Short Term Trading ist der kurzfristige Handel mit Wertpapieren, bei dem Positionen innerhalb von Minuten, Stunden oder wenigen Tagen wieder geschlossen werden. Die deutsche Übersetzung von Short Term Trading lautet „kurzfristiger Handel“. Im Mittelpunkt des Short Term Trading steht die Nutzung schneller Kursbewegungen.

Die zwei verbreiteten Strategien Trendfolge und Breakout prägen den Short Term Trading Ansatz. Bei der Trendfolge-Strategie nutzen Trader eine bestehende Kursbewegung für den Einstieg. Bei der Breakout-Strategie liefert ein Ausbruch aus einer engen Handelsspanne das Signal für eine neue Position.
Ein zentraler Vorteil beim Short Term Trading liegt in den häufigen Handelssignalen und den damit verbundenen schnellen Gewinnchancen. Ein wichtiger Vorteil des kurzfristigen Handels ist die Unabhängigkeit von langfristigen Markttrends.
Ein bedeutender Nachteil beim kurzfristigen Handel besteht im hohen Zeitaufwand für die Marktbeobachtung. Ein großer Nachteil beim Short Term Trading ist das erhöhte Risiko durch Hebelprodukte. Für Anfänger eignet sich Short Term Trading nur bedingt, da ein fundiertes Verständnis von Chartanalyse und Risikomanagement die Grundvoraussetzung für den Einstieg bildet.
Die europäische Wertpapieraufsicht ESMA dokumentiert, dass 74 bis 89 % der Privatanleger-Konten bei gehebelten Kurzfrist-Aktionen wie dem Short Term Trading Geld verlieren. Der folgende Abschnitt erklärt, was Short Term Trading ist.
Was ist Short Term Trading?
Short Term Trading ist der Handel mit Aktien, Devisen, Rohstoffen oder Indizes über einen Zeitraum von wenigen Minuten bis zu mehreren Tagen. Das Ziel liegt beim Short Term Trading in der Erzielung von Gewinnen durch kurzfristige Kursschwankungen statt durch die langfristige Wertsteigerung eines Unternehmens. Trader analysieren beim kurzfristigen Handel Charts und Nachrichtenlagen, um mögliche Ein- und Ausstiegspunkte zu erkennen.
Technische Indikatoren liefern beim Short Term Trading Hinweise auf ein günstiges Zeitfenster für den Einstieg. Erfahrene Trader mit fundiertem Marktwissen und einer klaren Handelsstrategie profitieren am stärksten vom Short Term Trading. Einsteiger benötigen für den Kurzhandel zunächst ein gutes Verständnis von Chartanalyse und Risikomanagement.
Ein Verständnis der Marktpsychologie bildet eine wichtige Voraussetzung für den aktiven Einstieg in den kurzfristigen Handel. Liquide Märkte mit hohem Handelsvolumen wie der DAX, der Nasdaq 100, EUR/USD oder große Einzelaktien bieten die besten Voraussetzungen für kurzfristige Positionen im Short Term Trading.
Eine Untersuchung von Barber, Lee, Liu und Odean auf Basis sämtlicher Transaktionsdaten der Taiwan Stock Exchange zeigt ein deutliches Bild, denn mehr als acht von zehn Tageshändlern verlieren in einem typischen Sechs-Monats-Zeitraum durch den kurzfristigen Handel Geld.
Experte Andre Witzel über Short Term Trading

Ich bin der Meinung: Short Term Trading belohnt nicht den, der am meisten handelt. Er belohnt den, der die wenigen richtigen Momente konsequent nutzt.
Wie funktioniert Short Term Trading?
Wie das Short Term Trading im Detail funktioniert, zeigt die folgende Schritt-für-Schritt Darstellung.
1. Depot und Broker auswählen
Im ersten Schritt wählst und eröffnest du vor dem Short Term Trading ein Depot bei einem Broker mit Zugang zu den gewünschten Märkten. Wichtige Kriterien für die Wahl eines Trading Brokers sind niedrige Handelsgebühren, eine schnelle Orderausführung und eine stabile Handelsplattform.
Dies sind unsere Empfehlungen für die besten Short-Term Trading Broker.
