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CFD Steuern sind ein wichtiges Thema, dass leider viele Trader verdrängen. Es ist jedoch wichtig sich mit diesem zu beschäftigen das sie sich sonst ansonsten im schlimmsten Fall der Steuerhinterziehung schuldig machen könnten. Grundsätzlich gibt es in Deutschland drei Arten von CFD-Steuern, die für Trader relevant sind: Die Abgeltungssteuer, der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer.

In diesem Artikel gehen wir vertieft auf diese Steuern, Freibeträge im Zusammenhang mit dem CFD Trading, und legale Möglichkeiten die Steuerlast zu reduzieren ein.

Das Wichtigste im Überblick:

  • CFD-Gewinne unterliegen der Abgeltungssteuer, die in Deutschland 25 % beträgt plus Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % und optional Kirchensteuer.
  • In Deutschland gibt es einen jährlichen Steuerfreibetrag von 1.000 Euro pro Person für Kapitalerträge, dieser kann auch für CFD-Gewinne genutzt werden.
  • Zudem gibt es grundsätzlich ein Grundfreibetrag auf das gesamte Einkommen, der bei ca. 11.604 Euro (Stand 2024) liegt.
  • Bei Brokern mit Sitz im Ausland muss der Trader seine CFD-Gewinne selbst in der Steuererklärung angeben, in der Regel übernehmen inländische Broker diesen Teil.

Welche Steuern fallen beim CFD Trading an?

Beim Handel mit CFDs müssen Sie, falls Sie einen Wohnsitz in Deutschland haben, jährlich mit folgenden Steuern rechnen:

  • 25 % Abgeltungssteuer auf Gewinne (auch Kapitalertragssteuer genannt) – § 32d EStG Einzelnorm Abs. 1
  • 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Höher der Abgeltungssteuer – SolzG 1995
  • Gegebenenfalls 8 – 9 % Kirchensteuer, wenn Sie Mitglied in der Kirche sind, angerechnet auf die Höhe der Abgeltungssteuer – KiStG

Lassen Sie uns auf diese drei Steuern im nochmals kurz im Detail eingehen:

Abgeltungssteuer / Kapitalertragssteuer

Bei der Kapitalertragssteuer sind sämtliche Kursgewinne des Tradings relevant, die Sie mittels der Differenzkontrakte erzielt haben. Bei einem deutschen Broker wird der Broker automatisch pauschal 25 % Kapitalertragssteuer abführen. Das bedeutet, wenn Sie eine CFD Position bei einem deutschen Broker mit 100 Euro Gewinn schließen, werden lediglich 75 Euro auf Ihrem Handelskonto ankommen. Anders ist die Situation bei einem ausländischen Broker. Hier sind Sie selbst für die korrekte Deklaration sämtlicher Gewinne im Rahmen Ihrer Steuererklärung verantwortlich.

Ebenfalls sehr wichtig im Zusammenhang mit der Kapitalertragssteuer: der sogenannte Sparer-Freibetrag, der im Jahr 2024 1.000 Euro (bei Krypto-Geschäften 600 Euro) beträgt. Das bedeutet, für die ersten 1.000 Gewinn pro Jahr bezahlen Sie in Deutschland keine Kapitalertragssteuer.

Wann ist die Abgeltungssteuer fällig?
Bei der Abgeltungssteuer handelt es sich um eine sogenannte Quellensteuer. Das bedeutet, dass die Steuer zu dem Zeitpunkt fällig ist, an dem der jeweilige Ertrag und Gewinn entstanden ist. In anderen Worten gilt: Solange Sie als Trader offene Positionen haben, sind die Gewinne bzw. Verluste nicht realisiert. Sie schreiben dann zwar (im besten Fall) Zahlen mit Ihren Positionen. Wenn diese aber in Ihrem Portfolio verbleiben, sind die Werte variabel, können also immer sinken und steigen. Während dieser Zeit Sie als Anleger also auch bei einem deutschen Anbieter keinerlei Steuern bezahlen.

