Wenn Sie in Deutschland leben und Gewinne einfahren, müssen Sie CFD Trading Steuern bezahlen. Diese bestehen aus verschiedenen Komponenten. Es fallen folgende Steuern bei CFDs auf Profite an:
- 25 % Abgeltungsteuer auf Gewinne (auch Kapitalertragsteuer genannt) – § 32d EStG Einzelnorm Abs. 1
- 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Höhe der Abgeltungsteuer – SolzG 1995
- Gegebenenfalls 8 – 9 % Kirchensteuer, wenn Sie Mitglied in der Kirche sind, angerechnet auf die Höhe der Abgeltungsteuer – KiStG
Freibeträge per Sparerpauschbetrag gelten bis 1.000 Euro (Single) und 2.000 Euro (Verheiratete) pro Jahr auf sämtliche Kapitalerträge. Zudem gibt es einen Jahresgrundfreibetrag auf das gesamte Jahreseinkommen von derzeit 12.348 Euro (Stand: 2026).
Im Folgenden zeigen wir Ihnen im Detail, wie Trader CFD-Gewinne richtig versteuern und worauf es zu achten gilt. Lesen Sie jetzt mehr und sparen Sie legal bei den CFD Trading Steuern.
Das Wichtigste zu CFD Steuern im Überblick:
- CFD-Gewinne unterliegen der Abgeltungsteuer, die in Deutschland 25 % beträgt plus Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % und optional Kirchensteuer.
- In Deutschland gibt es einen jährlichen Steuerfreibetrag von 1.000 Euro pro Person für Kapitalerträge, dieser kann auch für CFD-Gewinne genutzt werden.
- Es gibt einen allgemeinen Grundfreibetrag auf das gesamte Einkommen, der bei 12.348 Euro (Stand: 2026) liegt.
- Bei Brokern mit Sitz im Ausland muss der Trader seine CFD-Gewinne selbst in der Steuererklärung angeben, in der Regel übernehmen inländische Broker diese Aufgabe
- Die Verlustbegrenzungsrechnung bei CFDs von 20.000€ wurde Ende 2024 abgeschafft (Quelle: https://www.fdpbt.de/meyerherbrand-stellen-steuerfairness-her-und-unterstuetzen-kapitalanleger): unbedingt auf die Verlustverrechnungstöpfe achten!

Wie sind CFD Gewinne in Deutschland zu versteuern?
In Deutschland sind CFD Gewinne über die Abgeltungsteuer nach § 32d EStG in Höhe von 25 % zu versteuern. Zu diesen Kapitalerträgen gehören auch Gewinne aus dem CFD-Handel. Zusätzlich fällt der Solidaritätszuschlag (5,5%) und gegebenenfalls die Kirchensteuer (8-9%) an.

Die Besteuerung erfolgt, wenn der CFD geschlossen wird (d. h., wenn Sie die CFD-Position aufgelöst haben), und nicht erst bei Auszahlung. Das bedeutet: Inländische Broker führen diese Kosten direkt beim Auflösen der Position an den Fiskus ab. Bei ausländischen Brokern müssen Sie Ihre Gewinne im darauffolgenden Jahr aber selbst in der Steuererklärung angeben und versteuern.
Folgendes gilt es bei der Besteuerung im Hinblick auf den Zeitpunkt noch zu beachten: Es gibt keine spezifische Spekulationsfrist für CFDs mehr. Gewinne aus dem CFD-Handel müssen also auch dann versteuert werden, wenn der CFD länger als ein Jahr gehalten wurde. Bei echten Kryptowährungen ist das z. B. anders.
Abgeltungsteuer / Kapitalertragsteuer

Für die Kapitalertragsteuer sind sämtliche Kursgewinne des Tradings relevant. Bei einem deutschen Broker werden automatisch und pauschal 25 % Kapitalertragsteuer plus Solidaritätszuschlag abgeführt. Bei 100 Euro Gewinn über dem Sparer-Pauschbetrag kommen also nur 73,62 Euro auf dem Konto an. Der effektive Steuersatz liegt hier bei 26,375 %, es werden also etwa 26,38 Euro CFD Trading Steuern gezahlt.
