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Sie suchen ein Finanzprodukt, mit dem Sie bereits mit geringem Kapitaleinsatz in heimischen Gefilden auf Rendite-Jagd gehen können? Außerdem möchten Sie auch in fallenden Märkten die Möglichkeit haben, hohe Gewinne einzufahren?

Dann sollten Sie sich mit DAX CFD-Trading beschäftigen. Wenn Sie DAX CFDs traden, können Sie aus der Kursentwicklung des Deutschen Aktienindex (DAX) Profit schlagen – und zwar unabhängig davon, ob der DAX steigt oder fällt. Trotz aller Chancen beinhaltet der Handel mit CFDs auch erhebliche Risiken.

Erfahren Sie jetzt, was sich hinter DAX CFD-Trading verbirgt, wie auch Sie DAX CFDs traden können und lesen Sie, welche Risiken bestehen. Erhalten Sie außerdem Einblicke in gängige Handelsstrategien erfahrener Trader.

Das Wichtigste im Überblick:

  • DAX CFDs ermöglichen es Ihnen, von der zukünftigen Kursentwicklung des Deutschen Aktienindex (DAX) zu profitieren
  • Sie können sowohl auf steigende als auch fallende Notierungen spekulieren, sodass immer –unabhängig von der vorherrschenden Marktrichtung – Gewinnpotenzial besteht
  • Durch die Hebelwirkung ist CFD-Trading bereits mit wenig Eigenkapital möglich. Der Hebel kann Gewinne maximieren. Allerdings besteht auch ein hohes Verlustrisiko
  • Beliebte Strategien sind die Trendfolge-Strategie, Breakout-Strategie oder die Kontra-Trend-Strategie
  • Achten Sie auf die Auswahl eines geeigneten Brokers, der seriös und sicher ist, sowie faire Gebühren aufweist
  • Im kostenlosen Demokonto können Sie nicht nur risikolos erste Erfahrungen im DAX CFD-Trading sammeln

Was sind DAX CFDs?

Hinter der Abkürzung CFD verbirgt sich der englische Terminus „Contract for Difference“ – ins Deutsche übersetzt: Differenzvertrag. Mit diesem komplexen Finanzinstrument haben Sie die Möglichkeit, eine Wette auf steigende oder fallende Kurse eines Basiswertes einzugehen. Zu den beliebtesten Basiswerten zählen vor allem Indizes, wie beispielsweise der Deutsche Aktienindex (DAX).

Mit DAX CFDs handeln Sie also die zukünftige Marktentwicklung des DAX. Differenzkontrakte auf den Deutschen Aktienindex sind unter Tradern unter anderem deshalb beliebt, da sie sehr einfach funktionieren und der Preis äußerst transparent ist. Wichtig zu wissen: Handeln Sie mit CFDs, dann werden Sie kein Anteilseigner wie dies beispielsweise bei dem Erwerb von Aktien der Fall ist. Sie gehen lediglich eine Kurswette ein.

Spekulative Produkte
Bei CFDs handelt es sich um hochspekulative und risikoreiche Produkte, was vor allem mit der Hebelwirkung zusammenhängt. Daher ist es zwingend erforderlich, sich gründlich über diese komplexen Finanzinstrumente zu informieren.

Wie viel Kapital ist notwendig, um DAX CFDs zu handeln?

Wer sich die Mechanismen hinter der Preisbildung eines CFDs betrachtet, der könnte auf die Idee kommen, dass der Handel von Differenzkontrakten nur mit viel Eigenkapital möglich ist. Dabei ist das Gegenteil der Fall, denn dank Hebel ist CFD-Trading mit einem geringen Eigenkapitaleinsatz möglich.

Zunächst müssen Sie wissen, wie die Preise von CFDs zustandekommen. Die Basis für den Kurs bzw. Preis der Index-CFDs bildet immer der jeweilige Basiswert bzw. Index, denn Differenzkontrakte spiegeln den aktuellen Preis im Verhältnis von 1:1 wider. Anbei ein Praxisbeispiel zum besseren Verständnis: Notiert der DAX bei 18.000 Punkten, müssten Sie in etwa 18.000 Euro für ein DAX-CFD aufwenden. Steigt der DAX dann im Handel beispielsweise um 100 Punkte, legt der entsprechende Differenzkontrakt 100 Euro im Wert zu.

