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Bei der technischen Analyse handelt es sich um eine Methode, mit deren Hilfe man Chartmuster und verschiedene Muster von Kauf- und Umsatzverläufen genauer betrachtet. Hieran lässt sich im besten Fall eine Kursprognose erstellen und ein Trend herausarbeiten. Da sich die Analysten dabei im Wesentlichen auf die Kurse konzentrieren, wird die technische Analyse auch Chartanalyse genannt.

In diesem Artikel zeige ich Ihnen, wie man bei dieser Methode mit den Kursdaten umgeht und welche Vor- und Nachteile dieser Ansatz hat. Zudem stelle ich Ihnen die notwendigen Chartarten ebenso wie Indikatoren und wichtige Kursverlaufsmuster vor. Weiterhin erfahren Sie mehr über die besten Tools und Broker für die Chartanalyse. Wir werden außerdem einen kurzen Vergleich zur fundamentalen Finanzanalyse ziehen.

Alles Wichtige zur technischen Analyse in Kürze

  • Bei der technischen Analyse blicken die Trader ausschließlich auf die Charts
  • Durch Indikatoren, Signale und Chartmuster lässt sich eine Aktienkursprognose erstellen
  • Mit der Chartanalyse setzt man vor allem auf kurzfristige Investments, z. B. beim Daytrading und Scalping
  • Alle wichtigen Tools für die Charttechnik finden Sie bei Ihrem Online Broker

Definition: Was ist die Technische Analyse?

Technische Analyse mit Indikatoren bei XTB
Chart für technische Analyse bei XTB mit Indikatoren wie Bollinger Bändern und Fibonacci Retracements

Die technische Analyse betrachtet detailliert die Charts und entnimmt gewissen Formationen und Indikatoren eine zukünftige Kursentwicklung. Diese Aktienkursprognose wird meist für ein kurzzeitiges Investment, bspw. über CFDs verwendet. Die Trader erkennen mit der Charttechnik, wo sich eine Trendumkehr ankündigt und platzieren Ihr Geld an diesem Scheitelpunkt in den Markt. Genutzt wird die Methode u. a. für Daytrading, Swing Trading und Scalping.

Diese Art der Aktienanalyse baut dabei auf der Dow Theorie auf. Benannt nach dem Investmentpionier Charles Dow, geht sie davon aus, dass alle Trends bereits in den Charts vorhanden sind. Sie spiegeln die Psychologie der Marktteilnehmer wieder und stellen z. B. ängstliches Tradingverhalten oder Enthusiasmus in Bezug auf ein Wertpapier dar. Somit kann man über diverse Hilfsmittel Kursbewegungen vorhersagen.

Vor- und Nachteile der technischen Analyse

Bevor Sie als Anfänger in die Chartanalyse einsteigen, sollten Sie sich eine grundsätzliche Einführung zu den Grundlagen durchlesen und den Vergleich mit der Fundamentalanalyse wagen. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Die technische Analyse ist vor allem aufgrund des großen Hilfsmittel-Angebots bei Brokern sehr praktisch. Sie sollten jedoch auch die Risiken im Hinterkopf behalten.

Hier sind Pro und Contra einer solchen Aktienanalyse:

Vorteile der technischen Analyse

  • Anleger kommen zu einer schnellen Kursprognose durch technische Indikatoren
  • Perfekt für den kurzfristigen Handel geeignet
  • Breite Auswahl an Werkzeugen und Hilfsmitteln
  • Sie können die Aktienanalyse bequem an jedem Ort der Welt vornehmen
  • Die meisten Broker bieten sehr umfangreiche Tools, um die Aktien technisch zu analysieren

Nachteile der technischen Analyse

  • Die technische Analyse setzt viele Grundlagen voraus
  • Fehlinterpretationen von Indikatoren und Signalen sind keine Seltenheit
  • Gerade im sehr kurzen Trading bestehen große Risiken, einen Verlust zu erleiden
  • Die technische Analyse ist nur bedingt für einen langfristigen Portfolio-Aufbau geeignet
  • Teilweise benötigen Sie zusätzliche Trading-Software, für welche weitere Kosten anfallen.

Wie funktioniert eine technische Analyse?

Die Idee hinter technischen Analyse basiert darauf, dass die Trends und Kursentwicklungen im Prinzip schon im Chart enthalten sind. Gehen wir einmal davon aus, dass die Preisentwicklung nichts weiter als ein Kampf zwischen Angebot und Nachfrage, den Bullen und den Bären ist. Die einen wollen die Kurse hoch halten, die anderen günstig einkaufen.

Für wie viel Geld die statistische Masse der Käufer und Verkäufer nun bereit ist, in einen Wert zu investieren bzw. ihn abzugeben, hängt von der Psychologie ab – wir können diese auch als Erwartung bezeichnen. Gehen Anleger so bei einer Aktie davon aus, dass das Unternehmen in naher Zukunft an Relevanz gewinnt, werden Sie mehr für die Aktie bezahlen. Ist die Einstellung kritisch, können die Market Maker nicht so viel verlangen. Daneben spielen natürlich viele andere Faktoren wie das Zinsniveau, die allgemeine Konjunktur und Nachrichten eine Rolle für die Preisentwicklung.

Technische Analyse von Chart

Das Gerangel um die Preise kann man nun über die Charts sichtbar machen. Es sind vor allem die Candlestick-Bilder, welche Ihnen aufzeigen, welche Preisanfragen es innerhalb eines bestimmten Zeitraumes gab. So erkennen Sie, wo sich Widerstände gegen zu hohe Preise und Unterstützungen gegen zu niedrige Preise bilden. Diese Rahmen können als Spielraum angesehen werden, innerhalb dessen der technische Trader agiert.

Candlesticks auf den Charts bei Freedom24
Candlesticks: Je nach Farbe der Kerzen zeigt das obere Niveau den Schlusspreis (grün) oder den Eröffnungspreis (rot) an. Die Kerzendochte oder Schatten machen die Preishochs und -tiefs im Zeitraum kenntlich (Screenshot: Freedom24)

Brechen die Märkte aus diesem Rahmen aus, wird der Trader in der Regel aktiv. Er erkennt hier, dass es aus welchen Gründen auch immer einen Push gibt und die Käufer plötzlich für höhere Preise einkaufen. Dafür muss er nicht einmal die News verfolgen (z. B. positive Quartalszahlen, technologische Durchbrüche usw.), sondern braucht theoretisch nur die Chartmuster und Signale betrachten.

Mein Tipp: Auch wenn man natürlich allein anhand der Chartsignale Kursentwicklungen erkennen kann, sollten Sie nicht im luftleeren Raum agieren. Auf aktuelle Nachrichten zu achten, ist gerade als Anfänger immer eine gute Idee, um Fehlinvestitionen zu vermeiden!

