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Futures Trading ist der Kauf und Verkauf von Futures, womit man auf die Kursentwicklung unterschiedlicher Basiswerte setzt. Unter Futures versteht man Termingeschäfte, bei denen ein Händler einen Basiswert in bestimmter Menge und zu einem bestimmten Preis an einem festgelegten Datum in der Zukunft verkauft.

Zu den Grundlagen des Futures Tradings gehört, dass man sich entweder Gewinne oder Absicherung gegen sinkende oder steigende Preise verspricht. Futures lassen sich traden, indem man einen Futures-Markt auswählt und ein Konto bei einem passenden Futures-Broker eröffnet. In Deutschland ist das Futures Trading für Privatanleger mit Einschränkungen erlaubt.

Zu den wichtigsten Vorteilen von Futures Trading gehört unter anderem, dass es sich vom Grundsatz her um ein einfaches Instrument handelt und dass ein enormes Gewinnpotential besteht. Das größte Risiko beim Handel mit Futures sind die sehr hohen Verluste, die drohen, wenn man sich verkalkuliert.

Man lernt Futures Trading am besten, indem man sich intensiv mit den Grundlagen und den tieferen Mechanismen beschäftigt. Idealerweise lernt man von Experten, bevor man in den Futures Handel einsteigt. Kosten fallen beim Handel mit Futures vor allem in Form von Broker Gebühren und Steuern an.

Futures spielen für die Wirtschaft eine wichtige Rolle, da sich die Preise von Futures häufig früher an neue Entwicklungen anpassen, als es bei herkömmlichen Märkten der Fall ist. Das zeigt die Studie „Price discovery in commodity derivatives: Speculation or hedging?” von Marc J. M. Bohmann et. al., die 2019 in The Journal of Futures Markets veröffentlicht wurde. 

Wir von Trading.de sind professionelle Futures Trader, die ihr Wissen an Anfänger und Fortgeschrittene vermitteln, um ihnen zu Erfolgen beim Handel mit Futures zu verhelfen.

Lies in diesem Artikel unseren umfassenden Überblick zu den wichtigsten Facetten des Futures Tradings.

Was sind Futures?

Futures sind börsengehandelte und standardisierte Termingeschäfte, bei denen sich ein Verkäufer dazu verpflichtet, einen Basiswert (z. B. Gold oder Öl) zu einem bestimmten Preis und Zeitpunkt an den Käufer zu liefern. Der Käufer eines Futures ist dazu verpflichtet, die Ware zu den vereinbarten Konditionen anzunehmen.

Futures sind Derivate, weil sie den Preis eines Basiswerts nachbilden. Derivate sind Finanzinstrumente, deren Preis sich von einem Basiswert ableitet.

Im Kern handelt es sich bei Futures um bindende Börsenverträge zu einer bestimmten Ware zwischen zwei Parteien. Als Terminkontrakte bzw. Direktgeschäfte werden bei Futures alle Eigenschaften vorher festgelegt, sodass Nachverhandlungen nicht mehr möglich sind.

Als Terminkontrakte dienen Futures Händlern der Preisabsicherung (Hedging). Der Verkäufer sichert sich mit einem Future gegen fallende Preise ab, während sich der Käufer gegen steigende Preise absichert. Als Absicherung gegen Verlustgeschäfte haben Futures eine lange Historie, die bis in die Antike zurückreicht. 

An der Börse werden Futures genutzt, um auf Preisbewegungen zu spekulieren. Beim Futures Trading spekulieren Händler entweder auf Preissteigerungen oder auf Preissenkungen des Basiswerts. Beim Spekulieren mit Futures macht man Gewinne oder Verluste, ohne den Basiswert tatsächlich zu besitzen, da man lediglich eine vertragliche Verpflichtung eingeht.

Futures sind symmetrische und unbedingte Geschäfte (im Gegensatz zu Optionen, die als bedingt gelten). Futures gelten als komplexe und riskante Anlageprodukte, da beim Spekulieren erhebliche Verluste entstehen können.

