DAX-CFDs sind komplexe Produkte, die es Tradern erlauben, auf fallende oder steigende Kurse des Deutschen Leitindex (DAX) mit einer Hebelwirkung zu handeln. Im DAX-CFD von Aufwärts- und Abwärtstrends zu profitieren, ist nur dadurch möglich, weil es sich um eine Nachbildung der Indexentwicklung handelt. Trotz aller Chancen beinhaltet der Handel mit CFDs auch erhebliche Risiken, insbesondere durch die Aufnahme von Fremdkapital (Hebel). In diesem Beitrag zeigen wir, wie DAX Trading funktioniert, und geben dir Tipps zur Handelsstrategie. Wir haben außerdem die wichtigsten Angebote einem Vergleich unterzogen und stellen sie dir hier vor. Finde jetzt in unserer Experten-Liste heraus, was der günstigste DAX CFD Broker ist und wähle den Favoriten für deinen Handel.
Das Wichtigste im Überblick:
- DAX CFDs ermöglichen es, von der zukünftigen Kursentwicklung des Deutschen Aktienindex (DAX) zu profitieren
- Trader können auf steigende und fallende Kurse setzen, sodass immer – unabhängig von der vorherrschenden Marktrichtung – Gewinnpotenzial besteht
- Durch die Hebelwirkung ist CFD-Trading bereits mit wenig Eigenkapital möglich. Der Hebel kann Gewinne maximieren. Allerdings besteht auch ein hohes Verlustrisiko.
- Beliebte Strategien sind die Trendfolge-Strategie, die Breakout-Strategie oder die Kontra-Trend-Strategie
- In unserer Trading.de-Ausbildung zeigen wir dir, wie du mit der Trendfolge-Strategie den DAX handeln kannst

Anleitung zum DAX CFD Trading Schritt für Schritt:
DAX CFDs traden: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Viele Broker bieten die Möglichkeit, risikofrei mit einem kostenlosen Demokonto erste Erfahrungen im DAX-CFD-Trading zu sammeln. Nutze diese Möglichkeit, um die Funktionen des Handelskontos kennenzulernen und deine Handelsstrategie zu entwickeln oder sie zu testen. Erfahre jetzt mehr, wie du den richtigen Broker auswählst, welche Anbieter die besten sind und wie die Anmeldung erfolgt.
Schritt 1: DAX CFD Broker auswählen
Wähle einen geeigneten CFD-Broker aus. Die Auswahl an Plattformen für das DAX CFD-Trading ist groß. Daher ist es nicht verwunderlich, dass gerade Einsteiger mit dem großen Anbieter-Angebot überfordert sind. Wichtig ist, einen seriösen und sicheren Broker auszuwählen. Diesen erkennst du unter anderem daran, dass der Anbieter von einer staatlichen Finanzierungsbehörde lizenziert und durch staatliche Institutionen (z. B. BaFin) reguliert ist.
Für uns ist es insbesondere auch wichtig, dass es eine günstige Gebührenstruktur für das DAX CFD Trading gibt. Kosten können sich schließlich stark auf die letztlichen Profite auswirken. Unserer Erfahrung nach sollten Kommissionen 3 USD pro Richtung nicht übersteigen. Beim Spread sind wir für den DAX mit 1,0–2,0 Pips zufrieden. Ferner sollten Ein- und Auszahlungen schnell abgewickelt werden und die Handelsplattform stabil und zuverlässig laufen. Tauchen Fragen oder Probleme auf, ist ein gut erreichbarer Kundensupport in deutscher Sprache unerlässlich. Hier gibt es immer mehr gut funktionierende KI-Chat-Lösungen. Ein kostenloses Demokonto zum Paper-Trading sollte auch verfügbar sein.
- Sehr nutzerfreundliche Plattform
- Großes Angebot an 5.000+ CFDs auf Anlageklassen
- 24/7 Deutscher-Kundenservice
- Konkurrenzfähige Spreads
- 0% Provision (andere Gebühren fallen an)
- TradingView, MT4 & mehr
- Vielfältiges Weiterbildungsprogramm
- Spreads ab 0,0 Pips
- Niedrige Kommissionen
- Direkte ECN Ausführung
- TradingView, cTrader, MT4/MT5
- Regulierung durch FMA (Neuseeland)
- Über 26.000 Märkte
- ECN Spreads ab 0,0 Pips!
- Niedrige Kosten & Variable Hebel
- DAX unter 0,5 Punkte Spread
- Direkte Marktausführung
- TradingView/MT4/MT5
- Unkomplizierte Kontoeröffnung & Management
Das sind die günstigsten DAX CFD Broker in unserem Vergleich:
Im Folgenden zeigen wir dir genauer, warum wir die Broker Capital.com, BlackBull Markets und Vantage Markets für das DAX CFD Trading bevorzugen. Hierbei handelt es sich um besonders günstige DAX CFD Broker, bei denen wir gute Erfahrungen mit Konditionen, Plattformanbindung und Handhabung gemacht haben.
Capital.com – für uns der beste DAX CFD Broker mit ESMA-Regeln