- 4x regulierter Broker
- Niedrigste Spreads ab 0,0 Pips
- Geringe Kommissionen im Forex
- MT4/MT5/TradingView/cTrader
- 24/7 Support
- 1M Versicherung
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2. Handelsstrategie festlegen
Im zweiten Schritt legst du für das Short Term Trading eine konkrete Handelsstrategie fest, etwa Trendfolge oder Breakout. Die gewählte Strategie bestimmt beim kurzfristigen Handel den Zeithorizont, die Positionsgröße und die genutzten technischen Indikatoren. Ein schriftlich fixierter Handelsplan verhindert impulsive Entscheidungen während volatiler Marktphasen beim Short Term Trading. Die Strategie sollte beim kurzfristigen Handel zum verfügbaren Zeitbudget und zur persönlichen Risikobereitschaft passen.
3. Watchlist erstellen
Im dritten Schritt erstellen Trader für das Short Term Trading eine Watchlist mit liquiden Werten, die zur gewählten Strategie passen. Aktien, Indizes oder Devisenpaare mit hohem Handelsvolumen bieten enge Spreads und eine verlässliche Kursstellung für den kurzfristigen Handel. Wirtschaftskalender sowie Unternehmensmeldungen liefern wichtige Hinweise auf mögliche Kursbewegungen als Basis für das Short Term Trading.
4. Chartanalyse durchführen
Im vierten Schritt führst du beim Short Term Trading eine Chartanalyse der ausgewählten Werte auf verschiedenen Zeitebenen durch. Unterstützungs- und Widerstandslinien sowie Volumenindikatoren liefern Hinweise auf mögliche Einstiegspunkte im kurzfristigen Handel. Die Kombination mehrerer Indikatoren erhöht die Zuverlässigkeit eines Signals.
Eine Studie von Smith, Faugère und Wang belegt, dass die Performance bei der Anlage sowie beim Handel durch das fachgerechte Durchführen einer Chartanalyse auch beim Short Term Trading gesteigert werden kann.
5. Einstiegssignal abwarten
Im fünften Schritt warten Trader auf ein klar definiertes Einstiegssignal im Short Term Trading. Ein vorschneller Einstieg ohne bestätigtes Signal erhöht das Verlustrisiko beim kurzfristigen Handel erheblich. Geduld auf Seiten des Traders gehört zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren im Short Term Trading.
6. Position eröffnen und Stop-Loss setzen
Im sechsten Schritt eröffnen Trader die Position beim Short Term Trading und setzen unmittelbar eine Stop-Loss-Marke zur Risikobegrenzung. Die Positionsgröße richtet sich beim Trading nach dem maximal akzeptierten Verlust pro Trade. Die optimale Größe einer Position beträgt beim Trading meistens ein bis zwei Prozent des Handelskapitals. Ein Take-Profit-Level legt beim kurzfristigen Handel im Voraus fest, bei welchem Kursniveau die Position mit Gewinn geschlossen wird.
7. Position überwachen und schließen
Im siebten Schritt überwachst du die offene Position beim Short Term Trading bis zum Erreichen von Stop-Loss oder Take-Profit und schließt sie anschließend. Eine Anpassung der Stop-Loss-Marke nach oben sichert beim kurzfristigen Handel bei einer positiven Kursentwicklung bereits erzielte Gewinne ab.
5 Short Term Trading Strategien
Wer sich für Short Term Trading entscheidet, findet je nach Zeithorizont und Risikobereitschaft Strategien wie Scalping und Daytrading, die sich in Haltedauer und technischem Anspruch deutlich unterscheiden.
Scalping
Scalping ist eine Form des Short Term Trading, bei der Positionen innerhalb von Sekunden bis wenigen Minuten wieder geschlossen werden. Scalper nutzen minimale Kursbewegungen in liquiden Märkten und setzen auf eine hohe Anzahl von Trades pro Handelstag.
Der Gewinn pro Position fällt beim Scalping gering aus, die Summe vieler kleiner Gewinne ergibt am Ende des Tages ein zählbares Ergebnis. Enge Spreads und niedrige Gebühren bilden beim Scalping eine Grundvoraussetzung.
Die wichtigsten Vorteile der Scalping Strategie beim Short Term Trading zeigt die folgende Auflistung.
