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Das Trading ist bereits ab 1€ Startkapital möglich, denn viele Broker bieten Börsenzugänge ohne eine Mindesteinzahlung an. Abhängig vom Finanzprodukt können Sie bereits Trades mit wenigen Cents an Einsatz eröffnen (Beispielsweise über CFDs).

Zunächst solltest du dir erst einmal klarmachen, was du als Trader erreichen möchtest. Willst du mit etwas überschüssigem Vermögen an der Börse zum Zocker werden oder hast du vor, dein Kapital auf lange Sicht zu vermehren? Es gibt hier natürlich auch noch Zwischenstufen. Trading-Methoden wie Daytrading und Scalping können nämlich auch als alltäglicher Job funktionieren, bei dem man monatlich sein Einkommen generiert.

Das Wichtigste zuerst

  • Das Startkapital ist das Geld, mit welchem du beim Trading anfängst
  • Jedes mal, wenn du ein neues Konto bei einem Broker eröffnest, überweist du Startkapital und baust damit dein Portfolio auf
  • Die Höhe des Startkapitals hängt von deinem Vermögen, den zur Verfügung stehenden Werten und deiner Risikoaffinität ab
  • Bei viel Kapital wirst du einen hohen Anteil eher sicher investieren wollen, um dein Vermögen z. B. mittels ETFs aufbauen zu können
  • Wenn du mit wenig Geld traden willst, entscheidest du dich für einen CFD-Broker, der dir Daytrading erlaubt
  • Die Mindesteinlage sollte niedrig sein, um mit wenig Geld ins Trading einsteigen zu können
Trading Startkapital

In diesem Artikel schauen wir uns gemeinsam an, was man bereits mit wenig Startkapital im Trading erreichen kann und wie viel Geld man wirklich zum traden benötigt.

Erfahre jetzt mehr über deine Möglichkeiten, mit Startkapital in unterschiedlicher Höhe in den Markt einzusteigen.

Was ist das Trading Startkapital? – Definition

Das Startkapital beim Trading ist ganz einfach gesagt das Geld, welches du ganz am Anfang deines Handels zur Verfügung hast und in ein bestimmtes Portfolio investierst. Nehmen wir einmal an, dass du neue CFD Konten oder ein Depot für Forex Trading, Aktien & Co. bei einem Broker eröffnest. Nach der Anmeldung und Verifizierung überweist du das Startkapital auf den Account. Damit beginnst du nun, deine Investition aufzubauen.

Prinzipiell kannst du mit jeder Summe an Kapital etwas anfangen. Selbst wenn du nur einen Euro Guthaben hast, lässt sich dieser Euro verdoppeln, verdreifachen und mit den reinvestierten Gewinnen dann in ein Vermögen verwandeln. Welches Kapital du auf die Plattform überweist, hängt natürlich immer auch vom Broker ab. Wie hoch ist hier das Minimum bei den Überweisungen oder gibt es sogar gar keine Mindesteinlage?

Wichtig ist in jedem Fall, dass sich die Trader genau bewusst machen, wie viel Kapital sie einsetzen und für was sie es verwenden möchten. Bei langfristigen Ansätzen wird man meist mehr Geld auf sicherere Positionen wie ETFs setzen, während Daytrader nur das Geld verwenden, auf welches sie im Notfall auch verzichten könnten.

Sehen Sie hier eine Übersicht über das Startkapital für verschiedene Finanzprodukte:

Finanzprodukt:Trading Startkapital:
ForexGering (Bereits ab 1€ bis 100€ möglich)
CFDsGering (Bereits ab 1€ bis 100€ möglich)
OptionenMittel (Ab 100€ oder mehr, abhängig vom Broker & Option)
AktienAbhängig vom Aktienpreis (Es gibt Aktien für unter 1€ oder auch welche für 500€ oder mehr)
ETFsAbhängig vom ETFpreis (Es gibt Aktien für unter 1€ oder auch welche für 500€ oder mehr)
FuturesHoch (Ab 1.000€, wegen hoher Positionsgrößen mehr als 5.000€ empfehlenswert
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Was ist, wenn ich wenig Geld habe? Mit kleinem Startkapital investieren

Du hast keine 10.000 Euro in der Hinterhand, um sie gewinnbringend zu investieren? Die gute Nachricht zuerst: Trading mit wenig Startkapital ist heutzutage überhaupt kein Problem. Die meisten Broker erlauben es den Tradern so, selbst mit wenig Geld und kleinen Beträgen zu arbeiten. Die Mindesteinlagen sind massiv gesunken und im CFD-Trading kann man fast alles bereits ab 1 Euro handeln.

