattform mit Webbrowser und App |
Analysetools | Mit sieben Chartdarstellungen und 40 technischen Indikatoren nur limitierte Möglichkeiten, die Wertpapiere, CFDs, Fonds und ETF Sparpläne zu analysieren. |
7. Pepperstone
Pepperstone wurde 2010 gegründet und hat von Australien aus die Welt mit seinem Forex-Angebot erobert. Von Anfang an waren die Währungen das Hauptgeschäft von diesem Online Broker. Bis heute können Sie von US-Dollar und Euro über Hongkong Dollar bis hin zu türkischer Lira alles in Ihre Depots aufnehmen.
Seit einiger Zeit ist der Anbieter aber aus diesem Segment herausgetreten und widmet sich längst auch anderen Investment-Trends. So können Sie hier auch dem Handel mit CFDs auf Devisen, Krypto-Indizes, ETFs, Aktien und andere Werte nachgehen. Durch die niedrigen Mindesteinlagen ist es sogar möglich, den Sparplan ab 1 Euro aufzubauen. Schauen wir uns nun genauer an, was diesen Free Broker genau ausmacht.
Mit was kann ich bei Pepperstone traden?
Das Hauptsegment von Pepperstone ist der Forex-Handel. Dieser wurde bereits wenige Jahre nach der Gründung deutlich durch CFDs erweitert. Über diese Kontrakte können Sie Sparpläne mit Kryptowährungen, Krypto-Indizes, Aktien und Rohstoffen von Handelsplätzen aus aller Welt aufbauen. Der Online Broker und sein Angebot in Zahlen: Es gibt etwa 60 Währungspaare und unzählige CFDs. Echte Aktien oder ETF-Sparpläne werden dagegen nicht offeriert. Hier müssen Sie immer auf die Derivate zurückgreifen. Hebel sind verfügbar. Für Wertpapiere und Forex ist 1:30 dabei das höchste der Gefühle. Insgesamt kann man auf 12.000 Märkten in den Handel einsteigen.
Wie hoch sind die Gebühren bei Pepperstone?
Dass der Online Broker bei seinem Angebot auf die Kosten für Depotführung verzichtet, ist ein klarer Vorteil für die Anleger. Diese müssen sich bei dem Anbieter jedoch zwischen zwei Kontoarten mit unterschiedlichen Gebühren entscheiden. Im Standard-Account fallen so keinerlei Abgaben für die einzelne Order an. Dafür liegen die Spreads aber bei mindestens 1,0 Pips. Beim Razor-Account zahlen Sie dagegen keine zusätzlichen Spreadkosten pro Order – der Online Broker leitet einfach die offiziellen Ask-Bid-Spannen der Börse an die Kunden weiter. Dafür müssen Sie jedoch stets eine Provision zahlen. Bei einem ETF-Sparplan/Fonds liegt diese z. B. bei 0,02 Euro pro Order. Hinzukommen im Falle der CFDs Swaps, die immer nach dem Ende des Geschäftstags an den Börsen anfällt.
Mit welchen Plattformen kann ich bei Pepperstone arbeiten?
Das Gute an diesem Online Broker ist, dass Sie ihn mit vielen unterschiedlichen Plattformen koppeln können. Neben den eigenen Handelsmasken verwenden Sie bei Interesse MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader oder TradingView. Diese Programme sind sogar in der Demoversion des Depots verfügbar.
Wie sieht es mit dem Kundenservice bei diesem Online Broker aus?
Sie haben weitere Frage zu Ihren Aktien-, Forex- und ETF-Sparplänen? Kontaktieren Sie einfach den Kundenservice. Dieser ist rund um die Uhr über Telefon, E-Mail und Live-Chat zu erreichen. Die Mitarbeiter machen einen kompetenten Eindruck auf mich. Was besonders hervorgehoben werden sollte, ist das Schulungsangebot, welches Ihren Blick im Handel mit Währungen und CFDs deutlich schärft. Folgen Sie dem folgenden Link, wenn Sie mehr über das Depot von Pepperstone erfahren möchten.
Wie wird Pepperstone reguliert?
Pepperstone ist an vielen Handelsplätzen tätig, wird aber in erster Linie von der ASIC in Australien reguliert. Daneben musste der Online Broker natürlich Lizenzen auf anderen Kontinenten erwerben. Dadurch prüfen gleichsam Behörden und der Banken-Aufsicht in europäischen Staaten das Geschäftsgebaren des Unternehmens. So haben die britische FCA, die zypriotische CySEC und die deutsche BaFin Einblick in die Finanzen des Depot-Anbieters.
