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Forex Trading, auch Devisenhandel, FX-Trading oder Foreign-Exchange-Trading genannt, ist der Handel mit Währungen und funktioniert, indem man eine Währung gegen eine andere tauscht. Anleger kaufen beim Forex Trading Währungspaare, um auf steigende oder fallende Wechselkurse zwischen zwei Währungen zu spekulieren.

Forex ist der weltweite Devisenmarkt, auf dem Währungen gehandelt werden. Der Forex Markt ist der größte Finanzmarkt der Welt. Der größte Teil des Handelsvolumens am Forex Markt entsteht durch Institutionen, Banken und Unternehmen. Schon 2013 machten private Anleger nur 3,5 % des gesamten Forex Handelsvolumen aus, wie eine Übersicht der Bank for International Settlements (BIS) zeigt. 

Beim Forex Trading lassen sich unterschiedliche Strategien wie Daytrading, Positionstrading und Scalping einsetzen. Damit das Forex Trading funktioniert, sollte man sich zunächst für eine Art des Devisenhandels entscheiden (z. B. Forex Futures oder Forex CFDs), einen Forex Broker auswählen und auf einem Demokonto üben.

Forex Trading ist grundsätzlich als gefährlich einzustufen, da das Verlustrisiko enorm ist. Für Anfänger ist es angebracht, FX Trading gründlich zu erlernen, indem sie sich intensiv mit den Forex Grundlagen und den tieferen Mechanismen beschäftigen.

Idealerweise nehmen Forex Trading Anfänger die Hilfe von Experten in Anspruch. Wir von Trading.de sind FX Trading Experten, die ihr Wissen und ihre Erfahrung mit Leidenschaft an angehende Forex Händler weitergeben.

In diesem Artikel erklären wir alle wichtigen Aspekte von Forex Trading, damit Einsteiger einen guten Einstieg in die Materie haben.

Was ist Forex Trading?

Forex Trading ist der internationale Handel mit Währungen. Beim Forex Trading wird eine Währung gekauft und gleichzeitig eine andere verkauft, man tauscht beim Devisenhandel also eine Währung gegen eine andere.

Forex Trader kaufen und verkaufen Währungspaare, um durch die Kursschwankungen zwischen den einzelnen Währungen Gewinne zu erzielen. Der Währungshandel kann für ambitionierte und umsichtige Trader eine lukrative Einnahmequelle sein.

Ein Währungspaar besteht beim Forex Trading immer aus einer Basiswährung und einer Notierungswährung. Die Basiswährung hat immer einen Wert von 1. Die Notierungswährung hat einen Wert, der angibt, wie viele Einheiten man benötigt, um eine Einheit der Basiswährung zu kaufen. Wenn beispielsweise das Währungspaar EUR/USD einen Wert von 1,35372 hat, bedeutet das, dass man 1,35372 US-Dollar benötigt, um einen Euro zu kaufen. In einem Währungspaar wird die Basiswährung immer an erster Stelle angegeben und die Notierungswährung an zweiter Stelle.

Beim Forex Trading werden Währungspaare gekauft oder verkauft, um von einer Wertsteigerung oder -senkung der Basiswährung gegenüber der Notierungswährung zu profitieren. Man kauft ein Währungspaar bzw. geht „Long”, wenn man erwartet, dass die Basiswährung im Vergleich zur Notierungswährung im Wert steigen wird. Man verkauft ein Währungspaar bzw. geht „Short”, wenn man davon ausgeht, dass der Wert der Basiswährung relativ zur Notierungswährung sinken wird.

Beim Forex Trading werden Währungspaare mit Margin und Hebel gehandelt. Die Margin ist die Sicherheitsleistung, die man hinterlegt, um mit Hebel handeln zu können. Der Hebel vervielfacht die Gewinne und die Verluste, die man beim Devisenhandel macht. Bei einem Hebel von beispielsweise 20:1 benötigt man lediglich 500 Euro, um mit einem Gesamtwert von 10.000 Euro handeln zu können.

Es gibt viele verschiedene Währungspaare, die sich beim Forex Trading handeln lassen. Hauptwährungspaare, die von besonders vielen Menschen gehandelt werden, sind neben EUR/USD zum Beispiel USD/JPY (US-Dollar gegen japanischen Yen) und GBP/USD (britisches Pfund gegen US-Dollar). Beliebte Nebenwährungspaare sind zum Beispiel EUR/GBP und GBP/JPY. Als exotische Währungspaare gelten unter anderem USD/ZAR (US-Dollar gegen südafrikanischen Rand) und SGD/GBP (Singapur-Dollar gegen britisches Pfund).

Die mit großem Abstand am meisten gehandelte Währung ist der US-Dollar, der 2025 an 89,2 % aller Forex Trades beteiligt war. Der Euro landete 2025 auf dem zweiten Platz mit 28,9 %. Das zeigt eine Datenerhebung der Bank for International Settlements.

Was sind Forex Trading Grundlagen?

Forex Trading Grundlagen sind der Kauf und Verkauf von Währungspaaren am Forex Markt. Der Forex Markt ist der weltweit größte und liquideste Finanzmarkt und enthält ein tägliches Transaktionsvolumen von mehreren Billionen US-Dollar.

Im April 2025 betrug das tägliche Forex Handelsvolumen 9,6 Billionen US-Dollar pro Tag und damit 28 % mehr als im Vorjahr zur selben Zeit, wie eine Veröffentlichung der Bank for International Settlements veranschaulicht.

