Bitcoin Daytrading beschreibt den kurzfristigen Kauf und Verkauf der Kryptowährung Bitcoin, meist innerhalb eines Tages. Bitcoin, Ethereum und andere Altcoins können dabei am Spot-Markt oder über CFDs erworben und mit schnellen Gewinnen wieder abgegeben werden. Dabei werden kurzfristige Schwankungen ausgenutzt, um einen Profit zu machen. In diesem Beitrag erklären wir dir nicht nur Schritt für Schritt, wie du mit dem Bitcoin Daytrading startest. Wir gehen auch auf Themen wie Plattformen und Broker, beliebte Handelsstrategien und Steuern ein. Lerne jetzt, wie man mit dem Krypto-Daytrading beginnt und was man beachten muss. Unsere Erfahrungen sollen dir dabei helfen, schrittweise in den Markt einzusteigen.

Das Wichtigste in Kürze
- Bitcoin Daytrading nutzt Volatilität von 5-10% pro Tag für Intraday-Gewinne
- Mindestkapital: ab ca. 500 € möglich, empfohlen 2.000-3.000 €
- Top 3 Strategien: Scalping mit RSI, volumenbasiert mit Chaikin-Oszillator, Konfluenz mit EMA+RSI+MACD
- Steuern: Krypto-Coins → privates Veräußerungsgeschäft (Freigrenze 1.000 € seit 2024) / Krypto-CFDs → 25% Abgeltungsteuer + Soli + ggf. Kirchensteuer (Freibetrag 1.000 €)
- Geeignete Plattformen: Bitget, PrimeXBT (Krypto-Hebel bis 1:500)
So geht Bitcoin Daytrading Schritt für Schritt
Lerne in diesem Abschnitt Schritt für Schritt, wie Bitcoin Daytrading funktioniert. Wir zeigen dir, wie man sich bei einer Krypto-Börse anmeldet, sich in das Thema einarbeitet und eine Order mit Stop Loss Marke platziert. Die folgenden 7 Schritte beschreiben wir dir im Detail.
So geht man beim Bitcoin Daytrading vor:
- Schritt 1 – Bei einem Broker bzw. bei einer Krypto Börse registrieren
- Schritt 2 – Die erste Einzahlung vornehmen
- Schritt 3 – Über Kryptowährungen (CFDs) informieren
- Schritt 4 – Den Bitcoin (CFDs) Daytrade sorgfältig planen
- Schritt 5 – Eine Order platzieren
- Schritt 6 – Stop Loss Order erteilen
- Schritt 7 – Den Bitcoin (CFDs) Daytrade schließen
Schritt 1 – Bei einem Broker bzw. bei einer Krypto Börse registrieren

Der erste Schritt besteht darin, dass du dich bei einem Daytrading Broker bzw. auf einer Kryptobörse registrierst, also dort ein Handelskonto eröffnest. Dazu suchst du zunächst heraus, welcher Anbieter gut passen könnte und sicher ist. In unseren Broker Vergleichen erhältst du umfassende Anhaltspunkte dazu. Auf der Seite der Plattform trägst du dann deine persönlichen Angaben ein. Im nächsten Schritt legitimierst du deinen Kundenaccount im Verifizierungsprozess. Jetzt kannst du theoretisch schon mit dem Krypto-Daytrading anfangen.
Unsere Empfehlungen zum Krypto Daytrading:
- Über 350 $ Mio. Sicherheiten
- Krypto Futures, Spot, Lending, Staking & mehr
- Ein- & Auszahlung per Banküberweisung
- Copy Trading & Trading Bots möglich
- Schnelle Kontoeröffnung & KYC
- Krypto Hebel Trading bis 1:150
- Schnellste Orderausführung
- Copy Trading möglich
- Schnittstelle zu TradingView
- Niedrigste Trading Gebühren!
- Ein- & Auszahlung per Kreditkarten & Crypto
- Krypto Hebel bis 1:500
Schritt 2 – Die erste Einzahlung vornehmen

Im zweiten Schritt nimmst du nach erfolgreicher Eröffnung des Handelskontos eine erste Einzahlung vor. Dabei sind eventuelle Mindesteinzahlungen zu beachten. Bei Krypto-Börsen ist dieser Betrag recht flexibel, anders als bei klassischen CFD- und Aktienbrokern. Die meisten Broker und Börsen stellen mehrere Zahlungsmethoden zur Auswahl, wie zum Beispiel Kreditkarte und Banküberweisung oder im Falle von Bitget auch Kryptowährungen.
Schritt 3 – Über Kryptowährungen informieren

Bevor Anfänger mit dem eigentlichen Handel beginnen, raten wir immer dazu, eine umfangreiche Trading-Ausbildung zu durchlaufen. Wir bieten dir in unserem Coaching z. B. auch eine Einführung in das Bitcoin Daytrading und helfen dir dabei, die besten Trades zu finden. Dabei ist es wichtig, dass du ein Gefühl für die Volatilität der digitalen Währung bekommst und Einstiegs- wie Ausstiegspunkte mit Hilfe der technischen Analyse festsetzen kannst.
Daneben solltest du aber auch wissen, was für eine Daytrading-Strategie essentiell ist, insbesondere Liquidität, Volumen, Volatilität und niedrige Spreads. Diese Voraussetzungen müssen nicht jeden Tag und nicht bei jedem Instrument gegeben sein. Die wichtigsten 6 Faktoren, die für Bitcoin Daytrading vorhanden sein sollten, sind aus unserer Sicht:
- Hohe Liquidität und sofortige Handelsmöglichkeiten, z. B. bei Futures und CFD-Kontrakten gegeben
- Niedrige Spreads, aus unserer Erfahrung insbesondere beim Scalping essentiell
- Niedrige Handelskosten: schmale Maker-/Taker-Gebühren und Kommissionen sind wichtig
- Volatilität: Schwankungen zwischen 2-5 % sollten am Handelstag mindestens vorhanden sein; aktuelle Nachrichten können für starke Bewegungen sorgen
- Schnelle Orderausführung ist ein relevanter Faktor bei der Auswahl des Brokers (Unser Tipp: mindestens 100 ms)
- Handelszeit mit hoher Liquidität wählen, z. B. während europäische und amerikanische Händler tätig sind
Schritt 4 – Den Bitcoin Daytrade sorgfältig planen

Jetzt kommt die eigentliche Planungsphase bzw. das Erstellen von Strategie sowie das Heraussuchen von geeigneten Setups. Setup bedeutet hier vor allem eine Konstellation auf den Charts, die eine bestimmte Trendentwicklung anzeigt, bei der die Chancen auf Gewinn lukrativ den Risiken mit einem verwendeten Stop-Loss gegenüberstehen.
Um die richtigen Setups zu finden, empfehlen wir stets eine längere Übungsphase im Demokonto. Zunächst beobachtest du die allgemeinen Preistrends, kannst aber auch Nachrichtenlagen dazu nutzen, um mit Kurssprüngen profitabel zu handeln. Im echten Daytrading entscheidet dann die strikte Einhaltung deines Trading-Plans — nicht spontane Bauchentscheidungen. Lass dich nicht von deinen Emotionen leiten und bleibe deiner Strategie treu, auch wenn der Markt volatil ist.
In der Regel rechnen wir bei unserer Arbeit im Bitcoin-Daytrading genau aus, wie groß der Abstand vom Einstiegspunkt zu einer potenziellen Gewinnmitnahme ist. Dann setzen wir den Stop Loss und ermitteln das Chance-Risiko-Verhältnis. Bei einem CRV von 1:1,5 bis 1:2 sehen wir bereits gute Voraussetzungen für das Daytrading. Für die Trendermittlung helfen uns wiederum Hilfsmittel wie der gleitende Durchschnitt oder der RSI, Indikatoren, auf die wir später in diesem Beitrag eingehen. Ein interessantes Setup könnte z. B. wie folgt aussehen, wobei wir dieser Kombination relativ häufig zwischen 14 und 22 Uhr deutscher Handelszeit begegnen:
- Chart: 1 Minute
- Trendfilter: EMA 20 oberhalb EMA 50
- Einstieg: RSI steigt nach einer Korrektur wieder über 50 und der Kurs durchbricht das letzte lokale Hoch
- Stop-Loss: 0,4 % unter dem Einstieg (unter dem letzten Swing-Tief)
- Take-Profit: 0,8 % über dem Einstieg (CRV 1:2)
Da die Kursentwicklung von vielen Faktoren abhängt, kann es natürlich auch hier zu einem Abschwung bis auf das Stop-Loss-Level kommen. Wichtig ist es vor allem, dass du dein Kapital nur dann einsetzt, wenn es sich wirklich lohnt, und, dass du deine Trefferquote auf mindestens 50 Prozent schraubst. Von Zeit zu Zeit Geld zu verlieren ist vertretbar, solange du aus der überwiegenden Anzahl deiner Trades insgesamt Gewinn mitnimmst. Behalte daher einen Überblick über deine Trefferquote und deinen Profit-Faktor, also das Verhältnis zwischen erfolgreichen und verlustreichen Trades. Letzterer sollte bei mindestens 1,3-1,8 liegen. Mehr hier erfahren.
Um alles im Auge behalten zu können, brauchst du eine Art Tagebuch, in dem du jeden Trade festhältst. Bei Trading.de bieten wir dir ein kostenloses Trading-Journal, in das du alle deine Positionen mit Gewinn oder Verlust eintragen kannst. Zudem haben wir einen Trading-Plan erstellt, mit dem du die ersten Schritte im Daytrading mit Krypto-CFDs oder echten Kryptos erfolgreich meistern kannst.
Schritt 5 – Eine Order platzieren

Hast du dich für eine Kryptowährung (CFDs) entschieden, beispielsweise für den Bitcoin, dann kannst du jetzt den geplanten Kauf durchführen. Dazu erteilst du dem Broker bzw. der Krypto Börse einen Auftrag. Du gibst dort neben der Kryptowährung (CFDs) auch die Anzahl der Coins und ein eventuelles Limit an. Letzteres ist nach unserer Erfahrung extrem wichtig im Bitcoin Daytrading.
Schritt 6 – Stop Loss Order erteilen

Wir empfehlen dir, gerade beim Bitcoin Daytrading immer mit Stop Loss und Take Profit zu arbeiten. So kannst du sehr genau dein Chance-Risiko-Verhältnis bestimmen und deine Trades gezielt setzen. Im Rahmen der Analyse suchst du dabei nach spezifischen Ausbruchspunkten. Etwas darunter setzt du dann die Stop-Loss-Marke und entscheidest, wie viel du bereit bist, zu verlieren. Beachte jedoch, dass gerade bei Kryptowährungen schnelle Umschwünge eintreten können. Dann kann ein enger Stop Loss frühzeitig für den Ausstieg sorgen.
Mein Tipp: Stop Loss Marken nicht zu eng setzen!

