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Der Zertifikate Handel ist ein vertraglich geregelter Derivatehandel zwischen einer Bank (Emittenten) und einem Anleger, der mit dem Erwerb des Zertifikats eine Inhaberschuldverschreibung eingeht.

Einfach erklärt, sind Zertifikate eine Art Anleihe, die von einer Bank emittiert wird. Der Anleger leiht der herausgebenden Bank Geld. Gekauft wird nicht der Basiswert selbst (zum Beispiel eine Aktie), sondern ein Vertrag mit der Bank, die dem Anleger am Ende das Geld auf Grundlage vorher vereinbarter Regelungen gemäß der Kursentwicklung zurückzahlt.

Das Marktvolumen für den Zertifikate Handel wächst. Eine Studie der BaFin aus dem Jahr 2025 bestätigt, dass sich die Zahl der Transaktionen von deutschen Kleinanlegerinnen und Kleinanlegern in Turbo Zertifikate zwischen 2019 und 2023 mehr als verdoppelt hat. Etwa 70 % der Turbo Zertifikate wurden weniger als 24 Stunden gehalten.

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Zertifikate sind börslich und außerbörslich (OTC) handelbar. Es gibt verschiedene Zertifikat Arten, die sich für verschiedene Marktphasen eignen. Mit gehebelten Finanzprodukten wie Turbo- oder Knock-out-Zertifikaten ist es möglich, von fallenden Märkten zu profitieren, während Anlagenzertifikate (wie zum Beispiel Indexzertifikate) sich für steigende Kurse empfehlen.

Erfahre auf dieser Seite alle Grundlagen, die du über Zertifikate wissen musst und wie der Handel mit Zertifikaten genau funktioniert.

Was sind Zertifikate?

Zertifikate sind strukturierte Wertpapiere, die als Finanzprodukte bzw. Schuldverschreibungen von Banken und Sparkassen emittiert werden. Die Rückzahlung an die Anleger hängt von der Entwicklung des Basiswertes ab.

Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Zertifikate Handels wächst stetig. Laut Bundesverband für strukturierte Wertpapiere (BSW) beträgt das Marktvolumen für strukturierte Wertpapiere 104 Milliarden Euro (Stand: 1. Quartal 2026). 96 % des Marktvolumens für strukturierte Wertpapiere entfallen auf Anlageprodukte, während Hebelprodukte 4 % ausmachen.

Ein Zertifikat ist rechtlich gesehen eine Inhaberschuldverschreibung nach § 793 BGB. Eine Inhaberschuldverschreibung bedeutet in diesem Fall, dass der Anleger der herausgebenden Bank faktisch einen Kredit gibt. Zertifikate gehören als strukturierte Wertpapiere zum Vermögen der Bank.

Im Unterschied zu Aktien oder ETFs stellen Zertifikate für den Anleger kein geschütztes Sondervermögen dar. Kauft ein Anleger ein Zertifikat, besitzt er keine Aktie oder Fondsanteil, sondern eine Forderung gegen die Bank. Das Investieren in strukturierte Wertpapiere bedeutet, dass an der Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswertes partizipiert wird, ohne diesen Basiswert zu besitzen.

Der Basiswert (Underlying) eines Zertifikats ist der zugrundeliegende Referenzwert und bezieht sich beispielsweise auf Einzelaktien, Aktienindizes, Rohstoffe oder Währungen. Die Kursentwicklung des Basiswerts bestimmt die Höhe der Rückzahlung von der Bank an den Investor.

Die von Banken angebotenen Zertifikate sind so konzipiert, dass sie von bestimmten Marktentwicklungen profitieren. Damit ermöglicht der Zertifikate Handel Anlegern, auf Kursentwicklungen zu spekulieren. Wie der Zertifikate Handel genau funktioniert, erklären wir im nächsten Absatz.

Wie funktioniert der Zertifikate Handel?

Der Zertifikate Handel funktioniert für Privatanleger über Broker, die den Zugang zum außerbörslichen Direkthandel oder zu einer Börse gewährleisten.

Im Folgenden beschreiben wir dir in 4 Schritten, wie der Zertifikate Handel abläuft.

1. Wähle den passenden Broker für Zertifikate aus

Im ersten Schritt suchst du dir einen passenden Broker für Zertifikate aus. Nicht jeder Aktien Broker eignet sich für den Zertifikate Handel. Aus unserer Sicht eignen sich beispielsweise regulierte Broker wie Capital.com, Trade Republic und comdirect oder flatex für den Handel mit Zertifikaten.

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Häufig verfügen Neo-Broker wie Trade Republic über Exklusivverträge mit einem oder 2 Emittenten, was die Produktauswahl einschränkt. Klassische Online-Broker wie comdirect oder flatex bieten unserer Erfahrung nach ein größeres Produktspektrum an Zertifikaten vieler verschiedener Banken an.