Mit nur einem Euro an den Aktienmarkt bzw. den Handel mit CFDs einzusteigen, ist natürlich ein absolutes Extrembeispiel. Viele Trader nutzen diese Möglichkeit, um ohne jedes Risiko etwas üben zu können. Hierfür ist ein kostenfreies Trading Demokonto aber grundsätzlich besser geeignet.

Demokonto
Demokonto eröffnen, um das Trading zu üben

Wenn du im Demokonto Gewinn gemacht hast, wechselst du dann in den Bereich mit echtem Geld und lädst nun dein Startkapital auf. Hier empfehle ich dir, mit mindestens 50 oder 100 Euro zu arbeiten. Mit so wenig Kapital zu traden, ist natürlich eine Form der Herausforderung. Du kannst aber im Prinzip alles auf kleinere Verhältnisse herunterbrechen.

Würdest du mit einer größeren Menge an Kapital vermutlich mindestens 100 Euro pro Aktie ausgeben, sind es bei einem Guthaben von insgesamt nur 100 Euro eben nur 5 bis 10 Euro. Kaufst du so im CFD Trading jeweils zehn Aktien zu 10 Euro, hast du bereits ein gut diversifiziertes Portfolio, welches allmählich wachsen kann.

Was sind CFDs?
Als CFDs werden bestimmte Derivate verstanden, die zwischen Broker und Trader als Differenzkontrakte abgeschlossen werden. Man einigt sich hierbei auf einen Basiswert und darauf, dass sich die Investition im Verhältnis zu diesem nach oben oder unten entwickelt. Praktisch ist, dass man lediglich einen kleinen Anteil des eigentlichen Wertes, bspw. einer Aktie oder Forex, anlegen kann. Auf der anderen Seite besitzt man mit einem CFD keine echten Wertpapiere und kann somit u. a. keine Dividenden einnehmen.

Warum sollte ich nun aber nicht meine kompletten 100 Euro auf eine Aktie, einen Forex-Wert oder CFDs von Firmen wie Amazon, Tesla und NVIDIA setzen? Ganz einfach: Das Risiko wäre in diesem Fall viel zu hoch. Verteilst du dein Kapital dagegen auf mehr Positionen, kannst du das Risiko aufteilen und somit ein Klumpenrisiko vermeiden.

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Beispiele: Trading mit 50 oder 100 Euro – geht das?

Der Einstieg in den Aktienmarkt, das CFD-Trading oder Forex-Trading mit 50 oder 100 Euro ist relativ einfach. Du suchst dir zunächst einen Broker aus, welcher dir den Handel mit solchen niedrigen Werten erlaubt und zudem eine sehr niedrige Mindesteinlage hat. Empfehlen kann ich dir hierfür bspw. Anbieter wie XTB, Capital.com und eToro.

Bei diesen drei Brokern können die Trader bereits ab einem Limit von 20 bis 50 Euro Startkapital aufladen und damit anfangen zu traden.

Während du für die meisten Aktien ganze Werte kaufen musst, bist du im CFD Trading flexibler. Hier zahlst du beim Kauf nur ein Bruchstück des Gesamtpreises. Diese Investition steigt dann im selben Verhältnis wie die echte Aktie. Verdoppelt eine echte Anlage von 50 Euro ihren Wert, so machst du bei einem Einsatz von 10 Euro im CFD-Trading 10 Euro Gewinn.

Bei einem Startkapital von 50 bis 100 Euro würde ich generell dazu raten, den einzelnen Trade auf etwa 10 bis 20 Euro zu limitieren. Wenn du dir gerade beim Daytraden aufgrund der technischen Analyse deiner Sache sicher bist, kann ein Hebel dabei helfen, die Position deutlich zu vergrößern.