Zusammenfassung zu Pepperstone:
Regulierung | ASIC, FCA, CySEC, BaFin |
Gebühren | 0 Euro Depotführung; Provisionen im Razor-Account (meist 0,02 Euro); Swap Gebühren bei CFDs |
Spreads | Handel ab 0,0 Pips im Razor-Account; ab 1,0 Pips bei Standard |
Mindesteinlage | Depot kann ab 10 Euro eröffnet werden |
Verfügbare Märkte | Forex und CFDs auf Aktien, ETF Sparpläne, Kryptowährungen, Krypto-Indizes |
Hebel | 1:30 |
Plattformen | MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, TradingView |
Analysetools | Über Vielzahl an Plattformen tiefgründige Analyse für den Aktien-, ETF- und Forex-Handel per Charts möglich |
Allgemeine Tipps: Wie finde ich den besten Online Broker für meine Zwecke?
Bevor Sie auch nur die erste Order platzieren und Wertpapiere, ETFs/Fonds & Co. in Ihr Depot aufnehmen, arbeiten Sie sich durch die Tabellen mit den besten Brokern durch. Achten Sie dabei nicht nur auf die Erfahrungsberichte, sondern auf wichtige Voraussetzungen, die der Anbieter erfüllen sollte. Schauen Sie sich so zunächst die folgenden Punkte bei den Neo Banken an:
- Kosten und Gebühren
- Verfügbarkeit von Märkten (Aktien, Forex, ETF Sparpläne/Fonds, Rohstoffe, Kryptowährungen, CFDs etc.)
- Auf welchen Handelsplätzen weltweit kann man seine Order platzieren?
- Software und verfügbare Plattformen
- Angebotene Tools für die Analyse
- Regulierung und Versicherung
- Depot mit Demofunktionen?
- Welche Hebel sind im CFD-Handel anwendbar?
- Problemlose Ein- und Auszahlung auf das Depot ohne Zusatzkosten
Regulierung des Brokers in Deutschland oder einem anderen Land
Die meisten Online Broker sind nicht nur im Land des Hauptsitzes reguliert, sondern auch in vielen anderen Staaten. Erfahren Sie hier mehr über die Vor- und Nachteile von EU- und Nicht-EU-Lizenzen.
Online Broker mit deutscher Regulierung
Eines müssen Sie sich bewusst machen: Abgesehen von klassischen Banken sind nahezu keine Online Broker mit ihrem Hauptsitz in Deutschland registriert. Sie werden solche Depots als weder in Frankfurt, noch in Berlin finden. Ausnahmen sind Neo Banken mit Investment-Möglichkeiten wie N26 und Vivid. Diese operieren von Berlin aus. Sobald die BaFin als Wachinstanz vorhanden ist, sind die Einlagen bis zu 100.000 Euro abgesichert.
Gründe für die überwiegende Lizenzierung außerhalb von Deutschland sind die steuerlichen Regelungen und die Gesetzgebung. In Ländern wie Zypern ist es so weitaus einfacher, ein solches Unternehmen zu gründen und zu unterhalten. Dennoch müssen die meisten Depot-Betreiber eine Lizenz für den Handel in der BRD erwerben und werden dementsprechend auch hierzulande überprüft.
Ihr Vorteil: Unterliegt das Depot deutschem und EU-Recht, sind Ihre Investitionen bis zu 20.000 Euro abgesichert. Dass alle Regularien eingehalten werden, stellt vor allem die BaFin sicher. Betrügerische Anbieter werden von dieser Behörde sofort aussortiert. Um herauszufinden, ob der Broker deutschen Gesetzen unterliegt, scrollen Sie auf der Hauptseite nach unten und finden dort eine Liste mit allen zuständigen Kontrollinstanzen.
In der EU regulierte Online Broker
Mit einem Broker, der innerhalb der EU reguliert ist, sind ihre Fonds, ETF Sparpläne, Aktien, CFDs & Co. weitestgehend sicher. Die europäischen Regeln verlangen nämlich vom jeweiligen Anbieter, dass Kundengelder getrennt aufbewahrt und versichert sind. Im schlimmsten Falle springt der Staat ein und gleicht Verluste bis zu einem Wert von 20.000 Euro aus.
