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Die sogenannten Oszillatoren nehmen eine große Gruppe von Indikatoren ein, die Trader dazu nutzen, um Handelssignale abzuleiten. Zu den Indikatoren aus diesem Bereich zählt unter anderem der Moving Average of Oscillator, denn manchmal „umgedreht“ ebenso als Oscillator of a Moving Average bezeichnet wird. Einer der Hauptaufgaben besteht darin, dass Sie an dem Wert erkennen, ob ein Markt überkauft oder überverkauft ist.

In unserem Beitrag erfahren Sie zunächst, worum es sich beim Moving Average of Oscillator handelt und wie dieser aufgebaut ist. Wir gehen ferner auf die Vor- sowie Nachteile ein und erläutern, wie der Indikator berechnet wird. Daran anschließend erfahren Sie etwas zu der Interpretation und den Trading Strategien, wie der OsMA in der Praxis angewendet wird, zu den Divergenzen und wir beantworten einige häufig auftretende Fragen.

Moving Average of Oscillator Indikator erklärt Trading Strategien & Berechnung

Das Wichtigste im Überblick:

  • Der Moving Average of Oscillator (OsMA) ist ein Indikator, der die Differenz zwischen einem Oszillator und seinem gleitenden Durchschnitt zeigt.
  • Er dient der Generierung von Handelssignalen und der Erkennung von Marktüberkauf und -verkauf.
  • In volatilen Märkten hilft der OsMA dabei, Trends zu erkennen, ihre Stärke zu messen und Trendumkehrungen zu identifizieren.
  • Er liefert einfache Signale für Einstieg und Ausstieg. Allerdings können Fehlsignale auftreten, vor allem in weniger volatilen Märkten. Um Genauigkeit zu erhöhen, ist die Kombination mit anderen Indikatoren ratsam.

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Definition & Aufbau: Was ist der Moving Average of Oscillator?

OsMA Indikator

Der Moving Average of Oscillator Indikator wird genutzt, um Trends zu erkennen bzw. zu bestätigen, deren Stärke und auf eine eventuell bevorstehende Trendumkehr hinzuweisen. Zu diesem Zweck zeigt der Oscillator of a Moving Average an, ob der Basiswert überkauft oder überverkauft ist. Die Abkürzung OsMA besteht in dem Zusammenhang aus dem Oszillator eines gleitenden Durchschnitts, eines Moving Average.

Vom Aufbau her stellt der Moving Average of Oscillator den Unterschied zwischen einem Oszillator und dessen gleitenden Durchschnitt dar, wobei eine festgelegte Periode betrachtet wird. Deshalb handelt es sich beim Moving Average of Oscillator um eine Variante des MACD Indikators. Daraus wiederum folgt, dass der OsMA nicht nur zu den Oszillatoren zählt, sondern gleichzeitig in die Gruppe der Frühindikatoren einzureihen ist. Das bedeutet, das Trader die entsprechenden Kauf- und Verkaufssignale zeitlich eher als bei vielen anderen Indikatoren ableiten können.

Zusammenfassend können wir zur Definition und zum Aufbau des Moving Average of Oscillator Indikators Folgendes festhalten:

  • Beim OsMA handelt es sich um eine Kombination aus einem Moving Average und einem Oszillator
  • Der SMA misst den Abstand zwischen diesen zwei Werten
  • Die gleitenden Durchschnitte eines Oszillators sind von ihrer Bewegung her stets langsamer als der Oszillator selbst
  • Hinweise auf einen Aufwärtstrend gibt es beim Moving Average of Oscillator dann, wenn dieser von negativ auf positiv ändert

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Welche Vor- und Nachteile hat der Moving Average of Oscillator?

Vorteile:

  • Liefer leicht verständliche Signale
  • Überkaufte und überverkaufte Basiswerte identifizieren
  • Nützlich zur Signalbestätigung
  • Trends können bestätigt werden
  • Schnelle Ein- und Ausstiegssignale (Frühindikator)
  • Gutes Erkennen von Divergenzen zwischen Preis und Dynamik
  • Vielseitig einsetzbar
  • Erkennen einer möglicher Trendwende

Nachteile:

  • Falsche Signale möglich
  • Nachlaufender Indikator
  • OsMA kann (zu) lange im überkauften oder überverkauften Bereich bleiben
  • Nicht eigenständig zur Entscheidungsfindung nutzbar
  • Hinweis auf Trendumkehrungen häufiger nicht sehr zuverlässig

