Top 7 CFD Trading Tipps & Tricks für Trader

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Wer mit dem CFD Trading startet, geht ein nicht unerhebliches Risiko ein, durch Fehler oder Versäumnisse höhere Verluste zu erleiden. Damit das nicht passiert und zumindest einige typische Fehler verhindert werden, ist es empfehlenswert, CFD Trading Tipps & Tricks zu kennen. Sieben interessante Hinweise und Ratschläge möchten wir gerne im folgenden Beitrag nennen.

Tipp 1: Vor dem CFD Trading ausreichend informieren

Wissen ist auch beim CFD Trading Gold wert. Daher ist es allen Anfängern und zum Teil auch noch fortgeschrittenen Tradern ohne ausreichendes Wissen zu empfehlen, sich die notwendigsten Informationen bereits vor dem ersten Handelsauftrag anzueignen. Dazu gehört zum Beispiel, dass Sie die Bedeutung der wichtigsten Begriffe beim CFD Trading kennen. Dazu gehören insbesondere die Margin, der Spread, der Hebel und das Lot. Nur wenn Sie diese Fachbegriffe und deren Bedeutung zuordnen können, schaffen Sie eine solide Grundlage für das möglichst fehlerfreie CFD Trading.

Tipp 2: Nutzen Sie eine eigene oder bewährte Strategie

Einer der größten Fehler beim Handel mit CFDs und anderen Finanzprodukten besteht darin, aus dem Bauchgefühl heraus und auf Grundlage von Emotionen aktiv zu werden. Meistens führt emotionales Handeln nämlich zu (unnötigen) Verlusten, weil das Agieren durch Gefühle wie Gier, Panik oder Angst bestimmt wird. Gerade deshalb ist es einer der wichtigsten CFD Trading Tipps & Tricks für Trader, zunächst eine Strategie auszuarbeiten oder auf eine altbewährte Handelsstrategie zurückzugreifen. 

Während des CFD Trading ist es ebenso wichtig, dass Sie sich konsequent an Ihre Strategie halten. Das bedeutet, auch bei (größeren) Kursrückgängen nicht panisch zu werden, sondern Ihrer Handelsstrategie weiterhin zu verfolgen. Das funktioniert allerdings nur, wenn die Strategie möglichst gut auf Sie und Ihren Tradertyp zugeschnitten ist. Sie sollten bei der Auswahl der Handelsstrategien demnach auch Ihre Einstellung und Ziele berücksichtigen. Zudem ist es wichtig, immer wieder zu überprüfen, ob Ihre aktuelle Strategie noch „passt“.

Tipp 3: Eröffnen Sie ein Demokonto und simulieren den Handel

Heutzutage gibt es kaum noch einen CFD Broker, der seinen Kunden nicht ein kostenfreies Demokonto zur Verfügung stellen würde. Gerade als Anfänger sollten Sie diese kostenlose Option unbedingt nutzen, denn ein solcher Demoaccount beinhaltet gleich mehrere Vorteile. Dazu gehört:

  • Trading-Plattform kennenlernen
  • CFD Handel simulieren
  • Strategien ausprobieren
  • Anwendung von Werkzeugen und Tools testen

Ein Demokonto gibt Ihnen somit die Möglichkeit, ohne finanzielles Risiko den CFD Handel kennenzulernen und zum Beispiel Ihre Strategien in einer virtuellen Umgebung auszuprobieren. Darüber hinaus werden Sie sicherer im Umgang mit der Handelsplattform, was auch für den späteren Echthandel von Vorteil sein kann. Sie lernen, die zur Verfügung gestellten Werkzeuge zu nutzen, und machen sich zum Beispiel mit der Chartanalyse vertraut. Den Demoaccount sollten Sie daher ausführlich nutzen, bevor Sie im Rahmen des Echtgeldhandels den ersten Auftrag ausführen lassen. 

Unter Umständen spielt der CFD Demoaccount sogar eine Rolle bei der Auswahl des CFD Brokers. Unterschiede bestehen insbesondere darin, über welchen Zeitraum hinweg Sie das Demokonto nutzen dürfen. Manchmal ist der Zeitraum mit beispielsweise sieben bis zehn Tagen relativ gering. Andere CFD Broker hingegen stellen den Demoaccount manchmal sogar zeitlich unbegrenzt zur Verfügung. Insbesondere unter der Voraussetzung, dass Sie sich Zeit nehmen möchten und im Bereich CFD Trading noch unsicher sind, sollten Sie sich bevorzugt für einen Broker entscheiden, bei dem Sie das Demokonto mindestens 20 Tage in Anspruch nehmen dürfen. Im optimalen Fall ist sogar eine Verlängerung des Zeitraums möglich.

Tipp 4: Starten Sie mit geringen Hebeln und bekannten Basiswerten

Die meisten CFD Broker haben ihre maximalen Hebel in den letzten Jahren deutlich reduziert, insbesondere aufgrund neuerer EU-Vorschriften. Lagen die Hebel vor einiger Zeit teilweise noch bei über 100:1, so finden sich mittlerweile bei den weitaus meisten CFD Brokern keine maximalen Hebel oberhalb von 25:1 mehr. Trotzdem ist auch ein Hebel von beispielsweise 20:1 durchaus nicht unbedingt für Anfänger geeignet, weil die Margin entsprechend gering ist. 

Daher lautet ein CFD Trading Tipp, dass die den Handel zunächst mit geringeren Hebeln beginnen. Empfehlenswert ist zum Beispiel ein Hebel von 5:1. Dann beläuft sich die Margin auf 20 Prozent. Das wiederum hat den Vorteil, dass Sie eine recht hohe Sicherheitsleistung haben und die Gefahr geringer ist, dass der Broker die Position schon bei kleineren Preis- und Kursänderungen des Basiswertes schließen muss.

