Deutsche Bundesbank

Begriff und Definition

Die Deutsche Bundesbank, abgekürzt BBk, ist die Zentralbank von Deutschland. Ihr Hauptsitz befindet sich in Frankfurt am Main. Die Bank ist Teil des zentralen europäischen Bankensystems, das von der Europäischen Zentralbank verwaltet wird. 

Gegründet wurde die Deutsche Bundesbank wurde 1957 und löste damit die Bank Deutscher Länder ab, die am 20. Juni 1948 die Deutsche Mark eingeführt hatte.

Die Deutsche Bundesbank ist eine hoch angesehene Bank für Inflationskontrolle in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie machte die D-Mark zu einer der angesehensten Währungen, und die Bundesbank gewann indirekt erheblichen Einfluss in vielen europäischen Ländern.

Der Vertrag von Maastricht, welcher am 1. November 1993 in Kraft trat, legte den Grundstein für die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (EWG). Die nationale Verantwortung für die Geldpolitik wurde dabei auf Gemeinschaftsebene auf das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) übertragen, welches die Europäische Zentralbank (EZB) und die nationalen Zentralbanken (NZBen) der EU-Länder umfasst. 

Im Jahr 2001 übernahm die EZB die volle Verantwortung für Geld. Bis dahin hatte die Bundesbank drei Organe. Dabei war der der Zentralbankrat das oberste Organ der Bundesbank. Dieser bestand aus:

  • Der Vorstand, bestehend aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und sechs weiteren Mitgliedern. Diese acht Vorstände wurden von der Bundesregierung nominiert.
  • Die neun Präsidenten der Landeszentralbanken, welche vom Bundesrat nominiert wurden.

Das Direktorium war das Exekutivorgan der Bundesbank, während alle devisenpolitischen Entscheidungen vom Zentralbankrat getroffen wurden.

Die EZB übernahm Im Jahr 2001 die volle Kontrolle über die Währung. Das Bundesbankgesetz wurde zuletzt im Jahr 2002 durch das Siebte Gesetz zur Änderung des Bundesbankgesetzes vom 30. April 2002 geändert, durch das die Bundesbank ihre heutige Struktur erhielt.

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