Besonders interessant sind für Trader im Zusammenhang mit Indikatoren die jeweiligen Vor- und Nachteile, die damit verbunden sind. Beginnen wir mit den Vorzügen, durch die sich der Moving Average of Oscillator auszeichnen kann. Das sind:

  • Liefer leicht verständliche Signale
  • Überkaufte und überverkaufte Basiswerte identifizieren
  • Nützlich zur Signalbestätigung
  • Trends können bestätigt werden
  • Schnelle Ein- und Ausstiegssignale (Frühindikator)
  • Gutes Erkennen von Divergenzen zwischen Preis und Dynamik
  • Vielseitig einsetzbar
  • Erkennen einer möglicher Trendwende

Lassen Sie uns kurz auf einige dieser Vorteile eingehen. Zunächst einmal ist es positiv zu bewerten, dass der Moving Average of Oscillator leicht verständliche Signale liefert. Das wiederum führt dazu, dass es sich um einen Oszillator handelt, der nicht nur von erfahrenen Tradern zu verwenden ist, sondern ebenfalls Anfängern die Möglichkeit der Interpretation bietet.

Ebenfalls ein Vorzug besteht in der relativ frühzeitigen Erkennung und Ausgabe von Kauf- sowie Verkaufssignalen. Das ist auf die Eigenschaft des Moving Average of Oscillator zurückzuführen, der als Frühindikator gilt. Trends können mit dem OsMA nicht nur bestätigt werden, sondern ebenfalls ist deren Stärke messbar. Darüber hinaus lassen sich eventuelle Trendumkehrungen erkennen, weil auch Divergenzen eine größere Rolle bei diesem Oszillator spielen.

Neben den genannten Vorteilen möchten wir die Nachteile nicht außer Acht lassen, die es beim Moving Average of Oscillator ebenfalls gibt. Das sind im Wesentlichen:

  • Falsche Signale möglich
  • Nachlaufender Indikator
  • OsMA kann (zu) lange im überkauften oder überverkauften Bereich bleiben
  • Nicht eigenständig zur Entscheidungsfindung nutzbar
  • Hinweis auf Trendumkehrungen häufiger nicht sehr zuverlässig

Dass der Moving Average of Oscillator als Oszillator ein nachlassender Indikator ist, ist nicht überraschend, jedoch einer der Nachteile. Das bedeutet, dass der SMA eher auf Veränderungen reagiert statt diese im Vorhinein zu prognostizieren. Das bedeutet, dass Sie als Trader häufiger verzögerte Ein- oder Ausstiegssignale erhalten.

Ebenfalls als ein Nachteil ist zu betrachten, dass es insbesondere bei einer geringeren Volatilität häufiger zu Fehlsignalen kommen kann. Das gilt ebenfalls unter der Voraussetzung, dass beim Basiswert kein eindeutiger Trend zu erkennen ist. Unter anderem das führt dazu, dass der Moving Average of Oscillator nicht alleine als einziger Indikator zur Entscheidungsfindung herangezogen werden sollte.

Notiz:
Mögliche Unzuverlässigkeiten gibt es zudem bei der Vorhersage einer Trendumkehr, weil auch eventuelle Divergenzen nicht zu 100 Prozent zuverlässig erkennbar sind.
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Wie lautet die Formel zur Berechnung für den Moving Average of Oscillator?

die Formel zur Berechnung für den Moving Average of Oscillator

Wenn Sie den Moving Average of Oscillator berechnen möchten, dann sind dazu nur wenige Schritte notwendig. Die Berechnung ist relativ einfach nachvollziehbar und läuft nach dem folgenden Schema ab:

  1. Oszillator auswählen
  2. Zeitrahmen für den Oszillator festlegen
  3. Moving Average wählen nebst Anzahl der Zeiträume im MA
  4. Wert des Oszillators wird berechnet
  5. Moving Average des Oszillators ermitteln
  6. Differenz zwischen Oszillator und MA ermitteln

Wichtig ist in dem Zusammenhang, dass Sie im ersten Schritt möglichst viele Oszillator Werte berechnen, wobei dann im nächsten Schritt der Moving Average ermittelt wird. Haben Sie sich beispielsweise für einen Moving Average des Oszillators mit zwölf Perioden entschieden, sollten Sie dementsprechend mindestens zwölf Oszillator Werte berechnen, bevor Sie dann zum Beispiel den SMA ermitteln. Ebenfalls wichtig ist, dass Sie die letzten Schritte am Ende jeder Periode wiederholen.