Achte bei der Brokerauswahl für den Handel mit Zertifikaten darauf, dass der Broker den außerbörslichen Direkthandel (OTC) wie bei Capital.com via Knock-out-Zertifikaten und den Handel über Spezialbörsen anbietet (zum Beispiel die Börse Stuttgart/EUWAX).

Zertifikate Handel und außerbörslicher Handel in Deutschland 

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

In Deutschland werden laut Bundesverband für strukturierte Wertpapiere (BSW) zwischen 70 und 80 % des gesamten Zertifikate Handels im außerbörslichen Direkthandel (OTC) abgewickelt. Der direkte Handel hat den Vorteil, dass zusätzliche Börsengebühren eingespart werden und die Order in Echtzeit zu einem verbindlichen Preis (Quote) ausgeführt wird.

2. Eröffne dein Depot

Nach Auswahl des richtigen Brokers für den Zertifikate Handel eröffnest du dein Depot und richtest deinen Trading Zugang ein.

Nach der Registrierung beim Broker und dem Identifikationsprozess wirst du in einem sogenannten WpHG-Bogen nach deinen Kenntnissen und bisherigen Handelserfahrungen gefragt. Zertifikate sind sehr komplexe Finanzderivate. Aus diesem Grund ist der Broker gesetzlich verpflichtet, zu prüfen, ob du die Funktionsweise und die Risiken von Hebelprodukten verstehst, bevor du für diese Anlageklasse freigeschaltet wirst.

Nach Eröffnung des Depots überweist du dein Startkapital per SEPA Überweisung, Kreditkarte oder PayPal auf das Verrechnungskonto des Brokers. Regulierte Broker in Europa verfügen über die gesetzliche Einlagensicherung, die Guthaben bis zu einer Höhe von 100.000 Euro schützt. Die Einlagensicherung bezieht sich auf das Barvermögen, aber nicht auf den Wert der gekauften Zertifikate. Die Zertifikate unterliegen dem Emittentenrisiko.

3. Analysiere und kaufe Zertifikate

Zum Kauf von Zertifikaten suchst du in der Ordermaske deines Brokers nach der spezifischen Wertpapierkennnummer (WKN) oder der ISIN des Produkts. Danach entscheidest du dich für einen Handelsplatz.

Informiere dich vor dem Kauf ausführlich über das Zertifikat, beispielsweise über Finanzportale wie Onvista oder Finanzen.net. Dort wählst du die Zertifikatart aus, für die du dich interessierst. Dann erscheint eine Liste mit mehreren Zertifikaten. Finanzportale bieten dir Beispielrechnungen für die Renditen bei verschiedenen Marktentwicklungen an. Schaue dir mehrere Basiswerte an und vergleiche sie auf Grundlage des Basisinformationsblatts (BIB). Schreibe dir die WKN- oder ISIN-Nummer des Zertifikats auf, für das du dich entschieden hast.

Gibst du eine Order auf, nutze Limit Orders, um nicht mehr zu bezahlen, als du maximal möchtest. Setze bei Hebelprodukten Stop-Loss-Orders, um dich gegen den Totalverlust abzusichern.

4. Verkaufe das Zertifikat oder lasse dir die Gewinne auszahlen

Im letzten Schritt verkaufst du das Zertifikat entweder zurück an die Bank (bzw. den Emittenten) oder behältst es bis zum Ende der Laufzeit.

Zertifikate lassen sich zu den Handelszeiten jederzeit wieder an den Emittenten verkaufen, was als „Glattstellung” bezeichnet wird. Alternativ behält der Anleger das Zertifikat. Bei Einbehalt des Zertifikats berechnet der Emittent den finalen Wert anhand der Zertifikatsbedingungen und bucht den Betrag automatisch auf das Verrechnungskonto.

Nach Verkauf oder automatischer Rückzahlung des Zertifikats befindet sich das Kapital auf dem Verrechnungskonto. Die Auszahlung lässt sich im Kundenbereich des Brokers anfordern. Das Geld wird nach der Aufforderung zur Auszahlung auf das hinterlegte Girokonto überwiesen, von dem auch die ursprüngliche Einzahlung stammte. Die Übereinstimmung der Konten ist durch die europäische Geldwäscheverordnung AMLR vorgeschrieben. Die AMLR gilt ab dem 10. Juli 2027 in allen EU-Ländern.

Bei der Überwachung der Position ist die Art des Zertifikats ein wichtiger Faktor. Die meisten Anlagenzertifikate (wie zum Beispiel Bonus- und Discountzertifikate) haben ein festes Verfallsdatum. Hebelprodukte verfallen wertlos, wenn der Basiswert eine bestimmte Schwelle berührt.

Arten von Zertifikaten

Es gibt 2 Arten von Zertifikaten: Anlageprodukte und Hebelprodukte. Zu den Anlagenzertifikaten gehören Indexzertifikate, Aktienanleihen, Bonuszertifikate, Discount Zertifikate, Garantiezertifikate, Basket Zertifikate, Airbag Zertifikate und Express Zertifikate. Hebelzertifikate sind beispielsweise Turbo Zertifikate und Faktor Zertifikate.