Typische Orte, an denen Broker in der EU registriert sind, wären bspw.:
- Zypern
- Litauen
- Polen
- Malta
Außerhalb von Europa regulierte Broker
Wenn ein Anbieter komplett außerhalb der EU reguliert ist, z. B. auf den Bahamas, in Belize oder auf den Seychellen, haben Sie als Trader etwas mehr Freiheit. Sie können so meist mit einem Hebel von bis zu 1:500 arbeiten. Auf der anderen Seite wächst aber auch das Risiko. Es gibt meist nicht dieselbe Einlagensicherung wie in Deutschland oder der Europäischen Union. Wer hier in den Handel einsteigt, sollte sich also gut auskennen und Hebel mit Bedacht einsetzen.
In Deutschland reguliert: | In der EU reguliert: | Außerhalb der EU reguliert: | |
---|---|---|---|
Einlagensicherung: | Bis 100.000€ | Bis 20.000€ Beispiel CySEC (variable je nach Land) | Nicht verfügbar oder vom Land abhängig |
Negativsaldoschutz: | Ja | Ja | Ja oder nicht verfügbar |
Hebel: | Max. 1:30 | 1:30 | Bis 1:500 oder höher (abhängig vom Broker) |
Automatische Steuern: | Ja, möglich | Nein | Nein |
Risiko eines Betrugs: | Sehr Gering | Sehr Gering | Höheres Risiko (besonders bei kleinen und neuen Brokern) |
Angebot der Finanzprodukte beim Online Broker
Für welchen Broker man sich entscheidet, hängt auch stark von der eigenen Strategie ab. Wer kurzfristig Geld mit Swing und Day Trading erwirtschaften will, braucht z. B. einen Anbieter, der viele CFDs im Handel hat und eine breite Auswahl an Analysetools für die technische Herangehensweise bietet.
Bauen Sie dagegen ein diversifiziertes Portfolio für die Altersvorsorge auf, sollten Sie einen Broker wählen, der mit echten Werten arbeitet. Sie können hier komplexere ETF Sparpläne/Fonds aufbauen, sichere Aktien mit Dividende ins Portfolio aufnehmen und das Risiko durch den Kauf von Rohstoffen, Edelmetallen und Währungen breiter streuen.
Gibt es spezielle Depots für ETF Sparpläne?
ETF-Sparpläne sind eine hervorragende Basis für ein langfristiges Investment. Mit den Fonds können Sie nämlich über viele Jahre hinweg eine lukrative Rendite erzielen. Das Besondere an einem ETF Sparplan ist nämlich, dass sein Inhalt regelmäßig automatisiert ausgetauscht wird. Je nach Performance wechseln meist aller drei Monate die Wertpapiere in den ETFs/Fonds. Dadurch ist ein kontinuierliches Wachstum gegeben.
Wenn Sie sich in Ihrem Depot auf eine Mischung aus Aktien und ETFs konzentrieren möchten, sollten Sie einen Broker wählen, der viele „echte“ Wertpapiere offeriert. Anbieter, die hauptsächlich den CFD-Handel ermöglichen, sind also fehl am Platz.
Für ETF Sparpläne/ETF-Fonds haben mich insbesondere die folgenden Anbieter und Depots überzeugt:
- Capital.com
- eToro
- IG.com
Lesen Sie sich jetzt tiefer in das Thema ETF Sparplan ein und informieren Sie sich über das beste Depot, welches Sie für ETFs nutzen können. Generell empfehle ich Ihnen, stabile Langzeitinvestitionen mit ETFs vom Daytrading-Handel zu trennen. Hierfür eröffnen Sie einfach separate Depots, einmal für ETFs/Fonds und ein anderes Mal für den Kauf und Verkauf der CFDs, Wertpapiere, Rohstoffe, Metalle etc.
Konten im Angebot: Demo-Account und Kontoarten
Die meisten Anbieter stellen die Trader direkt zu Beginn vor die Wahl: Man kann sich für ein Standard-Konto oder einen Profi-Account entscheiden. Im Profimodus werden oftmals Kommissionen verlangt und im Gegenzug dafür entfallen zusätzliche Spreads. Das ist für den Handel mit größerem Volumen vorteilhaft. Die Orderkosten liegen meist nur im Bereich von etwa 0,25 Prozent, manchmal mehr.
