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Welche Kosten entstehen beim Daytraden? Was zahlt man pro Trade im Daytrading? Diese und andere Fragen beschäftigen insbesondere Anfänger, die neu mit dem Daytraden beginnen möchten.

Komissionen, Spreads, Kosten für externe Trading Software und auch Steuern sind einige der wichtigsten Kosten, welche die Gewinne beeinflussen. In unserem Beitrag schauen wir uns sämtliche Kosten detailiert an und geben Ihnen Tipps, wie Sie diese bestmöglich vermeiden können.

Daytrading Gebühren: Was kostet Daytrading wirklich?

Das Wichtigste in Kürze

  • Grundsätzlich gilt beim Daytrading unabhängig vom Broker, dass immer Kosten in Form von Provisionen, Depotgebühren, Ordergebühren, Inaktivitätsgebühren oder Steuern an.
  • Es ist durchaus möglich, die beim Daytrading anfallenden Kosten zu minimieren, beispielsweise durch die Kostenreduzierung für externe Tradingsoftware oder durch die Wahl des besten Brokers.
  • Auch sollten Sie die Kosten bedenken, die auf den ersten Blick vielleicht gerne übersehen werden können. Dazu gehören beispielsweise Inaktivitätsgebühren oder Finanzierungszinsen.

Welche Kosten verursacht Daytrading wirklich?

Daytrading Gebühren beim Bitcoin

Wenn Sie jetzt unseren Beitrag zum Thema Daytrading Kosten und Daytrading Gebühren durchlesen, werden Sie anschließend vielleicht feststellen, wie viele unterschiedliche Kostenarten es eigentlich beim Daytrading geben kann. Die wichtigsten Kosten im Zusammenhang mit dem Daytrading sind die Spreads, Komissionen und weitere Gebühren der Broker z.B. Übernachtungsgebühren, Ein- oder Auszahlungsgebühren und Depotgebühren.

Je nachdem, mit welchen Finanzprodukten Sie jedoch innerhalb eines Tages handeln möchten, kann es noch deutlich mehr Daytrading Kosten geben.

Dazu gehören zum Beispiel unter anderem:

  • Kommissionen
  • Depotgebühren
  • Ordergebühren
  • Finanzierungszinsen
  • Kosten für eine Trading-Software
  • Inaktivitätsgebühr
  • Steuern

Mit all diesen Kostenarten möchten wir uns etwas ausführlicher beschäftigen, damit Sie möglichst alle Daytrading Gebühren und Kosten kennen, die Ihre Rendite negativ beeinflussen.

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Anschaffungskosten der Hardware

Die Anschaffungskosten für die Hardware werden bereits von vielen nicht bedacht. Die meisten Menschen in Deutschland besitzen zwar mittlerweile einen PC oder Laptop, über den anschließend das Daytrading erfolgen kann. Manchmal sind die Geräte allerdings relativ alt und arbeiten dementsprechend langsam. Andere Verbraucher haben tatsächlich noch keinen Desktop-PC oder einen Laptop. Ausserdem ist zu beachten, dass ein PC allein meist nur ein Kompromiss ist. Zwar ist der Einstieg so möglich, allerdings wünschen sich viele Anleger zusätzliches Equipment mit zusätzliche Monitore beispielsweise.

Diese indirekten Daytrading Kosten können also die Anschaffungskosten für die Hardware sein. Je nach gewählter Ausstattung belaufen sich diese im Durchschnitt auf 500 bis 1.500 Euro. Streng genommen müssen Sie ebenfalls die Internetkosten mit einbeziehen, die indirekt beim Daytrading entstehen.

Allerdings nutzen Sie das World Wide Web natürlich voraussichtlich noch für andere Aktivitäten. Eine monatliche Gebühr von beispielsweise 20 Euro fällt dann heruntergerechnet auf das Daytrading nicht mehr nennenswert ins Gewicht.

Spreads

spread ordermaske dax
Spread beim DAX-CFD

Zu den direkten Daytrading Gebühren und Kosten zählt auf jeden Fall der sogenannte Spread. Das ist schlichtweg der Unterschied zwischen dem Kauf- und dem Verkaufspreis, der von Brokern gestellt wird.

