Krypto CFDs – Bitcoin und Co. handeln [Erklärung und Tutorial]

Kryptowährungen haben sich in den vergangenen Jahren als ein fester Bestandteil der Finanzmärkte etabliert und erhalten immer mehr Aufmerksamkeit, auch von Mainstreammedien. Bitcoin ermöglicht es vielen Investoren, neue Möglichkeiten zu nutzen und dabei eventuell auch den nächsten Bitcoin zu finden. 

Zwar war der klassische Kauf für lange Zeit die beste Möglichkeit, um in den Kryptomarkt einzusteigen, werden vor allem seit dem letzten Jahr auch CFDs im Bereich Kryptowährungen angeboten, mit denen Sie die hohe Volatilität des Kryptomarktes für sich nutzen können. In unserem Beitrag werden wir Ihnen alles Wissenswerte rund um die CFDs im Kryptomarkt erklären und dabei Ihnen aufzeigen, wie Sie diese selber handeln können. Dabei schauen wir uns den klassischen CFD Handel an, aber auch die neue CFD Bots, mit denen Währungen automatisch durch eine KI gehandelt werden, um Ihnen so in der Theorie Gewinne einzubringen. 

Risikohinweis

Doch bevor wir mit den Definitionen und Erklärungen der einzelnen Begriffe und Stakeholdern beginnen, möchten wir zuerst auf das Risiko des Handels mit CFDs hinweisen. Bei CFDs handelt es sich um ein hochriskantes Investment. Im Schnitt verlieren 75 % der privaten Investoren beim CFD Trading Geld, während die Gewinne der restlich 25 % teilweise nicht über den Mindestlohn hinauskommen. Seien Sie sich dieses Risiko bewusst, bevor Sie mit dem Traden beginnen und nutzen Sie wie bei jedem Investment nur Geld, das Sie auch verlieren können, nutzen Sie auf keinen Fall Geld, das für andere wichtigere Ausgaben vorgesehen ist. Außerdem stellt dieser Artikel lediglich Informationen für Sie bereit und sollte in nicht als Anlageberatung oder dergleichen verstanden werden.  

Definitionen und Begriffserklärungen

Bevor wir uns speziell auf die Kryptowährungen CFDs fokussieren, gilt es noch einige grundlegende Begriffe zu klären. Die meisten Begriffe dürften dem erfahrenen Trader schon bekannt sein, sollten Sie sich dazu zählen, dann können Sie folgenden paar Paragrafen getrost überspringen. Wenn Sie aber noch neu in der Welt der Investments und vor allem des CFD Handels dann raten wir dazu, zumindest oberflächlich über die einzelnen Begriffe drüber zu lesen. 

Kryptowährungen

Der wohlbekannteste Begriff für sowohl erfahrene als auch unerfahrene Trader. Bei Kryptowährung wie Bitcoin, Ethereum oder Litecoin, handelt es sich um ein dezentrales Bezahlungsmittel, welches nicht durch eine Zentralbank, wie zum Beispiel die EZB, überwacht wird. Diese Dezentralität ermöglicht es fast komplett anonym im Internet Transaktionen mit diesen Währungen durchzuführen, da an keiner Stelle der Klarname des Kunden oder Verkäufers zu sehen ist oder gespeichert wird. Große Interesse für Kryptowährungen wurde geweckt, als der Bitcoin Kurs 2017 explodierte und im Jahr 2021 auf fast 60.000 US-Dollar stieg.

Als Grundlage dient Kryptowährungen die sog. Blockchain (dt.: „Blockkette“). In dieser werden mehrere Blöcke aus komplexen Datenfolgen aneinandergereiht werden umso etwaige Manipulationen zu verhindern. Neue Bitcoins werden durch das sog. Mining erschaffen, hier lösen Computer unter dem Aufwand von großer Rechenleistung komplexe Aufgaben und genieren so in einem Netzwerk neue Coins. Die maximale Anzahl an Coins ist auf insgesamt 21 Millionen begrenzt, um dem Bitcoin eine gewisse Stabilität zu geben. Diese Coins können dann gehandelt werden oder als Zahlungsmittel verwendet werden. Weltweit nimmt die Zahl an, sowohl online als auch offline Shops, welche Bitcoins oder dergleichen akzeptieren, zu.

Contract for Difference – kurz CFD

CFDs (Contracts for Difference) sind Derivate, die nicht auf dem Preis des Basiswerts basieren, sondern auf der Differenz zwischen dem Geld- und Briefkurs. Als solche bilden sie Kursbewegungen genau ab, bieten dabei auch den Vorteil, dass Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Anleihen mit einem Bruchteil des Kapitals gehandelt werden können. Positionen werden zu unterschiedlichen Margen gekauft. Das bedeutet, dass der Anleger nur eine geringe Marge hinterlegen muss und damit dann mit einem entsprechenden Hebel auf seine Aktien handelt. Er kann daraufsetzen, dass der Kurs steigt (long) oder fällt (short). Die Laufzeiten sind grundsätzlich unbeschränkt, der jeweilige CFD Broker kann jedoch wahlweise Nachzahlungen verlangen oder Positionen schließen, wenn die Verluste im Portfolio zunehmen oder den Portfolio Wert überschreiten. Der Unterschied zur herkömmlichen Aktie besteht darin, dass Sie bei einem CFD nicht den eigentlichen Vermögenswert erwerben, sondern nur auf den jeweiligen Marktwert spekulieren.