In unserer Ausbildung bemerke ich immer wieder, dass Anfänger die Stop-Loss-Marken bei Bitcoin zu eng setzen. Bei hoher Volatilität schwingt der Kurs leicht um 1-2% in wenigen Minuten und damit fliegt man dann zu früh aus dem Handel — ich empfehle mindestens 1,5x ATR als SL-Abstand.
Beispiel für einen Trade mit Stop Loss:

Bei diesem Trade sind wir bei einem Wert von 62.382,60 USD eingestiegen, in der Annahme, dass der Kurs kurz darauf steigen würde. Die Stop Loss Marke setzten wir etwa 2 % unter dem Kurswert, was bei Bitcoin Daytrading ein empfehlenswerter Abstand ist. An volatileren Tagen sollte man etwas mehr wählen. Take Profit muss dagegen etwas darüber liegen, um ein lohnenswertes Chance-Risiko-Verhältnis zu erhalten. Beim Beispieltrade haben wir die Gewinnmitnahme bei etwa 3 % über dem Kurs angelegt.
Wäre der Kurs nun um 2 % gefallen, wäre die Position automatisch geschlossen worden, mit einem relativ gut gedeckelten Verlust. Dasselbe wäre mit Gewinn um 3 Prozent geschehen. Tatsächlich konnten wir nach 90 Minuten den Gewinn mitnehmen.
- Risiko: 62.382,60 USD – 61.139,10 USD = 1.243,50 USD = 1,99 %
- Chance: 64.251,56 USD – 62.382,60 USD = 1.868,96 USD = 3 %
- Chance-Risiko-Verhältnis: 1.868,96 USD ÷ 1.243,50 USD = 1:1,5
Wenn du dein Chance-Risiko-Verhältnis schnell ermitteln willst, kannst du unseren CRV-Rechner bei Trading.de nutzen. Wie wir solche Setups live umsetzen, zeigen wir auf unserem YouTube-Kanal in über 50 Live-Trades!
Schritt 7 – Den Bitcoin Daytrade schließen
Wir machen häufiger die Erfahrung, dass unsere Schüler den richtigen Ausstieg beim Bitcoin Daytrading verpassen. Sie setzen zwar den Trade zum besten Zeitpunkt, nehmen ein gutes Momentum mit, bleiben dann aber so lange investiert, bis der Kurs wieder unter das Einstiegslevel fällt. Dann sind sie bereits im Stop Loss und verlieren ihr Geld. Damit Gier nicht die Oberhand gewinnt, empfehlen wir, mit Take Profit zu arbeiten und somit automatisiert Gewinn mitzunehmen. Der Take Profit hat im besten Fall einen doppelten Abstand zum Einstiegspunkt wie Stop Loss.
Kann man mit Bitcoin Daytrading betreiben?
Ja, man kann mit Bitcoin Daytrading betreiben, da die hohe Volatilität die besten Voraussetzungen dafür schafft, im kurzfristigen Handel bzw. innerhalb eines Tages Gewinne mitzunehmen. Dabei ist es möglich, die echten Coins am Spot-Markt über Kryptobörsen zu verwenden oder bei einem Broker CFDs auf Kryptowährungen zu kaufen. Generell empfehlen wir jedoch Derivate (CFDs oder Futures), da sich hier die notwendigen Hebel besser setzen lassen und in beide Richtungen investiert werden kann.
Unserer Erfahrung nach sind die folgenden 7 Gründe die Basis dafür, dass Bitcoin für Daytrading geeignet ist:
- Große Schwankungsbreite (Volatilität) beim Bitcoin
- Hohe Liquidität
- Handel mit Hebeln möglich
- Geringe Kosten / Gebühren
- Kein technisches Wissen zu Kryptografie notwendig
- Handel rund um die Uhr möglich
- Spekulieren auf fallende oder steigende Kurse
1. Hohe Volatilität beim Bitcoin als Vorteil
Der Preis/Kurs des Bitcoins hat sich in den vergangenen 15 Jahren enorm entwickelt. War ein Bitcoin bis etwa 2010 zum Teil weniger als einen Euro wert, so stieg der Preis für einen Bitcoin bis 2025 auf über 126.000 USD an. Kurz darauf halbierte sich der Wert dann wieder und lag über weite Phasen des Jahres 2026 hinweg lediglich bei 60.000 bis 80.000 USD. Aber auch innerhalb dieser Entwicklung ist die Volatilität der Kryptowährung sehr hoch.

Nicht selten bewegt sich der Kurs binnen weniger Stunden um über 5-10 %, was eine ideale Voraussetzung fürs Daytrading darstellt. Setzt man hierauf noch einen Hebel ein, können die Gewinne enorm sein. Für extreme Preissprünge sorgen in der Regel bestimmte Nachrichten, z. B. gelockerte Regeln und Gesetze zu Kryptowährungen.

Im Oktober 2025 kam es beispielsweise zu enormen Preisveränderungen innerhalb weniger Tage und Stunden. So sackte der Kurs am 11. Oktober um ganze 13,86 % ab, schwang dann aber kurzfristig auch wieder etwas zurück. Gerade diese Momente der Volatilität lassen sich unserer Erfahrung nach hervorragend nutzen, um Bitcoin Daytrading mit CFDs zu betreiben.
2. Hohe Liquidität beim Bitcoin
Warum wir als professionelle Daytrader ebenfalls oft zu Bitcoin greifen, ist die hohe Liquidität der digitalen Währung. Laut Daten von CoinGlass werden täglich etwa 260 Millionen USD am Tag, oft sogar mehr als eine Milliarde USD, umgesetzt. Somit ist es stets möglich, die Coins schnell und direkt oder über CFDs zu kaufen bzw. zu verkaufen. Das auf dem Markt verfügbare Volumen beeinflusst zudem den Spread und drückt diesen nach unten. So kann Bitcoin auf den großen Börsen sogar mit weniger als 0,05 % gehandelt werden.
3. Handel mit Hebeln möglich

Nicht nur bei Krypto CFDs lässt sich ein Hebel nutzen. Darüber hinaus gibt es inzwischen einige Plattformen und Krypto Börsen, die ebenfalls den Direkthandel mit Kryptowährungen unter Einbezug eines Hebels anbieten. Durch den sogenannten Leverage-Effekt hast du die Möglichkeit, schon mit relativ geringen Kapitaleinsätzen größere Volumen zu handeln und überproportional hohe Gewinne zu generieren. Schaue dir dazu unsere Beispielrechnung an:
- Kapital: 1.000 USD
- Bitcoin-Kurs: 63.200 USD
- Kursbewegung im Trade: +1 %
- Wachstum auf 63.832 USD
Bitcoin-Kauf am Spot-Markt ohne Hebel:
- 1.000 USD × 1 % = +10 USD Gewinn
- Einsatz: 1.000 USD
- Gewinn: +10 USD
Daytrading mit Bitcoin-Future und 1:125 Hebel:
- Positionsgröße = 1.000 USD × 125 = 125.000 USD
- Margin: 1.000 USD
- Zuschuss = 124.000 USD
- Gewinn: 125.000 USD × 1 % = +1.250 USD Gewinn
| Eigenschaften | Spot-Trade mit Bitcoin | Daytrading mit Bitcoin Future und 1:125 Hebel |
|---|---|---|
| Bitcoin-Kurs | 63.200 USD | 63.200 USD |
| Kapitaleinsatz | 1.000 USD | 1.000 USD |
| Positionsgröße | 1.000 USD | 125.000 USD |
| +1 % Bewegung (Gewinn) | 10 USD | 1.250 USD |
| möglicher Verlust bei -1 % | 10 USD | -1.250 USD |
| Risiko | gering (max. 1.000 USD) | sehr hoch (Nachschuss und Verschuldung möglich) |
Unserer Einschätzung nach ist der Bitcoin-Trade vom Spotmarkt für eine Daytrading-Strategie mit einer Bewegung von 1 % nicht lukrativ. Du gehst hier zwar ein gedeckeltes Risiko ein, kurzfristig lohnt sich dieses aber nicht, um nur 10 USD zu verdienen. Ein Vorteil am Spotmarkt ist jedoch, dass man bei einem Verlustszenario nicht unbedingt aussteigen muss, sondern dann zu einer Buy-and-Hold-Strategie wechseln kann. Grund dafür ist, dass kein Fremdkapital eingesetzt wird und man die Bitcoin tatsächlich besitzt.
Beim Daytrading mit dem Bitcoin-Future wirkt sich der Hebel von 1:125 erheblich auf den Gewinn aus. So verdienst du statt 10 USD ganze 1.250 USD. Andererseits ist das damit verbundene Risiko extrem hoch. Wir empfehlen hier unbedingt, auf einen Broker zu setzen, der keine Nachschusspflicht hat. Andernfalls bist du gezwungen, die Sicherheitseinlage zu erhöhen, sobald der Kurs einen gewissen Wert unterschreitet. Alternativ schließen viele Broker wie Bitget die Position mit Verlust, bevor sie unter die Sicherheitseinlage sinkt.
4. Kein technisches Wissen zu Kryptografie notwendig
Auf den ersten Blick mag das Thema Kryptowährungen technisch anspruchsvoll wirken. Doch Bitcoin-Trader müssen in Wirklichkeit nichts von den dahinterliegenden Codes der Blockchain verstehen. Stattdessen geht es um die reine Analyse der Finanzinstrumente und diese lässt sich genauso anstellen wie beim Daytrading mit Aktien-CFDs oder klassischen Fiatwährungen.
5. Relativ geringe Gebühren beim Bitcoin Daytrading
Im Vergleich zu anderen Finanzinstrumenten fallen die Gebühren bei Bitcoin unserer Erfahrung nach oft relativ niedrig aus. Hier hängt es natürlich auch von der Plattform und dem Status ab. Oftmals kann man sich Premium-Vorteile verdienen, wenn man höhere Volumen umsetzt. Bei unserer favorisierten Plattform Bitget beginnen die Maker/Taker Fees im Spot-Markt so zwar bei 0,1 %, können auf Dauer aber wesentlich niedriger ausfallen.
Bei einem Umsatz von über 100 Mio. USD erreicht man VIP-Level 7 mit gerade einmal 0,03 % Taker-Gebühr. Im mittleren und für private Trader realistischeren Feld von 500.000 USD liegen sie bei 0,08 %, im Falle von 8 Mio. USD Umsatz bei 0,05 %/0,06 %. Die für das Daytrading wichtigen Margin-Zinsen beginnen bei Bitget mit 0.000876%. Im Futures-Format 0,02 %/0,06 % Maker/Taker Fee.