Anlagenzertifikate dienen dem mittel- bis langfristigen Vermögensaufbau. Investoren haben mit Anlagenzertifikaten die Möglichkeit, in unterschiedlichen Marktphasen Renditen zu erzielen. Hebelzertifikate dienen im Gegensatz zu Anlagenprodukten der kurzfristigen Spekulation.

Im Folgenden werden alle Arten von Zertifikaten genau erklärt.

Indexzertifikate

Indexzertifikate sind die am besten überschaubare Art dieser Anlageprodukte. Ein Indexzertifikat bildet die Wertentwicklung eines Basiswert Index nahezu 1:1 ab und hat eine unbegrenzte Laufzeit (Open-End-Zertifikat).

Gängige Basiswert Indizes für Indexzertifikate sind Aktien-, Wertpapier- oder Rohstoffindizes, wie beispielsweise der DAX, S&P 500 oder MSCI World. Steigt der Index, steigt das Zertifikat im gleichen Verhältnis. Fällt der Index, sinkt der Wert des Zertifikats entsprechend.

Börsen und Banken verwenden den Begriff „Partizipationszertifikat” häufig synonym zum Indexzertifikat. Ein Partizipationszertifikat bezeichnet den Oberbegriff für alle Schuldverschreibungen ohne Kapitalschutz, die Kursentwicklungen 1:1 abbilden und keine begrenzte Laufzeit haben. Ein Indexzertifikat bezieht sich immer auf den klassischen Aktien- und Anleihenindex, während Partizipationszertifikate sich auf breitere Basiswerte wie Rohstoffe, Währungen, Baskets und Fonds beziehen.

Indexzertifikate eignen sich aus unserer Sicht für Privatanleger hervorragend, um nur mit einem einzigen Wertpapier diversifiziert zu investieren. Im Gegensatz zu ETFs werden bei Indexzertifikaten keine Dividenden ausgeschüttet, da diese oft in der Preisberechnung des Emittenten einbehalten werden.

Aktienanleihen

Aktienanleihen sind hochverzinste Anleihen mit einer festen Laufzeit, die an einem festgelegten Datum fällig werden. Sie werden häufig mit Zertifikaten gleichgesetzt, obwohl sie rechtlich gesehen strukturierte Anleihen darstellen.

Bei Aktienanleihen erhält der Anleger während der Laufzeit einen hohen, festen Zinskupon (unabhängig von der Marktentwicklung). Notiert die zugrundeliegende Aktie über dem festgelegten Basispreis, erhält der Anleger die feste Zinszahlung und die Investitionssumme vollständig zurück. Fällt die Aktie unter diese Schwelle oder berührt sie, wird das Kapital in Form der physischen Aktien ins Depot gebucht. Der Anleger trägt das volle Kursverlustrisiko der Aktie. Anleger profitieren nicht von einer positiven Entwicklung des Basiswerts über 100 Prozent hinaus. Steigt der Wert über den Basiswert, erhält der Anleger nur die Zinszahlung.

Aktienanleihen sind für Anleger geeignet, die bis zur Fälligkeit des Zertifikats einen Seitwärtstrend oder eine moderate Abwärtsbewegung des Basiswerts erwarten.

Bonuszertifikate

Bonuszertifikate sind Anlageprodukte mit begrenzter Laufzeit und bieten die Chance auf die Zahlung eines Bonusbetrags.

Bonuszertifikate ermöglichen Gewinne selbst bei stagnierenden oder leicht fallenden Märkten. Ein Bonuszertifikat ist mit einer Barriere ausgestattet, die tief unter dem aktuellen Kurs liegt. Solange der Basiswert während der gesamten Laufzeit oberhalb dieser Barriere bleibt, erhält der Anleger einen fest definierten Bonusbetrag am Ende der Laufzeit. Wird die Barriere ein einziges Mal während der Laufzeit berührt, entfällt der Bonus. Der Anleger erhält zum Fälligkeitsdatum eine Rückzahlung entsprechend der Wertentwicklung des Basiswerts seit Emission.

Bonuszertifikate eignen sich für erfahrene Anleger, die leicht steigende, seitwärts gehende, gleichbleibende oder leicht fallende Märkte erwarten.

Discount Zertifikate

Discount Zertifikate sind eine Investition in einen bestimmten Basiswert mit einem Rabatt.

Der Anleger kauft den Basiswert, wie zum Beispiel eine Aktie, über das Zertifikat mit einem Preisabschlag im Vergleich zum aktuellen Börsenkurs. Der Preisabschlag fungiert als Sicherheitspuffer gegen geringfügige Kursverluste. Der Gewinn für den Anleger ist durch einen Höchstbetrag (Cap) begrenzt.

Discount Zertifikate eignen sich für erfahrene Anleger, die einen Seitwärtstrend oder einen moderaten Aufwärtstrend des Basiswerts erwarten.

Turbo Zertifikate (Knock-out-Zertifikate)

Turbo Zertifikate sind spekulative, börsengehandelte Hebelprodukte.