Da 18.000 Euro eine durchaus respektable Summe sind, die nicht jedermann für eine Position aufbringen kann oder möchte, arbeiten CFD-Broker mit Hebeln. Dank dieser Hebelfunktion benötigen Sie als CFD-Trader einen nur geringen Eigenkapitaleinsatz, denn der Broker stellt Ihnen einen Großteil des Gegenwertes auf Leihbasis zur Verfügung. Bietet der Broker Ihnen beispielsweise einen Hebel von 20:1 an, müssten Sie für einen DAX-CFD bei 18.000 Punkten nur 900 Euro statt der vollen 18.000 Euro aufwenden. Allerdings müssen Sie dafür eine Sicherheitsleistung hinterlegen, die als Margin bezeichnet wird.

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Long vs. Short: Sogar Kursverluste im DAX können Ihnen Gewinn einspielen

Eine Besonderheit von Differenzkontrakten besteht darin, dass Sie sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse spekulieren können. Dieser Umstand bietet Tradern eine gewisse Flexibilität, da unabhängig vom aktuellen Marktsentiment Gewinnmöglichkeiten bestehen. In diesem Zusammenhang ist immer wieder von „Long“ und „Short“ die Rede. Die Verwendung dieser Begriffe beschreibt die Positionierung des Traders.

Setzen Sie auf steigende DAX-Notierungen, dann gehen Sie mit dem Kauf eine Long-Position ein. Mit einer Short-Position setzen Sie hingegen durch Verkauf auf einen fallenden DAX. Bewahrheitet sich Ihre Prognose, streichen Sie einen Gewinn ein. Wichtig: Läuft der Index gegen Ihre Prognose, erleiden Sie in beiden Fällen einen Verlust. Und noch wichtiger: Gewinne und Verluste werden nach dem Gesamtwert einer Position berechnet – nicht nach der hinterlegten Margin!

Fluch und Segen zugleich: Hebel im DAX-CFD-Trading

CFDs gehören zu den sogenannten Hebelprodukten, die durch den Hebel mit hohem Risiko einhergehen. Die Hebelwirkung (Leverage) bietet Ihnen die Möglichkeit, Differenzkontrakte mit einem geringen Einsatz von eigenem Kapital zu traden. Trader sind dadurch in der Lage, eine größere Position zu handeln, als es ihr eigenes Kapital zulassen würde.

Sofern Sie mit Hebel handeln, müssen Sie eine Sicherheitsleistung (Margin) hinterlegen. Diese Margin beläuft sich in der Regel nur auf einen Bruchteil des Wertes der gesamten Position. Die Anforderungen an die Sicherheitsleistung werden vom Broker festgelegt. Aufgepasst: Verläuft die DAX-Kursentwicklung gegen Ihre Position, könnte ein Margin-Call die Folge sein. In diesem Fall reicht das Ihrerseits bereitgestellte Kapital nicht mehr aus, damit Sie Ihre Margin-Verpflichtung erfüllen können. Die automatische Schließung einer Position kann die Folge sein.

Wichtig zu wissen ist, dass der Hebel sowohl Gewinne als auch Verluste maximieren kann. Ein gutes Risiko-Management ist daher essentiell. Vor allem, weil Verluste im CFD-Handel Ihre Einlage übersteigen können.

So traden Sie DAX CFDs: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Bevor Sie mit dem CFD-Handel beginnen, sollten Sie CFD-Trading samt seiner Besonderheiten grundsätzlich verstanden haben. Viele Broker bieten Ihnen zudem die Möglichkeit, risikofrei mit einem kostenlosen Demokonto erste Erfahrungen im DAX-CFD-Trading zu sammeln. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um die Funktionen Ihres Handelskontos kennenzulernen und Ihre Handelsstrategie zu entwickeln und/oder auf Herz und Nieren zu testen.

