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Trading Indikatoren analysieren und berechnen durch mathematische Formen den Preis oder auch das Volumen an den Finanzmärkten und geben als Ergebnis ein mögliches Trading Signal als grafische Darstellung aus. Dies kann äußerst hilfreich sein die eigenen Trading Entscheidungen zu verbessern.

Die hier vorgestellten Indikatoren ermöglichen es Ihnen, die subtilsten Veränderungen und Muster in den Marktdaten zu erkennen. Sie sind eine wichtige Ressource für jeden Trader – unabhängig von seinem Erfahrungsniveau. Wir werden nicht nur erklären, wie diese Indikatoren funktionieren, sondern geben Ihnen auch praktische Beispiele für ihre Anwendung an die Hand.

Die Liste der zwölf besten technischen Indikatoren und ihre Anwendung, die wir in diesem Artikel vorstellen erden:

  1. Gleitender Durchschnitt – Signalgeber für Trendwechsel
  2. Bollinger Bänder – Maß für die Marktvolatilität
  3. MACD – Trend- und Momentumbestimmung
  4. Volumen Indikator – Interpretation der Handelsaktivität
  5. RSI – Überkaufte und überverkaufte Situationen erkennen
  6. Stochastik Indikator – Identifizierung von Markthochs- und Markttiefs
  7. Fear and Greed Index – Emotionen im Markt richtig deuten
  8. ADX Indikator – Stärke des Markttrends verstehen
  9. CCI Indikator – Früherkennung von Preisabweichungen
  10. Ichimoku Indikator – Zukunftsgerichtete Prognosen
  11. ATR Indikator – Perfekt fürs Risikomanagement
  12. Pivot Punkte – Einstiegs- und Ausstiegspunkte erkennen

Alles Wichtige im Überblick

  • Trading Indikatoren sind mathematische Berechnungswerkzeuge, mit denen Kursbewegungen dargestellt und interpretiert werden
  • Sie basieren auf historischen Kursdaten und ermöglichen das Erkennen von Trends und Mustern
  • Es gibt verschiedene Typen von Indikatoren, die eine zentrale Rolle in der technischen Analyse spielen
  • Bekannt sind Trend-, Volumen-, Volatilitäts-, Momentum-, Sentiment-, Zyklusindikatoren und Oszillatoren
  • Indikatoren liefern Informationen über Momentum, Volatilität, Trend oder Handelsvolumen
  • Sie tragen dazu bei, das Risikomanagement zu verbessern, z.B. mit Stop-Loss- und Take-Profit-Marken

Was sind Trading Indikatoren?

Zunächst eine Erklärung zum Verständnis: Trading Indikatoren sind mathematische Berechnungswerkzeuge, die dazu dienen, Kursbewegungen präzise darzustellen und zu interpretieren. Nahezu jeder professionelle Börsenhändler setzt sie ein, sie sind also sozusagen das Herzstück der technischen Analyse. Handelsindikatoren kommen immer dann zum Einsatz, wenn es darum geht, Marktdaten und Charts zu beobachten und zu interpretieren.

Durch den Einsatz von Indikatoren lassen sich Trends und Muster erkennen, die für professionelle Trader von unschätzbarem Wert sind. Sie dienen der Entwicklung von Strategien und eröffnen damit die Möglichkeit, präziser zu handeln, ohne im Dunkeln tappen zu müssen. Mit anderen Worten: Trading Indikatoren erleichtern es, datengestützte Vorhersagen über zukünftige Kursbewegungen zu treffen, ohne sich auf Zufall oder Glück verlassen zu müssen.

Jeder Indikator ist einzigartig und hat seine eigene zugrunde liegende Berechnungsformel, die unterschiedliche Daten erzeugt. Trotz aller Unterschiede haben Handelsindikatoren eines gemeinsam: Sie basieren auf historischen Kursdaten. Diese gemeinsame Basis macht den Einsatz von Indikatoren in der technischen Analyse so spannend und effektiv, insbesondere, wenn verschiedene Indikatoren geschickt miteinander kombiniert werden.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen die verschiedenen Typen von Indikatoren auf.

Verschiedene Typen von Indikatoren

Grob vereinfacht lassen sich die Handelsindikatoren in verschiedene Kategorien einteilen:

IndikatorgruppeBeispielindikatorEigenschaften
TrendindikatorenMoving AverageHelfen festzustellen, ob ein Markt in einem Aufwärts-, Abwärts- oder Seitwärtstrend ist
VolumenindikatorenVolumen IndikatorZeigen an, ob ein Trend durch Volumen gestützt wird, was seine Stärke beurteilen lässt
VolatilitätsindikatorenBollinger BänderMessen die Rate und die Schwankungen der Preisänderungen, hilfreich, um Marktunsicherheiten zu identifizieren
MomentumindikatorenMACD IndikatorIdentifizieren überkaufte oder überverkaufte Marktzustände, nützlich zur Erkennung möglicher Trendumkehrungen
OszillatorenRSIBewegen sich typischerweise innerhalb eines festgelegten Bereichs und signalisieren überkaufte oder überverkaufte Bedingungen
SentimentindikatorenFear and Greed IndexHelfen, extreme Marktstimmungen zu erkennen, die eine Trendumkehr signalisieren könnten
ZyklusindikatorenPivot PunkteVersuchen, die Dauer und das Timing von Marktbewegungen vorauszusagen, oft basierend auf historischen Daten