Ein ähnlicher Trick bezieht sich auf die Basiswerte, die Sie mittels der Differenzkontrakte handeln möchten. In den Anfängen sollten Sie sich eher für bekannte und liquide Werte entscheiden, wie zum Beispiel den DAX-Index, bekannte Aktienwerte aus Deutschland oder dem europäischen Raum sowie internationale Indizes. Der Vorteil besteht unter anderem darin, dass diese Basiswerte in der Regel nicht so volatil wie ausländische Nebenwerte, Devisen oder auch Rohstoffe sind. Das wiederum führt dazu, dass auch die Schwankungsbreite der entsprechenden CFDs nicht extrem hoch ist. Das verringert die Gefahr, dass Sie relativ schnell mit Ihrer Position „ausgestoppt“ werden und der Broker diese schließen muss.

Tipp 5: Risikomanagement mit Überwachung und Stop-Loss Orders

Zu den sieben CFD Trading Tipps & Tricks für Trader zählt definitiv der Ratschlag, ein sogenanntes Risikomanagement zu nutzen. Dies trägt erwiesenermaßen dazu bei, Verluste in Grenzen zu halten oder im besten Fall sogar zu vermeiden. Das Risikomanagement wiederum besteht meistens aus mehreren Komponenten, wie zum Beispiel:

  • Streng an der Strategie orientieren
  • Laufende Überwachung des Marktes
  • Regelmäßige Überprüfung der Positionen
  • Stop-Loss Orders erteilen

Diese Maßnahmen sollen dazu führen, drohende Verluste möglichst schnell zu erkennen und entsprechend gegensteuern zu können. Grundvoraussetzung ist daher die kontinuierliche Überwachung der eigenen Positionen und auch des Marktes. Dazu zählt ebenfalls, dass Sie sich zumindest über die wichtigsten Nachrichten informieren, die Ihre Handelspositionen betreffen könnten. 

Innerhalb des Risikomanagements empfiehlt sich auch das aktive Handeln. Das besteht insbesondere darin, dass Sie für Ihre offenen Positionen eine Stop-Loss Order erteilen. Das bedeutet, dass Sie größere Verluste vermeiden, indem die Position beim Erreichen eines bestimmten Limits automatisch geschlossen wird. So können Sie zumindest sicherstellen, dass Sie nicht die Gefahr laufen, dass der Broker die Position schließen muss um Sie dadurch einen Totalverlust erleiden.

Tipp 6: Machen Sie sich die Erfahrungen der Profi-Trader zu Nutze

Sowohl für Anfänger als auch fortgeschrittene Trader gibt es bei manchen CFD Brokern die Möglichkeit, von professionellen und sehr erfahrenen Händlern zu lernen. Man fasst dies auch unter der Bezeichnung Social-Trading zusammen. Gemeint ist damit vor allem, dass die Trader Teil einer Community werden, um sich auf diese Weise mit anderen Tradern auszutauschen. In dem Zusammenhang wird häufig vom sogenannten Copy-Trading gesprochen. 

Inhalt ist, dass Sie sich zum Beispiel die historischen und auch offenen Positionen einiger, ausgewählter Profi-Trader betrachten und deren Handelsaufträge schlichtweg kopieren können. Sie orientieren sich mit Ihrem eigenen CFD Trading also an den Aktionen professioneller Trader, wenn Sie das möchten. Das Social-Trading sollten demnach insbesondere Anfänger nutzen, da auch dieser Austausch und die Erfahrungen der Profi-Trader dazu führen können, erfolgreicher zu handeln und Fehler zu vermeiden.

Tipp 7: Behalten Sie etwas Geld in der Hinterhand

Das CFD Trading funktioniert bekanntlich auf der Grundlage von Hebeln und der Sicherheitsleistung (Margin). Ein Problem kann unter der Voraussetzung entstehen, dass die auf Ihrem Handelskonto vorgehaltene Margin nicht mehr ausreichen könnte, um offene Positionen gegen Verluste abzusichern. In dem Fall sendet Ihnen der Broker zwar einen sogenannten Margin Call. Manchmal müssen Sie allerdings sehr schnell reagieren, damit die Position nicht doch seitens des Brokers geschlossen werden muss. 

Unter dieser Voraussetzung ist es empfehlenswert, dass Sie nicht Ihr gesamtes Kapital bereits als Margin einsetzen, sondern noch etwas Geld in der Hinterhand haben. Dies können Sie – wenn es sein muss – schnell zusätzlich als weitere Sicherheitsleistung auf das Handelskonto einzahlen. Hätten Sie hingegen keine liquiden Mitteln mehr, könnte es passieren, dass der Broker die Position schließen muss und Sie einen Totalverlust erleiden, nur weil Ihnen vielleicht mit weitere 200 oder 300 Euro fehlten. 

In dem Zusammenhang lautet ein weiterer Tipp für CFD Trader, das eigene Kapital auf mehrere Positionen zu verteilen. Man nennt dies auch Diversifikation, die nicht nur im Anlagebereich sinnvoll ist, sondern auch beim spekulativen CFD Trading. Zumindest statistisch senken Sie damit die Gefahr, mit Ihrem gesamten Handelsportfolio hohe Verluste zu erleiden. 

Wenn Sie sich die genannten Tipps und Tricks zu Herzen nehmen, stellt das sicherlich eine gute Grundlage dafür dar, zukünftig noch erfolgreicher am CFD Trading teilzunehmen und mögliche Fehler zu vermeiden. Manche Ratschläge sind eher für Anfänger geeignet, andere wiederum nehmen auch fortgeschrittene Trader nach wie vor gerne an.

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