Kostenloser Kurs

Daytrading ist das kurzfristige Öffnen und Schließen von Handelspositionen wie Aktien oder Derivaten innerhalb eines Handelstages. Ziel von Daytrading ist es, kurzfristige Kursbewegungen zu nutzen und daraus Gewinne zu erzielen. Über Nacht bleiben beim Daytrading keine Positionen geöffnet.

Dass Daytrading sich hoher Beliebtheit erfreut, zeigen Untersuchungen: In den letzten 15 Jahren entfallen rund 17 % des gesamten Handelsvolumens an der Taiwan Stock Exchange auf Round-Trip-Daytrades privater Anleger. 

Lerne in diesem Beitrag, wie Daytrading für Anfänger funktioniert, welche Chancen und Risiken der kurzfristige Handel mit sich bringt und welche Daytrading-Strategien sich bewähren.

Was ist Daytrading?

Daytrading ist der Handel mit Wertpapieren binnen eines Börsentages. Die FINRA definiert Daytrading als Kauf und Verkauf beziehungsweise Verkauf und Kauf desselben Wertpapiers am selben Tag. Daytrader halten ihre Trades nur wenige Minuten oder Stunden und versuchen, kurzfristige Kursbewegungen für Gewinne zu nutzen. 

Ein Daytrader entscheidet in jedem Trade, ob er auf eine positive oder negative Kursentwicklung während des laufenden Handelstages setzt. Dafür analysiert der Daytrader den Markt, sucht nach Einstiegsmöglichkeiten, eröffnet eine Position und legt im besten Fall vorab fest, wann er den Trade mit Gewinn oder Verlust beendet.

Eine Absicherung nach oben und unten halten wir von Trading.de im Daytrading für wichtig, da unter anderem eine Studie mit 80 Daytradern zeigte, dass starke emotionale Reaktionen auf Gewinne und Verluste eine schlechtere Trading-Performance bedingen. 

Wie funktioniert Daytrading?

Daytrading funktioniert, indem Trader Positionen öffnen und noch am selben Handelstag wieder schließen. Die Funktionsweise des Daytradings lässt sich in 5 Schritten erklären.

1. Markt analysieren und Trading-Chance suchen

Daytrader analysieren zu Beginn der Trading-Session den Markt und suchen nach einem passenden Einstieg. Für die Marktanalyse nutzen Daytrader zum Beispiel Chartmuster, Trends, Unterstützungen und Widerstände, das Handelsvolumen oder berücksichtigen aktuelle Nachrichten. 

2. Trade und Kursrichtung festlegen

Daytrader entscheiden, welches Finanzinstrument sie handeln und auf welche Kursrichtung sie setzen möchten. Für Daytrading kommen beispielsweise Aktien, Forex, Futures, Kryptowährungen oder Derivate wie CFDs infrage.

Mit einer Long-Position setzen Daytrader auf steigende, mit einer Short-Position auf fallende Kurse. Anhand der eigenen Daytrading-Strategie legt der Daytrader fest, bei welchem Kurs er in den Handel einsteigt. 

3. Risiko und Positionsgröße bestimmen

Vor dem Einstieg legt ein Daytrader fest, wie viel Kapital mit dem Trade riskiert wird und wie groß die Position sein darf. Unseren Teilnehmern der Trading.de Ausbildung raten wir, die Faustregel nicht mehr als 1 bis 5 Prozent der Kontogröße pro Daytrade einzusetzen. 

Wichtig: Beim Daytrading kommt eine Hebelwirkung zum Einsatz. Mit einem Trading Hebel bewegen Daytrader mit einem geringeren Kapitaleinsatz eine größere Position. Die Nutzung eines Trading Hebels vervielfacht sowohl Gewinne als auch Verluste im Daytrading. 

4. Order beim Broker platzieren

Stehen Einstieg, Richtung und Positionsgröße fest, wird die Order für den Daytrade über einen Broker platziert. Je nach Orderart wird die Daytrading-Position beispielsweise direkt zum verfügbaren Marktpreis oder erst beim Erreichen eines festgelegten Limits eröffnet.

Dass sich die Orderart direkt auf das Daytrading-Ergebnis auswirken kann, zeigt eine Studie von Baule, Frijns und Schlie aus dem Jahr 2024 zu Intraday-Trades mit DAX-Derivaten. Trader mit Limit Orders erzielten beim Einstieg bessere Timing-Ergebnisse als Trader mit Market Orders. 

