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Bevor Sie mit dem Daytrading starten, sollten Sie als Anfänger möglichst viele Interaktionen sammeln. Dazu gehört zum Beispiel, dass Sie wissen, wie die einzelnen Märkte funktionieren und was genau der Tageshandel beinhaltet. Ferner ist es hilfreich, wenn Sie sich einige Tipps einholen, denn so vermeiden Sie häufig Fehler und beginnen erfolgreicher mit dem Tageshandel. Deshalb möchten wir im Beitrag die aus unserer Sicht zehn besten Tipps zum Daytrading nennen, die es für Anfänger gibt.

Die 10 besten Tipps zum Daytrading, die wirklich funktionieren

Tipp 1: Fachwissen aufbauen, Erfahrungen sammeln und weiterbilden

Der Spruch: „Wissen ist Macht“ gilt selbstverständlich ebenfalls für das Daytrading. Umso mehr Fachwissen Sie haben und Erfahrungen sammeln können, desto erfolgreicher werden Sie voraussichtlich mit dem Tageshandel sein. Deshalb sollten Sie als Anfänger nicht sofort ohne fachlichen Hintergrund starten, sondern zunächst zumindest ein gewisses Niveau an Fachwissen aufbauen. Dabei helfen häufig gestellte Fragen, deren Antworten schon in größeren Teilen vermitteln, was beim Daytrading wichtig ist. Stellen Sie sich beispielsweise die folgenden Fragen, um durch die Antworten Ihr Wissen aufzubauen: 

  • Welche Anlageklassen existieren?
  • Was sind Derivate?
  • Was sind Hebel und Margin?
  • Wie bilden sich Kurse?
  • Wie viel möchte ich handeln?
  • Wann sind die besten Handelszeiten
  • Was beeinflusst die Börse und Preise an den Märkten?
  • Wie kann ich mich gegen Verluste absichern?
  • Welche Eigenschaften haben die verschiedenen Märkte? 

Die Antworten auf diese Fragen werden Ihnen bereits in größerem Umfang dabei helfen, Informationen zu sammeln und Fachwissen aufzubauen. Bevor Sie mit dem Daytrading beginnen, sollten Sie zum Beispiel unbedingt wissen, wie die Märkte funktionieren und welche Anlageklassen es überhaupt gibt. Darauf basierend wählen Sie im ersten Schritt einen Markt aus, der am besten zu Ihnen passt. Das können zum Beispiel Aktien, Devisen, aber auch Kryptowährungen oder der Handel mit CFDs sein. 

Darüber hinaus gehört zum Fachwissen aufbauen ebenfalls, dass Sie sich mit den wichtigsten Fachbegriffen im Handelsbereich vertraut machen und deren Bedeutung kennen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Leverage (Hebel)
  • Margin (Sicherheitsleistung)
  • Arbitrage
  • Long- und Short-Position
  • Positionsgröße
  • Scalping
  • Derivate 

Nach dem Grundwissen sollten Sie weiter am Ball bleiben und sich weiterbilden. Dazu stehen verschiedene Mittel zur Verfügung, die auch manche Broker anbieten. Dazu gehören zum Beispiel Video-Tutorials, eBooks, Kurse oder auch Communities.

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Tipp 2: Eigenen Tradingstil definieren

Eine ebenfalls grundlegende Voraussetzung, damit Sie mit dem Tageshandel möglichst erfolgreich sein können, ist den eigenen Tradingstil zu kennen bzw. zu definieren. Nicht wenige Trader machen den Fehler, wortwörtlich einfach aus dem Bauch zu handeln, ohne zu wissen, wie die eigene Einstellung zu Handelszeiträumen, Risiken und gewünschten Gewinnen ist.