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Solidaritätszuschlag

Der Solidaritätszuschlag von 5,5 % auf den Betrag der Abgeltungssteuer fällt für alle Trader an, die den steuerfreien Sparer-Pauschbetrag von 1.000 für Gewinne aus dem Börsenhandel überschreiten. Wie gesagt, wird die Höhe des Solidaritätszuschlages auf Basis der Höhe der Kapitalertragssteuer berechnet.

Lassen Sie uns dies mit einem Beispiel verdeutlichen. Nehmen wir an, eine Person hat im Jahr 2023 5.000 Euro Gewinn durch das Trading erwirtschaftet. Wie Sie bereits wissen, können 1.000 Euro als Sparer-Pauschale abgezogen werden. Damit lässt sich zunächst die Höhe der Kapitalertragssteuer auf 1.000 berechnen (4.000 Euro / 100 x 25). Die Höhe des Solidaritätszuschlages beläuft sich in unserem Beispiel folglich auf 55 Euro.

Kirchensteuer

Sofern Sie Mitglied einer Kirchengemeinschaft sind, kommt abhängig von Ihrem Bundesland eine weitere Steuerlast in Form der Kirchensteuer von 8 oder 9 % auf Sie zu. Ähnlich wie der Solidaritätszuschlag wird dieser auf Basis der Höhe der Abgeltungssteuer berechnet.

Fallen CFD-Steuern erst bei Auszahlung an?

Eine häufige Frage unter deutschen CFD-Händlern ist, wann genau Steuern auf ihre Gewinne anfallen. In Deutschland müssen Gewinne aus dem Handel mit CFDs versteuert werden – das geschieht nicht nur bei Auszahlung, sondern es gibt auch andere Faktoren zu berücksichtigen.

In Deutschland fällt für die meisten Kapitalerträge eine pauschale Abgeltungssteuer nach §32d EStG in Höhe von 25 % an. Zu diesen Kapitalerträgen gehören auch Gewinne aus dem CFD-Handel. Zusätzlich fällt der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer an.

Die Besteuerung erfolgt, wenn der CFD geschlossen wird (d.h., wenn Sie den CFD, auf den Sie setzen, verkauft haben), und nicht erst bei Auszahlung. Dies bedeutet, dass der erzielte Gewinn dem Finanzamt gemeldet und versteuert werden muss.

Es gibt in Deutschland einen Steuerfreibetrag nach §20 Abs. 1 Nr. 9 EStG von derzeit 1.000 Euro pro Jahr für Alleinstehende beziehungsweise 2.000 Euro für Verheiratete (Ehegattensplitting). Erst wenn die jährlichen Gewinne diese Freibeträge überschreiten, ist eine Besteuerung erforderlich.

Folgendes gilt es bei der Besteuerung im Hinblick auf den Zeitpunkt noch zu beachten: Es gibt keine spezifische Spekulationsfrist für CFDs. Das bedeutet, dass Gewinne aus dem CFD-Handel auch dann versteuert werden müssen, wenn der CFD länger als ein Jahr gehalten wurde.

Beispiel für CFD-Steuern

Nun genug der Theorie – im folgenden Beispiel wird der Steuerbetrag für CFD-Gewinne in Deutschland berechnet:

Annahmen

  • Gewinn aus CFD-Handel: 10.000 Euro
  • Abgeltungssteuersatz in Deutschland nach §32d EStG: 25 %
  • Solidaritätszuschlag: 5,5 % der Kapitalertragssteuer
  • Kirchensteuer (angenommen in Hessen): 9 %

Schritt 1: Berechnung der Kapitalertragssteuer nach §32d EStG:

10.000 Euro x 25 % = 2.500 Euro

Schritt 2: Berechnung des Solidaritätszuschlages nach § 1 Abs. 3 SolZG:

2.500 Euro x 5,5 % = 137,50 Euro

Schritt 3: Berechnung der Kirchensteuer:

2.500 Euro x 9 % = 225 Euro

Schritt 4: Berechnung der Gesamtsteuer (Kapitalertragssteuer + Solidaritätszuschlag + Kirchensteuer)

2.500 Euro + 137,50 Euro + 225 Euro = 2.862,50 Euro

In diesem Beispiel würde ein CFD-Händler in Deutschland auf einen Gewinn von 10.000 Euro voraussichtlich 2.862,50 Euro CFD-Steuern zahlen müssen.