  1. Wählen Sie einen geeigneten CFD-Broker aus, bei dem Sie Ihr Handelskonto eröffnen können. Da die Auswahl an Anbietern groß ist, finden Sie im folgenden Kapitel „Bei welchen Brokern kann man DAX CFDs traden“ eine Hilfestellung. Im Anmeldeprozess werden nicht nur Ihre persönlichen Daten abgefragt, sondern auch Ihre bisherigen Handelskenntnisse spielen eine Rolle. Regulierte Broker sind verpflichtet, eine Identifizierung durchzuführen. Dies stellt sicher, dass Sie auch wirklich die Person sind, die Sie vorgeben zu sein. Sie können diese Legitimation z.B. bequem per Video-Chat von zu Hause ausführen.
  2. Zahlen Sie Geld auf Ihr Handelskonto ein. Wie viel Eigenkapital Sie konkret benötigen, ist vom aktuellen Wert des DAX, vom Hebel und von der geforderten Margin abhängig.
  3. Entscheiden Sie, ob Sie eine Short- oder Long-Position eingehen möchten. Gehen Sie von fallenden DAX-Kursen aus, ist „Short“ (verkaufen) Ihre Wahl. Denken Sie hingegen, dass der DAX steigen wird, gehen Sie „Long“ (kaufen).
  4. Nutzen Sie die Stop- und Limit-Funktionen, um Ihre zuvor definierten Gewinn- und Verlustgrenzen abzusichern. Diese Order-Funktionen greifen automatisch an den definierten Schwellen und sind wichtig, um Ihre Gewinne zu sichern (Limit) und Verluste zu begrenzen (Stop).

Bei welchen Brokern kann man DAX CFDs traden?

Die Auswahl an Plattformen für das DAX CFD-Trading ist groß. Daher ist es nicht verwunderlich, dass gerade Einsteiger mit dem großen Anbieter-Angebot überfordert sind. Wichtig ist, dass Sie einen seriösen und sicheren Broker auswählen. Diesen erkennen Sie unter anderem daran, dass der Anbieter von einer staatlichen Finanzierungsbehörde lizenziert und durch staatliche Institutionen (z. B. BaFin) reguliert ist.

Auch sollten Sie auf eine günstige Gebührenstruktur achten, da sich die Kosten für das DAX CFD-Trading negativ auf Ihre Rendite auswirken. Ferner sollten Ihre Ein- und Auszahlungen schnell abgewickelt werden und die Handelsplattform muss stabil und zuverlässig laufen. Tauchen Fragen oder Probleme auf, ist ein gut erreichbarer Kunden-Support in deutscher Sprache unerlässlich. Ein kostenloses Demokonto zum Paper-Trading sollte auch verfügbar sein.

Anbei finden Sie eine Auswahl geeigneter Broker, mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben:

  • XTB
  • GBE Brokers
  • eToro

XTB: Die beste Wahl für DAX-CFD-Trading

Wir haben für unsere Plattform diverse Broker getestet, mit denen Sie CFDs auf Leitindizes wie den DAX handeln können. Dabei gehört XTB für zu unseren klaren Favoriten. Der Broker hat eine BaFin-Lizenz und wird von der KNF reguliert, ist also sicher und zuverlässig.

CFD-Trading gehört dabei zu den Hauptfunktionen von XTB. Sie können im Rahmen des Tradings beim XTB Broker entweder über die hauseigene Trading-Plattform xStation 5 handeln oder die Plattformen MetaTrader 4 und Agena Trader nutzen.

Vorteile

  • Mehrere Trading-Plattformen zur Auswahl
  • Faire Handelsgebühren
  • Hebel maximal 1:30 für EU-Kunden
  • Demokonto
  • Hohe Sicherheit dank BaFin und KNF-Regulierung
  • Mehr als 5.800 Finanzinstrumente

Nachteile

  • Etwas hohe Auszahlungsgebühr

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GBE Brokers: Guter CFD Broker mit Leitindex CFDs

Es gibt am Markt eine Reihe von CFD-Brokern, die Leitindizes als entsprechende Basiswerte zur Verfügung stellen. Somit können Sie dort die entsprechenden Leitindex-CFDs wie DAX-CFDs handeln.

Da jedoch nahezu jeder CFD Broker mindestens DAX-CFDs anbietet, kommt es beim Vergleich der Anbieter noch auf die weiteren Leistungen und Eigenschaften an. Unserer Ansicht nach gehört insbesondere GBE Brokers momentan zu den besten CFD Brokern mit Leitindex CFDs.

Vorteile

  • MetaTrader 4 und 5 als Trading-Plattform
  • Handelsgebühren von lediglich 0.8 Pips bei DAX-CFDs und keine Kommissionen
  • Zahlreiche Funktionen, beispielsweise Kursalarme
  • Kompetenter, deutschsprachiger Kundensupport
  • Hohe Sicherheit dank BaFin und CySEC Regulierung

Nachteile

  • Auswahl an Assets mit 500 CFDs eher klein
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eToro: Gute Alternative

Eine Alternative zu XTB und GBE Brokers stellt eToro dar. Die Plattform ist zwar in erster Linie für Social Trading bekannt, Sie können hier aber auch DAX CFDs traden.

