Die 6 größten Risiken im CFD Handel sind mit der hohen Hebelwirkung und der Volatilität der Kurse verbunden: So droht Anlegern im Zweifel der Totalverlust. In diesem Beitrag zeigen wir die großen Risiken, die mit dem CFD Handel verbunden sind und wie Trader sich gegen sie schützen können. Dabei erklären wir dir u. a. die Grundsätze des Risikomanagements. Erfahre jetzt mehr!
Das sind die 6 größten Risiken beim CFD Trading für private Trader:

Was sind Risiken im CFD Trading?
Risiken im CFD Trading sind Gefahren, die mit einem Geldverlust einhergehen, u. a. volatile Märkte, intransparente Handelsgebühren und die Hebelwirkung. Solche Faktoren können sogar bis zum Totalverlust im CFD Handel führen. Während es zum Beispiel beim direkten Investment in Aktien oder auch Währungen eher unwahrscheinlich ist, das gesamte Kapital zu verlieren, sind mögliche Totalverluste beim CFD Trading an der Tagesordnung.
In den meisten Fällen entsteht ein solcher CFD Verlust des gesamten Kapitals dadurch, dass der CFD Broker eine Handelsposition schließen musste. Dazu ist der Broker verpflichtet, sofern die Margin für den CFD nicht mehr ausreicht, um die offene Position abzudecken. Je höher der eingesetzte Hebel ausfällt, desto relevanter ist im Übrigen die Gefahr.
1. Verlustrisiko bis hin zum Totalverlust
Das wohl größte Risiko im Handel mit CFDs ist es, das gesamte eingesetzte Geld zu verlieren. Dieses Szenario nennt sich im Trading Totalverlust. Beim Handel mit Differenzkontrakten ist das Risiko eines Totalverlustes vergleichsweise hoch. Der Grund dafür ist der dem Handel zugrunde liegende Hebel. Dieser potenziert nicht nur mögliche Gewinne, sondern auch Verluste.
Trader schützen sich vor dem Risiko, indem sie Orderzusätze wie einen Stop Loss setzen, der Verluste begrenzt. Zudem empfiehlt sich die Wahl eines Brokers mit Negativsaldoschutz. In diesem Fall ist der Totalverlust die Höhe des investierten Kapitals. Existiert dieser Schutz nicht, kann auch weiteres nicht investiertes Kapital herangezogen werden, um die Verbindlichkeit gegenüber dem Broker zu begleichen. Aus unserer Erfahrung verzichten europäische Broker komplett auf Negativsalden und Nachschusspflicht, da sie von den ESMA-Regeln dazu verpflichtet sind.
2. Volatilität der Märkte
Ein weiteres CFD Risiko ist die übliche Volatilität der Märkte, die es im Hinblick auf die entsprechenden Basiswerte gibt. Allein aufgrund dieser Schwankungsbreite kann die Frage: „Sind CFDs riskant?“ eindeutig mit ja beantwortet werden.
Mit der Marktvolatilität ist gemeint, dass die Kurse der Basiswerte zum Teil erheblich schwanken können. Zu einem CFD Verlust kann diese Schwankungsbreite führen, wenn sich die Kurse des Basiswertes entgegen der spekulierten Richtung entwickeln oder die Position seitens des Brokers geschlossen werden musste.
Im Gegensatz zu einem möglichen Totalverlust können sich Daytrader gegen die Marktvolatilität nur sehr schwer bis gar nicht absichern. Allerdings könnten sie sich zumindest für solche Basiswerte entscheiden, die – statistisch betrachtet – eine nicht allzu hohe Marktvolatilität besitzen. Abgesehen davon helfen Wissen und gründliche Analyse gegen das allgemeine Risiko.
Basiswerte und ihre durchschnittliche Volatilität
- Indizes: Geringere bis mittlere Volatilität
- Aktien (Standardwerte): Geringere bis mittlere Volatilität
- Aktien (Nebenwerte): Mittlere bis höhere Volatilität
- Devisen (Hauptwährungen): Geringere bis mittlere Volatilität
- Devisen (Nebenwerte): Mittlere bis hohe Volatilität
- Rohstoffe: Hohe Volatilität
3. Nicht kalkulierte Ausgaben durch Haltekosten
Ein CFD Risiko, welches häufig vernachlässigt wird, sind die Haltekosten. Der Hintergrund: Für sogenannte Long Positionen, die über Nacht offen sind, fallen gegenüber dem Broker Zinsen an. Diese werden beim CFD Trading auch als Finanzierungskosten, Rollover oder Swap bezeichnet.