Diese Kategorien fassen verschiedene Indikatoren mit unterschiedlichen Eigenschaften zusammen. Die ganz oben genannten Trendindikatoren, zu denen auch der berühmte Moving Average-Indikator gehört, dienen der Bestimmung der Trendrichtung bzw. der entgegengesetzten Richtung des Trends. Damit lassen sich Tendenzen in der Marktbewegung besser vorhersagen. So können Sie als Trader beispielsweise Aufwärtstrends erkennen, die für eine Kauforder genutzt werden können. In besonders vielen Tutorial-Videos finden Sie den Moving-Average-Indikator. Sicherlich haben auch Sie diesen Indikator schon oft gesehen. Es handelt sich um ein klassisches Beispiel für einen Trendindikator.

Volumenindikatoren hingegen werden, wie der Name schon sagt, vor allem im Volumenhandel eingesetzt. Sie werden verwendet, um die Handelsaktivität zu messen und Bereiche zu identifizieren, in denen besonders viele Trader handeln. Dieses Wissen kann genutzt werden, um sich einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen und die besten Einstiegspunkte zu finden.

Die nächste Kategorie, die ebenfalls einem bestimmten Typ zugeordnet werden kann, sind die sogenannten Volatilitätsindikatoren. Sie ermöglichen eine bessere Einschätzung der Schwankungsintensität der Kurse, also der Volatilität. Dazu gehören die bekannten Bollinger Bänder, die wir gleich noch genauer vorstellen werden.

Momentumindikatoren hingegen dienen der Bestimmung von Trendwechseln und der Stärke von Trends. Oszillatoren, zu denen beispielsweise der RSI oder der Stochastik Oszillator gehören, helfen Ihnen, Kauf- oder Verkaufssituationen zu erkennen. Schließlich gibt es noch die Zyklusindikatoren, zu denen die berühmten Pivot Points gehören. Diese signalisieren mögliche Wendepunkte im Markt.

Auf den meisten Handelsplattformen findet man ohnehin schon eine Gruppierung der bekanntesten Indikatoren. Diese Übersicht hilft aber, sich das Ganze noch einmal vor Augen zu führen.

Die 12 besten Trading-Indikatoren vorgestellt:

1. Der gleitende Durchschnitt (Moving Average): Signalgeber für Trendwechsel

Kommen wir nun zum ersten Indikator, den wir Ihnen vorstellen möchten. Der gleitende Durchschnitt (Moving Average, MA) ist ein grundlegendes Analysewerkzeug für Trader. Dieser Indikator berechnet den Durchschnittskurs einer Aktie oder eines anderen Handelsinstruments über einen bestimmten Zeitraum und glättet so die Kursbewegungen. Dies hilft, die grundsätzliche Tendenz des Marktes besser zu erkennen und zu interpretieren.

Man unterscheidet den einfachen gleitenden Durchschnitt (Simple Moving Average, SMA), den exponentiellen gleitenden Durchschnitt (Exponential Moving Average, EMA) und den gewichteten gleitenden Durchschnitt (Weighted Moving Average, WMA). Sie alle können auf unterschiedliche Zeiträume angewendet werden: kurz-, mittel- oder langfristig.

Dementsprechend können sie unterschiedliche Kauf- und Verkaufssignale generieren, wenn sie sich kreuzen. Der gleitende Durchschnitt ist jedoch ein nachlaufender Indikator: Er reagiert lediglich auf Kursbewegungen, anstatt sie vorherzusagen. Daher sollte er idealerweise mit anderen Indikatoren kombiniert werden, um fundiertere Prognosen zu ermöglichen. Der Moving Average ist eine Art Signalgeber für Trendwechsel.

Vorteile

  • Einfache Interpretation von Trends
  • Flexibel durch verschiedene Zeiträume (kurz-, mittel-, langfristig)
  • Glättet Preisschwankungen und reduziert kurzfristige Auf und Abs
  • Hilft bei der Erstellung von Handelssignalen

Nachteile

  • Verzögerte Reaktion auf Marktänderungen
  • Kann in Seitwärtsmärkten irreführende Signale geben
  • Nicht ideal für kurzfristige oder volatile Märkte

2. Bollinger Bänder: Maß für die Marktvolatilität

Die Bollinger Bänder dürfen in der Liste der gängigsten Trading Indikatoren nicht fehlen. Es handelt sich um eine visuelle Darstellung der Standardabweichung von Kursen. Sie geben Aufschluss über die Volatilität des Marktes. Bollinger Bänder bestehen aus einem mittleren Band, das einen gleitenden Durchschnitt darstellt, und zwei äußeren Bändern, die jeweils zwei Standardabweichungen vom mittleren Band entfernt sind. Berührt der Kurs das obere Band, kann dies ein Verkaufssignal sein, während das Berühren des unteren Bandes ein potenzielles Kaufsignal darstellt.

Die Breite der Bänder ist ein Maß für die Volatilität: Sind die Bänder weit auseinander, ist die Volatilität hoch, sind sie eng beieinander, ist sie niedrig. Bollinger Bänder werden häufig mit anderen Indikatoren kombiniert, um ihre Aussagekraft zu erhöhen.