Vorteile

  • Mehrfach regulierter Broker (FCA, CySEC)
  • Multi-Asset Broker
  • Viele CFDs zum Investieren, neben Indizes wie dem DAX auch viel Krypto
  • Sehr gute Trading-Tools
  • Keine Einzahlungs- und Trading-Gebühren für CFDs

Nachteile

  • Support manchmal etwas langsam
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76 % der Privatanleger verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Sie sollten sich überlegen, ob Sie das hohe Risiko, Ihr Geld zu verlieren, eingehen können.

Welche Strategien existieren im CFD-Trading?

Wer nachhaltig profitabel mit DAX CFDs handeln möchte, der ist zwingend auf eine solide Trading-Strategie angewiesen. Eine klarer Leitfaden hilft nicht nur dabei, Gewinne zu maximieren, sondern auch Verluste zu begrenzen. Ein klares Regelwerk ist vor allem für den disziplinierten und möglichst emotionslosen Umgang mit Verlusten essentiell (Stichwort Exit-Strategie).

Einige wichtige Eckpunkte einer soliden CFD-Trading-Strategie:

  • Sorgfältige Analyse des Assets
  • Trendanalyse
  • Festlegen von Ein- und Ausstiegszeitpunkten
  • Risiko-Management

Als Einsteiger im DAX CFD Trading können Sie sich an vorhandenen Handelsstrategien orientieren. Zu einem späteren Zeitpunkt können Sie Abwandlungen vornehmen oder gar eigene Strategien entwickeln. Zu beliebten CFD-Strategien für Anfänger zählen unter anderem:

  • Trendfolge-Strategie
  • Breakout-Strategie
  • Kontra-Trend-Strategie
Nutzen Sie ein Demokonto
Bevor Sie eine dieser Strategien im Echtgeldkonto umsetzen, sollten Sie Ihre ersten Versuche im kostenlosen Demokonto Ihres Brokers durchführen. Hier handeln Sie in einem realistischen Umfeld, aber ohne Gefahr, Ihr Kapital zu verlieren.

Trendfolge-Strategie

„The trend is your friend“ zählt zu den bekanntesten Börsenweisheiten. Dieses unter Anlegern beliebte Sprichwort basiert auf der statistisch untermauerten Annahme, dass Börsentrends eher länger Bestand haben, als dass sie enden. Anhänger der beliebten Trendfolge-Strategie versuchen daher, einen Trend zu identifizieren und ihm dann zu folgen. Um den Trend zu bestimmen, nutzen Trader unter anderem technische Indikatoren (z. B. gleitende Durchschnitte). Im Anschluss daran positionieren sie sich durch Short- oder Long-Positionen in die Richtung des Trends.

Die Trendfolge-Strategie eignet sich gut für Anfänger, da sie leicht verständlich ist. Dennoch ist die Identifizierung geeigneter Ein- und Ausstiegszeitpunkte nicht einfach. Dementsprechend ist hier Übung erforderlich. Auch hier wieder der Hinweis: Im Demokonto sammeln Sie risikofrei die entsprechende Erfahrung.

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Breakout-Strategie

Der Begriff „Breakout“ steht im Börsenfachjargon für eine rapide Kursbewegung, die aus einer gewissen Range ausbricht. Mit der Breakout-Strategie versuchen CFD-Trader, aus diesem Umstand Profit zu schlagen. Dahinter steht die Vermutung, dass ein Breakout-Signal einen neuen Trend einleitet.

Die angesprochene Range ist durch Unterstützungs- und Widerstandszonen eingerahmt. Werden diese Bereiche nach unten gerissen oder nach oben durchbrochen, sind die Anhänger der Breakout-Strategie zur Stelle, um eine entsprechende Position einzugehen. Bricht der Kurs nach oben aus, wird ein Aufwärtstrend angenommen (Chance auf eine Long-Positionierung). Durchbricht das Chartbild hingegen die Unterstützungszone, könnte ein Abwärtstrend folgen (Gelegenheit zur Short-Positionierung).

Ein großer Vorteil dieser Strategie liegt darin, dass sie sowohl in steigenden als auch in fallenden Märkten angewendet werden kann. Außerdem sind die Leitlinien der Breakout-Strategie leicht verständlich. Allerdings ist der Trader nicht vor Fehlsignalen geschützt.