Insbesondere unter der Voraussetzung, eine Position über einen relativ langen Zeitraum hinweg zu halten, können diese Finanzierungskosten in der Summe sogar höher als die erzielten Gewinne ausfallen. Andererseits führen Finanzierungskosten nicht selten zu verstärkten Gesamtverlusten. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du die anfallenden Haltekosten zumindest durch ein auf dem CFD Handelskonto verfügbares, ausreichendes Guthaben abdecken kannst. Lies dir gerne auch unseren Artikel zu allen CFD Kosten und Gebühren durch!
Aufgrund der Swaps finden wir es übrigens nicht für sinnvoll, CFDs lange zu halten. Während einige Wochen beim Swing Trading noch tragbar sind, steigern Monate und Jahre die Kosten dermaßen, dass ein CFD Trade nicht mehr profitabel ist.
4. Wahl eines unseriösen CFD Brokers
Ein mittlerweile vergleichsweise selten auftretendes Risiko beim CFD Trading sind unsichere oder sogar unseriöse Broker. Dennoch solltest du auch dieses mögliche CFD Risiko nicht komplett vernachlässigen. Die gute Nachricht ist, dass du dich gegen diese Gefahr sehr gut schützen kannst, indem du dich bewusst für einen seriösen und bewährten CFD Broker entscheidest. Wir testen Anbieter z. B. regelmäßig und können dir eine ganze Liste an sicheren CFD Brokern vorstellen.
Das Risiko durch unsichere oder unseriöse Broker besteht vor allem darin, dass Kurse beeinflusst oder die entsprechenden IT-Systeme von Hackern angegriffen werden, sodass im schlimmsten Fall Geld von deinem Handelskonto entwendet wird. Um dieser Gefahr aus dem Wege zu gehen, sollte man Broker mit einer offiziellen Regulierung und Einlagenschutz wählen.
Diese 10 Merkmale eines seriösen CFD Brokers solltest du beachten:
- CFD Broker hat seinen Hauptsitz innerhalb der Europäischen Union
- Broker wird seitens der Aufsichtsbehörde reguliert
- CFD Broker besitzt offizielle Lizenz seitens der Aufsichtsbehörde
- Kundenservice in mehreren Sprachen ist gut erreichbar
- Impressum mit Anschrift und nicht nur Postfach oder Postbox
- Mitarbeiter persönlich erreichbar (per Telefon)
- Risikohinweise auf der Webseite
- Marktgerechte Spreads und Hebel
- Gesicherte und verschlüsselte Internetverbindung
- Broker bereits seit einigen Jahren am Markt
Bei einigen Punkten solltest du jedoch nicht automatisch negative Rückschlüsse ziehen. Insbesondere, wenn einzelne, zuvor genannten Kriterien nicht zutreffen. So bedeutet ein nicht innerhalb der Europäischen Union ansässiger CFD Broker natürlich keineswegs automatisch, dass dieser unsicher oder unseriös wäre. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass zahlreiche Offshore-Anbieter tatsächlich modernen Sicherheitsstandards entsprechen und die Daten nicht manipulieren. Man sollte sich daher immer an die bereits getesteten und für gut befundenen Broker halten.
Unser Tipp: Über 3.000 verschiedene CFDs zu günstigen Gebühren traden:
- Sehr nutzerfreundliche Plattform
- Großes Angebot an 5.000+ CFDs auf Anlageklassen
- 24/7 Deutscher-Kundenservice
- Konkurrenzfähige Spreads
- 0% Provision (andere Gebühren fallen an)
- TradingView, MT4 & mehr
- Vielfältiges Weiterbildungsprogramm
- Mehrfache Regulierung
- Große Auswahl an handelbaren Instrumenten
- Copy Trading möglich
- Enge Spreads ab 0.0 Pips
- Hebel bis 1:1000
- Kostenloses Demokonto
- Deutschsprachiger Kundensupport
- Reguliert in Deutschland (BaFin)
- Spreads ab 0,0 Pips
- TradingView Anbindung
- Persönlicher Support
- Schnelle Ausführung
- Automatische Steuerabführung
5. Falsche Nutzung der Hebelwirkung bei CFDs
Die Hebelwirkung bei CFDs lockt mit der Aussicht, auch mit geringem Kapitaleinsatz hohe Gewinne zu erzielen. Doch genau hier liegt das Risiko. Immerhin potenzieren sich durch den Hebel nicht nur eventuelle Gewinne, sondern auch nicht erwünschte Verluste. Sinkt der Kurs des Basiswertes an einem Tag zum Beispiel um zwei Prozent, bedeutet das bei einem Hebel von 10:1 einen Verlust von 20 Prozent. Im schlimmsten Fall kann die Verwendung eines Hebels sogar zu einem Totalverlust führen.