Solidaritätszuschlag

Der Solidaritätszuschlag von 5,5 % auf den Betrag der Abgeltungsteuer fällt für alle Trader an, die den steuerfreien Sparer-Pauschbetrag von 1.000 für Gewinne aus dem Börsenhandel überschreiten. Anders als bei anderen Einkommensarten ist der Soli bei den CFD Steuern verpflichtend. Die Höhe des Solidaritätszuschlages wird auf Basis der Kapitalertragsteuer berechnet.
Kirchensteuer

Mitglieder in der Kirche versteuern ihre Trading Gewinne zusätzlich mit der Kirchensteuer. Je nach Bundesland entspricht sie 8 oder 9 %. Ähnlich wie der Solidaritätszuschlag wird dieser auf Basis der Höhe der Abgeltungsteuer berechnet.
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Was ist ein Beispiel für CFD Steuern?
Zum besseren Verständnis schauen wir uns jetzt ein Beispiel für die Zusammensetzung von CFD Trading Steuern an. Die folgenden Voraussetzungen gelten:
Annahmen
- Gewinn aus CFD-Handel: 13.000 Euro
- Verlust beim CFD Trading: 2.000 Euro
- Verlust aus Aktienhandel: 6.000 Euro
- Abgeltungsteuersatz in Deutschland nach §32d EStG: 25 %
- Solidaritätszuschlag: 5,5 % der Kapitalertragsteuer
- Kirchensteuer (angenommen in Hessen): 9 %
Schritt 1: Steuerlich relevanten Betrag berechnen
- 13.000 Euro – 2.000 Euro Verluste – 1.000 Euro Sparer-Pauschbetrag = 10.000 Euro (Verlust aus dem Aktienhandel wird nicht einbezogen)
Schritt 2: Berechnung der Kapitalertragsteuer nach §32d EStG:
- 10.000 Euro x 25 % = 2.500 Euro
Schritt 3: Berechnung des Solidaritätszuschlages nach § 1 Abs. 3 SolZG:
- 2.500 Euro x 5,5 % = 137,50 Euro
Schritt 4: Berechnung der Kirchensteuer:
- 2.500 Euro x 9 % = 225 Euro
Schritt 5: Berechnung der Gesamtsteuer (Kapitalertragsteuer + Solidaritätszuschlag + Kirchensteuer):
- 2.500 Euro + 137,50 Euro + 225 Euro = 2.862,50 Euro
In diesem Beispiel würde ein CFD-Händler in Deutschland auf einen Gewinn von 10.000 Euro voraussichtlich 2.862,50 Euro CFD Steuern zahlen müssen.
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Wie kann ich CFD Trading Steuern sparen?
Sie können bei CFD Trading Steuern mit verschiedenen Methoden sparen, insbesondere über so genannte Freibeträge, durch Günstigerprüfungen oder sogar einen Umzug ins Ausland. Hier zeigen wir Ihnen, wie man legal weniger CFD Steuern zahlt:
1. Freibeträge nach §20 EStG (Einkommensteuergesetz) und Freistellungsauftrag
Für alle privaten Anleger gilt ein Sparer-Pauschbetrag von 1.000 Euro pro Person (2.000 Euro bei Ehegattensplitting). Auf alle Gewinne, die sich in diesem Rahmen bewegen, müssen also keine CFD Trading Steuern gezahlt werden. Um zu verhindern, dass der inländische Broker die CFD Steuern doch ab Quelle abzieht, raten wir unbedingt zu einem Freistellungsauftrag. Hier können Sie bei Ihrem Anbieter direkt angeben, bis zu welcher Summe keine Versteuerung erfolgen soll. Die 1.000 Euro lassen sich dabei auf mehrere CFD Broker aufteilen. Alternativ können Sie sich die zu viel gezahlten CFD Trading Steuern in der nächsten Steuererklärung zurückholen.

Automatisch kommt Ihnen der Jahresgrundfreibetrag zu Gute. Dieser gilt jedoch für das gesamte Einkommen, also auch Lohn, Honorar und Veräußerungsgeschäfte. Sollten Sie ausschließlich CFD Trading Einkünfte haben, werden diese auch über den Grundfreibetrag in der Steuerlast gemindert.