Trotz des hohen Risikos handelt es sich bei Futures um beliebte Tradinginstrumente, da durch Hebelwirkung signifikante Gewinne erzielt werden können. Allein im Mai 2026 wurden weltweit 2,98 Milliarden Futures Kontrakte gehandelt, was einem Plus von 25,6 % im Vergleich zum Mai 2025 entspricht. Das zeigt eine Statistik von FIA Global Cleared Markets.

Es gibt grundsätzlich 2 Arten von Futures: Commodity Futures und Financial Futures. Commodity Futures sind Future-Kontrakte, die Rohstoffe wie Öl, Silber oder Weizen abbilden. Financial Futures sind Future-Kontrakte, die Finanzinstrumente wie Aktien, Anleihen oder Indizes abbilden. Eine besondere Art von Futures sind Micro-Futures, deren Wert deutlich geringer ist als der von normalen Futures. Durch den geringen Wert lassen sich Micro-Futures mit relativ niedrigen Beträgen handeln.

Der Preis eines Futures orientiert sich hauptsächlich am aktuellen Spot-Preis des enthaltenen Basiswerts. Zusätzlich zum Spot-Preis werden Lager- und Transportkosten berechnet (auch als „Cost of Carry“ bezeichnet), wenn es sich beim Basiswert um einen Rohstoff handelt. Bei Futures mit einem Rohstoff als Basiswert richten sich die Kostenhöhe für Lagerung und Transport nach der Laufzeit des Kontrakts. Je länger die Laufzeit des Commodity Future-Kontrakts, desto höher der Preis.

Preisveränderungen werden beim Futures Trading vor allem durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Rohstoffknappheit, zum Beispiel verursacht durch Ernteausfälle oder Naturkatastrophen, lässt die Preise der entsprechenden Commodity Futures nach oben schnellen. Die Inflation ist ein nicht zu vernachlässigender Faktor, der die Preise von Futures-Kontrakten beeinflussen kann.

Wie kann man Futures traden?

Man kann Futures traden, indem man einen Futures Markt für den Handel auswählt, ein Konto bei einem Futures Broker erstellt und eine erste Einzahlung auf das Konto vollzieht. Nachdem man eine Futures Trading Strategie gewählt hat, spekuliert man auf die Preisbewegungen des Basiswerts.

In Deutschland kann man Futures nur traden, wenn man als Kleinanleger entweder ein berechtigtes Interesse am Schutz vor Preisveränderungen hat oder wenn der Broker Nachschussverpflichtungen ausschließt. Durch den Ausschluss von Nachschussverpflichtungen verlieren Kleinanleger höchstens die hinterlegte Sicherheitsmarge und nicht mehr. Die Einschränkungen zum Futures Trading wurden von der BaFin 2023 zum Schutz deutscher Kleinanleger vor zu großen Verlusten erlassen.

Schau hierzu auch unser Video zum Futures Trading an (vom Anfänger zum Profi Anleitung):

In der folgenden Anleitung erklären wir für Anfänger in 7 einfachen Schritten, wie man Futures traden kann.

1. Wähle einen Futures-Markt aus

Im ersten Schritt beim Futures-Traden wählt man einen Futures-Markt aus. Einen Futures-Markt sollte man auswählen, weil es viele verschiedene Assetklassen gibt, aus denen man wählen kann. Futures gibt es zum Beispiel für Rohstoffe wie Gold, Öl und Weizen sowie für Finanzinstrumente wie Aktien und Währungspaare.

Beim Futures Trading haben Trader Zugang zu regulierten und börsengehandelten Märkten. Futures lassen sich an Terminbörsen wie der CME oder der EUREX handeln. Grundsätzlich sollte man einen Futures Markt auswählen, der zu den eigenen Interessen und Bedürfnissen passt.

Nach unserer Erfahrung sollte man für das Futures Trading einen Markt mit großem Handelsvolumen wählen, damit man schnell kaufen und verkaufen kann. Nach unserer Ansicht eignet sich vor allem der S&P 500 für das Futures Trading, um von höchster Liquidität und einem sehr hohen Handelsvolumen zu profitieren.