Broker:
Vorteile:
Bewertung:
Das Angebot:
Broker:
1. BlackBull Markets
BlackBull Logo
Vorteile:
  • Spreads ab 0,0 Pips
  • Niedrige Kommissionen
  • Direkte ECN Ausführung
  • TradingView, cTrader, MT4/MT5
  • Regulierung durch FMA (Neuseeland)
  • Über 26.000 Märkte
Bewertung:
12345
5.0 / 5
Das Angebot:
Jetzt anmelden (Risikohinweis: 60-90% der Konten verlieren. Keine Anlageberatung.)
Broker:
2. Capital.com
capital.com Logo
Vorteile:
  • Sehr nutzerfreundliche Plattform
  • Großes Angebot an 5.000+ CFDs auf Anlageklassen
  • 24/7 Deutscher-Kundenservice
  • Konkurrenzfähige Spreads
  • 0% Provision (andere Gebühren fallen an)
  • TradingView, MT4 & mehr
  • Vielfältiges Weiterbildungsprogramm
Bewertung:
12345
5.0 / 5
Das Angebot:
Jetzt anmelden (Risikohinweis: 74% der CFD Konten verlieren Geld)
Broker:
3. FP Trading
FP Trading Logo
Vorteile:
  • 4x regulierter Broker
  • Niedrigste Spreads ab 0,0 Pips
  • Geringe Kommissionen im Forex
  • MT4/MT5/TradingView/cTrader
  • 24/7 Support
  • 1M Versicherung
Bewertung:
12345
5.0 / 5
Das Angebot:
Jetzt anmelden (Risikohinweis: Ihr Kapital kann gefährdet sein. Keine Anlageberatung)

5. Trade überwachen und Position schließen

Nach dem Einstieg beobachten Daytrader die Kursentwicklung und halten sich an den zuvor festgelegten Ausstieg. Ein Stop Loss begrenzt im Daytrading Verluste, während ein Take Profit die Position beim gewünschten Gewinnziel automatisch schließt. Spätestens zum Ende des Handelstages wird die noch offene Daytrading-Position beendet.

5 Daytrading-Strategien

Die bekanntesten Daytrading-Strategien sind Scalping, Trendfolge, Breakout Trading, Pullback Trading und News Trading.

Scalping

Scalping ist eine Daytrading-Strategie, die sich durch eine äußerst kurze Haltedauer auszeichnet. Daytrader nutzen beim Scalping kleinste Kursveränderungen eines Finanzinstruments und eröffnen dafür mehrere Positionen innerhalb eines Handelstages. Ein einzelner Scalping-Trade bleibt nur wenige Sekunden bis einige Minuten geöffnet, weshalb es eine äußerst schnelle Form des Daytradings ist. 

Scalping im Daytrading funktioniert in drei Schritten.

  1. Einstiegssignale finden: Der Daytrader sucht in kurzen Chart-Zeiteinheiten nach kleinen Kursbewegungen.
  2. Richtung festlegen: Je nach erwarteter Kursrichtung eröffnet der Daytrader eine Long- oder Short-Position.
  3. Ausstiege definieren: Im Daytrading ist bereits die kleinste Bewegung in die gewünschte Richtung ein potenzieller Ausstiegspunkt. 

Das sind Vorteile und Nachteile von Scalping als Daytrading-Strategie. 

Vorteile von Scalping:

  • Zahlreiche mögliche Einstiege innerhalb eines Handelstages
  • Gewinne können bereits aus kleinen Kursbewegungen entstehen
  • Positionen sind nur sehr kurz dem Marktrisiko ausgesetzt
  • Bei steigenden und fallenden Kursen einsetzbar

Nachteile und Risiken von Scalping:

  • Hoher Konzentrations- und Zeitaufwand
  • Mehrere Trades verursachen hohe Transaktionskosten 
  • schnelle Kursbewegungen erhöhen das Risiko von Slippage und ungünstigen Ausführungskursen

Trendfolge-Strategie

Die Trendfolge-Strategie ist eine Daytrading-Strategie, bei der Trader einen bereits erkennbaren Intraday-Trend handeln. Steigt ein Kurs beispielsweise über mehrere Hochs und Tiefs hinweg, wird nach einem Long-Einstieg für den Daytrade gesucht. Bei einer Folge tieferer Hochs und tieferer Tiefs kommt für den Daytrader ein Short-Trade infrage. 

