Bundesschatzbrief

Begriff und Definition

Die kugelsicheren, bzw. mündelsicheren mittelfristigen Schuldbuchforderungen des Bundes werden als Bundesschatzanweisungen bezeichnet. Bundesschatzbriefe haben einen steigenden Zinssatz, der vor der Ausgabe jeder Tranche neu festgelegt wird. Staatsanleihen werden über Banken und Sparkassen verkauft. Die Bundesregierung ist mit ihrem Vermögen und ihren Steuereinnahmen für sie verantwortlich.

Wenn Sie Bundesschatzbriefe kaufen möchten, tun Sie dies am besten direkt bei der Deutschen Finanzagentur, einem staatlichen Dienstleister. Sie können Bundesschatzbriefe auch bei Ihrer Bank kaufen, aber diese erhebt in der Regel eine Kauf-, Verkaufs- oder Verwahrungsgebühr.

Einerseits sollten die Schatzwechsel Geld für die Bundesregierung einbringen, andererseits dienten sie dem Aufbau eines soliden und verlässlichen Vermögens. Sie waren besonders bei Kleinanlegern beliebt, da man mit Bundesschatzanweisungen sehr kleine Beträge anlegen konnte.

Sparbriefe, Festgelder und Tagesgelder sind sehr sichere Anlageformen und damit ein zentraler Bestandteil jeder Finanzanlage. Der Grund dafür ist die gesetzliche Einlagensicherung. Im Falle eines Bankausfalls sind 100.000 € pro Bank und Kunde geschützt.

Die Anlage mit einem Schatzbrief ist sinnvoll, um freie Mittel gewinnbringend anzulegen. Es bietet Ihnen die Möglichkeit einer flexiblen Vorsorge mit steuerlichen Vorteilen. Der Schatzbrief ist vor allem dann sinnvoll, wenn Fest- oder Tagesgeld keine Zinsen mehr abwirft und Sie als Anleger nach einer sinnvollen Alternative suchen.

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