Was ist ein Hebel und wie sorgt er für die Vergrößerung des Kapitals?
Beim Hebel- und Margin Trading schießt der Broker dem Trader einen gewissen Anteil hinzu, um den Einsatz auf einer Position zu erhöhen. Bei einem Trade mit 1:5 Hebel oder x5 wird das Geld, welches der Trader investiert bspw. verfünffacht. Der Händler liefert eine Einheit, während der Broker vier weitere Einheiten bereitstellt. Neben den riesigen Chancen für Investoren mit niedrigem Startkapital gibt es aber auch sehr hohe Risiken. Der Hebel wirkt genauso stark ins Negative hinein und der kleinste Fehler kann zu einer hohen Verschuldung führen.

Nehmen wir nun also an, du hast deine 100 Euro in zehn Trades zu jeweils 10 Euro aufgeteilt. Die Hälfte davon erlebt Rücksetzer um 10 Prozent, du machst hier also Verluste von jeweils 1 Euro, insgesamt also 5 Euro.

Die anderen Werte machen dagegen Gewinne, die ebenfalls bei 1 Euro liegen. Theoretisch hätten sich die Verluste und Gewinne nun ausgeglichen. Bei zwei Aktien-CFDs warst du dir deiner Sache jedoch so sicher, dass du die Trades mit einem Hebel von 1:3 versehen hast. Dies sorgt für eine Verdreifachung des Einsatzes und du bekommst aus diesen Positionen somit insgesamt sechs Euro heraus. Trotz sinkender Kurse in der einen Hälfte deines Portfolios, machst du also immer noch attraktive Gewinne von insgesamt 4 Euro.

Margin Trading
Beispiel für einen Hebel-Trade (Die Margin des Anlegers beträgt nur 46,84 USD, der Einsatz aber 263,02 USD)

In diesem Beispiel haben wir uns natürlich sehr einfache Modelle und extrem niedriges Kapital genommen. Tatsächlich würde man bei sehr sicheren Trades vor allem im Rahmen einer Daytrading-Strategie den Einsatz kurzfristig erhöhen und ihn mit dem Hebel vergrößern.

Das Problem am Trading mit wenig Kapital ist nämlich immer, dass die Gewinne sehr einfach durch die Kosten der Broker und Börse aufgefressen werden können. Relevant sind insbesondere die Spreads, welche die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis darstellen.

Gewinne von nur einem Euro könnten dann nicht für den Verkauf interessant sein. So würdest du beim Handel mit dieser Position eventuell nur für den Broker arbeiten, der sich einen Teil des Profits mitnimmt. Hinzukommen eventuell Trading Steuern und andere Kosten, welche die Gewinne weiter schmälern.

Trading mit 200 Euro Startkapital

Für Aktien- und Forex-Trading mit wenig Startkapital empfehle ich generell eher den Einstieg mit 200 Euro. Eine solche Summe an Geld kann nahezu jeder private Trader ansparen und in die Märkte stecken.

Der Vorteil am Traden mit 200 Euro ist natürlich, dass du deutlich flexibler bist. Du kannst durch die höhere Kontogröße stärkere Positionen eröffnen, eine Value-Basis für längeres Positions Trading anlegen und den Rest in eine Daytrading-Strategie stecken.

Trading Kapital

Als Daytrader eignest du dir zunächst einige Fähigkeiten an. So solltest du dich zunächst einmal in die technische Analyse einlesen und dich mit den Indikatoren beschäftigen. Diese zeigen dir auf den Charts an, wann die Kurse vermutlich steigen oder sinken.

Sobald ein entsprechendes Signal auftaucht, wirst du beim Daytrading eine Summe an Geld investieren. Wenn du im Augenblick nur über eine geringe Kontogröße verfügst, wählst du einen geringeren Betrag und versiehst diesen mit einem Hebel. Dadurch steigen die Chancen auf einen hohen Gewinn oder auch hohen Verlust.

Daytrading ist mit gewissen Risiken verbunden und du solltest vorab einige Versuche im Trading Demokonto drehen. Hier übst du die Arbeit mit den Indikatoren ein und wirst später, wenn du mit echtem Geld investierst, dein Startkapital wesentlich sicherer anlegen können.