Die Trendfolge-Strategie im Daytrading funktioniert in 3 Schritten. 

  1. Trend bestätigen: Daytrader bestätigen den Trend im Chart mittels technischer Analysen wie Trendlinien, gleitende Durchschnitte oder Handelsvolumen. 
  2. Einstieg abwarten: Der Einstieg in den Daytrade erfolgt in Trendrichtung, beispielsweise nach einer kurzen Korrektur oder einem neuen Hoch beziehungsweise Tief.
  3. Position schließen: Der Daytrade wird beendet, wenn das Kursziel erreicht ist, der Trend ein Umkehrsignal zeigt oder spätestens der Handelstag endet.

Andre Witzel zeigt dir im folgenden Video zwei konkrete Daytrading Strategien anhand echter Live-Trades und erklärt, wie Range Trading und Trendhandel praktisch umgesetzt werden:

Das sind Vorteile und Nachteile von der Trendfolge-Strategie für das Daytrading. 

Vorteile der Trendfolge-Strategie im Daytrading:

  • Stärkere Intraday-Bewegungen nutzbar
  • Ein- und Ausstiege sind regelbasiert planbar

Risiken der Trendfolge-Strategie im Daytrading:

  • Später Einstieg in bereits fortgeschrittene Trends mindert Rendite
  • Fehlsignale in Seitwärtsphasen möglich
  • Schnelle Trendwechsel möglich

Expert-Tipp von Trading.de Profi Andre Witzel

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Mein Tipp ist, nicht direkt nach einer starken Kursbewegung in den Daytrade einzusteigen. Warte für die Eröffnung deines Daytrades auf einen kurzen Rücksetzer in einem Aufwärtstrend und prüfe, ob der Kurs anschließend wieder in Trendrichtung dreht. So lässt sich vermeiden, dass du einem bereits weit gelaufenen Trend hinterherhandelst.

Breakout-Strategie

Die Breakout-Strategie ist eine Daytrading-Strategie, bei der Trader den Ausbruch eines Kurses aus einem zuvor klar begrenzten Kursbereich handeln. Durchbricht der Kurs beispielsweise einen Widerstand nach oben, ist dies ein mögliches Long-Signal für den Daytrade. Fällt der Kurs unter eine Unterstützung, ist es ein Signal für einen Short-Trade im Daytrading. Ziel der Breakout-Strategie für das Daytrading ist es, von der Kursbewegung zu profitieren, die sich nach dem Ausbruch fortsetzt.

Tipp aus der Trading.de-Redaktion
Handle nicht jeden kurzen Sprung über einen Widerstand oder unter eine Unterstützung direkt als Breakout im Tageshandel. Warte vor der Eröffnung deines Daytrades beispielsweise auf einen Kerzenschluss außerhalb der bisherigen Handelsspanne und prüfe das Handelsvolumen, um einen möglichen Fehlausbruch besser zu erkennen.

Die Breakout-Strategie im Daytrading gelingt in vier Schritten, die wir untenstehend zeigen. 

  1. Kursbereich bestimmen: Daytrader markieren in der Breakout-Strategie Unterstützungen, Widerstände oder eine enge Handelsspanne im Chart. 
  2. Ausbruch abwarten und Breakout bestätigen: Der für den Daytrade zu analysierende Kurs muss die zuvor festgelegte Grenze nach oben oder unten durchbrechen.
  3. Position eröffnen: Bei einem Ausbruch nach oben wird der Daytrade Long, bei einem Ausbruch nach unten Short eröffnet. 
  4. Position schließen: Der Daytrade endet beim festgelegten Kursziel, bei einem Rückfall in die Handelsspanne oder spätestens zum Handelsschluss.

Das sind Vorteile und Nachteile von der Breakout-Strategie für das Daytrading. 