Bei Einsatz von Fremdkapital des Emittenten werden die Kursentwicklungen des Basiswerts überproportional stark abgebildet. Ein Hebel von 10 bedeutet beispielsweise, dass eine Kursbewegung der Aktie von 1 % zu einer 10-prozentigen Veränderung im Zertifikat führt. Das Zertifikat ist mit einer Knock-out Schwelle ausgestattet. Berührt der Kurs des Basiswerts die Knock-out-Schwelle, wird das Zertifikat ausgestoppt und verfällt wertlos.

Es gibt 2 Arten von Turbozertifikaten: Long-Knock-out-Zertifikate und Short-Knock-out-Zertifikate. Bei Long-Knock-out-Zertifikaten spekulieren Anleger auf steigende Kurse des Basiswerts. Die Knock-out-Schwelle befindet sich unterhalb des aktuellen Kurses des Basiswerts. Bei Short-Knock-out-Zertifikaten setzen Anleger auf fallende Kurse.

Knock-out-Zertifikate eignen sich erfahrungsgemäß am besten für risikobewusste Trader, da sowohl überproportionale Gewinne als auch das Risiko des Totalverlusts möglich sind.

Garantiezertifikate

Garantiezertifikate sind Anlageprodukte mit einer Kapitalgarantie und bieten eine Beteiligung an Kursgewinnen am Ende der Laufzeit.

Garantiezertifikate bieten am Ende der Laufzeit einen Kapitalschutz, der meist bei 90 bis 100 Prozent des eingesetzten Nennwerts liegt. Der Anleger bekommt garantiert sein Kapital, selbst bei einem Crash. Diese Garantie kostet Geld. Zur Finanzierung des Schutzes partizipiert der Anleger bei steigenden Kursen meist nur zu einem bestimmten Prozentsatz an den Gewinnen des Basiswerts. Die Kapitalgarantie wird erst am Laufzeitende wirksam, nicht während der Laufzeit. Sie bietet keinen Schutz vor dem Emittentenrisiko (der Insolvenz des Emittenten).

Garantiezertifikate eignen sich für sehr sicherheitsorientierte Investoren, da sie einen vertraglich festgelegten Kapitalschutz mit der Möglichkeit einer Partizipation an Kurssteigerungen verbinden.

Basket Zertifikate (Korb Zertifikate)

Basket Zertifikate (auch Korb Zertifikate genannt) sind derivative Finanzmarktprodukte, die einen Korb von Aktien oder anderen Anlageprodukten abbilden.

Basket Zertifikate fassen im Gegensatz zu klassischen Partizipationszertifikaten mehrere Basiswerte in einem Korb zusammen. Der Emittent wählt beispielsweise 5 Aktien aus der Wasserstoffbranche und 5 Aktien aus der Halbleiterindustrie und bündelt diese in einem einzigen Zertifikat. Der Vorteil an Basket Zertifikaten ist, dass Diversifizierung mit nur einem Wertpapier möglich ist.

Basket Zertifikate eignen sich für risikobewusste Anleger, wenn sie von der Dynamik einer bestimmten Branche oder einer bestimmten Region überzeugt sind und einen klaren Aufwärtstrend erwarten.

Airbag Zertifikate

Airbag Zertifikate sind ein derivatives Finanzinstrument mit einem begrenzten Kapitalschutz.

Fällt der Basiswert, greift der Airbag bis zu einer definierten Grenze. Verliert die Aktie beispielsweise 20 % und der Airbag liegt ebenfalls bei 20 %, macht der Anleger keinen Verlust. Fällt die Aktie um 30 %, verliert der Anleger bei einem Airbag von 20 % nur 10 %. Zur Finanzierung des Airbags ist die Gewinnteilnahme bei steigenden Kursen reduziert, sodass der Anleger Kursgewinne beispielsweise nur zu 80 % mitnimmt.

Airbag Zertifikate eignen sich für Anleger, die einen Aufwärtstrend erwarten.

Express Zertifikate

Express Zertifikate sind mit Beobachtungsterminen ausgestattete Anlageprodukte.

Das Express Zertifikat besitzt feste Stichtage (meist jährlich). Notiert der Basiswert am Stichtag auf oder über dem Kursniveau, wird das Zertifikat sofort beendet. Der Anleger erhält die investierte Summe sowie eine Bonuszahlung (Kupon) zurück. Liegt der Kurs darunter, verlängert sich die Laufzeit bis zum nächsten Stichtag, häufig mit der Aussicht auf einen höheren Kupon. Kommt es während der gesamten Laufzeit nicht zur vorzeitigen Rückzahlung und wird am Ende die Sicherheitsschwelle unterschritten, drohen erhebliche Verluste.

Express Zertifikate sind für Anleger geeignet, die stagnierende oder leicht steigende Märkte prognostizieren.

Faktor Zertifikate

Faktor Zertifikate sind Hebelprodukte mit unbegrenzter Laufzeit, die den täglichen prozentualen Veränderungen des Basiswerts folgen.