Grundprinzipien der Chartanalyse

Zu den Grundlagen gehört es bei der Chartanalyse, die Trends und die Trendumkehr zu ermitteln. Das Ziel ist es immer, direkt am Anfang einer Kursentwicklung günstig einzusteigen und das Wachstum (bzw. bei Leerverkäufen die negative Bewegung) mitzunehmen. Um diesen Plan umzusetzen, gibt es verschiedene Methoden, die auf der Auswertung der Preisanfragen und Volumen beruhen.

Einstiegssignale für technische Investoren in den kurzen Rücksetzern des Aufwärtstrends
Rot eingekreist die möglichen Einstiegspunkte bei Rücksetzern im Aufwärtstrend (Screenshot: Freedom24)

Wichtig ist es dabei, die Finanzmärkte und ihre Dynamiken von Grund auf zu verstehen. So sollten Sie bedenken, dass sich der Kursverlauf wellenartig ausbreitet und in keinen klaren Trendlinien voranschreitet. Die Rücksetzer sind meist die Grundlage für gewisse Anlageentscheidungen. So steigt man in einem kurzzeitigen Tief des Marktes ein und kann nun vom folgenden Trend bei den Kursen profitieren.

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Verschiedene Methoden erklärt

Das Hauptziel einer jeden Trading-Methode bei der Analyse der Kurscharts ist es, die Marktbewegungen vorherzusagen und entlang der Trendlinien zu investieren. Dabei gibt es verschiedene Techniken, die auf unterschiedlichen Kursdaten basieren. So kann man sich die Volumen der Handelsumsätze anschauen, um einen Überhang von Angebot oder Nachfrage zu erkennen. Andererseits sind Analysen sehr kurzer Verlaufsmuster beim Scalping oder Daytrading für Profis sehr relevant.

Anfängern rate ich dazu, mit dem Swing Trading zu beginnen und sich generell beim Kauf und Verkauf etwas mehr Zeit zu lassen. Im Folgenden zeige ich Ihnen die verschiedenen Methoden im Hinblick auf die Erfahrungs- und Schwierigkeitsstufen:

Einsteigerniveau – Swing Trading

Swing Trading eignet sich sowohl als Hobby als auch als Lernmethode. Da Sie mittelfristig handeln werden, haben Sie Zeit, in Ruhe zu analysieren. Anfänger können sich somit ganz gezielt die Kursverläufe anschauen und schrittweise die richtigen Einstiegspunkte ermitteln.

Die Idee bei dieser Form der Aktienanalyse ist es, bei allen Trends die Highs und Lows oder die Umkehrpunkte bzw. Swings herauszuarbeiten. Diese machen Sie am besten auf Basis bestimmter Formationen und Signale deutlich. Schmale Doji-Kerzen mit langen Ausschlägen können so einen Scheitelpunkt markieren.

Sie führen Ihre Untersuchung meist anhand von Chartmustern durch. Formationen wie Hammer und Shooting Star sind im besonderen hervorzuheben. Zudem können die Levels von Unterstützungen und Widerständen dabei helfen, Trendwenden und Verstärkungen von Trends besser einzuschätzen. Selbst rechnerische Indikatoren sind geeignet, um die Swings bei den Kursbewegungen zu ermitteln – Über Fibonacci Retracements und Pivot Points sichten Sie so gewisse für den Kursverlauf sensible Levels.

Swing High und Swing Lows Beispiel

Swing Trading bedeutet letztlich auch, dass Sie nicht nur long gehen, sondern dem Aktienmarkt mit nach unten folgen. Hierfür benötigen Sie CFDs und können diese über einen Leerverkauf auf eine Short Position setzen. In diesem Fall machen Sie bei sinkenden Marktbewegungen auf den Kurscharts Gewinn.

Für professionelle Swing Trader ist es also das Ziel, bei einem beginnenden wachsenden Trends long einsteigen und am oberen Scheitelpunkt gewinnbringend zu investieren. Dort setzt man dann auch einen Short-Handel über CFDs ein, um jetzt die sinkenden Kursverläufe nach der Trendumkehr mitzunehmen.

Am häufigsten werden sie in der klassischen Analyse die folgenden Hilfsmittel verwenden:

  • Unterstützungen und Widerstände
  • Trendlinien
  • Handelsmuster
  • Candlestick-Muster
  • Fibonacci Retracements
  • Pivot Points
  • Korrelation der Zeitrahmen
  • Korrelation der Währungspaare

Mittleres Niveau – News Trading mit Wirtschaftskalender

Wer relativ wenig Zeit für den Handel hat und sich einen festen Zeitplan zusammenstellen möchte, ist mit dem News Trading gut beraten. Bei dieser Form der Analyse richten Sie sich nach aktuellen bzw. derzeit anstehenden Ereignissen. Die Veröffentlichung von Quartalszahlen von Unternehmen oder die Herausgabe neuer Zinsniveaus durch die Zentralbank sind ein guter Grund für Analysten, um aktiv zu werden.

Preissprung der Nvidia Kurse nach den positiven Quartalszahlen im Mai 2023
Sprung bei den Kursen der Nvidia-Aktie nach der Bekanntgabe sehr positiver Quartalszahlen Ende Mai 2023 (Screenshot: Freedom24)

Was in den nächsten Stunden, Tagen und Wochen wichtig wird, erfahren Sie über den Wirtschaftskalender. Ein solches Tool ist bei den meisten Brokern verfügbar. Die Anleger erhalten Informationen darüber, an welchem Datum es zu einem Sprung bei den Kursen kommen könnte.

Wirtschaftskalender von XTB mit den täglichen Ereignissen
XTB-Wirtschaftskalender zeigt Ihnen die anstehenden Ereignisse an, die relevant für Markt und Kurse sein werden

Nehmen wir einmal an, dass eine AG wie Tesla oder Amazon am Donnerstag ihre Geschäftszahlen nach Börsenschluss veröffentlicht. Sie nehmen sich für diesen Tag frei, widmen sich der Chartanalyse und folgen den aktuellen Kurs- und Umsatzverläufen.

Da vermutlich sehr viele Trader dasselbe im Sinn haben, steigt der Druck am Markt. Werden positive Daten erwartet, so dürften sich die Aktienkurse zuspitzen. Erfüllt sich diese Erwartung dann, werden die Kurse tagsdarauf womöglich explodieren.

Ob das auf das Kursverlaufsmuster wirklich zutrifft, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein Wachstum noch vor der Bekanntgabe der Daten kann auch dazu führen, dass bei Öffnung des Marktes ein Abverkauf stattfindet, um Gewinne einzufahren.

Das A und O ist trotz der Abhängigkeit von den konkreten Zahlen immer die technische Analyse. Sie sollten sich im Zusammenhang mit den anstehenden News so die Kursformationen ansehen, den Relative Stärke Index nutzen, um die Kraft des aktuellen Trends zu ermitteln und das Ganze mit anderen Indikatoren untermauern. Dennoch besteht immer ein gewisses Risiko, dass die News den Kurs nicht in die Richtung beeinflussen wie Sie es wünschen. Sicherheitsmaßnahmen wie Stop Loss sind somit empfehlenswert.