Von vielen Menschen wird Forex Trading aus praktischen Gründen ausgeführt, wenn sie in ein Land reisen, das eine andere Währung hat. Wenn Europäer zum Beispiel in die USA reisen, tauschen sie einen Euro-Betrag gegen einen US-Dollar Betrag, um sich in den Vereinigten Staaten versorgen zu können.

Der mit Abstand größte Teil des täglichen Forex Trading Volumens entsteht durch Forex Trader, die Währungspaare handeln und dabei auf Gewinne durch Kursschwankungen hoffen.

Zu den Grundlagen von Forex Trading gehört es, zu wissen, was die Kursveränderungen der Währungen antreibt. Es sind vor allem die Zentralbanken und aktuelle Nachrichten, die die Forex Wechselkurse beeinflussen. Der Wert einer Währung kann zum Beispiel sinken, wenn eine Zentralbank mehr Geld in die Wirtschaft pumpt. Aktuelle Nachrichten haben einen wesentlichen Einfluss auf die Wechselkurse, da Nachrichten zum Beispiel Aufschluss darüber geben, welche Regionen wirtschaftlich aussichtsreich sind. Investoren legen ihr Geld vor allem in wirtschaftlich aussichtsreichen Regionen an, sodass der Wert der dortigen Währung steigt. Nicht zuletzt haben aktuelle Nachrichten eine große Wirkung auf die Marktstimmung, die wesentlichen Einfluss darauf hat, welche Währungen vermehrt und vermindert gehandelt werden.

Was sind Forex Trading Strategien?

Forex Trading Strategien sind Leitfäden und strukturierte Ansätze, mit denen Forex Trader den Markt analysieren, um zu entscheiden, wann sie kaufen und verkaufen. Forex Trading Strategien existieren, weil der Devisenhandel mehr als nur Reaktionsgeschwindigkeit benötigt.

Die wichtigsten Forex Trading Strategien sind Forex Daytrading, Forex Positionstrading und Forex Scalping. Nicht zu vernachlässigen sind Forex Swing Trading, die Momentumindikator-Forex-Strategie und die Bladerunner-Forex-Strategie. Forex Trading Bots helfen dabei, das FX Trading zu automatisieren.

In der folgenden Liste erklären wir die beliebtesten Forex Trading Strategien im Detail.

  • Forex Daytrading: Forex Daytrading ist eine Forex Trading Strategie, bei der man Forex Positionen am selben Tag öffnet und wieder schließt. Durch die Schließung der Forex Positionen am selben Tag vermeidet man Übernachtgebühren und damit Kosten, die sich auf die Rendite auswirken. Forex Daytrading erfordert von Forex Tradern große Aufmerksamkeit und Disziplin sowie detaillierte Chartanalysen, um Kursbewegungen korrekt einzuschätzen.
  • Forex Positionstrading: Forex Positionstrading ist eine Forex Trading Strategie, bei der man Forex Positionen langfristig hält, also zum Beispiel über Wochen, Monate oder Jahre hinweg. Positionstrading ähnelt damit diversen Aktienstrategien, die darauf abzielen, kurzfristige Kursschwankungen auszusitzen und von langfristigen Kurssteigerungen zu profitieren.
  • Forex Scalping: Forex Scalping ist eine Forex Trading Strategie, bei der man viele Positionen öffnet und schon nach kurzer Zeit wieder schließt, um viele kleine Gewinne zu erzielen. Bei Forex Scalping ist es wichtig, Stop-Loss-Orders zu nutzen, um mögliche Verluste zu minimieren. Bei manchen Brokern ist Forex Scalping verboten, z. B. bei eToro.
  • Forex Swing Trading: Forex Swing Trading ist eine Forex Trading Strategie, bei der man von Schwankungen innerhalb einer generellen Kursbewegung profitiert. Beim Forex Swing Trading kauft man Währungspaare, wenn sich der Kurs in einem „Dip” befindet und verkauft sie, wenn ein „Peak” erreicht wurde. Forex Positionen werden beim Swing Trading so lange gehalten, bis der vorherrschende Trend nachlässt.
  • Momentumindikator-Forex-Strategie: Die Momentumindikator-Forex-Strategie ist eine Forex Trading Strategie, bei der man einen Momentumindikator einsetzt, um Signale zu erkennen, die darauf hindeuten, ob der Markt überkauft oder überverkauft ist. Mit einem Momentumindikator stellen Forex Trader fest, wie stark eine Forex Kursbewegung ist und in welche Richtung sich der Kurs entwickeln wird.
  • Bladerunner-Forex-Strategie: Die Bladerunner-Forex-Strategie ist eine Forex Trading Strategie, bei der man den aktuellen Kurs mit einem durch einen Indikator ermittelten Sollwert vergleicht. Durch die Unterschiede zwischen aktuellem Kurs und Sollwert finden Forex Trader günstige Ein- und Ausstiegspunkte für ihre Trades.
  • Forex Trading Bots: Forex Trading Bots sind eine Forex Trading Strategie, bei der man Programme bzw. Bots einsetzt, um das Forex Trading zu automatisieren. Man sollte genau die Parameter von Forex Trading Bots programmieren, ihre technische Stabilität regelmäßig prüfen und ihre Handelslogik fortlaufend optimieren, um für bestmögliche Forex Trading Ergebnisse zu sorgen. Trading Bots sind keine Garantie für einen erfolgreichen Devisenhandel.