6. Handel über 24 Stunden hinweg möglich
Während du Aktien, Anleihen, andere Wertpapiere und – zumindest am Wochenende – auch die meisten CFDs nicht durchgängig handeln kannst, gilt für das Krypto Daytrading der 24-h-Handel. Das bedeutet, dass du über die entsprechenden Plattformen zu jeder Zeit die Kryptocoins kaufen und verkaufen kannst. Das ist ein großer Vorteil für nebenberufliche Daytrader, da diese unter der Woche bereits mit anderer Arbeit beschäftigt sind.
Achtung beim Wochenendtrading

Achtung beim Wochenend-Trading: Auch wenn Bitcoin 24/7 läuft, mache ich häufig die Erfahrung, dass das Volumen am Sonntag stark einbricht — die Slippage steigt dabei deutlich. Wir traden Bitcoin daher am Wochenende nur mit reduzierter Positionsgröße.
7. Spekulieren auf steigende und fallende Kurse
Ein enormer Vorteil an Futures und Krypto-CFDs ist, dass du auch auf sinkende Kurse wetten kannst. Diese Derivate ermöglichen es nämlich, die Funktion von Leerverkäufen nachzubilden. Hierbei werden Wertpapiere eigentlich geliehen, direkt verkauft und später zu einem günstigeren Preis zurück erworben. Auf diese Weise lässt sich Gewinn bei fallenden Trends machen. Dieser Effekt wird bei den CFDs direkt repliziert und du kannst einfach mit wenigen Klicks eine so genannte Short-Position aufbauen. Hierzu „verkaufst“ du die Bitcoin-CFDs und wartest darauf, dass der Kurs nach unten geht. Das erlaubt es dir, in allen Marktphasen (Bären- und Bullenmarkt) Profite zu erzielen. Aus unserer Sicht ist das ein klarer Vorteil und unabdingbar für unsere Strategie.
Spot-Markt, CFDs und Futures: Wo liegen die Unterschiede?
Mit Bitcoin kannst du auf dreierlei Weise handeln: am Spot-Markt, über CFDs und Futures. Bei vielen unserer favorisierten Krypto-Börsen, z. B. bei Bitget, sind alle 3 Optionen verfügbar. Während es sich beim Spot-Trading um den Kauf und Verkauf von echten Coins handelt, greifst du bei CFDs und Futures auf Derivate, also Nachbildungen, zurück. Alle diese Varianten haben dabei Vor- und Nachteile im kurzfristigen Handel. Zudem sind die Risiko-Levels unterschiedlich und teilweise werden andere Handelsstrategien benötigt.
Spot-Markt für Bitcoin
Der Spot-Markt für Bitcoin ist der Ort, an dem du die eigentlichen Kryptowährungen erhältst und dann in einer E-Wallet aufbewahren kannst. Mit dem Kauf geht die Coin also in deinen Besitz über und du kannst nun direkt von der Kursentwicklung profitieren. In diesem Fall werden keine Hebel eingesetzt, wodurch das Risiko begrenzt ist. Andererseits kann kurzfristig keine Potenzierung erfolgen. Der Handel innerhalb eines kurzen Zeitraums ist unserer Erfahrung nach also nicht so gut durchführen. Anstelle von Daytrading würden wir bei Spot-Bitcoins eher zu Buy and Hold als bewährter Strategie raten.
Für langfristiges Halten spricht durchaus einiges. So sind die Bitcoins nach 12 Monaten im Portfolio komplett steuerfrei. Zudem kann eine Freigrenze von 1.000 Euro in Anspruch genommen werden, die nicht den Sparer-Pauschbetrag bei Kapitalerträgen betrifft. Bei echten Kryptowährungen handelt es sich nämlich um private Veräußerungsgeschäfte. Positiv ist außerdem, dass der Spread im Vergleich zu Derivaten oft etwas enger ausfällt.
Krypto-CFDs auf Bitcoin
Bitcoin CFDs sind klassische Derivate, die Bitcoin als Basiswert verwenden und den Kurs der Kryptowährung nachbilden. Dabei schließt du einen Vertrag direkt mit dem Broker, kaufst den zugrunde liegenden Asset also nicht. Da du kein Besitzer wirst, sind die Investitionsmöglichkeiten hier auch flexibler. Das Wichtigste ist, dass hohe Hebel verwendet werden können, die Bitcoin CFDs für Daytrading extrem attraktiv machen. Wenn wir im Tageshandel mit den Coins agieren, dann setzen wir meist auf gehebelte Differenzkontrakte, welche selbst kleinere Kursbewegungen erheblich ausnutzen können.
Variable Spreads und Hebelrisiko

Da bei CFDs die Broker die Spreads festlegen, können diese bisweilen höher ausfallen als am Spot-Markt. Ob das wirklich zutrifft, hängt meiner Erfahrung nach aber auch vom individuellen Broker ab. Bei Bitget und PrimeXBT finde ich z. B., dass die Situation oft genau andersherum ist.
Der Hebel ist für das Daytrading mit Bitcoin meiner Ansicht nach ein absolutes Muss, um ausreichend Schwung innerhalb eines kurzen Zeitraums mitnehmen zu können. Dabei sollten gerade Anfänger die Risiken nicht aus dem Auge verlieren. In meinen Coachings rate ich so immer dazu, vorsichtig vorzugehen und nicht immer das höchste Leverage zu verwenden.
Bitcoin-Futures
Bitcoin-Futures sind noch einmal komplexer, da sie die beiden Vertragsparteien als Terminkontrakt dazu verpflichten, zu einem bestimmten Zeitpunkt Kauf oder Verkauf für einen festgelegten Preis durchzuführen. Üblich ist es jedoch, dass die Positionen schon vor Laufzeitende geschlossen und das Geld einfach ausgeglichen wird (cash-settled).
In der Praxis verwenden wir die Instrumente meist zur hochprofessionellen Spekulation oder zum Hedging, also zur Absicherung anderer Positionen im Portfolio. Gut für Experten ist, dass die Hebel hier oft noch höher liegen. Damit steigen aber auch Risiken und Komplexität. Anfängern würden wir diese Termingeschäfte nicht empfehlen.
Alle Bitcoin-Instrumente im Überblick
| Eigenschaft | Spot-Markt | CFDs | Futures |
|---|---|---|---|
| Instrument | Kauf echter Bitcoins am Kryptomarkt | Derivat und Differenzkontrakt (reine Nachbildung) | Derivat mit festgelegtem Preis in der Zukunft (Terminkontrakt) |
| Besitz | Ja | Nein | Nein |
| Hebel | kein Hebel, aber manchmal Margin-Angebote | hoch (oft 1:2 bis 1:30) | hoch (oft bis 1:125 oder 1:500) |
| Strategie | Besser für lang- und mittelfristige Strategien, kann aber auch fürs Daytrading genutzt werden (wir würden Investment und Swing Trading empfehlen | sehr gut für Daytrading und Swing Trading geeignet | professionelles Daytrading, kurzfristiger Handel, spekulativ, Hedging |
| Für wen geeignet | Anfänger | Fortgeschrittene | professionelle Trader |
| Risiko | mittel (Kursverlust bis Kapitaleinsatz durch Volatilität) | erhöht durch Hebel (Fremdkapital) und mögliche Nachschusspflicht | sehr hoch durch Hebel und Liquidationsrisiko |
| Steuer | privates Veräußerungsgeschäft; 12 Monate Spekulationsfrist, 1.000 Euro Freigrenze und Einkommensteuer | Kapitalgeschäft mit Abgeltungsteuer 25 % | Kapitalgeschäft mit Abgeltungsteuer 25 % |
Welches Instrument ist fürs Bitcoin Daytrading geeignet?
Fürs Bitcoin Daytrading sind aus unserer Sicht vor allem die Krypto-CFDs geeignet, da sich mit diesen Instrumenten schnell Positionen mit Hebel in beide Richtungen aufbauen und innerhalb eines Tages wieder auflösen lassen. Um hier profitabel handeln zu können, verwendet man teils hohes Leverage. Die Rahmenbedingungen sind dabei ideal für Anfänger und Fortgeschrittene im Bitcoin Daytrading.
Profis können sich zudem den Krypto-Futures widmen, um im Tageshandel Profite zu erzielen. Diese Termingeschäfte sind jedoch wesentlich riskanter. Nicht so gut für Daytrading geeignet sind aus unserer Sicht die echten Bitcoins, da hier keine ausreichenden Hebel verwendet werden können und nach einem Jahr Haltezeit steuerfreie Verkäufe möglich sind. Buy and Hold wäre hier die bessere Strategie.
Welcher Bitcoin Broker ist der beste für Krypto Daytrading?
Aus unserer Erfahrung heraus zeigt sich, dass derzeit Bitget und PrimeXBT die besten Bitcoin Broker für Krypto Daytrading sind, weil hier neben der Auswahl vor allem die individuellen Spreads im CFD-Format stimmen. Gerade Bitget besticht zudem mit einem sehr umfangreichen Angebot, bei dem sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene und Profis schnell die optimalen Voraussetzungen für ihre Strategie finden. Wir haben beide Anbieter getestet und stellen sie dir hier kurz vor:
Bitget