Vorteile der Breakout-Strategie im Daytrading:

  • Klare Einstiegslevel durch Unterstützungen und Widerstände
  • Dynamische Kursbewegungen nach einem Ausbruch bieten Gewinnpotenzial
  • Stop Loss lässt sich nah am Ausbruchsniveau platzieren
  • Auf steigende und fallende Ausbrüche anwendbar

Risiken der Breakout-Strategie im Daytrading:

  • False Breakouts können Verluste verursachen
  • Hohe Volatilität kann zu Slippage führen
  • Einstieg nach starkem Ausbruch kann zu spät erfolgen

Pullback Strategie

Bei der Daytrading-Strategie Pullback nutzen Daytrader einen kurzfristigen Rücksetzer innerhalb eines bestehenden Trends für den Einstieg. In einem Aufwärtstrend wartet der Daytrader beispielsweise darauf, dass der Kurs vorübergehend fällt und anschließend wieder nach oben dreht. Ziel der Pullback-Strategie im Daytrading ist ein Einstieg zu einem günstigeren Kurs, bevor sich der übergeordnete Trend fortsetzt.

Die Pullback-Strategie im Daytrading funktioniert in 6 Schritten, wie die folgende Liste zeigt. 

  1. Trend bestimmen: Der Daytrader definiert einen klaren Aufwärts- oder Abwärtstrend anhand der bisherigen Kursstruktur. 
  2. Pullback abwarten: Die Analyse des Daytrades ergibt, dass der Kurs vorübergehend entgegen der eigentlichen Trendrichtung läuft.
  3. Relevantes Kursniveau beobachten: Der Daytrader nutzt technische Indikatoren wie Unterstützungen, Widerstände, Trendlinien oder gleitende Durchschnitte, um mögliche Bereiche für das Ende des Pullbacks zu markieren. 
  4. Trendfortsetzung bestätigen: Ein erneuter Kursimpuls in Richtung des ursprünglichen Trends dient als Einstiegssignal für den Daytrade.
  5. Position eröffnen und absichern: Der Daytrader handelt Long im Aufwärtstrend beziehungsweise Short im Abwärtstrend und setzt den Stop Loss hinter dem relevanten Pullback-Hoch oder -Tief.
  6. Trade schließen: Die Daytrading-Position wird beim festgelegten Kursziel, einem Bruch der Trendstruktur oder spätestens zum Handelsschluss beendet.

Das sind Vorteile und Nachteile von der Pullback-Strategie für das Daytrading. 

Vorteile der Pullback-Strategie im Daytrading:

  • Einstieg nach einem Rücksetzer statt am bisherigen Kurshoch oder -tief erhöht die Rendite
  • Stop Loss lässt sich anhand des Pullbacks klar bestimmen

Risiken der Pullback-Strategie im Daytrading:

  • Vermeintlicher Pullback kann der Beginn einer Trendwende sein
  • Trend kann sich nach dem Einstieg nicht fortsetzen
  • Zu frühe Einstiege können zu weiteren Verlusten während des Rücksetzers führen

News Trading

Beim News Trading als Strategie für das Daytrading stehen aktuelle Nachrichten und geplante Veröffentlichungen im Mittelpunkt der Handelsentscheidung. Daytrader beobachten bei der Umsetzung der News-Trading-Strategie Zinsentscheidungen, Arbeitsmarktdaten, Inflationszahlen oder Quartalsberichte und handeln die daraus entstehenden kurzfristigen Kursbewegungen.

News Trading im Daytrading funktioniert in vier Schritten.

  1. Erwartungen kennen: Daytrader prüfen Prognosen und Markterwartungen vor der Veröffentlichung von News. 
  2. Nachricht einordnen: Daytrader vergleichen die tatsächlichen Zahlen beziehungsweise Meldungen mit den Erwartungen des Marktes. 
  3. Position eröffnen: Nach einem festgelegten Signal steigen Daytrader im News Trading Long oder Short ein. 
  4. Trade absichern und schließen: Die Daytrading-Position wird noch am selben Handelstag geschlossen.

Das sind Vorteile und Nachteile von der News-Trading-Strategie für das Daytrading. 

Vorteile von News Trading im Daytrading:

  • hohe Volatilität bietet kurzfristige Trading-Chancen
  • wichtige Termine sind häufig vorab bekannt
  • starke Kursbewegungen können in kurzer Zeit entstehen

Risiken von News Trading im Daytrading:

  • abrupte Kurswechsel direkt nach einer Meldung
  • größere Spreads und Slippage bei hoher Volatilität
  • Marktreaktion kann trotz positiver oder negativer Nachricht anders als erwartet ausfallen
  • Stop-Loss-Orders können zu schlechteren Kursen ausgeführt werden

Vorteile und Risiken von Daytrading 

Die größten Vorteile von Daytrading sind die vielen Trading-Chancen, die Möglichkeit, steigende und fallende Kurse zu handeln, sowie das fehlende Overnight-Risiko, während vor allem schnelle Verluste, Hebelwirkung, hohe Handelskosten und der hohe Zeit- und Konzentrationsaufwand zu den Risiken zählen.

