Unternehmensanleihen

Begriff und Definition

Unter dem Begriff „Unternehmensanleihen” versteht man Geldanlagen, die komplex sind und deren Entwicklung ihres Wertes von vielen Faktoren abhängig ist. Diese werden auch als Corporate Bonds bezeichnet. Es ist eine Art Schuldverschreibung, die mit einem Kredit bei einem Finanzinstitut vergleichbar ist. Unternehmensanleihen werden von Firmen hauptsächlich genutzt, um ihre Liquidität zu bewahren oder zu erweitern. 

Eine Anleihe ist ein Wertpapier, welches fest verzinst ist. Dabei hat der Gläubiger das Recht auf eine Rückzahlung der Zinsen, sowie auf die Zahlung der festgelegten Zinsen. Unternehmensanleihen sind u.a. sehr häufig in Wirtschaftszweigen wie der Automobil Branche , in der Stromversorgung, im Baugewerbe, in Finanzdienstleistungen und der Telekommunikation zu finden. 

Der Wert der Unternehmensanleihe ist abhängig von mehreren Faktoren. Die jährliche Verzinsung bis zum Ende der Laufzeit, also die Rendite spielt dabei eine wesentliche Rolle. Auch Kupons, also regelmäßige Auszahlungen der festgesetzten Zinsen und der Nennwert sind wichtige Faktoren. Der Kurswert, die Restlaufzeit sowie das Volumen der Anleihe, sind Variablen, die dabei zu beachten sind. 

Der Kurs der Unternehmensanleihen hängt sowohl vom Angebot als auch von der Nachfrage ab. Im Allgemeinen beträgt der Preis für die Rücknahme und Ausgabe der Anleihe 100 Prozent. Wenn der Handel jedoch startet, verändert sich der Kurswert wieder. Bei einer Steigerung der Kurse über den Nennwert, kommt es zu einer hohen Nachfrage. Beim Fall der Anleihe unter 100 Prozent, sinkt die Nachfrage. 

Mit Unternehmensanleihen lassen sich höhere Renditen erzielen, daher gelten sie als gute Alternative zu einem Sparkonto. Allgemein gelten Anleihen als sehr sicher. Ein Risiko einer Insolvenz besteht dennoch. Und in einem solchen Fall würde die Anleihe ihren kompletten Wert verlieren und der Besitzer das investierte Geld.

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