Relevant ist der Spread insbesondere beim Forex Trading und beim CFD Handel, denn dort arbeiten die meisten Broker mit diesen Gebühren. Da die Daytrading Kosten in Form des Spreads je nach Broker unterschiedlich ausfallen, ist ein Vergleich sehr wichtig. 

Beim Gegenüberstellen dieser Daytrading Kosten sollten Sie darauf achten, dass der Spread meistens vom jeweiligen Underlying abhängig ist. Zudem kann sich der Spread im Tagesverlauf ändern, zumindest dann, wenn der Broker mit variablen Spreads arbeitet. Der Vergleich ist also nicht ganz so einfach, sollte allerdings möglichst vorgenommen werden, weil es sich eben beim Spread um entstehende Daytrading Kosten handelt. 

Tipp:
Nicht selten lohnt übrigens insbesondere das Trading zu den Haupthandelszeiten der Basiswerte, weil dann die Spread zum Teil geringer als zu den Nebenhandelszeiten sind. 

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Kommissionen

Kommissionen bei einem Bitcoin-CFD
Kommissionen bei einem Bitcoin-CFD

Bei der Kommission handelt es sich im Gegensatz zum Spread oftmals um eine fixe Handelsgebühr. Manche CFD Broker berechnen diese Kommission alternativ zum Spread.

Zahlreiche Trader haben sogar lieber eine fixe Handelsgebühr, weil sie dann genau wissen, welche Daytrading Kosten sie tragen müssen. Zumindest die fixe Kommission ist unabhängig vom Handelsvolumen und ändert sich auch nicht je nach gehandeltem Basiswert. 

Allerdings trifft das nur auf fixe Kommissionen zu, denn auf der anderen Seite arbeiten manche Broker auch mit einer variablen Kommission. Dann hängen die Daytrading Gebühren in Form der Kommission vom entsprechenden Ordervolumen ab.

Zwar gibt es bezüglich der Höhe der Kommission natürlich Unterschiede zwischen den Brokern. Im Durchschnitt jedoch können Sie davon ausgehen, dass Sie zum Beispiel bei einem gehandelten Lot (100.000 Einheiten) beim Forex Trading eine Kommission zwischen zwei bis vier Euro zahlen müssen.

Depotgebühr

Während der Spread und die Kommissionen als Daytrading Kosten in erster Linie beim CFD Handel und Forex Trading relevant sind, gibt es die Depotgebühr als weitere Kostenart in erster Linie beim Handel mit Wertpapieren. Damit sind vor allem die folgenden Finanzprodukte gemeint:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Derivate
  • Zertifikate
  • Fonds und ETFs

Als Daytrader haben Sie mit einer eventuellen Depotgebühr allerdings nur dann zu tun, wenn Sie sich für den Handel mit Aktien oder Derivaten entscheiden. Das kommt daher, dass Sie Anleihen oder Fonds normalerweise nicht im Bereich Daytrading nutzen werden.

Im Vergleich zu anderen Kostenarten können Sie die Depotgebühren als Daytrading Gebühren allerdings eher vernachlässigen. Das hat den Grund, dass sich die Depotführungskosten meistens nur zwischen 10 bis 30 Euro im Jahr bewegen. Manchmal stellen die Broker sogar ein kostenfreies Depot zur Verfügung, sodass diese indirekten Daytrading Gebühren gar nicht erst entstehen.

Ordergebühren

Was die Kommissionen als Handelsgebühren beim CFD Trading sowie beim Forex Handel sein können, sind die Ordergebühren zum Beispiel beim Daytrading mit Aktien oder Derivaten. Auch hier gibt es bei den Banken und Brokern teilweise unterschiedliche Modelle, die in erster Linie wie folgt aussehen:

  • Fixe Ordergebühren pro Trade (Order Flat)
  • Prozentuale Orderkosten
  • Order Paket, zum Beispiel 50 Orders, zum Festpreis

Insbesondere Online-Broker bieten ihren Kunden mittlerweile gerne eine sogenannte Order Flat an. Das bedeutet, dass jede Order einen Festpreis hat, unabhängig vom entsprechenden Handelsvolumen. Ob die Order Flat bei Ihnen etwas höhere oder niedrigere Daytrading Kosten verursacht als zum Beispiel prozentuale Gebühren, muss sich jeweils im Einzelfall entscheiden. 

