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Was bedeutet mit Hebel handeln im Daytrading? Wie berechnet sich der Hebel beim Daytrading? Diese und andere Fragen möchten wir in unserem Beitrag beantworten. Sie erfahren unter anderem, was den besten Daytrading Broker mit Hebel auszeichnen sollte.

Ferner gehen wir darauf ein, was der Hebel ist, wie man ihn richtig anwendet, an welchen Märkten Sie mit Leverage handeln können, wie Sie den Daytrading Hebel berechnen und was eigentlich die Vor- und Nachteile des Hebels beim Daytrading sind.

Daytrading Hebel: So wenden Sie ihn richtig an
Hebel im Daytrading aufgezeigt anhand von einem Praxisbeispiel

Das Wichtigste zur Anwendung vom Daytrading Hebel im Überblick:

  • Beim Daytrading nutzt man kleinere Kursdifferenzen, die oft mit Hebel getradet werden.
  • Der Hebel ist eine Geldleihe vom Broker, die es ermöglicht, größere Positionen zu eröffnen, als Eigenkapital vorhanden ist.
  • Die Margin ist eine Sicherheitsleistung für den Broker. Die Höhe des Hebels bestimmt die erforderliche Margin.
  • Hebel können in verschiedenen Märkten wie Devisen, Kryptowährungen und Aktien verwendet werden und ermöglichen höhere Positionen mit weniger Eigenkapital.
  • Hebel können sowohl Vorteile als auch Risiken mit sich bringen. Effektives Risikomanagement ist beim Daytrading mit Hebeln entscheidend.

Wie wendet man den Hebel richtig im Daytrading an?

Anwendung des Hebels bei XTB
Anwendung des Hebels bei XTB

Entscheidend für den Erfolg beim Daytrading ist unter anderem die richtige Anwendung des Hebels. Ein wesentlicher Teil der optimalen Nutzung ist eine Verlustbegrenzung, die Sie mit unterschiedlichen Mittel und Methoden erreichen können. Dazu können Sie sich zum Beispiel an den folgenden Vorgaben orientieren:

  • Höchstens 10 Pips Verlust riskieren
  • Begrenzung des Verlustes auf 5 Pips beim Daytrading
  • Werte tatsächlich innerhalb eines Tages kaufen und verkaufen

Während also echte Daytrader eine relativ enge Begrenzung vornehmen können, müssen langfristig aufgestellte Händler mit deutlich höheren Absicherungen arbeiten und würden damit auch höhere Risiken eingehen. Somit müssen die meisten längerfristig aufgestellten Trader auf höhere Hebel verzichten, weil das Risiko zu groß wäre. Wenn Sie allerdings als Daytrader richtig mit dem Hebel umgehen, können Sie von einem höheren Leverage profitieren.

Die Vorteile der richtigen Anwendung der Daytrading Hebels sind demnach zum einen, dass Sie dank höherer Hebel eine geringe Sicherheitsleistung stellen müssen. Zum anderen können Sie mit relativ engen Stop-Loss Marken arbeiten, sodass es sich um ein überschaubares Risiko im Hinblick auf mögliche Verluste handelt.

An welchen Märkten kann ich mit einem Hebel arbeiten?

Grundsätzlich sind es nahezu ausschließlich Forex und CFD Broker, die mit einem Hebel arbeiten und Tradern die Möglichkeit geben, mit deutlich mehr Kapital zu handeln. Entsprechend sind es die folgenden Märkte, an denen Sie zum Beispiel mit Differenzkontrakten mit einem Daytrading Hebel agieren können:

  • Devisen
  • Kryptowährungen
  • Indizes
  • Rohstoffe
  • Aktien
Hinweis
Bei den obigen, meinen wir stehts den Handel mit Kursveränderungen via CFDs und nicht der direkte Kauf und Verkauf von Aktien, Rohstoffen, Devisen etc. Der Handel mit Hebeln wird grundsätzlich hauptsächlich bei CFD Produkten angewendet.

So berechnet man den Daytrading Hebel

Wie berechnet sich der Hebel beim Daytrading? Diese Frage beschäftigt insbesondere Anfänger, die vielleicht gerade erst damit beginnen, aktiv beim Daytrading zu sein. Im ersten Teil unseres Beitrages sind wir bereits kurz darauf eingegangen, wie der Hebel berechnet wird.