Daraus ergibt sich letztendlich die allgemeine Formel, mit der Sie dann Moving Average of Oscillator berechnen können:

  • OsMA = Wert des Oszillators – Wert Moving Average

Interpretation das Moving Average of Oscillator Indikator & Trading Strategien

Interpretation das Moving Average of Oscillator Indikator & Trading Strategien

Die Interpretation des Moving Average of Oscillator ist vergleichsweise einfach. Zunächst sagt der OsMA etwas darüber aus, ob der Basiswert überkauft oder alternativ überverkauft ist. Eine Überkauft-Situation ist insbesondere unter der Voraussetzung gegeben, dass der OsMA Wert fällt, während der Kurs des Basiswertes weiterhin steigt. Das wiederum würde einen sich abschwächenden Aufwärtstrend ergeben, wie es typisch für einen überkauften Basiswert ist.

Sollte die gegenteilige Situation eintreten, also die OsMA Werte steigen, während der Kurs des Basiswertes fällt, wäre das ein Anzeichen für einen sich abschwächenden Abwärtstrend und dementsprechend für einen überverkauften Markt. Demzufolge würde sich daraus ein Kaufsignal ableiten lassen. Bei der Interpretation sollten Sie darauf achten, dass sich der Moving Average of Oscillator dadurch auszeichnet, dass Sie diesem mehr Details und Informationen als dem MACD als möglichen Basis Oszillator entnehmen können. Deshalb ist es mit dem OsMA leichter und zielgerichteter möglich, Trends zu erkennen und rechtzeitig in den Markt einzusteigen oder auszusteigen.

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Die zwei Leitsätze der Interpretation des Moving Average of Oscillator sind:

  • Werte des OsMA > 0 → Fortsetzung Aufwärtstrend → Kaufsignal
  • Werte des OsMA < 0 → Fortsetzung Abwärtstrend → Verkaufssignal bzw. Short-Position eingehen

Neben diesen Werten kann zur Interpretation auch die sogenannte Null-Linie herangezogen werden. Fällt der Wert des OsMA beispielsweise unter den Wert des Moving Average, ist das ein Zeichen für sinkende Kurse. Steigt der Oszillator Wert hingegen über den gleitenden Durchschnitt, wäre der Moving Average of Oscillator positiv und würde dementsprechend steigende Kurse prognostizieren.

Dementsprechend deuten relativ hohe Werte des OsMA – insbesondere im Vergleich zu seinen vorherigen Werten – auf einen starken Aufwärtstrend hin. Das ist darauf zurückzuführen, dass sich die Oszillator Linie in zunehmendem Umfang von der langsameren Moving Average Linie entfernt. Zu hoch sollte der entsprechende Messwert allerdings nicht sein. Das könnte nämlich bedeutet, dass der Markt auf ein Extrem zuläuft und es zumindest in kürzerer Zeit zu einer Korrektur kommen könnte.

Wie leiten sich die Handelssignale beim Moving Average of Oscillator ab?

Das Ziel der Interpretation des Moving Average of Oscillator ist natürlich, dass daraus Handelssignale abgeleitet werden können. Ein Kaufsignal entsteht beim OsMA, wenn der Markt als überverkauft gilt. Das wiederum wird interpretiert, falls das Histogramm des Moving Average of Oscillator die Null-Linie von unten nach oben kreuzt. Daraus lässt sich ableiten, dass der Aufwärtstrend verstärkt wird. Allerdings ist dieses Kaufsignal nur dann relativ zuverlässig, wenn gleichzeitig beim MACD die Signallinie das Histogramm kreuzt. Das muss ebenso von unten nach oben passieren.

Im umgekehrten Fall ist das Handelssignal ein Verkaufssignal, sollte das Histogramm des Moving Average of Oscillator die Null-Linie von oben nach unten kreuzen. Das würde für einen stark überkauften Markt sprechen, sodass sich der Abwärtstrend verstärkt. Zum gleichen Zeitpunkt sollte die Signallinie des MACD das Histogramm von oben nach unten kreuzen.