Nutzen Sie die folgenden Tools, um die Kurse nach dem News Trading Prinzip zu analysieren:

  • Korrelation der Zeitrahmen
  • Trendlinien
  • anhängige Aufträge je nach Nachrichtenlage
  • Chart- und Kerzenmuster
  • Relativer Stärke Index
  • Fibonacci Retracements

Fortgeschrittenes Niveau – Intraday Trading oder Daytrading

Die Intraday-Methode bzw. das klassische Daytrading ist eine Strategie, die vor allen Dingen von fortgeschrittenen Händlern verfolgt wird. Hier schaut man sich die Charts eines einzelnen Geschäftstages an und führt die Trades bevorzugt auch nur innerhalb der Geschäftszeiten durch.

Ein präferiertes Szenario wäre hier, dass man sich die Aktien und ihren Kurs am Morgen anschaut. Hier sollte man gewisse Indizien für eine positive Kursentwicklung hervorheben, z. B. gewisse Formationen und Umkehrpunkte. Man steigt nun in den Handel ein, wenn alles bei den Kursverlaufsmustern Kauf-Signale anzeigt. Am Abend verkaufen Sie wieder mit dem Ziel Gewinn mitzunehmen.

Klassischer Intraday Chart von NVIDIA bei Freedom24
Intraday-Chart bei Freedom24

Auf der anderen Seite können Sie auch in den abfallenden Trend investieren. Hierfür sucht man nach Kursen, die einen Gipfelpunkt erreicht haben und leitet nun einen Leerverkauf ein. Über die CFDs ist es ein Leichtes, sich auf sinkende Aktienkurse zu stürzen und mit diesen Positionen Gewinn zu erzielen.

Auf dieser Ebene ist die Analyse sehr viel komplexer. Das gilt auch für die verwendeten Werkzeuge. Wir vernachlässigen die klassische Analyse nicht. Aber darüber hinaus werden weitere fortschrittlichere Werkzeuge eingefügt. Für diese Stufe empfehle ich Ihnen zwei Strategien:

Die klassische Intraday-Strategie mit dem gleitenden Durchschnitt

Daytradern kann ich immer wieder dazu raten, sich mit dem gleitenden Durchschnitt (Moving Average) auseinanderzusetzen. Dieser Indikator bildet ein Mittel aus den direkten Kursen zuvor und zieht sich elegant am Kurs entlang.

Der gleitende Durchschnitt wird durch die vorherigen Hochs und Tiefs einer ausgewählten Periode gebildet. Beim Broker wählen Sie den Zeitraum aus und die Linie wird automatisch in die Charts eingezeichnet.

Gleitender Durchschnitt im Amazon-Chart bei XTB
Gleitender Durchschnitt im Amazon-Tageschart eingezeichnet (Screenshot: XTB)

In der Chartanalyse schaut man sich nun an, an welcher Stelle der Kurs oberhalb des gleitenden Durchschnitts liegt. Dies kann ein Indiz dafür sein, dass der Verlauf weiter nach oben geht und sich der Trend verstärkt. Daneben sollten Sie aber immer auch weitere Indikatoren nutzen, um Ihre Vorhersage zu untermauern. Der Relative Stärke Index sagt so etwas über die Kraft des Verlaufes aus und der Widerstand würde mögliche Gipfelpunkte kennzeichnen. Mit Hilfe der Bollinger Bänder erweitern Sie den gleitenden Durchschnitt um die Standardschwankungen.

  • Handel basiert auf der klassischen Analyse und einigen wenigen Indikatoren wie Volumen, vorheriges Hoch, Tief, ON Hoch/Tief/OR Hoch/Tief
  • Gleitender Durchschnitt bietet ein Mittel, mit dem sich die Stärke des aktuellen Trends vergleichen lässt
  • Der Indikator sollte von weiteren Signalen und Hilfsmitteln unterstützt werden

Profi Intraday-Strategie: Volumenanalyse (VWAP-Indikator) ergänzen

Einen Volumeindikator wie den VWAP der Chartanalyse auf den Intradays hinzuzufügen, verfolgt das Ziel, noch genauere Daten zum Kursverlauf zu erhalten. Bei der Untersuchung schauen Sie sich hier an, welche Handelsumsätze es derzeit gibt und in welche Richtung sie aktuell schwappen.

Der VWAP, kurz für Volume Weighted Average Price, wird meist vom Broker für den Tagesanfang festgelegt – kann aber auch an jeder beliebigen Stelle des Intraday-Charts verankert werden. Im Gegensatz zum gleitenden Durchschnitt achtet dieser Indikator weniger auf den Preis. Stattdessen steht das gehandelte Volumen im Vordergrund.

Volumengewichteter Durchschnittspreis im Intraday Chart bei TradingView
Volumengewichteter Durchschnittspreis VWAP mit Standardabweichung im Intraday Chart bei TradingView

Für die Berechnung ermittelt man zunächst den typischen Preis aus Hoch, Tief und Schlusskurs. Sie bilden den Mittelwert aus den drei Komponenten. Danach multiplizieren Sie das Ergebnis mit dem gehandelten Volumen. Aus den beiden Faktoren ergibt sich ein gewichteter Wert. Das Ganze wird nun für die komplette gewählte Periode wiederholt und der Durchschnitt gebildet. Mit wenigen Klicks macht der Broker das für Sie natürlich automatisch.

Dieses Preis-Volumen-Verhältnis bietet dem Trader vor allem eine Aussage zur Stärke und Richtung der Trends. Liegt der Kursverlauf über dem VWAP, kann das in vielen Fällen als Wachstumsindikator oder Bullen-Überhang gewertet werden. Entsprechend würde man bei solchen Kursverlaufsmustern Kauf-Signale erkennen.

Profi-Level: Mit Scalping Gewinne abschöpfen

Eines vorweg: Für die technische Analyse über Scalping benötigen Sie als Broker reichlich Nerven. Sie zoomen hier sehr tief in die Minutencharts hinein und schauen sich die kleinsten Trends und Kurs-Bewegungen der Aktien an. Auch hier lassen sich nun minimale Signale und Indikatoren verwenden.

Wenn Sie am Markt ein Anzeichen für einen Trendwechsel erkennen, investieren Sie mit den entsprechenden Kursen nach oben oder unten. Sie bleiben dann einige Minuten investiert bis sich Mikro-Gewinne einstellen und veräußern die Position wieder.

Scalp Trading in einem sehr engen Zeitrahmen bei Freedom24
Scalping wird in einem engen Zeitrahmen von beispielsweise nur 5 Minuten ausgeführt (Screenshot: Freedom24)

Das Hauptziel bei dieser Methode ist es, viele kleine Gewinne einzunehmen und diesen Vorgang in einem möglichst kurzen Abschnitt auf den Charts zu wiederholen. Nach etwa ein bis drei Stunden konzentrierter Arbeit sollte sich eine attraktive Summe auf Ihrem Konto angesammelt haben.