Faktor Zertifikate sind im Unterschied zu Knock-out-Zertifikaten nicht mit einer Knock-out-Schwelle ausgestattet. Der Hebel bleibt jeden Tag konstant. Der Nachteil an Faktor Zertifikaten ist ihre Pfadabhängigkeit. Der Hebel bezieht sich jeden Tag aufs Neue auf den Schlusskurs des Vortages. Faktor Zertifikate sind sinnvoll für extrem starke, ununterbrochene Trendphasen. In volatilen Seitwärtsmärkten verliert das Faktor Zertifikat seinen Wert.

Der Handel mit Faktor Zertifikaten eignet sich nach unserer Erfahrung durch die Hebelwirkung speziell für kurzfristige Momentum Trader.

Vorteile und Risiken von Zertifikate Trading

Die Vorteile und Risiken von Zertifikate Trading sind einerseits das geringere Risiko beim Handel mit Anlagenzertifikaten im Vergleich zu Direktanlagen, die Möglichkeit des OTC Handels und Profit in jeder Marktphase und andererseits das Emittentenrisiko, Marktrisiko, Währungsrisiko und Knock-out-Risiko.

Die folgende Tabelle stellt alle Vorteile und Risiken von Zertifikate Trading auf einen Blick dar.

VorteileRisiken
Geringeres Risiko als bei DirektanlagenEmittentenrisiko
Außerbörslicher Handel (OTC) möglichMarktrisiko
Ermöglicht ErtragsoptimierungWährungsrisiko
Profit in jeder MarktphaseKnock-out-Risiko
Ermöglicht den Zugang zu schwer erreichbaren AnlageklassenLiquiditätsrisiko
Hohe Liquidität durch Market MakerKomplexitätsrisiko

In den folgenden Abschnitten erklären wir dir alle wichtigen Vorteile und Risiken von Zertifikate Trading.

Vorteile von Zertifikate Handel

Die größten Vorteile von Zertifikate Handel sind ein geringeres Risiko als bei Direktanlagen, die Möglichkeit des OTC Handels und die Ertragsoptimierung, da Profite in jeder Marktphase möglich sind.

In der folgenden Liste erklären wir alle Vorteile vom Zertifikate Handel im Detail.

  • Geringeres Risiko als bei Direktanlagen: Der Handel mit Anlagenzertifikaten (insbesondere Discount, Bonus und Garantie Zertifikaten) hat ein geringeres Risiko als der Handel mit Direktanlagen. Durch eingebaute Sicherheitspuffer wie Discounts und Barrieren mildern sie Kursverluste der Aktie. Achtung: Unserer Erfahrung nach bergen Hebel- und Knock-out-Zertifikate hingegen ein sehr hohes Risiko.
  • Außerbörslicher Handel (OTC) möglich: Zertifikate Handel ist im außerbörslichen Handel (OTC) möglich. Die Wertpapiere lassen sich direkt mit dem Emittenten handeln. Beim Over-the-Counter-Handel (OTC) fallen keine zusätzlichen Börsengebühren oder Maklercourtagen an. Im OTC Handel profitieren Anleger erfahrungsgemäß von längeren Handelszeiten und einer sofortigen Orderausführung (Quote-Request-Verfahren).
  • Ermöglicht Ertragsoptimierung: Der Zertifikate Handel ermöglicht Ertragsoptimierung, da er nicht auf steigende Märkte angewiesen ist. Beim Kauf einer Aktie verdient der Anleger nur Geld, wenn sie steigt oder eine Dividende ausgeschüttet wird. Zertifikate erlauben Profite in Seitwärtsmärkten. Bei stagnierenden Märkten empfehlen wir beispielsweise Discount- und Bonuszertifikate zur Erzielung von Gewinnen.
  • Profit in jeder Marktphase: Der Handel mit Zertifikaten erlaubt Profit in jeder Marktphase. Mit Short- oder Put-Zertifikaten in Form von Anlagen- oder Hebelprodukten ist es möglich, von fallenden Kursen zu profitieren. Der Zertifikate Handel eignet sich durch Short- und Put-Zertifikate für effektives Hedging, um das eigene Aktiendepot gegen Kursverluste abzusichern.
  • Ermöglicht den Zugang zu schwer erreichbaren Anlageklassen: Der Zertifikate Handel ermöglicht den Zugang zu schwer erreichbaren Anlageklassen. Der direkte Kauf von Rohstoffen ist physisch kaum möglich und über Futures sehr kapitalintensiv. Zertifikate machen diese Anlagemöglichkeiten für Privatanleger handelbar.
  • Hohe Liquidität durch Market Maker: Der Handel mit Zertifikaten zeichnet sich durch eine hohe Liquidität durch Market Maker aus. Market Maker sind die Emittenten der Zertifikate. Sie bieten während der Handelszeiten verbindliche Kauf- und Verkaufskurse an. Das bedeutet, Anleger finden im Normalfall einen Abnehmer für ihr Zertifikat, sodass es nicht notwendig ist, auf einen privaten Gegenspieler an der Börse zu warten.