Fixe Ordergebühren bewegen sich für Aktien oder Derivate oftmals zwischen fünf bis zehn Euro. Berechnet der Broker alternativ prozentuale Orderkosten, liegen diese häufig zwischen 0,5 bis 0,8 Prozent des gehandelten Gegenwertes. Die Orderkosten zählen also durchaus zu den Daytrading Gebühren, die Sie beim Vergleich im Blick haben sollten. 

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Kreditzinsen

Wie viel Kapital für Daytrading braucht man? Diese Frage beschäftigt durchaus zahlreiche Daytrader, bevor sie mit dem Handel beginnen. Es handelt sich dabei tatsächlich um eine sehr wichtige Frage, denn für gewöhnlich benötigen Sie für das Daytrading mehr Kapital als wenn Sie zum Beispiel längerfristig investieren.

Der Grund ist, dass beim Daytraden oft schon kleinere Kursdifferenzen ausgenutzt werden sollen. Diese wirken sich als Gewinn jedoch eben meistens nur dann nennenswert aus, wenn Sie mit höheren Summen handeln.

Hebel beim DAX-CFD
Hebel beim DAX-CFD

Zwar stellen die Programm beim CFD und Forex Trading einen Hebel zur Verfügung, sodass Sie nur einen kleinen Teil des Handelsvolumens in Form von Eigenkapital aufwenden müssen. Wenn Sie allerdings beispielsweise mit Aktien das Daytrading durchführen möchten, gibt es solche Hebel nicht. Sie müssen dann den entsprechenden Gegenwert vollständig selbst aufbringen. 

Letzteres wiederum kann dazu führen, dass Sie nicht genügend Eigenkapital haben und einen Kredit für das Daytrading aufnehmen. Dann wiederum entstehen in Form der Kreditzinsen Kosten, die im indirekten Zusammenhang mit dem Daytrading stehen und somit zu den Daytrading Kosten gehören.

Falls Sie also tatsächlich einen Kredit aufnehmen, müssen Sie auch die Zinsen als Kosten beachten. Diese werden Ihre Rendite sogar deutlich verringern, da die Zinssätze momentan durchschnittlich im Bereich zwischen vier bis sechs Prozent liegen. 

Finanzierungszinsen bzw. Overnight Gebühren 

beispiel finanzierungskosten dax
Finanzierungskosten bei einem DAX-CFD

Während eventuelle Kreditzinsen natürlich nicht zu den klassischen Daytrading Kosten im engeren Sinne gehören, trifft das sehr wohl für die sogenannten Finanzierungszinsen zu, die oft als Overnight Gebühren oder Übernachtkosten bezeichnet werden. Es handelt sich dabei um Zinsen, die der Broker für Long-Positionen berechnet, die über Nacht gehalten werden. Da der Broker Ihnen durch den Hebel sein Kapital leiht, stellt dies im Grunde einen Kredit dar. 

Wie es bei Krediten üblich ist, möchte der Broker natürlich eine Entlohnung für den Verleih seines Geldes haben, nämlich die Finanzierungszinsen. Diese stellen durchaus einen nicht unerheblichen Kostenfaktor beim Daytrading dar, allerdings nur unter einer Voraussetzung.

Beim „echten“ Intraday Trading fallen keine Übernachtkosten an, weil Sie eben Positionen am gleichen Tag eröffnen und wieder schließen. Viele Trader nehmen allerdings das Daytrading nicht ganz wörtlich, sodass manche Positionen durchaus über mehrere Tage oder sogar Wochen gehalten werden. Exakt dann können größere Finanzierungskosten entstehen, die Sie entsprechend im Blick haben sollten.

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Auszahlungsgebühren

Auszahlungsgebühr bei eToro
Auszahlungsgebühr bei eToro

Beim Daytrading gibt es einige Gebühren, die nicht in direktem Zusammenhang mit dem Handel stehen. Dazu zählen unter anderem Auszahlungsgebühren, die seitens einiger Broker berechnet werden. Diese Daytrading Kosten fallen an, wenn Sie von Ihrem Handelskonto eine Auszahlung vornehmen möchten.

Manchmal beziehen sich diese Daytrading Gebühren allerdings nur auf eine oder wenige Auszahlungsmethoden. Sie sollten daher vor einer Auszahlung von Ihrem Handelskonto durchaus vergleichen, ob der Broker vielleicht eine oder mehrere Auszahlungsmethoden kostenfrei anbietet, denn dann können Sie sich diese Kosten einsparen.