Volatilität bei der Auswahl des Futures-Marktes beachten

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Bei der Auswahl des Futures-Markts ist es sinnvoll, auf eine gewisse Volatilität zu achten, weil sich ohne ein Mindestmaß an Volatilität kaum Gewinne erwirtschaften lassen. Zu viel Volatilität ist nicht gut für das Futures Trading, weil das Risiko dadurch in die Höhe getrieben wird.

2. Eröffne ein Konto bei einem Futures Broker

Basierend auf dem ausgewählten Futures-Markt eröffnet man im zweiten Schritt des Futures Tradings ein Konto bei einem entsprechenden Futures Broker, über den sich die ausgewählte Assetklasse handeln lässt. Trader haben zum Beispiel die Möglichkeit, von einem einzigen Konto aus auf Marktindizes zu handeln.

Bei der Auswahl des Brokers für das Futures Trading sollte man unterschiedliche Faktoren wie zum Beispiel die anfallenden Gebühren beachten. Die Gebühren variieren je nach Futures Broker und haben einen wesentlichen Einfluss auf die Rendite. Wir von Trading.de empfehlen AvaFutures und Optimus Futures als Futures Broker.

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Vorteile:

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Neben den anfallenden Gebühren sind die möglichen Hebel, mit denen sich Futures traden lassen, sowie die Konditionen für Ein- und Auszahlungen, die Sicherheitsstandards und die angebotenen Analyse-Tools wichtige Auswahlkriterien für einen Futures Broker.

Die Auswahl des Futures Brokers sollte man nicht überstürzen. Eine ausgiebige Recherche ist notwendig, um den passenden Broker für die eigenen Bedürfnisse beim Futures Trading zu finden. Gerade bei den Sicherheitsstandards und den Gebühren sollte man strenge Auswahlkriterien anwenden, um sicherzugehen, dass das eigene Vermögen in guten Händen ist. Hat man einen passenden Futures Broker gefunden, erstellt man bei ihm ein Konto.

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3. Mache deine erste Einzahlung auf dein Futures Konto

Im dritten Schritt des Futures Tradings vollzieht man die erste Einzahlung auf das Futures Konto, das man beim Broker erstellt hat. Die Einzahlung eines Geldbetrags ist notwendig, um mit dem Futures Trading beginnen zu können.

Bei den meisten Futures Brokern ist die Einzahlung eines Guthabens per Banküberweisung oder via Zahlungsdienstleister wie PayPal möglich.

4. Wähle eine Futures Trading Strategie

Im vierten Schritt des Futures Tradings wählt man eine Handelsstrategie, die zu den eigenen Bedürfnissen passt. Die Strategie des Hedgings wählt man, wenn man sich mit einem Future-Kontrakt gegen Preisschwankungen absichern will.

Die Daytrading-Strategie eignet sich vor allem für Vollzeit-Trader, die tagsüber zahlreiche Futures auf einmal handeln und laufend Positionen eröffnen und schließen. Futures-Daytrading erfordert unter anderem große Aufmerksamkeit, Reaktionsschnelligkeit und professionelle Trading Software.

Volumen Trading ist eine Futures Trading Strategie, bei der man sich am aktuellen Handelsvolumen des Basiswerts orientiert. Das Handelsvolumen gibt potentiell Aufschluss darüber, ob der Basiswert des Futures über- oder unterbewertet ist. Steigt der Preis des Basiswerts, kann dies bedeuten, dass der Preis noch weiter ansteigen wird, und umgekehrt. Für erfolgreiches Volumen Trading sind fortschrittliche Software und eine historische Datenanalyse unverzichtbar.

Neben Hedging, Daytrading und Volumen Trading gibt es noch viele weitere Futures Trading Strategien wie Trendtrading und Spreading. Wichtig ist, dass man eine Futures Trading Strategie wählt, die zu einem passt.

