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Bei der Trendfolgestrategie orientieren sich Händler am aktuellen Markttrend eines Assets, folgen der Kursbewegung und schließen ihren Trade, sobald ein Richtungswechsel in Aussicht steht. Trader setzen dabei vorrangig auf die Erkennung sich wiederholender Muster und Indikatoren, die meist sogar wichtige Impulse für den Zeitrahmen einer Trendperiode liefern. 

Trendfolgestrategien erklärt: So traden Sie Trends richtig 

Wichtigste Keyfacts zur Trendfolgestrategie im Überblick

  • Orientierung am aktuellen Trendgeschehen
  • Intakter Markttrend leicht erkennbar
  • Indikatoren helfen bei der Trendidentifizierung
  • Die Trendfolgestrategie funktioniert bei allen Assetklassen

In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen, wie die Trendfolgestrategie funktioniert, welche Vor- und Nachteile mit dem Trading von Trends einhergehen und wie es Ihnen gelingt, aussagekräftige Muster zu erkennen und diese als Signale für passende Ein- und Ausstiegszeitpunkte zu nutzen. 

So gehen Trader bei der Trendfolgestrategie vor 

Die Trendfolgestrategie stützt sich auf die bereits bestätigte Trendrichtung eines Assets und ist damit deutlich leichter anwendbar als etwa Trendwechsel- oder Breakout-Strategien. Sie können sich an der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung orientieren, die Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Schritte beim Trend Trading verschafft: 

  • Analyse der Trendbewegung
  • Positionseröffnung in Trendrichtung
  • Risikomanagement beachten
  • Positionsschließung

Analyse der Trendbewegung

Sie analysieren die aktuelle Trendbewegung eines Assets und untermauern Ihre Erkenntnisse mithilfe geeigneter Indikatoren.

Positionseröffnung in Trendrichtung

Befindet sich der Kurs in einem Abwärtstrend, eröffnen Sie eine neue Short-Position, um von weiterhin fallenden Kursen zu profitieren. Haben Sie hingegen einen Aufwärtstrend erkannt, steht die Eröffnung einer Long-Position im Fokus, die Ihnen bei steigenden Kursen Gewinne verschafft. 

Risikomanagement beachten

Sie sichern die neue Position im Rahmen eines optimierten Risikomanagements mithilfe von Stop-Loss- sowie Take-Profit-Orders ab.

Positionsschließung

Sie beobachten die Entwicklung der Position und schließen diese, wenn sich der Trend dem Ende nähert oder unvorhergesehene Ereignisse ein Eingreifen erfordern. 

Wichtig!
Eine ausgeklügelte Trendfolgestrategie ist profitabler als das Trading gegen die Trendrichtung. Fokussieren Sie sich auf die übergeordnete Trendrichtung.

Trends erkennen: die Basics 

Wenn Sie sich der Trendfolgestrategie widmen möchten, liegt die absolute Priorität in der Erkennung der eigentlichen Trendrichtung. Zwei Erkenntnisse sind an dieser Stelle besonders wichtig: Wo beginnt ein Trend und wo endet er? Im Rahmen der Trendfolgestrategie gilt es also nicht nur, einen Aufwärts- oder Abwärtstrend zu definieren, sondern auch, seit wann der Trend besteht und wie lange sich dieser vermutlich noch fortsetzen wird. 

Trendfolge im Aufwärtstrend
Trendfolge im Aufwärtstrend – Quelle: TradingView

Bei der Trendfolgestrategie werden Sie niemals an der Bewegung von Höchst- zu Tiefststand oder umgekehrt partizipieren, da Sie neue Positionen erst eröffnen, wenn sich ein Trend ein- oder mehrmals bestätigt hat. Da sich der aktuell vorherrschende Trend immer auf bereits vergangene Daten im Chartbild bezieht und durch technische Indikatoren bestätigt werden kann, profitieren Sie von aussagekräftigen Handelssignalen – ganz im Gegensatz zu anderen Strategien, die eine komplexe „Vorhersage“ der künftigen Kursrichtung erfordern. 

Wie können Sie als Einsteiger einen Trend anhand des Chartbilds erkennen? Folgende Indikatoren können Sie gezielt bei der Erkennung relevanter Signale unterstützen: 

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Unterstützung und Widerstand

Mithilfe von Unterstützung und Widerstand können Sie erkennen, wann sich der Kurs eines Assets einer Zone nähert, die vom Preiskampf durch Bullen und Bären bestimmt wird. In der Regel kommt es in Unterstützungs- und Widerstandszonen zu einer erhöhten Handelsaktivität, die darüber bestimmt, ob der Kurs am jeweiligen Niveau abprallt oder dieses in Form eines Breakouts durchbricht. 