Vorteile

  • Visualisierung der Marktvolatilität
  • Eignet sich für verschiedene Marktbedingungen
  • Unterstützung und Widerstandsbereiche sind leicht erkennbar
  • Hilfreich für Breakout-Strategien

Nachteile

  • In starken Trends können Signale irreführend sein
  • Setzt gute Kenntnisse der Volatilität voraus
  • Bänder können in ruhigen Perioden zu eng sein

3. MACD: Trend- und Momentumbestimmung

Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) ist ein weit verbreiteter Indikator zur Erkennung von Trendwenden und zur Messung des Momentums. Er besteht aus drei Komponenten: der MACD-Linie, der Signallinie und dem Histogramm. Überschneidungen der MACD-Linie mit der Signallinie können als Kauf- oder Verkaufssignale interpretiert werden. Dabei ist zu beachten, dass der MACD zwar hilfreiche Informationen liefern kann, in Phasen geringer Volatilität aber auch Fehlsignale auftreten können.

Vorteile

  • Ermöglicht Trend- und Momentum-Analyse
  • Generiert deutliche Handelssignale (Kreuzungen, Divergenzen)
  • Anpassungsfähig an verschiedene Marktlagen
  • Gute Visualisierung der Trendstärke

Nachteile

  • Kann in Seitwärtsmärkten Fehlsignale geben
  • Verzögerte Reaktion bei schnellen und volatilen Märkten
  • Erfordert zusätzliche Bestätigung durch andere Indikatoren

4. Volumen-Indikator: Interpretation der Handelsaktivität

Der Volumenindikator kommt sehr häufig beim Volumentrading zum Einsatz und gibt an, wie viele Aktien oder Kontrakte in einem bestimmten Zeitraum gehandelt wurden. Ein hohes Handelsvolumen kann einen starken Trend bestätigen, während ein niedriges Volumen auf eine geringe Überzeugung der Marktteilnehmer hindeuten kann. Ein plötzlicher Anstieg des Handelsvolumens kann dabei auf einen bevorstehenden Ausbruch hindeuten – Die ideale Chance für Sie, um als Trader Profite einzufahren.

Es handelt sich jedoch um einen sehr einfachen Volumenindikator, der viele wichtige Informationen außer Acht lässt. Für eine tiefergehende Analyse können zusätzlich Volumenindikatoren wie der On-Balance-Volume-Indikator (OBV) verwendet werden.

Vorteile

  • Bestätigt Trends oder Umkehrsignale
  • Erkennt potenzielle Ausbrüche und Zusammenbrüche des Kurses
  • Hilfreich zur Identifizierung von Akkumulations- und Distributionsphasen

Nachteile

  • Kann ohne klare Trends weniger aussagekräftig sein
  • Interpretation variiert je nach Markt
  • Nicht immer verfügbar in allen Märkten (z.B. Forex)

5. RSI: Überkaufte und überverkaufte Situationen erkennen

Der Relative Strength Index (RSI) ist ein Oszillator, der Kauf- und Verkaufssignale (Trendwechsel möglich) generieren kann, indem er überkaufte und überverkaufte Marktzustände identifiziert. Ein RSI über 70 zeigt einen überkauften Zustand an, während ein RSI unter 30 einen überverkauften Zustand signalisiert. Divergenzen zwischen RSI und Kurs können dabei auf eine bevorstehende Trendumkehr hinweisen. Ähnlich wie beim MACD sind aber auch beim RSI Fehlsignale möglich, insbesondere in starken Trendphasen. Dieser Indikator ist deshalb mit Vorsicht zu genießen.

Vorteile

  • Einfach anzuwenden und zu interpretieren
  • Nützlich für das Erkennen von überkauften/überverkauften Bedingungen
  • Kann auf kommende Trendumkehrungen hinweisen
  • Hilfreich bei der Identifizierung von Divergenzen

Nachteile

  • Kann in starken Trends irreführende Signale erzeugen, auch bei Seitwärtsphasen
  • Kann durch plötzliche Preisänderungen beeinflusst werden

6. Der Stochastik-Indikator: Identifizierung von Markthochs- und Markttiefs

Der Stochastik-Indikator ist ein Preisoszillator, der dazu dient, potenziell überkaufte und überverkaufte Marktbereiche ausfindig zu machen. Dabei wird der Schlusskurs einer Periode mit den Höchst- und Tiefstkursen derselben Periode verglichen. Der Stochastik-Indikator besteht aus zwei Linien: %K und %D. Kreuzungen dieser Linien können als Kauf- oder Verkaufssignale interpretiert werden. Dieser Indikator eignet sich besonders gut für Seitwärtsmärkte und wird häufig in Verbindung mit anderen Indikatoren, wie z. B. gleitenden Durchschnitten, verwendet. Die Standardparameter des Stochastik-Indikators sind in der Regel 14, 3 und 3, können aber je nach Marktlage und gewünschter Sensitivität angepasst werden.

Dieser Indikator ist besonders nützlich in Seitwärtsmärkten, in denen traditionelle Trendindikatoren weniger effektiv sein können. Darüber hinaus wird er häufig in Kombination mit anderen technischen Indikatoren wie gleitenden Durchschnitten verwendet, um zuverlässigere Signale zu generieren. Er hilft sowohl Trendfolgern als auch Swing-Tradern dabei, bessere Einstiegs- und Ausstiegspunkte zu finden und ihr Risiko zu steuern.