Viele Trader unterschätzen, wie schnell ein zu hoher gewählter Hebel zur Falle wird. Ein zu großer Einsatz sorgt dafür, dass die Sicherheitsleistung (Margin) schnell aufgebraucht ist. Besonders ohne Negativsaldoschutz kann das gefährlich werden, denn du riskierst, mehr zu verlieren, als du auf deinem Handelskonto eingezahlt hast. Viele Broker bieten inzwischen Mechanismen an, die dein Konto vor einem Minusstand schützen. Innerhalb der EU ist ein Schuldenstopp unter den ESMA-Regeln übrigens Pflicht.
Stop-Loss-Orders sind eine weitere Option, Verluste zu begrenzen. Bei dieser Orderart legst du fest, wie viel Risiko du eingehen möchtest. Doch Vorsicht: Stop-Loss-Orders schützen zwar dein Kapital, können aber auch Gewinne begrenzen.
Früher konnten Broker sogar Nachschüsse verlangen, wenn dein Konto ins Minus rutschte. Das bedeutete, du hattest mehr Geld zu zahlen, als du überhaupt investiert hattest. Innerhalb der EU wurde diese Regelung zum Glück für Privatanleger abgeschafft. Aber Vorsicht: Broker außerhalb der EU können weiterhin solche Nachschusspflichten einfordern. Wir bewerben aktuell hauptsächlich Broker, die dies nicht tun.
6. Veränderte Spreads durch Volatilität und Marktsituation
Viele Broker werben mit niedrigen Spreads ab 0,0 Pips, jedoch folgt darauf die Anmerkung, dass diese Kosten als variabel verstanden werden müssen. Variabel bedeutet, dass sie sich selbst im Laufe des Handelstages anpassen können. Ohne es zu merken, fallen sie dann zu bestimmten Handelszeiten weitaus höher aus. Das hat in der Regel mit der aktuellen Marktsituation und Volatilität zu tun.
Oft warnen Broker beim Verkauf davor, dass die CFD Spreads aufgrund starker Volatilität momentan höher sind als sonst. Hier sollte man genau prüfen, ob sich der Verkauf trotz eines Gewinns überhaupt noch lohnt. Zusammen mit den anderen Kosten können die Profite schnell abschmelzen und am Ende steht eher ein Verlust. Veränderte Spreads sind unseren Erfahrungen nach ein ernst zu nehmendes Risiko, welches zu großen Enttäuschungen selbst bei einem Wachstum der Kurse sorgen kann.
Wie viele Trader verlieren beim CFD Trading Geld?
Nach Statistiken der meisten Broker verlieren zwischen 65 und 90 Prozent der Trader beim CFD Trading Geld, da sie z. B. in die falsche Richtung investieren oder riskante Orders mit hohen Hebeln einleiten. Die genauen Zahlen können Monat für Monat variieren, befinden sich aber meist bei über zwei Dritteln. Unserer Einschätzung nach liegt diese hohe Anzahl u. a. am gewachsenen Anteil an unerfahrenen Tradern auf den Handelsplattformen. Auch wenn sich die Broker alle Mühe geben, um bei der Anmeldung das Wissens- und Erfahrungslevel zu testen, sind die Zugangsschranken deutlich gesunken. Mit One-Click-Lösungen sind Trades zudem schnell und unbedacht platziert.