Wie funktioniert Forex Trading?

Forex Trading funktioniert, indem man sich für eine Art des Devisenhandels entscheidet, einen Forex Broker auswählt und mit einem Demokonto übt. Nach dem Üben legt man beim Forex Trading das Startkapital fest, wählt ein Währungspaar aus und spekuliert auf die Kursbewegungen.

Grundsätzlich setzen Trader beim Forex Trading auf Veränderungen von Wechselkursen. Währungen werden mittels Handelsplattformen gehandelt, die von Brokern zur Verfügung gestellt werden. Der Devisenhandel ist an fünf Tagen pro Woche jeweils 24 Stunden lang außerbörslich möglich.

Die folgende Anleitung erklärt in 6 Schritten, wie Forex Trading funktioniert.

1. Entscheide dich für die Art, mit der du Forex handeln möchtest

Im ersten Schritt des Forex Trading entscheidet man sich für die Art des Forex Trading, die man betreiben möchte. Forex Trading ist mit unterschiedlichen Finanzinstrumenten möglich, zum Beispiel mit CFDs, Futures und Optionen.

Den meisten Forex Handelsarten ist gemein, dass es sich um Derivate handelt, die den Wert von Währungen nachbilden. Derivate wie Forex CFDs und Forex Futures sind spekulativ und tragen ein hohes Risiko, da sie sich mit Hebel handeln lassen. Durch die Hebelwirkung lassen sich mit Forex Derivaten hohe Gewinne erzielen, aber auch hohe Verluste erleiden. Welche Handelsart man für Forex Trading wählt, hängt von den eigenen Vorlieben und Bedürfnissen ab.

Unsere Empfehlung: Forex Trading über CFDs

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Wir von Trading.de empfehlen Forex Trading über CFDs, da sich CFDs bereits mit kleinen Beträgen handeln lassen. Durch die kleinen Beträge eignen sich Forex CFDs auch für Einsteiger. Die Liquidität ist bei Forex CFDs sehr gut, sodass enge Spreads bestehen und sich Trades schnell ausführen lassen.

2. Wähle einen Forex Broker und erstelle ein Konto

Der zweite Schritt im Forex Trading ist die Auswahl eines Forex Brokers und die dortige Erstellung eines Kontos. Den Forex Broker sollte man entsprechend der ausgewählten Handelsart auswählen, da nicht alle Forex Broker alle Forex Handelsarten anbieten.

Unserer Erfahrung nach ist es wichtig, bei der Auswahl des Forex Brokers auf bestimmte Kriterien zu achten, wie zum Beispiel staatliche Regulierungen, anfallende Gebühren und die allgemeine Benutzerfreundlichkeit.

Der Forex Broker bietet die Plattform, über die das Forex Trading abläuft, und stellt Charts und Analysetools bereit, um Handelsentscheidungen zu ermöglichen. Wir empfehlen zum Beispiel Forex Broker wie GBE Brokers, BlackBull Markets und Vantage Markets.

Die besten Forex-Broker empfohlen von Trading.de im Überblick:

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3. Übe Forex Trading mit einem Demokonto

Der dritte Schritt im Forex Trading ist das Üben mit einem Demokonto. Das Demokonto ist ein Feature, das von vielen seriösen Forex Brokern angeboten wird. Mit einem Demokonto lässt sich das Forex Trading ohne Risiko üben, da lediglich Spielgeld eingesetzt wird.

Das Üben des Forex Tradings mit einem Demokonto ist sehr wichtig, bevor man sich an den echten Devisenhandel wagt. Beim Üben sollte man die gleiche Disziplin walten lassen, mit der man das spätere echte FX Trading angeht, um den echten Handel so gut wie möglich zu simulieren. Beim Üben mit dem Demokonto erlangt man ein Gespür für den echten Devisenhandel sowie seine Zusammenhänge und lernt wichtige Grundlagen kennen.

Wir von Trading.de empfehlen das Üben von Forex Trading mit einem Demokonto unbedingt, da wir bei Teilnehmern unseres Ausbildungsprogramms immer wieder schwere Fehler beobachten, die bei der Nutzung eines Demokontos jedoch keine Konsequenzen bringen, sondern wertvolle Lernmomente darstellen.

Neben dem Trainieren von Forex Trading mit einem Forex Demokonto sollte man viel Recherche betreiben, um so viel wie möglich über das Thema zu lernen. Auf keinen Fall sollte man FX Trading auf die leichte Schulter nehmen, denn bei mangelnder Expertise sind gravierende Verluste möglich.

4. Lege dein Forex Startkapital fest

Im vierten Schritt des Forex Tradings legt man das Forex Startkapital fest. Das Forex Startkapital sollte einen Betrag enthalten, mit dem man sich wohl fühlt. Vor allem für Anfänger ist es angebracht, das Forex Trading mit kleinen Beträgen zu starten.

Manche Broker setzen eine Mindesteinzahlung fest, die zum Beispiel 20 Euro, 50 Euro, 100 Euro oder 1.000 Euro betragen kann. Viele Forex Broker wie XTB oder BlackBull Markets haben keine Mindesteinzahlung, sodass die Einzahlung beliebig hoch oder niedrig ausfallen kann. Ein sinnvolles Startkapital beim Forex Trading beträgt für Anfänger zum Beispiel 200 Euro.