Unterstützung und Widerstand als Trenderkennung
Unterstützung und Widerstand als Trenderkennung – Quelle: TradingView

Gleitende Durchschnitte

Mithilfe gleitender Durchschnitte können Sie erkennen, wie sich der Kurs in einer vergangenen Zeitperiode entwickelt hat. In der Regel werden mindestens zwei Durchschnitte miteinander ins Verhältnis gesetzt, um den aktuellen Trend zu bestimmen. Liegt beispielsweise der kurzfristige 38-Tage-Durchschnitt über dem langfristigen 200-Tage-Durchschnitt, kann daraus ein Aufwärtstrend abgeleitet werden. 

Gleitendene Durschnitte in der Trendfolgestrategie
Gleitendene Durschnitte in der Trendfolgestrategie – Quelle: TradingView

Relative Strength Index

Der RSI zeigt Ihnen, wie es um die Marktaktivität der Händler bestellt ist und ob sich ein Asset in einem überkauften oder überverkauften Niveau bewegt. So kann etwa ein RSI-Wert von über 70 auf einen überkauften Markt hindeuten, in dem sich die Bullen allmählich zurückziehen. Ein RSI-Wert von unter 30 spricht hingegen für einen überverkauften Markt und ein Niveau, auf dem sich Käufer wieder vermehrt dem Kauf eines Vermögenswertes annähern. 

RSI Indikator überkaufter Zustand
RSI Indikator überkaufter Zustand – Quelle: TradingView

Bollinger Bänder

Als technischer Indikator bieten Ihnen die Bollinger Bänder einen Überblick über das Verhältnis zwischen dem gleitenden Durchschnitt und dem oberen und dem unteren Preiskanals. Sie können nicht nur ablesen, in welche Richtung sich der Markt bewegt, sondern auch, wie stark die Preisbewegung in puncto Volatilität ausfällt. 

Bollinger Bänder Indikator
Bollinger Bänder Indikator – Quelle: TradingView

MACD

Beim MACD-Indikator („Moving Average Convergence Divergence“) werden mehrere gleitende Durchschnitte ins Verhältnis gesetzt, um die Stärke eines Trends zu definieren. Da der MACD-Indikator als Oszillator schneller auf Kurs- und Trendänderungen reagiert, liefert Ihnen das Werkzeug aus der Charttechnik aussagekräftige Impulse zur Erkennung der Trendfolge

MACD Indikator
MACD Indikator – Quelle: TradingView

Trendlinien zur Hilfe nutzen

Trendlinien, die Hoch- und Tiefpunkte im Chartbild miteinander verbinden, sind ein Grundbaustein der technischen Chartanalyse und ein geeignetes Hilfsmittel, um den aktuellen Markttrend ausfindig zu machen. Dabei können Trendlinien allerdings nicht nur Anhaltspunkte liefern, in welche Richtung sich der Kurs eines Assets in Zukunft entwickeln wird, sondern auch, wann der Kurs sich einer umkämpften Zone nähert und ausbrechen könnte. 

Verbindet man beispielsweise einen historisch älteren Tiefpunkt mit einem darauffolgenden jüngeren Tiefpunkt, ergibt sich für Trader eine Aufwärtstrendlinie, wobei diese im besten Fall aus drei verbundenen Punkten bestehen sollte. Liegt der Kurs über der Trendlinie, kann der Aufwärtstrend als intakt bezeichnet werden. Eine Abwärtstrendlinie markiert hingegen die höchsten Punkte im Chartbild und deutet an diesen Stellen auf starke Widerstände hin. Solange der Kurs unter der Trendlinie liegt, können Sie von einem intakten Abwärtstrend ausgehen. 

Fallende Trendlinien
Fallende Trendlinien – Quelle: TradingView

Wenden Sie im Chartbild beide Trendlinien parallel an, ergeben sich aussagekräftige Trendkanäle, die Aufschluss über die Kursrichtung sowie eine ungefähre Bandbreite der Bewegung liefert. Bewegt sich der Kurs außerhalb des Kanals, liegt ein Hinweis für einen Trendwechsel vor. Vorsicht ist in Seitwärtskanälen geboten, da die Erkennung passender Ein- und Ausstiegssignale in diesem Szenario deutlich komplexer ist.