Am Beispiel der Kryptowährungen würden Sie darauf spekulieren, dass der Kurs der gewählten Währung entweder fällt oder steigt. Nehmen wir an Sie wollen auf eine Wertsteigerung des Bitcoins spekulieren. Normalerweise würden Sie 1.000 € in Bitcoin kaufen und dann hoffen das der Wert steigt. Dank der Hebelwirkung und der Margin Rechnung können Sie das Äquivalent von 1.000 € in Bitcoin schon ab 50 € kaufen (Margin Faktor von 5 %). Nun steigt der Wert von 1.000 € in Bitcoin auf 1.025 €, in beiden Fällen machen Sie 25 € Gewinn. Im Normalfall haben Sie dadurch 2,5 % Gewinn gemacht, im CFD Fall allerdings haben Sie einen Gewinn von 50 % gemacht. Allerdings geht diese Rechnung auch in die andere Richtung. Fällt der Wert des Bitcoins auf 900 € dann haben Sie im Normalfall 100 €, also 10 % verloren, im CFD Fall hingegen haben Sie auch 100 € verloren, das entspricht allerdings 200 % Ihres Investments. Mit CFDs ist es also möglich, mehr zu verlieren, als Sie anfänglich investiert haben, deshalb sollten Sie sich vor dem Investment mit einem Stopp-Loss absichern. 

CFD Broker – nicht das gleiche wie ein Aktien Broker?

Bei einem CFD Anbieter erhalten Kunden Zugang zu „Differenzkontrakte“ und können diese über den Anbieter erwerben und verkaufen. Der CFD Anbieter agiert dabei nicht selbst als Verkäufer/Käufer, sondern ist lediglich der Vermittler zwischen dem Trader und einem Liquiditätsprovider. Damit gleicht sich der CFD und der herkömmliche Aktienbroker in den meisten Fällen. Der CFD Broker stellt dabei seinen Kunden eine Handelsplattform und Support zur Verfügung.  

NFT – Der aktuelle Kryptohype

Auch wenn NFT nicht direkt mit unserem Thema in Verbindung stehen, wollen wir trotzdem kurz den neuen Hype im Kryptospace ansprechen, da man aktuelle einfach nicht darum herumkommt. Bei NFT handelt es sich um Non-fungible (in Dt.: nicht austauschbar) Tokens, also nicht reproduzierbare Tokens, die auf der Blockchain gespeichert werden und nur einmal existieren. Dabei werden die NFTs in der Regel mit einem bestimmten Gegenstand, welcher digital oder real existierend sein kann, dargestellt. Hier wollen wir kurz mit einem Missverständnis aufräumen, bei NFTs erwirbt man nicht den Gegenstand oder das Copyright für den Gegenstand, man erwirbt lediglich den Platz auf der Blockchain, der durch diesen repräsentiert wird. 

Man kann andere nicht daran hindern, den Gegenstand zu kopieren, a la Rechtsklick und speichern oder das Copyright einklagen. Außerdem wird mit dem Erwerb auch nicht garantiert, dass man immer Zugriff auf das NFT hat oder das das dieses nicht abgeändert wird. Wir raten deshalb auch in der Regel von dem Erwerb oder der Spekulation mit NFTs ab, da es sich hierbei um keinen physischen oder digitalen Wert handelt, sondern lediglich um die Position innerhalb der Datenbank der jeweiligen Blockchain. Sie sollten tendenziell eher in Anlagen investieren, die einen wirklichen Vermögenswert abbilden und nicht den Glauben an einen Wert. 

So funktioniert der CFD Kryptohandel

Krypto-CFDs ermöglichen es Anlegern, zukünftige Wertänderungen bestimmter Kryptowährungen vorherzusagen, ganz genauso wie auch bei den „normalen“ Aktien CFDs. Viele CFDs ermöglichen auch die Eröffnung von Verträgen zur Ausführung von Kryptowährung relativ zu Fiat, damit Sie immer genau im Blick haben, wie viel Euro oder Dollar Sie in den einzelnen CFDs investiert haben. Nachdem wir uns die Frage „Was sind Krypto-CFDs?“ genauer angeschaut haben werden wir uns in unserem Artikel genauer mit dem Krypto-Trading bzw. der Umsetzung auseinandersetzen, damit Sie als Anleger alle wichtigen Informationen auf einen Blick haben.

Im Vergleich zu Direktinvestitionen gibt es, wie wir schon gesagt haben, deutliche Unterschiede. Wenn Sie beispielsweise in Bitcoin investieren, Ripple kaufen oder Ethereum klassisch kaufen möchten, benötigen Sie eine sog. Krypto Wallet, diese erhalten Sie in den meisten Fällen direkt bei der ausgewählten Kryptobörse. Diese Börsen geben ihren Kunden dann zum Beispiel auch die Möglichkeit, Ethereum mit einer Kreditkarte, Pay-Pal oder per Banküberweisung zu kaufen. Dies ist beim Handel mit Kryptowährungs-CFDs nicht der Fall, denn wie schon erwähnt kaufen Sie nicht die Coins selber, sondern lediglich eine Abbildung des aktuellen Wertes der Coins. Investoren spekulieren oft auf Bitcoin/USD, Ethereum/USD, Litecoin/USD, Ripple/USD oder Bitcoin Cash/USD, da sich diese Kurse trotz relativ hoher Volatilität mehr oder weniger an unterschiedliche Trends innerhalb des Kryptospaces halten. Für diese Art des Tradings brauchen Investoren dabei auch keine eigene Wallet, dank unterschiedlicher Angebote wie der Dentacaoin Wallet. 