Wie Sie Ihre CFD-Steuerlast minimieren können: Freibeträge und Steuerbefreiungen effizient nutzen

Freibeträge nach §20 EStG (Einkommensteuergesetz)

Zum einen können in Deutschland private Anleger Freibeträge geltend machen, um ihre Kapitalerträge steuerfrei zu stellen. Der Sparerpauschbetrag beträgt 1.000 Euro pro Person (2.000 Euro bei Ehegattensplitting), und der Grundfreibetrag liegt 2023 bei 10.908 EUR. Für 2024 beträgt dieser sogar 11.604 EUR. Sie können den Freibetrag in Anspruch nehmen, um Ihre CFD-Gewinne steuerfrei zu halten, wenn sie innerhalb dieser Beträge bleiben.

Geschäftliche Tätigkeit nach §15 EStG

Zum anderen gilt, wenn der CFD-Handel als gewerbliche oder selbstständige Tätigkeit betrieben wird, unterliegen Ihre Gewinne der Gewerbesteuer (sofern Sie als Einzelunternehmen oder Personengesellschaft agieren). In diesem Fall können jedoch auch Betriebsausgaben und Abschreibungen geltend gemacht werden, um die steuerliche Belastung zu reduzieren.

Sonstige steuerliche Regelungen

Zudem gibt es weitere steuerliche Regelungen, die sich auf den CFD-Handel auswirken können. Zum Beispiel können Verluste aus dem Vorjahr mit Gewinnen im aktuellen Jahr verrechnet werden. Auch hier ist es ratsam, sich von einem Steuerberater beraten zu lassen, um die besten steuerlichen Vorteile zu nutzen.

Steuerbefreiungen

Schließlich können CFD-Gewinne unter bestimmten Umständen auch steuerfrei sein. Beispielsweise sind Gewinne aus dem Handel mit Währungen, wenn sie im Rahmen von Geschäften zwischen Privatpersonen erzielt werden, in der Regel steuerfrei. Gleiches gilt für Gewinne aus dem Handel mit Bitcoins und anderen Kryptowährungen.

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Die steuerlichen Auswirkungen des CFD-Handels können von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Es ist daher ratsam, sich von einem Steuerberater beraten zu lassen, um die spezifischen steuerlichen Möglichkeiten zu erörtern und die bestmögliche Strategie zur Steueroptimierung zu entwickeln.

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Gibt es Möglichkeiten, die Steuerlast im CFD-Trading grundsätzlich zu mindern?

Beim Handel mit Differenzkontrakten gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Steuerlast zu verringern. Hier sind einige Strategien, die Sie in Betracht ziehen können, und die spezifischen Gesetze, auf die Sie sich dabei stützen können:

Günstigerprüfung nach §32d Abs. 6 EStG:

Die Günstigerprüfung ermöglicht es Ihnen, zwischen dem Abzug der pauschalen Kapitalertragssteuer von 25 % oder Ihrem individuellen Steuersatz zu wählen, je nachdem, welcher niedriger ist. Wenn Ihr individueller Steuersatz niedriger ist, können Sie von der Günstigerprüfung profitieren und Ihre Steuerlast reduzieren.