Deshalb ist es für Neulinge umso wichtiger, zunächst den eigenen Handelsstil zu identifizieren. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Im ersten Schritt sollten Sie wissen, dass ich Trading Stile vor allen Dingen im Hinblick auf die Dauer beziehen, über die Sie eine Position hinweg halten. Auf dieser Basis lassen sich insbesondere die folgenden Strategien und Handelsstile voneinander unterscheiden: 

  • Scalping
  • Daytrading
  • Swing Trading
  • Position Trading

Lassen Sie uns kurz diese vier Handelsstile definieren. Sicherlich werden Sie dann relativ schnell feststellen, was Ihr eigener Tradingstil ist.

Scalping

Scalping Strategie

Das Scalping ist derjenige Handelsstil, bei dem der geringste Zeitraum zwischen Kauf und Verkauf der Basiswerte liegt. Typisch ist, dass die Positionen nur äußerst kurz bestehen, in der Regel zwischen einige Sekunden und mehreren Minuten. Das Scalping ist allerdings an die Voraussetzung geknüpft, dass Sie relativ viel Zeit für den Handel aufbringen können. Um einen akzeptablen Gewinn zu erzielen, sollten Sie durchschnittlich mindestens zehn Trades pro Tag ausführen. 

Swing Trading

swing trading

Ein anderer Trading Stil ist das Swing Trading. Hier ist die Dauer zwischen Eröffnen und Schließen der Position wesentlich länger und kann bis zu einigen Wochen reichen. Daher ist dieser Handelsstil insbesondere für Anfänger geeignet, die vielleicht nur ein bis zwei Stunden pro Tag mit dem Handel verbringen können bzw. manchmal mehrere Tage keine Handelsaktivitäten haben.

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Position Trading

Position trading

Beim Position Trading ist der Zeitraum zwischen Eröffnen und Schließen der Position noch länger als beim Swing Trading und kann mehrere Monate betragen. Deshalb handelt es sich um einen Tradingstil, der vor allem für etwas längerfristig orientierte Trader geeignet ist, die zudem häufig nicht jeden Tag Zeit haben, um sich mit dem Handel zu beschäftigen.

Wenn Sie auf Grundlage dieser verschiedenen Handelsstile Ihren eigenen Trading Stil ausfindig machen, ist das ein wichtiger Grundstein für den gesamten Tageshandel, den Sie ab diesem Zeitpunkt in der Praxis durchführen.

Tipp 3: Erstellen Sie einen individuellen Tradingplan 

Ein weiterer Tipp beschäftigt sich ebenfalls mit den Grundlagen für Anfänger und ist genauso wichtig, wie das Finden des eigenen Trading Stils. Es geht darum, dass Sie am besten einen individuellen Tradingplan aufstellen, an den Sie sich anschließend möglichst 1:1 halten. Manche Experten sprechen alternativ auch von einem Trading Setup. Im engeren Sinne bedeutet das, dass Sie selbst Regeln erstellen, an die Sie sich anschließend beim Daytrading halten. Das gibt Sicherheit und verhindert, dass Sie aus dem Bauch heraus handeln. Um einen solchen Tradingplan zu erstellen, ist es wiederum sinnvoll, einige Fragen zu stellen und zu beantworten.

Das können zum Beispiel die folgenden Fragen sein:

  • Welche Märkte möchte ich handeln?
  • Wie möchte ich einen Trade beenden (manuell vor automatisch)?
  • Unter welchen Voraussetzungen eröffne ich eine Position?
  • Auf welchen Analysen und Daten stütze ich meine Entscheidungen (Chart- oder/und Fundamentalanalyse)?
  • Welche Risikoparameter nutze ich (Hebel etc.)?
  • Welches maximale Risiko gehe ich pro Trade ein?
  • Mit welchem Gewinn bin ich zufrieden? 

Durch die Antworten auf diese Fragen erstellen Sie faktisch automatisch Ihr eigenes Trading Setup und gleichzeitig einen Plan, an dem Sie sich beim Tageshandel fortan orientieren können.