- Schnelle Gewinnrealisierung nach wenigen Sekunden oder Minuten
- Geringes Risiko pro Einzelposition durch enge Stop-Loss-Marken
- Viele Handelsmöglichkeiten innerhalb eines einzigen Handelstages
- Geringe Abhängigkeit von langfristigen Markttrends
Die bedeutenden Nachteile der Scalping Strategie beim Short Term Trading zeigt die folgende Liste.
- Eine hohe Anzahl an Transaktionen erhöht die Gebühren
- Ständige Bildschirmpräsenz während der Handelszeiten ist notwendig
- Hohe psychische Belastung durch schnelle Entscheidungen
- Kleine Fehler summieren sich rasch zu spürbaren Verlusten
Für den Einsatz der Scalping Strategie beim Short Term Trading helfen dir unsere folgenden Tipps.
- Broker mit niedrigen Spreads und schneller Orderausführung wählen.
- Feste Tagesverlustgrenze definieren und konsequent einhalten.
- Handel auf wenige, sehr liquide Werte beschränken.
- Handelsplan vor Handelsbeginn schriftlich festlegen.
Daytrading
Daytrading beschreibt eine Form des Short Term Trading, bei der alle Positionen noch am selben Handelstag geschlossen werden. Trader vermeiden durch den Tageshandel Übernachtrisiken durch Kurslücken zum nächsten Handelstag. Die Haltedauer einer Position reicht beim Daytrading von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden.
Die wichtigsten Vorteile der Daytrading Strategie beim Short Term Trading listen wir im Folgenden auf.
- Kein Übernachtrisiko durch Kurslücken über Nacht
- Klare tägliche Auswertung von Gewinn und Verlust
- Flexible Anpassung an aktuelle Marktbedingungen
- Kein langfristiges Kapitalbindungsrisiko
Die wichtigsten Nachteile der Daytrading Strategie beim Short Term Trading zeigt die folgende Liste.
- Hoher Zeitaufwand während der gesamten Handelszeit
- Hohe Konzentration über mehrere Stunden erforderlich
- Transaktionskosten schmälern die Rendite bei häufigem Handel
- Emotionale Belastung durch schnelle Entscheidungen unter Zeitdruck
Für den Einsatz der Daytrading Strategie beim Short Term Trading helfen dir unsere Tipps.
- Handelszeiten mit hoher Liquidität bevorzugen, etwa den US-Handelsstart.
- Maximale Anzahl an Trades pro Tag im Voraus festlegen.
- Wirtschaftskalender vor Handelsbeginn konsequent prüfen.
- Alle Positionen spätestens zum Handelsschluss glattstellen.
Swing Trading
Swing Trading ist als Variante des Short Term Trading das Ausnutzen kurzfristiger Kursschwankungen über einen Zeitraum von mehreren Tagen bis wenigen Wochen. Trader halten Positionen beim Swing Trading über Nacht und über Wochenenden, wodurch sie größere Kursbewegungen mitnehmen. Die Analyse stützt sich bei der Swing Trading Strategie beim Short Term Trading vorwiegend auf technische Chartmuster und übergeordnete Trends.
Die wichtigsten Vorteile der Swing Trading Strategie beim Short Term Trading zeigt die folgende Auflistung.
- Geringerer Zeitaufwand durch seltenere Positionskontrollen
- Größeres Gewinnpotenzial pro einzelne Position
- Weniger Transaktionskosten durch geringere Handelsfrequenz
- Vereinbarkeit mit einer regulären Berufstätigkeit
Die wichtigsten Nachteile der Swing Trading Strategie beim Short Term Trading listen wir im Folgenden auf.
- Übernachtrisiko durch Kurslücken bei Marktöffnung
- Längere Kapitalbindung pro einzelnen Trade
- Höhere Volatilität während der Haltedauer möglich
- Wirtschaftliche Ereignisse über Nacht schwer kontrollierbar
Für den Einsatz der Swing Trading Strategie beim Short Term Trading helfen dir unsere Tipps.
- Positionsgröße an die längere Haltedauer anpassen.
- Stop-Loss-Marken bei jeder Position konsequent setzen.
- Wichtige Wirtschaftstermine vor Positionseröffnung prüfen.
- Trends auf dem Tages- und Wochenchart parallel analysieren.