Externe Trading Software

Daytrading Gebühren für eine Software fallen im Normalfall nur dann an, wenn Sie bewusst eine externe Handelssoftware nutzen. Bei faktisch allen Banken und Brokern, die Ihnen den Handel mit Aktien, Derivaten, CFDs oder Forex anbieten, dürfen Sie die entsprechende Trading Plattform komplett kostenfrei nutzen. Insbesondere professionellen Tradern reichen die Tools allerdings manchmal nicht aus. Darüber hinaus gibt es einige Softwares, die gewisse Zusatzfunktionen bieten, wie zum Beispiel: 

  • Charting Funktionen
  • Analysefunktionen
  • Automatisches Trading
  • Weitere Tools

Wenn Sie also eine solch externe Software nutzen, kann das natürlich zu weiteren Kosten führen. Für die Nutzung zahlen Sie in aller Regel durchschnittlich zwischen 50 bis 100 Euro, entweder als Jahresgebühr oder im Rahmen einer Kaufversion. Falls Sie also nicht nur die Handelsplattform des Brokers nutzen, sondern – auf welche Art und Weise auch immer – eine externe Software in Anspruch nehmen möchten, können entsprechende Daytrading Kosten entstehen.

Zusätzliche Indikatoren und Tools

In etwa die gleiche Kategorie wie Kosten für eine externe Software fallen manche Zusatzangebote der Broker. Zwar wird die Handelsplattform mit den darin enthaltenen Funktionen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Allerdings gibt es nicht wenige Anbieter für Daytrading, die neben der kostenlosen Trading Software zusätzliche Erweiterungen im Angebot haben.

Dann können Sie umfangreichere Funktionen als bei der Grundausstattung nutzen, wie zum Beispiel:

  • Weitere Daytrading Indikatoren
  • Detaillierte und Professionellere Chart Funktionen
  • Mehr Handelssignale

Derartige Erweiterungen beziehen sich manchmal auch auf den MetaTrader 4 oder 5, der zu den beliebtesten Handelsplattformen überhaupt gehört. Wie hoch die entsprechenden Daytrading Kosten in der Kategorie sind, ist vom Angebot der entsprechenden Broker abhängig und es gibt diesbezüglich keine echten Durchschnittswerte.

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Kontoführungsgebühren bei Inaktivität

Zu den Daytrading Kosten kann die sogenannte Inaktivitätsgebühr zählen. Es handelt sich dabei um eine Kontoführungsgebühr, die bei längerer Inaktivität in Rechnung gestellt wird. Bei manchen Brokern ist es so, dass diese beispielsweise ab einem Zeitraum von mindestens drei Monaten Inaktivität eine zusätzliche Gebühr verlangen.

Normalerweise klären die Broker darüber in ihren AGBs oder im Preis-Leistungsverzeichnis auf. Diese Inaktivitätsgebühr können Sie natürlich einfach umgehen, indem Sie innerhalb des geforderten Zeitraums zumindest einen Trade durchführen. Bei Daytradern stellt dies in der Regel ohnehin kein Problem dar, da relativ häufig gehandelt wird.

Steuern als Kostenfaktor

Steuern beim Daytrading
Steuern beim Daytrading

Weitere Aufwendungen, an die Sie vielleicht im Rahmen der Daytrading Kosten gar nicht oder erst später denken, sind die Steuern beim Daytrading. Manche Trader stellen sich die Frage: Welche Steuern?

Grundsätzlich ist es so, dass Sie auf Grundlage des Daytrading im Idealfall Kursgewinne erzielen. Unabhängig davon, ob diese beim Handel mit CFDs, Forex oder Aktien stattfinden, sind in Deutschland Kursgewinne prinzipiell zu versteuern. 

In diesem Fall greift die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent. Das bedeutet, dass auf Ihre erzielten Kursgewinne eine Besteuerung in dieser Höhe stattfindet. Allerdings dürfen Sie zuvor Ihren Sparer-Pauschbetrag in Anspruch nehmen, der momentan bei 801 Euro pro Person liegt. Was das bedeutet, möchten wir im folgenden Beispiel kurz erläutern:

  • Gewinne aus Daytrading Geschäften: 2.000 Euro
  • Sparer-Pauschbetrag: 801 Euro
  • Steuerpflichtige Gewinne: 1.199 Euro
  • Abgeltungssteuer: 25 Prozent
  • Steuerabzug: 299,75 Euro
  • Nettogewinn (nach Steuern): 1.700,25 Euro

Wie Sie an diesem Beispiel erkennen, wird Ihr Bruttogewinn aus dem Daytrading durch die Abgeltungssteuer um knapp 300 Euro reduziert. Deshalb zählt die Steuer natürlich definitiv zu den Daytrading Kosten, die Ihnen entstehen. 