Vorteile

  • Ideal zur Identifizierung potenzieller Umkehrpunkte im Kurs
  • Hilft, überkaufte/überverkaufte Bereiche zu erkennen
  • Einfach zu verstehen und zu verwenden
  • Perfekt für die Kombination mit anderen Indikatoren
  • Auch für Swing Trader geeignet

Nachteile

  • Anfällig für Fehlsignale in starken Trends
  • Kann in volatilen Märkten irreführend sein
  • Erfordert genaue Einstellung der Parameter

7. Der Fear and Greed Index: Emotionen & Psychologie im Markt richtig deuten

Wie der Name schon sagt, zielt der Fear and Greed Index darauf ab, die vorherrschenden Emotionen am Markt zu quantifizieren. Damit hilft Ihnen dieser Indikator dabei, Marktzyklen besser zu erkennen und die Psychologie der anderen Trader besser zu verstehen. Ein hoher Wert (Greed) kann oft als Verkaufssignal interpretiert werden, während ein niedriger Wert (Fear) oft ein Kaufsignal darstellt.

Dieser Indikator ermöglicht es dem Trader, Extreme im Marktverhalten zu erkennen und eine objektive Einschätzung der Marktstimmung vorzunehmen. Er bietet eine Art Filter, um sich nicht von den eigenen Emotionen leiten zu lassen, sondern auf die tatsächlichen Marktgegebenheiten zu reagieren. Besonders hilfreich ist dieser Indikator, weil Phasen der Euphorie bzw. Phasen der allgemeinen Zurückhaltung erkannt werden können. Professionelle Trader leiten daraus potenzielle Markthochs oder Markttiefs ab und haben damit einen entscheidenden Vorsprung gegenüber denen, die diesen Indikator nicht nutzen.

Vorteile

  • Bietet Einblicke in die Marktstimmung aller Marktteilnehmer
  • Kann extreme Emotionen im Markt identifizieren und quantifizieren
  • Nützlich als Kontraindikator (Gier = verkaufen, Angst = kaufen)
  • Hilfreich für langfristige Trendanalyse

Nachteile

  • Subjektiv und basiert auf qualitativen Daten
  • Nicht immer präzise in der kurzfristigen Analyse
  • Kann irreführend sein, wenn Märkte irrational agieren

8. Der ADX-Indikator: Stärke des Markttrends verstehen

Der Average Directional Index (ADX) wird verwendet, um die Stärke eines Trends zu identifizieren und mögliche Punkte für eine Trendfortsetzung oder -umkehr zu erkennen. Für sich allein genommen liefert der ADX jedoch nur begrenzte Informationen, weshalb er häufig in Kombination mit dem gleitenden Durchschnitt oder anderen Indikatoren verwendet wird. Der ADX besteht aus drei Linien: dem ADX selbst sowie +DI und -DI. Ein hoher ADX-Wert zeigt einen starken Trend an, während ein Wert unter 20 einen schwachen Trend anzeigt. Wichtig ist, dass der ADX nur die Stärke, nicht aber die Richtung des Trends anzeigt. Er sollte daher immer mit anderen Indikatoren kombiniert werden, um aussagekräftigere Handelssignale zu generieren.

Vorteile

  • Misst die Trendstärke unabhängig von der Richtung
  • Kann helfen, starke von schwachen Trends zu unterscheiden
  • Nützlich zur Vermeidung von Seitwärtsmärkten
  • Ermöglicht es, Momentum und Trendstärke zu quantifizieren

Nachteile

  • Gibt keine Richtung des Trends an
  • Kann in schnellen Marktveränderungen nachhinken

9. Der CCI-Indikator: Früherkennung von Preisabweichungen

Der Commodity Channel Index (CCI) ist ein weit verbreiteter Indikator, der dazu dient, Kauf- und Verkaufsniveaus zu identifizieren und einen Trendwechsel vorherzusehen. Er eignet sich daher sehr gut zur Früherkennung von Preisabweichungen. Typische Werte liegen zwischen -100 und 0, sowie zwischen 0 und 100. Ein Wert außerhalb dieses Bereichs deutet häufig auf überkaufte oder überverkaufte Bedingungen hin. Überschreitungen der Nulllinie können Kauf- oder Verkaufssignale sein. In starken Trendmärkten ist der CCI jedoch anfällig für Fehlsignale. Auch hier gilt: Auf einen Indikator alleine ist nur in den seltensten Fällen Verlass! Und schon gar nicht im Daytrading.

Vorteile

  • Identifiziert Trendumkehrungen und Extrempunkte
  • Vielseitig einsetzbar in verschiedenen Märkten
  • Hilfreich zur Bestimmung überkaufter und überverkaufter Bereiche
  • Kann als eigenständiges Trading-System verwendet werden

Nachteile

  • Anfällig für Fehlsignale in Seitwärtsmärkten
  • Muss sorgfältig mit anderen Indikatoren abgeglichen werden, vor allem im Daytrading
  • Kann in sehr volatilen Märkten weniger zuverlässig sein

10. Der Ichimoku-Indikator: Zukunftsgerichtete Prognosen

Eine Art Glaskugel für zukünftige Entwicklungen kann der Ichimoku-Indikator bieten. Er sorgt in erster Linie für einen umfassenden Überblick über Kursbewegungen und Trendinformationen. Hierbei handelt es sich um einen der wenigen Indikatoren, die zukunftsgerichtete Prognosen liefern können. Er besteht aus fünf Linien: Tenkan-sen, Kijun-sen, Senkou Span A, Senkou Span B und Chikou Span. Jede Linie liefert unterschiedliche Informationen über den Kurs, wie z.B. Trendrichtung, Support- und Resistanceniveaus. Die „Ichimoku-Wolke„, die sich zwischen Senkou Span A und B bildet, stellt eine Art Unterstützungs- oder Widerstandszone dar. Sie ist besonders nützlich in Trendmärkten, aber weniger in Seitwärtsmärkten.