5. Spekuliere auf die Preisveränderungen eines Basiswerts

Der fünfte Schritt beim Futures traden ist die Spekulation auf die Preisveränderungen eines Basiswerts. Basiswerte für Futures sind zum Beispiel Rohstoffe wie Kupfer oder Weizen sowie Finanzprodukte wie Aktien.

Beim Futures Trading spekuliert man auf Preisveränderungen, indem man entweder eine Long-Position oder eine Short-Position eröffnet. Mit einer Long-Position spekuliert man darauf, dass der Preis des Basiswerts in einem Future steigen wird. Mit einer Short-Position spekuliert man, dass der Kurs eines Basiswerts in einem Future sinken wird. Sowohl mit Long- als auch mit Short-Positionen lassen sich Gewinne erzielen, vorausgesetzt, man sagt die Preisentwicklung richtig vorher.

Für die korrekte Vorhersage der Kursentwicklungen sollte man den Markt des zugrundeliegenden Basiswerts genau analysieren. Zur Analyse des Markts gehören beim Futures Trading zum Beispiel die Einsicht in Charts und die aufmerksame Verfolgung von Nachrichten zum Thema. Als Futures Trader sollte man sich eine Strategie zurechtlegen, die man konsequent verfolgt. Emotionale Entscheidungen sind beim Futures Trading nicht angebracht, weil dadurch potentiell hohe Verluste entstehen. Das Führen eines Trading Journals ist ein wertvoller Tipp, weil man dadurch über die Erfahrungen beim Futures Trading reflektiert und besser lernt.

6. Manage das Futures Trading Risiko

Im sechsten Schritt des Futures Tradings managt man das Futures Trading Risiko. Das Risiko beim Futures Trading lässt sich hauptsächlich verwalten, indem man als Ordertypen entweder Stop-Loss oder Take Profit auswählt.

Bei einer Stop-Loss Order legt der Futures Trader fest, ab welchem Verlust die Position automatisch geschlossen wird. Mit einer Take Profit Order bestimmen Futures Trader, ab welchem Gewinn eine Position automatisch geschlossen wird. Sowohl Stop-Loss- als auch Take-Profit-Ordertypen sind effektive Mittel, um beim Futures Trading zu hohe Verluste zu vermeiden.

7. Überwache deine Futures Trading Position

Der siebte Schritt beim Futures traden ist die Überwachung der Futures Trading Position. Die Überwachung der Futures Trading Position ist notwendig, um den richtigen Ausstiegszeitpunkt zu finden.

Beim Finden des richtigen Ausstiegszeitpunkts sollte man beim Futures Trading darauf achten, möglichst hohe Gewinne zu machen, aber auch Verluste zu vermeiden. Idealerweise schließt man die Futures Position, nachdem man einen zufriedenstellenden Gewinn erwirtschaftet hat. Stellt man fest, dass sich der Preis des Basiswerts nicht in die Richtung entwickelt, auf die man spekuliert hat, bietet sich die vorzeitige Schließung der Position an, um zu hohe Verluste zu vermeiden. Nach dem Schließen der Futures Position wird der Gewinn oder der Verlust mit dem Kontoguthaben beim Broker verrechnet. 

Futures Trading Beispiel

Ein einfaches Futures Trading Beispiel ist ein Trader, der versucht, mit Weizen-Futures einen Gewinn zu erwirtschaften. Im Beispiel hinterlegt der Futures Trader eine Margin von 575 Euro bei einem Hebel von 100:1. Durch den Hebel von 100:1 beträgt die Gesamttradegröße 57.500 Euro, obwohl der Trader nur 575 Euro hinterlegt. 

Wenn der Futures Trader im Beispiel einen Gewinn von 20 % macht, entspricht dies durch den Hebel einem Gewinn von 11.500 Euro. Ohne Hebel würde der Futures Trader lediglich einen Gewinn von 115 Euro machen.