Wie kann ich meine Daytrading Kosten minimieren?

Prinzipiell existieren mehrere Möglichkeiten, wie Sie Ihre Daytrading Kosten minimieren können, wie zum Beispiel:

  • Anbieter vergleichen und günstigen Broker finden
  • Günstigste Gebührenmodelle wählen
  • Handelsfrequenz reduzieren
  • Verstärkt fixe Spreads wählen
  • Handelssystem mit nicht zu vielen Handelssignalen auswählen
  • Backtest nutzen

Lassen Sie uns auf diese Punkte etwas näher eingehen, damit vielleicht auch Sie die Möglichkeit nutzen können, zukünftig Ihre Daytrading Kosten zu minimieren.

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Anbieter vergleichen und günstigen Broker finden

XTB Broker für Aktien Daytrading
Unser Tipp: XTB als Daytrading Broker wählen

Am einfachsten können Sie Ihre Daytrading Kosten dadurch minimieren, dass Sie sich für einen günstigen Broker entscheiden. Einen solchen Vergleich sollten Sie nicht nur alle paar Jahre durchführen, sondern regelmäßiger.

Das liegt daran, dass natürlich auch die Broker von Zeit zu Zeit ihre Konditionen ändern und neue Anbieter am Markt auftreten. Anders ausgedrückt: Der momentan vielleicht günstigste CFD-, Forex- oder Aktien-Broker ist vielleicht in sechs Monaten nicht mehr der preiswertesten Anbieter. 

Da Sie gerade beim Daytrading recht häufig handeln und jedes Mal auf die eine oder andere Art und Weise Kosten anfallen, lohnt es sich definitiv, die Broker von Zeit zu Zeit miteinander zu vergleichen. Falls Sie zum Beispiel durchschnittlich im Monat 50 Handelsaufträge ausführen lassen, können Sie bereits über 50 Euro einsparen, wenn Sie einen Broker wählen, der zum Beispiel eine um 1,20 Euro günstigere Kommission anbietet als andere Mitbewerber.

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Günstigeres Modell wählen

Wie wir bereits angesprochen haben, arbeiten die meisten Broker im Bereich Forex- und CFD-Trading mit einem Spread. Alternativ veranschlagen andere Anbieter eine Kommission. Für Sie gilt es nun, das persönlich günstigere Modell zu finden und danach entsprechend den Broker auszuwählen.

Bei einem direkten Vergleich stellt sich häufiger heraus, dass Kommissionen in der Summe günstiger als Spreads sind. Das trifft insbesondere unter der Voraussetzung zu, dass der Broker mit variablen Spreads arbeitet, die sich zum Beispiel innerhalb eines Tages deutlich verändern können. 

Zudem zahlen Sie den Spread nicht direkt, sondern er ist im entsprechenden Kurs/Preis enthalten. Das ist eine geringere Transparenz als bei der Kommission, bei der Sie wissen, dass Sie zum Beispiel drei Euro für ein Lot Handelsvolumen zahlen. Es kann sich also lohnen, die Gebührenmodelle mehrerer Broker zu vergleichen und sich dann für die günstigere Variante zu entscheiden.

Weniger oft handeln

Die Trading Plattform von XTB.png

Zumindest auf den ersten Blick klingt es banal, aber natürlich können Sie auch dadurch Daytrading Kosten einsparen, dass Sie etwas weniger oft handeln. Bei jeder Handelsaktivität fallen nämlich Kosten an, je nach Finanzprodukt in den folgenden Formen:

  • Spread
  • Kommission
  • Ordergebühr

Manche Trader handeln durchaus zu häufig, sodass mitunter die durch den An- und Verkauf erzielten Gewinne sogar geringer als die anfallenden Kosten sind. Daher sollten Sie prüfen, ob Sie wirklich effektiv handeln oder sich manche An- und Verkäufe nicht besser sparen könnten. Wenn Sie weniger handeln, entstehen jedenfalls definitiv auch geringere Kosten.