Kontra-Trend-Strategie

Während mit der Trendfolge-Strategie der Trend gehandelt wird, basiert die Kontra-Trend-Strategie auf dem Gegenteil. Im Rahmen dieser Handelsstrategie wird versucht, gegen den Trend des Marktes zu handeln und von Übertreibungen zu profitieren. Um die entsprechenden Umkehrpunkte ausfindig zu machen, werden verschiedene technische Indikatoren herangezogen. Darunter fallen zum Beispiel der Relative Strength Index (RSI) oder der Stochastik-Indikator.

Nicht zu verachten ist das erhöhte Risiko dieser Strategie. Die Erfahrung zeigt, dass Trends an der Börse sehr lange intakt bleiben können. Demnach ist es sehr riskant, sich gegen den Markt zu positionieren. Eine gründliche technische Analyse kann dabei helfen, das Risiko zu begrenzen. Gelingt die erfolgreiche Umsetzung, überzeugt die Kontra-Trend-Strategie allerdings durch hohes Gewinnpotenzial.

Welche Kosten entstehen beim DAX-CFD Handel?

Wie beim Handel mit Aktien, Fonds und ETFs entstehen auch beim Trading mit CFDs Gebühren, die Ihre Rendite schmälern. Zumeist handelt es sich dabei um die folgenden drei Kostenfaktoren, die jedoch nicht bei jedem CFD-Broker tatsächlich anfallen müssen:

Spread

Unter dem Begriff Spread versteht sich die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Man unterscheidet zwischen fixen und variablen Spreads. Wie es die Namensgebung bereits vermuten lässt, stehen fixe Spreads fest, während der Broker variable Spreads jederzeit verändern kann.

Typischerweise bewegen sich die Spreads beim DAX CFD-Handel im Bereich von ein bis drei Pips (Punkte). Im Klartext: Steht der Deutsche Aktienindex aktuell bei 18.000 Punkten, könnte der Broker die folgenden Kurse ausspielen:

  • Kaufkurs: 18.002 Euro
  • Verkaufskurs: 18.000 Euro
  • Spread: Zwei Punkte (Euro)

In diesem Beispiel ist ersichtlich, dass die Differenz zwischen den beiden Kursen zwei Punkte (Pips) beträgt. Gemessen am Handelsgegenwert und dem potenziellen Gewinn sind diese indirekten Spread-Kosten eher gering. Im vorliegenden Fall entstehen lediglich Kosten in Höhe von 0,011 Prozent.

Kommission

Nicht alle CFD-Broker nutzen Spreads, denn in manchen Fällen wird stattdessen eine Kommission berechnet. Im Regelfall übersteigt diese Gebühr die Kosten eines Spreads. Zum Beispiel kann der Broker ein Fixum pro Trade berechnen (z. B. sechs Euro). Diese Mehrkosten schlagen vor allem bei reger Handelsaktivität zu Buche, weshalb Sie sich in diesem Fall für einen Broker entscheiden sollten, der über den Spread abrechnet und keine Kommission verlangt.

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Finanzierungszinsen bei Long- und Short-Positionen

Während Spread- oder Kommissionskosten nicht bei jedem Broker anfallen, sondern wahlweise berechnet werden, sind Finanzierungsgebühren bzw. Finanzierungszinsen die Regel. Hierbei handelt es sich um Zinsen, die Ihnen der CFD-Broker für die Geldleihe via Hebel berechnet.

Gehen Sie im DAX-CFD-Handel eine Long-Position ein, dann fallen für jede Nacht, in der die Position offen ist, die entsprechenden Finanzierungsgebühren an (Übernachtgebühr). Durchaus üblich ist, dass bei offenen Positionen im Gegenwert von 18.000 Euro etwa drei bis vier Euro pro Nacht anfallen. Sofern Ihre Long-Position einen Monat offen ist, können also durchaus Kosten in relevanter Höhe entstehen.

Sofern Sie sich für den Verkauf von DAX CFDs entscheiden, also eine Short-Position eingehen, erhalten Sie hingegen Zinsen gutgeschrieben. Im Vergleich zur Long-Position sind diese Zinsen aber erheblich geringer.

Prüfen Sie Ihren Broker
Diese Kosten/Zinsen variieren je nach Broker und Index. Da sich die Höhe der Gebühren verändern kann, ist es empfehlenswert, sich regelmäßig über die Rollover-Gebühren des eigenen Brokers zu informieren.