Momentum Strategie
Die Momentum Strategie setzt beim Short Term Trading auf Wertpapiere mit starker aktueller Kursbewegung in eine Richtung. Trader steigen im Rahmen der Momentum Strategie bei bestätigter Dynamik ein und verkaufen die Position, sobald die Kursbewegung an Stärke verliert. Auslöser für starke Kursbewegungen sind häufig Quartalszahlen oder Nachrichten. Die Momentum Strategie erfordert eine schnelle Reaktion auf neue Marktinformationen.
Die wichtigsten Vorteile der Momentum Strategie beim Short Term Trading zeigt die folgende Liste.
- Hohes Gewinnpotenzial bei starken Kursbewegungen
- Klare Signale durch bestätigte Kursdynamik
- Anwendbar auf Aktien, Indizes und Rohstoffe
- Kurze Haltedauer reduziert das Marktrisiko
Die wichtigsten Nachteile der Momentum Strategie beim Short Term Trading listen wir im Folgenden auf.
- Hohes Risiko bei einer plötzlichen Trendumkehr
- Starke Abhängigkeit von Nachrichtenlagen und Timing
- Hohe Volatilität erschwert die exakte Ausstiegsplanung
- Verpasste Einstiegszeitpunkte mindern den Gewinn deutlich
Für den Einsatz der Momentum Strategie beim Short Term Trading helfen dir unsere Tipps.
- Nachrichtenquellen und Wirtschaftskalender fortlaufend im Blick behalten.
- Nachziehende Stop-Loss-Marken zur Gewinnsicherung nutzen.
- Einstieg erst nach Bestätigung der Kursdynamik durch Volumen.
- Positionsgröße an die erhöhte Volatilität anpassen.
Volatility Trading
Die Volatility Trading Strategie beim Short Term Trading konzentriert sich auf Wertpapiere mit hohen Kursschwankungen innerhalb kurzer Zeiträume. Trader nutzen die Schwankungsbreite der Kurse beim Volatility Handel gezielt für Gewinne, unabhängig von der grundsätzlichen Kursrichtung. Optionen, Hebelprodukte und volatile Einzelaktien eignen sich besonders für das Volatility Trading.
Die wichtigsten Vorteile beim Volatility Trading zeigt die folgende Auflistung.
- Gewinnchancen unabhängig von der Kursrichtung
- Vielfältige Instrumente von Optionen bis Hebelprodukten
- Attraktiv in Phasen erhöhter Marktunsicherheit
- Mehrere Handelsmöglichkeiten pro Handelstag
Die größten Nachteile beim Volatility Trading entnimmst du der folgenden Liste.
- Hohes Risiko durch unvorhersehbare Kursausschläge
- Komplexe Produkte erfordern fundiertes Fachwissen
- Hebelprodukte verstärken mögliche Verluste
- Hohe Anforderungen an das Risikomanagement
Für den Gebrauch der Volatility Trading Strategie beim Short Term Trading helfen dir unsere Tipps.
- Volatilitätsindikatoren wie den VIX regelmäßig beobachten.
- Positionsgröße konsequent an die Schwankungsbreite anpassen.
- Hebelprodukte nur mit fundiertem Fachwissen einsetzen.
- Enge Stop-Loss-Marken zur Verlustbegrenzung setzen.
Was sind die besten Aktien für Short Term Trading?
Die besten Aktien für Short Term Trading haben ein hohes tägliches Handelsvolumen, sodass es enge Spreads und eine zuverlässige Orderausführung gibt. Eine erhöhte Volatilität der Aktienkurse sorgt beim kurzfristigen Handel für ausreichend große Kursbewegungen innerhalb kurzer Zeiträume.
Eine hohe Marktkapitalisierung der Aktien reduziert für das Short Term Trading das Risiko plötzlicher Kurssprünge durch einzelne Großorders. Regelmäßige Nachrichtenlagen, etwa durch Quartalszahlen oder Branchennews, schaffen für das Short Term Trading weitere Handelsimpulse.
Aktien aus Technologie-, Rohstoff- oder Finanzsektoren gehören aufgrund der hohen Liquidität zu den besten Werten für den kurzfristigen Handel, ebenso große Indexwerte aus DAX oder Nasdaq 100.