Gründung einer Trading GmbH

Wenn Sie den CFD-Handel als gewerbliche Tätigkeit betreiben, kann die Gründung einer GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) eine Möglichkeit sein, Ihre Steuerlast zu senken. Gewinne einer GmbH unterliegen dem Körperschaftsteuersatz, der je nach Gewinn zwischen 15 % und 25 % liegt. Darüber hinaus können Sie Betriebsausgaben und Abschreibungen geltend machen, um Ihre Steuerbelastung weiter zu reduzieren.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Gründung einer GmbH mit bestimmten Anforderungen und Kosten verbunden ist. Es ist daher ratsam, sich vor der Gründung einer Trading GmbH von einem Steuerberater beraten zu lassen, um die finanziellen Auswirkungen und Vorteile abzuwägen.

Verlustvortrag nach §10d EStG

Verluste aus dem CFD-Handel können mit Gewinnen in den folgenden Jahren verrechnet werden. Wenn Sie also in einem Jahr Verluste gemacht haben, können Sie diese Verluste nutzen, um Ihre Steuerlast in den folgenden Jahren zu reduzieren. Dies kann eine effektive Möglichkeit sein, Ihre Steuerlast im CFD-Handel zu mindern.

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Verpassen Sie nicht, Ihre Verluste gemäß §10d EStG vorzutragen! So wird Ihnen auch in den kommenden Jahren eine Steuerersparnis garantiert.

Wichtiges zur Verlustverrechnung bei CFDs

Normalerweise ist es beim CFD Trading üblich, dass Sie nicht nur Gewinne erzielen, sondern sicherlich werden Sie mit manchen Trades auch einen Verlust erleiden. Um die Steuerlast zu reduzieren, sollten Sie Verluste aus dem CFD Trading eigentlich mit den Gewinnen gegenrechnen können, oder?

Optionshandel
Sie können CFD-Verluste auch zum Beispiel mit Gewinne aus Optionsgeschäften verrechnen

Tatsächlich ist es so, dass eine Verlustrechnung stattfinden darf, und zwar nicht nur innerhalb des CFD Trading, wie wir es Ihnen im letzten Punkt vorgestellt haben. Stattdessen dürfen Sie Verluste aus dem CFD Handel mit anderen Kapitalerträgen aus Termingeschäften verrechnen, wie zum Beispiel:

  • Futures
  • Optionen
  • Andere Arten von Derivaten
  • CFDs

Zusammengefasst haben Sie als Möglichkeit, beim CFD Handel erlittene Verluste sowohl mit Gewinnen aus anderen CFD Trades zu verrechnen als auch mit Gewinnen aus anderen Handelsbereichen mit Derivaten.

Einen Haken gibt es allerdings:
Auf Grundlage des Jahressteuergesetzes 2019 können Sie Verluste aus Termingeschäften, zu denen CFDs – wie zuvor aufgeführt – in steuerlicher Hinsicht zählen, nur bis zu einem Betrag von 20.000 Euro innerhalb des laufenden Kalenderjahres mit anderweitigen Gewinnen verrechnen. Sind die Verluste höher als 20.000 Euro, können Sie diese immerhin auf die nächsten Jahre vortragen und die entsprechenden 20.000 Euro faktisch in jedem Jahr ausschöpfen. 

Steuerliche Aspekte im CFD-Handel mit Kryptowährungen

Der Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und anderen Token über CFDs (Contracts for Difference) hat steuerliche Implikationen, die sich von anderen Formen des CFD-Handels unterscheiden.

Hier sind die wichtigsten Punkte in Kürze:

  • In Deutschland werden Gewinne aus dem Handel mit Kryptowährungen als Kapitalerträge betrachtet und unterliegen daher der Kapitalertragssteuer. Die Höhe der Steuer hängt vom jeweiligen Steuersatz und den individuellen Umständen ab.
  • In Deutschland müssen Gewinne aus dem Handel mit Kryptowährungen ebenfalls an die Steuerbehörden gemeldet werden. Es ist wichtig, die spezifischen Meldeanforderungen in Deutschland zu überprüfen und sicherzustellen, dass Sie Ihre steuerlichen Verpflichtungen erfüllen.
  • Beim deutschen Fiskus können Gewinne aus dem Handel mit Kryptowährungen spezifischen Steuervergünstigungen unterliegen. Zum Beispiel können in Deutschland Verluste aus dem Handel mit Kryptowährungen mit Gewinnen aus anderen Kapitalanlagen verrechnet werden. Es ist wichtig, die spezifischen steuerlichen Regelungen in Deutschland zu prüfen und gegebenenfalls von ihnen zu profitieren.