Dass Daytrading Gewinne ermöglichen kann, zeigt eine Untersuchung von 1.386 aktiven US-Aktientradern: Rund die Hälfte der untersuchten Trader war nach Abzug der Provisionen profitabel. Die erfolgreichen Trader erzielten innerhalb des dreimonatigen Untersuchungszeitraums zusammen 9,5 Millionen US-Dollar Nettogewinn. Wichtig ist aber auch einzuordnen: Die unprofitablen Daytrader verloren im gleichen Zeitraum zusammen 4,6 Millionen US-Dollar. 

Vorteile von Daytrading / Risiken von Daytrading

Vorteile DaytradingRisiken Daytrading
Gewinne bei steigenden und fallenden Kursen möglichHohe Verluste innerhalb kurzer Zeit möglich
Zahlreiche Trading-Chancen binnen kürzester Zeit durch kurzfristige KursbewegungenHoher Zeit- und Konzentrationsaufwand
Kapital ist meist nur kurzfristig gebundenMehrere Positionen erhöhen die Handelskosten
Kein Overnight-Risiko bei geschlossenen PositionenSchnelle Märkte können zu Slippage führen
Klare Ein- und Ausstiege durch Trading-Strategien planbarHebel verursachen potenzielle Verluste zusätzlich

Wie lernen Anfänger Daytrading?

Anfänger lernen Daytrading schrittweise: Zuerst werden die Grundlagen und das Risikomanagement des Daytrading erlernt, anschließend eine Daytrading-Strategie entwickelt und im Demokonto getestet. FINRA betont, dass Daytrading fundierte Kenntnisse der Finanzmärkte, Handelstechniken und Strategien voraussetzt. 

Die folgende Liste zeigt unsere 7 Tipps für Anfänger, um Daytrading zu lernen. 

  1. Grundlagen des Daytradings lernen: Kenne die Trading-Grundlagen Kursbildung, Long- und Short-Positionen, Hebelwirkung, Margin sowie den wichtigsten Orderarten wie Market, Limit und Stop, um anschließend dein Know-how um Daytrading zu erweitern. 
  2. Technische Analyse verstehen: Lerne Charts zu lesen und Trends, Unterstützungen, Widerstände, Handelsvolumen sowie wichtige Chartmuster zu erkennen, um Daytrades richtig zu analysieren. 
  3. Eine Daytrading-Strategie auswählen: Konzentriere dich beim Daytrading lernen auf nur eine Strategie wie Scalping, Trendfolge, Breakout oder Pullback und definiere klare Regeln für Einstieg und Ausstieg.
  4. Risikomanagement festlegen: Bestimme vor jedem Daytrade Positionsgröße, Stop Loss und maximalen Verlust. Die CME empfiehlt, unter anderem das Risiko pro Trade, den maximalen Tagesverlust und den eingesetzten Hebel vorab festzulegen. 
  5. Daytrading im Demokonto üben: Teste deine Daytrading-Strategie vor den Echtgeldhandel mit virtuellem Kapital unter realistischen Marktbedingungen. Trading-Simulatoren wie unserer auf Trading.de ermöglichen es dir, Orders und Daytrading-Strategien mit realen Marktdaten zu üben, ohne echtes Kapital zu riskieren. 
  6. Trading-Tagebuch führen: Dokumentiere Einstieg, Ausstieg, Strategie, Gewinn oder Verlust und Fehler jedes Daytrades in deinem persönlichen Trading Journal. 
  7. Mit kleinen Positionen starten: Wechsle erst nach ausreichend Übung zum Echtgeldhandel und beginne mit kleinen Positionsgrößen für deine Daytrades.

Im folgenden Video zeigt Jia Tian Rong Schritt für Schritt, wie Anfänger Daytrading lernen und erste Daytrading Setups analysieren:

Daytrading Coaching bei Trading.de

In unserer Trading.de Ausbildung lernst du Daytrading über ein festes Levelsystem und mit persönlicher Begleitung durch unsere Coaches Andre Witzel und Jia Tian Rong. Du startest bei Level 0 mit der Markt- und Chartanalyse, bevor du erste Trades im Demokonto ausführst. Erst wenn du die einzelnen Ausbildungsstufen erfolgreich durchlaufen hast, wechselst du mit maximal 500 Euro Startkapital ins Echtgeld-Trading.