Nach mehrfachen Tests und professioneller Arbeit im Bitcoin Daytrading denken wir, dass der Broker Bitget aktuell die beste Option für diesen Handelsstil ist. Das Unternehmen bietet so die Möglichkeit, mit Spot-Margin und Futures in den Tageshandel einzusteigen. Daneben existieren auch echte Coins für eine Buy-and-Hold-Strategie.
Was uns hier am meisten überzeugt, sind die engen Spreads, die bei den Derivaten sogar unter denen vom Spot-Markt liegen und bei 0.000876% beginnen. Im Futures-Bereich werden 0,02 %/0,06 % Maker/Taker Fee verlangt. Das halten wir für extrem günstig. Der zweite große Pluspunkt ist das Leverage. Dieses lässt sich bei Futures auf Bitcoin bis zu 1:125 hochschrauben. Für Anfänger finden wir es praktisch, dass sowohl Bot als auch Copy Trading verfügbar sind. Neben Krypto CFD-Werten bietet Bitget weiterhin zum Trading echte Coins an. Lediglich die Regulierung außerhalb der EU macht es deutschen Händlern eventuell etwas schwerer, ihr Recht durchzusetzen.
Vor- und Nachteile von Bitget:
Vorteile
- Bitcoinhandel sowohl über CFDs als auch direkter Handel möglich
- Futures verfügbar
- Hohe Hebel bis 1:125
- Günstige Handelskonditionen für Kryptowährungen (schmale Maker/Taker Fees)
- Bitcoinhandel auch per Copy Trade oder Bot Trade möglich
- Hohe Sicherheit im Demokonto
Nachteile
- Keine europäische Regulierung
PrimeXBT

Nach Bitget ist PrimeXBT meist unsere zweite Wahl, wenn wir mit Bitcoin daytraden wollen. Das in Südafrika, in El Salvador, Saint Lucia und auf den Seychellen registrierte Unternehmen bietet unserer Ansicht nach eine gute Auswahl an Kryptowährungen und ermöglicht einen günstigen Handel mit Bitcoin als CFD, Future oder echtem Wert vom Spot-Markt. Dabei kannst du mit Spreads ab 0,1 Pips einsteigen. Bei Futures liegen Taker/Maker Fee bei 0,045% bzw. 0,01 %.
Spektakulär ist mittlerweile der Hebel, der im August 2025 auf 1:500 für Bitcoin Daytrading erhöht wurde. Das ist unseres Wissens nach unschlagbar und hilft dabei, selbst kleine Bewegungen auf dem Chart mitzunehmen. Andererseits müssen wir jedoch gerade Anfänger vor dem erhöhten Risiko hier warnen.
Gefallen hat uns weiterhin der Zugriff auf unterschiedliche Plattformen. Neben der handlichen PrimeXBT App kann man MetaTrader 5 und PXTrader 2.0 nutzen. Letzterer eignet sich hervorragend für CFDs und Krypto-Futures. In unserem Test haben wir die PXTrade 2.0 Software insgesamt bevorzugt. Der größte Pluspunkt ist sicherlich das sehr transparent aufgebaute Orderbuch, das bei Scalping-Strategien über PrimeXBT nochmals Vorteile bietet.
Vor- und Nachteile von PrimeXBT:
Vorteile
- Extrem hohes Leverage bis 1:500 auf BTC/USD
- Innovativer PXTrader (direkt auf PrimeXBT ausgerichtet)
- Extrem hoher Hebel bis 1:500, perfekt für Profi-Daytrader
- Transparentes Orderbuch
- Günstige Spreads ab 0,1 Pips
- Taker/Maker Fee ab 0,045% / 0,01 %
- Gut handhabbare App
Nachteile
- Keine europäische Regulierung
- Erhöhtes Risiko bei Hebeltrades
Plattformen zur Bitcoin Trading Analyse: diese Software empfehlen wir
Für die Analyse von Bitcoin zum Daytrading stehen verschiedene Software-Lösungen zur Verfügung, u. a. Plattformen wie MetaTrader 4 und 5, TradingView, cTrader und PXTrader 2.0. Aktuell würden wir vor allem PXTrader 2.0 und TradingView für die notwendige Charttechnik zum Durchführen des Tageshandels empfehlen. Beide Varianten haben eine große Anzahl an Indikatoren und es lässt sich tief in die Candlesticks hineinzoomen, um mögliche Trendwenden auszumachen. Bei Bitget koppeln wir übrigens meist TradingView, im PrimeXBT-Konto verwenden wir bevorzugt PXTrade 2.0.
| Handelsplattform | Beschreibung |
|---|---|
| TradingView | Sehr übersichtliche Charts, die mit vielen Indikatoren versehen werden können. Bis zu 3 Indikatoren gleichzeitig kostenlos verwendbar. Unser Favorit für die Intraday-Analyse beim Crypto Day Trading. |
| PXTrader 2.0 | Eigene Handelsplattform von PrimeXBT mit einem starken Fokus auf Krypto-Daytrading. Software bietet sehr hohe Hebel bis 1:500 und einen guten Zugriff auf Analysetools zur Bewertung von Bitcoin-CFDs. Etwas weniger Indikatoren als TradingView, dafür aber perfekt auf den Broker zugeschnitten. |
| MetaTrader 4 | Anfängerfreundliche Analyseplattform mit vielen Indikatoren und EA-Option; Technologie etwas älter und für Profi-Strategien zu wenig Funktionen. |
| MetaTrader 5 | Nachfolger von MT4 mit deutlichen technologischen Erweiterungen; mehr Indikatoren und gut für Fortgeschrittene im Bitcoin Daytrading geeignet. |
| cTrader | Software mit starkem Fokus auf Daytrading und Scalping, was nicht zuletzt durch die detaillierte Markttiefe begünstigt wird. Empfehlen wir für Anfänger wie Fortgeschrittene, ist jedoch nicht für alle Broker verfügbar. |
Was sind erfolgreiche Bitcoin Trading Strategien?
Erfolgreiche und bewährte Daytrading Strategien sind z. B. klassisches Scalping mit RSI, volumenbasierte Methoden, Konfluenz-Analysen ebenso wie Range und Breakout Trading. Im Folgenden stellen wir dir diese 6 Bitcoin Daytrading Strategien genauer vor:
- Das Scalping mit dem RSI
- Die volumenbasierte Bitcoin Daytrading Strategie mit dem Chaikin Oszillator
- Die Konfluenz-Strategie für Bitcoin Daytrading
- Breakout-Trading mit Bollinger Bändern
- Range Trading mit Bollinger Bändern
- Mean Reversion mit MACD
1. Scalping mit dem RSI – ideal für Anfänger

Wie im oberen Bild dargestellt, ist das Scalping eine beliebte Bitcoin Daytrading-Strategie, bei der zahlreiche Trades durchgeführt werden, um kleine Preisbewegungen auszunutzen. Scalping ist eine spezielle Art des Daytradings, mit der Eigenheit, dass minimal kleine Zeitabstände genutzt werden. Dabei wiederholt man die Vorgänge immer wieder und schöpft jedes Mal kleine Beträge als Gewinn ab. Diese sammeln sich dann über die Session hinweg zu einem attraktiven Guthaben an.
In unserem Beispiel wird der Relative Strength Index (RSI) genutzt, um überkaufte oder überverkaufte Bedingungen ausfindig zu machen und dadurch den optimalen Einstiegspunkt zu finden. Die Grundidee dahinter ist einfach, aber effektiv: Wenn der RSI beim Bitcoin unter 30 fällt, kann dies als Kaufsignal gesehen werden, während ein RSI über 70 als Verkaufssignal dienen kann. Die Kraft dieses Ansatzes liegt in seiner Einfachheit. Man beobachtet den RSI und wartet geduldig, bis er unter 30 fällt oder über 70 steigt.
Vorteile der Strategie
- Aufgrund relativ geringer Komplexität gut für Anfänger geeignet
- RSI ist gut mit weiteren Indikatoren kombinierbar
- Einfache Interpretation und mühelose Erkennung von Trends
Nachteile der Strategie
- Weniger genau bei Märkten mit geringer Volatilität
2. Volumen-Strategie mit Chaikin Oszillator – Bitcoin Daytrading für Fortgeschrittene

Die zweite hier vorgestellte Strategie ist etwas komplizierter und wird von uns für Fortgeschrittene empfohlen. Der Chaikin-Indikator misst hierbei das Momentum des Handelsvolumens. Mit anderen Worten weist der Chaikin Oszillator darauf hin, wie stark die Kauf- oder Verkaufskraft hinter den Preisbewegungen ist. Ein hoher positiver Wert des Chaikin Oszillators ist ein Indiz dafür, dass das Handelsvolumen von Bitcoin wächst – ein Zeichen für starkes Kaufmomentum. Umgekehrt bedeutet ein hoher negativer Wert ein starkes Verkaufsmomentum.
Chaikin nicht isoliert verwenden!