Vorteile

  • Bietet eine umfassende Marktansicht (Trend, Momentum, Unterstützung/Widerstand)
  • Generiert klare Kauf-/Verkaufssignale
  • Nützlich für mittel- bis langfristige Trendfolgestrategien
  • Visualisiert Widerstands- und Unterstützungsbereiche

Nachteile

  • Komplex und erfordert Zeit zum Erlernen
  • Überladen auf dem Chart, kann zu Informationsoverload führen
  • Weniger effektiv in Seitwärts- oder Range-Märkten

11. Der ATR-Indikator: Perfekt fürs Risikomanagement

Der Average True Range (ATR) ist ein wertvoller Indikator im Arsenal eines jeden Traders, der eine aussagekräftige Einschätzung der Marktvolatilität liefert. Er gibt die durchschnittliche Schwankungsbreite eines Kurses über einen bestimmten Zeitraum an, wobei diese Schwankungsbreite sowohl Aufwärts- als auch Abwärtsbewegungen berücksichtigt. Er wird häufig verwendet, um Stop-Loss-Orders zu platzieren, da er ein Gefühl dafür vermittelt, wie stark der Kurs in einem durchschnittlichen Marktzyklus schwanken könnte. Er kann auch zur Bestimmung der Positionsgröße verwendet werden, was insbesondere im Risikomanagement eine wichtige Rolle spielt. Der ATR ermöglicht es Ihnen, Ihre Positionen an die aktuelle Marktvolatilität anzupassen und somit das Risiko besser zu kontrollieren.

Darüber hinaus ist der ATR ein nützliches Instrument zur Analyse von Markttrends. Ein steigender ATR-Wert deutet häufig darauf hin, dass der aktuelle Trend an Dynamik gewinnt, während ein fallender ATR-Wert auf eine Abschwächung des Trends hindeuten kann. Die ATR eignet sich auch hervorragend, um das sogenannte „Marktrauschen“ herauszufiltern und stabile Trends zu identifizieren, da sie Unregelmäßigkeiten und kurzfristige Schwankungen aus der Preisdynamik herausfiltert.

Vorteile

  • Misst die Marktvolatilität
  • Hilfreich für das Setzen von Stop-Loss- und Take-Profit-Levels
  • Nützlich zur Risikobewertung
  • Kann in allen Marktbedingungen verwendet werden

Nachteile

  • Gibt keine Richtung des Marktes an
  • Kann in sehr volatilen Märkten zu breite Bereiche angeben
  • Muss in Kombination mit anderen Indikatoren für effektive Strategien verwendet werden

12. Pivot Punkte: Einstiegs- und Ausstiegspunkte erkennen

Auch Pivot Punkte sind ein wesentlicher Bestandteil vieler Handelsstrategien und -techniken. Sie dienen als wichtige Marken für mögliche Unterstützungs- und Widerstandsniveaus und können für verschiedene Zeiträume verwendet werden, vom Intraday-Handel bis hin zum längerfristigen Handel. Die angezeigten Pivot-Punkte hängen ausschließlich von den Höchst-, Tiefst- und Schlusskursen des Vortages ab und variieren daher von Tag zu Tag.

Kurse oberhalb des Haupt-Pivot-Punktes deuten auf einen möglichen Aufwärtstrend hin, während die darüber liegenden Pivot-Punkte als Widerstandsniveaus dienen können. Wird eines dieser Niveaus durchbrochen, kann dies ein weiteres bullishes Signal und ein möglicher Einstiegspunkt sein. Umgekehrt deuten Kurse unterhalb des Haupt-Pivot-Punktes auf eine mögliche Baisse hin. In diesem Fall können die untergeordneten Pivot-Punkte als Unterstützungsniveaus dienen.

Ein Kurs, der einen Pivot-Punkt berührt, kann auf einen Widerstand hinweisen und somit als Verkaufssignal dienen. Durchbricht der Kurs hingegen einen Pivot-Punkt, kann dies als Zeichen eines starken Markttrends gewertet und als Kaufsignal interpretiert werden. Zu beachten ist jedoch, dass das Durchbrechen eines Pivot-Punktes nicht automatisch einen Trendwechsel signalisiert, sondern eher als Indiz für einen anhaltenden Trend zu werten ist.

Vorteile

  • Ermöglicht das Erkennen wichtiger Unterstützungs- und Widerstandsniveaus
  • Hilfreich für Intraday-Handel und kurzfristige Strategien
  • Einfach zu berechnen und anzuwenden
  • Kann für Breakout- und Reversal-Strategien verwendet werden

Nachteile

  • Weniger effektiv in sehr volatilen oder trendlosen Märkten
  • Erfordert häufige Neuberechnungen (täglich, wöchentlich)
  • Kann zu unterschiedlichen Interpretationen führen, abhängig von der Berechnungsmethode

Die Bedeutung von Indikatoren für die technische Analyse

Nun haben Sie die 12 besten Trading Indikatoren im Detail vorgestellt bekommen! Kommen wir nun zu einem praktischen Anwendungsbeispiel: der technischen Analyse.

