Working Capital

Die Berechnung des Working Capitals geschieht durch das Umlaufvermögen, von dem kurzfristige Verbindlichkeiten abgezogen werden. Dieser Artikel beschreibt, was das Working Capital ist und wodurch es sich kennzeichnet.  

Definition

Das Working Capital wird auch als Umlaufvermögen bezeichnet. Darunter werden kurzfristige Verbindlichkeiten verstanden. Ein positiver Wert meint die Abdeckung kurzfristiger Verbindlichkeiten des Umlaufvermögens eines Betriebes.

Beim Working Capital liegt der Zielwert gleich wie beim Networking über 0. Bei Letzterem handelt es sich um das Nettoumlaufvermögen. Damit wird die Betriebsliquidität aufrechterhalten. Wenn jedoch ein negativer Wert vorhanden ist, kann mit dem Umlaufvermögen keine kurzfristige Verbindlichkeit gedeckt werden. Durch einen negativen Wert kommt es zu einem Verstoß gegen die goldene Bilanzregel. Daraus resultieren Liquiditätsprobleme sowie eine schwerere Fähigkeit zum Handeln. Die Bilanzkennzahl des Working Capitals stammt ursprünglich aus Amerika und gilt für folgende Bereiche als Maß der Identifizierung:

  • Zahlungsfähigkeit
  • Kreditwürdigkeit
  • Finanzierung

Somit wird das unternehmerische Working Capital als Bilanzkennzahl bezeichnet, welche eine Mitteilung über die betriebliche Finanzkraft gibt. Der Wert entsteht durch den Unterschied zwischen dem Umlaufvermögen sowie den kurzfristig vorhandenen Verbindlichkeiten. Indem das Working Capital berechnet wird, kommt es zur Ermittlung des Nettoumlaufvermögens. Die Kennzahl gilt als wichtiger Bestandteil der Bilanzanalyse.

Sie bietet ideale Voraussetzungen, um Liquiditätsveränderungen beobachten und messen zu können. Auf diese Weise sind Aussagen bezüglich der Liquiditätsfähigkeit des eigenen Betriebs möglich. Auch kann geklärt werden, inwiefern Finanzierungsmittel bereitstehen, um für einen wachsenden Geschäftsausbau sorgen zu können. Das Working Capital Management zeigt zusammen mit anderen Messwerten Möglichkeiten auf, um Optimierungen umzusetzen.

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