Die Einzahlung des Startkapitals erfolgt beim Forex Trading zum Beispiel über Banküberweisung oder Finanzdienstleister wie PayPal.

5. Wähle ein Währungspaar und spekuliere auf seine Kursentwicklung

Der fünfte Schritt beim Forex Trading ist die Auswahl des Währungspaares und die anschließende Spekulation auf die Kursentwicklung. Die wichtigsten und beliebtesten Währungspaare beim Forex sind unter anderem EUR/USD, USD/JPY und GBP/USD.

Für die Auswahl des FX-Paares sollte man gründliche Analysen durchführen, um die Gewinnchancen und das Verlustrisiko zu bewerten. Auf Basis der Analysen und der Auswahl spekuliert man auf die Kursentwicklung des Währungspaares.

Spekuliert man darauf, dass die Basiswährung im Vergleich zur Notierungswährung im Wert steigt, erstellt man eine Long-Position. Erwartet man, dass die Basiswährung im Vergleich zur Notierungswährung an Wert verliert, eröffnet man eine Short-Position.

Bei zukünftigen Einsätzen ist große Vorsicht geboten, denn es zeigt sich, dass viele Forex Trader zufällige Erfolge fälschlicherweise ihren eigenen Fähigkeiten zuschreiben und in der Folge höhere Beträge einsetzen. Das zeigt die Studie „Uninformative Feedback and Risk Taking: Evidence from Retail Forex Trading” von Itzhak Ben-David et al., die 2018 im Fachmagazin Review of Finance erschien. Bei Teilnehmern unserer Forex Trading Ausbildung haben wir die gleiche Beobachtung gemacht.

6. Schließe deine Forex Trading Position

Im sechsten Schritt des Forex Tradings schließt man die Forex Trading Position zu einem günstigen Zeitpunkt. Eine kontinuierliche Überwachung der Forex Position ist notwendig, um den richtigen Moment für den Ausstieg zu finden.

Idealerweise macht man bei der Schließung der Forex Position einen signifikanten Gewinn, doch Verluste sind ebenso möglich. Um zu hohe Verluste zu vermeiden, bietet es sich an, eine Stop-Loss-Order zu erstellen, die sich automatisch schließt, sobald ein bestimmter Verlustwert erreicht wird.

Wie funktioniert der Forex Markt? 

Der Forex Markt funktioniert, indem Anleger täglich auf Veränderungen von Wechselkursen spekulieren. Die täglichen Forex Trades haben maßgeblichen Einfluss auf die Wechselkurse zwischen den Währungen.

Forex Trades werden auf dem Forex Markt von vielen verschiedenen Akteuren vollzogen, zum Beispiel von Privatanlegern, institutionellen Investoren, Unternehmen und Banken. Vor allem die Zentralbanken sind eine treibende Kraft des Forex Markts, da sie dort ihre Geldpolitik umsetzen.

Der Devisenhandel findet am Forex Markt außerbörslich, also „over the counter“ (OTC) statt. Der Forex Markt ist ein globaler, dezentraler Markt, über den sich 24 Stunden am Tag Währungen handeln lassen. Forex Trading ist 24 Stunden am Tag möglich, weil sich die größten Forex Märkte in unterschiedlichen Zeitzonen befinden und dadurch zeitversetzt geöffnet haben.

Ist Forex Trading gefährlich?

Ja, Forex Trading ist gefährlich, weil man dabei viel Geld verlieren kann. Der Forex Markt ist sehr volatil, sodass es nie Gewissheit gibt, dass sich Wechselkurse so entwickeln, wie man es erwartet. Die Hebelwirkung erlaubt beim Forex Trading zwar signifikante Gewinne, führt aber auch sehr schnell zum Totalverlust.

Beim Forex Trading besteht eine große Gefahr für Anfänger, wenn sie die Lernkurve falsch einschätzen. Viele Anfänger wähnen sich bereit für den Devisenhandel, obwohl es ihnen an ausreichend Wissen und Erfahrung mangelt. FX Trading ist eine sehr komplexe Tätigkeit, die große Expertise erfordert und nicht überstürzt werden sollte. In unserer Forex Trading Ausbildung führen wir die Teilnehmer langsam an das Thema heran und bringen ihnen bei, ihre Fähigkeiten realistisch einzuschätzen.

Zur Reduktion der Gefahr von Forex Trading benötigt man neben Wissen und Erfahrung vor allem durchdachte Strategien und ein fundiertes Risikomanagement. Stopp-Loss- sowie Take-Profit-Orders sind ein Muss für einen verantwortungsvollen Devisenhandel. Klumpenrisiken durch zu hohe Positionsgrößen sollte man beim FX Trading vermeiden. Emotionale Entscheidungen haben beim Forex Trading nichts zu suchen.

Die Gefahr von Forex Trading zeigt sich nicht zuletzt darin, dass Forex zu einem großen Teil in Form von CFDs gehandelt wird. CFDs sind hochspekulative Finanzprodukte. Etwa 74 bis 89 % aller CFD-Händler innerhalb der EU verlieren Geld. Das zeigt eine Analyse der National Competent Authorities (NCAs).