Capital.com ist für uns der beste und günstigste DAX CFD Broker auf dem Markt. Was uns hier gefällt, ist der Handel ganz ohne Kommission. Dafür werden die Gebühren auf den Spread umgelegt, der im DAX aktuell bei fairen 1,8 Pips liegt. Um die Übernachtfinanzierung zu umgehen, handeln wir hier meist im Intraday-Modus. Capital.com ist in Zypern ansässig und folgt damit den ESMA-Regeln. Keine Negativsalden und keine Nachschusspflicht machen den CFD Broker aus unserer Sicht ideal für Anfänger. Zudem ist die Margin auf 5 % nach unten gedeckelt, es ist also ein Zuschuss von maximal 1:20 möglich. Das ist deutlich sicherer als bei Offshore-Brokern, aber dennoch lukrativ für das DAX Daytrading.
BlackBull Markets: Größte Auswahl an CFDs allgemein und gute Konditionen für DAX-Trading

BlackBull Markets ist unser DAX CFD Trading Testsieger, wenn es um außereuropäische Anbieter und einen hohen Hebel auf den deutschen Aktienindex geht. Positiv fällt auf, dass der neuseeländische Broker Leverage bis 1:100 gewährt. Damit können vor allem wir als Profis sehr gut im Daytrading arbeiten. Weiterhin schätzen wir die niedrigen Spreads ab 1,0 Pips. Bei den Konten für MT5, TradingView und cTrader kannst du dann auswählen, ob du eine Kommission pro Richtung von 3 USD oder etwas mehr Spread als Gebühr bezahlen willst.
Vantage Markets: Flexible Hebel für DAX CFDs verfügbar

Vantage Markets ist ein australischer Broker, der flexible Konditionen für das Trading mit DAX CFDs bietet. Im Standard-Modus starten die Spreads bei 1,1 Pips und du musst keine Kommission bezahlen. Wenn du dich für Raw entscheidest, kommen keine zusätzlichen Spreads von Broker-Seite hinzu, es werden aber 3 USD pro Richtung als Ordergebühr verlangt. Die Hebel können bei Vantage stark variieren, u. a. auch nach Region des Traders. 1:20 sind üblich, Profis können aber bis zu 1:500 auf Indizes anwenden.
Schritt 2: Konto eröffnen
Registriere dich im Anschluss bei dem Broker deiner Wahl. Durchlaufe dafür den gesamten Anmeldeprozess und halte persönliche Ausweisdokumente parat.

Im Anmeldeprozess werden nicht nur persönliche Daten abgefragt, sondern auch die bisherigen Handelskenntnisse spielen eine Rolle. Regulierte Broker sind verpflichtet, eine Identifizierung durchzuführen. Dadurch wird sichergestellt, dass du auch wirklich die Person bist, die du vorgibst zu sein. Die Verifizierung kannst du z. B. bequem per Video-Chat von zu Hause aus ausführen.
Schritt 3: Live- oder Demokonto auswählen
Für Anfänger empfiehlt es sich, zunächst mit einem Demokonto zu beginnen. Das ermöglicht es, die Plattform kennenzulernen und Handelsstrategien ohne finanzielles Risiko zu testen. In einem Demokonto handeln Trader mit virtuellem Kapital, das sie jederzeit wieder auffüllen können. Unseren Schülern raten wir stets dazu, eine längere Testphase zu nutzen, um alle Dynamiken der Märkte kennenzulernen und die eigene Profit-Rate steigern zu können. Erst bei dauerhaftem Erfolg im Demo empfehlen wir den Wechsel zum Live-Trading.