Im Gegensatz zur Fundamentalanalyse berücksichtigt die technische Analyse nicht die Fundamentaldaten eines Unternehmens oder makroökonomische Rahmenbedingungen, sondern geht davon aus, dass alle relevanten Informationen bereits in den Kursdaten enthalten sind. Das bedeutet: Die technische Analyse basiert stark auf der Beobachtung von Kursbewegungen und Handelsvolumina.

Deshalb spielen Indikatoren eine zentrale Rolle. Mit ihrer Hilfe können Charts ausgewertet und bestehende Annahmen überprüft werden. Im Rahmen der technischen Analyse können Indikatoren beispielsweise Informationen über Momentum, Volatilität, Trend oder Handelsvolumen liefern, aus denen sich nützliche Schlüsse ziehen lassen.

Allein aus diesem Grund wird ihnen in der technischen Analyse eine große Bedeutung beigemessen.

Zur Veranschaulichung ein Beispiel:
Angenommen, Trader A verwendet einen 50-Tage gleitenden Durchschnitt in seinem Chart. Er stellt fest, dass der Kurs über dem gleitenden Durchschnitt liegt und interpretiert dies als bullishes Signal. Bevor er jedoch eine Kaufposition einnimmt, analysiert er andere Indikatoren wie den Relative Strength Index (RSI), um zu prüfen, dass der Markt nicht überkauft ist. Durch das Hinzuziehen des RSI sichert er seine Annahme gleich doppelt ab.

Wie das obige Beispiel zeigt, sind Indikatoren nicht nur bei der Identifizierung von Handelssignalen hilfreich, sondern können auch zur Verbesserung des Risikomanagements beitragen. Genauso gut könnte auch alternativ der Average True Range (ATR) verwendet werden, um das Volatilitätsniveau des Marktes zu bestimmen, was wiederum bei der Festlegung geeigneter Stop-Loss- und Take-Profit-Niveaus hilfreich sein kann.

Indikatoren tragen also dazu bei, die technische Analyse effizienter und effektiver zu gestalten, indem sie dabei helfen, Stop-Loss- und Take-Profit-Niveaus korrekt festzulegen. Sie verringern das Risiko, Entscheidungen intuitiv oder aus dem Bauch heraus zu treffen, und ermöglichen stattdessen einen methodischen und rationalen Ansatz.

Das Repertoire eines jeden Traders sollte daher eine breite Auswahl an verschiedenen Indikatoren umfassen, um sich in der dynamischen Welt des Tradings einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen.

Sind Handelsindikatoren also das Nonplusultra, mit dem jeder Trade zum garantierten Erfolg wird? Nicht ganz.

Man sollte sich immer bewusst sein, dass Handelsindikatoren keine hundertprozentige Genauigkeit garantieren können. Sie vermitteln zwar einen relativ zuverlässigen ersten Eindruck, sind aber nur so gut wie die Daten, auf denen sie basieren. Indikatoren dienen in erster Linie dazu, eigene Annahmen zu untermauern und zu validieren und sind damit ein wichtiges Instrument für eine datengestützte Entscheidungsfindung. Wenn aber die eigenen Annahmen falsch sind, nützt auch der beste Indikator nichts.

Tipp
Indikatoren sind nur ein Werkzeug – es liegt immer am Trader selbst, diese Werkzeuge korrekt anzuwenden.

Welcher ist der beste Indikator?

Es gibt nicht den einen besten Indikator, der für jede Handelssituation geeignet ist. Jeder Indikator hat seine Stärken und Schwächen und eignet sich für unterschiedliche Marktbedingungen und Anlagestrategien, je nachdem, ob man etwa Daytrading, CFD-Trading, Krypto-Trading oder Aktien Trading betreibt.

Einige Händler bevorzugen den RSI (Relative Strength Index), um gute Entry Points ausfindig zu machen, während andere den MACD (Moving Average Convergence Divergence) bevorzugen, um Trendumkehrungen zu erkennen. Wieder andere bevorzugen den Volumenindikator zur Bewertung des Handelsvolumens und der Liquidität. Man sollte die Indikatoren immer verstehen, um ihre Signale im Kontext der aktuellen Marktsituation interpretieren zu können. Oft ist eine Kombination verschiedener Indikatoren der effektivste Ansatz.

Mein persönlicher Favorit ist der Volumenindikator, da er eine Fülle von Informationen liefert, die über den reinen Preis hinausgehen. Ich finde diesen Indikator deshalb so hilfreich, da er die Anzahl der gehandelten Aktien oder Kontrakte misst und damit Aufschluss über die Stärke und das Interesse hinter einer bestimmten Preisbewegung gibt. Ein hohes Handelsvolumen deutet dabei auf eine hohe Liquidität und damit auf ein hohes Interesse der Marktteilnehmer hin. Dies bestätigt die „Stärke“ eines Trends und gibt Hinweise darüber, ob es sich um einen geeigneten Einsteig handelt.