Im Beispiel fällt der Gewinn so hoch aus, weil der Einsatz durch den Hebel verhundertfacht wird. Entsprechend wird auch der Gewinn verhundertfacht.

Das Beispiel veranschaulicht das große Gewinnpotential, das beim Futures Trading besteht. Trader sollten bedenken, dass der Hebel beim Futures Trading nicht nur zu höheren Gewinnen, sondern auch zu höheren Verlusten führen kann. Bei falscher Kalkulation kommt es beim Futures Trading durch die Hebelwirkung sehr schnell zum Totalverlust. Der Hebel ist vom Preis des Futures abhängig. Bei Krypto-Futures sind Hebel von bis zu 1000:1 möglich.

Vorteile und Risiken von Futures Trading

Die wichtigsten Vorteile von Futures Trading sind die grundsätzliche Einfachheit, das enorme Gewinnpotential und die hohe Liquidität. Die größten Risiken von Futures Trading sind das hohe Verlustrisiko, das Liquiditätsrisiko und das Kursänderungsrisiko.

Futures ermöglichen hohe Gewinne oder werden zum Hedging (Absicherung) eingesetzt. Durch Hedging sichert sich zum Beispiel ein Verkäufer einer Ware gegen fallende Preise in der Zukunft ab. Trotz der Vorteile von Futures Trading durch hohe Gewinne und Hedging sollte man die ernsthaften Verlustrisiken nicht unterschätzen. Beim Futures Trading droht sehr schnell der Totalverlust, wenn eine Spekulation nicht aufgeht.

In der folgenden Tabelle stellen wir die wesentlichen Vorteile und Risiken von Futures Trading dar.

Futures Trading Vorteile

  • Futures sind ein sehr einfaches Instrument
  • Futures bieten enorme Gewinnpotentiale
  • Hohe Liquidität ermöglicht schnelle und einfache Futures Trades
  • Beim Futures Trading gibt es keine Probleme beim Leerverkauf
  • Futures ermöglichen den Kauf oder Verkauf von Vermögenswerten in der Zukunft
  • Volle Preistransparenz
  • Futures sind eine wertvolle Ergänzung des Portfolios
  • Futures Trading ist bei guten Brokern kostengünstig
  • Futures bieten Flexibilität durch Long und Short Trades
  • Futures Trading bietet große Auswahl
  • Futures erlauben schnelle Gewinne

Futures Trading Risiken

  • Hoher Hebel bei Futures bedeutet hohes Risiko
  • Futures bergen ein Liquiditätsrisiko
  • Bei Futures besteht ein Kursänderungsrisiko
  • Fehlen langfristiger Daten für Futures Trading
  • Futures Trading verursacht steuerliches Risiko auf physische Abwicklung
  • Vertragsbindung durch Futures
  • Futures sind nicht für Anfänger geeignet

In den folgenden beiden Abschnitten werden die wichtigsten Vorteile und Risiken von Futures Trading von uns im Detail besprochen.

Vorteile von Futures Trading

Die wichtigsten Vorteile von Futures Trading sind, dass es sich um ein sehr einfaches Instrument handelt, enorme Gewinnpotentiale bestehen und durch die hohe Liquidität schnelle und einfache Trades möglich sind. Bei Futures sind Leerverkäufe möglich.

Beim Futures Trading profitierst du von einer guten Preistransparenz. Futures ergänzen das Portfolio sinnvoll und der Handel mit Futures ist bei vielen guten Brokern kostengünstig möglich. Futures bieten Flexibilität sowie eine große Auswahl und ermöglichen schnelle Gewinne.

In der folgenden Liste fassen wir die wesentlichen Vorteile von Futures Trading zusammen.