Auch wenn der Chaikin-Oszillator eine hervorragende Kombination aus preisbasierten und volumenbasierten Elementen ist, muss ich vor einer isolierten Verwendung warnen. Wie bei allen anderen Indikatoren ist es wichtig, sich nochmals über andere Werkzeuge abzusichern und den Trend durch ein weiteres Instrument zu bestätigen. EMAs und RSI könnten hier weitere Informationen liefern. Bei den heftigen Schwankungen der Bitcoin ist das meinen Erfahrungen nach umso wichtiger.
Doppelt abgesichert wird sich in dem Fall durch das Beobachten der Candlestick-Muster und Unterstützungs- und Widerstandsniveaus. In Kombination mit dem Chaikin-Oszillator liefert das ein genaueres Bild, wodurch Trading-Entscheidungen nicht mehr aus dem Bauch heraus, sondern anhand von fundierten Entscheidungen getroffen werden können.
Vorteile der Strategie
- Bei korrekter Anwendung hohe Sicherheit durch Kombination mehrere Indikatoren
- Der Chaikin Oszilllator ermöglicht leichte Einblicke in die Marktvolatilität
- Hervorragend für Bitcoin Daytrading geeignet
Nachteile der Strategie
- Für Anfänger kann die Einrichtung etwas komplex sein
3. Konfluenz-Strategie beim Bitcoin Daytrading – Mehrfach-Absicherung mit EMA, RSI & MACD

Wer es etwas komplexer mag und sich gleich mehrfach absichern will, der kann sich der Konfluenz-Strategie bedienen. Im Gegensatz zu den beiden zuvor vorgestellten Methoden besteht die Idee hinter der Konfluenzstrategie darin, mehrere verschiedene technische Indikatoren miteinander in Einklang zu bringen, um die Sicherheit zu erhöhen.
Persönlich nutzen wir häufig die folgenden 3 Indikatoren, um diese Strategie im Bitcoin Daytrading umzusetzen:
- den Exponential Moving Average (EMA)
- den Relative Strength Index (RSI)
- und den Moving Average Convergence Divergence (MACD).
Zur Veranschaulichung wird zunächst ein Dual-EMA-Setup mit Perioden von 20 und 50 genutzt. Ein bullishes Signal wird generiert, wenn der 20-EMA den 50-EMA von unten nach oben kreuzt, während ein bearishes Signal generiert wird, wenn der 20-EMA den 50-EMA von oben nach unten durchschneidet.
Zusätzlich dient der RSI als eine Art Filter, um zu prüfen, ob der Markt für Bitcoin überkauft (RSI über 70) oder überverkauft (RSI unter 30) ist. Ein Kaufsignal wird erst bei einem RSI unter 30 und ein Verkaufssignal erst bei einem RSI über 70 in Betracht gezogen. Das bedeutet, dass der Dual EMA zwar einen Hinweis auf ein Kaufsignal geben kann, der RSI jedoch zur Bestätigung der Strategie herangezogen werden muss.
Zum Dritten sichern wir uns über den MACD, bestehend aus zwei Linien – der MACD-Linie und der Signallinie – und einem Histogramm, ab. Das Histogramm ist hierbei der entscheidende Bestandteil. Es stellt die Differenz zwischen der MACD-Linie und der Signallinie dar und kann somit als Signalgeber fungieren. Wenn das Histogramm über die Nulllinie steigt (MACD-Linie kreuzt die Signallinie von unten nach oben), verstärkt dies das Kaufsignal. Sinkt das Histogramm jedoch unter die Nulllinie (MACD-Linie kreuzt die Signallinie von oben nach unten), wird dadurch das Verkaufssignal bestätigt.
Bei dieser Strategie eröffnet man den Bitcoin Daytrade erst dann, wenn alle drei Indikatoren einen Einstiegspunkt anzeigen. Mit anderen Worten: alle drei Indikatoren müssen die Bestätigung liefern. Stimmt auch nur einer der Indikatoren nicht mit den beiden anderen überein, halten disziplinierte Trader Abstand von der Position. Unsere Empfehlung: Bei besonders hohen Beträgen oder beim Einsatz von Hebeln kann es sich lohnen, sich dreifach abzusichern.
Vorteile der Strategie
- Sehr hohe Sicherheit durch 3-fache Absicherung
- Hohe Trefferquote bei richtiger Anwendung
- Gut geeignet für große Positionen
Nachteile der Strategie
- Benötigte Indikatoren nicht bei allen Brokern verfügbar
- Analyse dauert länger und eventuell verpasst man den Einstieg
4. Breakout-Trading mit Bollinger Bändern – volatile Marktphasen ausnutzen
Die Breakout-Strategie wird von uns genutzt, wenn es bereits lange Seitwärtsphasen bei der Bitcoin gibt, sich aber Signale häufen, dass es zu einem Ausbruch kommen könnte. Wir stellen auf den Charts dann die Bollinger Bänder ein, welche uns einen Hinweis auf die durchschnittliche Standardabweichung geben. Da sie als Linien im Chart verzeichnet sind, lassen sich die Signale gut bildlich erkennen.

Hellhörig werden wir vor allem, wenn sich die Bollinger Bänder plötzlich zu einem Bollinger Squeeze verengen. Dann schauen wir genau nach, wann es zu einem markanten Ausbruch kommt. Das könnte ein Signal für eine starke Auf- oder Abwärtsbewegung sein. Diese Breakouts müssen aber unbedingt bestätigt werden, da die Bollinger Bänder häufig Fehlausbrüche produzieren. Hierfür wäre ein Volumen- oder Trendindikator wie VWAP, MACD oder EMA-20 als Ergänzung sinnvoll.
Vorteile
- Nutzt starke Kursbewegungen optimal aus
- Ideal, um den Übergang von Seitwärtsphasen zu Volatilität zu erkennen
- Produziert in Kombination relativ klare Signale
Nachteile
- Häufige Fehlausbrüche
- Bleibt die Bewegung seitwärts, nutzen Bollinger Bänder nicht so viel
5. Range-Trading – in ruhigen Marktphasen innerhalb des Kursrahmens traden
An Handelstagen, die keine großen Sprünge liefern, greifen wir in der Regel zur Range-Strategie. Hierbei stellen wir die konkreten Handelsspannen des Tages fest und arbeiten in genau diesem Rahmen. Erneut ist es sinnvoll, mit den Bollinger Bändern zu arbeiten. Wir legen ab und zu aber auch selbst die Unterstützungs- und Widerstandslevel durch Ansicht der Charts fest.
Wenn wir bemerken, dass der Kurs immer wieder an diesen Punkten abprallt, wagen wir nach einiger Zeit den Einstieg. Berührt die Bitcoin so den Widerstand bzw. das obere Bollinger Band, bauen wir eine Short-Position auf. Kommt die Kryptowährung am unteren Band oder bei der Unterstützung an, gehen wir im kurzfristigen Handel long.

In unserer Praxis fallen die Schwankungsbreiten hier eher klein aus. Deswegen verwenden wir die Range-Methode gerne zum Scalping, also zur Sicherung kleiner Gewinne innerhalb eines kurzen Zeitraums. Da Fehlsignale üblich sind, fügen wir dem ganzen Setup noch einen EMA oder den ADX zur Absicherung hinzu.
Vorteile
- Perfekt für ruhige Marktphasen
- Kann klare Unterstützungen und Widerstände ermitteln
- Gut für Anfänger geeignet
- Ideal für Scalping
Nachteile
- Häufige Fehlsignale
- Bei Breakouts drohen schnelle Verluste
6. Mean Reversion – mit dem MACD Trendwechsel frühzeitig erkennen
Mean Reversion basiert auf der Annahme, dass sich Trendwechsel frühzeitig mit dem bereits erwähnten MACD-Indikator erkennen lassen. Hier schaut man sich vor allem die Schnittstellen der Signallinie mit der MACD-Linie an. Sobald erstere die MACD von unten nach oben durchquert, steht das für einen Aufwärtstrend – umgekehrt wird von einem Abwärtstrend ausgegangen.