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Tipp 4: Demokonto eines Brokers nutzen

Daytrading Demokonto

An dieser Stelle haben Sie durch die vorherigen Tipps bereits einiges an Fachwissen angesammelt, Ihren eigenen Trading Stil identifiziert und ein Trading Setup vorgenommen. Der vierte Daytrading Tipp basiert auf diesen Grundlagen auf, bei einem Broker ein Demokonto zu eröffnen und anschließend am besten mehrere Wochen zu nutzen. Das Demokonto ist ein Testkonto, welches heutzutage von nahezu allen CFD und Forex Brokern zur Verfügung gestellt wird, manchmal auch von Aktienbrokern. Es gibt gleich mehrere Vorteile (und einige wenige Nachteile), die ein solches Demokonto beinhaltet.

Vorteile vom Demokonto

  • Handelsplattform und Funktionen kennenlernen ohne Risiko möglich
  • Ideal zum Ausprobieren neuer Strategien
  • Märkte kennenzulernen und besser zu verstehen ist möglich
  • Trades können finanzielles Risiko zu realen Marktkonditionen platzieren werden
  • Einfacher Weg um Sicherheit und Erfahrung zu sammeln

Nachteile vom Demokonto

  • Psychologische Faktoren des Echtgeldkontos können im Demoaccount nicht simuliert werden

Im Idealfall nutzen Sie das Demokonto des Brokers, über den Sie anschließend das Daytrading betreiben möchten. Zu den wichtigsten Daytrading Tipps gehört daher auch, dass Sie zunächst einen Vergleich der Anbieter vornehmen. Dabei sollten Sie insbesondere auf die Trading Plattform, die Konditionen, aber ebenso auf den Kundenservice und dessen Erreichbarkeit achten.

Das Demokonto nutzen Sie einfach so lange, dass Sie sich relativ sicher fühlen, um mit dem Echtgeldhandel zu starten. Daher ist es durchaus wichtig, dass Sie beim Brokervergleich darauf achten, dass das der Testkonto im Idealfall zeitlich unbefristet zur Verfügung gestellt wird und nicht etwa lediglich 14 Tage in Anspruch genommen werden kann.

Tipp 5: Ideen entwickeln und testen

Viele Trader haben auch in den Anfängen des Tageshandels oft schon Ideen, was und wie sie handeln möchten und Ziele umgesetzt werden sollen. Daher ist es an dieser Stelle an der Zeit, die ersten Ideen in der Praxis umzusetzen. Ob dies mit einem Demokonto realisiert wird oder schon mit dem Echthandel, ist eine individuelle Entscheidung. Auf jeden Fall wissen Sie bereits, welchen Gewinne Sie ungefähr pro Trade erzielen möchten und wie hoch der Verlust maximal sein darf. Das sind zwei Eckpfeiler, die auch für das weitere Daytrading eine wesentliche Rolle spielen.

Falls Sie noch keine eigenen Ideen haben, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wo Sie entsprechende Anregungen finden. Das sind zum Beispiel: 

  • YouTube
  • Blogs
  • Foren
  • Communities

In den Bereichen gibt es sehr viel Informationsmaterial und Ideen, die Anfänger beim Daytrading in die Tat umsetzen können. Im Idealfall gleichen Sie vorher ab, ob diese Ideen zu Ihrem eigenen Trading Stil und zu Ihren persönlichen Eigenschaften passen. Ist das der Fall, sollten Sie die ersten Trades – entweder über das Demokonto oder das Echtkonto – starten.