Vorteile und Nachteile von Short Term Trading
Der größte Vorteil von Short Term Trading sind die schnellen Gewinnchancen durch häufige Handelssignale innerhalb kurzer Zeiträume. Ein zentraler Vorteil ist beim kurzfristigen Handel die Unabhängigkeit von langfristigen Markttrends, da kurzfristige Bewegungen in beide Richtungen genutzt werden.
Der größte Nachteil ist beim Short Term Trading der hohe Zeitaufwand für die permanente Marktbeobachtung während der Handelszeiten. Ein bedeutender Nachteil besteht beim kurzfristigen Handel im erhöhten Risiko durch Hebelprodukte und eine hohe Anzahl an Transaktionen.
Die akademische Studie von Barber und Odean zur Wertpapierperformance von Privatanlegern liefert einen Beleg für das erhöhte Risiko beim Short Term Trading. Trader mit hoher Handelsfrequenz erzielten im Untersuchungszeitraum der Studie eine jährliche Nettorendite von 11,4 %, während Trader mit niedriger Handelsfrequenz 18,5 % erreichten.
Die wichtigsten Vorteile und Nachteile beim Short Term Trading werden in der folgenden Tabelle dargestellt.
Vorteile beim Short Term Trading
- Schnelle Gewinnrealisierung
- Unabhängigkeit von Markttrends
- Viele Handelsmöglichkeiten pro Tag
- Flexible Kapitalbindung
- Anwendbar in jeder Marktphase
- Sofortige Erfolgskontrolle
Nachteile beim Short Term Trading
- Hoher Zeitaufwand
- Erhöhtes Verlustrisiko
- Hohe Transaktionskosten
- Psychische Belastung
- Erfordert ständige Marktbeobachtung
- Hohe Anforderungen an Disziplin
Nie ohne Risikoplan starten!

Ich weiß aus meinen umfangreichen Erfahrungen im Trading: Wer beim Short Term Trading ohne festen Risikoplan startet, verliert meistens nicht durch den Markt, er verliert durch sich selbst.
Vorteile von Short Term Trading
Die folgende Liste zeigt die bedeutendsten Vorteile beim Short Term Trading.
- Schnelle Gewinnrealisierung: Gewinne entstehen bereits innerhalb von Minuten oder Stunden statt erst nach Jahren.
- Unabhängigkeit von Markttrends: Kurzfristige Positionen lassen sich in steigenden wie fallenden Märkten eröffnen.
- Viele Handelsmöglichkeiten: Ein einzelner Handelstag liefert mehrere potenzielle Einstiegssignale.
- Flexible Kapitalbindung: Kapital steht nach Positionsschluss umgehend für neue Trades zur Verfügung.
- Anwendbar in jeder Marktphase: Volatile wie ruhige Marktphasen bieten jeweils eigene Handelsansätze.
- Sofortige Erfolgskontrolle: Die Auswertung eines Trades erfolgt unmittelbar nach Positionsschluss.
- Hohe Flexibilität bei der Instrumentenwahl: Aktien, Devisen, Rohstoffe und Indizes stehen gleichermaßen zur Verfügung.
Nachteile von Short Term Trading
Im Folgenden listen wir die wichtigsten Nachteile beim Short Term Trading auf.
- Hoher Zeitaufwand: Die permanente Marktbeobachtung bindet mehrere Stunden pro Handelstag.
- Erhöhtes Verlustrisiko: Hebelprodukte verstärken Verluste ebenso stark wie Gewinne.
- Hohe Transaktionskosten: Häufiger Handel summiert Gebühren und Spreads auf spürbare Beträge.
- Psychische Belastung: Schnelle Entscheidungen unter Zeitdruck fördern emotionale Fehlentscheidungen.
- Erfordert ständige Marktbeobachtung: Verpasste Marktbewegungen lassen sich im Nachhinein nicht mehr nutzen.
- Hohe Anforderungen an Disziplin: Ein fester Handelsplan verlangt konsequente Selbstkontrolle.
- Steuerliche Komplexität: Häufige Transaktionen erhöhen den administrativen Aufwand bei der Steuererklärung.
Wie kann man Short Term Trading lernen?
Short Term Trading lässt sich durch einen strukturierten Prozess erlernen, der theoretisches Wissen mit praktischer Übung kombiniert. Für Anfänger eignet sich Short Term Trading ohne Wissen nur bedingt, weil die Strategie schnelle Entscheidungen und ein präzises Risikomanagement voraussetzt.