Als Indikatoren für diese Form der Chartanalyse eignen sich vor allem:

  • Gleitender Durchschnitte
  • Bollinger Bänder
  • Relative Stärke Index
  • MACD (Moving Average Convergence Divergence)
  • Fibonacci Niveaus
  • Volumenindikatoren

Der Vorteil am Scalping ist, dass Sie bereits nach wenigen Stunden intensiver Arbeit einen stattlichen Gewinn machen. Auf der anderen Seite sind die Händler einem hohen Stresslevel ausgesetzt. Nur ein winziger Fehler und man verliert binnen Minuten sehr viel Geld. Entsprechend müssen Sie stets an den Charts sitzen, die Analyse durchführen und Kauf/Verkauf akribisch überwachen.

Abgesehen davon ist es wichtig, den passenden Scalping Broker zu finden. Nicht alle Plattformen erlauben Ihnen das Trading mit Wertpapieren oder CFDs in extrem schmalen Zeitsequenzen. Zudem darf es keine Kommissionen geben und die Spreads müssen sehr eng sein. Informieren Sie sich daher vorab, bei welchen Anbietern das möglich ist – eine vorherige Trading-Ausbildung vorausgesetzt.

Tools und Analysemöglichkeiten

Um den Kurs mit Hilfe der technischen Analyse einer detaillierten Untersuchung vorzunehmen, benötigen Sie bestimmte Charts und Tools. Im folgenden Abschnitt zeige ich Ihnen, welche Charttypen Sie wählen können und auf Basis welcher Tools Sie die Anlageentscheidung durchführen.

Die Charttypen

  • Das Balkendiagramm: wird oft als OHLC (open, high, low, close) abgekürzt – jeder Tick (Kursbewegung) auf dem Diagramm liefert den Eröffnungskurs, den Höchstkurs, den Tiefstkurs und schließlich den „Schlusskurs“ für einen bestimmten Zeitrahmen. Dieser Charttyp ist gut für ein mittelfristiges Investment geeignet, also eine Strategie, bei der man nicht zwingend ins Detail gehen muss. Nichtsdestotrotz ist das Tool sehr variabel und wird von den meisten Brokern kostenlos angeboten.
Balkendiagramm mit Wachstumspfeil
Balkendiagramm
  • Das Candlestick-Diagramm (auch japanisches Candlestick-Diagramm genannt) ist ein Diagrammtyp, der uns mehr Informationen über die Preisbewegung eines Vermögenswerts liefert. Diese Art von Diagramm stammt aus der Zeit der Reishändler in Japan, die schon vor Hunderten von Jahren den Preis von Reis zu kalkulieren. Jede Kerze liefert Informationen über den Eröffnungskurs, den Höchst- und Tiefstkurs sowie den Schlusskurs eines Vermögenswerts. Der Kerzenkörper stellt die Differenz zwischen dem Eröffnungskurs und dem Schlusskurs dar. Die Kerzenschatten zeigen den Abstand zwischen dem Höchst- und dem Tiefstkurs, der in einem bestimmten Zeitintervall erreicht wurde. Candlestick-Charts sind das mit Abstand wichtigste Werkzeug, dass Sie für die technische Analyse benötigen.
Klassische Candlesticks bei XTB
Candlestick-Diagramm bei XTB
  • Bei den Heikin Ashi Charts wird ein Teil der Kursbewegungen herausgenommen bzw. geglättet. Dadurch entstehen etwas sauberere Kurven ohne allzu starke Wellen. Die Trendlinien treten besser hervor und Sie können gerade bei technischem Trading über einen Geschäftstag hinaus besser Ihr Ziel festlegen. Einfach gesagt kann man sich die Heikin Ashis als einen auf den Durchschnitt heruntergebrochenen Kurs vorstellen.
Heikin Ashi Chart bei XTB
Geglättete Kurse im Heikin Ashi Chart für denselben Zeitraum wie oben (XTB)
  • Renko-Charts werden in Form von festen Preisblöcken angegeben. Das Besondere ist, dass Sie nicht auf Zeiteinheiten, sondern Preisbewegungen basieren. Sobald sich der Kurs definitiv verändert, wird ein weiterer Block angefügt. Durch die Eliminierung der Faktoren Zeit und Volumen treten die Preisveränderungen klarer hervor und Sie können kleinere Bewegungen besser filtern. Die Renkos sind perfekt, um kurz- und mittelfristige Trends zu ermitteln.
Renko Charts bei TradingView
Renko Charts werden meist von Bezahlplattformen wie TradingView offeriert

Technische Indikatoren

Auf der Basis der Chartanzeige können Sie nun damit anfangen, die Trends zu analysieren. Das geht besonders gut mit den technischen Trading-Indikatoren, die sich meist aus verschiedenen Berechnungen wie Mittelwerten ergeben. Somit werden die Erfahrungen der letzten Stunden oder Tage in das aktuelle Chartmuster eingetragen. Es lässt sich also bemessen, wie stark die Preise schwanken und an welchen Punkten es zuvor zu Trendwenden kam.

Einige der wichtigsten Indikatoren in der Chartanalyse stelle ich Ihnen hier vor:

Fibonacci Retracements

Die Fibonacci Retracements basieren auf einer natürlichen Zahlenfolge, bei welcher die beiden Vorgänger zusammengezogen und als Summe angefügt werden. In der technischen Analyse dient dieses Prinzip dazu, gewisse Levels und Abstände von einer ausgewählten Trendlinie zu ermitteln.

Prinzip der Fibonacci Retracements: Der goldene Schnitt
Der goldene Schnitt gilt als Basis des Fibonacci Tradings

In den Charts zeichnen Sie hierfür selbst eine Trendlinie ein, welche sich dann automatisch in Hinsicht auf die Fibonacci Niveaus auffächert. Angegeben werden die Ebenen 23,6%, 38,2%, 50%, 61,8% und 78,6%. Mittels dieser Retracements können Sie nun Unterstützungs- und Widerstandslevels besser erkennen. Zudem bestätigen die Abstände häufig einen gewissen Trend. Das 61,8%-Level wird so meist für einen Aufwärtsbewegung gehalten.

Im Chart eingezeichnete Fibonacci Retracements
Chart bei XTB mit Fibonacci Retracements

Generell gelten die unteren Retracements als eher moderat und sie markieren eine Unterstützungs- oder Widerstandslinie. Die 61,8% ist dagegen der goldene Schnitt und Knackpunkt, wenn es um Durchbruch oder Trendumkehr geht. Kommen die Kurse auf diesem Niveau an, sollte man sich etwas genauer mit den Chartmustern beschäftigen. Bei 78,6% ist ein Gipfel- oder Tiefpunkt mit Umkehr umso wahrscheinlicher.

Pivot Points

Bei den Pivot Points nimmt man sich die Höchst- und Tiefstdaten des Vortages und errechnet daraus einen Mittelwert. Dieser ergibt sich aus dem Tagesschlusskurs, dem Höchstkurs und dem Tiefstkurs. Dann zeichnet man diesen als Linie in den aktuellen Chart ein und hat damit einen gewissen Drehpunkt vor sich.