Als Experten raten wir daher stets dazu, sich gut auf eine Karriere im CFD Trading vorzubereiten und nicht ohne jede Übung Live-Konten einzurichten. Zuvor sollte es eine längere Phase des Lernens geben, beispielsweise über Demokonten oder unsere Trading.de-Ausbildung. Auf diese Weise lernt man auch mehr über die Grundsätze des Risikomanagements, auf die wir im folgenden Block genauer eingehen.
Wie funktioniert das Risikomanagement im CFD Trading?

Ein gutes Risikomanagement basiert unserer Erfahrung nach auf den folgenden 4 Merkmalen:
- Erkennen von Risiken
- Analyse und Auswertung der Gefahren
- Maßnahmen, um die Risiken zu reduzieren
- Maßnahmen kontinuierlich anwenden und Erfolg kontrollieren
Die tragende Säule des CFD Risikomanagements ist für uns, die Risiken zu kennen und den Markt möglichst richtig einzuschätzen. Das Risikomanagement besteht hauptsächlich darin, Informationen zu sammeln, Analysen durchzuführen und Risiken möglichst korrekt zu bewerten.
Im zweiten Schritt solltest du aktiv werden, um dein CFD Risiko durch verschiedene Maßnahmen deutlich zu reduzieren. Dazu stehen insbesondere die folgenden 5 Aktionen und Werkzeuge zur Verfügung:
- Sinnvolle Ordergrößen wählen
- Stop-Loss nutzen
- Auf den Hebel achten
- Externe Faktoren im Blick haben
- Angebote einiger Broker nutzen
Ein durchaus wichtiges Instrument zur Begrenzung von Risiken besteht in der Wahl der passenden Ordergröße. Wenn du beispielsweise zehn Orders am Markt platzierst, ist es sehr unwahrscheinlich, mit sämtlichen Aufträgen einen Gewinn zu generieren.
Auf Basis unserer Erfahrungen dürfte die Quote eher im Bereich zwischen fünf bis sieben erfolgreichen Trades liegen. Aus diesem Grund halten wir es für wichtig, an die passende Ordergröße zu denken, also nicht zu viel Kapital in einem CFD Auftrag zu binden.
Verluste mit Stop-Loss begrenzen

Das wohl effektivste Instrument zur Begrenzung von Verlusten ist unserer Meinung nach das persönliche Limit innerhalb einer Stop-Loss Order. Der große Vorteil besteht darin, dass eine Position durch die Order automatisch geschlossen wird, wenn ein vorgegebenes Limit erreicht ist. Die automatisierte Order reagiert demzufolge schneller als der Mensch, wodurch häufig größere Verluste verhindert werden.
Vorsicht bei zu hohen Hebeln
Zum Risikomanagement gehört ebenfalls, den CFD Hebel mit Bedacht zu wählen. Zu hohe Hebel bergen immer ein größeres Risiko von Verlusten, weil die Margin entsprechend geringer ausfällt. Das wiederum führt dazu, dass die Schwelle schneller erreicht wird, bei der deine Sicherheitsleistung nicht mehr ausreicht und der Broker die Position eventuell zwangsweise schließen muss.
Externe Faktoren beachten
Neben den genannten Maßnahmen zur Risikobegrenzung und Verlustreduzierung gibt es zusätzlich sogenannte externe Faktoren, die sich negativ auswirken können. CFD Daytrader sollten beispielsweise dafür sorgen, dass sie eine möglichst stabile Internetverbindung haben.
Müssen sie nämlich schnell einen Trade ausführen oder eine zusätzliche Margin auf ihr Konto einzahlen, könnte eine wackelige Leitung zum Fallstrick werden. Darüber hinaus empfiehlt es sich unserer Meinung nach, das CFD Trading nicht in Situationen durchzuführen, in denen du eher auf andere Dinge konzentriert bist. So lassen sich Fehler durch Unkonzentriertheit vermeiden.
Broker bieten ebenfalls Hilfen an
Nicht wenige CFD Broker unterstützen persönliches Risikomanagement, indem sie bestimmte Hilfen anbieten. Dazu gehört definitiv der Margin Call. Dieser weist darauf hin, dass die hinterlegte Sicherheitsleistung eventuell in Kürze nicht mehr ausreicht. Reagierst du auf den Margin Call, lässt sich ein Totalverlust verhindern.