Wir haben darauf hingewiesen, in welcher Verbindung der Hebel mit der Margin, also Ihrer Sicherheitsleistung, steht. Auf dieser Grundlage lässt sich ebenfalls sehr gut verdeutlichen, wie Sie den Hebel und den damit zusammenhängenden, möglichen Gewinn ermitteln können.

Wenn Sie den Hebel mit der geforderten Margin multiplizieren, beträgt das Ergebnis stets 100. Beläuft sich der Hebel also beispielsweise auf 20:1, führt das automatisch zu einer Sicherheitsleistung von fünf Prozent. Wenn es jetzt um die Berechnung des optimalen Hebels geht, dann sollten Sie beachten, dass die Sicherheitsleistung bei einem größeren Hebel in der Praxis schneller „aufgebraucht“ ist.

Auswirkung des Hebels auf Verluste
Auswirkung des Hebels auf Verluste

Wenn Sie zum Beispiel eine Margin von fünf Prozent stellen müssen, dann muss sich der Kurs des gehandelten Basiswertes nur um etwas mehr als diese fünf Prozent in die „falsche“ Richtung bewegen, und Ihre Sicherheitsleistung wäre bereits aufgebraucht. 

Beim Tageshandel kann der entsprechende Daytrading Hebel meistens höher sein, weil Sie innerhalb relativ kurzer Zeiträume handeln. Das sollten Sie beim Berechnen des für Sie optimalen Hebels berücksichtigen. In der folgenden Tabelle möchten wir einige Beispiele zeigen, welcher Hebel sich aus der vom Broker geforderten Margin ergibt und wie hoch Ihr prozentualer Gewinn auf Grundlage Ihres eigenen Kapitaleinsatzes ist.

Hebel MarginEigenes Kapital Kursbewegung Rendite
5 zu 120 Prozent 500 Euro 1 Prozent 5 Prozent 
20 zu 15 Prozent 1.000 Euro 3 Prozent60 Prozent 
30 zu 13,33 Prozent 800 Euro 2 Prozent 60 Prozent

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Was sind die Vor- und Nachteile des Hebels im Daytrading?

Die Hebelwirkung, die es auch beim Daytrading geben kann, hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Deshalb sollten Sie die Vorzüge und Risiken kennen, die mit dem Leverage verbunden sein können. Daher möchten wir Ihnen diese zunächst übersichtlich gegenüberstellen und im Anschluss noch vertiefter auf die einzelnen Punkte eingehen.

Vorteile der Hebelwirkung

  • Freisetzung von Kapital (für andere Trades)
  • Überproportionale Gewinne
  • Profitieren von sinkenden oder steigenden Kursen
  • 24-Stunden Handel 

Nachteile der Hebelwirkung

  • Keine Anlegerrechte
  • Überproportionale Verluste
  • Nachschusspflicht bei einigen Broker
  • Finanzierungsgebühren 

Vorteile der Hebelwirkung

Lassen Sie uns etwas näher auf die einzelnen Vorteile der Hebelwirkung eingehen. Zunächst einmal haben Sie durch die Hebelwirkung Kapital frei, welches Sie zum Beispiel für andere Trades verwenden können. Der Grund ist, dass Sie immer nur einen Bruchteil des Handelsgegenwertes als Eigenkapital einsetzen müssen.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Sie durch den Hebel – bezogen auf Ihren Kapitaleinsatz – überproportional hohe Gewinne erzielen können. Der Gewinn wird nämlich auf den vollen Handelsgegenwert berechnet, also inklusive des Kapitals, welches Ihnen der Broker in Form des Hebels leiht. Sie können also mit geringen, eigenen Kapitaleinsätzen überproportional hohe Renditen generieren.

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Long & Short bei einem Bitcoin-CFD

Ebenfalls zu den Vorteilen der Hebelwirkung gehört, dass Sie nicht nur von steigenden, sondern ebenso von fallenden Kursen profitieren können. Das liegt daran, dass Hebelprodukte nahezu ausschließlich bei Brokern zum Einsatz kommen, die Finanzprodukte anbieten, mittels derer Sie auch auf fallende Kurse setzen können. Typische Beispiele sind zum einen der Forex Handel und zum anderen das CFD Trading.