Steigt beispielsweise der Kurs eines Wertpapiers und nimmt gleichzeitig das Volumen zu, kann der Volumenindikator als Bestätigung des Aufwärtstrends gewertet werden. Umgekehrt kann ein steigender Kurs bei sinkendem Volumen ein Warnsignal dafür sein, dass der Aufwärtstrend an Schwung verliert und sich möglicherweise umkehrt.

Ausbildung

  • Dieses Wissen schule ich unter anderem in meiner Volumentrading-Ausbildung, zu der Sie sich gerne anmelden können, wenn Sie dieses Thema interessiert.

Welche Indikatoren werden am häufigsten verwendet?

Einige der am häufigsten verwendeten Indikatoren habe ich Ihnen in der obigen Grafik dargestellt. Dazu zählen mit Sicherheit:

  • der gleitende Durchschnitt (Indikator Moving Average),
  • der RSI (Relative Strength Index), der MACD (Moving Average Convergence Divergence) und
  • die Bollinger Bänder.

Diese Indikatoren sind deshalb so beliebt, weil sie helfen, Trends frühzeitig zu erkennen. Zudem sind sie dabei behilflich, potenzielle Support- und Resistance-Levels zu bestimmen, innerhalb derer es sich bequem handeln lässt. Vor allem beim Scalping können hier schnelle Profite mitgenommen werden.

Welche Indikatoren werden zu einer Strategie benötigt?

Abschließend möchte ich die Frage beantworten, welche Indikatoren tatsächlich für einen erfolgreichen Handel benötigt werden. Angesichts der vielen Möglichkeiten ist der Wunsch nach einer Auswahl durchaus verständlich. Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass eine größere Anzahl von Indikatoren automatisch zu besseren Handelsentscheidungen führt. Aus meiner Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass dies nicht der Fall ist. Ein Übermaß an Indikatoren wird eher zu Verwirrung führen, da hierbei oft widersprüchliche Signale entstehen.

Vielmehr rate ich dazu, sich auf die Indikatoren zu konzentrieren, die am besten zur eigenen Handelsstrategie passen und deren Signale man sicher interpretieren kann. Es ist besser, eine Handvoll Indikatoren wirklich zu verstehen und effektiv einzusetzen, als eine Vielzahl von Indikatoren nur halbherzig zu nutzen.

Eine effektive und ausgewogene Kombination könnte beispielsweise aus einem Trendindikator, einem Momentumindikator, einem Volatilitätsindikator und einem Volumenindikator bestehen. Als Trendindikator könnte z.B. der gleitende Durchschnitt (Moving Average) verwendet werden, der hilft, den übergeordneten Trend zu bestimmen. Der Relative Strength Index (RSI) hilft Ihnen, das Momentum auszuwerten und die Bollinger Bänder können als Volatilitätsindikator verwendet werden, um die Schwankungen der Preise genauer zu beurteilen. Der Volumenindikator schließlich misst das Handelsvolumen und gibt damit Aufschluss über die Marktteilnehmer und deren Handelsaktivitäten.

Diese Kombination deckt die vier Kernbereiche des technischen Handels ab: Trend, Momentum, Volatilität und Volumen. Jeder dieser Aspekte liefert wichtige Informationen über den Markt und trägt zu einem vollständigen und ganzheitlichen Bild bei.

Keine allgemeine Empfehlung!
Trotzdem möchte ich erwähnen, dass diese Empfehlungen nicht allgemeingültig sind, denn jeder Markt und jede Handelssituation ist einzigartig und erfordert eine individuelle Anpassung der verwendeten Indikatoren. Sämtliche technische Indikatoren sollten nie isoliert, sondern immer im Kontext der gesamten Marktsituation und in Kombination mit fundamentalen Analysen betrachtet werden. Ich rate Ihnen dazu, stets flexibel zu bleiben und die Strategie den aktuellen Marktbedingungen anzupassen.

Technische Indikatoren effektiv zu nutzen und zu interpretieren ist eine Kunst, die mit Übung und Erfahrung immer besser wird. Nicht zuletzt liegt es also an Ihnen und an dem, was Sie aus diesem Wissen machen. Mit den richtigen Strategien und Vorhersagen können auch Sie profitabler Trader werden und eine absolute, ortsunabhängige und langfristige finanzielle Freiheit erreichen.

Tipp: Anwendung von Trading Indikatoren in der Trading-Ausbildung lernen

Wir haben Ihnen in diesem Artikel die zwölf wichtigsten Trading Indikatoren vorgestellt. Eines ist dabei wichtig zu wissen – auch wenn wir uns wiederholen: Es ist nicht nur wichtig, die Indikatoren beim Namen zu kennen und sie auf den Chart zu legen. Viel wichtiger ist die Analyse und ihr Einsatz im täglichen Trading oder Swing Trading. Das Trading zu lernen, erfordert viel Geduld und Konsequenz, die einem oft nicht von selbst zugeflogen kommt.

Daher ergibt es für Sie möglicherweise Sinn, die Anwendung der Indikatoren in einer Trading-Ausbildung zu lernen. Bei trading.de bieten wir Ihnen eine umfassende Trading-Ausbildung mit großer Community – so lernen Sie gemeinsam mit anderen und kommen schnell in die Position, die zwölf vorgestellten Indikatoren (und noch viele mehr) im Chart korrekt anwenden zu können.

Fazit: Nutzen Sie die besten Trading Indikatoren

Nun kennen Sie die besten Trading Indikatoren aus verschiedenen Segmenten und wissen, wie sie eingesetzt werden können. In Kombination mit einer Trading-Ausbildung oder einer didaktischen Lernweise legen Sie so einen der Grundsteine für erfolgreiches Trading.