Dies ist in etwa vergleichbar mit traditionellen Devisen, bei denen Händler Fiat-Währungen gegeneinander handeln, auch Forex Trading genannt. Viele CFD-Broker in Deutschland oder weltweit bieten natürlich auch unterschiedliche Hebel für den Handel mit Krypto-CFDs an, damit erfahrene Trader die potenziellen Gewinne erhöhen kennen, aber wie immer denken Sie daran, dass sich so auch die Verluste erhöhen. Dabei gibt es natürlich auch Unterschiede im Angebot der einzelnen Anbieter, so bietet nextmarkets zum Beispiel ein Rundum-sorglos-Paket: CFDs auf die wichtigsten Internetwährungen, kostenlose Konten, kostenlose Betreuung durch Trading-Profis und niedrige Spreads, abgerundet durch allgemein niedrige Gebühren.

So gehen Sie beim Handel mit Krypto CFDs vor

Wenn Anleger mit CFDs auf Kryptowährungen handeln möchten, gibt es natürlich wie bei jedem Investment mehrere Möglichkeiten. Dabei sind die Grundlagen wie bei herkömmlichen Aktien CFDs, ergibt die Kursanalyse, dass der Wert der ausgewählten Kryptowährung vermutlich steigen wird, eröffnen Sie eine entsprechende „Kauf“ Position (auch „long“ genannt). Umgekehrt sollte Ihre Analyse ergeben, dass die ausgewählte Kryptowährung vermutlich an Wert verlieren wird und ein Kursrückgang zu erwarten ist, dann wir die eigene Position als „Verkauf“ gehandelt (auch „short“ genannt).

Krypto-CFDs bieten den Anlegern dabei einen weiteren Vorteil gegenüber dem normalen Kauf von Kryptowährungen, da Anleger die Hebelwirkung nutzen können. Bei den meisten Anbietern können private Kunden in der Regel einen 1:2 Hebel nutzen, das ist im Vergleich zu den normalen Aktien CFDs deutlich geringer, bei denen in der Regel bis zu 1:30 möglich ist. Sind Sie hingegen ein aktiver professioneller Trader, können Sie mit einem höheren Hebel agieren, hier sind dann je nach Anbieter auch mehr als die 1:30 möglich. Dies erhöht auch die Gewinnchancen, da mehr Geld in den Markt gebracht werden kann, erhöht aber auch die Chancen, Geld zu verlieren, bis hin zur Chance, dass der Verlust Ihr anfängliches Investment überschreitet. Daher ist das Risikomanagement beim Handel mit Kryptowährungs CFDs besonders wichtig, da der Markt hier deutlich volatiler ist als bei Aktien oder Rohstoffen. Eine einzige schlechte Nachricht kann den Kurs von Kryptowährungen im Handumdrehen um einen zweistelligen Prozentwert in den Keller fallen lassen.

Effektives Risikomanagement dank:

Realistischer selbst Einschätzung

Nicht jeder ist zum Künstler geeignet, das Leben als Trader eignet sich aber auch nicht für jeden. Ein Trader muss viele Qualitäten besitzen, allen voran Disziplin. Wenn Sie den Willen, die Ausdauer und den Mut haben, etwas Riskantes auszuprobieren, dann könnte der CFD-Handel mit Kryptowährungen eine gute Wahl für Sie sein. Sind Sie immer noch ein unerfahrener Trader, der gerade erst das Trading lernt? Dann sollten Sie wissen, dass Trading jeglicher Art kein Abenteuer für Anfänger ist. Training, Ausbildung, Weiterbildung und Handelspraxis sind ein Muss, bevor Sie einen der Tausenden von Märkten ausprobieren. Wenn Sie Erfahrung mit dem Handwerk sammeln werden Sie beginnen, mehr über sich selbst und Ihre Reaktion auf Stress zu lernen. Sie lernen auch, wie Sie Stress besser bewältigen können, damit Sie unter Druck richtig reagieren können.

Das Risiko einzugehen, echtes Geld in die Hand zunehmen, ist natürlich mit Angst verbunden, besonders am Anfang, wenn Ihre Fähigkeit, mit Stress umzugehen, ins Spiel kommt. Deshalb sollten Sie zuerst auf einem Demokonto üben und genau analysieren, wie Sie auf unterschiedliche Situationen reagieren. Nachdem Sie Ihre Ziele und Ihre Risikotoleranz überprüft haben, können Sie besser logisch einschätzen, wie Sie vorgehen. Ohne das Selbstvertrauen, welches Sie aus durch Ihr Training erhalten, ist es leicht, kopfüber in CFDs einzutauchen und sich vollständig von Ihren Emotionen beherrschen zu lassen, was leicht zu einer (finanziellen) Katastrophe führen kann. Ohne einen klaren Plan und vor allem ohne Erfahrung gibt es keine Gewinne und nur umso größere Verluste. Wählen Sie einen Zeitrahmen, der Ihren Bedürfnissen entspricht, und investieren Sie nur in Anlagen mit denen Sie auch vertraut sind. Sollte es Sie sich dann doch zu neuem hingezogen fühlen, fängt die Reise in das Unbekannte immer mit dem Demokonto an. 