Risiken von Zertifikate Handel

Die größten Risiken vom Zertifikate Handel sind das Emittentenrisiko, das Marktrisiko, das Währungsrisiko, das Knock-out-Risiko, das Liquiditätsrisiko und das Komplexitätsrisiko.

In der folgenden Liste beschreiben wir die wichtigsten Risiken vom Handel mit Zertifikaten.

  • Emittentenrisiko: Das größte Risiko im Zertifikate Handel ist das Emittentenrisiko. Geht der Emittent in die Insolvenz, greift keine gesetzliche Einlagensicherung für die Zertifikate. Das investierte Kapital fällt in die Insolvenzmasse, unabhängig davon, wie sich der Basiswert an der Börse entwickelt hat. 
  • Marktrisiko: Beim Zertifikatehandel besteht ein Marktrisiko, da der Preis des Zertifikats an die Preisentwicklung des Basiswerts gebunden ist. Sicherheitspuffer schützen auch bei Anlageprodukten nicht unbegrenzt. Wird die Sicherheitsschwelle durchbrochen, trägt der Anleger das volle Marktrisiko und ist dem Kursverlust der zugrundeliegenden Aktie ausgesetzt.
  • Währungsrisiko: Zertifikate Handel birgt ein Währungsrisiko. Viele Basiswerte werden an den Weltbörsen in US Dollar gehandelt, während das Zertifikat in Euro gekauft wird. Verliert der US Dollar gegenüber dem Euro an Wert, sinkt der Wert des Zertifikats. Zusätzliche Sicherheit gegen das Währungsrisiko bietet das sogenannte Quanto Zertifikat. Ein Quanto Zertifikat ist ein strukturiertes Finanzprodukt, das den Anleger vor dem Wechselkursrisiko schützt, indem es die Wertentwicklung eines ausländischen Basiswertes in der Heimatwährung des Anlegers abbildet.
  • Knock-out-Risiko: Das Knock-out-Risiko ist insbesondere beim Handel mit Hebelzertifikaten hoch. Diese Wertpapiere sind mit einer Knock-out-Barriere ausgestattet. Wenn der Kurs des Basiswertes die Knock-out-Barriere berührt, wird das Zertifikat ausgestoppt und verfällt wertlos. Aus einer Studie zu Turbo Zertifikaten der BaFin aus dem Jahr 2025 geht hervor, dass 74,2 % aller Kleinanleger beim Handel mit Hebelprodukten Verluste erlitten. Der durchschnittliche Verlust pro Anleger lag bei 6.358 Euro.
  • Liquiditätsrisiko: Der Zertifikate Handel unterliegt im außerbörslichen Handel einem Liquiditätsrisiko. Anleger sind darauf angewiesen, dass der Emittent faire An- und Verkaufskurse stellt. In extremen Krisenzeiten oder bei Flash Crashes ist es möglich, dass der Emittent die Preisstellung vorübergehend aussetzt. Setzt der Emittent die Preisstellung aus, ist der Anleger nicht mehr dazu in der Lage, Zertifikate zu verkaufen, um Verluste abzuwenden. 
  • Komplexitätsrisiko: Durch intransparente Preisberechnung besteht beim Zertifikate Handel ein Komplexitätsrisiko. Der Zertifikatspreis wird nicht nur durch den Basiswert bestimmt, sondern auch durch die verbleibende Laufzeit, erwartete Dividendenzahlungen und Volatilität des Marktes. So haben wir beispielsweise schon häufig beobachtet, dass der Preis eines Zertifikats bei abrupt sinkender Volatilität fällt, obwohl sich der Kurs des zugrundeliegenden Basiswertes gar nicht verändert hat.

Wo kann man Zertifikate traden?

Man kann Zertifikate über Wertpapierdepots an Börsen (zum Beispiel Börse Stuttgart oder Börse Frankfurt) oder über eine herausgebende Bank traden.

Zertifikate lassen sich entweder über spezialisierte Zertifikate Börsen oder im außerbörslichen Direkthandel handeln.

In Deutschland gibt es 2 führende Börsen für den Handel mit strukturierten Wertpapieren und Zertifikaten: die EUWAX (Börse Stuttgart) und die Börse Frankfurt.

Die EUWAX ist der größte Handelsplatz für verbriefte Derivate in Europa. Der Vorteil am Zertifikate Handel an der Börse Stuttgart ist, dass die Preisstellung der Emittenten von unabhängigen Handelsexperten überwacht wird, was für eine hohe Ausführungsqualität sorgt. Die Börse Frankfurt bietet ebenfalls ein transparentes Regelwerk und eine unabhängige Handelsüberwachung für Anleger. Die hohe Transparenz durch neutrale Handelsüberwachung, Schutz vor unfairen Spreads der Emittenten und die verlässliche Ausführung auch bei Marktturbulenzen sind wichtige Vorteile am börslichen Handel mit Zertifikaten.