Anwendungsmöglichkeiten & Trading mit dem Moving Average of Oscillator

OsMA - Chart

Der Vorteil des Moving Average of Oscillator Indikators ist – wie bei nahezu allen Oszillatoren der Fall -, dass dieser in allen Märkten eingesetzt werden kann. Bevorzugt werden meistens Basiswerte mit einer höheren Volatilität, da es bei einer geringeren Schwankungsbreite öfter zu Fehlsignalen kommen kann. Generell kann der OsMA zum Beispiel bei den folgenden Basiswert-Gruppen zum Einsatz kommen:

  • Aktien
  • CFDs
  • Devisen
  • Rohstoffe
  • Kryptowährungen

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Praktische Anwendung des Moving Average of Oscillator in einer Strategie

Praktische Anwendung des Moving Average of Oscillator in Breakout Strategie

Wenn Sie den Moving Average of Oscillator in der Praxis anwenden möchten, dann ist das mit mehreren Strategien möglich. Generell sollten Sie beim Trading im Zusammenhang mit dem OsMA auf die folgenden Punkte achten:

  • Abweichungen zwischen dem Kurs des OsMA und dem Kurs des Basiswertes beachten
  • Differenz zwischen den Linien des OsMA und des Kurses berechnen
  • Darauf achten, ob der Kurs des Basiswertes neue Tief- oder Hochpunkte erreicht. Zudem sollten Sie in dem Zusammenhang darauf achten, ob die Werte des OsMA anschließend sinken
  • Steigende Werte beim OsMA zeigen einen wachsenden Kaufdruck an
  • Sinkende Werte beim OsMA deuten auf wachsenden Verkaufsdruck hin

Abgesehen von diesen grundlegenden Prinzipien gibt es mehrere Strategien, innerhalb derer Sie den Moving Average of Oscillator einsetzen können. Das sind in erster Linie:

  • Trendfolgestrategien
  • Break-Out Strategien
  • Divergenzstrategien
  • Mean-Reversion-Strategien

Relativ leicht einzusetzen ist der Moving Average of Oscillator zum Beispiel innerhalb der Trendfolgestrategien. Liegt der OsMA in einem aufwärts gerichteten Trend oberhalb der Null-Linie oder alternativ innerhalb eines Abwärtstrends unterhalb 0, wäre das die Bestätigung des vorhandenen Trends. Das wiederum bedeutet, dass Sie auf Grundlage dieser Strategie innerhalb eines Aufwärtstrends eine Kauforder erteilen, während Sie sich innerhalb eines Abwärtstrends aus dem Markt zurückziehen.

Innerhalb der Divergenzstrategien wird der OsMA so eingesetzt, dass Händler bei einer bullischen Divergenz kaufen. Tritt hingegen eine bärische Divergenz auf, wäre entweder ein Verkauf empfehlenswert oder das Eingehen einer Short Position. Innerhalb der Dividendenstrategie gäbe es dann eine Möglichkeit, die Stop-Loss Order für eine bullische Divergenz unterhalb der letzten Tiefstände platzieren bzw. alternativ bei einer bärischen Divergenz oberhalb der vergangenen Hochs.

Beispielhafte Strategie auf Basis des Stochastischen Oszillators

Beispielhafte Strategie auf Basis des Stochastischen Oszillators

Wie eingangs bereits erwähnt, können unterschiedliche Oszillatoren die Grundlage für den OsMA sein. Eine Strategie nutzt in dem Zusammenhang den stochastischen Oszillator. Damit sollen in erster Linie überkaufte sowie überverkaufte Basiswerte identifiziert werden. Dazu findet ein Einbezug der Hoch- und Tiefpunkte des entsprechenden Kurses des Basiswertes statt. Ist nun anhand des stochastischen Oszillators ein Überkauf des Basiswertes festgestellt, signalisiert das einen deutlich rückläufigen Aufwärtstrend. Das wiederum gibt Tradern das Signal, eine Short-Position einzugehen.

Lässt sich anhand der Strategie und des stochastischen Oszillators demgegenüber ein Überverkauf des Basiswertes feststellen, ist das ein Hinweis auf einen deutlichen Aufwärtstrend und gibt ein Kaufsignal. Wichtig ist in dem Zusammenhang, die entsprechenden Werte des Indikators zu kennen. Bewegt sich dieser bei 30 oder niedriger, ist das ein Hinweis auf einen überverkauften Basiswert. Liegt der Wert des Oszillators hingegen oberhalb von 80, spricht das für einen überkauften Bereich. Daran orientiert entscheiden sich Trader im Rahmen der Strategie entweder für einen Kauf, einen Verkauf oder den Aufbau einer Short-Position.