Ein weiterer Vorteil bezieht sich nicht direkt auf den Hebel, sondern auf die Tatsache, dass Hebelprodukte nahezu rund um die Uhr gehandelt werden können. Das gilt wiederum für die Märkte Forex und den Handel mit Differenzkontrakten. Bis auf das Wochenende können Sie dort von Montag Nacht bis am späten Freitag Abend faktisch durchgängig daytraden.

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Welche Nachteile haben Hebel und Hebelwirkung?

Neben den genannten Vorteilen gibt es ebenso Nachteile und Risiken, die mit der Hebelwirkung und dem Leverage verbunden sein können. Dazu zählen:

  • Keine Anlegerrechte
  • Überproportionale Verluste
  • Nachschusspflicht
  • Finanzierungsgebühren 

Auch hier handelt es sich nicht ausschließlich um Nachteile des Hebels als solchen, sondern teilweise sind die Risiken mit allen Finanzprodukten verbunden, die mit einem Hebel gehandelt werden können. Genauso wie überproportionale Gewinne einen Vorteil darstellen, sind mögliche, höhere Verluste ein Nachteil der Hebelwirkung.

Ist Ihre hinterlegte Sicherheitsleistung, die Margin, aufgebraucht, können Sie Ihr gesamtes Kapital verlieren, welches Sie eingesetzt haben. Die Alternative besteht darin, weiteres Geld als zusätzliche Sicherheitsleistung auf Ihr Handelskonto einzuzahlen.

Keine Aktionärsrechte bei CFDs

Für manche Trader ist es ebenfalls ein Nachteil der Finanzinstrumente mit Hebel, dass es keine Anlegerrechte gibt. Das zeigt sich insbesondere im direkten Vergleich von Aktien CFDs und dem Aktienhandel.

Haben Sie Aktien im Depot, dann stehen Ihnen anteilige Dividenden genauso wie ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung zu. Nutzen Sie hingegen stattdessen für den Tageshandel Aktien CFDs, gibt es diese Rechte nicht.

Die Nachschusspflicht ist ein weiterer, möglicher Nachteil der Hebelwirkung. Diese gibt es ausschließlich im Zusammenhang mit gehebelten Finanzprodukten, also bei Forex und CFD Brokern.

nachschusspflicht infografik
Funktionsweise der Nachschusspflicht

Allerdings können Sie diesem Risiko leicht aus dem Weg gehen, indem Sie sich für einen innerhalb der EU regulierten Broker entscheiden. Dann kommt es allerdings zu einem weiteren Nachteil, nämlich dass die Hebel auf maximal 30:1 begrenzt sind.

Kostennachteil der Hebelprodukte sind vor allem die Finanzierungsgebühren. Diese werden häufig auch als Finanzierungszinsen bezeichnet.

Sie fallen unter der Voraussetzung an, dass Sie eine Long-Position über Nacht offen lassen. Daytrader allerdings sind davon in der Regel nicht betroffen, weil sie den Kauf und Verkauf binnen eines Tages durchführen. Der Daytrading Hebel hat in dem Fall meistens keine negativen Auswirkungen in Form anfallender Finanzierungszinsen.

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Risikomanagement beim Daytrading mit Hebel

Wenn Sie das Daytrading mit einem Hebel durchführen, sollten Sie unbedingt auf ein effektives Risikomanagement achten. Dazu gehört zum Beispiel das Festlegen der richtigen Positionsgröße, die optimal geeignet ist.

Sie sollten möglichst nicht mehr als ein bis zwei Prozent Ihres gesamten Kapitals in eine Position investieren. Darüber hinaus gibt es verschiedene Aufträge, die ebenfalls zum Risikomanagement zählen und die Sie vor allem beim Daytrading mit Hebeln nutzen sollten, nämlich:

  • Stop-Loss
  • Garantiertes Stop-Loss 
  • Take-Profit
  • Trailing-Stop

Die Stop-Loss Order ist Ihnen vermutlich bereits bekannt. Deren Ziel besteht darin, bei ungünstigen Bedingungen am Markt Verluste zu begrenzen. Sie legen als Trader einen Kurs fest, bei dessen Erreichen der Trade und damit die Position automatisch vom Broker geschlossen werden soll. Sie definieren in der Stop-Loss Order somit, welchen Verlust Sie gerade noch bereit sind, zu akzeptieren.