Trading Strategien für die Trendfolge:

Die Trendfolgestrategie wird zwar oft in einem Atemzug mit dem Börsenmotto „the trend is your friend“ genannt, kann jedoch nach unterschiedlichen Vorgaben umgesetzt werden. Wir werfen einen genaueren Blick auf die unterschiedlichen Methoden, auf die Sie beim Trading eines intakten Markttrends zurückgreifen können: 

  • Turtle Trading Strategie
  • Markttechnik Trading

Turtle Strategie 

Beim Turtle Trading handelt es sich um eine Handelsstrategie, die in den 80er-Jahren von den Börsenhändlern Richard Dennis und William Eckardt entwickelt wurde. Ziel ist es, Trades ausschließlich nach festen Regeln zu eröffnen und sich dabei an der Trendfolge, aber auch an möglichen Breakouts zu orientieren. Im Fokus der Handelsstrategie liegt unter anderem die Betrachtung des Donchian-Kanals, der Aufschluss über relevante Höchst- und Tiefstpunkte im Chartbild für einen festen Zeitrahmen gibt. 

Beim Turtle Trading werden Positionen nach den folgenden Vorgaben eröffnet und geschlossen:

StrategieEinstiegAusstieg
Kurzfristige Long StrategieNeues 20-Tage-HochNeues 10-Tage-Tief
Langfristige Long StrategieNeues 55-Tage-HochNeues 20-Tage-Tief
StrategieEinstiegAusstieg
Kurzfristige Short StrategieNeues 20-Tage-TiefNeues 10-Tage-Hoch
Langfristige Short StrategieNeues 55-Tage-TiefNeues 20-Tage-Hoch

Das Experiment der Börsenexperten Dennis und Eckardt zeigte bereits in den 80er-Jahren, dass Turtle Trader, die sich an die Vorgaben gehalten haben, eine deutlich bessere Performance abgeliefert haben als Trader, die ihr Handeln von emotionalen Entscheidungen abhängig gemacht haben. 

Trendfolge nach Markttechnik

Legen Sie beim Trendfolge Trading die Markttechnik als Basis zugrunde, erfolgt die Orientierung anhand eines „1-2-3“-Musters, das sowohl einen Aufwärts- als auch einen Abwärtstrend definieren kann. Beobachtet wird dabei nicht nur die Bewegung selbst, sondern auch die Korrektur: Während die Linie zwischen Punkt 1 und 2 die Bewegung markiert, kommt es während Punkt 2 und 3 zu einer Korrektur.

Folgt der Kurs danach wieder seiner ursprünglichen Richtung, ist Punkt 3 gleichzeitig ein neuer Punkt 1, der einem höheren Punkt 2 folgt – durch diese sich wiederholende Abfolge wird eine Trendrichtung markiert. 

Markttechnik Trading
Markttechnik Trading – Quelle: TradingView

Zwar können Sie anhand des „1-2-3“-Musters die Trendfolge analysieren, jedoch nicht vorhersagen, wie lange der Trend anhält. Während der Einstieg für Trader meistens dann erfolgt, sobald der erste Punkt 2 überschritten wurde, können Stop-Loss-Orders jeweils unter dem vorhergehenden Punkt 3 gesetzt werden. 

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Trading Patterns für die Trendfolge

Kommt es im Chartbild zu bestimmten Mustern, können diese einen Trend bestätigen und auf eine Fortsetzung der aktuellen Kursrichtung hindeuten. Folgende Patterns spielen im Rahmen des Trend Tradings eine wichtige Rolle: 

  1. Dreiecke
  2. Flaggen
  3. Rechtecke

Dreiecke

Dieses Pattern kann in verschiedenen Formationen auftauchen und dabei als aufsteigendes, absteigendes oder symmetrisches Dreieck wahrgenommen werden. Bricht beispielsweise ein aufsteigendes Dreieck nach oben hin aus, wird damit ein Aufwärtstrend signalisiert. Markiert ein absteigendes Dreieck den Ausbruch nach unten, deutet dies auf einen Abwärtstrend hin. 

Dreieck Pattern
Dreieck Pattern – Quelle: TradingView

Flaggen

Das Muster einer Flagge entsteht im Chartbild dann, wenn es nach einem starken Anstieg oder Abfall des Kurses zu deutlich engeren Bewegungsmustern kommt, bevor der eigentliche Trend nach der Schwächephase fortgesetzt wird. Überwindet der Kurs die obere Linie einer Bullenflagge, wird ein Aufwärtstrend bestätigt. Durchbricht der Kurs hingegen die untere Linie einer Bärenflagge, verstärkt sich der Abwärtstrend

Rechtecke

Ein rechteckiges Chartmuster weist nicht selten auf eine Phase hin, die von einem Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage geprägt ist. Rechtecke können als Fortsetzungsmuster nach stärkeren Preisbewegungen sowohl einen Aufwärts- als auch einen Abwärtstrend markieren. 