Extrembeispiel: Traden ab 1€

Bei vielen Brokern ist Traden ab 1 € überhaupt kein Problem. Selbst Anbieter wie XTB, Capital.com und eToro erlauben es dem Trader, mit solch geringem Kapital in den Handel einzusteigen. Eine echte Aktie kannst du damit wohlgemerkt meist nicht kaufen.

In der Regel wirst du flexibler funktionierende CFD-Konten eröffnen und hier lediglich Bruchstücke des Originalwerts als Derivat einkaufen. Da bei solchen Instrumenten über Nacht Swap-Kosten anfallen, ist es nicht sinnvoll, sie über mehrere Wochen und Monate zu halten: Die Gebühren wären einfach zu hoch.

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Wenn du lediglich 1 € investieren möchtest, solltest du dich daher an das Daytraden halten und versuchen, diesen Betrag innerhalb von sehr kurzer Zeit zu verdoppeln. Dies an einem einzelnen Tag zu bewerkstelligen, ist zugegebenermaßen sehr unwahrscheinlich.

Eine Ausnahme könnte eine erfolgreiche News Trading Strategie sein, bei welcher du dir gewisse Ereignisse an den Finanzmärkten wie z. B. die Herausgabe der Quartalszahlen heraussuchst und an diesen Tagen auf eine starke Volatilität hoffst. Über mögliche Events informieren dich die Wirtschaftskalender der Broker.

XTB Broker
XTB bietet dir z. B. einen praktischen Wirtschaftskalender

Oder aber, du legst einfach einen Euro drauf. Im Aktien-, CFD- und Forex-Trading mit 2 Euro brauchst du so nur auf ein Wachstum von 50 Prozent hoffen, um an deinen Euro Gewinn zu gelangen. Diesen reinvestierst du sofort und verwendest ihn dann im Rahmen deiner Daytrading-Strategie für die nächste Chance auf Wachstum. Du hast jetzt drei Euro zur Hand und versuchst aus diesen mindestens 4,50 Euro zu machen.

Tipps für den Handel mit wenig Startkapital:

Du hast Fragen zum Thema „Trading mit wenig Startkapital“? In diesem Abschnitt erhältst du Antworten und die wichtigsten Trading Tipps. Mit diesen und etwas Übung im Demokonto kannst du schnell gute Erfahrungen im Trading machen.

Achte auf die Brokerauswahl: Was ist erlaubt?

Trader, die mit sehr geringem Startkapital in den Handel einsteigen möchten, sollten genau aufpassen, welchen Broker sie wählen. Zunächst einmal solltest du dich für einen Anbieter entscheiden, der keine Mindesteinlage fordert oder diese zumindest bei unter 100 Euro hält.

Darüber hinaus muss die Trading Plattform Daytrading mit einem sehr niedrigen Einsatz ab 1 Euro erlauben. Auch das ist nicht zwingend bei allen Brokern gegeben. Seiten wie XTB, Capital.com und eToro ermöglichen dir einen solchen Handel im CFD-Format allerdings problemlos.

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Finde Online Broker ohne Mindesteinlage

Um den passenden Partner für dein Daytrading oder Forex-Trading mit wenig Startkapital zu finden, schaust du dir am besten unseren Artikel über die besten Broker ohne Mindesteinlage an. Hier bekommst du deine Antwort auf wichtige Fragen zu diesen Anbietern und erfährst, welcher sich besonders großer Beliebtheit erfreut.

Kapital XTB
Wähle Broker mit niedriger Mindesteinlage, z. B. XTB

Neben den Brokern ohne Mindesteinlage gibt es auch einige Plattformen, bei denen du mit zwischen 20 und 100 Euro einsteigen kannst. Solche Seiten kann ich vor allem Menschen empfehlen, die mit etwa 100 bis 200 Euro vorhaben zu traden.

Nutze CFDs, um mit geringem Einsatz pro Trade in den Handel einzusteigen

Wie wir bereits gelernt haben, sind CFD-Instrumente die beste Voraussetzung, um mit wenig Startkapital ins Trading zu starten. Händler können hierbei nur einen Anteil ihres Geldes auf ein Derivat setzen, anstatt eine komplette Aktie zu kaufen.