Sobald ein solches Signal eintritt, würden wir uns die Charts genauer anschauen und versuchen zu verstehen, ob sich der Trend im Moment divergent zum MACD verhält, also z. B. nach unten geht, während die Signallinie den MACD-Indikator nach oben durchschneidet. Das könnte eine gute Gelegenheit sein, um Gewinn mitzunehmen.
Achtung: Verlasse dich nicht auf den MACD allein

In unserer Ausbildung machen viele Trader anfangs den Fehler, bei jeder MACD-Kreuzung sofort eine Position zu eröffnen. In den volatilen Bitcoin-Märkten entstehen aber meiner Erfahrung nach sehr schnell Fehlsignale. Ich warte deshalb meist zusätzlich auf eine Bestätigung durch Unterstützungs- oder Widerstandsniveaus sowie ein passendes Candlestick-Muster. Erst die Kombination mehrerer Signale erhöht die Trefferwahrscheinlichkeit.
Vorteile
- Kann Trendwechsel früher als andere Indikatoren erkennen
- Harmoniert mit EMA und RSI
- Relativ einfach zu verstehen
Nachteile
- Fehlsignale in Seitwärtsphasen
- Bestätigungen unbedingt notwendig
Wichtige Indikatoren für das Bitcoin Daytrading
- SMA/EMA: In unserer Praxis beim Bitcoin Daytrading arbeiten wir in erster Linie mit einer Kombination von gleitenden Durchschnitten und RSI. Die gleitenden Durchschnitte (einfach – SMA; exponentiell – EMA) können mit unterschiedlichen Zeithorizonten (Perioden), z. B. 20 oder 50 Tradingtagen, eingestellt werden. Überschneiden sich diese beiden Linien im Chart, kann das unter bestimmten Voraussetzungen als Einstiegs- und Ausstiegspunkt genutzt werden.
- RSI (Relative Strength Index): Zusätzlich dazu bringt der RSI mehr Sicherheit in die Entscheidung. Dieser Relative Strength Index misst, ob ein Wert überkauft oder überverkauft ist. In einem überkauften Bereich (etwa > 70) ist es wahrscheinlich, dass der Trend kippt und allmählich wieder Assets abgegeben werden. Fällt der RSI auf unter 30, so beginnt der Preis dann derart attraktiv zu sein, dass wieder mehr Händler einkaufen und die Nachfrage steigt.

- MACD: Beim MACD, dem Moving Average Convergence Divergence Indikator, werden zwei gleitende Durchschnitte zusammen mit einem Volumenhistogramm zusammengefügt und unter dem Chart angezeigt. Anhand der MACD- und der Signallinie kann man ein Momentum und schließlich ein Kaufsignal erkennen. Dieses wird erzeugt, wenn die MACD-Linie die Signallinie nach oben schneidet.

- Bollinger Bänder: Die Bollinger Bänder bestehen ebenfalls aus einem gleitenden Durchschnitt und geben die durchschnittliche Abweichung von dieser Mittellinie an. Auf diese Weise entsteht ein Rahmen, innerhalb dessen sich der Bitcoin-Kurs üblicherweise bewegt. Für uns stellen die Bollinger Bänder ein praktisches Tool zur Einschätzung der Volatilität, gerade für die Scalping-Strategie, dar.

- VWAP: Eine weitere Methode, die wir sehr oft in unseren Coachings vermitteln, ist die Verwendung des VWAP, eines volumenbasierten Indikators, der sich teilweise sogar individuell auf dem Chart verankern lässt. Der Indikator ist dabei speziell auf das Intraday-Trading ausgerichtet. Auf diese Weise lassen sich insbesondere Unterstützungen und Widerstände hervorheben.
- ATR: Die Average True Range (ATR) misst die durchschnittliche Schwankungsbreite des Marktes und ähnelt damit etwas den Bollinger Bändern. Für uns ist dieser Indikator essentiell, um insbesondere die besten Stop Loss Marken und den Take Profit zu finden.

- Chaikin: Mit dem Chaikin-Oszillator, einem klassischen Momentum-Indikator, der das Handelsvolumen mit einbezieht, lassen wir uns meist die Kursbewegungen nochmals bestätigen. Ragt der Chaikin in den positiven Bereich hinein, während der Bitcoin-Kurs steigt, ist ein Aufwärtstrend wahrscheinlich.

| Indikator | Art | Erklärung | geeignet für |
|---|---|---|---|
| SMA/EMA | Trend | Erkennt auf Basis vorheriger Durchschnittsdaten eine Trendbewegung sowie mögliche Umkehrpunkte. | Wichtige Basis für Daytrading-Strategien; Trendfolge-Methode |
| RSI | Momentum | Berechnet die Trendstärke; gibt überkaufte und überverkaufte Tendenzen an. | Bestätigt Momentum und Einstiegs-/Ausstiegspunkte; auch gut für Swing Trading |
| MACD | Trend | Zeigt Divergenzen und Konvergenzen von zwei gleitenden Durchschnitten und einer Signallinie. | Momentum und Trendwechsel im Daytrading bestätigen |
| Chaikin-Oszillator | Volumen/Momentum | Komplexer Momentum-Indikator, der das Handelsvolumen einbezieht und Trends darüber bestätigen kann. | Ideal für Bestätigung von Trends durch Handelsvolumen |
| Bollinger Bänder | Volatilität | Zeigt die Standardabweichung vom gleitenden Durchschnitt und bildet damit einen Schwankungsrahmen. | Unterstützung und Widerstand feststellen; Ein- und Ausstiegspunkte für Range Trading finden |
| ATR | Volatilität/Schwankungsbreite | Misst die Schwankungsbreite und stellt sie in einem Diagramm unter den Candlesticks dar. | Risikomanagement, Stop-Loss-/Take-Profit-Level |
| VWAP | Volumen | Wichtiger volumenbasierter Indikator, der faire Preise auf dem Intraday-Chart erfassen kann. | Unterstützung und Widerstand finden; Daytrading (funktioniert nur auf Intraday-Chart) |
Beste Handelszeiten für Bitcoin Daytrading
Auch wenn Bitcoin rund um die Uhr getradet werden kann, suchen wir uns als Daytrading-Experten stets bestimmte Handelszeiten mit höherer Liquidität am Markt aus. Unserer Erfahrung nach sind es gerade die europäischen und US-amerikanischen Börsen, die hier einen Unterschied machen. Sobald diese wach werden, steigen Volumen und Liquidität erheblich an. Noch höher fallen diese aus, wenn sich EU- und US-Trades überlappen. Zudem kommt es zur Tageszeit in den USA häufiger zu Nachrichten, die zu fürs Daytrading relevanter Volatilität führen können.
- Asien-Session 00:00-08:00 Uhr: eher ruhiger Markt, weniger Volumen, langsamere Moves
- Europa-Session ca. 08:00-18:00 Uhr; London besonders relevant: steigendes Volumen, erste klare Intraday-Trends
- USA-Session 14:00-22:00 Uhr; New York besonders relevant: sehr aktiv, hohe Volatilität durch institutionelle Teilnehmer
- Europa/USA-Overlap 14:00-18:00 Uhr: stärkste Phase des Tages, höchste Liquidität und beste Chancen für Daytrading
Im Ergebnis würden wir immer dazu raten, den Europa/USA-Overlap zwischen 14:00 und 18:00 Uhr deutscher Zeit für das Bitcoin-Daytrading zu verwenden. Dabei ist die Liquidität unter der Woche stets besser. Wir setzen in diesem Zeitraum so meist ein bis zwei Stunden für unsere Arbeit an, je nachdem, wie stark die Volatilität an diesem Tag ausfällt.
Strategie fürs Bitcoin Daytrading lernen: in unserer Trading.de-Ausbildung
Das Daytrading mit Krypto-CFDs oder echten Coins sollte umfassend gelernt werden. Indem du bewährte Strategien für den Kryptomarkt verwendest, kannst du innerhalb eines kurzen Zeitraums Erfolge feiern. Auf der anderen Seite ist der Kryptomarkt sehr volatil, was die Gefahr von hohen Verlusten in sich birgt.
Um das Risiko zu mindern, bieten wir dir eine umfangreiche Ausbildung, in der wir dir erklären, profitabel zu handeln. Wir zeigen dir dabei, wie man die Analyse über verschiedene Plattformen durchführt und gezielt Trades mit einer hohen Gewinnchance heraussucht. Als nächstes musst du dein Chance-Risiko-Verhältnis ermitteln und am besten mit einem positiven Resultat bei mehr als 50 % deiner Positionen herauskommen.
Melde dich also jetzt an und profitiere von mehr als 10 Jahren Erfahrung im Crypto Day Trading. Wir führen dich an das Thema heran und helfen dir dabei, dauerhaft Gewinn zu erzielen.
Wie viel Kapital brauche ich für Bitcoin Daytrading?
Aus unserer Erfahrung heraus braucht man etwa 2.000 bis 3.000 Euro Kapital fürs Bitcoin Daytrading, da sich auf dieser Basis gut mit den Schwankungen der Kryptowährung arbeiten lässt. Theoretisch lassen sich einzelne Trades bereits mit 500 Euro bestreiten. Anfängern raten wir allgemein eher zu kleineren Summen. Hier würden wir im CFD-Daytrading mit Bitcoin zunächst 50-100 Euro pro Position mit einem entsprechenden Hebel für Wertsteigerung vorschlagen. Später kann man dann das Kapital erhöhen.
Wann Bitcoin Daytrading nicht geeignet ist?
Bitcoin Daytrading ist nicht geeignet, wenn man überhaupt keine Erfahrung im Handel hat oder dem Stress nicht gewachsen ist, da bei den starken Kursschwankungen schnelle Entscheidungen und im schlimmsten Fall hohe Verluste möglich sind. Der Einsatz von Hebelprodukten erhöht das Risiko deutlich. Deshalb muss man etwas Zeit und Konzentration mitbringen, um die Trades richtig zu analysieren.
Wer nur zwischendurch etwas Geld machen will und sonst wenig Kapazitäten hat, sollte eher die Finger vom Bitcoin Daytrading lassen. Zwar benötigt man für den täglichen Handel oft nur 1-2 Stunden. Dennoch fallen diese sehr intensiv aus und es braucht mindestens ein Jahr, bis man vom Anfängerstatus zum sicheren Daytrading kommt. Wir empfehlen daher allen Interessierten, zunächst im Demokonto zu üben, bis Trefferquote und Profit-Faktor stimmen.
Wenig geeignet ist das Bitcoin Daytrading außerdem für impulsive Menschen. Emotionale Entscheidungen sind einer der größten Fehler, den man im Handel begehen kann, da vor allem Gier und Angst ein zu langes Halten oder zu frühes Aussteigen verursachen. Automatisierungen wie Stop Loss und Take Profit zu verwenden, hilft dabei, diesen Faktor zu reduzieren.
Das sind die größten Fehler beim Bitcoin Daytrading
Zu den größten Fehlern beim Bitcoin Daytrading gehören insbesondere zu emotional motivierte Entscheidungen wie Panikverkäufe oder Gier, zu enge Stop-Loss-Marken und die Verwendung zu vieler Indikatoren. Hier sind 5 typische Fehler, die uns bei unseren Schülern auffallen und uns ganz am Anfang sogar selbst passiert sind.
1. Emotionen
Emotionen sind unserer Erfahrung nach der größte Gegner von Bitcoin Daytradern. Da die Schwankungen an einem Tag z. T. sehr breit ausfallen, geraten nervenschwache Trader häufig in Panik und verkaufen die Coins beispielsweise zu früh. Nehmen wir einmal an, dass der Kurs am Morgen aus externen Gründen wie relevanten Nachrichten um 10 % sinkt. Eine solche Bewegung löst natürlich Stress bei Long-Händlern aus und viele verkaufen jetzt mit einem hohen Verlust.
Das unserer Erfahrung nach richtige Vorgehen wäre es, zunächst die Unterstützungs- und Widerstandslevels zu ermitteln und auf dieser Basis zu erkennen, wann der Rebound kommen könnte. Auf dieser Basis wäre es auch möglich, günstig neue Bitcoins zu kaufen, um somit den Einstiegspreis insgesamt zu senken. Was wir bei Bitcoin oft beobachtet haben: Selbst bei starken Rücksetzern kommt es nach einiger Zeit immer wieder zu einem Wachstum. Gerade dann, wenn du am Spot-Markt tradest, lohnt es sich also zu halten. Bei CFDs und Futures machen es erhöhte Swap-Kosten sowie Laufzeiten aber schwer, von einer Daytrading-Strategie zu Buy-and-Hold zu wechseln.