Ein Tipp: Hierzulande werden Kryptowährungen als Währungen betrachtet und unterliegen daher möglicherweise nicht den gleichen steuerlichen Bestimmungen wie andere Kapitalanlagen. Es ist wichtig, die spezifischen steuerlichen Regelungen in Deutschland zu prüfen und gegebenenfalls von ihnen zu profitieren.

CFD-Steuern in Österreich

Der Handel mit CFDs (Contracts for Difference) unterliegt nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich spezifischen steuerlichen Regelungen, die es zu beachten gilt.

Hier sind die wichtigsten Aspekte:

  • In Österreich unterliegen Gewinne aus dem Handel mit CFDs wie in Deutschland der Einkommensteuer. Dies bedeutet, dass diese Gewinne in Ihrer Einkommenssteuererklärung angegeben und versteuert werden müssen. Der genaue Steuersatz hängt von Ihrem Einkommen ab und kann zwischen 0 % und 55 % betragen, je nach Höhe Ihres Einkommens.
  • In Österreich gibt es jedoch keine separate Kapitalertragssteuer. Die Kapitalerträge werden stattdessen mit der Einkommensteuer verrechnet.
  • Verluste aus dem Handel mit CFDs können ebenfalls mit Gewinnen aus anderen Kapitalanlagen verrechnet werden. Dies kann dazu beitragen, Ihre Steuerlast zu reduzieren.
  • Die Günstigerprüfung ermöglicht es Ihnen, zwischen der pauschalen Einkommensteuer und Ihrem individuellen Steuersatz zu wählen. Wenn Ihr individueller Steuersatz niedriger ist, können Sie von der Günstigerprüfung profitieren und Ihre Steuerlast reduzieren.

Es gibt auch weitere steuerliche Regelungen, die sich auf den Handel mit CFDs auswirken können. Zum Beispiel können Verluste aus dem Vorjahr mit Gewinnen im aktuellen Jahr verrechnet werden. Auch hier ist es ratsam, sich von einem Steuerberater beraten zu lassen, um die besten steuerlichen Vorteile zu nutzen.

CFD-Steuern in der Schweiz

Auch in der Schweiz unterliegt der CFD-Handel spezifischen steuerlichen Regelungen.

Hier sind die wichtigsten Aspekte:

  • In der Schweiz gibt es im Gegensatz zu Deutschland keine Kapitalertragssteuer auf Gewinne aus dem Handel mit CFDs. Die Gewinne sind daher in der Regel steuerfrei.
  • Wenn der CFD-Handel als gewerbliche Tätigkeit betrachtet wird oder Sie regelmäßig und mit dem Ziel der Gewinnerzielung handeln, können die Gewinne jedoch als Einkommensteuer behandelt werden. Die Einkommensteuer in der Schweiz kann je nach Kanton unterschiedlich sein und hängt von Ihrem Einkommen ab. Sie kann zwischen 0 % und 45 % betragen.
  • In der Schweiz gibt es auch keine Möglichkeit, Verluste aus dem Handel mit CFDs mit anderen Kapitalanlagen zu verrechnen. Verluste können daher nicht zur Reduzierung der Steuerlast verwendet werden.
  • Bei unseren Nachbarn können Handelskosten als Betriebsausgaben in der Steuererklärung abgezogen werden. Dies kann dazu beitragen, Ihre steuerliche Belastung zu reduzieren.