Tipp 6: Risikomanagement erarbeiten

Risikomanagement erarbeiten

Gerade Daytrader sollten insbesondere nicht als Anfänger am Markt agieren, ohne ein gutes Risikomanagement zu haben. Darunter werden verschiedene Maßnahmen zusammengefasst, die dazu dienen, Verluste beim Handel zu begrenzen. Das Risikomanagement hat in der Regel mehrere Bestandteile, wie zum Beispiel:

  • Überwachung der Märkte
  • Chartanalyse
  • Bestimmung der Positionsgröße
  • Stop-Loss Orders
  • Limit- und TakeProfit-Orders

Ziel des Risikomanagements ist es stets, Verluste zu begrenzen oder im Idealfall sogar zu verhindern. Ein sehr praxisnahes Mittel ist vor allem die Stop-Loss Order. Diese erteilen Sie beim Daytrading am besten direkt zusammen mit der Kauforder. Mit der Stop-Loss Order geben Sie dem Broker vor, dass Ihre Position automatisch geschlossen wird, wenn ein von Ihnen angegebener Kurs erreicht ist. Das wiederum hat den zusätzlichen und positiven Nebeneffekt, dass Sie nicht den ganzen Tag die Kurse beachten müssen, um eine manuelle Verkaufsorder zu tätigen.

Ein ebenfalls wichtiger Teil des Risikomanagements ist das Bestimmen der für Sie optimalen Positionsgröße. Dadurch verhindern Sie, dass Sie zum Beispiel – teilweise aus Emotionen heraus – zehn Prozent Ihres gesamten Kapitals auf einen Trade setzen, weil Sie vielleicht vorherige Verluste ausgleichen möchten. Beim Bestimmen der optimalen Positionsgröße können Sie sich an Vorgaben orientieren. Dies besagen, dass Sie pro Trade maximal ein bis zwei Prozent Ihres Gesamtkapitals einsetzen sollten. Das Risikomanagement können Sie individuell gestalten und sich die entsprechenden Bausteine selbst zusammenstellen.

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Tipp 7: Wählen Sie einen Sie geeigneten Markt aus 

Einen geeigneten Markt fürs Trading auswählen

Nicht für jeden de Trader sind alle Märkte, an denen Sie grundsätzlich handeln können, sehr gut geeignet. Daher zählt es ebenfalls zu den interessanten Daytrading Tipps, dass Sie sich nur für die Märkte und Finanzprodukte entscheiden, die auch zu Ihrem Trainingsstil sowie zu Ihren Zielen passen. Nutzen Sie beispielsweise eine Volatilitätsstrategie und ist es Ihnen daher wichtig, dass die Kurse der Basiswerte möglichst stark schwanken, wären für Sie insbesondere Kryptowährungen und Rohstoffe die passenden Märkte. 

Möchte Sie hingegen mit einer größeren Sicherheit, sofern beim Daytrading von Sicherheit gesprochen werden kann, agieren, sind weniger volatile Märkte für Sie geeignet. Dann kommen Sie insbesondere die folgenden Anlageklassen, Assets und Märkte infrage:

  • Aktien (Standardwerte)
  • Devisen (Majors)
  • Indizes (Hauptindizes)

An diesem Beispiel erkennen Sie, wie wichtig die Auswahl der passenden Märkte ist. Würden Sie sich zum Beispiel als eher ertrags- und sicherheitsorientierter Trader für den Krypto Markt entscheiden, wäre das nicht passend zu Ihren Zielen, Tradingstil sowie zu Ihrem Handelsstrategien.

Tipp 8: Legen Sie Ihre monetären Ziele fest

Damit Sie nicht in die Versuchung kommen, aus dem Bauch heraus zu handeln und Emotionen zuzulassen, sollten Sie gleich zu Beginn Ihre monetären Ziele festlegen. Dieser Daytrading Tipp beinhaltet, dass Sie zum Beispiel definieren, wie hoch der von Ihnen erwartete Gewinn pro Tag oder pro Trade ausfallen soll. Dadurch verhindern Sie häufig, dass Sie zum Beispiel zu gierig werden und dementsprechend sogar Verluste erleiden. Stattdessen ist es hilfreich und sinnvoll, dass Sie möglichst auf zehn Euro genau festlegen, wie hoch der geplante Gewinn pro Tag oder Trade sein soll. 