In unserer Trading.de Ausbildung erhältst du konkrete Aufgaben passend zu deinem aktuellen Level. Deine Analysen und Daytrades werden regelmäßig ausgewertet und mit den Coaches besprochen. Mehrmals pro Woche finden in unserem Daytrading Coaching Live-Webinare zu Chartanalyse, Marktanalyse und Trading statt. Das wöchentliche Hauptcoaching dient dazu, deine Ergebnisse im Daytrading zu prüfen, persönliches Feedback zu geben und die nächsten Aufgaben festzulegen.

Die Trading.de Ausbildung kostet dich 249 Euro pro Monat, ist monatlich kündbar und umfasst neben der persönlichen Betreuung auch die Lerninhalte, Live-Webinare und den Austausch mit unserer Trading-Community.

249 € monatlich ohne vertragliche Bindung und mit 14-tägigem Rückgaberecht 

Wo kann man Daytrading betreiben?

Daytrading wird über einen Online Broker und dessen Trading-Plattform betrieben. Der Broker stellt den Zugang zum jeweiligen Markt beziehungsweise Handelsplatz bereit und führt die Orders aus. 

Daytrading Broker

Aus über 15 getesteten Daytrading Brokern sind für uns die Broker FP Trading, Capital.com, und BlackBull Markets die besten Broker für den Tageshandel. 

Die folgende Tabelle zeigt dir die Vorteile der Broker FP Trading, Capital.com, und BlackBull Markets für deine Daytrades.

BrokerVorteile für Daytrading
FP TradingTestsieger mit Spreads ab 0,0 Pips im ECN-Konto, mehr als 1.000 Märkten, Hebel bis 1:500 sowie MT4, MT5, TradingView und cTrader
Capital.commehr als 5.000 CFDs, keine Kommissionen, Spreads ab 0,6 Pips und eine technisch starke Trading-Plattform mit TradingView und MT4
BlackBull Marketsbesonders große Auswahl mit mehr als 26.000 Märkten, Spreads ab 0,0 Pips, Hebel bis 1:500 sowie MT4, MT5, TradingView und cTrader

Alle 15 getesteten Anbieter findest du in unserem ausführlichen Daytrading Broker Vergleich.

Broker:
Regulierung:
Spread & Assets:
Vorteile:
Das Angebot:
Broker:
1. FP Trading
FP Trading Logo
12345
5.0 / 5
Testbericht lesen
Regulierung:
FSA, FSRA, FSCA, FSC, CMA
Rendite & Märkte:
Ab 0,0 Pips mit 3$ Kommissionen pro 1 Lot
1.000+ Märkte
Vorteile:
  • 4x regulierter Broker
  • Niedrigste Spreads ab 0,0 Pips
  • Geringe Kommissionen im Forex
  • MT4/MT5/TradingView/cTrader
  • 24/7 Support
  • 1M Versicherung
Das Angebot:
Live-trading ab 100$
Jetzt anmelden (Risikohinweis: Ihr Kapital kann gefährdet sein. Keine Anlageberatung)
Broker:
2. Capital.com
capital.com Logo
12345
5.0 / 5
Testbericht lesen
Regulierung:
CySEC, ASIC, FCA, SCB, SCA
Rendite & Märkte:
Ab 0,6 Pips Spread (Ohne Kommissionen)
5.000+ Märkte
Vorteile:
  • Sehr nutzerfreundliche Plattform
  • Großes Angebot an 5.000+ CFDs auf Anlageklassen
  • 24/7 Deutscher-Kundenservice
  • Konkurrenzfähige Spreads
  • 0% Provision (andere Gebühren fallen an)
  • TradingView, MT4 & mehr
  • Vielfältiges Weiterbildungsprogramm
Das Angebot:
Live-trading ab 20 €
Jetzt anmelden (Risikohinweis: 74% der CFD Konten verlieren Geld)
Broker:
3. BlackBull Markets
BlackBull Logo
12345
5.0 / 5
Testbericht lesen
Regulierung:
FSP (Neuseeland), FSA (Seychellen)
Rendite & Märkte:
Ab 0,0 Pips Spread mit 3$ Kommissionen pro 1 Lot
26.000+ Märkte
Vorteile:
  • Spreads ab 0,0 Pips
  • Niedrige Kommissionen
  • Direkte ECN Ausführung
  • TradingView, cTrader, MT4/MT5
  • Regulierung durch FMA (Neuseeland)
  • Über 26.000 Märkte
Das Angebot:
Live-trading ab 0 €, später für Einzahlungen 1 €
Jetzt anmelden (Risikohinweis: 60-90% der Konten verlieren. Keine Anlageberatung.)