Es gibt dazu weitere steuerliche Regelungen, die sich auf den Handel mit CFDs in der Schweiz auswirken können. Zum Beispiel können Steuerermäßigungen für ausländische Quellensteuern und Vorsteuerabzüge für Kryptowährungen in Betracht gezogen werden. Es ist wichtig, sich auch in der Schweiz von einem Steuerberater beraten zu lassen, um die besten steuerlichen Vorteile zu nutzen.

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Auf der sicheren Seite: Was Sie bei ausländischen Brokern beachten sollten

Der Handel mit CFDs (Contracts for Difference) bei ausländischen Brokern kann steuerliche Implikationen haben, die von den Gesetzen des Herkunftslandes des Brokers sowie den Gesetzen des Landes, in dem der Anleger ansässig ist, abhängen. Hier sind einige wichtige Punkte zu beachten:

  • Einige Länder erheben zum Beispiel Steuern auf CFD-Gewinne direkt beim Broker. Es ist wichtig zu prüfen, ob und wie diese Steuern auf den Handel mit CFDs bei ausländischen Brokern anfallen und wie hoch sie sind.
  • Wenn es ein Doppelbesteuerungsabkommen, kurz DBA, zwischen dem Land des ausländischen Brokers und dem Land des Anlegers gibt, kann dies Auswirkungen auf die Besteuerung von CFD-Gewinnen haben.
  • In vielen Ländern müssen CFD-Gewinne gemeldet und versteuert werden. Die Höhe der Steuer hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Steuersatzes, des Wohnsitzlandes des Anlegers und der Art des gehandelten CFDs.

In einigen Ländern können CFD-Verluste zudem von den Steuern abgezogen oder mit Gewinnen in den folgenden Jahren verrechnet werden.

Unsere Empfehlung
Lassen Sie sich im Fall eines Auslands-Trades umfangreich beraten, um so teure Gesetzesverstöße zu vermeiden. Doch gegebenenfalls lässt sich auch eine Steuerersparnis herausholen, wenn auf einen ausländischen Broker zurückgegriffen wird.

Die steuerfreundlichsten CFD Broker

Tendenziell ist es natürlich im Hinblick auf die CFD Gewinne versteuern einfacher, wenn Sie sich für einen CFD Broker entscheiden, der im Inland ansässig ist. Dieser muss nämlich die fällige Abgeltungssteuer an das Finanzamt abführen, sodass Sie sich darum nicht kümmern müssen.

Auf der anderen Seite sollte dieser kleine Vorteil eines geringeren Aufwandes für Sie nicht zu den ausschlaggebenden Kriterien gehören, wenn es um die Wahl des passenden CFD Brokers geht. 

Unserer Ansicht nach zählen – alle Bewertungskriterien zusammengefasst – unter anderem GBE Brokers und Capital.com zu den besten CFD Brokern. Diese zwei Broker können sich jeweils durch die folgenden Vorteile auszeichnen:

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Nachteile

  • Gelegentlich kein deutschsprachiger Supportmitarbeiter verfügbar

Bei diesen Brokern können Sie einen guten Service erwarten, sodass es sicherlich in der Praxis keine größeren Probleme damit gibt, wenn Sie Ihre durch den CFD Handel erzielten Gewinne aufgrund der vorliegenden Daten und Zahlen selbst ermitteln und gegenüber dem Finanzamt angeben.

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#3 – GBE Brokers: Broker mit vielen Funktionen

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Fazit: CFD-Steuern sind komplex

Der CFD-Handel birgt steuerliche Implikationen, die je nach Land und individuellen Umständen variieren können. In Deutschland werden Gewinne aus dem Handel mit CFDs als Kapitalerträge betrachtet und unterliegen der Abgeltungssteuer. Die Höhe der Steuer hängt vom individuellen Steuersatz und den gesetzlichen Freibeträgen ab.