Wiederkehrende Muster
Chart Patterns sind wiederkehrende Muster, die immer wieder in verschiedenen Zeiteinheiten und Assetklassen als Konsolidierungs- und Umkehrmuster erkannt werden können.

Vor- und Nachteile von Trendfolgestrategien

Bietet die Trendfolgestrategie tatsächlich das nötige Erfolgspotenzial, wenn Sie in intakten Abwärts- und Aufwärtstrends Gewinne erzielen möchten? Wir haben die wichtigsten Vor- und Nachteile der Handelsstrategie kompakt für Sie zusammengefasst: 

Vorteile

  • Zuverlässige Handelssignale
  • Einfache Erkennung
  • Überall anwendbar
  • Mit vielen Derivaten umsetzbar
  • Long- und Shortpositionen möglich

Nachteile

  • Seitwärtstrend führt zu Fehlsignale
  • Unvorhergesehener Trendwechsel

Vorteile

Weil bei der Trendfolge ein bereits bestätigter Trend verfolgt wird, fallen Handelssignale deutlich zuverlässiger aus und dieser kann dank zahlreicher Indikatoren umkompliziert ausfindig gemacht werden

Die Trendfolgestrategie ist an eine breite Zielgruppe gerichtet, denn sie lässt sich auf nahezu jede Assetklasse anwenden. Anfänger, die das Trading lernen wollen, können mithilfe des CFD-Handels unkompliziert ins Trendfolge Trading einsteigen. Zusätzlich kann die Trendfolgestrategie kann sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse angewendet werden.,

Nachteile

Befindet sich der Kurs eines Assets in einem Seitwärtstrend, ist die Erkennung passender Signale kaum möglich. Der aktuelle Trend kann auch durch unvorhersehbare Ereignisse jederzeit umgekehrt werden.

Ziele setzen mit Take-Profit-Orders

Obwohl es gerade zu verlockend ist, seine Gewinne beim Traden einfach laufen zu lassen, sollten Sie berücksichtigen, dass sich ein Trend früher oder später dem Ende nähert. Eine Take-Profit-Order kann Ihnen dabei helfen, Ihren erzielten Gewinn automatisch zu realisieren, sobald eine von Ihnen festgelegte Schwelle überschritten wurde. Mit welchem prozentualen Wert Sie diese Take-Profit-Orders platzieren, hängt von individuellen Faktoren ab. 

Trading Strategie Trendfolge
Trading Strategie Trendfolge – Quelle: TradingView

Gleichzeitig sollten Sie nicht nur die Planung Ihrer Gewinne im Auge behalten, sondern sich im Rahmen eines ausgewogenen Risikomanagements auch mit der Setzung von Stop-Loss-Limits auseinandersetzen. Positionen werden dann automatisch geschlossen, sobald der Kurs unter ein von Ihnen festgelegtes Niveau fällt – Verlustrisiken werden damit gezielt begrenzt. 

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Alternativen zur Trendfolgestrategie

Wenn Sie sich nicht ausschließlich auf den aktuellen Markttrend eines Assets konzentrieren und sich lieber eine andere Handelsstrategie aneignen möchten, sollten Sie einen Blick auf die folgenden Methoden werfen: 

  • Breakout Trading
  • Pullback Trading
  • Price Action Trading

Breakout Trading

Beim Breakout Trading konzentrieren Sie sich darauf, einen bevorstehenden Ausbruch aus starken Unterstützungs- oder Widerstandszonen zu definieren. Zum Einsatz kommen sowohl verschiedene Indikatoren als auch die Analyse des Handelsvolumens. 

Pullback Trading

Wenn Sie nicht nur den intakten Trend, sondern auch eine gegenteilige Bewegung in der Konsolidierungsphase traden möchten, sollten Sie sich auf das Pullback Trading konzentrieren. Ein Pullback während eines Aufwärtstrends wird von vielen Tradern als günstiger Zeitpunkt für einen Nachkauf interpretiert. Der Einsatz technischer Indikatoren ist empfehlenswert, um einen Pullback von einem Reversal zu unterscheiden. 

Pullback Trading mit Trendlinien
Pullback Trading mit Trendlinien – Quelle: TradingView

Price Action Trading

Wenn Sie den Einsatz charttechnischer Indikatoren zunächst vernachlässigen möchten, eignet sich für Sie unter Umständen die Price Action Strategie. Hier fokussieren Sie sich zunächst ausschließlich auf das Candlestick-Chartbild und leiten aus verschiedenen Patterns künftige Kursbewegungen ab. 

