Europäische System der Zentralbanken (ESZB) – Definition & Erklärung

INHALTSÜBERSICHT

Das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) besteht aus der Europäischen Zentralbank (EZB) und den nationalen Zentralbanken (NZB) aller 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Das ESZB ist dabei nicht die Währungsbehörde der Eurozone, da nicht alle EU-Mitgliedstaaten dem Euro beigetreten sind. Diese Aufgabe wird vom Eurosystem erfüllt, das sich aus den nationalen Zentralbanken der 19 Mitgliedstaaten zusammensetzt, die den Euro eingeführt haben.

Welche Aufgabe hat die ESZB?

Das Ziel des ESZB ist die Preisstabilität in der gesamten Europäischen Union. Zweitens hat das ESZB die Aufgabe, die geld- und finanzpolitische Zusammenarbeit zwischen dem Eurosystem und den Mitgliedstaaten außerhalb des Euroraums zu verbessern.

Wissenswert:

  • Die Entscheidungsfindung im Eurosystem erfolgt zentral über die Beschlussorgane der EZB, nämlich den EZB-Rat und das Direktorium. Solange es EU-Mitgliedstaaten gibt, die den Euro nicht eingeführt haben, wird es ein drittes Entscheidungsgremium geben, den Allgemeinen Rat. 
  • Die NZB der Mitgliedstaaten, die nicht dem Euro-Währungsgebiet angehören, sind Mitglieder des ESZB mit einem Sonderstatus. Sie dürfen zwar auch ihre jeweilige nationale Geldpolitik durchführen, sind aber nicht an der Beschlussfassung über die einheitliche Geldpolitik für das Euro-Währungsgebiet und deren Umsetzung beteiligt.

 Wie setzt sich der ESZB zusammen?

Das ESZB besteht aus der Europäischen Zentralbank und den nationalen Zentralbanken aller 27 EU-Mitgliedstaaten. Im ersten Abschnitt der folgenden Liste sind die Mitgliedstaaten und ihre Zentralbanken aufgeführt, die das Eurosystem (plus die EZB) bilden und die Geldpolitik des Euroraums bestimmen. Der zweite Abschnitt listet die Mitgliedstaaten und ihre Zentralbanken auf, die separate Währungen führen.

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