1. Marktgrundlagen erlernen
Im ersten Schritt erlernst du vor dem Short Term Trading die Marktgrundlagen und Basiswissen zur Chartanalyse. Bücher und strukturierte Ausbildungsprogramme liefern die notwendige theoretische Basis für den kurzfristigen Handel.
2. Mit einem Demokonto üben
Im zweiten Schritt übst du auf einem Demokonto ohne Einsatz von echtem Kapital das Short Term Trading. Ein Testkonto ermöglicht das risikofreie Testen von Strategien unter realen Marktbedingungen. Mehrere Wochen intensiven Übens mit einem Demokonto schaffen ein Gefühl für Marktbewegungen beim Short Term Trading.
3. Handelsplan entwickeln
Durch das Entwickeln eines schriftlichen Handelsplans legen Trader beim kurzfristigen Handel die Einstiegs- und Ausstiegskriterien fest. Der Handelsplan definiert die Positionsgröße und das maximale Risiko pro Trade. Ein Trading-Plan schafft beim Short Term Trading eine objektive Entscheidungsgrundlage unabhängig von Emotionen.
4. Risikomanagement beherrschen
Risikomanagement zu beherrschen, bedeutet beim Short Term Trading das Festlegen von Stop-Loss-Marken und Positionsgrößen. Trader definieren im Rahmen des Risikomanagements beim Short Term Trading maximale Tagesverluste. Ein üblicher Richtwert der Positionsgröße beim kurzfristigen Handel liegt bei einem bis zwei Prozent des Handelskapitals pro Trade.
5. Handelsjournal führen
Trader dokumentieren beim Führen eines Handelsjournals jeden Trade beim kurzfristigen Handel mit Einstiegsgrund und emotionaler Verfassung während der Position. Die regelmäßige Auswertung des Trading-Journals deckt wiederkehrende Fehler und erfolgreiche Muster beim Short Term Trading auf.
6. Von erfahrenen Tradern lernen
Das Lernen von erfahrenen Tradern in Communities oder persönlichem Coaching beschleunigt den Wissenszufluss beim Short Term Trading deutlich. Praxisnahe Einblicke in reale Handelsentscheidungen ergänzen die Theorie beim kurzfristigen Handel aus Büchern und Kursen. Erfahrene Trader vermitteln praxisnahes Fachwissen, das den erfolgreichen Einstieg ins Short Term Trading erleichtert.
7. Kontinuierlich weiterbilden
Finanzmärkte verändern sich fortlaufend und kontinuierliches Weiterbilden ist im Short Term Trading sehr wichtig. Neue Strategien und veränderte Marktbedingungen erfordern beim kurzfristigen Handel ausreichendes Wissen. Erfolgreiche Trader analysieren im Short Term Trading regelmäßig ihre Ergebnisse und passen ihre Strategie an aktuelle Entwicklungen an.
Short Term Trading Coaching bei Trading.de
Das Short Term Coaching von Trading.de vermittelt praxisnahes Wissen für den erfolgreichen Einstieg in den kurzfristigen Handel. Erfahrene Coaches von Trading.de erklären Handelsstrategien anhand realer Marktbeispiele und überzeugen durch die Praxisnähe.
Die individuelle Betreuung bei Trading.de ermöglicht eine gezielte Anpassung an das persönliche Erfahrungslevel im Short Term Trading jedes Traders. Das Coaching Angebot von Trading.de richtet sich an Einsteiger und an fortgeschrittene Trader, die ihre Fähigkeiten strukturiert ausbauen möchten.
Kosten beim Short Term Trading
Die Trading Kosten beim Short Term Trading setzen sich aus Ordergebühren von etwa 0 bis 10 € pro Trade und dem variablen Spread je nach Asset zusammen. Bei mehreren Trades pro Handelstag summieren sich die Einzelkosten im Bereich des kurzfristigen Handels schnell auf dreistellige monatliche Beträge.
Neo-Broker bieten teilweise provisionsfreien kurzfristigen Handel für das Short Term Trading an, verdienen dafür aber über einen breiteren Spread. Bei Gewinnen durch das Short Term Trading fallen in Deutschland 25 % Abgeltungsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer (8 bis 9 % je nach Bundesland) an.