Die Ziele der Investition lassen sich dabei individuell in die jeweilige Richtung anpassen. Wenn die Märkte bspw. abstürzen, machst du über die Leerverkäufe auf fallende Kurse Gewinne. Um auf diese Weise zu traden, benötigst du einen professionellen CFD-Broker.

Dieser sollte dir niedrige Spreads und ein flexibles Konto mit günstigen Konditionen sowie geringen Einzahlungsschwellen garantieren. Im CFD-Trading kannst du dabei nicht nur auf die Derivate von Aktien setzen, sondern selbst mit anderen Werten wie Forex, Kryptowährungen, Rohstoffe und Anleihen handeln.

Stelle sicher, dass der Broker keine hohen Gebühren vom Trader verlangt

Einige der Punkte, die ein guter Broker für das Trading für Trading mit wenig Kapital erfüllen sollte, betreffen die niedrige Gebührenstruktur. Die Kosten müssen immer transparent sein und dir Trading ohne große Abgaben ermöglichen.

In erster Linie sollte der CFD- und Aktienbroker dabei auf die Konto- bzw. Depotführungsgebühren verzichten. Daneben ist es ein Vorteil, wenn du keine Provisionen für die einzelnen Orders bezahlst. Gerade im Daytrading wirst du sehr häufig kaufen und verkaufen, weswegen Provisionen deine Gewinne deutlich reduzieren.

Ein weiterer Faktor sind die Spreads, also die Differenzen zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Viele Broker bieten dir Spreads ab 0,0 Pips. Alles bis etwa 0,8 Pips kann als akzeptabel gelten und im Rahmen einer Daytrading-Strategie funktionieren. Dennoch muss gesagt werden: Je schmaler der Spread, desto vorteilhafter für den Trader!

Profitiere von Hebel-Trades beim Broker deiner Wahl

Um einen guten Start in dein Investment zu haben, kannst du einen Hebel einsetzen. Dieser multipliziert deinen Einsatz, teilweise sogar bis auf das 30-fache. Die Broker geben dir dieses Geld natürlich nicht ohne Grund hinzu. Für den Anbieter ist es auch eine Wette darauf, ob du mit deinem Investment in irgendeiner Form verlierst.

So wirkt der Hebel immer auch ins Negative hinein, wodurch sich das Risiko von höheren Verlusten ergeben. Andererseits können alle, die gut mit der technischen Analyse umgehen können, selbst mit wenig Startkapital großen Erfolg im Handel haben. Du bekommst hier quasi einen Turbo-Booster, welcher dein Portfolio an der richtigen Stelle eingesetzt effizienter macht.

Achtung: Erhöhtes Risiko beim Trading mit Hebel/Margin
Hebel-Trades und Margin Trading sind nichts für Anfänger, die sich nicht genau mit der technischen Analyse auskennen. Da dieses Instrument auch mögliche Verluste vergrößern kann, kommt man beim kleinsten Fehler schnell in finanzielle Probleme und muss eventuell hohe Nachschusskosten akzeptieren. Deshalb empfehle ich allen Tradern, die sich für Margin Trading mit wenig Kapital interessieren, zunächst im Demokonto zu üben.

Verwende Stop Loss und Take Profit, um dein Startkapital zu schützen

Die Broker bieten dir etliche automatisierte Trading-Funktionen, mit denen du dein geringes Kapital schützen kannst. Gerade dann, wenn du wenig einsetzt, solltest du eine Verlustbegrenzung verwenden. Solche Stop Loss Orders legen einen Minimalwert fest, bei dem die Plattform die Positionen automatisch veräußert.

Stop Loss XTB
Stop Loss Order bei XTB wählen

Mit Take Profit sicherst du dir dagegen einen bestimmten Gewinn. Bestimme einfach, ab welchem Wachstumswert du das Geld mitnehmen möchtest. Wenn du z. B. nur 1 Euro investierst und sich dieser Wert im Daytrading oder Scalping um 50 Prozent erhöhst, nutzt du hier die Take Profit Order bei einem Wert von 1,50 Euro. Du kannst die besten Punkte für den Ausstieg u. a. auch durch die Fibonacci Retracements bestimmen.