Erfahrene Trader können direkt mit einem Live-Konto starten, um echte Gewinne zu erzielen. Dafür müssen sie echtes Geld einzahlen. Wie viel Eigenkapital für das DAX CFD Trading benötigt wird, ist vom aktuellen Wert des DAX, vom Hebel und von der geforderten Margin abhängig.
Mein Experten-Tipp: nur 1-2 % des Startkapitals auf eine Position

Im Trading gilt die Grundregel, dass man nicht sein ganzes Kapital auf eine Karte setzen sollte. Stattdessen ist es wichtig, das Risiko auf mehrere Schultern zu verteilen. Daher halte auch ich mich an die 1-2 %-Regel, die besagt, dass nicht mehr als 1-2 % des Startkapitals in einen einzelnen Trade fließen sollten. Kommt es nämlich dort zu einem Verlust, ist dieser separiert und auf das Gesamtportfolio gesehen verkraftbar.
Schritt 4: Trading-Strategie anwenden und Trade planen
Entscheide, ob du eine Short- oder Long-Position eingehen möchtest. Gehst du von fallenden DAX-Kursen aus, ist „Short“ (verkaufen) die Wahl. Denkst du hingegen, dass der DAX steigen wird, gehst du „Long“ (kaufen). Plane deine Trades im Voraus, indem du Analysetools verwendest, um Unterstützungs- und Widerstandsniveaus sowie mögliche Einstiegs- und Ausstiegspunkte zu identifizieren. Für die Umsetzung solcher Strategien gibt es in der Trading-Software eine Reihe an Indikatoren, u. a. Pivot Points, Gleitende Durchschnitte, RSI und Fibonacci Retracements.

Schritt 5: Trade eröffnen
Sobald ein entsprechendes Setup eintritt, eröffnest du den Trade. Wähle dazu den DAX-CFD aus und ob du ihn verkaufen oder kaufen möchtest.
Unser Profi-Tipp: Nutze die Stop- und Limit-Funktionen, um zuvor definierte Gewinn- und Verlustgrenzen abzusichern. Diese Order-Funktionen greifen automatisch an den definierten Schwellen und sind wichtig, um Gewinne zu sichern (Limit) und Verluste zu begrenzen (Stop).

Schritt 6: Trade beenden
Das Beenden eines Trades ist genauso wichtig wie das Eingehen einer Position. Schließe die Position, wenn die Take-Profit- oder Stop-Loss-Orders ausgelöst wurden oder wenn du eine Veränderung in den Marktbedingungen feststellst, die gegen deine ursprüngliche Handelsannahme spricht.
Was sind DAX CFDs?
DAX CFDs sind komplexe Produkte, die dem Händler in Form eines Differenzkontraktes mit dem Broker einen Preis an steigenden oder fallenden Kursen im deutschen Aktienindex sichern. Per Definition handelt es sich um so genannte Finanzderivate, also Nachbildungen der Kursentwicklung. Die Verträge werden ausschließlich mit einem Broker abgeschlossen und die Käufer erhalten keinen echten Anteil am DAX. Das bietet den Vorteil, dass auch nur Bruchstücke in die Position investiert und dann über einen Hebel (Fremdkapital vom CFD Broker) aufgestockt werden können.