Der Großteil des Zertifikate Handels findet im außerbörslichen Direkthandel (OTC) statt. Dabei wird der Trade zwischen Anleger und Emittent abgewickelt (zum Beispiel HSBC, Vontobel oder Goldman Sachs). Die Vorteile des OTC Handels sind die erweiterten Handelszeiten (häufig zwischen 8 und 22 Uhr), eine Orderausführung in Echtzeit zum fest zugesagten Preis und der Wegfall von Börsenentgelten oder Maklergebühren.

Den technischen Zugang zu den Handelsplätzen für Zertifikate erhalten Privatanleger über ein Wertpapierdepot bei einem Online Broker. Je nach Broker unterscheiden sich das Angebot an Emittenten und Finanzprodukten sowie die Kosten für den Anleger.

Kosten beim Zertifikate Handel

Die Kosten beim Zertifikate Handel setzen sich im Direkthandel aus Ordergebühren, dem Spread, Finanzierungskosten und Verwaltungsgebühren zusammen, während im börslichen Handel zusätzlich Handelsplatzgebühren und Börsenentgelte anfallen.

Laut einer Studie (2017) des Bundesverbands für strukturierte Wertpapiere (BSW) belaufen sich die durchschnittlichen Gesamtkosten einer Anlage in Zertifikate auf 0,71 Prozent.

Die Broker- und Ordergebühren hängen vom gewählten Broker ab. Klassische Online-Broker berechnen die Ordergebühren oft aus einem Grundpreis und einer variablen Provision. Spezial Broker wie flatex arbeiten häufig mit Festpreisen pro Order, unabhängig vom Ordervolumen. Viele Broker kooperieren mit großen Emittenten wie Goldman Sachs, HSBC oder Société Générale und bieten sogenannte „No-Fee“ Aktionen an. Ab einem bestimmten Mindestordervolumen entfällt die Broker Gebühr im OTC Handel für den Anleger, da der Emittent die Vertriebskosten übernimmt.

Beim börslichen Handel mit Zertifikaten fallen Handelsplatzgebühren und Börsenentgelte an. Diese setzen sich aus dem Entgelt der Börse und gegebenenfalls einer Maklercourtage zusammen.

Der Spread bezeichnet die Differenz zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis und stellt eine implizite Handelsgebühr dar. Bei liquiden Basiswerten halten die Emittenten den Spread während der Hauptbörsenzeiten extrem eng. Außerhalb der regulären Handelszeiten weitet sich der Spread aus, was den Trade verteuert.

Bei Hebelzertifikaten fallen Finanzierungskosten an. Der Emittent leiht bei Knock-out-Zertifikaten einen Großteil des geforderten Kapitals. Das Halten der Positionen über Nacht kostet Zinsen. Der Emittent passt hierzu die Knock-out-Schwelle oder den Basispreis minimal an.

Bei Partizipations- und Basket Zertifikaten zieht der Emittent eine prozentuale Verwaltungsgebühr fortlaufend vom Zertifikatswert ab.

Wie kann man Zertifikate Handel lernen?

Man kann Zertifikate Handel lernen, indem man begleitende Onlinekurse absolviert und sich mit den Risiken des Zertifikate Handels auseinandersetzt.

In der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung beschreiben wir dir, wie man den Zertifikate Handel am besten anfängt zu lernen.

1. Theoretisches Wissen zu Basiswerten und Risiken im Zertifikatehandel kennen

Bevor du mit Zertifikaten handelst, ist es wichtig, dass du dir theoretisches Wissen zu Basiswerten und Risiken im Zertifikatehandel aneignest.

Setze dich aktiv mit dem Emittentenrisiko auseinander. Lerne, was es bedeutet, wenn die Bank (der Emittent) in Zahlungsschwierigkeiten gerät und wie du damit umgehst. Dieses Bonitätsrisiko ist der entscheidende Unterschied zum Aktienkauf, da Zertifikate nicht der Einlagensicherung unterliegen.

Informiere dich genau über den Basiswert. Ein Zertifikat leitet seinen Preis von einem bestimmten Basiswert an. Bevor du das Zertifikat handelst, analysiere den zugrundeliegenden Basiswert fundamental und charttechnisch.

Indikatoren beim Zertifikate Handel

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Achte bei der Bewertung des zugrundeliegenden Basiswerts des Zertifikats auf Bollinger Bänder, RSI (Relative Strength Index) und MACD (Moving Average Convergence Divergence). Diese Indikatoren messen jeweils die Volatilität, das Momentum und das Zusammen- und Auseinanderlaufen gleitender Durchschnitte.

Wichtig: Keiner dieser Indikatoren liefert für sich allein klare Kauf- oder Verkaufssignale. Für die Bewertung des Zertifikats empfehlen wir dir, seine spezifischen Eigenschaften zu berücksichtigen, wie beispielsweise Hebel, Laufzeit und Knock-Out-Barriere.

2. Zertifikate Arten und Marktphasen verbinden

Um das Trading mit Zertifikaten zu erlernen, ist es erforderlich, zu wissen, wie du die verschiedenen Zertifikat Arten am besten mit bestimmten Marktphasen kombinierst.