Dabei müssen Sie natürlich ebenfalls die durchschnittliche Anzahl von Trades mit einkalkulieren, die Sie pro Tag ausführen möchten. Ebenfalls benötigen Sie eine Gewinnquote, dass also beispielsweise von zehn Trades sechs mit einem Gewinn abgeschlossen werden. Um also zu berechnen, wie Ihr monetäres Ziel pro Tag aussieht, brauchen Sie folgende Größen: 

  • Gewinn-Verlust-Quote
  • Durchschnittlicher Gewinn / Verlust pro Trade
  • Anzahl der Trades am Tag

Nehmen wir dazu an, dass Sie gerne am Tag mit dem Daytrading einen Gewinn von 30 Euro erzielen möchten. Wir sprechen dabei vom Nettogewinn vor Steuern, also nach Abzug verlustreicher Trades. So kämen Sie bei durchschnittlich 22 Handelstagen im Monat auf einen monatlichen Verdienst von knapp 700 Euro. Wenn Sie also zum Beispiel 30 Euro Nettogewinn pro Tag erzielen möchten, müssen Sie bei der angesprochenen Gewinn-Verlust-Quote von 6:4 ermitteln, wie viel Trades Sie am Tag ausführen müssten, wenn zum Beispiel der Gewinn je Trade bei 10 Euro liegt. 

Wie diese Rechnung im Detail auch immer aussehen mag: Wichtig ist vor allem, dass Sie ein monetäres Ziel in Form des Tagesgewinns oder eines Gewinns je Trade festlegen. Haben Sie dieses Ziel beispielsweise nach zwei Stunden Handelsaktivitäten erreicht, sollten Sie konsequent sein und keine weiteren Trades mehr platzieren. Das führt in vielen Fällen dazu, dass Sie im Nachhinein Verluste durch zusätzliche Trades vermeiden.

Tipp 9: Starten Sie mit geringen Kapitaleinsätzen

Zunächst einmal sollten Sie das Daytrading ohnehin mit einem Demokonto ausprobieren. Anschließend geht es beim Echthandel um reale Kapitaleinsätze, Sie können demnach ebenso Verluste erleiden. Gerade deshalb zählt es zu den wichtigen Daytrading Tipps, dass Sie als Anfänger mit geringerem Kapitaeinsätzen starten. Dazu können Sie durchaus die genannte Positionsgröße von ein bis zwei Prozent unterschreiten oder Sie starten grundsätzlich mit einem niedrigen Gesamtkapital in den Handel. Wie viel Kapital das allerdings ist, hängt von der individuellen Situation jedes Traders ab. 

Zudem kommt es darauf an, an welchen Märkten Sie im Detail handeln. Der Tageshandel mit Aktien ist zum Beispiel deutlich kapitalintensiver, als wenn Sie sich für CFDs entscheiden. Der Grund ist, dass Sie beim Aktienhandel stets den vollen Gegenwert investieren müssen, während Sie Differenzkontrakte mit einem Hebel handeln, der Broker Ihnen also Geld leiht. Dementsprechend können vergleichsweise niedrige Kapitaleinsätze an den verschiedenen Märkten zum Beispiel wie folgt aussehen:

  • Forex Trading: 50 Euro (je Trade)
  • CFD Trading: 50 Euro (je Trade)
  • Kryptowährungen: 100 bis 200 Euro (je Trade)
  • Aktien: 500 Euro (je Trade) 

Es handelt sich dabei lediglich um eine Richtgröße, die bei jedem Trader auch ganz anders ausfallen kann. Wichtig ist vor allem, dass Sie gemessen an Ihrem Gesamtvermögen und dem Kapitaleinsatz, den Sie generell für den Tageshandel vorgesehen haben, mit vergleichsweise niedrigen Einsätzen starten. Im Laufe der Zeit, nachdem Sie Wissen und Erfahrungen gesammelt haben, können Sie die Einsätze sukzessive steigern.