Tipps für Trading mit kleinem Konto zusammengefasst:

  • Online Broker ohne Mindesteinlage nutzen
  • Nutze die Möglichkeiten, die dir CFDs bieten
  • Entscheide dich für einen Broker ohne hohe Gebühren
  • Setze gezielt Hebel-Trades ein, um deinen Einsatz zu erhöhen
  • Im Demokonto üben

So findest du den passenden Broker für das Trading mit kleinen Beträgen

Zunächst solltest du dir ganz genau einige Erfahrungen und Empfehlungen zu den besten Trading Plattformen und CFD-Brokern durchlesen. Unsere Vergleichs-Artikel helfen dir dabei, einen tiefgründigeren Einblick in die Angebote, die Gebührenstruktur und die offerierten Tools zu bekommen.

Diese Vorteile sollte der Online Broker Tradern bieten:

  • Keine oder sehr geringe Mindesteinlage, um mit wenig Startkapital investieren zu können
  • Kostenlose Analysetools auf den Charts
  • Offeriert etliche Trading-Funktionen wie Stop Loss und Take Profit
  • Umfangreiches CFD-Angebot
  • Forex-Trading wird angeboten
  • Faire Hebel einsetzbar
  • Angebotenes Demokonto
  • Keine Nachschusspflicht im CFD-Handel
  • Negativsaldenschutz
  • Sichere und schnelle Trading Software
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Für Einsteiger: so meldest du dich in wenigen Schritten beim Broker an

Wenn du dich bei einem Broker anmelden willst, gehst du erst einmal auf die Seite und klickst auf „Konto einrichten“. Hier gibst du nun deine E-Mail-Adresse, ein Passwort sowie eventuell einen Namen an. Teilweise wird hier bereits die Telefonnummer verlangt.

Konto eröffnen
Anmeldung eines Kontos bei XTB

Als nächstes bekommst du eine Bestätigungsnachricht zu deiner E-Mail-Adresse und folgst dem Verifizierungslink. Jetzt kannst du bereits kostenlos im Demokonto üben. Um dann mit echtem Geld traden zu können, musst du dich zunächst mit deinem Wohnsitz verifizieren.

Verifizieren
Verifizierung bei XTB durchführen

Jetzt transferierst du das Geld auf dein Konto beim Broker. Das kannst du per Überweisung, Kreditkarte oder MicroPayments wie PayPal bewerkstelligen. Oft gibt es einige Limits bei der Einzahlung. Wenn du nicht viel Kapital auf dem Konto hast, solltest du dich für einen Anbieter mit geringer Mindesteinlage entscheiden, bspw. XTB, Capital.com und eToro.

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Tipp für alle Anfänger: erst im Trading Demokonto üben

Mein wichtigster Tipp für alle Anfänger, die mit wenig Kapital in das Trading einsteigen möchten, ist: Richte dir zunächst ein virtuelles Konto ein. Hier kannst du die Märkte in aller Ruhe betrachten und versuchen, mit wenig Einsatz deine Ziele zu erreichen. Baue Schritt für Schritt Kapital auf und beginne damit, die Dynamiken an der Börse zu verstehen. Wenn du weitere Fragen hast, kannst du in den Ausbildungsteil auf der Broker-Seite schauen und findest dort viele Tipps.

Ausbildung XTB
Broker wie XTB bieten praktisches Trading Wissen und Webinare

Mein Fazit zu Startkapital im Trading: Moderne Finanzprodukte erlauben es jedem zum Investor zu werden

Das Startkapital ist der Einsatzwert, mit welchem du bei einem Broker damit anfängst, dein Portfolio aufzubauen. Es gibt dabei verschiedene Herangehensweisen. Wer viel Kapital in der Hinterhand hat, wird dieses meist in ETFs oder andere Fonds investieren, um auf Dauer eine Steigerung zu erreichen.

Mit wenig Geld sollte man eher gezielt auf Broker ohne Mindesteinlage setzen und dann mehrere Positionen eröffnen. Am besten spaltest du dein Startkapital etwas auf und verteilst es über verschiedene Positionen. Dadurch erreichst du eine hohe Diversifikation mit weniger Verlustrisiko und ein besseres Wachstumspotenzial.