Die Hebelwirkung ist Vorteil und Risiko zugleich. Einerseits ermöglicht sie es, sogar mit dem DAX zu daytraden und mit nur wenig Eigenkapital hohe Gewinne zu erzielen. Andererseits gehst du bei für dich negativer Entwicklung schnell ins Minus und die Position wird womöglich mit Totalverlust geschlossen. Deswegen raten wir als Experten Anfängern immer zu einem vorsichtigen Umgang mit diesem Instrument.
Wie viel Kapital ist notwendig, um DAX CFDs zu handeln?
Dank des Hebels ist CFD-Trading auf den DAX mit einem geringen Eigenkapitaleinsatz möglich.
Notiert der DAX bei 25.000 Punkten, müssten Trader in etwa 25.000 Euro für einen DAX-CFD aufwenden. Steigt der DAX dann im Handel beispielsweise um 100 Punkte, legt der entsprechende Differenzkontrakt 100 Euro im Wert zu. Da 25.000 Euro eine recht hohe Summe sind, arbeiten CFD-Broker mit Hebeln.
Beispiel für DAX CFD Trading mit Hebel aus unserer Praxis
- Ausgangskurs im DAX: 25.000 USD
- Einsatz/Margin: 500 USD
- Hebel: 1:20
- Handelsvolumen: 10.000 USD
- Kursentwicklung: +2 %
- Bruttogewinn: 200 USD
- Nettogewinn: 200 USD – 6 USD Gebühren = 194 USD
- Eigenkapitalrendige: 200 € ÷ 500 € × 100 = 40 %
Dank dieser Hebelfunktion benötigen CFD-Trader nur einen geringen Eigenkapitaleinsatz, denn der Broker stellt einen Großteil des Gegenwertes auf Leihbasis zur Verfügung. Bietet der Broker beispielsweise einen Hebel von 20:1 an, müssten Trader für einen DAX-CFD bei 25.000 Punkten nur 1.250 Euro statt der vollen 25.000 Euro aufwenden. Allerdings müssen sie dafür eine Sicherheitsleistung hinterlegen, die als Margin bezeichnet wird.
Welchen Hebel gibt es bei DAX CFDs?
Der Hebel für DAX CFDs liegt innerhalb der EU bei maximal 1:20, da die hier geltenden ESMA-Regel höheres Leverage verbieten. Broker, die außerhalb der Europäischen Union angesiedelt sind, können durchaus mehr erlauben. Hier sind sogar Hebelwirkungen für den DAX bis 1:100, 1:500 oder 1:1000 möglich. Bei einem unserer außereuropäischen Favoriten, BlackBull Markets, sind beispielsweise 1:100 als DAX Hebel möglich.
Was sind die Top 3 Strategien für das CFD DAX Trading?
Zu beliebten CFD-Strategien für Anfänger zählen unter anderem:
- Trendfolge-Strategie
- Breakout-Strategie
- Kontra-Trend-Strategie
Wer nachhaltig profitabel mit DAX CFDs handeln möchte, ist zwingend auf eine solide Trading-Strategie angewiesen. Ein klarer Leitfaden hilft nicht nur dabei, Gewinne zu maximieren, sondern auch Verluste zu begrenzen. Ein Regelwerk ist vor allem für den disziplinierten und möglichst emotionslosen Umgang mit Verlusten essentiell (Stichwort Exit-Strategie). Dieses kannst du z. B. über ein Trading-Tagebuch verfolgen.
Einige wichtige Eckpunkte einer soliden CFD-Trading-Strategie:
- Sorgfältige Analyse des Assets
- Trendanalyse
- Festlegen von Ein- und Ausstiegszeitpunkten
- Risiko-Management
Trendfolge-Strategie
„The trend is your friend“ zählt zu den bekanntesten Börsenweisheiten. Dieses unter Anlegern beliebte Sprichwort basiert auf der statistisch untermauerten Annahme, dass Börsentrends eher länger Bestand haben, als dass sie enden. Als Experten nutzen wir seit langer Zeit die Trendfolge-Strategie und geben die Grundlagen dafür auch in unseren Coachings weiter. Um den Trend zu bestimmen, nutzen Trader dabei unter anderem technische Indikatoren (z. B. gleitende Durchschnitte). Im Anschluss daran positionieren sie sich durch Short- oder Long-Positionen in die Richtung des Trends.

Die Trendfolge-Strategie eignet sich aus unserer Sicht gut für Anfänger, da sie leicht verständlich ist. Dennoch ist die Identifizierung geeigneter Ein- und Ausstiegszeitpunkte nicht immer einfach. Dementsprechend ist hier Übung erforderlich. In unserer Trading.de-Ausbildung zeigen wir dir sehr konkret, wie man mit der Trendfolge schnell Gewinne erzielt und die Methode im Daytrading auf DAX CFDs anwendet.
Breakout-Strategie
Der Begriff „Breakout“ steht im Börsenfachjargon für eine rapide Kursbewegung, die aus einer gewissen Range ausbricht. Mit der Breakout-Strategie versuchen CFD-Trader, aus diesem Umstand Profit zu schlagen. Dahinter steht die Vermutung, dass ein Breakout-Signal einen neuen Trend einleitet.
Die angesprochene Range ist durch Unterstützungs- und Widerstandszonen eingerahmt. Werden diese Bereiche nach unten gerissen oder nach oben durchbrochen, sind die Anhänger der Breakout-Strategie zur Stelle, um eine entsprechende Position einzugehen. Bricht der Kurs nach oben aus, wird ein Aufwärtstrend angenommen (Chance auf eine Long-Positionierung). Durchbricht das Chartbild hingegen die Unterstützungszone, könnte ein Abwärtstrend folgen (Gelegenheit zur Short-Positionierung).