Für den gewöhnlichen Handel mit Aktien, CFDS und ETFs im Volumen von 1 Euro bis 500 Euro im Vierteljahr reichen Standardkonten aus. Sie entrichten dann keine Abgaben für die Order, müssen dann aber zusätzliche Spread-Kosten einplanen.
Kostenlose Demokontos sind ebenfalls üblich. Nutzen Sie die Gelegenheit, um ohne Risiko einen diversifizierten Sparplan aufzubauen. Sie lernen dann den richtigen Umgang mit den Tools, üben die Aufteilung des Portfolios und erzielen die erste Rendite. Wenn Sie erstmals etwa 500 Euro in der Woche gut machen, sollten Sie allmählich in den Echtgeldmodus wechseln.
Handelsplattformen von MetaTrader bis TradingView
Viele Broker betreiben ihre eigene Plattform und bieten den Nutzern dabei eine ganze Reihe an Analysetools für den Handel. Schaut man sich das genauer an, sind diese jedoch oft unzureichend. Eine klare Ausnahme ist hier der Testsieger Capital.com, bei dem man bereits in der Standardversion sehr viel mit den Charts anfangen kann.
Abgesehen davon ist es immer ein Vorteil, wenn der Broker externe Software wie MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader oder TradingView unterstützt. Diese Programme sind extrem professionell und ermöglichen es Ihnen, sehr genau ins Detail zu blicken. Somit erkennen Sie schneller die Trends und können per Hebel selbst 1 Euro mit hohen Gewinnraten investieren.
Schnelle Ausführung der Orders
Änderungen am Markt können schnell geschehen und die Spreads reagieren entsprechend darauf. Wer zu langsam reagiert, gerät dann schnell ins Hintertreffen und verpasst lukrative Profite. Für einen Top-Anbieter spricht entsprechend, dass die Order blitzschnell innerhalb von wenigen Sekunden ausgeführt wird. Professionelle Trader werden genau das für Ihre Sparpläne zu schätzen wissen.
Gebühren und Kommissionen bei Online Brokern beachten
Wenn die Gebühren bei einem Broker zu hoch sind, steigt die Schwelle, welche Sie bis zum Profit überschreiten müssen. Fair ist es heutzutage, wenn Sie für das Standard-Konto keine Kosten verlangt werden. Die meisten klassischen Banken werden zwischen 4,90 Euro und 5,90 Euro im Monat, oft sogar noch mehr von Ihnen erfragen. Die in diesem Test vorgestellten Anbieter verzichten auf diese Gebühr.
Nun suchen Sie nach der besten Kombination aus Order-Kosten und Spreads. Wenn auf Orderkosten verzichtet wird, müssen Sie damit rechnen, dass der Broker diese auf die Spreads legt. Einige hochwertige Broker halten diese aber selbst dann schmal und erzielen ihren eigenen Gewinn über die CFD-Wette.
Profis bezahlen dagegen gerne für die Order, weil sie mit einem Mal hohe Volumen umsetzen. Liegen die Orderkosten nun bei 0,25 Prozent oder Pauschal bei 1 Euro bis 4,90 Euro, lohnt sich das Ganze bei großen Aufträgen, da dann die zusätzlichen Spreads auf 0,0 Pips sinken.
Versteckte Gebühren sollten ebenfalls ein Thema bei der Suche nach den besten Brokern für deutsche Trader sein. Diese können z. B. die Auszahlungen betreffen oder in Form von Inaktivitätsstrafen erhoben werden. Die oben genannten Broker haben nach meinem Test die aktuell besten Konditionen für Ihre Sparpläne.
Führen die Online Broker Steuern der Trader in Deutschland ab
Ein Vorteil für Trader mit Wohnsitz in Deutschland ist es, wenn der Broker mit den Behörden kooperiert und die Kapitalertragssteuer automatisch an den Fiskus abführt. Wer Aktien, CFDs, ETFs & Co. gewinnbringend verkauft, der muss pauschal 25 Prozent an den Staat abgeben. Das geschieht direkt ab Quelle.
Im Jahr danach können Sie sich einen Teil dieser Steuern zurückholen. So haben Sie Grundfreibeträge und einen Sparer-Pauschbetrag. Sollte der Broker dagegen nicht mit dem deutschen Fiskus kooperieren, müssen Sie sich am Ende des Jahres eine Zusammenfassung aller Profite geben lassen und diese dann selbst in der Steuererklärung angeben.