In der folgenden Tabelle geben wir dir einen ersten Überblick, für welche Marktphasen sich welche Zertifikate eignen.

MarktphaseZertifikat Art
Steigende MärkteIndex Zertifikate
Basket Zertifikate
Garantie Zertifikate
Airbag Zertifikate
Faktor Zertifikate (Long)
Knock-out-Zertifikate (Long)
Seitwärts laufende MärkteDiscount Zertifikate
Bonus Zertifikate
Aktienanleihen
Express Zertifikate
Fallende MärkteFaktor Zertifikate (Short)
Knock-out Zertifikate (Short)

3. Basisinformationsblatt (BIB) lesen lernen

Kaufe niemals ein Zertifikat, ohne dir vorher das gesetzlich vorgeschriebene Basisinformationsblatt (oder Key Information Document) durchgelesen zu haben.

Das Basisinformationsblatt schlüsselt genau auf, wie hoch die Einstiegskosten (wie der Spread) und die laufenden Verwaltungskosten ausfallen. Das Dokument zeigt dir mathematische Szenarien, was amimbesten, mittleren und schlechtesten Fall mit deinem Geld passiert.

4. Mit einem Demokonto üben

Bevor du echtes Geld beim Zertifikate Handel riskierst, übe mit einem Demokonto mit Spielgeld. Spezialisierte Broker bieten in der Regel kostenlose Musterdepots an.

Lege dir verschiedene Zertifikate in dein Musterdepot und beobachte, wie sich der Preis des Zertifikats ändert, wenn der Basiswert sich bewegt. Achte auf die Schwankungsbreite (Volatilität) des Marktes und wie der Preis durch die verbleibende Restlaufzeit beeinflusst wird, auch wenn sich der zugrundeliegende Basiswert kaum bewegt.

5. Risikomanagement und Handelsstrategie festlegen

Damit du erfolgreich mit Zertifikaten tradest, sind Risikomanagement und Handelsstrategien entscheidend.

Banken führen bei der Depoteröffnung eine WpHG Einstufung (Wertpapierhandelsgesetz) durch, um deine Risikoklasse zu bestimmen. Für das Trading mit Zertifikaten brauchst du zuverlässige Regeln, um Verluste zu minimieren.

Zum Risikomanagement gehören Strategien zu Positionsgrößen und Stop-Loss-Strategien. Achte bei den Positionsgrößen darauf, niemals dein gesamtes Kapital in ein einziges Zertifikat oder in Zertifikate desselben Emittenten zu stecken.

Unser Tipp für effektives Risikomanagement beim Zertifikate Trading:
Beim Handel mit Hebelzertifikaten ist die Begrenzung der Verluste durch fest definierte Stop-Loss-Mechanismen wichtig, bevor die Knock-out-Schwelle erreicht wird.

Zertifikate Handel Coaching bei Trading.de

Trading.de bietet ein professionelles Coaching für CFDs und andere gehebelte Produkte an.

Die erfahrenen Coaches von Trading.de geben dir klare und regelbasierte Handelsstrategien für das Trading mit Hebelprodukten. Wir vermitteln dir das theoretische Wissen zum Trading und unterstützen dich in der Praxis durch unsere jahrelange Expertise, die sich für den Zertifikate Handel leicht umsetzen lässt.

Bei mehr als einer Million handelbarer Zertifikate in Deutschland ist die Suche nach dem passenden Produkt sehr komplex. Wir zeigen dir, wie du Produkte mit unfairen Spreads, schlechtem Chancen-Risiko-Verhältnis oder zu nah gesetzten Knock-out-Schwellen identifizierst und passende Strategien anwendest.

Bei Trading.de helfen wir dir dabei, die typischen Anfängerfehler zu vermeiden. Der größte Fehler beim Trading mit Hebelzertifikaten ist beispielsweise die falsche Berechnung der Positionsgröße. Unser Coaching trainiert dich darin, dein Kapital durch effektives Risikomanagement zu schützen und Emotionen wie Gier oder Panik als Herausforderung zu begreifen und zu managen.

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Andre Witzel
Andre Witzel hat über 10 Jahre Erfahrungen im Trading und ist der Gründer von Trading.de. Als Experte, Coach in der Trading.de Ausbildung und Trader teilt seine Strategien und Methoden mit seinen Lesern. Er weiß genau welche Fehler Anfänger machen und kann ihnen die besten Tipps zum erfolgreichen Handel geben.
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Risikohinweis
Trading.de gibt keine Anlageberatung. Das Trading ist sehr risikoreich und Sie können Ihr komplettes Kapital verlieren. Seien Sie sich sicher, dass sie die Risiken verstehen und investieren Sie nur Geld welches Sie im schlimmsten Fall verlieren können. Die Nutzung von Derivaten mit Hebeln birgt ein höheres Gewinn- und Verlustpotential. Lesen Sie unseren kompletten Risikohinweis.