Nutzen Sie dieses Wissen weise, um Ihr Kapital schrittweise zu vermehren. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei!

Häufig gestellte Fragen zum Thema:

Welche Trading Indikatoren gibt es?

Im Bereich des Tradings gibt es eine Vielzahl von Indikatoren, die dazu dienen, fundierte Prognosen über die Marktentwicklung zu erstellen. Zu nennen seien etwa der gleitende Durchschnitt (Moving Average), der Relative Strength Index (RSI), der Moving Average Convergence Divergence (MACD), die Bollinger Bänder sowie fortgeschrittene Indikatoren wie der Fibonacci-Indikator und der On Balance Volume Indikator. Darüber hinaus gibt es eine Menge weiterer Trading Indikatoren, die je nach Bedarf zum Einsatz kommen können.

Welcher Indikator wird am häufigsten verwendet?

Welcher Indikator bevorzugt wird, hängt stark von der aktuellen Marktsituation ab. Generell lässt sich jedoch feststellen, dass der gleitende Durchschnitt (Moving Average) zu den am häufigsten verwendeten Indikatoren zählen. Auch der RSI und der MACD sind weit verbreitet und dienen in erster Linie der Identifikation von Kauf- und Verkaufssignalen. Fast alle Broker stellen diese drei Indikatoren zur Verfügung, da sie zu den am häufigsten verwendeten Indikatoren beim Trading gehören.

Welche Indikatoren eignen sich für das Daytrading?

Beim Daytrading sind verschiedene Indikatoren besonders hilfreich. Der RSI und der MACD zeigen beispielsweise Marktbewegungen an, was beim Daytrading, wo oft sehr schnell reagiert werden muss, besonders hilfreich ist. Die Bollinger Bänder wiederum helfen, Volatilität und Preisniveaus zu erkennen – Kennzahlen, die jeder Daytrader auswerten sollte.

Welche Indikatoren sind die besten?

Es gibt keinen „besten“ Indikator. Einige Trader können beispielsweise sehr gut mit dem gleitenden Durchschnitt arbeiten, um Trendrichtungen zu erkennen. Andere bevorzugen den RSI oder den stochastischen Oszillator. Viele Trader bevorzugen auch den MACD. Letztendlich hängt die Wahl des Indikators immer von dem zu handelnden Vermögenswert und dem gewählten Zeitpunkt ab.

Welche Indikatoren sind sinnvoll?

Grundsätzlich sind alle Indikatoren sinnvoll und nützlich, wenn sie im Kontext der Marktbedingungen richtig eingesetzt und in die persönliche Handelsstrategie integriert werden. Die sinnvollste Kombination von Indikatoren deckt verschiedene Aspekte ab. Beispielsweise kann ein Volumenindikator mit einem Volatilitätsindikator kombiniert werden, um genauere Prognosen zu ermöglichen. Ein praktisches Beispiel für eine sinnvolle Kombination wäre etwa Der MACD-Indikator, um den allgemeinen Trend und das Momentum des Marktes zu identifizieren, kombiniert mit dem RSI-Indikator, um überkaufte oder überverkaufte Situationen zu erkennen. Ein dritter Indikator, wie der Average True Range (ATR), könnte hinzugefügt werden, um das aktuelle Volatilitätsniveau des Marktes zu messen. Eine sinnvolle Kombination ermöglicht fundiertere Entscheidungen und eine bessere Risikokontrolle.

Welche Indikatoren für Scalping?

Für das Scalping eignen sich insbesondere der MACD zur Erkennung kurzfristiger Trends und der Volumenindikator zur Erkennung bestehender Trendwechsel. In Kombination mit dem gleitenden Durchschnitt gehören diese drei Indikatoren zu den beliebtesten Werkzeugen beim Scalping, um Gewinne innerhalb einer kurzen Zeitspanne zu erzielen.

Welche Indikatoren für Swing Trading?

Beim Swing Trading sind verschiedene Indikatoren von Bedeutung, darunter der RSI zur Erkennung überkaufter oder überverkaufter Märkte, die Bollinger-Bänder zur Erkennung von Phasen erhöhter Volatilität und die Fibonacci-Indikatoren zur Ermittlung potenzieller Unterstützungs- und Widerstandsniveaus. Diese Instrumente sind besonders für Swing-Trader nützlich, da sie dabei helfen, längerfristige Kursbewegungen und Trendwenden zu erkennen. Beispielsweise kann der RSI anzeigen, wann ein Vermögenswert wahrscheinlich seine Richtung ändert. Die Bollinger-Bänder können anzeigen, wann die Preisvolatilität zunimmt, was auf eine bevorstehende Preisbewegung hindeuten könnte. Und die Fibonacci-Indikatoren können dabei helfen, Schlüsselbereiche im Preischart zu identifizieren, die als potenzielle Einstiegs- oder Ausstiegspunkte dienen.

Andre Witzel
Andre Witzel ist selbstständiger Trader und der Gründer von Trading.de. Er teilt seine Strategien und Methoden mit meinen Lesern. Er weiß genau welche Fehler Anfänger machen und kann ihnen die besten Tipps geben. Lernen Sie von seinen Erlebnissen auf Trading.de.
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