2. Günstigerprüfung nach §32d Abs. 6 EStG:
Die Günstigerprüfung ermöglicht es, zwischen dem Abzug der pauschalen Kapitalertragsteuer von 25 % oder dem individuellen Steuersatz zu wählen, je nachdem, welcher niedriger ist. Wenn der individuelle Steuersatz niedriger ist, können Trader von der Günstigerprüfung profitieren. Unser Tipp: Machen Sie bei der Deklarierung Ihrer CFD Trading Steuern immer einen Haken bei dieser Option.
3. Verlustvortrag nach §10d EStG
Verluste aus dem CFD-Handel können mit Gewinnen in den folgenden Jahren verrechnet werden. Wenn Trader also in einem Jahr Verluste gemacht haben, können sie diese Verluste nutzen, um ihre Steuerlast in den folgenden Jahren zu reduzieren.
Wie werden Verluste im CFD Trading verrechnet?
Verluste werden im CFD Trading so verrechnet, dass mittlerweile komplett ohne Limit alles aus einem bestimmten Topf von den Gewinnen aus demselben Bereich in der Steuererklärung abgezogen werden kann. Die CFDs gehören dabei in den Verlustverrechnungstopf 2, zu dem auch andere Kapitalerträge aus Termingeschäften zählen, u. a.:
- Futures
- Optionen
- Andere Arten von Derivaten
- CFDs
Wichtig ist zu beachten, dass die drei Verlustverrechnungstöpfe nicht vermischt werden können. Sie dürfen also keine Verluste aus dem CFD Trading von Gewinnen aus dem Aktienhandel abziehen. In unseren Coachings fällt uns häufiger auf, dass Anfänger genau diesen Fehler machen und dann in Probleme mit den Finanzbehörden geraten. Sollten die Verluste über die Gewinne hinausgehen, ist das übrigens kein Drama. Der Überbetrag kann auch im nächsten Jahr verrechnet werden.
Quelle:
https://www.fdpbt.de/meyerherbrand-stellen-steuerfairness-her-und-unterstuetzen-kapitalanleger
https://www.rnd.de/wirtschaft/ampel-einigt-sich-bei-jahressteuergesetz-neue-regelung-bei-termingeschaeften-6OCVVC6EEFFS3FVM6WSBTVRJFM.html
4. Gründung einer Trading GmbH
Wer den CFD-Handel als gewerbliche Tätigkeit betreibt, kann die Gründung einer GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) in Erwägung ziehen. Gewinne einer GmbH unterliegen dem Körperschaftsteuersatz, der je nach Gewinn bei zwischen 15 % und 25 % liegt. Darüber hinaus können Betriebsausgaben und Abschreibungen geltend gemacht werden, um die Steuerbelastung weiter zu reduzieren.
In den meisten Fällen lohnt sich die Trading GmbH nicht!

Da seit 2024 alle Verluste auch bei Privatanlegern verrechnet werden können, ist meines Erachtens der einzige wirkliche Vorteil einer Trading GmbH weggefallen. In der Realität verursacht eine solche Firma hohe Kosten, die kaum durch die möglichen Einsparungen gerechtfertigt sind. Zudem müssen Sie bei einer Auszahlung entweder nochmals Abgeltungsteuer auf Dividende oder Einkommensteuer auf Ihr Firmengehalt zahlen. Meiner Meinung nach ist eine Trading GmbH nur dann sinnvoll, wenn das viel Kapital lange im Unternehmen verbleiben und reinvestiert werden soll.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Gründung einer Trading GmbH mit bestimmten Anforderungen und Kosten verbunden ist. Es ist daher ratsam, sich vor der Gründung einer Trading GmbH mit einem Steuerberater abzusprechen, um die finanziellen Auswirkungen und Vorteile abzuwägen.
5. Umzug ins Ausland
Ein Umzug ins Ausland kann in der Tat eine Möglichkeit sein, um CFD Trading Steuern zu sparen. In anderen Ländern werden deutlich weniger Abgaben verlangt. Teilweise, wie im Fall von Zypern, der Schweiz oder den Vereinigten Arabischen Emiraten, können Sie sogar ganz ohne CFD Steuern Gewinne erzielen.