Garantiertes Stop-Loss 

Es gibt einen Unterschied zwischen einer gewöhnlichen Stop-Loss Order und einem sogenannten garantierten Stop-Loss. Bei der garantierten Stop-Loss Order ist zu 100 Prozent gewährleistet, dass der Trade maximal zu dem von Ihnen festgelegten Kurs geschlossen wird.

Bei der gewöhnlichen Stop-Loss Order funktioniert das nicht immer, sodass Sie in diesem Fall das Risiko haben, dass Ihr festgelegter Stopp auch einmal unterschritten wird. Aufgrund des Vorteils der Garantie erheben Broker eine Prämie für garantierte Stop-Loss Orders.

Take-Profit

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Take-Profit-Order bei einem Bitcoin-CFD

Eine etwas andere Order ist die Take-Profit Order. Sie funktioniert ähnlich wie ein sogenannter Limit Auftrag. Mit der Take-Profit Order legen Sie nämlich fest, dass der Auftrag zu einem Kurs ausgeführt wird, der von Ihnen festgelegt wird. Sinnvollerweise ist dieser Kurs höher als der Kaufkurs, sodass Sie bei Ausführung der Order einen entsprechenden Gewinn (Profit) erzielen.

Trailing-Stop

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Trailing Stop bei einem Rohöl-CFD

Die Trailing-Stop Order ist eine Mischung zwischen der Stop-Loss und der Take-Profit Order. Das wesentliche Ziel besteht darin, für diesen Auftrag Verluste zu begrenzen, sollte sich der Markt – aus Ihrer Sicht – negativ entwickeln. Sollte sich der Markt jedoch positiv entwickeln, greift in dem Fall die Trailing-Stop Order, nämlich indem sie sich praktisch als Stop Order mit den steigenden Kursen mitbewegt.

Auf gesetzliche Hebelbegrenzungen achten

Die Daytrading Hebel innerhalb der EU sind gesetzlich begrenzt, nämlich auf maximal 30:1. Wenn Sie also mit relativ wenig Kapital und mit einem Hebel arbeiten möchten, sollten Sie in erster Linie Broker außerhalb der EU wählen.

Dann gibt es faktisch keine Grenzen beim Leverage, sodass Sie in dem Fall auch mit Hebeln von 100:1, 400:1 und darüber hinaus arbeiten können. Dementsprechend benötigen Sie relativ wenig Kapital, gehen aber natürlich ein erhöhtes Risiko ein.

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Bester Broker für Daytrading mit Hebel

XTB Homepage

Die Wahl des besten Brokers für das Daytrading mit Hebel hängt von Ihren Präferenzen hinsichtlich der Hebelbegrenzungen ab. Wenn Sie mit hohen Hebeln handeln möchten, die über die in der EU festgelegten Grenzen hinausgehen, müssen Sie sich für einen Broker entscheiden, der außerhalb der EU ansässig ist und daher nicht durch die europäische Finanzmarktaufsicht ESMA reguliert wird.

Wenn Sie jedoch mit den in der EU festgelegten maximalen Hebeln zufrieden sind, könnten Sie in Betracht ziehen, XTB als Ihren Broker zu wählen. XTB ist ein globaler Broker, der von etlichen Daytradern gewählt wurde und viele Vermögenswerte anbietet, darunter Aktien, ETFs, CFDs, Forex, Rohstoffe und Indizes.

XTB ist in der EU ansässig und wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) reguliert, was Ihnen eine hohe Sicherheit bietet. Darüber hinaus bietet XTB umfangreiche Ausbildungsressourcen und Marktanalysen, um Sie bei Ihren Trading-Entscheidungen zu unterstützen.