Neben dem Verlustrisiko durch das Forex Trading selbst besteht für Forex Trader eine Gefahr durch dubiose Broker, die unlauteren Geschäftspraktiken nachgehen. Unlautere Geschäftspraktiken von dubiosen Brokern sind zum Beispiel Kursmanipulationen, nicht gerechtfertigte Kontosperrungen und unautorisierte Transaktionen. Die Praktiken von dubiosen Brokern können für Forex Trader erhebliche Verluste bedeuten. Gerade Forex Trading Anfänger laufen Gefahr, an einen dubiosen und unseriösen Broker zu geraten. Als Forex Trader sollte man immer eine gründliche Recherche durchführen, bevor man sich für einen Forex Broker entscheidet, um nicht zum Opfer von Betrugsversuchen zu werden.

Vorteile und Risiken von Forex Trading 

Die wichtigsten Vorteile von Forex Trading sind die Volatilität, der durchgehend geöffnete Forex Markt und die Hebelwirkung. Die größten Risiken von Forex Trading sind Verlustrisiken, die starken Kursschwankungen und schlechtes Risikomanagement.

In der folgenden Tabelle haben wir die wesentlichen Vorteile und Risiken von Forex Trading anschaulich dargestellt.

Forex Trading VorteileForex Trading Risiken
Forex-VolatilitätForex Verlustrisiken
Forex Markt ist an fünf Tagen die Woche rund um die Uhr geöffnetForex hat hohe Volatilität
Devisenhandel ermöglicht den Einsatz von HebelSchlechtes Forex Risikomanagement
Geringer Kapitalbedarf beim DevisenhandelBeim FX Trading gibt es Gegenparteirisiken
Forex Markt hat hohe LiquiditätDevisenhandel birgt Hebelwirkungsrisiken
Forex ist eine technisch einfache InvestitionForex hat eine hohe Komplexität
FX Trading hat niedrige KostenBei Forex sind versteckte Kosten durch Spreads möglich
Forex Markt ist gut analysierbarForex Trading bietet Verlustrisiko durch emotionale Entscheidungen
Beim Forex Trading sind schnelle Gewinne möglichBeim Devisenhandel bestehen technische Risiken
Forex bietet Zugang zu globalen Märkten

Nachfolgend besprechen wir die Vorteile und Risiken von Forex Trading im Detail.

Vorteile von Forex Trading

Die wichtigsten Vorteile von Forex Trading sind die Volatilität, der an fünf Tagen und rund um die Uhr geöffnete Forex Markt und der Einsatz von Hebeln. Der Devisenhandel erfordert wenig Kapital, hat eine hohe Liquidität und stellt eine technisch einfache Investition dar.

Die Kosten beim Forex Trading sind relativ gering und der Forex Markt ist gut analysierbar. Forex ermöglicht schnelle Gewinne und den Zugang zu globalen Märkten.

Die wesentlichen Vorteile von Forex Trading präsentieren wir in der folgenden Liste.

  • Forex-Volatilität: Ein wesentlicher Vorteil von Forex Trading ist, dass man die Forex-Volatilität nutzen kann, um Gewinne zu erzielen. Erst durch die Volatilität, also signifikante Kursschwankungen, sind nennenswerte Gewinne beim FX Trading überhaupt möglich.
  • Forex Markt ist an fünf Tagen die Woche rund um die Uhr geöffnet: Beim Devisenhandel hat man den Vorteil, dass der Forex Markt an fünf Tagen die Woche durchgängig geöffnet hat, da sich die wichtigsten Forex Handelszentren in unterschiedlichen Zeitzonen befinden. Durch die durchgängigen Handelszeiten ist Forex ein sehr flexibler Markt, der das Forex Trading nach Belieben ermöglicht.
  • Devisenhandel ermöglicht den Einsatz von Hebel: Beim Devisenhandel besteht für Trader die Einsatzmöglichkeit von Hebeln und dadurch die Chance auf eine signifikante Rendite. Forex Trading erlaubt hohe Gewinnerträge, weil die Hebelwirkung Gewinne vervielfacht. In der EU sind für Privatanleger beim Forex Trading Hebel von bis zu 1:30 erlaubt.
  • Geringer Kapitalbedarf beim Devisenhandel: Beim Devisenhandel besteht für Anleger ein relativ geringer Kapitalbedarf, da durch die Hebelwirkung selbst mit kleinen Beträgen signifikante Gewinne möglich sind. 
  • Forex Markt hat hohe Liquidität: Der Forex Markt hat eine hohe Liquidität, sodass der Handel mit Währungen jederzeit problemlos möglich ist. Der Forex Markt ist der größte Finanzmarkt weltweit.
  • Forex ist eine technisch einfache Investition: Forex ist eine technisch relativ einfache Investition, da die Einstiegshürden gering sind. In technischer Hinsicht benötigt man lediglich ein Smartphone oder einen Computer sowie einen seriösen Broker, um mit dem Devisenhandel zu beginnen. Anders als bei den technischen Voraussetzungen ist Forex konzeptuell jedoch sehr komplex und erfordert eine gründliche Einarbeitung, um hohe Verluste zu vermeiden.
  • FX Trading hat niedrige Kosten: Ein großer Vorteil von FX Trading ist, dass relativ niedrige Kosten anfallen. Kosten fallen beim Devisenhandel lediglich durch die Nutzung eines Brokers an. Für die Minimierung der FX Trading Kosten bietet sich die Nutzung eines Brokers mit möglichst wenig Gebühren an.
  • Forex Markt ist gut analysierbar: Als Trader profitiert man davon, dass der Forex Markt relativ gut analysierbar ist. Die meisten Broker stellen Charts und Analysetools bereit, die die Analyse des Devisenmarkts vereinfachen.
  • Beim Forex Trading sind schnelle Gewinne möglich: Forex Trading ermöglicht sehr schnelle Gewinne, da Kursveränderungen jederzeit möglich sind. Potentiell sind Gewinne beim Devisenhandel bereits nach Sekunden möglich.
  • Forex bietet Zugang zu globalen Märkten: Ein großer Vorteil von Forex Trading ist, dass man Zugang zu globalen Märkten hat. Durch den globalen Zugang kann man internationale Währungsmärkte handeln.