Hebel beim Broker: Chance und Risiko für das Wertpapierdepot
Im europäischen Raum sind die Möglichkeiten von Hebeltrades etwas limitiert. Das hat damit zu tun, dass der Gesetzgeber Anleger nicht unnötig in finanzielle Gefahr bringen möchten. Bei CFDs auf Aktien oder ETFs können Sie sich so maximal das Fünffache zuschießen lassen (1:5). Im Allgemeinen gelten für andere Werte Höchstgrenzen von etwa 1:30.
Wer nachweisen kann, dass er über Jahre hinweg Erfahrung im Handel mit Aktien, ETFs & Co. gesammelt hat und hohe Summen umsetzt, kann höhere Hebel erfragen. Bei Brokern, die außerhalb von der EU reguliert sind, gehen die Hebel oft ins Drei- und Vierstellige.
Ein- und Auszahlung: Methoden
Die Ein- und Auszahlung beim Broker sollte unkompliziert vonstatten gehen. Sie sollten in der Lage sein, per Banküberweisung, Kreditkarte und PayPal Geld auf Ihren Sparplan zu transferieren. Hierfür sollten keinerlei Kosten anfallen. Das Abheben ist meist ein- bis zweimal im Monat kostenlos. Teilweise fallen pauschale Gebühren von etwa 4,90 Euro bis 5,90 Euro an.
Ihre Trading-Strategie und der passende Broker in Deutschland
Je nach Strategie für Ihre Sparpläne sind unterschiedliche Broker zu bevorzugen. Es gibt Anbieter, die besser für den Tages- und Swing-Handel geeignet sind. Hierfür sind z. B. sehr gute Analysetools und Charts notwendig. Für ETFs bzw. Fonds Sparpläne sind dagegen Broker mit echten Werten im Angebot zu bevorzugen. Diese müssen sicher auf dem Depot abgelegt werden können.
Daytrading und Swing Trading
Im Daytrading und Swing-Handel machen viele Anleger kurzfristig Gewinne von bis zu 500 Euro und mehr. Hierfür muss man die Aktien, ETFs & Co. aber sehr gründlich analysieren. Es fallen Signale und Indikatoren auf, an denen sich die Trends drehen können. Erkennen Sie einen solchen Wechselmoment, investieren Sie in die entsprechende Richtung und nehmen kurzfristig Gewinne mit.
Für Daytrading und Swing-Handel müssen Sie sich jedoch gut in der technischen Analyse auskennen. Nur so ist ein risikofreies Investment in den Sparplan möglich. Die Profite schöpft man dann täglich oder wöchentlich ab. Das lässt sich sogar automatisiert über Funktionen wie Stop Loss und Take Profit organisieren.
Langfristige ETF Sparpläne und diversifizierte Portfolios (Aktien Sparpläne)
ETFs/Fonds Sparpläne überzeugen dadurch, dass sie kontinuierlich eine positive Rendite erzeugen und das Risiko gering ist. Die Inhalte der ETFs werden dabei je nach Performance ausgetauscht und Sie können sogar höhere Summen auf einen solchen Sparplan platzieren.
Ein passender Broker sollte entsprechend viele ETFs im Angebot haben und dabei nicht nur riskantere branchenspezifische Sparpläne offerieren. Ein Gesamtmarkt-Sparplan ist auf Dauer in jedem Fall die beste Variante für die Grundinvestition. Vorteilhaft ist es zudem, wenn sich die Depots trennen lassen und man den ETF Sparplan separat von den Finanzen für den Day- und Swing-Handel aufbewahren kann.
Zudem können Sie einen eigenen Sparplan mit Aktien aufbauen. Hier übernehmen Sie persönlich die Diversifizierung und benötigen dafür wichtige Kennzahlen. In diesem Fall sind viele auf technische Analysen spezialisierte Broker wenig hilfreich. Ein Anbieter wie eToro zeigt Ihnen dagegen alle Daten vom Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bis zum Betafaktor an. Mit diesen Informationen bauen Sie die Sparpläne parallel zu Ihren Fonds diversifiziert auf.
Handel mit Optionen und Futures bei Online Brokern
Optionen und Futures weisen eine starke Ähnlichkeit zu bestimmten Instrumenten im CFD-Handel auf. So handelt es sich um Derivate, also reine Ableitungen von Basiswerten. Sie kaufen mit einem solchen Derivat keine echten Aktien oder Fonds, sondern immer nur Replikationen. Der Partner ist einzig und allein der Broker.