Ein weiteres Mittel sind sogenannte SMS-Alarme. Diese können Trader bei manchen Brokern einrichten. Der Alarm informiert zum Beispiel darüber, wenn bei einem Basiswert ein bestimmter Kurs unterschritten wird. Somit sind SMS-Alarme faktisch eine Art Vorstufe eines eventuellen Margin Calls. Wir nutzen diese individuell einstellbare Funktion häufig bei Märkten, die rund um die Uhr geöffnet sind, aber auch allgemein bei volatilen Basiswerten.

Risiken testen mit CFD Demokonten
Insbesondere Anfänger können von CFD Demokonten profitieren. Nahezu alle CFD Broker stellen mittlerweile ein solches Testkonto zur Verfügung. Das Demokonto bildet die später echte Handelsoberfläche 1:1 ab und ist mit virtuellem Geld ausgestattet. CFD Daytrader können daher auf Basis eines solchen Demokontos nicht nur die Trading-Plattform des Brokers kennenlernen, sondern gleich Strategien ausprobieren und so effektiv Risiken testen.
Das Training mittels des CFD Testkontos führt in vielen Fällen dazu, dass beim anschließenden Echthandel Fehler verhindert werden können und Strategien bereits erprobt wurden. Finde zum Beispiel durch einige, virtuelle Trades heraus, worin die speziellen Risiken eines Basiswertes bestehen und wie hoch das CFD Risiko insgesamt ist.
Unser Fazit zu Risiken beim CFD Trading
Wer sich für das CFD Trading entscheidet, nimmt bewusst hohe Risiken in Kauf. Immerhin sind CFDs Derivate und dementsprechend spekulative Finanzinstrumente. Das mögliche Minus kann bis zum Totalverlust reichen und es gibt mehrere Risiken zu berücksichtigen.
Allerdings haben Trader verschiedene Möglichkeiten, wie sie die Risiken reduzieren und eventuelle Verluste verringern. Dazu steht insbesondere das CFD Risikomanagement zur Verfügung, welches für uns eine der Grundsäulen des Tradings mit Derivaten ist. Es beinhaltet eine sehr genaue Abschätzung der Risiken und den Aufbau von sicheren sowie diversifizierten Portfolios.
FAQ – Häufig gestellte Fragen:
Was sind die Risiken beim CFD Handel?
Die größten Risiken beim CFD Handel bestehen im falschen Einsatz von hohen Hebeln und einem mangelnden Risikomanagement, der bis hin zum Totalverlust führen kann. Hinzu kommt, dass bei den oft extrem volatilen Märkten gelegentliche Verluste praktisch garantiert sind.
Sind CFDs riskanter als Aktien?
Ja, CFDs riskanter als Aktien, weil sie aufgrund der Hebelwirkung sowie zusätzlicher Kosten stärkere und schnellere Verluste erzeugen. Im Gegensatz zu Aktien müssen Trader beim CFD Handel lediglich die Sicherheitsleistung (Margin) erbringen, die nur einen kleinen Prozentsatz des gesamten Handelsgegenwertes darstellt. Das führt dazu, dass das Eigenkapital wegen des hohen Hebels relativ bald aufgebraucht sein kann, sofern sich der Trade nicht zu deinen Gunsten entwickelt.
Wie kann man sich vor den Risiken des CFD Handels schützen?
Man kann sich vor den Risiken des CFD Handels schützen, indem man tiefgründige Analysen durchführt, Risikomanagement betreibt und immer genügend Kapital auf dem Konto hat, um die Sicherheitsleistung abzudecken. Um zu verhindern, dass eine Position zu tief in den Verlust gerät, empfiehlt es sich, immer einen Stop-Loss zu setzen, bei dessen Erreichen die Position automatisch geschlossen wird. Gerade als Anfänger kann es außerdem sinnvoll sein, stabile Basiswerte mit hoher Liquidität zu handeln, da diese in der Regel eine niedrigere Volatilität aufweisen.
Welchen Nutzen hat ein CFD Demokonto?
Ein CFD-Demokonto hat den Nutzen, dass Trader alle Funktionen des CFD-Handels testen können, ohne echtes Geld einsetzen zu müssen. Insbesondere für Anfänger ist ein Demokonto ein nützliches Werkzeug, um sich mit den Funktionen und Märkten vertraut zu machen. Ein Demokonto kann aber auch für Fortgeschrittene interessant sein, z. B., um neue Strategien zu testen.