Es gibt jedoch auch Möglichkeiten, die Steuerlast zu minimieren, indem beispielsweise Verluste mit Gewinnen verrechnet oder spezielle steuerliche Regelungen ausgenutzt werden. Um die beste Strategie für Ihre spezifische Situation zu finden, empfiehlt es sich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein Steuerberater kann Sie umfassend beraten und dabei helfen, Ihre steuerlichen Verpflichtungen zu verstehen und zu erfüllen.

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Meistgestellte Fragen:

Müssen CFDs versteuert werden?

Ja, Gewinne aus CFD-Trades unterliegen in der Regel der Abgeltungsteuer, die bei Brokern mit Sitz in der EU automatisch vom Broker einbehalten und an das Finanzamt abgeführt wird. Wenn Sie Ihr Handelskonto allerdings bei einem Broker außerhalb der EU haben, sind sie selbst dafür verantwortlich, Ihre CFD-Gewinne zu versteuern, indem Sie sie in Ihrer Steuererklärung angeben.

Verluste aus CFD-Trades können normalerweise mit anderen Einkünften verrechnet werden, um die Steuerzahlung zu reduzieren.

Wie werden CFDs versteuert?

CFDs werden in der Regel über die Abgeltungsteuer versteuert, die auf Kapitalerträge erhoben wird. Die Abgeltungsteuer beträgt in Deutschland pauschal 25% plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Der Broker berechnet in der Regel die Abgeltungsteuer automatisch und zieht sie von den Gewinnen ab, bevor sie dem Händler gutgeschrieben werden.

Wie werden Verluste aus CFD Trades verrechnet?

Verluste aus CFD Trades können in Deutschland mit anderen Einkünften verrechnet werden, um die Steuerzahlung zu reduzieren. Der Händler muss dazu seine Verluste in der Steuererklärung angeben und sie gegen andere Einkünfte wie zum Beispiel Arbeitslohn oder Vermietungseinkünfte verrechnen. Es ist wichtig, die Steuergesetze des Landes zu kennen, in dem der Händler lebt, um sicherzustellen, dass die Verlustverrechnung korrekt durchgeführt wird.

Was sollte ich bei der Wahl eines CFD-Brokers in Bezug auf Steuern beachten?

Bei einem in Deutschland ansässigen Broker wird die Abgeltungssteuer automatisch abgeführt. Bei einem ausländischen Broker müssen Sie Ihre Gewinne selbst in der Steuererklärung angeben.

Wie werden CFD-Gewinne in Deutschland besteuert?

CFD-Gewinne in Deutschland unterliegen der Abgeltungssteuer, die ein Satz von 25 % plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer auf Kapitalerträge ist.

Wie hoch sind die Steuern für CFDs?

Im deutschen Steuersystem unterliegen CFD-Gewinne der Abgeltungssteuer, die in der Regel 25 % beträgt plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer. Verluste aus dem CFD-Handel können mit anderen Kapitalerträgen verrechnet werden, was die steuerliche Belastung reduzieren kann.

Sollte man einen Steuerberater zum CFD-Handel nutzen?

Kurzum: Ja, dieser ist Profi für die Einhaltung der Gesetze und stellt das passende Paket zur Steuerentlastung zusammen.

Was kostet ein CFD-Trading Steuerberater?

Die Kosten für einen Steuerberater können je nach Region, Qualifikation, Erfahrung und individuellen Anforderungen variieren. Im Allgemeinen kann jedoch mit einem Stundenlohn von 70 bis 250 Euro gerechnet werden. Der Zeitaufwand kann je nach Erfahrung des Beraters und Komplexität des Anliegens mit mehreren Stunden beziffert werden.

Andre Witzel
Andre Witzel ist selbstständiger Trader und der Gründer von Trading.de. Er teilt seine Strategien und Methoden mit meinen Lesern. Er weiß genau welche Fehler Anfänger machen und kann ihnen die besten Tipps geben. Lernen Sie von seinen Erlebnissen auf Trading.de.
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