Im Optionen und Future Handel frieren Sie quasi einen Preis ein und bezahlen diesen erst in der Zukunft. Bei Optionen haben Sie als Inhaber des Vertrages die Wahl, diese zu ziehen oder verfallen zu lassen. Bei Futures muss der Kauf/Verkauf zum Laufzeitende durchgeführt werden.
Optionen und Futures müssen dabei nicht nur Käufe betreffen. Sie können sich auch einen Verkauf zu einem bestimmten Wert sichern. Bspw. legen Sie fest, dass ein Paket mit 100 Aktien in drei Monaten zu einem Preis von 500 Euro verkauft werden soll. In der Zwischenzeit sinkt der Preis für ein Wertpapier aber von 5 auf 4,90 Euro. Somit sinkt der Preis für das Paket auf dem freien Markt auf 490 Euro. Durch die Option können Sie Ihre Aktien aber weiterhin für 500 Euro verkaufen.
Wirklich relevant ist ein solcher Options-Handel natürlich erst dann, wenn der Preis nicht nur um 10 Cent oder 1 Euro, sondern um 5,90 Euro oder wesentlich mehr sinkt. Hierdurch bekommen Sie nämlich auch die Prämie, die Sie für die Garantie bezahlen müssen, wieder herein.
Einen Broker für den Handel mit Optionen zu finden, ist nicht immer ganz einfach. Die meisten Anbieter konzentrieren sich schließlich überwiegend auf Aktien, Fonds, Forex und CFDs. Ein empfehlenswerter Broker für Futures und Optionen ist meines Erachtens IG.com.
Sind Banken und Vermögensverwalter eine echte Alternative zu Online Brokern?
Banken und Vermögensverwalter sind die klassischen Ansprechpartner, wenn es um das Investment in Sparpläne, Fonds, Aktien & Co. geht. Tatsächlich bieten diese Institutionen aber extrem schlechte Konditionen. Sie müssen schließlich ihre Standorte und das Personal finanzieren. Hierdurch fallen hohe Kosten für die Kontoführung und die einzelnen Orders an.
Bei der Deutschen Bank müssen Sie so mit 0,25 Prozent Provision vom Ordervolumen je Transaktion rechnen. Dabei gibt es jedoch immer einen Mindestpreis je Order. Bei der Volksbank erreicht die Service-Pauschale 36 Euro im Jahr. Hinzukommen Depotgebühren und Order-Grundpreise von 7,50 bis 10 Euro. Bei der Sparkasse belaufen sich die Provisionen auf durchschnittlich 3,99 Euro.
Online Broker: | Bank: | Vermögensverwalter: | |
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Orderausführung: | Sofort | Verzögert | Durch den Vermögensverwalter |
Kosten: | Niedrig – Handelsgebühren beim Broker (Spread und Kommissionen) | Hoch – Handelsgebühren | Unterschiedlich – Verwaltungsgebühren, Performancegebühren, Ordergebühren |
Vorteil: | Günstiger und man kann alles selbst investieren | Geeignet für komplett ahnungslose Investoren | Strukturierte Risikostreuung und Risikobegrenzung |
Nachteil: | Hohes Handelsrisiko, wenn man nicht weiß was man tut | Oft zu hohe Kosten und langsame Ausführung | Kosten trotz möglicher negativer Performance, Hohes Einstiegskapital nötig |
Bei Orders, die Sie über die Online Broker einleiten, müssen Sie meist nichts weiter bezahlen. Gegen Orderkosten von nur 1 Euro oder sogar 0,99 Euro lassen sich hier jedoch die Spreads senken. Je nach Strategie kann sich eine solche Provision also lohnen.
Fazit zum Depot Vergleich: Capital.com gewinnt im Broker Test und es gibt noch sechs weitere Top-Alternativen
Jedes Jahr kommen natürlich neue Broker mit neuen Angeboten auf den Markt und altbekannte Plattformen nehmen immer wieder Verbesserungen vor. Entsprechend ändern sich die Top-Listen mit den besten Brokern für deutsche Trader.