Fazit: Flexibles Finanzprodukt mit Chance und Risiko

Mit DAX CFDs eröffnet sich Ihnen die Möglichkeit, von steigenden oder fallenden Notierungen im Deutschen Aktienindex (DAX) zu profitieren. Der Handel mit Differenzkontrakten, wie CFD-Trading auch bezeichnet wird, bietet Tradern dank der Hebelfunktion zahlreiche Vorteile. So muss nicht nur wenig Eigenkapital eingesetzt werden, sondern auch potentielle Gewinne lassen sich multiplizieren. Dennoch darf nicht verschwiegen werden, dass es sich bei CFDs um komplexe und risikoreiche Finanzprodukte handelt. Die Hebelwirkung wirkt nämlich nicht nur auf Gewinne, sondern auch auf Verluste. Eine solide Handelsstrategie mit einem angemessenen Risiko-Management ist daher unerlässlich.

Wie bei jeder Geldanlage sollten Sie auch beim DAX CFD-Trading die Kosten im Blick behalten. Während Spreadkosten meistens gering ausfallen, sind die Gebühren für Kommission höher. Welche Gebührenarten verlangt werden, variiert von Broker zu Broker. Hingegen ist allen gemein, dass Finanzierungszinsen bei Long-Positionen anfallen. Je nach Laufzeit der Positionen können Kosten in relevanter Höhe entstehen.

Bei der Wahl des richtigen CFD-Brokers sind neben den Handelsgebühren noch weitere Facetten zu berücksichtigen. Achten Sie unbedingt auf einen seriösen und sicheren Anbieter, der durch staatliche Institutionen lizensiert bzw. reguliert ist. Außerdem sollte Ihnen bei Fragen und Problemen ein deutschsprachiger Support zur Verfügung stehen.

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FAQ: Meistgestellte Fragen zum Trading von DAX-CFDs

Was ist der DAX?

Beim DAX handelt es sich um die Abkürzung für den Deutschen Aktienindex. Der DAX gilt als der größte und bedeutendste deutsche Aktienindex und wird an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Der Index enthält die 40 größten und liquidesten Unternehmen des deutschen Aktienmarktes. Zu den prominentesten Vertretern zählen Allianz, Siemens oder die DHL Group (ehemals Deutsche Post AG).

Wie wird der Preis von einem DAX-CFD bestimmt?

Ein DAX CFD spiegelt den aktuellen Wert des Index im Verhältnis von 1:1 wider. Dies bedeutet, dass der Preis eines DAX CFDs bei einer DAX-Notierung von 18.000 Punkten in etwa 18.000 Euro beträgt. Das heißt jedoch nicht, dass Sie für das DAX CFD-Trading die vollständige Summe eines CFDs aufbringen müssen. Die Hebelwirkung ermöglicht es Tradern nämlich, mit wesentlich geringerem Eigenkapitaleinsatz zu handeln.

Wie beeinflusst der Hebel den Handel mit DAX-CFDs?

Durch den Hebel haben Trader die Möglichkeit, mit einem geringen Kapitaleinsatz einen höheren Gegenwert im Markt zu handeln. Durch diesen Umstand lässt sich das Gewinnpotenzial deutlich vergrößern. Im Umkehrschluss sind allerdings auch die Verluste gehebelt, sodass erhebliche Verluste entstehen können. Wichtig ist zudem, dass Gewinne und Verluste immer vom Gesamtwert einer Position berechnet werden (nicht nur von dem eigenen Einsatz!).

Was ist die Margin?

Bei der Margin handelt es sich um eine Sicherheitsleistung, die Sie beim Broker hinterlegen müssen. Mit diesem Geldbetrag sichert sich der Broker gegen potenzielle Verluste ab. Nur mit dieser Margin ist es Ihnen möglich, eine Position in einem Contract for Difference (CFD) einzugehen bzw. diese zu halten. Die Margin wird prozentual angegeben und beträgt üblicherweise zwischen 5 und 25 Prozent.

Andre Witzel
Andre Witzel ist selbstständiger Trader und der Gründer von Trading.de. Er teilt seine Strategien und Methoden mit meinen Lesern. Er weiß genau welche Fehler Anfänger machen und kann ihnen die besten Tipps geben. Lernen Sie von seinen Erlebnissen auf Trading.de.
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