Wissen über den Markt

CFD-Broker bieten eine breite Palette von Handelsmöglichkeiten und neue Händler wollen oft neue Märkte und Anlagen auszuprobieren. Sie sollten jedoch nur Investments verwenden, die Sie kennen und mit denen Sie vertraut sind. So haben Sie im Allgemeinen eine bessere Gewinnchance, wenn Sie sich an die vertrauten Investments halten, da Sie den Markt kennen. Wenn Sie Erfahrung im Handel mit Währungspaaren mit Hebelwirkung haben, haben Sie eine Grundlage, auf die Sie zurückgreifen können, ohne frühzeitig Fehler in unbekanntem Gebiet zu machen. Nur durch Erfahrung wissen Sie, was Sie beim Handel vermeiden sollten.

Wenn Sie in Aktien, Indizes oder Rohstoffe investieren möchten, sollten Sie eines zuerst tun: Recherchieren. Klassische Dinge wie Leverage oder Margin- und Stop-Loss-Orders können sich aufgrund von Lücken und häufigeren Marktöffnungen und -schließungen anders verhalten, als es Sie von anderen Anlageoptionen gewohnt sind. Verwenden Sie die Fundamentalanalyse, um Warnungen zu bestimmten Währungspaaren oder Anlagetypen zu erhalten, und lassen Sie sich von der technischen Analyse bei Ihrem Ein- und Ausstieg leiten. So können Sie aus Ihrem Wissen Profit schlagen und hoffentlich Verluste durch Unerfahrenheit vermeiden. Auch hier ist das Demokonto eines jeden Traders Freund

Investieren Sie nicht zu viel Kapital in einzelne Trades

Bei der Minderung des eigenen Risikos geht es nicht nur darum, zu wissen, wie sich der Markt verhält, sondern auch darum, Ihre eigenen Risiko- und Profiterwartungen zu kennen, bevor Sie eine neue Position eröffnen. Als Trader ist Risikomanagement ein zentraler Bestandteil Ihrer Disziplin, damit Sie lange Pechsträhne überstehen, sich davon erholen und Ihre Siegesserie wiedererlangen können. Wenn Sie bereit sind, bei einem einzigen Trade 200 € zu verlieren, sollte Ihr konservatives Guthaben zwischen 7.000 € und 10.000 € liegen. 

Wenn die Marktkräfte zu Ihren Gunsten sind, können Sie natürlich erwägen, Ihre Position zu erhöhen, um zuzuschlagen, oder wie das Sprichwort sagt, das Eisen zu schmieden, solange es heiß ist. Außerdem sollten Sie wie andere erfahrene Trader Ihre offenen Positionen auf maximal drei gleichzeitige Trades beschränken. Bei CFDs ist die Notwendigkeit, Ihre Positionen zu überwachen, noch größer als bei herkömmlichen Anlageoptionen, da große Margenschwankungen Ihr Anlagekapital leicht aufzehren können, wenn Sie nicht aufpassen. Diese drei Positionen sollten niemals mehr als 5 % Ihres Kapitals übersteigen, auch wenn das schon ein hohes Limit darstellt. Außerdem sollten Sie lernen, Verluste als notwendigen Teil jeder Handelsaktivität zu akzeptieren und schaue Sie vermeintlich verpassten Gelegenheiten nicht zulange hinterher, jeder verpasst mal etwas. Ihr ultimatives Ziel ist es, einen soliden „Nettogewinn“ über mehrere Trades verteilt zu erzielen, nicht Millionen von nur einem Trade. Trading ist ein Marathon, kein Sprint. Halten Sie sich auch immer vor Augen, dass sich auch mal Veteranen des Tradings mal in einer Pechsträhne wieder finden. 

Probieren geht über Studieren zumindest teilweise

Das Üben auf einem Demosystem kann mühsam und vor allem langweilig sein, nicht zuletzt auch, weil Sie, wie jeder andere Mensch eher dazu neigen, sich selbst auf die Schulter zu klopfen, wenn Sie einen Deal gewinnen, allerdings neigen Sie auch dazu, nicht aus Ihren Fehlern zu lernen. Obwohl das doch der wahre Grund ist, warum Sie Training Trades auf dem Demokonto absolvieren und welche von unschätzbarem Wert sind. Das liegt an dem sog. „Fundamental Attribution Error“. Einfach gesagt neigen Menschen dazu, positives der eigenen Person zuzuschreiben, während Negatives der Situation zugeschrieben wird. 

Nicht zuletzt auch deshalb schwören erfahrene Händler auf ihre Übungsroutinen und behaupten, dass sie drei Monate oder länger damit verbracht haben, ihre Strategien mit echtem Geld auszuprobieren. Dabei schauen erfahrene Händler immer auf ihre Fehler und sind sich bewusst, dass nicht die Situation dafür verantwortlich war. Trainingseinheiten sind auch darauf ausgelegt, Ihre Nerven gegen emotionale Eingriffe zu stärken, die häufigste Ursache für einen frühen Verlust. 