Über eine lange Zeit hinweg hat sich meiner Meinung nach jedoch Capital.com im Besonderen bewährt. Die Depotkosten sind hier kostenfrei und die Provisionen entfallen. Durch die schmalen Spreads ab 0,0 Pips lassen sich dabei effiziente Sparpläne für die Zukunft aufbauen. Spezialisiert ist Capital.com in erster Linie auf den Handel mit Aktien, ETFs und allem voran mit gehebelten CFDs.
Die anderen sechs in unserem Vergleich genannten Broker stehen dem Angebot jedoch kaum in etwas nach. Abzüge gibt es vor allem aufgrund begrenzter Plattformunterstützung, wegen fehlender Demokonten und einer zu knappen Auswahl an Positionen für die Sparpläne.
Hier finden Sie nochmals meine Liste mit den besten 7 Brokern für Trader aus Deutschland:
- Capital.com
- XTB
- RoboForex
- GBE Brokers
- eToro
- Plus500
- Pepperstone
Fragen und Antworten zu den besten Brokern für Anleger in Deutschland
Welche Broker eignen sich gut für ETF-Sparpläne?
Für ETF-Sparpläne benötigen Sie einen Broker, der echte Werte offeriert. Es darf sich in diesem Fall nicht um reines CFD-Trading handeln. Dann würden Sie nämlich lediglich einen Vertrag mit dem Broker unterzeichnen und müssen bestimmte Abgaben über Nacht einplanen. ETF Sparpläne haben dagegen einen festen Inhaber und Sie können diese Fonds über viele Jahre hinweg gewinnbringend halten.
Was für einen Broker benötige ich, um mit Day- und Swing Trading Gewinne zu erzielen?
Der Broker muss Ihnen für Ihre Daytrading-Strategie kostenlos alle notwendigen Charts und Analysetools bieten. Über diese können Sie frühzeitig Trendwechsel erkennen und dann die Richtungsbewegung der jeweiligen Aktie, der ETF Sparpläne oder Rohstoffe für Ihren kurzzeitigen Profit mitnehmen.
Sollte mein Broker in Deutschland oder der EU lizenziert sein?
Eine Regulierung in Deutschland oder der EU ist ein enormer Vorteil für Anleger. Deren Einlagen sind über die staatlichen Behörden abgesichert. In der BRD liegt die Deckungssumme so bei bis zu 100.000 Euro. Auf EU-Ebene erreicht sie lediglich 20.000 Euro.
Ist eine brokereigene Handelsplattform oder eine extrerne Software besser?
Viele Broker haben sehr gute Plattformen entwickelt, mit denen Sie die Sparpläne sehr detailliert analysieren können. Capital.com, eToro und Plus500 sind in dieser Hinsicht hervorzuheben. Bei anderen Brokern koppeln Sie einfach externe Programme wie MetaTrader, cTrader und TradingView an Ihr Konto. Diese verfügen über ein breitgefächertes Angebot an Indikatoren, Oszillatoren, Zeicheninstrumenten und Chartformationen. Professionelle Trader bevorzugen es meist, mit dieser Software Sparpläne zu erstellen.
Wie wichtig ist ein Demokonto beim Broker?
Wer beim Trading ganz am Anfang steht, sollte unbedingt einen Broker mit kostenlosem Demokonto wählen. Hier können Sie relativ frei probieren, welche Dynamiken am Markt herrschen und wie man am besten die Aktien analysiert.
Wie bezahle ich Steuern für meine Gewinne?
Alle Broker, die in Deutschland überprüft werden und auch noch eine Webseite auf Deutsch haben, führen die Steuern automatisch an den Fiskus ab. 25 Prozent Ihrer Gewinne landen damit direkt ab Quelle beim Staat. Später können Sie sich einen Teil davon zurückholen. Wenn der Online Broker nicht mit dem Finanzamt kooperiert, melden Sie die Umsätze im Jahr darauf über die Steuererklärung an.
Wie hoch sind die Gebühren bei den besten Brokern in Deutschland?
Gute Broker verlangen heutzutage keine Depotführungskosten und keine Gebühren pro Order. Einkommen werden dagegen über die Spreads erhoben. Diese lassen sich gegen eine Gebühr von 0,99 Euro bis 4 Euro pro Trade entfernen. Kleinere Gebühren fallen bei den CFDs an, wenn sich diese nach Börsenschluss im Portfolio befinden. Diese Kosten werden als Swaps bezeichnet. Teilweise müssen Sie mit pauschalen Abgaben pro Auszahlung rechnen.