Risiken von Forex Trading

Die größten Risiken von Forex Trading sind Verlustrisiken, die hohe Volatilität und schlechtes Risikomanagement. Beim FX Trading bestehen Gegenparteirisiken und Risiken in Bezug auf den Hebel. Forex hat eine hohe Komplexität, versteckte Kosten sind möglich und emotionale Entscheidungen gefährden die Gewinne.

In der folgenden Liste fassen wir die bedeutendsten Risiken von Forex Trading zusammen.

  • Forex Verlustrisiken: Beim Forex Trading bestehen erhebliche Verlustrisiken, da es einen sehr spekulativen Charakter hat. Man kann sich beim FX Trading niemals sicher sein, dass eine Kursentwicklung so stattfindet, wie man sie vorhersieht.
  • Forex hat hohe Volatilität: Einer der Risikofaktoren im Forex Trading ist die hohe Volatilität, die unvorhersehbare Kursschwankungen verursachen kann. Zwar ist die hohe Volatilität einer der Hauptgründe, die Forex Trading überhaupt erst lukrativ machen, doch gleichzeitig besteht durch sie ein sehr hohes Verlustrisiko.
  • Schlechtes Forex Risikomanagement: Vor allem für Anfänger besteht beim Forex Trading die Gefahr, schlechtes Risikomanagement zu betreiben. Durch schlechtes Risikomanagement werden Verluste beim FX Trading unnötig in die Höhe getrieben. Zu gutem Forex Risikomanagement gehören mindestens der Einsatz von Stopp-Loss- und Take-Profit-Orders sowie ein generell verantwortungsvoller Umgang mit Geld.
  • Beim FX Trading gibt es Gegenparteirisiken: Beim FX Trading bestehen Gegenparteirisiken, da es immer möglich ist, dass zum Beispiel der Broker seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Man sollte nur seriöse und stark regulierte Broker für den Devisenhandel verwenden, um Gegenparteirisiken zu minimieren.
  • Devisenhandel birgt Risiken in Bezug auf den Hebel: Der Devisenhandel birgt Risiken in Bezug auf den Hebel, die zu sehr hohen Verlusten führen können. Die Hebelwirkung beim Forex Trading ermöglicht zwar hohe Gewinne, doch hohe Verluste sind ebenso möglich. Durch die Hebelwirkung besteht beim Forex Trading eine realistische Möglichkeit zum Totalverlust.
  • Forex hat eine hohe Komplexität: Forex ist ein sehr komplexes Finanzinstrument, das große Expertise erfordert, wenn man erfolgreich sein will. Fehlende Expertise führt beim Devisenhandel mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Verlusten. Für Trading Anfänger ist Forex besonders anspruchsvoll und sollte zunächst mit einem Demokonto geübt werden.
  • Bei Forex sind versteckte Kosten durch Spreads möglich: Zwar sind die Kosten beim Forex Trading generell relativ niedrig, doch manche Broker verstecken Kosten in den Spreads. Spreads sind die Differenz zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis. Spreads können variieren und die Kosten für das Forex Trading in die Höhe schnellen lassen.
  • Forex Trading bietet Verlustrisiko durch emotionale Entscheidungen: Gerade unerfahrene Forex Trader laufen Gefahr, emotionale Entscheidungen zu treffen und dadurch unnötige Risiken einzugehen. Emotionale Entscheidungen sind für Forex Trading ungeeignet und führen potentiell zu erheblichen Verlusten.
  • Beim Devisenhandel bestehen technische Risiken: Beim FX Trading besteht immer die Möglichkeit, dass die Technik Probleme macht. Es ist zum Beispiel möglich, dass das Internet ausfällt oder das Smartphone kaputt geht. Technische Probleme können den Forex Trader zum Beispiel daran hindern, Positionen zum gewünschten Zeitpunkt zu schließen, wodurch Verluste verursacht werden oder Gewinne nicht so hoch wie erhofft ausfallen.

Wie kann man als Anfänger Forex Trading lernen?

Als Anfänger kann man Forex Trading lernen, indem man zum Beispiel Anleitungen und Video Tutorials folgt. Auf jeden Fall solltest du dich zunächst mit den Grundlagen und den Mechanismen vertraut machen, bevor du ernsthaft mit dem Forex Trading beginnst.

Als Forex-Einsteiger sollte man mit kleinen Positionen starten, da die Wahrscheinlichkeit groß ist, am Anfang Verluste zu machen. Besonders wichtig beim FX Trading ist das Einhalten der eigens aufgestellten Trading Regeln, um Fehler und unnötige Verluste zu vermeiden. Auf keinen Fall sollte man als Anfänger beim Devisenhandel emotionale Entscheidungen treffen oder aus einer Laune heraus handeln. Auch ambitionierte Anfänger tun gut daran, es beim Forex Trading zunächst langsam angehen zu lassen.