Ihr Ziel sollte es sein, eine Schritt-für-Schritt-Routine zu entwickeln, die Ihre Entscheidungsfindung auch in stressigen Situationen leitet und verhindert, dass Sie sich von Ihren Emotionen abgelenkten lassen. Einige Veteranen geben vor, „Post-Its“ auf ihre Computerbildschirme zu kleben, damit sie konzentriert und vor allem von Benachrichtigungen ungestört bleiben. Ungeduld und Gier sind die größten Feinde des Traders. Lernen Sie, beides zu kontrollieren, und im Laufe der Zeit werden Sie Fortschritte in Richtung nachhaltiger Nettogewinne machen. 

In der Ruhe liegt der Profit

Beim Trading geht es nicht darum, wie schnell oder wie viele Trades Sie in kurzer Zeit machen können, Trading ist, wie schon gesagt, ein Marathon. Aber es ist auch eine Tatsache, dass untätige Hände und untätige Köpfe sicherlich viel Schaden anrichten können oder zumindest keinen Profit erwirtschaften. Ihr Ziel ist es, ein Gewinn-Verlust-Verhältnis von 60/40 aufrechtzuerhalten, das auf dem Währungswert und nicht auf dem Handelsvolumen basiert. Um dieses Gleichgewicht zu halten, muss man geduldig sein und auf den richtigen Moment warten, dann aber schnell reagieren, damit die Chance nicht einfach verpufft. 

Dieser 60/40-Indikator ist unerlässlich. Schlechte Trader haben normalerweise eine Reihe von kompensierenden Gewinnen und Verlusten, aber dann werden sie schnell von einigen großen und vor allem schnellen Verlusten überwältigt. Veteranen schaffen es, das Gegenteil zu tun, aus Verlusttrades früh herauszukommen und geduldig auf die Konsolidierung zu warten, um dann in der Lage zu sein, schnell auf größere Trendbewegungen zu reagieren.

Um große Gewinne zu erzielen und die richtigen Quoten zu erzielen, warten erfahrene Trader ständig auf neue Möglichkeiten, dabei beobachten Sie den Markt und reagieren dann zwei- oder dreimal im Monat auf große Bewegungen. Lernen Sie, geduldig zu sein, wenn Sie Trades gewinnen und ungeduldig, wenn Sie Trades verlieren, das Gleichgewicht ist was den guten Trader vom schlechten Trader trennt. Wenn Sie auf dem Markt aktiv sein müssen, üben Sie auf Ihrem „Paper Trading“ Konto.

Teilen Sie Ihr Risiko auf

CFD-Broker bieten in der Regel 60 bis mehr als 200 Anlagemöglichkeiten an, ab und zu auch mehrere Tausend. Natürlich ist es verlockend, in mehreren Märkten zu experimentieren, um neue Investmentmöglichkeiten zu finden, unser Tipp ist es allerdings das Sie versuchen nicht in zu viele Positionen im gleichen Markt aktiv zu sein. Wenn Sie beispielsweise mehrere Positionen in energiebezogenen Vermögenswerten haben, können sich alle gemeinsam nach oben und unten bewegen. Kleinere Trendbewegungen können in kürzester Zeit große Verluste für Sie bedeuten.  

Um ein solches „sektorales“ Risiko zu vermeiden, ist es ratsam, die aktiven Positionen in unterschiedliche Bereiche zu diversifizieren, um unerwartet auftretende größere Schwankungen mit den anderen Trades abzufedern. Einer der Vorteile des CFD-Handels besteht darin, dass Sie schnell die Strategie wechseln können, wenn sich der gesamte Markt plötzlich in eine unvorteilhafte Richtung bewegt. Wenn sich der Markt auf diese Weise bewegt, ist es an der Zeit, eine Position im entsprechenden Index zu kaufen und auf den Wellen zu reiten, solange diese Trendbewegung anhält. In Ihrem Demokonto können Sie üben, Ihr Risiko zu diversifizieren. 

Deshalb würden wir auch nicht ausschließlich mit Kryptowährungen handeln, sondern den Kryptospace als einen von vielen sehen. Zwar kann das Argument vorgebracht werden, das man die Investments auf unterschiedliche Währungen verteilen kann, das stimmt natürlich in der Theorie. In der Praxis ist aber sodass der Kryptomarkt im Allgemeinen einheitlich auf unterschiedliche Signale reagiert. Natürlich gibt es hier und da die eine Währung, die sich gegen den Trend bewegt das ist aber eher die Ausnahme, die die Regel bestätigt. 

Der Profit schwimmt im Mainstream

Gewinnen mit CFDs im großen Handelsspiel der Finanzmärkte zu machen, ist im Prinzip nicht anders als mit anderen Investments oder bei anderen Spielen. Sie müssen geduldig die passenden Chancen zu Ihren Gunsten warten und sicher sein, dass Ihr Handelsplan solide ist und Ihnen den „Vorteil“ über die anderen Spieler verschafft, den Sie brauchen. Veteranen haben es vor langer Zeit aufgegeben, auf Tiefs und Hochs zu wetten. Hinzu komm das Vermögenswerte, die an bestimmte Handelsspannen gebunden sind, aufgrund der bei CFDs mittlerweile erweiterten Spreads der unterschiedlichen Werte immer schwieriger werden. 