Wie gebe ich Ergebnisse aus dem CFD Trading in der Steuererklärung an?
Sie geben die Ergebnisse aus Ihrem Handel in der Steuererklärung unter der Anlage KAP an und tragen hier sowohl Gewinne als auch Verluste ein. Zunächst starten Sie eine neue Einkommensteuererklärung und füllen den Mantelbogen online bei Elster aus. Nun fügen Sie verschiedene Formulare hinzu.

Für die CFD Trading Steuern wird wie gesagt die Anlage KAP benötigt. Dort sind die folgenden 6 Schritte durchzuführen. Wir erklären alle notwendigen Angaben zu den CFD Trading Steuern hier:
| Schritt 1: Günstigerprüfung | Als erstes werden Sie gefragt, ob Sie eine Günstigerprüfung wünschen. Machen Sie hier unbedingt ein Häkchen. Es schadet unserer Erfahrung nach nicht und kann im besten Fall die CFD Trading Steuern senken. |
| Schritt 2: Erklärung zur Kirchensteuerpflicht | Machen Sie einen Haken, wenn Sie Kirchensteuer zahlen müssen. |
| Schritt 3: Kapitalerträge eintragen | Tragen Sie nun Ihre Gewinne und Verluste aus Termingeschäften in das Formular KAP ein |
| Schritt 4: Sparer-Pauschbetrag | Als nächstes erklären Sie, wie viel Sie vom Sparer-Pauschbetrag bereits durch Freistellungsaufträge aufgebraucht haben bzw. was Sie von Ihren gezahlten CFD Trading Steuern zurückfordern. |
| Schritt 5: Ausnahmen | Tragen Sie Ausnahmen wie bestimmte Investments, ausländische Kapitalerträge ohne inländische Besteuerung oder andere Firmenbeteiligungen ein. |
| Schritt 6: Finale Berechnung der CFD Steuern | Am Ende wird noch einmal zusammengerechnet, was Sie an CFD Trading Steuern bezahlen müssen. |
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Gibt es Besonderheiten bei der Versteuerung von Krypto CFDs zu beachten?
Nein, es gibt keine Besonderheiten bei der Versteuerung von Krypto CFDs, da sie genauso wie jeder andere Differenzkontrakt behandelt werden. Auf Gewinne fallen also 25 % Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuern an. Weiterhin gehören alle Verluste, die aus dem Handel mit Krypto-CFDs entstehen, in den zweiten Verlustverrechnungstopf.
Im Kontakt mit unseren Schülern aus der Trading.de-Ausbildung machen wir jedoch häufig die Erfahrung, dass gerade Anfänger andere Erwartungen an die Krypto-CFDs haben. Das hängt damit zusammen, dass echte Kryptowährungen deutlich anders besteuert werden als CFDs und sie der Annahme sind, dass das auch auf die Derivate zutrifft. Kryptowährungen fallen schließlich nicht unter die klassischen CFD Trading Steuern (Abgeltungsteuer), sondern zählen als private Veräußerungsgeschäfte.
Als private Veräußerungsgeschäfte gelten jedoch andere Regeln:
- Echte Kryptowährungen werden mit Einkommensteuer versteuert
- Echte Kryptowährungen haben eine separate Freigrenze von 1.000 Euro im Jahr, zu der aber auch alle anderen privaten Veräußerungsgeschäfte gehören
- Echte Kryptowährungen sind nach einer Haltedauer von 12 Monaten steuerfrei
- Echte Kryptowährungen werden nach dem Fifo-Prinzip gewertet, es werden also immer die zuerst gekauften Coins verkauft
- Durch das 2026 in Kraft getretene Kryptowertetransparenzgesetz (DAC8) müssen alle Broker in Europa Transaktionen mit Kryptowährungen melden
Nochmals zusammengefasst, weil dieser Punkt wichtig ist: Krypto-CFDs sind keine echten Kryptowährungen und fallen damit ganz normal unter die Abgeltungsteuer. Die bei Kryptowährungen typische Haltefrist mit Steuerfreiheit nach 12 Monaten gilt für Krypto-CFDs nicht!