Ein großer Vorteil dieser Strategie liegt darin, dass sie sowohl in steigenden als auch in fallenden Märkten angewendet werden kann. Außerdem sind die Leitlinien der Breakout-Strategie leicht verständlich. Allerdings ist der Trader nicht vor Fehlsignalen geschützt.
Kontra-Trend-Strategie
Während mit der Trendfolge-Strategie der Trend gehandelt wird, basiert die Kontra-Trend-Strategie auf dem Gegenteil. Im Rahmen dieser Handelsstrategie wird versucht, gegen den Trend des Marktes zu handeln und von Übertreibungen zu profitieren. Um die entsprechenden Umkehrpunkte ausfindig zu machen, werden verschiedene technische Indikatoren herangezogen. Unserer Erfahrung nach sind vor allem der Relative Strength Index (RSI) oder der Stochastik-Indikator die wichtigsten Hilfsmittel.

Nicht zu ignorieren ist das erhöhte Risiko dieser Strategie. Die Erfahrung zeigt, dass Trends an der Börse sehr lange intakt bleiben können. Demnach ist es sehr riskant, sich gegen den Markt zu positionieren. Eine gründliche technische Analyse kann dabei helfen, das Risiko zu begrenzen. Gelingt die erfolgreiche Umsetzung, überzeugt die Kontra-Trend-Strategie allerdings durch hohes Gewinnpotenzial. Wir empfehlen diese Methode eher fortgeschrittenen Händlern.
Tipp: CFD Trading in der Trading.de Ausbildung erlernen
DAX Trading mit CFDs gelingt am besten mit einer passenden Strategie. Mit der Trading.de Ausbildung lernst du auf Basis der Price-Action-Strategie und der Trendfolge risikobasiert Trades auf den DAX und andere Finanzkurse abzusetzen. In acht Modulen erfährst du, wie du ein Trading Mindset entwickelst und erprobst unter unserer Anleitung Trading Strategien im Demokonto. Im Trading Journal siehst du zu jeder Zeit deine Fortschritte.

Beim Kennenlernen bekommst du ein kostenloses Mentoring und Hilfe beim Einrichten der Trading Plattform, so dass du Erfahrung sammeln kannst.
Welche Kosten entstehen beim DAX-CFD Handel?
Beim DAX-CFD Handel fallen primär drei Kosten, die CFD Spreads, die Kommission und die Finanzierung beim Halten über Nacht an. Hier erklären wir dir, um was es sich bei diesen Gebühren handelt.

Spread
Unter dem Begriff Spread versteht man die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Man unterscheidet zwischen fixen und variablen Spreads. Wie es die Namensgebung bereits vermuten lässt, stehen fixe Spreads fest, während der Broker variable Spreads jederzeit verändern kann.
Typischerweise bewegen sich die Spreads beim DAX CFD-Handel im Bereich von ein bis drei Pips (Punkte). Im Klartext: Steht der Deutsche Aktienindex aktuell bei 18.000 Punkten, könnte der Broker die folgenden Kurse ausspielen:
- Kaufkurs: 18.002 Euro
- Verkaufskurs: 18.000 Euro
- Spread: Zwei Punkte (Euro)
In diesem Beispiel ist ersichtlich, dass die Differenz zwischen den beiden Kursen zwei Punkte (Pips) beträgt. Gemessen am Handelsgegenwert und dem potenziellen Gewinn sind diese indirekten Spread-Kosten eher gering. Im vorliegenden Fall entstehen lediglich Kosten in Höhe von 0,011 Prozent.
Kommission
Nicht alle CFD-Broker nutzen Spreads, denn in manchen Fällen wird stattdessen eine Kommission berechnet. Im Regelfall übersteigt diese Gebühr die Kosten eines Spreads. Zum Beispiel kann der Broker ein Fixum pro Trade berechnen (z. B. sechs USD). Aus unserer Sicht sind etwa 3 USD pro Richtung und Lot fair. Bei vielen Brokern kannst du mittlerweile aussuchen, ob du ein eher spreadbasiertes Konto ohne Kommission oder ein kommissionsbasiertes Konto mit niedrigem Spread haben willst.
Tipp: Spread nicht immer günstiger