Kosten beim Daytrading

Die Kosten beim Daytrading umfassen alle direkten und indirekten Kosten, die beim Eröffnen, Halten und Schließen kurzfristiger Positionen entstehen. Beim Daytrading entstehen konkrete Kosten in Form von Spreads, Kommissionen, mögliche Finanzierungskosten und Slippage. Daytrader eröffnen mehrere Positionen pro Tag und schließen diese auch wieder, wodurch sich selbst kleine Gebühren stärker auf das Gesamtergebnis auswirken als bei langfristigen Strategien.

Daytrading Steuern

Gewinne aus dem Daytrading sind in Deutschland grundsätzlich steuerpflichtig und unterliegen beim Handel mit klassischen Werten wie Aktien oder CFDs nach Überschreiten des Sparer-Pauschbetrags von 1.000 Euro bei Singles bzw. 2.000 Euro bei Ehepaaren der Abgeltungssteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Für Finanzinstrumente wie Kryptos im Daytrading gelten andere Steuerregelungen. 

In der Tabelle siehst du die wichtigsten Steuern im Daytrading unterteilt pro Anlageklasse.

AssetSteuern beim Daytrading
Aktien25 % Abgeltungsteuer zzgl. Soli und ggf. Kirchensteuer; Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € bzw. 2.000 € bei Zusammenveranlagung.
CFDsGewinne zählen grundsätzlich zu den Kapitalerträgen und werden mit 25 % Abgeltungsteuer zzgl. Soli und ggf. Kirchensteuer besteuert.
ForexGewinne aus entsprechenden Finanzinstrumenten unterliegen grundsätzlich der Abgeltungsteuer von 25 % zzgl. Soli und ggf. Kirchensteuer.
FuturesGewinne werden grundsätzlich als Kapitalerträge mit 25 % Abgeltungsteuer zzgl. Soli und ggf. Kirchensteuer besteuert.
KryptowährungenBei Verkauf direkt gehandelter Kryptos innerhalb eines Jahres können Gewinne mit dem persönlichen Einkommensteuersatz steuerpflichtig sein; für private Veräußerungsgeschäfte gilt eine Freigrenze von 1.000 €.

Bei einem deutschen Broker wird die Steuer für Daytrading Gewinne in der Regel automatisch einbehalten und an das Finanzamt abgeführt. Handelst du über einen ausländischen Broker, musst du deine steuerpflichtigen Kapitalerträge in der Regel selbst in der Steuererklärung angeben. Die Steuern gehören damit ebenso zur finanziellen Planung wie Handelskosten und Risikomanagement beim Daytrading.

Ermittel deine Daytrading Steuer jetzt selbst, indem du unseren innovativen Steuer-Rechner von Trading.de verwendest.

Andre Witzel
Andre Witzel hat über 10 Jahre Erfahrungen im Trading und ist der Gründer von Trading.de. Als Experte, Coach in der Trading.de Ausbildung und Trader teilt seine Strategien und Methoden mit seinen Lesern. Er weiß genau welche Fehler Anfänger machen und kann ihnen die besten Tipps zum erfolgreichen Handel geben.
Trading.de veröffentlicht alle Beitrage nach strikten Redaktionsrichtlinien. Durch unsere erfahrenen Autoren und disziplinierter Kontrolle veröffentlichen wir aktuelle und geprüfte Inhalte. Auch ältere Beiträge werden von uns immer wieder geupdatet und mit aktuellen Inhalten versehen. Lesen Sie warum Sie uns vertrauen können
Risikohinweis
Trading.de gibt keine Anlageberatung. Das Trading ist sehr risikoreich und Sie können Ihr komplettes Kapital verlieren. Seien Sie sich sicher, dass sie die Risiken verstehen und investieren Sie nur Geld welches Sie im schlimmsten Fall verlieren können. Die Nutzung von Derivaten mit Hebeln birgt ein höheres Gewinn- und Verlustpotential. Lesen Sie unseren kompletten Risikohinweis.