Fixe statt variable Spreads nutzen

Manche Broker bieten – je nach Basiswert – sowohl fixe als auch variable Spreads an, andere Anbieter hingegen arbeiten entweder mit der einen oder anderen Variante. In der überwiegenden Mehrheit aller Fälle sind fixe Spreads günstiger als variable Spreads, bei denen der Broker die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs teilweise mehrfach pro Tag verändert.

Zudem haben feste Spreads den Vorteil, dass Sie nicht auf die Tageszeit achten müssen. Bei variablen Spreads hingegen kann es durchaus passieren, dass die Differenz während der Haupthandelszeit zum Beispiel nur zwei Punkte beträgt, während sie sich in der Nebenhandelszeit auf zehn Punkte beläuft.

Sind fixe Spreads immer günstiger als variable Spreads?

Pauschal lässt sich allerdings nicht sagen, dass fixe Spreads immer günstiger als variable Spreads sind. Entscheidend ist immer nur die entsprechende Differenz zwischen An- und Verkaufskurs.

Hier ist also von Ihrer Seite aus etwas Recherche gefragt, wenn es um die Spreads der einzelnen Broker geht. Diese richten sich übrigens häufig nach der Art des Basiswertes und dann wird noch einmal unterteilt, ob es sich um „größere“ oder „kleinere“ der folgenden Basiswertarten handelt:

  • Aktien
  • Kryptowährungen
  • Rohstoffe
  • Devisen
  • Indizes
  • Futures

Handelssystem mit nicht zu vielen Handelssignalen wählen

Eine weitere Einsparmöglichkeit bei den Daytrading Kosten ist nicht so leicht zu erkennen, kann allerdings definitiv Kosten einsparen. Diese Einsparoption steht in engerer Verbindung mit einem der zuvor genannten Tipps, nämlich weniger oft zu handeln. Allerdings steckt dahinter noch ein etwas anderer Gedanke, wenn Sie sich für ein Handelssystem entscheiden, dass nicht zu viele Handelssignale erzeugt.

Die Konsequenz ist nämlich, dass die Signalqualität dann oft besser ist. Dahinter steckt der Grundsatz, dass die Qualität der Handelssignale zunehmend schlechter wird, je höher die Anzahl der Signale ist.

Das wiederum bedeutet, dass die Chance auf eine gute Signalqualität größer ist, wenn Sie ein Handelssystem mit einer etwas geringeren Anzahl von Signalen wählen. Das spart natürlich letztendlich auch Daytrading Kosten ein.

Backtests nutzen

Ebenfalls beim Daytrading Kosten reduzieren können Sie manchmal, wenn Sie Ihr Handelssystem einem Backtest unterziehen. Das bedeutet, dass zum Beispiel die Rendite einerseits mit und zum anderen ohne Gebühren überprüft wird, die vom entsprechenden Broker veranschlagt werden.

So erkennen Sie leicht, wie sich Ihre Gewinne mit und ohne Einbezug der anfallenden Kosten gestalten. Das wiederum kann auch die Wahl des Brokers beeinflussen, sodass Sie im besten Fall dadurch Daytrading Kosten reduzieren.

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Unsere Broker-Empfehlung für niedrige Daytrading Gebühren: Broker XTB

XTB Handelsplattform
Die XTB Handelsplattform

Nach einer tiefgründigen Theoriephase, die mit reichlichen Informationen und hilfreichen Tipps gepaart war, möchten wir nun den praktischen Teil in Angriff nehmen und Ihnen XTB, den aus unserer Sicht führenden Broker mit niedrigen Gebühren, vorstellen. XTB, ein prominenter Daytrading Broker, hat sogar eine Niederlassung in unserem Land und ist mehrfach innerhalb der EU reguliert, was seine hohe Zuverlässigkeit unterstreicht.

Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass XTB’s Konditionen (Kosten und Gebühren) vergleichsweise niedrig angesetzt sind. Es gibt keine verborgenen Gebühren bei XTB; der Hauptkostenfaktor liegt im Spread. Besonders für Daytrader dürfte attraktiv sein, dass XTB keine Provision erhebt. Daher entstehen keine Kosten für:

  • Ein- und Auszahlungen
  • Echtzeit-Kursdaten
  • Lehrmaterialien
  • Charts und Indikatoren

Was XTB von anderen Brokern abhebt. Des Weiteren findet eine automatische Umrechnung von Fremdwährungen statt, sollte diese von Ihrer gewählten Zahlungsmethode nicht unterstützt werden. Einen weiteren Kostenvorteil haben Sie teilweise bei den Übernachtungskosten, wenn Sie sich für den CFD Handel mit Kryptowährungen oder für Aktien Trading entscheiden.

In diesem Fall werden die Übernachtungskosten nur auf das vom Broker bereitgestellte Fremdkapital (Hebel) berechnet, während viele andere Broker den Gesamtwert der Position zugrunde legen. Bei XTB ist dies nur der Fall, wenn die Basiswerte Indizes, Devisen oder Rohstoffe sind.

Auch die Spreads, die XTB veranschlagt, sind relativ niedrig. Betrachten wir beispielsweise das Währungspaar Euro und US-Dollar, beträgt der Spread lediglich 0,00006 oder ausgedrückt 0,6 Pips. Auch der Spread für Bitcoin ist mit 34 vergleichsweise günstig im Vergleich zu anderen Anbietern.

Aufgrund dieser Kostenvorteile halten wir XTB derzeit für den besten Daytrading Broker hinsichtlich möglichst niedriger Kosten. Zusätzlich profitieren Sie von weiteren Vorteilen, wie:

  • Der guten Auswahl an Handelsinstrumenten
  • Dem kostenlosen Demokonto
  • Dem Handel mit verschiedenen Hebeln
  • Zahlreichen Tools
  • Lehrmaterialien
  • Der benutzerfreundlichen Handelsplattform


Zudem sind die Daytrading Kosten bei XTB sehr transparent, da sie in den meisten Fällen – abgesehen von den Übernachtungskosten – ausschließlich auf dem jeweiligen Spread basieren.

Fazit – Daytrading muss nicht zwangsläufig teuer sein!

Abschließend sei gesagt, dass Daytrading nicht kostenlos ist. Es fallen immer Kosten in Form von Provisionen, Depotgebühren, Ordergebühren, Inaktivitätsgebühren oder Steuern an. Darüber hinaus können indirekte Kosten anfallen, die berücksichtigt werden müssen. Gute Broker zeigen jedoch, dass Daytrading nicht teuer sein muss.

Es ist durchaus möglich, die beim Daytrading anfallenden Kosten zu minimieren. Vergleichen Sie dazu mehrere Anbieter, um einen günstigen Broker zu finden. Versuchen Sie außerdem, wenn möglich, die Handelsfrequenz zu reduzieren und wählen Sie feste statt variable Spreads, um auf der sicheren Seite zu sein. So halten Sie die anfallenden Gebühren so gering wie möglich.

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Häufig gestellte Fragen:

Welche indirekten Kosten können bei der Anschaffung von Hardware für das Daytrading entstehen?

Die Anschaffungskosten für die benötigte Hardware, wie ein PC, Laptop oder ein mobiles Gerät, können als indirekte Kosten beim Daytrading entstehen. Diese Kosten variieren je nach Gerät, liegen aber im Durchschnitt zwischen 500 und 1.500 Euro. Auch die monatlichen Internetkosten sollten berücksichtigt werden, obwohl diese meist für weitere Aktivitäten genutzt werden und daher nicht vollständig dem Daytrading zugeschrieben werden können.

Mit welchen Kosten müssen Trader rechnen?

Händler müssen mit einer Reihe von Kosten rechnen, darunter Transaktionskosten, Spread-Kosten, eventuelle Finanzierungs- oder Depotgebühren und Anschaffungskosten für Hard- und Software. Darüber hinaus können Kosten für Schulungen und Echtzeit-Marktdaten anfallen. In der Regel sind das nur wenige Euro pro Monat, je nachdem, wie viel Sie traden und wie viele kostenpflichtige Services Sie in Anspruch nehmen.

Andre Witzel
Andre Witzel ist selbstständiger Trader und der Gründer von Trading.de. Er teilt seine Strategien und Methoden mit meinen Lesern. Er weiß genau welche Fehler Anfänger machen und kann ihnen die besten Tipps geben. Lernen Sie von seinen Erlebnissen auf Trading.de.
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