Das hat dazu geführt, dass es mittlerweile besser ist, Trends zu finden, welche vorher durch unterschiedliche Indikatoren bestätigt wurden. Die Märkte mögen nur 30 % der Zeit im Trend liegen, aber wenn dieser Trend zu Ihren Gunsten ist, dann sollten Sie zuschlagen, da das Momentum des Marktes auf Ihrer Seite. Eine starke Bewegung im Markt schießt normalerweise über das Ziel hinaus und bietet Ihnen weitere Gelegenheit, wenn früher oder später die unausweichliche Umkehrung eintritt. Wie immer gilt auch hier der Grundsatz, dass Geduld der Schlüssel zum Erfolg ist. 

Wie immer geht die gute Vorbereitung dem Erfolg voraus, oder wie manche sagen, der Zufall begünstigt nur den vorbereiteten Geist. Es wird immer empfohlen, die Stärke zu kaufen und die Schwäche zu shorten. Kämpfe nicht gegen die „Menge“ oder den Markt, Sie werden diesen Kampf verlieren. Wählen Sie Ihre Aufstellung basierend auf Ihrer Erfahrung und folgen Sie dann Ihrem Plan für beständige Siege. Setzen Sie auf Ihre Erfahrung und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.

Die Gewinne sollen laufen, aber die Verluste werden schnell geschlossen

Wenn Sie mit dem Handel beginnen, werden Sie schnell feststellen, dass das Eröffnen einer Position einfach, das Schließen einer Position jedoch relativ schwierig ist. Wer in diesem Finanzmarktspiel gewinnen will, muss lernen, im richtigen Moment abzudrücken und das ist in der dann, wenn man anfängt zu verlieren. Natürlich möchten Sie Ihre Trads anfangs atmen lassen, indem Sie Ihren Stop-Loss setzen, aber lassen Sie Ihren Stop-Loss niemals los, um Ihrem Trade mehr Luft zum Atmen zu geben, und fügen Sie vor allem niemals Geld zu einem verlierenden Trade hinzu, in der Hoffnung, dass Sie dadurch Ihre Verluste in der Zukunft ausgleichen können. Sie werden nur noch mehr Geld verlieren und die Entscheidung später bereuen.

Dieses Verhalten hat in der Psychologie auch einen Namen: die sog. „Sunk Cost Fallacy“. Einfach ausgedrückt geht es darum, dass Menschen vergeblich mehr Ressourcen investieren, einfach weil sie bereits Zeit und/oder Geld investiert haben. In dieser Situation und in diesem Verhalten können CFDs Ihren Kontostand schnell vernichten. Auf der anderen Seite klingt es einfach, Ihren Gewinn laufen zu lassen, aber das Abschneiden eines erfolgreichen Trades kann auch Ihr Ziel zunichtemachen, im Laufe der Zeit einen beständigen „Netto“-Gewinn zu erzielen.

Auch hier ist Ungeduld das Problem. Ein gewisser Trend bei einem erfolgreichen Trade wird sich wahrscheinlich bis zu einem gewissen Punkt fortsetzen, daher könnte die Verwendung eines Trailing Stops eine lohnende Lösung sein, um zu versuchen, eine Rallye nicht vorzeigt zu beenden. Auch hier kann nur Erfahrung helfen, um das richtige Handelsverhalten zu zeigen. Bevor Sie als mit den Finanzmärkten spielen, üben Sie am besten noch einmal mit einem Demokonto.

Die Augen sollten immer auf das Ziel gerichtet sein

Neben Sie sich immer mal wieder Zeit, um Ihre aktuellen und vor allem vergangenen Trades noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen, um die aktuelle Marktsituation besser einzuschätzen. Das Ergebnis dieser Überlegungen hängt immer von Ihrem aktuellen Handelszyklus ab. Sie möchten Übernachtungskosten vermeiden? Dann sollten alle Trades am Ende des Tages geschlossen sein.

Haben Sie einen mehrtägigen Handelszeitraum gewählt, damit Sie sich keine Gedanken über kleinste Schwankungen machen müssen? Das Problem bei dieser Strategie besteht darin, dass gehebelte Anlagepositionen aufgrund der hohen Volatilität des Marktes ein höheres Risiko bergen als herkömmliche Anlagen. Margin Kosten für CFDs können aufgrund niedrigerer Kapitalanforderungen häufiger sein. Wenn ein Margin Call unmittelbar bevorsteht, müssen Sie sich daher der potenziellen Risiken bewusst sein.

Denken Sie daran, dass ein Gap-Ereignis Ihre Stop-Loss-Order ungültig machen kann. Außerdem sollten Sie wissen, dass Veteranen ihre Transaktionen immer aufzeichnen. In Ihren wöchentlichen Vorbereitungen sollten Sie immer verstehen, warum ein Trade zu einem Gewinn oder Verlust geführt hat und daraus lernen, damit die nächste Woche besser wird. Bauen Sie diese gesunde Gewohnheit auf und profitieren Sie davon, Ihre Schwächen und Stärken zu kennen. Auch hier kann ein Demokonto helfen, bessere Entscheidungen zu treffen.