Welche CFD Steuern gibt es in Österreich?
In Österreich gilt eine pauschale Kapitalertragsteuer (KESt) von 27,5 %. Da keine Solidaritätszuschläge und Kirchensteuer hinzukommen, ähnelt die Steuerlast damit den deutschen CFD Steuern. Einen Freibetrag gibt es im Alpenland nicht, dafür können alle Verluste ganz normal verrechnet werden.
Welche CFD Steuern gibt es in der Schweiz?
In der Schweiz sind die meisten Gewinne aus dem CFD Handel absolut steuerfrei. Es gibt keine CFD Trading Steuern für Privatanleger im klassischen Sinne und Ausnahmen gelten nur bei gewerbsmäßigen Händlern. In diesem Fall greifen meist die schweizerischen Einkommensteuern. Abgaben werden hier lediglich auf Dividenden erhoben, die jedoch im CFD Trading keine Rolle spielen.
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CFD Steuern bei ausländischen Brokern – was ist zu tun?
Bei CFD Steuern bei ausländischen Brokern müssen Sie sich selbst um die Deklaration kümmern, da das meist nicht vom Kredithaus übernommen wird. In der Regel zahlt man Ihnen einfach den Gewinn ohne Abzüge aus. Am Jahresende bekommen Sie eine Zusammenfassung, die Sie dann für die Eintragung in der Anlage KAP der Einkommensteuererklärung verwenden können.
Das Vorgehen ist also Schritt für Schritt wie folgt:
- Gewinne einnehmen
- Zusammenfassung aller Trades am Jahresende herunterladen
- Kapitalerträge und Verluste in die Anlage KAP übertragen
- Sparer-Pauschbetrag separat geltend machen
- CFD Trading Steuern nachträglich bezahlen

Was sind die steuerfreundlichsten CFD Broker?
Die steuerfreundlichsten CFD Broker sind unserer Erfahrung nach aktuell Pepperstone, GBE Brokers und Capital.com, da alle drei mit den deutschen Behörden kooperieren und somit wenig Arbeit auf den einzelnen Trader zukommt. Die CFD Steuern werden nach jedem Schließen der Position automatisch abgeführt und Verluste am Ende des Jahres verrechnet. Zudem bekommen Sie eine umfangreiche Zusammenfassung, mit der Sie Ihre Steuererklärung erstellen können.
Anfängern empfehlen wir grundsätzlich, sich für einen Broker mit Sitz oder Niederlassung in Deutschland zu entscheiden. Hier gibt es neben den steuerlichen Vorteilen einen für deutsche Trader besseren Kundenservice, Sicherheit durch ESMA-Regeln sowie eine umfangreiche Kontrolle durch die Bafin. Selbst bei Fragen bezüglich der CFD Steuer lässt sich dann einiges schneller klären.
- Reguliert in Deutschland (BaFin)
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- Einlagensicherung 20.000€ bis 300.000€
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Fazit: CFD-Steuern sind komplex
In Deutschland werden Gewinne aus dem Handel mit CFDs als Kapitalerträge betrachtet und unterliegen der Abgeltungsteuer. Die Höhe der CFD Trading Steuern ist dabei pauschal geregelt. Sie liegt bei 25 % und es kommen noch kleinere Posten wie der Solidaritätszuschlag und ggf. die Kirchensteuer hinzu.
Es gibt jedoch auch Möglichkeiten, die Steuerlast zu minimieren, indem beispielsweise Verluste mit Gewinnen verrechnet oder spezielle steuerliche Regelungen ausgenutzt werden. Um die beste Strategie für die spezifische Situation zu finden, empfiehlt es sich, professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. In unseren mehr als 10 Jahren als Trader haben wir so sehr gute Erfahrungen mit der Steuerberatung gemacht.
FAQ – Meistgestellte Fragen zu CFD Steuern:
Was sollte ich bei der Wahl eines CFD-Brokers in Bezug auf die CFD Steuern beachten?