Für wen sind Trendfolgestrategien geeignet? 

Obwohl die Trendfolgestrategie – insbesondere für Einsteiger – zahlreiche Vorteile bietet, ist diese Vorgehensweise im Trading nicht automatisch für jeden Marktteilnehmer geeignet. Folgende Aspekte weisen darauf hin, dass das Trend Trading zu Ihren Bedürfnissen passen könnte: 

Sie möchten eine Tradingstrategie verfolgen, die sowohl in einem Bullen- als auch in einem Bärenmarkt für Gewinne sorgt und mit nahezu allen Assetklassen kompatibel ist. Zusätzlich möchten Sie sich auf aussagekräftige Signale verlassen können, die sich auf einen bereits bestätigten Markttrend beziehen. 

Trendfolgestrategie in der Ausbildung bei trading.de lernen

Wenn Sie regelmäßig an der Börse aktiv sind, eignen sich stetig Fachwissen an und können verschiedene Indikatoren aus der technischen Chartanalyse richtig interpretieren, ist die Trendfolgestrategie für Sie geeignet. Ideal kombinieren Sie das Fachwissen mit der Tradingausbildung von trading.de.

Fazit: Die Trendfolge liefert aussagekräftige Impulse für Ein- und Ausstiegssignale 

Im Rahmen der Trendfolgestrategie analysieren und erkennen Sie den aktuellen Markttrend und folgen diesem long oder short, um attraktive Gewinne zu erzielen. Da bei der Trendfolge keine Vorhersage, sondern eine bereits bestätigte oder intakte Bewegung im Vordergrund steht, profitieren Sie von besonders aussagekräftigen Signalen. 

Während Indikatoren als zusätzliche Hilfsmittel Ihre Entscheidung untermauern, entscheiden Sie jederzeit selbst, welche Vermögenswerte Sie handeln – die Trendfolge ist auf nahezu jede Assetklasse anwendbar. Allerdings sollten Sie beachten, dass der aktuelle Markttrend jederzeit gestört oder umgekehrt werden kann. Insbesondere in Seitwärtsphasen kann es schwerfallen, präzise Signale zu erkennen. 

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FAQ: Meistgestellte Fragen:

Wie funktioniert die Trendfolgestrategie?

Bei der Trendfolgestrategie konzentrieren sich Händler darauf, einen bereits intakten Trend zu erkennen und diesen zu verfolgen. Während Sie in einem bestehenden Aufwärtstrend mit Long-Positionen Gewinne erwirtschaften können, bieten Abwärtstrends spannende Impulse zur Eröffnung neuer Short-Positionen. Trades werden so lange aufrechterhalten, bis sich das Ende einer Trendperiode ankündigt und ein Kurswechsel bevorsteht. 

Wie erkennt man einen Trend?

Den aktuellen Trend einer Kursrichtung können Sie mithilfe zahlreicher Indikatoren erkennen. Wertvolle Impulse liefern charttechnische Tools wie Unterstützung und Widerstand, Trendlinien, gleitende Durchschnitte oder der Relative Strength Index. 

Lohnt sich die Trendfolgestrategie?

Da Sie sich im Rahmen der Trendfolge auf einen bereits existierenden Trend konzentrieren, der unter Umständen schon eine ganze Weile gilt, profitieren Sie niemals von der Gesamtbewegung von Höchst- zu Tiefststand oder umgekehrt. Allerdings lassen sich mithilfe der Trendfolgestrategie deutlich aussagekräftigere Ein- und Ausstiegssignale definieren, die vor allem Anfängern mehr Sicherheit verschaffen. 

Für wen lohnt sich die Trendfolgestrategie? 

Die Trendfolgestrategie lohnt sich für Trader, die mit einem möglichst geringen Aufwand am Trend partizipieren und sowohl im Bären- als auch im Bullenmarkt Geld verdienen möchten. Die Trendfolge kann im Rahmen von Daytrading erfolgen, jedoch auch auf längere Zeit- und Handelsperioden angewendet werden. Da die Trendfolgestrategie auf nahezu jede Assetklasse angewendet werden kann, ist sie auf eine breite Zielgruppe ausgelegt. 

Andre Witzel
Andre Witzel ist selbstständiger Trader und der Gründer von Trading.de. Er teilt seine Strategien und Methoden mit meinen Lesern. Er weiß genau welche Fehler Anfänger machen und kann ihnen die besten Tipps geben. Lernen Sie von seinen Erlebnissen auf Trading.de.
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