Es gibt immer neue Investmentgelegenheiten

Machen Sie sich Vorwürfe, profitable Trades zu früh zu schließen oder Verlierer länger laufen zu lassen, als sie sollten? Haben Sie den großen Sprung in einem Wertpapier oder Währungspaar verpasst, den alle anderen zu bemerken schienen? Nicht aufgeben. So etwas passiert uns allen mal, einschließlich Profis. Außerdem solltest du immer daran denken, dass Rückblick immer klüger ist, niemand kann die Zukunft vorhersehen. Auch deshalb sollten Sie sich nicht ausschließlich auf die Kryptowährungen konzentrieren. 

Die typische Reaktion eines unerfahrenen Traders ist, den Druck zu erhöhen und wieder in den Markt einzusteigen, dabei sollten sie sich zuerst einmal beruhigen. Jeder Veteran weiß, dass es immer eine weitere Gelegenheit gleich um die Ecke gibt. Wenn Sie eine Gelegenheit verpassen, wird sich bald eine andere Gelegenheit ergeben. Sehen Sie, dass „Geduld“ das ständige Mantra erfolgreicher Trader ist? Untersuchen Sie Ihre Fehler und lernen Sie aus Ihren Verlusten, um sie so in einen Gewinn umzuwandeln. Je besser Sie vorbereitet sind, desto höher der Gewinn! Folgen Sie Ihrem Plan und genießen Sie die Anstrengung und Erfahrung!

So funktioniert der Hebel bei Krypto CFDs

Hebelwirkung ist beim Handel mit Kryptowährungs CFDs ein geeignetes Element, um mit einem relativ geringen Eigenkapital mehr Geld im Markt zu bewegen und dadurch den Gewinn zu erhöhen. Die Hebelwirkung bietet die Chance auf höhere Gewinne, geht aber auch in beide Richtungen, sodass auch höhere Verluste möglich sind.

Wenn Sie Krypto-CFDs handeln möchten, müssen Sie nur einen Bruchteil des Gesamtwerts der Aktien oder auf Ihr Konto einzahlen. Die Marge ist variabel und kann je nach Finanzinstrument beispielsweise zwischen 5 % und 20 % betragen, ein Beispiel dazu haben wir Ihnen zu Beginn genauer erläutert, trotzdem hier noch mal ein kurzes, damit Sie das Prinzip der Margen bis ins Detail kennen. 

Möchte ein Investor beispielsweise Kryptowährungen handeln und mit Krypto-CFDs handeln, könnte die Berechnung so aussehen: Bei einem Wert von beispielsweise 10.000 USD muss der Trader nur 500 USD als Margin hinterlegen und erhält trotzdem 100 % des Preises. Geht der Kurs tatsächlich in die vorhergesagte Richtung, bedeutet das Profite. Dem enormen Gewinnpotenzial von Krypto CFDs steht das Verlustrisiko gegenüber, sodass CFDs nicht für jeden Trader geeignet sind.

Die Vorteile von Kryptowährungs CFDs

Die beste Möglichkeit, um sich vom gewählten Broker zu überzeugen, ist es, unsere Meinung nach eine Trading Session mit den Demokonten zu absolvieren. Der gewählte Broker sollte den Anlegern eine Vielzahl von Optionen bieten, darunter vor allem CFDs auf wichtige Internetwährungen. Am besten finden Sie einen Broker mit geringen Margen, um so den eigenen Gewinn zu erhöhen.

Darüber hinaus müssen Anleger beim Handel mit Krypto-CFDs die unterschiedlichen Tokens nicht physisch besitzen und benötigen auch keine Wallet. Ein weiterer Vorteil der Krypto CFDs ist: Richtiges Eröffnen von Positionen in Krypto CFDs auf steigende und fallende Märkte kann bestenfalls für Gewinne sorgen. Diese Option ist besonders vorteilhaft für Händler und ermöglicht aufgrund des Volatilitätsprozesses von Bitcoin und Unternehmen eine größere Handelsflexibilität.

Auch der Einstieg in den Handel mit CFDs auf Kryptowährungen ist einfach und auch weniger erfahrene Anleger können dies mit etwas Unterstützung tun. Wer dafür offen ist und Daytrading erlernen möchte, findet die nötige Unterstützung in Form von Schulungsmaterialien oder Tipps von Brokern. Deshalb raten wir auch immer dazu, das sich unerfahrene Trader bei Plattformen mit einem breiten Lernangebot anmelden.

Die Nachteile von Krypto CFDs

Neben den Vorteilen gibt es aber natürlich auch Nachteile beim Handel mit Kryptowährungs CFDs. Margin oder Hebelwirkung bedeutet auch ein höheres Verlustrisiko. Daher ist die Absicherung von Positionen besonders wichtig und erfordert ein gutes Risikomanagement. Ein guter online Broker stellt Ihnen dafür die entsprechenden Mittel zur Verfügung, sollte Sie zum Beispiel keinen Stopp-Loss setzen können, dann sollten Sie sich bei diesem Anbieter auch nicht anmelden.

Der Handel mit Krypto-CFDs eignet sich auch nicht für langfristige Investitionen, da diese Positionen in der Regel für einen kurzen Zeitraum gehandelt werden. Aufgrund der extremen Volatilität von Internetwährungen und CFDs, die zu den hochspekulativen Derivaten gehören, ist das Kombinationsrisiko von CFDs auf Kryptowährungen um ein Vielfaches höher. Wenn Sie wenig oder keine Handelserfahrung haben, sollten Sie zuerst mit einem kostenlosen Konto beginnen und die Handelsgrundlagen mit virtuellem Guthaben ausprobieren.