Mit einer gut durchdachten Strategie und umfassendem Wissen rund um die technische Analyse steigerst du schnell deinen Einsatz und profitierst vom Wachstum der Märkte. Jetzt kannst du die Gewinne direkt reinvestieren und auf Dauer mehr Vermögen aufbauen.

Für dein Investment benötigst du natürlich noch den passenden Broker. Entscheide dich für einen Anbieter mit möglichst niedriger Mindesteinlage, kostenlosen Analysetools sowie einer schnellen und sicheren Software.

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Häufige Fragen:

Kann man auch mit wenig Geld traden?

Ja, es ist bei vielen Anbietern kein Problem, mit wenig Geld zu traden. Hierfür sollte die Mindesteinlage möglichst klein sein und der Broker muss CFDs im Sortiment haben. Auf dieser Basis kannst du sogar ab 1 Euro Geld in die Märkte investieren.

Wie viel Startkapital braucht man für Trading?

Theoretisch kannst du bereits im zweistelligen Bereich Trades einleiten. Das Problem ist in diesem Fall, dass du kaum eine ausreichende Diversifizierung erreichen kannst. Ich würde daher eher ein Startkapital von etwa 200 Euro empfehlen. Dieses lässt sich besser über die verschiedenen Positionen verteilen, um das Risiko am Markt zu senken.

Kann man mit 10 Euro traden?

Die meisten modernen Broker erlauben es dir, schon ab 10 Euro zu traden. Nichtdestotrotz solltest du wissen, dass die Mindesteinlagen oft bei etwa 20 bis 100 Euro liegen. Dieses Guthaben kannst du dann aber aufsplitten und lediglich 10 Euro auf eine gewisse Position setzen. Kostet die einzelne Aktie nur 10 Euro, kannst du diese komplett erwerben. Wenn die Wertpapiere teurer sind, investierst du eben den niedrigeren Wert in ein Derivat, üblicherweise in die CFDs.

Kann man mit 200 € traden?

200 € als Startkapital zu verwenden, ist gerade für Anfänger absolut sinnvoll. Zwar kannst du damit zunächst keine großen Sprünge machen. Mit der richtigen Diversifikation und einer durchdachten Strategie steigerst du diesen Einsatz aber schnell. Die Gewinne kannst du dann reinvestieren, um ein größeres Portfolio aufzubauen.

Lohnt es sich, zuerst im Demokonto ohne echtes Geld zu üben?

Ja, du solltest unbedingt in einem Demokonto üben, um die Dynamiken der Märkte kennenzulernen und mit den spezifischen Tools des Brokers besser umgehen zu können. Auf diese Weise lernst du ohne Risiko, wie die Börse funktioniert und kannst im Anschluss dein Startkapital im Echtgeldkonto verwenden.

Wie wichtig ist das Startkapital beim Trading?

Das Startkapital ist von entscheidender Bedeutung für das Trading. Es beeinflusst die Größe der Positionen, die ein Trader eingehen kann, sowie das Risiko, das er bereit ist aufzunehmen. Ein ausreichendes Startkapital ermöglicht es einem Trader, vernünftige Risikomanagementstrategien anzuwenden und Verluste zu minimieren. Ein zu geringes Startkapital erhöht das Risiko von Verlusten, da man nicht genauso gut diversifizieren kann und eventuell zu hohen Hebeln greift.

Wie wirkt sich das Startkapital auf meinen Handelsstil aus?

Das Startkapital beeinflusst deinen Handelsstil sehr. Mit einem größeren Startkapital hast du möglicherweise mehr Spielraum für diversifizierte Trades und kannst verschiedene Märkte und Anlageklassen in Betracht ziehen. Mit einem kleineren Startkapital musst du dagegen weniger Märkte in den Fokus ziehen und die Auswahl der Trades sorgfältiger überdenken.

Markus Müller
Markus Müller arbeitet als professioneller, selbständiger Autor in den Bereichen Trading und Reisen. Mit dem Thema Trading beschäftigt er sich seit vielen Jahren und hat selbst mit diversen Brokern Erfahrung im Wertpapierhandel gesammelt. Auf Trading.de erklärt er die Mechanismen am Markt und die Arbeit mit technischen Indikatoren sowie fundamentalen Kennzahlen.
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