Abschlag – Definition und Erklärung

Der Begriff „Abschlag“ wird im Finanzwesen des Öfteren verwendet, nämlich immer dann, wenn sogenannte Teilzahlungen gefordert sind. Es handelt sich beim Abschlag um eine Abschlagszahlung, die auch als Akontozahlung bekannt ist. Diese Teilzahlung für den Kauf einer Dienstleistung oder eines Produktes zahlt man als Abschlag bzw. sozusagen als Anzahlung. Aber auch in der Finanzwelt findet der Abschlag Berücksichtigung. Man spricht hier oftmals vom Disagio oder Deport. 

Was heißt „Abschlag“?

In der Regel erhält man Produkte oder Dienstleistungen nach der Zahlung, es gibt aber bestimmte Kaufverträge, bei denen vorab ein Abschlag bzw. eine Abschlagszahlung geleistet werden muss. Dieser Abschlag wird anschließend bei der Kaufsumme berücksichtigt, der Käufer zahlt dann nicht mehr den vollen Betrag. Der Abschlag findet aber auch bei Wertpapieren Verwendung. So handelt es sich bei Wertpapieren um eine Niederbewertung, die nach bestimmten Rechten abgetrennt wird. Bei Aktien beispielsweise der Dividendenabschlag vom Börsenkurs nach Auszahlung der Dividende.

In der Finanzwelt ist der Abschlag auch als Disagio, Damnum oder Deport bekannt. Es handelt sich hierbei immer um den Bereich, in dem ein Preis oder der Kurs unter dem Nominalbetrag angesetzt wird. 

Beispiele für einen Abschlag

Abschläge kommen im Geschäftsleben immer mehr zum Einsatz. Gerade beim Kauf von Produkten und Dienstleistungen wollen sich die Verkäufer gerne absichern. Der Abschlag wird dann ein wichtiges Thema. Akontozahlungen, wie wir sie bereits erklärt haben, kommen hin und wieder aber auch im Arbeitsleben zum Einsatz. Nämlich dann, wenn der Arbeitnehmer vorab eine Akontozahlung von seinem Gehalt bezieht. Dieser Abschlag ist allerdings eher unter dem Begriff Vorschuss bekannt. Man kennt das Wort Abschlag auch aus dem Mietbereich. In vielen Mietverträgen wird auch dort von einem Abschlag gesprochen. Es handelt sich dabei meist um die Vorauszahlung der Nebenkosten bzw. Betriebskosten. 

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