Pivot Points für einen Tag im Chart von XTB
Pivot Point Mittellinie in Grün und Support bzw. Resistance Levels (XTB Charts)

Von dieser Mittellinie fächert sich das Instrument nun ähnlich wie bei den Fibonacci Retracements auf. Es werden meist drei Support- und drei Widerstandslinien eingezeichnet. Diese ergeben sich z. B. aus dem zweifachen Pivot Point minus dem Hoch (erster Support).

Die Kursniveaus sind meist mit einer Handlungsanweisung oder einer Aussage zum Trend verbunden. Sobald bestimmte Supports und Widerstände für den Tag erreicht werden, sollte man genauer in den Chart hineinzoomen und Chartmuster extrahieren. Generell kann man sagen, dass ein Tageskurs über dem Pivot Point oft für einen Bullenmarkt spricht – andernfalls sind die Bären stärker.

Relativer Stärke Index/Relative Strength Index (RSI)

Beim Relative Strength Index (RSI) können Sie mehr über die Dynamik des aktuellen Trends in Erfahrung bringen. So misst dieser Indikator die Geschwindigkeit und Richtung der Bewegungen. Angegeben wird der Relative Stärke Index dann mit einem Wert zwischen 0 und 100.

RSI im unteren Bereich des Charts eingezeichnet
RSI Niveaus 70 und 30 stehen für überkauft oder überverkauft (XTB Chart)

Die Berechnung findet auf Basis der durchschnittlichen Gewinne und Verluste bei den Kursen statt. Diese Ziffer ergibt sich aus dem durchschnittlichen Gewinn in einer Periode geteilt durch die durchschnittlichen Verluste derselben und wird als Relative Stärke bezeichnet. Um von hier zum Index zu gelangen folgt man der Formel:

RSI = 100 - \left( \frac{100}{1 + \text{Relative Stärke}} \right)

Interpretiert werden die verschiedenen Niveaus dann mit überkauft ab 70 (der Wert ist vermutlich überbewertet und eine Umkehr steht an) und überverkauft ab 30 (der Wert ist vermutlich unterbewertet und es steht eine Umkehr an). Diese RSI-Werte gelten somit als Signale für eine Handlung – Kauf oder Verkauf von Aktien.

Was sind Unterstützungslevel und Widerstandslevel?

Unterstützungslevel/Widerstandslevel sind Preisniveaus, die Abschnitte darstellen, in denen der Preis Schwierigkeiten haben könnte, den Trend fortzusetzen. Dies geschieht, weil sich die Aufträge der Käufer (Unterstützungsniveaus) oder der Verkäufer (Widerstandsniveaus) in bestimmten Bereichen häufen.

Unterstützungsniveaus liegen immer unterhalb des aktuellen Marktpreises und stoppen in der Regel (manchmal vorübergehend) Kursrückgänge, während Widerstandsniveaus oberhalb des aktuellen Marktpreises festgelegt werden und (manchmal vorübergehend) Kurssteigerungen bremsen.

Trader, die den Markt technisch analysieren, können diese horizontalen Linien nun als einen Rahmen nehmen, innerhalb dessen sich der Preiskampf abspielt. Umso näher sich die Kurse nun den Linien nähern, desto spannender wird es. Hier heißt es nun, die Lupe herauszukramen und die einzelnen Formationen genauer zu untersuchen.

Kommt es z. B. zu einem eindeutigen Abprallen (vorab z. B. durch eine Doji-Kerze im Hammer oder Shooting Star Format signalisiert), so ist eine längere Trendumkehr wahrscheinlich. Dort, wo der Kurs durchbricht, ist ein neues, wichtiges Niveau für die Fortsetzung des aktuellen Trends erreicht.

Chartmuster (Trading-Pattern) – So helfen Sie Ihnen im Handel

Trading-Muster sind oftmals das letzte Indiz dafür, dass der Trend wirklich in die ein oder andere Richtung geht. Wenn Sie bereits die Widerstände und Unterstützungen sowie mathematische Levels eingezeichnet haben und sich der Kurs nun diesen Bereichen nähert, suchen Sie gezielt nach Chartmustern. Gewisse Formationen deuten so auf eine Umkehr hin, andere auf eine Verstärkung.

Schulter Kopf Schulter Formation

Eines der bekanntesten Chartmuster ist die Schulter Kopf Schulter Formation. Hier entsteht zunächst ein kleines Zwischenhoch auf „Schulter“-Level, von dem der Kurs dann auf „Halshöhe“ abfällt. Danach wird ein höheres Hoch erzielt, das den Kopf dieses Musters darstellt. Anschließend spiegeln sich Hals und Schulter in den nächsten graphischen Landmarken.

Schulter Kopf Schulter Formation im Chart bei XTB
Schulter Kopf Schulter Formation als Höhepunkt eines Trends bei XTB

Für gewöhnlich signalisiert das Muster eine gewisse Schwäche auf Verkäufer-Seite. Entsprechend erwarten viele technische Trader eine Kehrtwende und ein Absinken der Kurse nach unten. Der Aussteig aus dem Trade ist die logische Konsequenz. Die Formation lässt sich übrigens auch umgekehrt im Unterstützungsbereich unten finden.

Achtung
Achtung: Anhand der Schulter Kopf Schulter Formation allein, lässt sich keine garantierte Aussage zum Trend treffen. Gleichen Sie Ihre Ergebnisse immer mit anderen Mustern und Indikatoren ab, bevor Sie Ihr Geld investieren!

Dreiecks-Formation

Auch Dreiecke mit einem klaren Widerstand oben können für ein künftiges Wachstum stehen. Hier werden vor allem die Unterstützungen immer höher und nähern sich dem Widerstand an. Diesem Druck halten die Bären nicht mehr stand und der Kurs bricht letzten Endes nach oben durch.

Dreieck bei XTB kurz vor dem Anstieg der Kurse
Vor dem Anstieg der Kurse bildet sich in diesem Chart ein Dreieck (Screenshot: XTB)

Die Dreiecke strahlen eine klare Unsicherheit am Markt aus, was aber auch bedeutet, dass ein Wachstum nicht zu 100 Prozent garantiert ist. Sie müssen sich immer mit anderen Indikatoren vergewissern, dass der Trend auch tatsächlich stattfindet.

Wimpel

Bei einem Wimpelmuster werden die Wellenbewegungen auf dem Chart zunächst immer kleiner, laufen spitz aufeinander zu und explodieren letztlich nach oben. Hier drückt sich eine erhebliche Dynamik aus, bei welcher die tieferen Preisanfragen mehrfach an der Unterstützung abprallen und letztlich die Richtung umkehren.

Wimpelformation im Chart vor dem Wachstum
Spitz zusammenlaufendes Wimpelmuster im Chart bei XTB

Viele Trader gehen in diesem Moment tiefer in die Candlesticks hinein und betrachten genauer, welche Doji-Kerzen auftauchen. Wenn sie sich sicher sind, dass es zum Wachstum kommt, gehen sie long und versehen den Trade mit einem Hebel. Das Muster ist vor allem beim Scalping sehr beliebt.