Als Anfänger ist es wichtig, sich vor dem Forex Trading notwendiges Wissen anzueignen. Einsteiger sollten unter anderem lernen, wie der Forex Markt funktioniert, was es bei der Broker Auswahl zu beachten gilt und welche Faktoren die Wechselkurse der Währungen beeinflussen.

Ein robustes Risikomanagement ist für Forex Trading Anfänger unabdingbar. Einsteiger sollten sich mit der Funktionsweise von Stop-Loss- und Take-Profit-Orders vertraut machen, Klumpenrisiken vermeiden und sehr vorsichtig mit Hebeln umgehen.

Es ist wichtig für Anfänger, die Analysetools kennenzulernen, die notwendig sind, um die Kursentwicklungen von Währungen richtig zu lesen. Analysetools werden von Brokern zur Verfügung gestellt und sehen je nach gewähltem Broker möglicherweise etwas anders aus.

Unverzichtbar für Anfänger ist das Üben von Forex Trading auf einem Demokonto bzw. Musterdepot. Demokonten werden von vielen seriösen Brokern angeboten. Mit einem Demokonto lässt sich der Devisenhandel ohne Risiko trainieren, weil man lediglich Spielgeld einsetzt. Die Erfahrung, die man beim Üben mit einem Demokonto erlangt, kommt einem später beim echten FX Trading zugute. Anfänger sollten darauf achten, sich durch das Üben mit einem Demokonto nicht in ein falsches Gefühl der Sicherheit wiegen zu lassen. Man sollte das Demotrading sehr ernst nehmen, um das echte Forex Trading so gut wie möglich zu simulieren.

Wie wird man Forex Trader?

Man wird Forex Trader, indem man ein Handelskonto bei einem Broker erstellt, der FX Trading anbietet. Zum Start als Forex Trader zahlt man ein Guthaben auf das Live-Konto ein und wählt ein Währungspaar aus, in das man investieren möchte.

In technischer und formaler Hinsicht gibt es keine großen Hürden, die es als angehender Forex Trader zu überwinden gilt. Die Volljährigkeit wird vorausgesetzt, um als Forex Trader tätig zu sein. Bei den meisten Brokern ist es notwendig, die eigene Identität zu verifizieren, bevor man mit dem Forex Trading beginnen darf.

Man sollte sich spezifische Ziele setzen, um wirklich als Forex Trader durchzustarten. Manche Forex Trader suchen nur nach einem kleinen Nebenverdienst, während andere den Devisenhandel als Haupttätigkeit betreiben wollen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass man beim FX Trading nichts überstürzt und sich vorher gründlich mit den Grundlagen und den tieferen Mechanismen des Währungshandels auseinandersetzt.

Sehr praktisch für Forex Trader ist es, ihre Erfahrungen, Erfolge und Misserfolge in einem Trading Journal festzuhalten, da dies den Lerneffekt steigert.

Forex Trading Coaching bei Trading.de

Mit dem Forex Trading Coaching bei Trading.de erhalten Anfänger und Fortgeschrittene eine hochwertige und gründliche Ausbildung für den Devisenhandel. Wir bieten Online-Seminare, Webinare und Workshops an, in denen wir den Teilnehmern praxisnahes Forex Trading Wissen vermitteln, FX Strategien beibringen und dabei helfen, zu besseren Forex Tradern zu werden.

In unserem Online Forex Trading Coaching decken wir wichtige Grundlagen wie die Funktionsweise der FX Märkte und tiefergehende Sachverhalte ab, deren Verständnis für einen erfolgreichen Devisenhandel unverzichtbar ist. Das Ziel unseres Forex Trading Coachings ist es, die Lernkurve für unsere Teilnehmer deutlich zu verkürzen und ihnen so zu schnelleren Erfolgen auf dem Forex Markt zu verhelfen.

Wir bringen unseren Teilnehmern unter anderem Marktanalyse-Techniken, Forex Trading Strategien und robustes Risikomanagement bei, damit sie für ihre Reise durch den Forex Markt gerüstet sind.

Mit unserem Forex Trading Coaching ermöglichen wir unseren Teilnehmern eine ganz persönliche Forex Ausbildung sowie eine intensive Betreuung, strategische Optimierung und interaktive Kurse, die wichtiges und fundiertes Forex Wissen effektiv vermitteln.

Wir von Trading.de sind ein kleines und sehr flexibles Team aus Forex Experten, deren Leidenschaft es ist, ihren großen Wissensschatz weiterzugeben. Unser Team wird von den Experten Andre Witzel und Jia Tian Rong angeführt. Andre Witzel hat mehr als 10 Jahre Erfahrung im Trading Geschäft, während es bei Jia Tian Rong mehr als 8 Jahre sind. Als leidenschaftliche Trader sowie Experten und Coaches geben Andre Witzel und Jia Tian Rong ihre Erfahrung an interessierte Einsteiger und Fortgeschrittene weiter, um ihre Forex Trading Fähigkeiten zu verbessern.

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Was sollte man vor dem Forex Trading wissen?

Vor dem Forex Trading sollte man unter anderem wissen, wie viele Forex Trader Gewinne erzielen, ob Forex Trading Broker vertrauenswürdig sind und ob das beim Broker eingezahlte Guthaben geschützt ist.