Parameter & Einstellungsmöglichkeiten

Beim Moving Average of Oscillator können Sie verschiedene Einstellungen vornehmen. Diese beziehen sich in erster Linie auf den Preis für die Berechnung der Moving Averages auf der einen sowie auf die Periode der gleitenden Durchschnitte auf der anderen Seite. Die Standardeinstellung für den Preistyp zur Berechnung der Moving Averages ist der „Close“.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Alternativen, insbesondere „Open“, „Low“ und „High“. Dabei handelt es sich um die verschiedenen Alternativen für die Durchschnittspreise, die allerdings in der Praxis eher selten genutzt werden. Bei den Perioden-Einstellungen gibt es in erster Linie die folgenden Möglichkeiten:

  • Standardperiode 12: Schneller EMA
  • Standardperiode 26: Langsamer EMA
  • Standardperiode 9: Signalleitung MACD SMA

Trendbestimmung mit dem Moving Average of Oscillator

OsMA mit Trend Lines Strategien

Der Moving Average of Oscillator Indikator wird zwar in erster Linie genutzt, um überkaufte und überverkauft Märkte zu identifizieren. Dabei geht es jedoch im zweiten Schritt auch um die Trendbestimmung, für welche der OsMA gerne in Anspruch genommen wird. Im Zusammenhang mit der Trendbestimmung zeigt der Moving Average of Oscillator Folgendes:

  • Trendstärke
  • Trendbestätigung
  • Trendrichtung
  • Trendumkehr

Im Grunde lässt sich mit dem Moving Average of Oscillator Indikator fast alles bestimmen, was mit einem Trend im Zusammenhang steht.

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Indikator in die Software einfügen

OsMA - Trading-Panel

Der Moving Average of Oscillator Indikator lässt sich in die meisten, gängigen Softwarelösungen zum Handel einfügen. Das gilt unter anderem für die folgenden Plattformen und Softwares:

  • MetaTrader 4/5
  • TradingView
  • xStation (Broker XTB)

Im MT4 (MetaTrader 4) zum Beispiel zählt der Moving Average of Oscillator zu den standardmäßigen Indikatoren. Dabei ist zu beachten, dass dort ausschließlich die MACD Werte gelten. Nachdem Sie das Menü für die Indikatoren, dort die Gruppe der Oszillatoren und dann konkret den OsMA aufgerufen haben, öffnet sich ein weiteres Fenster. Dort können Sie vier und Einstellungen vornehmen, nämlich die drei bereits erwähnten Zeiträume und zudem die Art des Preiswertes. Auf ähnliche Weise können Sie den OsMA Indikator auch bei einer anderen Software einfügen und die entsprechenden Einstellungen vornehmen.

Divergenzen beim Moving Average of Oscillator

Auch beim OsMA spielen positive und negative Divergenzen eine große Rolle, denn daran lassen sich insbesondere bevorstehende Trendumkehrungen erkennen. Daher gibt es entsprechend sowohl bullische als auch bärische Divergenzen, die dann wie folgt definiert werden:

  • Bullische Divergenz: Die bullische Divergenz wird auch als positive Divergenz bezeichnet. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass der Kurs des Basiswertes zwar fällt, der Moving Average of Oscillator mit seinen Wert hingegen steigt. Das wäre ein Signal zum Eröffnen einer Long-Position
  • Bärische Divergenz: Die bärische Divergenz ist eine negative Divergenz und kennzeichnet sich dadurch, dass der Kurs des Basiswertes steigt, der OsMA Wert hingegen fällt, sodass es sich um ein Signal für den Verkauf oder das Eröffnen einer Short-Position handelt.

Kombinationsmöglichkeiten des OsMA mit anderen Indikatoren

Zu den Schwächen des Moving Average of Oscillator gehört unter anderem, dass dieser nicht alleine zur Entscheidung für Käufe und Verkäufe herangezogen werden sollte. Stattdessen sind weitere Indikatoren zur Bestätigung empfehlenswert, sodass Sie mindestens einen zusätzlichen Indikator nutzen sollten. Dabei kann es sich beispielsweise um Volatilitätsindikatoren handeln, wie zum Beispiel um den ADX. Dieser wird häufiger herangezogen, um beim Moving Average of Oscillator Indikator Fehlsignale zu erkennen. In Kombination mit weiteren Indikatoren zeigt der Moving Average of Oscillator insbesondere seine Stärke bei der Identifizierung von Divergenzen.