Hammer/Shooting Star

Bei Hammer und Shooting Star handelt es sich um eine einzelne Kerze, deren Körper extrem schmal ist. Der Schatten oder Docht schlägt im Vergleich dazu weit aus. Die Preisanfragen waren also wesentlich höher oder niedriger als der Abstand zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs in diesem Zeitabschnitt.

Hammer-Kerze vor einem Trendwechsel im XTB Chart
Hammer-Formation auf dem Chart bei XTB

Befindet sich eine solche Doji-Kerze im unteren Bereich der Kurse und schlägt der Docht ins Negative aus, so handelt es sich um einen Hammer. Dieser signalisiert eine Preisumkehr und der Trend geht mit hoher Wahrscheinlichkeit nach oben.

Shooting Stars vor einem Trendwechsel nach unten
Shooting Star Symbole künden beim XTB Chart von einer Trendumkehr

Am Gipfel sieht die Formation genau andersherum aus und nennt sich Shooting Star. Dieses Muster ist in Kombination mit anderen Indizien ein klares Anzeichen dafür, dass es nach einem Aufwärtstrend bald wieder nach unten geht.

Technische Analyse bei Aktien oder Forex – Gibt es Unterschiede bei den Märkten?

Die technische Analyse können Sie nicht nur für Aktien verwenden, sondern damit auch den Forex-Markt genauer unter die Lupe nehmen. Beide Werte verhalten sich vergleichsweise ähnlich, jedoch müssen Sie grundsätzlich mit unterschiedlichen Dynamiken rechnen. So sind die Forex- bzw. Devisenmärkte rund um die Uhr geöffnet und extrem liquide. Zudem haben politische Entscheidungen einen stärkeren Einfluss auf den Wert der Währungen.

Wenn Sie hier technisch analysieren kommen Sie daher kaum darum herum, einen Blick auf makroökonomische Faktoren zu werfen. Stehen bspw. gerade Wahlen in einem Land an, kann das Ihre Strategie kurzfristig über den Haufen werfen. Ebenso sind Zinsniveaus, Arbeitslosenquoten, Inflationsraten und andere Wirtschaftsdaten wesentlich relevanter.

Devisenhandel, auch Forex genannt
Devisen

Die Prinzipien sind nichtsdestotrotz dieselben und Sie können beim Forex-Trading sogar noch mehr Momentum mitnehmen. Dieses mit einem Hebel zu versehen, kann kurzfristig zu hohen Gewinnen führen. Gleichzeitig sorgt die höhere Volatilität für ein gestiegenes Risiko.

Wenn Sie mit Währungen technisch traden möchten, benötigen Sie zudem einen vertrauenswürdigen Partner mit niedrigen Gebühren, schmalen Spreads und kostenlosen Profi-Tools. Unsere Tipps haben wir für Sie in unserem Artikel zu den 20 besten Forex Brokern zusammengefasst.

AktienmarktForex-Markt
Liquidität geringer als bei ForexHöhere Liquidität
Trading nur zu den Börsenzeiten (abgesehen von OTC-Handel beim Broker)Trading rund um die Uhr
Unternehmensergebnisse haben den größten EinflussStärker durch Makro-Faktoren wie Zinsanhebung, Wahlen, Arbeitslosenquote, Inflation etc. beeinflussbar
Volatilität je nach Aktie unterschiedlichStärkere Volatilität
Momentum je nach Marktlage und Aktie unterschiedlichEventuell besseres Momentum
Risiko kann eventuell besser kontrolliert werdenMehr Risiko

Trefferquote der technischen Analyse

Die Trefferquote bei der technischen Analyse hängt in der Regel von Ihren Erfahrungen, aber auch von extrernen Faktoren ab. Grundsätzlich gibt es natürlich keine Garantie, dass sich aus einem Signal auch ein gewünschter Trend entwickelt. Umso mehr Sie aber üben, Wissen und ein Gefühl für die Dynamik der Märkte entwickeln, desto genauer können Sie eine Entwicklung voraussagen.

Bevor Sie anfangen, sollten Sie erst die Methode heraussuchen, die genau zu Ihnen passt. Dabei geht es auch um Reaktionsgeschwindigkeit. Manche erzielen bessere Quoten beim Minuten-Scalping, andere können beim Swing Trading im Wochentakt höhere Gewinne machen.

Zielscheibe mit Pfeilen
Trefferquote

Qualität ist der Quantität dabei vorzuziehen. Stellen Sie sicher, dass Sie eine immer besser werdende Trefferquote haben und nehmen Sie lieber den einen sichereren Trade mit einem guten Chance-Risiko-Verhältnis mit, als 100, bei denen der Kurs nicht zu offensichtlich in die antizipierte Richtung geht.

Am Anfang haben die meisten Trader eine Trefferquote von maximal 25 bis 30 Prozent. Das bedeutet auch, dass man aus dieser Viertel- bis Drittelchance das Optimum herausholen und gleichzeitig das Kapital bei anderen Trades vor Verlusten schützen muss. Um diesen Effekt zu erreichen, sollte man bevorzugt mit einem Chance-Risiko-Verhältnis von mindestens 1:5 traden.

Mit diesem Ziel sollten Sie zunächst einmal im Demokonto üben. Wenn Sie mindestens zwei bis drei Monate geübt haben, können Sie in das Echtgeldkonto wechseln und mit mehr Selbstbewusstsein die ersten tatsächlichen Orders einleiten.

Kritik an der technischen Analyse – Wo wird es bei der Methode problematisch?

Ein Problem an der technischen Analyse ist sicherlich, dass sie die fundamentalen Entwicklungen im Unternehmen häufig komplett vernachlässigen. Das mag in den meisten Fällen gut ausgehen, bisweilen kommt es aber zu unerwarteten Ereignissen, die Ihre Strategie über den Haufen wirft.

Konzentrieren Sie sich z. B. ausschließlich auf die Charts, während hinter den Kulissen ein Finanzskandal innerhalb des Unternehmens unbemerkt von Ihnen geschieht, so hilft die beste technische Analyse nichts.

Insgesamt hat die Chartanalyse auch Nachteile für die langfristigen Investments. Über mehrere Monate und Jahre hinweg gesehen, lassen sich Trends nur schwer aus den Charts herauslesen. Makroereignisse haben hier einen teils stärkeren Einfluss. Sie müssen sich somit also stärker der Fundamentalanalyse widmen.

Ein auf Dauer angelegtes Portfolio hat häufig größere Gewinnmargen, aber auch längere Wartezeiten. Bei der technischen Analyse müssen Sie sich im Gegensatz dazu häufiger an den Rechner setzen und immer wieder kleine Gewinne anhäufen. Das kann aufgrund des psychischen Drucks sehr stressig sein.