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Tipp 10: Konzentrieren Sie sich auf einfache Handelsstrategie und Indikatoren

Ein interessanter Daytrading ist ebenfalls, dass Sie nach einer Handelsstrategie agieren sollten auch die Charttechnik mit den jeweiligen Hilfsmitteln nutzen, um die mögliche Entwicklung von Kursen vorherzusagen. In beiden Fällen sollten Sie als Anfänger darauf achten, dass Sie mit den einfachsten Strategien und ebenfalls einfachsten Indikatoren beginnen. Diese sind erstaunlicherweise oftmals die erfolgreichsten, sodass sie ebenso von Profis verwendet werden. Um zu wissen, welche Indikatoren und Strategien relativ einfach sind, müssen Sie sich zuvor etwas näher mit diesem Thema beschäftigen.

Beispiele für leicht verständliche und einfach nachvollziehbare Indikatoren und Handelsstrategien sind unter anderem:

  • Gleitende Durchschnitte
  • Unterstützungs- und Widerstandslinien
  • Trendfolgestrategie
  • Volatilitätsstrategie

Vorteilhaft ist es auf jeden Fall, wenn Sie die entsprechenden Indikatoren und Strategien von ihrer Funktionsweise her leicht nachvollziehen können. So wissen Sie zum Beispiel bei der Trendfolgestrategie, dass mittels der Indikatoren Signale erkannt werden sollen, die auf einen weiterführenden Trend hindeuten. Die Indikatoren selbst sollten ebenfalls leicht nachvollziehbar sein, wie zum Beispiel Widerstände und Unterstützungen. Beim Widerstand wissen Sie zum Beispiel, wenn der Kurs diese nach oben durchbricht, das ein starkes Anzeichen für weiter steigende Kurse wäre. 

Fazit zu unseren Daytrading Tipps

Die 10 besten Tipps zum Daytrading zusammengefasst
Die 10 besten Tipps zum Daytrading zusammengefasst

Mit diesen zehn Daytrading Tipps haben Sie gute Ratschläge erhalten, die Ihnen den Start beim Tageshandel eventuell erleichtern. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe weiterer Tipps, dies Sie zum Beispiel in Foren oder Blogbeiträgen finden. Wichtig ist vor allem, dass Sie die Ratschläge stets mit Ihrer individuellen Situation abgleichen. Nicht jeder Tipp ist gleich gut für jeden der Trader geeignet, sodass Sie Ihre persönlichen Schwerpunkte finden sollten. Dann jedoch helfen Daytrading Tipps dabei, erfolgreicher zu agieren, Verluste zu reduzieren und auf Dauer vielleicht sogar mit dem Tageshandel ein gutes (Neben-)Einkommen zu generieren.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Tipps zum Daytrading:

Welcher Tipp für die Erstellung eines effektiven Plans für das Daytrading?

Ein detaillierter Plan muss Ihre Ziele und die für jede Position zu investierende Menge enthalten. Damit vermeiden Sie den Fehler, emotionale Entscheidungen zu treffen und können Ihre Strategie konsequent anwenden.

Welche Tipps für effektives Risikomanagement beim Daytrading?

Tipp: Immer Stop-Loss- und Take-Profit-Punkte setzen. Diese Tools helfen, Ihre potenziellen Verluste zu begrenzen. Außerdem empfehle ich, nie mehr als einen kleinen Prozentsatz Ihres Handelskapitals auf eine einzelne Position zu setzen.

Andre Witzel
Andre Witzel ist selbstständiger Trader und der Gründer von Trading.de. Er teilt seine Strategien und Methoden mit meinen Lesern. Er weiß genau welche Fehler Anfänger machen und kann ihnen die besten Tipps geben. Lernen Sie von seinen Erlebnissen auf Trading.de.
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