Weitere Alternativen zum Moving Average of Oscillator

Der Moving Average of Oscillator fällt in die Gruppe der Oszillatoren, wie aus dem Namen schon abzuleiten ist. Das wiederum bedeutet, dass auch eventuelle Alternativen vorrangig in dieser Kategorie zu finden sind. Es gibt eine ganze Reihe von Oszillatoren, die statt des Moving Average of Oscillator genutzt werden können, wie zum Beispiel:

Eine Alternative ist zum Beispiel der Relative Strenght Index, der mit seinen Werten – wie der Moving Average of Oscillator – zwischen zwei festen Werten liegt. Beträgt der Wert des RSI zum Beispiel 23 und liegt damit unter 30, wäre das ein Anzeichen für einen überverkauften Markt und dementsprechend ein Kaufsignal. Bewegt sich der Wert hingegen deutlicher über 70, ist das gleichbedeutend mit einem überkauften Markt und daraus resultierenden gibt es ein Verkaufssignal.

Fazit zum Moving Average of Oscillator

Der Moving Average of Oscillator ist bei Tradern beliebt, dass es sich um einen Frühindikator handelt und dieser einfach zum Identifizieren überkaufter und überverkaufter Märkte herangezogen werden kann. Zudem wird der OsMA genutzt, um vorhandene Trends zu bestätigen oder Signale für eine Trendumkehr abzurufen. Zu den Vorteilen gehört der Einsatz an zahlreichen Märkten und das Liefern von möglichst frühen Signalen. Zudem ist es relativ einfach möglich, sowohl bullische als auch bärische Divergenzen zu identifizieren.

Grundsätzlich ist der Moving Average of Oscillator als Indikator sehr vielseitig einsetzbar und kann innerhalb unterschiedlicher Strategien genutzt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Trendfolge-, die Divergenz- und die Break-Out Strategie. Allerdings kann es insbesondere in wenig volatilen Märkten auch zu Fehlsignalen kommen. Gerade deshalb sollte eine Kombination mit mindestens einem weiteren Indikator erfolgen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Moving Average of Oscillator:

Was wird mit dem Moving Average of Oscillator gemessen?

In erster Linie messen Sie mit dem OsMA, wie der Moving Average of Oscillator abgekürzt heißt, ob der Basiswert überkauft oder überverkauft ist. Daran wiederum lässt sich ableiten, ob ein Trend bestätigt wird oder vielleicht eine Trendumkehr bevorsteht. Die sich daraus ergebenden Kauf- oder Verkaufssignale zeigen Ihnen, ob und wann Sie eine Long- oder Short-Position eröffnen sollten.

Wie lautet die Formel zur Berechnung des OsMA?

Die Berechnung des OsMA ist relativ einfach, weil Sie dazu lediglich mehrere Werte des Oszillators zum einen und zum anderen des Moving Average benötigen. Daraus leitet sich bereits die Formel ab, die lautet: OsMA = Wert des Oszillators – Wert Moving Average.

Welches sind die wesentlichen Vorteile des Moving Average of Oscillator?

Zu den Stärken des OsMA zählen insbesondere die relativ hohe Zuverlässigkeit in volatilen Märkten und die Flexibilität. Darüber hinaus können sowohl Trends bestätigt als auch eventuelle Trendmeldungen identifiziert werden. Daher ist der Indikator einfach anzuwenden, an nahezu allen Märkten einsetzbar und kann problemlos mit weiteren Indikatoren kombiniert werden.

Was die Schwächen des Moving Average of Oscillator?

Gegenüber den Stärken hat der OsMA ebenfalls einige Schwächen. Diese bestehen vor allem darin, dass es sich um einen nachlaufenden Indikator handelt und darüber hinaus in der weniger volatilen Märkten Fehlsignale entstehen können. Manchmal verweilt der OsMA (zu) lange im überkauften oder überverkauften Bereich, sodass Trader mitunter zu spät Ein- oder Ausstiegszeitpunkte erkennen bzw. zum Beispiel zu früh aus einer Position aussteigen.

Kann ich den OsMA in meiner Handelssoftware nutzen?

Da es sich beim Moving Average of Oscillator um einen relativ bekannten Indikator handelt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie diesen auch in Ihrer Handelsplattform in Anspruch nehmen können. Auf jeden Fall funktioniert das sowohl im MetaTrader als auch im Charting Tool TradingView. Sie können dort entsprechende Einstellungen beim OsMA vornehmen, insbesondere im Hinblick auf die Art des Preises sowie der Perioden.

Andre Witzel
Andre Witzel ist selbstständiger Trader und der Gründer von Trading.de. Er teilt seine Strategien und Methoden mit meinen Lesern. Er weiß genau welche Fehler Anfänger machen und kann ihnen die besten Tipps geben. Lernen Sie von seinen Erlebnissen auf Trading.de.
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