Wann lohnt sich das direkte Investment mehr als die CFDs?

Natürlich möchten nicht alle Anleger Kryptowährungs CFDs handeln, sondern lieber die Coins direkt besitzen. Für wen ist der Direkteinkauf besser und warum? Je nachdem, welche Internetwährung der Anleger direkt kauft, wird diese in seinem Wallet aufbewahrt und später bei steigenden Kursen hoffentlich wieder mit Gewinn verkauft. Es gibt aber auch viele Investoren, die die unterschiedlichen Coins tatsächlich auch als Zahlungsmittel nutzen.

Beispielsweise wird Bitcoin jetzt in zahlreichen Geschäften akzeptiert, sodass Benutzer tatsächlich eine dezentrale Zahlungsmethode zum Einkaufen oder für Transaktionen verwenden. Coins werden jedoch oft als Investition angesehen und in Wallets aufbewahrt, bis der Preis steigt und die Coins gewinnbringend verkauft werden.

Diese Option eignet sich für alle mit einem längeren Anlagehorizont, da Nutzer oft Tage, Wochen oder sogar Monate auf eine echte Preiserhöhung warten müssen, wenn nicht sogar Jahre in einigen Fällen. Wer seine Coins so lange in seinem Wallet aufbewahrt, sollte für ausreichende Sicherheit sorgen und am besten auf eine Hardware Wallet zurückgreifen, da diese in der Regel nicht „hackbar“ sind. Dabei sollten Sie aber auf keinen Fall das Passwort vergessen oder die Festplatte gar wegwerfen.

Wann hingegen lohnen sich die Krypto CFDs mehr? 

Krypto-CFDs sind eine tolle Anlagemöglichkeit für alle Anleger, die kurzfristig investieren und an der aktuellen Kursentwicklung teilhaben möchten. Insbesondere Bitcoin und Co. unterliegen einer anhaltenden Volatilität, die sich Trader zunutze machen können. Beim korrekten Handel mit fallenden und steigenden Kursen dreht sich alles um Risikomanagement, die richtige Anlagestrategie und das Eröffnen geeigneter Positionen.

Im besten Fall nutzen Händler Hebel, um mehr Geld in den Markt zu bringen und letztendlich höhere Gewinne zu erzielen. Der Hebel für Privatanleger ist auf 1:2 begrenzt. Auf der anderen Seite können professionelle Händler mit einem höheren Hebel handeln.

Will sich ein Trader jedoch als professioneller Händler registrieren lassen, muss er bestimmte Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kapital nachweisen. Auch professionelle Anleger sind bei den meisten Anbietern willkommen und erhalten dann sogar bei den meisten Brokern ein spezielles Pro-Konto und attraktivere Handelskonditionen.

Krypto CFD vs. Krypto Wertpapiere

Der Hauptunterschied zwischen dem CFD Handel und dem Aktienhandel besteht darin, dass Ersterer zum Derivatehandel gehört, während Letzterer zum Börsenhandel gehört. Aus diesem Grund werden CFDs nicht wie herkömmliche Aktien an Börsen gehandelt, sondern über Maklerfirmen. Bei Kryptowährungs CFDs besitzen Anleger kein handelbares Finanzinstrument, sondern handeln Verträge zwischen einem Händler und einem CFD-Anbieter.

Gemäß diesem Vertrag verpflichtet sich der Verkäufer dem Käufer die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Wertpapiers und seinem Schlusswert zu zahlen. Wenn die Differenz negativ ist, ist das Gegenteil der Fall. Als CFDs können Aktien, Anleihen, Futures, Rohstoffe, Indizes und Währungen gehandelt werden. Im Gegensatz dazu kaufen und verkaufen Anleger bei Aktien das Eigentum an dem zugrunde liegenden Vermögenswert in diesem Fall geteilt. Kauftransaktionen, die der traditionellen Aktienspekulation innewohnen, führen zu höheren Stempelsteuerkosten.

Unser Fazit zu Krypto CFDs

Differenzkontrakte (Contracts for Difference) sind eine gute Möglichkeit, um in Bitcoin und Unternehmen zu investieren. Auf diese Weise können Anleger nach unten und oben handeln, was eine größere Flexibilität beim Handel während der Volatilität von Internetwährungen bringt. Allerdings sind CFDs aufgrund ihrer Hebelwirkung auch hochspekulativ und daher für weniger risikoscheue Anleger nicht geeignet.

Wer langfristige Investitionen anstrebt, sollte sich auch nach Alternativen umsehen. Anlagemöglichkeiten gibt es zum Beispiel auch an Börsen oder Kryptomärkten. Hierfür wird eine Wallet benötigt. Wer Krypto-CFDs handelt, kann dies vermeiden, da die Tokens nicht direkt gekauft werden, sondern der Trader nur auf die Kurse spekuliert und kurzfristig Positionen hält. So lohnt sich diese Art des Tradings vor allem für kurzfristige Investitionen in volatilen Phasen des Marktes.

Schreibe einen Kommentar