Vor- und Nachteile von XTB

Vorteile Nachteile
✔ Eine große Auswahl an Handelsinstrumenten✘ Begrenzte Kompatibilität mit externer Trading Software
✔ Ein kostenloses Demokonto
✔ 24/7-Kundenservice
✔ Sehr schnelle Handelsausführung
✔ Zahlreiche Tools auf der Handelsplattform

Höhere Hebel bei Anbietern außerhalb der EU

Dann entscheiden Sie sich gezielt für Anbieter, die nicht unter die ESMA Regulierung fallen und Ihnen daher deutlich höhere Hebel anbieten können. Dann ist es nicht unüblich, dass auch beim Daytrading Hebel von bis zu 500:1, manchmal sogar bis zu 1000:1, genutzt werden können. Ist das Fall, sollten Sie allerdings noch auf eine andere Bedingung achten.

Bei manchen Brokern außerhalb der EU gibt es noch eine Nachschusspflicht. Hier verhält es sich in etwa wie mit dem Hebel, nämlich dass außerhalb der Europäischen Union keine Auflagen existieren, als dass die Nachschusspflicht verboten wäre.

Bei professionellen Tradern gilt übrigens der maximale Hebel von 30:1 auch in der EU nicht. Allerdings ist es sehr schwer für private Trader, als professionelle Trader eingestuft zu werden. Sollte Ihnen also beim Daytrading ein Hebel von maximal 30:1 zu gering sein, sind andere Broker als XTB bzw. generell in der EU ansässige Broker besser geeignet. 

Fazit: Hebel ist notwendig im Daytrading

Grundsätzlich ist der Hebel für das Daytrading zwar keine zwingende Voraussetzung, denn natürlich können Sie zum Beispiel den Tageshandel mit dem Kauf und Verkauf von Aktien betreiben. Dann allerdings brauchen Sie relativ hohe Kapitaleinsätze, damit sich der Gewinn auf Grundlage meistens kleinerer Kursänderungen nennenswert lohnt.

Anfänger hingegen möchten meistens mit geringerem Kapital beginnen. Dann ist der Hebel jedoch nahezu unverzichtbar, denn beispielsweise mit 500 Euro Eigenkapital werden Sie in der Regel kaum nennenswerte Gewinne innerhalb eines Tages generieren können.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Daytrading Hebel:

Was ist ein Hebel im Daytrading?

Unter dem Hebel bzw. Leverage im Daytrading versteht man den Einsatz von geliehenem Geld (Margin), um eine Position im Daytrading zu eröffnen, die größer ist als das eigene Kapital. Hebel können das Gewinnpotenzial erhöhen. Sie erhöhen aber auch das Verlustrisiko.

Wie kann man beim Daytrading mit Hebel verlieren?

Sie können beim Daytrading mit Leverage sehr wohl Geld verlieren, da Ihre Verluste ebenso wie Ihre Gewinne auf der Grundlage des gehebelten Betrags und nicht nur auf der Grundlage des von Ihnen investierten Betrags berechnet werden. Wenn sich der Markt gegen Ihre Position entwickelt, können Sie mehr verlieren, als Sie ursprünglich investiert haben.

Welche Hebel für Anfänger im Daytrading?

Für Anfänger ist es ratsam, im Daytrading mit einem niedrigen Hebel zu beginnen, um das Risiko zu begrenzen. Ein Hebel von 1:5 oder 1:10 könnte ein guter Ausgangspunkt sein für Daytrader, die noch nicht sehr vertraut sind mit der Thematik und starten wollen, bis Sie mehr Erfahrung und Vertrauen in Ihre Handelsstrategie haben. Für Anfänger ist daher ein geringer Hebel zu empfehlen, um sich mit dem Kontept vertraut zu machen.

Welche Hebel für erfahrene Trader im Daytrading?

Viele erfahrene Daytrader verwenden Hebel von 1:10 oder 1:20, aber dies hängt stark von der individuellen Risikobereitschaft und der Handelsstrategie ab. Je professioneller und erfahrener man Daytrading betreibt und je mehr man sich zutraut, desto höher kann der Hebel gewählt werden.

Andre Witzel
Andre Witzel ist selbstständiger Trader und der Gründer von Trading.de. Er teilt seine Strategien und Methoden mit meinen Lesern. Er weiß genau welche Fehler Anfänger machen und kann ihnen die besten Tipps geben. Lernen Sie von seinen Erlebnissen auf Trading.de.
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