Nachteile der technischen Analyse:

  • Die Interpretation der Charts ist immer subjektiv und die Richtigkeit hängt von der Erfahrung der Trader ab
  • Wie die Fundamentalanalyse basiert auch die technische Analyse überwiegend auf vergangenen Daten – jedoch häufig sogar vom gleichen Tag
  • Fundamentale Aspekte werden außer Acht gelassen, können aber einen enormen Einfluss auf die Kursentwicklung nehmen
  • Wer seine Strategie zu stark optimiert und zu viele Methoden mischt, kommt zu keiner klaren Aussage
  • Zu viele Indikatoren sorgen eventuell für Verwirrung und Fehlentscheidungen

Bücher zur technischen Analyse

Die frühesten Schriften zur technischen Analyse stammen vom Trading-Pionier Charles Dow und kamen zwischen 1899 und 1902 heraus. Mittlerweile hat sich der Markt natürlich stark verändert und es sind wesentlich mehr Händler aktiv.

Entsprechend empfehle ich Ihnen wesentlich jüngere Literatur zu diesem Thema. Zu den modernen Klassikern gehören Technical Analysis and Stock Market Profits von Richard W. Schabacker und Technische Analyse der Finanzmärkte von John J. Murphy.

Ein Nachteil an den Büchern ist jedoch, dass Sie die gelernten Grundlagen nicht sofort auf den echten Charts anwenden können. Video-Tutorials, Chat-Workshops und Demokonten sind daher unverzichtbar, um ein erfolgreiches Trading-Profil aufzubauen.

Passende Trading Software für die Chartanalyse finden

Ein wichtiger Schritt zu einer erfolgreichen technischen Strategie ist die Arbeit mit hochwertiger Trading-Software. Diese kann für Profis durchaus etwas kosten. Als Anfänger empfehle ich Ihnen jedoch, die Gratis-Angebote zu nutzen, welche bereits sehr umfangreich ausgestaltet sind. Die folgenden Programme helfen Ihnen dabei, Ihre Kenntnisse auszubauen.

XTB xStation App und Desktop-Version

XTB logo

Gerade für Beginner im Trading kann ich die xStation von XTB empfehlen. XTB ist ein etablierter Broker, der seit mehr als 20 Jahren von Polen aus u. a. Forex-Werte, CFDs, Aktien und vieles mehr offeriert. Mittlerweile können Sie mit mehr als 6.000 Märkten über die Plattform handeln.

Webseite von XTB
XTB Webseite

Was mir gefällt, ist insbesondere die Möglichkeit, im Demo-Account zu üben. Sie haben einen ganzen Monat Zeit, um an Ihrer Strategie zu feilen. Teilweise lässt sich der Probezeitraum aber auch verlängern. Generell empfehle ich Ihnen eine Trainingsphase von mindestens drei Monaten. Hier sollten Sie eine hohe Trefferquote entwickeln, bevor Sie echtes Geld in den Markt stecken.

App Version der xStation von XTB
App Version von XTB xStation

Die XTB App xStation sowie die Desktop-Version sind hervorragende Tools, um die Indikatoren auf den Charts kenntlich zu machen. Arbeiten Sie hier zunächst auf einem großen Bildschirm, um die einzelnen Signale genau zu erkennen. Die Bandbreite an technischen Werkzeugen ist ausgesprochen umfangreich und reicht vom gleitenden Durchschnitt über die Pivot Points bis hin zu Volumenindikatoren wie dem VWAP.

xStation von XTB im Browser
Browser Terminal der xStation von XTB

Dashboard und die einzelnen Bereiche sind übersichtlich gestaltet. Sie können so eine Watchlist anlegen und über den Aktienscreener nach interessanten Wertpapieren filtern. Des Weiteren haben Sie Zugriff auf einen Wirtschaftskalender für das News Trading und finden diverse Ausbildungsangebote.

Jetzt bei XTB anmelden und die xStation für technisches Trading ausprobieren!(Risikohinweis: 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter)

TradingView

Logo von TradingView

TradingView ist ein Programm, das grundsätzlich professioneller ist, als alle Broker. XTB, Freedom24, eToro & Co. Haben zwar ein sehr gutes kostenloses Angebot – teilweise basiert deren Technik sogar auf TradingView. Insgesamt sind die Indikatoren hier jedoch deutlich weitreichender.

Indikatoren in der kostenlosen Version von TradingView
Arbeiten Sie mit maximal zwei Indikatoren gleichzeitig in der freien Version von TradingView

Vorteilhaft ist zunächst einmal, dass Sie bei TradingView sehr aktuelle Marktdaten bekommen. Diese sind die Grundlage dafür, die Aktien technisch zu analysieren. In den Pro-Versionen haben Sie dann Zugriff auf mehr als 15 Charttypen, können in einem Tab bis zu 16 Charts parallel laufen lassen und benutzerdefinierte Zeitrahmen setzen.

Indikatoren und Tools in den Pro-Versionen von TradingView
Umfangreiches Angebot an Indikatoren und Analysetools in den Bezahlversionen von TradingView

Integriert sind über 400 Indikatoren, welche durch mehr als 100.000 Tools ergänzt werden, die von Nutzern kreiert worden sind. Zudem finden Sie über 110 intelligente Zeichentools, Volumenindikatoren und Muster-Erkenner vor.

Übersicht zu Preisen bei TradingView
Preise und Angebote für verschiedene Kontoarten bei TradingView

Da die Bezahl-Accounts mit ca. 155 USD pro Jahr im Essential-Modus relativ kostenintensiv sind, sollten Sie unbedingt durchrechnen, ob Sie diese Investition mit Ihren Trades herausholen. Fakt ist, dass viele der Gratis-Tools bereits sehr effektiv sind und bei kleineren Volumen vollkommen ausreichen. In Kombination mit einem guten Broker wie XTB können Sie so eine erfolgreiche Trading-Strategie fahren.

MetaTrader 4 und MetaTrader 5

MetaTrader 5 Logo

MetaTrader 4 und MetaTrader 5 gehören zu den beliebtesten Software-Lösungen, wenn es um die Analyse von Aktien und die Verwaltung von Portfolios geht. Die Programme verfügen über sehr detaillierte Charts, haben Zugriff auf aktuelle Marktdaten und ermöglichen es Ihnen, die Kurse über zahlreiche Indikatoren zu analysieren.

Plattform von MetaTrader
Hauptseite von MetaTrader 5

Die Basisplattform ist immer Kostenlos und Sie können in Ihr mit etwa 40 technischen Indikatoren, über 20 Zeitrahmen, 40+ analytischen Objekten sowie einer unbegrenzten Anzahl an Charts arbeiten. Zudem stehen extern programmierte Robo Advisor zur Verfügung und Sie können für Ihren Handel auch selbst Automatisierungen erstellen.

Unterschiedliche Chartansichten mit Indikatoren von MetaTrader 5
Indikatoren und Screens auf der MetaTrader 5 Plattform

Der größte Vorteil ist sicherlich, dass sehr viele Broker Schnittstellen bieten, über welche sich MetaTrader an das Depot koppeln lässt. Somit arbeiten Sie in MetaTrader, handeln aber mit jedem Schritt im Rahmen Ihres Broker-Kontos. Wenn Sie mehr Funktionen benötigen, laden Sie sich einfach eines der Booster-Pakete herunter.