Man sollte sich vor dem Forex Trading über die Kosten und die Versteuerung der Gewinne im Klaren sein. Nicht zuletzt sollte man vor dem FX Trading wissen, bei welchen Brokern sich Forex handeln lässt und was die Handelszeiten von Forex sind.

In diesem Abschnitt beantworten wir, was man vor dem Forex Trading wissen sollte.

Wie viele Forex Trader erzielen beim Devisenhandel Gewinne?

Eine Minderheit aller Forex Trader erzielt beim Devisenhandel Gewinne. Es wird geschätzt, dass ungefähr zwei Drittel aller Forex Trader Verluste machen. Die Zahl derjenigen, die beim Forex Trading Gewinne machen ist relativ gering, weil der Handel mit Währungen hoch spekulativ ist.

Selbst viele erfahrene Forex Trader verlieren kontinuierlich Geld. Das geht aus der Studie „What do retail FX traders learn?” von Simon Hayley und Ian W. Marsh hervor, die 2016 im Journal of International Money and Finance veröffentlicht wurde.

Sind Forex Trading Broker vertrauenswürdig?

Ja, Forex Trading Broker sind grundsätzlich vertrauenswürdig, vorausgesetzt es handelt sich um streng regulierte Anbieter. Nach unserer Erfahrung ist man am sichersten bei Forex Trading Brokern, die in Deutschland oder wenigstens in der EU ansässig sind, da diese ausreichend reguliert sind. Die Regulierung eines Forex Brokers lässt sich im Register der zuständigen Finanzaufsicht überprüfen. GBE Brokers ist beispielsweise bei der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) unter der Lizenznummer 240/14 registriert.

Egal wo der Forex Broker ansässig ist, selbst wenn es Deutschland ist, sollte man immer genau prüfen, ob er Vertrauen verdient, denn wenn man an einen dubiosen Broker gerät, besteht höchste Gefahr für das eingesetzte Vermögen. Dubiose Broker nutzen viele verschiedene Tricks, um an das Geld ihrer Kunden zu kommen, zum Beispiel übertrieben hohe Kosten oder manipulierte Charts.

Bei Forex Brokern im Ausland ist stets besondere Vorsicht geboten, denn dort gelten potentiell andere Regeln und Gesetze, an die sich die Broker zu halten haben.

Ist das beim Broker eingezahlte Forex Trading Guthaben geschützt?

Ob das eingezahlte Forex Trading Guthaben beim Broker geschützt ist, hängt von der Regulierung des Brokers ab. Bei den meisten streng regulierten Forex Brokern ist das eingezahlte Guthaben in Höhe der Einlagensicherung geschützt, sodass Kunden es zurückbekommen, sollte der Broker insolvent gehen. Es gibt jedoch weniger streng regulierte Forex Broker, bei denen der Schutz des eingezahlten Vermögens nicht gesichert ist. Man sollte sich immer genau über die Regeln und Konditionen informieren, bevor man sich für einen Forex Broker entscheidet.

Kosten beim Forex Trading

Kosten fallen beim Forex Trading vor allem in Form von Spreads und Kommissionen an. Spreads ergeben sich beim Devisenhandel aus der Differenz zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis von Währungspaaren, während Kommissionen feste Gebühren sind, die für einzelne Forex Trades anfallen. Neben Spreads und Kommissionen entstehen bei manchen Forex Brokern zum Beispiel Kosten für Ein- und Auszahlungen.

Forex Gewinne versteuern

Forex Gewinne sind in Deutschland zu versteuern. Für Forex Gewinne fällt in Deutschland die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 % zuzüglich ggf. Solidaritätszuschlag von 5,5 % plus ggf. Kirchensteuer an. Wie alle Kapitalerträge, werden Forex Gewinne nur versteuert, wenn sie 1.000 Euro im Jahr übersteigen (2.000 Euro für Verheiratete).

Forex Trading Broker

Man braucht einen Forex Trading Broker, um am Devisenhandel teilzunehmen. Der Forex Trading Broker bietet die Plattform, über die man Forex handelt. Wir empfehlen zum Beispiel Forex Trading Broker wie BlackBull Markets, GBE Brokers und Vantage Markets. Ebenfalls bekannt sind Forex Trading Broker wie XTB, IG und Pepperstone.

Handelszeiten der Forex Börsen

Die Handelszeiten der Forex Börsen in Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) sind 22:00 Uhr bis 07:00 Uhr für Sydney, 01:00 Uhr bis 10:00 Uhr für Tokio, 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr für London und 13:00 Uhr bis 22:00 für New York. Die Handelszeiten der Forex Börsen gelten für montags bis freitags und können sich durch die Sommer- und Winterzeit verschieben.

Durch die unterschiedlichen Zeitzonen der größten Forex Märkte lässt sich der Devisenhandel unter der Woche rund um die Uhr realisieren. Für die meisten Forex Trader ist die Überschneidung der Londoner und der New Yorker Sitzung von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr die wichtigste Zeit für das Forex Trading, da hier das größte Handelsvolumen entsteht und dadurch besonders gute Handelsbedingungen vorherrschen.

Andre Witzel
Andre Witzel hat über 10 Jahre Erfahrungen im Trading und ist der Gründer von Trading.de. Als Experte, Coach in der Trading.de Ausbildung und Trader teilt seine Strategien und Methoden mit seinen Lesern. Er weiß genau welche Fehler Anfänger machen und kann ihnen die besten Tipps zum erfolgreichen Handel geben.
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