Ǜber meine Trading-Erfahrung hinweg habe ich schon oft erlebt, dass die Spreads nur auf den ersten Blick günstiger erscheinen, es aber am Ende nicht sind. Hier gilt es, konkret durchzurechnen und sich für die günstigere Option zu entscheiden. Gerade bei Gebühren von nur 2-2,5 USD pro Richtung ist die Chance groß, dass man mit einer solchen Kontooption preislich besser kommt.
Finanzierungszinsen bei Long- und Short-Positionen
Während Spread- oder Kommissionskosten nicht bei jedem Broker anfallen, sondern wahlweise berechnet werden, sind Finanzierungsgebühren bzw. Finanzierungszinsen der Standard. Hierbei handelt es sich um Zinsen, die der CFD-Broker für die Geldleihe via Hebel berechnet.
Gehst du im DAX-CFD-Handel eine Long-Position ein, dann fallen für jede Nacht, in der die Position offen ist, die entsprechenden Finanzierungsgebühren an (Übernachtgebühr). Durchaus üblich ist, dass bei offenen Positionen im Gegenwert von 18.000 Euro etwa drei bis vier Euro pro Nacht erhoben werden. Das ist im Vergleich zu anderen Kosten und auf Dauer gesehen also durchaus teuer. Deshalb raten wir bei CFD Trading immer zu kurzem Halten. Im Daytrading ersparst du dir die Finanzierungszinsen z. B. komplett.
Sofern du dich für den Verkauf von DAX CFDs entscheidest, also eine Short-Position eingehst, erhältst du Zinsen gutgeschrieben. Im Vergleich zur Long-Position sind diese Zinsen aber erheblich geringer.
Fazit: Flexibles Finanzprodukt mit Chance und Risiko
Mit DAX CFDs eröffnet sich die Möglichkeit, von steigenden oder fallenden Notierungen im Deutschen Aktienindex (DAX) zu profitieren. Der Handel mit Differenzkontrakten, wie CFD-Trading auch bezeichnet wird, bietet Tradern dank der Hebelfunktion zahlreiche Vorteile. So muss nicht nur wenig Eigenkapital eingesetzt werden, sondern auch potentielle Gewinne lassen sich multiplizieren. Dennoch darf nicht verschwiegen werden, dass es sich bei CFDs um komplexe und risikoreiche Finanzprodukte handelt. Die Hebelwirkung wirkt nämlich nicht nur auf Gewinne, sondern auch auf Verluste. Eine solide Handelsstrategie mit einem angemessenen Risiko-Management ist daher unerlässlich.
FAQ: Meistgestellte Fragen zum Trading von DAX-CFDs
Was ist der DAX?
Der DAX, kurz für deutscher Aktienindex, ist eine Liste der 40 am besten performenden Börsenunternehmen in Deutschland bzw. an der Frankfurter Wertpapierbörse. Der Index ist damit eine Art Messstation für die deutsche Wirtschaft, kann gleichzeitig aber auch als CFD gehandelt werden.
Wie wird der Preis von einem DAX-CFD bestimmt?
Ein DAX CFD spiegelt den aktuellen Preis des Index im Verhältnis von 1:1 wider, bildet ihn aber immer nur nach. Das bedeutet, dass der Preis eines DAX CFDs bei einer DAX-Notierung von 25.000 Punkten in etwa 25.000 Euro beträgt. Die Hebelwirkung ermöglicht es Tradern, mit wesentlich geringerem Eigenkapitaleinsatz zu handeln.
Wie beeinflusst der Hebel den Handel mit DAX-CFDs?
Der Hebel beeinflusst den Handel mit DAX-CFDs so, dass er durch den Zuschuss von Fremdkapital die Positionsgröße deutlich erhöht. Während die Trader nur eine Margin von einem Anteil hinterlegen, stockt der Broker diese Sicherheitseinlage mit weiteren Anteilen, z. B. im Verhältnis 1:5 oder 1:20, auf. Durch diesen Umstand lässt sich das Gewinnpotenzial deutlich vergrößern. Im Umkehrschluss sind allerdings auch die Verluste gehebelt, sodass erhebliche Verluste entstehen können.