Technische Analyse lernen in der Trading.de Ausbildung

Bei Trading.de haben wir uns dazu entschlossen, Ihnen eine sehr umfangreiche Ausbildung anzubieten, welche sich stark auf die technischen Ansätze konzentriert. Sie können die Basics zunächst auf unserem YouTube-Kanal erlernen und dann im Demokonto üben. Über Discord und Telegram erhalten Sie dann eine persönliche Betreuung zusammen mit einer Gruppe an Trading-Anfängern und Fortgeschrittenen.

Hier werten wir u. a. Charts aus und ermutigen Sie, sich aktiv bei der Suche nach Mustern bzw. Trends zu beteiligen. Wenn das nicht ausreicht, sichern Sie sich jetzt unseren Trading.de Workshop mit vielen individuellen Tipps für die Arbeit mit der technischen Analyse sowie persönlicher Betreuung.

Technische Analyse vs. Fundamentalanalyse – was sind die Unterschiede?

Im Gegensatz zur technischen Analyse, schaut die Fundamentalanalyse in erster Linie auf die Kennzahlen. Hierbei handelt es sich um gewisse Ziffern, die meist zwei oder mehr Faktoren ins Verhältnis setzen. Besonders bekannt ist dabei der Vergleich vom inneren Wert eines Unternehmens mit seinem Aktienkurs. Hier stellt man beispielsweise Gewinn, Umsatz, Cashflow und Buchwert dem Preis der Aktie gegenüber. Bekannte Kennzahlen sind das Kurs-Gewinn-Verhältnis und das Kurs-Umsatz-Verhältnis.

Kennzahlen in der App von XTB

Insgesamt geht es bei diesem Blickwinkel um einen längerfristigen Ansatz. Der Trader möchte ein diversifiziertes Portfolio aufbauen und die Aktien über mehrere Monate oder Jahre im Depot liegen lassen. Hat das Wachstum einen bestimmten Gipfel erreicht, so verkauft er die Assets und nimmt den Gewinn mit. Das kann fortwährend oder einmal am Ende der Trading-Karriere geschehen.

Durch die zeitlich längere Ausrichtung des fundamentalen Handels sind die Risiken zunächst geringer. Selbst wenn es mal mit den Kursen nach unten geht, verfällt man nicht in Panik und wartet auf den nächsten Schwung nach oben. Nichtsdestotrotz kann man sich auch hier verkalkulieren, wenn man z. B. alles auf eine Karte setzt und das Portfolio nicht ausreichend auffächert.

Technische AnalyseFundamentale Analyse
Basiert auf Charts und IndikatorenBasiert auf Kennzahlen und Finanzdaten
Ist kurzfristig angelegtFährt auf lange Sicht
Kann mehr Stress bedeutenVon Panik wird abgeraten
Wird häufig in Kombination mit CFDs verwendetEchte Aktien werden u. a. aufgrund der Dividende empfohlen
Erfolg basiert auf Chance-Risiko-Verhältnis und AnalysekönnenErfolg basiert u. a. auf einer gründlichen Diversifikation

Mein Fazit: Das müssen Sie über die technische Analyse wissen

Die technische Analyse ist eine Methode, mit der Sie die Bewegungen auf den Charts im Detail analysieren und daraus eine Aussage über die künftigen Trends extrahieren. Die Theorie besagt, dass bereits alle zukünftigen Preise in den Charts enthalten sind – es kommt nur darauf an, sie zu erkennen. Verschiedene Indikatoren und Chartmuster helfen dabei, auf Trendverstärkungen und Trendwechsel aufmerksam zu werden.

Als Rahmen dienen meist die Unterstützungen und Widerstände, die den Kurs von der Verkäuferseite her heben und von der Käuferseite nach unten drücken. In diesem Zusammenspiel entstehen dann die tatsächlichen Preise und anhand der Preisanfragen sowie der Reaktion des Marktes darauf, liest man die derzeitige Stimmung in Bezug auf das Wertpapier ab.

Die technische Methode ist überwiegend für kurzfristiges Trading konzipiert. Hier versucht man innerhalb von einem Handelstag bis zu einigen Wochen Momentum mitzunehmen. Sobald Gewinn vorhanden ist, steigt man aus dem Handel aus und erzielt Profit. Dieser Ansatz bedarf eines gewissen Maßes an Training und Übung. Bevor Sie sich also bei einem Broker-Konto in die Live-Version begeben, sollten Sie zunächst eine Übungsphase einplanen.

Häufig gestellte Fragen:

Was kann man mit der technischen Analyse machen?

Die technische Analyse dient der Betrachtung der Chart- und Kursverläufe. Hierbei arbeiten die Trader anhand von Indikatoren aus, in welche Richtung sich die Trends bewegen werden und ob es eine Umkehr der Bewegungen gibt. So lässt es sich an strategisch klugen Punkten investieren und Gewinn generieren.

Sind technische Analyse und Chartanalyse dasselbe?

Technische Analyse und Chartanalyse sind synonyme Begriffe und beziehen sich auf die analytische Betrachtung der Kursverläufe von Aktien, Forex-Werten, ETFs, Kryptowährungen und anderen Assets.

Welche Indikatoren sollte man für die technische Analyse kennen?

Zu den wichtigsten Indikatoren gehören die Widerstands- und Unterstützungslevels ebenso wie rechnerische Levels, z. B. die Pivot Points und die Fibonacci Retracements. Daneben können Sie sich die relative Stärke eines jeden Trends angeben lassen oder die Mittelwerte wie den gleitenden Durchschnitt einzeichnen. Bei Abweichungen von solchen Durchschnitten lassen sich Aussagen über eine Trendrichtung machen.

Ist die technische Methode riskant?

Wer sich nicht umfassend mit der technischen Methode auskennt, geht durchaus gewisse Risiken ein. Es kommt schnell zu Fehlinterpretationen und Missverständnissen bezüglich der Trendrichtungen. Sie sollten daher zunächst im Demokonto üben und die Signale richtig verstehen. Sobald Sie treffsicher sind, wechseln Sie allmählich mit kleineren Volumen in den Echtgeld-Account.

Wo finde ich die Werkzeuge für die technische Analyse?

Die Broker bieten Ihnen alle notwendigen Werkzeuge, die Sie für die technische Analyse brauchen. Hier können Sie mit einer Vielzahl an Indikatoren, Chartmustern und Zeicheninstrumenten arbeiten. Wenn Sie weitergehende Hilfsmittel benötigen, rate ich Ihnen zu externen Plattformen wie TradingView und MetaTrader 4/5. In den Bezahlversionen sind noch professionellere Instrumente verfügbar.

Markus Müller
Markus Müller arbeitet als professioneller, selbständiger Autor in den Bereichen Trading und Reisen. Mit dem Thema Trading beschäftigt er sich seit vielen Jahren und hat selbst mit diversen Brokern Erfahrung im Wertpapierhandel gesammelt. Auf Trading.de erklärt er die Mechanismen am Markt und die Arbeit mit technischen Indikatoren sowie fundamentalen Kennzahlen.
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