Achten Sie bei der Wahl eines CFD Brokers in Bezug auf die CFD Steuern darauf, dass diese am besten automatisch abgezogen werden und Sie am Ende des Jahres eine komplette Zusammenfassung der Trades bekommen. Darüber hinaus sollte es eine Option geben, den Sparer-Pauschbetrag direkt über einen Freistellungsauftrag in Anspruch nehmen zu können.
Wie werden CFD-Gewinne in Deutschland besteuert?
CFD-Gewinne werden in Deutschland mit einem Steuersatz von pauschal 25 % zuzüglich des Solidaritätszuschlags (5,5 %) und ggf. der Kirchensteuer (8/9 %) besteuert. Bis zu 1.000 Euro sind dabei pro Person und Jahr steuerfrei. Daneben gibt es einige andere Regelungen, um die CFD Trading Steuern etwas zu senken.
Wie hoch sind die CFD Trading Steuern?
Die CFD Steuern liegen bei einem effektiven Steuersatz von etwa 26,375-27,99 %, wodurch Sie mit Abgaben von etwa 26,38 bis 27,99 Euro auf 100 Euro Gewinn rechnen müssen. Teilweise lassen sich diese Abgaben senken, indem man den steuerlich relevanten Einnahmenbetrag mindert.
Sollte man einen Steuerberater zum CFD-Handel nutzen?
Ja, wir raten unbedingt dazu, einen Steuerberater zum CFD-Handel zu nutzen, da dieser die genauen Details des Steuerrechts kennt und so kostenintensive Fehler in Ihrer Steuererklärung vermeiden kann.
Was kostet ein CFD-Trading Steuerberater?
Die Kosten für einen Steuerberater liegen bei einem Stundenlohn von 70 bis 250 Euro. Der Zeitaufwand kann je nach Erfahrung des Beraters und Komplexität des Anliegens mit mehreren Stunden variieren. Eine vollständige Steuererklärung kostet in der Regel zwischen 300 und 800 Euro und kann von der Steuer selbst abgesetzt werden.
Hallo zusammen,
ich habe Steuern auf Gewinne 2023 gezahlt. Die Gewinne habe ich auf einer Tradingplattform gutgeschrieben bekommen.
Leider nur auf dem Papier. Irgendwann 2024 war die Tradingplattform nicht mehr zu erreichen. Totalverlust der eingezahlten Beträge sowie der „Gewinn“. Alles weg. Kann ich die gezahlten Steuern von 2023 wieder zurück bekommen?
Über eine Antwort würde ich mich freuen.
MfG
Luiz F.
Hallo Luiz, das sollte möglich sein nach Kommunikation mit dem Finanzamt, am besten einen Steuerberater einschalten!
Hallo zusammen,
Ich bin bei einem ausländischen Broker mit Sitz in Zypern, der mir als Jahresabschluss die gesamten Gewinne, Verluste, Margingebühren, Spread etc. als Nettogesamtbetrag zur Verfügung stellt. Meine Frage: Können die Gebühren (Spread, Margin sowie die Übernachtgebühren) in der Steuererklärung geltend gemacht werden?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Herzliche Grüße!
Ulrich Müller
Hallo,
auch ich bin vermutlich beim gleichen Broker in Zypern.
Da zum Glück inzwischen die Verlustbegrenzung von 20.000€ weggefallen ist, kann ich auch wieder ruhiger schlafen.
Meine Frage ist dieselbe. Kann ich die Dienstleistungs- und Trading-Kosten voll vom Gewinn abziehen?
Dienstleistungskosten:
– Transaktionskosten für Gebühren (Währungsumrechnungsgebühren)
Tradingkosten:
– Kosten/Gebühren zur Verwaltung (Übernachtfinanzierung)
– Transaktionskosten (Gebühren zum Kauf/Verkauf -> Spread)
Danke schon mal für di eAntworten,
Markus
Hi,
definitiv eine interessante Frage. Auf die Abzugsfähigkeit von Fees & Commissions wird im Artikel leider nicht eingegangen. Würde mich ebenso freuen, wenn ihr hierzu mehr Informationen habt.
Vielen Dank schonmal & viele Grüße!
Dennis
Ja, sind abzugsfähig, gerne nochmal mit Steuerberater überprüfen. Grüße