Auf der anderen Seite ist Gier ebenso ein riesiger Fehler beim Bitcoin Trading. Gerade dann, wenn die Kurse rasch steigen, ist es verlockend, noch etwas länger investiert zu bleiben. Irgendwann kommt dann aber der Gipfel und der Preis fällt unter das Einstiegslevel. Anstelle von noch höheren Gewinnen steht dann also ein Verlust in der Bilanz. Hier raten wir im Coaching immer dazu, lieber früher zu verkaufen und mit konkreten Take-Profit-Marken zu arbeiten.
2. Zu enger Stop Loss
Weil die Schwankungen bei Bitcoin etwas stärker ausfallen können als bei anderen Assets, ist ein zu enger Stop Loss ein von uns häufig beobachteter Fehler im Daytrading. Anfänger setzen oft die Parameter an, die sie von Aktien-CFDs kennen. Sie vergessen dabei aber, dass die Kryptowährung stärker absinkt und sich dann wieder davon erholt. Den Stop Loss lediglich bei 1 % zu setzen, würde einen sehr frühen Ausstieg bedeuten. Der Broker verkauft automatisiert mit Verlust, auch wenn kurz danach eine Erholungsphase folgen könnte.
Generell empfehlen wir, die Average True Range zu verwenden, um die aktuelle Schwankungsbreite der Bitcoin zu identifizieren. Auf dieser Basis kann man dann die Stop-Marken setzen. Generell empfehlen wir im Intraday-Handel mindestens 2 % Abstand vom Einstieg. 1-2 x ATR sind weitere sinnvolle Levels, die wir in Hinsicht auf Daytrading mit Bitcoin-CFDs vorschlagen würden.
3. Fehlendes Risikomanagement
Eine der ersten Lektionen, die wir im Coaching vermitteln, ist, sich des Risikos bewusst zu sein und dieses richtig zu managen. Das bedeutet neben der Verwendung von Stop-Loss-Marken, dass du deine Einsätze und Hebel begrenzen musst. Unsere Faustregel ist es, niemals mehr als 1-2 % des Gesamtkapitals in einen Trade zu stecken. Den Hebel suchen wir uns sehr bewusst aus und nutzen ihn mit Maximum-Leverage nur dann, wenn wir aufgrund der Analyse absolut von der Trendentwicklung überzeugt sind. Ein häufiger Fehler ist es, wesentlich mehr Geld oder sogar das ganze Kapital auf einen aussichtsreichen Trade zu setzen und dann alles auf einmal zu verlieren.
4. Ohne Demokonto starten
Bei unserer Ausbildung machen wir es quasi zur Pflicht, im Demokonto zu üben. Wer nur die Theorie kennt, ist unserer Erfahrung nach im Bitcoin Daytrading zum Scheitern verurteilt. Dagegen ist es wichtig, sich zunächst einmal mit den Plattformfunktionen vertraut zu machen und die eigenen Fähigkeiten in der Praxis zu schulen.
Wir empfehlen generell, schon früh mit dem Demomodus anzufangen und dadurch die Anwendung der Indikatoren besser zu verstehen. In einer späteren Lernphase baut man dann simulierte Portfolios auf und versucht, dauerhaft profitabel zu werden. Sobald die Trefferquote stimmt und ein gewisser Profit-Faktor erreicht ist, ermutigen wir auch dazu, mit kleineren Beträgen im Echtgeld-Handel zu traden.
Nahezu jeder Broker und jede Kryptobörse bietet heutzutage übrigens ein Demokonto. Hierfür muss man sich jedoch in der Regel bereits anmelden, benötigt jedoch noch keine Verifizierung. Vollkommen kostenlose Simulationen mit realistischen Voraussetzungen ohne Anmeldung bieten wir übrigens bei Trading.de.
5. Zu wenige oder zu viele Indikatoren
Finde beim Bitcoin Daytrading immer das richtige Maß zwischen zu wenigen und zu vielen Indikatoren. Wenn du dein Urteil nur auf einen einzigen Indikator stützt, wirst du häufiger falsch liegen und eine schlechte Trefferquote erzielen. Unserer Erfahrung nach ist es immer besser, eine erste Aussage durch eine Kombination von 2-3 Indikatoren zu treffen und sie eventuell durch ein viertes Werkzeug abzusichern.
Andererseits können zu viele Indikatoren die Aussage verwässern oder extrem verwirrend wirken. Viele Anfänger kommen bei der Verwendung durcheinander und wissen dann nicht mehr, wie sie entscheiden sollen. Das ist vor allem der Fall, wenn die Indikatoren widersprüchliche oder gegenläufige Signale liefern. Wir empfehlen generell eine gut abgestimmte Kombination aus EMA/SMA, RSI und einer volumenbasierten Bestätigung.
Risikomanagement im Bitcoin Daytrading
Da Bitcoin Daytrading mit hohen Risiken verbunden ist, sollte man versuchen, diese Gefahren einzudämmen und zu managen. In unserer Trading-Ausbildung vermitteln wir stets, dass Anfänger zunächst ein richtiges Risikomanagement lernen müssen, bevor sie in den Echtgeldmarkt einsteigen. Aus unserer Sicht ist es besonders wichtig, die Kapitalhöhe pro Trade zu limitieren. Wir arbeiten meist mit maximal 1-2 % des Gesamtkapitals pro Position. Damit setzt man nicht alles auf eine Karte und begrenzt mögliche Verluste.
Zudem solltest du dir ein Daily-Loss-Limit setzen und natürlich auch ein sicheres Stop Loss auf Basis des ATR (Average True Range) verwenden. Was ebenfalls hilft, ist es, mit dem Chance-Risiko-Verhältnis zu arbeiten und gezielt Setups zu finden, die mindestens 1:1,5 bieten. Als Profis suchen wir oft gezielt nach Chancen von 1:2 oder sogar 1:3. Hier können wir dann einen entsprechenden Hebel nutzen, wobei Anfänger immer die Gefahr von erhöhten Verlusten im Kopf haben müssen. Unserer Erfahrung nach reichen bei neuen Daytradern 1:2 bis 1:5 Leverage aus.
Unsere Top-Tipps zum Risikomanagement bei Bitcoin Daytrading
- Kapital je Position auf 1-2 % des Gesamtkapitals begrenzen
- Daily Loss Limit festlegen
- Mit Stop Loss Marken bei jedem Trade arbeiten
- Setups mit günstigem Chance-Risiko-Verhältnis wählen (1:1,5 – 1:2 – 1:3): nutze hierfür unseren CRV-Rechner
- Hebel vorsichtig einsetzen
- Liquiditätsarme Trading-Zeiten vermeiden
- Trading-Tagebuch führen (wir von Trading.de bieten eine entsprechende Journal-Vorlage)
- Verwende unseren Trefferquoten-Rechner, um deine Handelsstatistik zu verbessern
Welche Steuern gibt es beim Bitcoin Krypto Daytrading?
Welche Steuern es beim Bitcoin Krypto Daytrading gibt, hängt davon ab, ob du mit echten Coins oder CFDs arbeitest. Im ersten Fall musst du Einkommensteuer bezahlen, im zweiten Fall die Abgeltungsteuer auf Derivate. Bei den Termingeschäften kommt immer der Solidaritätszuschlag hinzu, bei der Einkommensteuer nur bei sehr hohen Jahreseinnahmen. Individuell kann außerdem Kirchensteuer erhoben werden. Hier beschreiben wir dir die beiden Steuerarten beim Crypto Day Trading detailliert:
Steuern bei echten Kryptowährungen (Coins am Spot-Markt)
Wenn du am Spot-Markt mit echten Kryptowährungen handelst, fallen die Erträge unter Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften, sind also keine Kapitalerträge. Damit greift auch nicht der gedeckelte Steuersatz der Abgeltungsteuer, sondern die individuelle Einkommensteuer. Diese fällt meist höher aus als 25 % und kann sogar bis zu 45 % im Spitzensteuersatz betragen.
Warum Trader aber dennoch gerne echte Coins am Kryptomarkt handeln, liegt unserer Ansicht an 2 Eigenschaften:
- Es gibt eine Halte- und Spekulationsfrist von 12 Monaten, nach der steuerfrei verkauft werden kann
- Es existiert daneben eine Freigrenze von 1.000 Euro im Jahr
Freigrenze ist kein Freibetrag

