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Floating Rate Note

Floating Rate Notes (FRN) sind Anleihen mit einem variablen Kupon in Höhe eines Geldmarkt-Referenzsatzes, z. B. des LIBOR oder des Federal Funds Rate, zuzüglich eines notierten Spreads (auch bekannt als quotierte Marge).

Ein Spread ist eine Rate, welche konstant bleibt. Fast alle FRNs haben vierteljährliche Kupons, das heißt, sie zahlen alle drei Monate Zinsen. Zu Beginn jeder Kuponperiode wird der Kupon berechnet, indem der Referenzsatz für diesen Tag festgelegt und der Spread addiert wird. Dabei sieht ein typischer Kupon aus wie 3-Monats-USD-LIBOR +0,20 %.

In den Vereinigten Staaten sind die staatlich geförderten Unternehmen (GSEs) wie die Federal Home Loan Banks, die Federal National Mortgage Association (Fannie Mae) und die Federal Home Loan Mortgage Corporation (Freddie Mac) wichtige Emittenten. In Europa dagegen sind die wichtigsten Emittenten die Banken. Einige FRNs haben besondere Merkmale wie Höchst- oder Mindestkupons, sogenannte Capped FRNs und Floor FRNs. Diejenigen mit Mindest- und Höchstkupons werden Halsband-FRNs genannt. Unbefristete FRN sind eine weitere Form von FRN, die auch als uneinbringliche oder unbesicherte FRN bezeichnet werden und einer Form von Eigenkapital ähneln.  

FRNs können auch synthetisch erworben werden, indem eine festverzinsliche Anleihe und ein Zinsswap kombiniert werden. Diese Kombination wird auch als Asset Swap bezeichnet.

Eigenschaften von Floating Rate Notes (FRN) – Geringes Zinsrisiko und Hebeloptionen

Bei einer variabel verzinsten Anleihe ist der Kupon das Produkt aus dem Index und einem Hebelfaktor, wobei der Hebelfaktor zwischen null und eins liegt. Ein Deleveraged Floater, bei dem der Anleger ein geringes Engagement im zugrunde liegenden Index hat, kann durch den Kauf einer reinen FRN und den Abschluss eines Swaps nachgebildet werden, um Float zu zahlen und Fixes zu einem Nominalbetrag zu erhalten, der unter dem Nennwert der FRN liegt.

Ein gehebelter oder Super-Floater bietet dem Anleger ein erhöhtes Engagement in einem zugrunde liegenden Index: Der Hebelfaktor ist immer größer als eins. Bei Leveraged Floatern ist ebenfalls ein Mindestniveau zwingend erforderlich, da der Kupon nie negativ sein kann.

FRNs haben ein geringes Zinsrisiko. Eine FRN hat eine Macaulay-Duration, die nahe an der Zeit bis zur nächsten Zinsanpassung liegt, sodass ihr Preis nur sehr gering auf Änderungen der Marktzinsen reagiert. Wenn die Marktzinsen steigen, erhöht sich der erwartete Kupon der FRN, da die Terminzinsen steigen, was bedeutet, dass ihr Preis konstant bleibt. Damit unterscheiden sich FRNs von festverzinslichen Anleihen, deren Kurse fallen, wenn die Marktzinsen steigen.

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