Der Begriff Freigrenze wurde nicht ohne Grund vom Gesetzgeber gewählt. Es handelt sich nämlich tatsächlich um eine Schwelle, ab der die gesamten Einnahmen aus privaten Veräußerungsgeschäften versteuert werden müssen. Sobald du also 1.000 Euro erreicht hast, zahlst du Einkommensteuer auf alles. Bei 999,99 Euro musst du dagegen keine Abgaben einplanen. Oft mache ich die Erfahrung, dass Schüler in der Trading-Ausbildung Freigrenzen mit Freibeträgen verwechseln und dann genau den einen Cent zu viel verdienen.
Wenn du deine Krypto-Gewinne vom Spot-Markt in der Steuererklärung angeben willst, musst du die Anlage SO für Sonstige Einkünfte verwenden. Gerade dann, wenn du deine Freibeträge bei Termingeschäften und Aktien bereits aufgebraucht hast, ist das eine gute Möglichkeit, um nochmals fast 1.000 Euro steuerfrei zu verdienen oder durch die Haltefrist komplett steuerfrei davonzukommen.
Steuern auf Gewinne bei Krypto CFDs
Krypto-CFDs fallen unter die Kapitalgeschäfte und Gewinne daraus werden somit nach der Kapitalertragsteuer bzw. der Abgeltungsteuer verrechnet. Somit ziehen inländische Broker 25 % plus den Solidaritätszuschlag von 5,5 % auf den Steuerbetrag automatisch von deinen Gewinnen ab und leiten das Geld an die Finanzämter weiter. Bei ausländischen Kryptobörsen musst du deine Einnahmen selbst in der Steuererklärung melden und benötigst dafür die Anlage KAP. Neben Abgeltungsteuer und Soli kann es übrigens auch sein, dass du Kirchensteuer zahlen musst. Wenn du Mitglied in einer religiösen Gemeinde bist, kostet dich das nochmals 8-9 % vom Steuerbetrag.
Sparer-Pauschbetrag = 1.000 Euro
Zu versteuernder Gewinn = 3.000 Euro – 1.000 Euro = 2.000 Euro
Abgeltungsteuer = 2.000 Euro x 0,25 = 500 Euro
Solidaritätszuschlag = 500 Euro x 0,055 = 27,50 Euro
Kirchensteuer Berlin 9 % = 500 x 0,09 = 45 Euro
Steuerlast insgesamt = 500 Euro + 27,50 Euro + 45 Euro = 572,50 Euro
Nettogewinn = 3.000 Euro – 572,50 Euro = 2.427,50 Euro
Ein enormer Vorteil ist, dass dir der Gesetzgeber bei Kapitalgeschäften einen Freibetrag von 1.000 Euro im Jahr gewährt. Ehepaare können insgesamt 2.000 Euro geltend machen. Bis zu diesem Sparer-Pauschbetrag werden also keine Steuern verlangt. Bei inländischen Krypto-Börsen kannst du bis zu diesem Wert einen Freistellungsauftrag stellen, der die Weiterleitung der Abgeltungsteuer verhindert. Dennoch empfehlen wir dir, nach Ablauf des Jahres eine Steuererklärung einzureichen, u. U. um eine Günstigerprüfung zu verlangen und die Verluste mit den Gewinnen zu verrechnen. Seit 2024 ist es möglich, die Verluste komplett anrechnen zu lassen.
Wenn du deine Abgeltungsteuer beim CFD Daytrading mit Kryptos selbst ermitteln willst, dann nutze einfach unseren Steuer-Rechner. Im Folgenden trägst du alle deine Informationen ein und erfährst, wie viel du an Abgaben zahlen müsstest.
Trading Steuer Rechner
Berechne ganz einfach deine Trading Steuern automatisch mit unserem Rechner bei Trading.de. Wähle dazu die passenden Anlageklassen aus und gebe den gesamten Gewinn ein. Eine separate Verlustrechnung ist auch möglich:
Hinweis für Krypto-Trader
Lerne jetzt mehr zu dem Thema in unserem Artikel zu Daytrading-Steuern!
Was ist das DAC8/KStTG?
Seit dem 1. Januar 2026 gilt das DAC8/KStTG in der gesamten EU. Hiermit verpflichtet die Union alle Broker und Kryptoverwahrer, Informationen über Transaktionen wie Käufe, Verkäufe, Lending und Stacking an die Behörden zu melden. Das Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz geht damit klar gegen Verschleierung von Einkünften, insbesondere in Bezug auf die Steuer, vor. Somit musst du vor allem innerhalb der EU damit rechnen, dass die Finanzämter über alle deine Vorgänge informiert sind. Außereuropäische Broker müssen dem DAC8/KStTG theoretisch auch nachkommen, unterlassen dies aber teilweise.
Fazit zum Bitcoin Daytrading
Durch die hohe Volatilität ist Bitcoin fürs Daytrading ein geradezu ideales Finanzprodukt. Die starken Ausbrüche lassen sich über den Spot-Markt und insbesondere in CFD-Form gut für schnelle Gewinne durch den Einsatz von Hebeln nutzen. Praktisch ist dabei, dass es hohe Handelsvolumina gibt und der Markt rund um die Uhr geöffnet hat.
Wer risikoaffin ist und gut die Märkte analysieren kann, ist unserer Ansicht nach mit Bitcoins und Kryptowährungen fürs Daytrading gut beraten. Auf der anderen Seite lauern aber auch viele Gefahren, die durch die heftigen Schwankungen entstehen. Anfänger haben aus unserer Erfahrung oftmals Schwierigkeiten, das Risiko bei Bitcoin richtig einzuschätzen und verlieren dann viel Geld. Wir raten deswegen immer dazu, die Stop-Loss-Marken richtig zu setzen.
Insgesamt würden wir unerfahrenen Tradern eher davon abraten, mit Bitcoin im Tageshandel zu arbeiten. Zudem kann diese Arbeit viel Stress verursachen. Wer diesem nicht gewachsen ist, sollte lieber die Finger von dem Produkt lassen. Nervosität führt beim Bitcoin Daytrading nämlich häufig zu Fehlern. Der erste Schritt sollte daher immer eine gründliche Ausbildung sein.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Bitcoin Daytrading:
Kann man mit Bitcoin daytraden?
Ja, man kann mit Bitcoin daytraden, weil das Finanzinstrument eine passende Volatilität hat. Dabei kauft oder verkauft man sie innerhalb eines Tages, mit der Hoffnung, durch die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis einen Gewinn zu erzielen.
Wie funktioniert das Daytrading mit Bitcoins?
Der Handel mit Bitcoins funktioniert ähnlich wie der Handel mit anderen Währungen oder Vermögenswerten. Man kauft Bitcoins zum Beispiel, weil man glaubt, dass der Preis steigen wird, und verkauft Bitcoins, weil man im Umkehrschluss einen Preisabfall erwartet. Auch der Hebel kann eingesetzt werden.
Welche App für Bitcoin Daytrading?
Aus unserer Erfahrung ist vor allem die App für Bitcoin Daytrading von Bitget sehr zu empfehlen, weil sie ein umfangreiches Angebot an Coins hat, am Spot-Markt ebenso wie an den Terminbörsen. Zudem kannst du mit hohen Hebeln bis 1:125 sowie zu niedrigen Gebühren handeln. Daneben sagt uns PrimeXBT als Bitcoin Daytrading App zu. Die Hebel sind auf dieser Plattform mit 1:500 auf Bitcoin-Derivate unschlagbar.
Wie viel kann man mit Bitcoin Daytrading verdienen?
Man kann mit Bitcoin Daytrading zwischen 100 und mehreren 1.000 Euro im Monat verdienen. Wie viel am Ende auf dem Guthaben steht, hängt jedoch stark von den eigenen zeitlichen Kapazitäten und vom Einsatz ab. Auf der anderen Seite sind auch Verluste möglich, weswegen wir gerade beim Bitcoin Daytrading zu Vorsicht raten.
Was ist der Unterschied zwischen Bitcoin Daytrading vs. Swing Trading?
Der Unterschied zwischen Bitcoin Daytrading und Swing Trading liegt z. B. in der Haltedauer. Während Bitcoin Daytrader Positionen oft nur wenige Stunden halten und schnelle Gewinne über Hebel mitnehmen, lassen Swing Trader den Handel so lange laufen, bis ein Umkehrpunkt erreicht ist. An dieser Stelle bauen sie dann eine gegenläufige Position auf, z. B. einen Short nach einem Longhandel.
Lohnt sich Bitcoin Daytrading 2026?
Ja, Bitcoin Daytrading lohnt sich auch 2026, vor allem, weil das Preislevel in diesem Jahr deutlich unter dem Allzeithoch von 2025 liegt. Damit ist wieder mehr Luft nach oben und die Chancen stehen gut, dass es zu attraktiver Volatilität für diese Strategie kommt.
Was sind die besten Indikatoren für Bitcoin Daytrading?
Die besten Indikatoren für Bitcoin Daytrading sind unserer Ansicht nach der EMA-20 und EMA-50 zusammen mit dem RSI und einem volumenbasierten Tool. Werkzeuge wie den VWAP und den MACD nutzen wir meist zur Bestätigung unserer Aussagen. Daneben helfen uns in unserer Arbeit der Chaikin-Oszillator ebenso gut weiter wie die ATR. Mit letzterem finden wir die optimalen Stop-Loss- und Take-Profit-Marken.