  • Futures sind ein sehr einfaches Instrument: Ein wichtiger Vorteil von Futures Trading ist, dass es sich bei Futures um ein sehr einfaches Finanzinstrument handelt, das sich vom Grundsatz her leicht verstehen lässt. Das Grundprinzip von Futures besagt lediglich, dass 2 Händler sich über den Tausch einer Ware zu einem festgelegten Zeitpunkt in der Zukunft und zu einem festgelegten Preis einigen.
  • Futures bieten enorme Gewinnpotentiale: Futures haben für Trader den wesentlichen Vorteil, dass sich enorme Gewinnpotentiale bieten. Das hohe Gewinnpotential entsteht bei Futures durch den Hebeleffekt, der selbst bei niedrigem Kapitaleinsatz hohe Gewinne ermöglicht. Je nach ausgewählter Assetklasse beträgt der Hebel beim Futures Trading zum Beispiel 100:1 oder sogar 200:1.
  • Hohe Liquidität ermöglicht schnelle und einfache Futures Trades: Beim Futures Trading sind schnelle und einfache Trades möglich, da die Liquidität des Futures Markts sehr hoch ist. Durch die hohe Liquidität kann man mit Futures schnell an Kursgewinnen teilhaben.
  • Beim Futures Trading gibt es keine Probleme beim Leerverkauf: Beim Futures Trading hat man jederzeit die Möglichkeit, Leerverkäufe durchzuführen, was ein Vorteil beispielsweise gegenüber Aktien ist. Bei Aktien gestalten sich Leerverkäufe häufig schwieriger. Bei Futures lassen sich Leerverkäufe leicht umsetzen, indem man auf eine Preissenkung des Basiswerts spekuliert und daher eine Short-Position eröffnet.
  • Futures ermöglichen den Kauf oder Verkauf von Vermögenswerten in der Zukunft: Ein wesentlicher Vorteil von Futures ist, dass sie den Kauf und Verkauf von Vermögenswerten in der Zukunft erlauben und sich daher gut für Hedging-Zwecke eignen. Mit Futures sichern sich Verkäufer gegen sinkende Preise und Käufer gegen steigende Preise ab.
  • Volle Preistransparenz: Futures bieten eine gute Preistransparenz, da sich alle Preise bei den Terminbörsen einsehen lassen, an denen die Finanzinstrumente gehandelt werden. Durch die hohe Preistransparenz lassen sich Futures Preise schnell und leicht miteinander vergleichen und dadurch besonders günstige Trade Möglichkeiten finden.
  • Futures sind eine wertvolle Ergänzung des Portfolios: Futures eignen sich sehr gut zur Ergänzung des Portfolios, weil sie Zwecke erfüllen, die andere Anlagen nicht abdecken können. Futures dienen zum Beispiel der Absicherung gegen steigende oder sinkende Preise und bieten, anders als beispielsweise Aktien oder ETFs, eine einfache Möglichkeit, auch bei fallenden Preisen Gewinne zu machen. Futures können im Portfolio zur Risikodiversifikation eingesetzt werden.
  • Futures Trading ist bei guten Brokern kostengünstig: Das Futures Trading bietet den Vorteil, dass es bei vielen guten Brokern kostengünstig ist. Die anfallenden Kosten beim Futures Trading in Form von Brokergebühren beeinflussen maßgeblich die Rendite und sollten so gering wie möglich gehalten werden. Durch eine gründliche Recherche lassen sich Futures Broker finden, deren Kosten relativ gering sind.
  • Futures bieten Flexibilität durch Long und Short Trades: Beim Futures Trading hat man den Vorteil einer großen Flexibilität, da sich sowohl Long Trades als auch Short Trades realisieren lassen. Bei Long Trades spekuliert man beim Futures Trading auf steigende Preise. Mit Short Trades spekuliert man auf sinkende Futures Preise.
  • Futures Handel bietet eine große Auswahl: Der Futures Handel bietet Tradern eine große Auswahl an Basiswerten, da es sich bei Futures um Derivate handelt. Über Futures lassen sich unter anderem Aktien, Anleihen, Devisen und Rohstoffe handeln.
  • Futures erlauben schnelle Gewinne: Beim Futures Trading hat man den Vorteil, dass schnelle Gewinne möglich sind, da die Kurse rasch schwanken und eine Hebelwirkung besteht. Schon nach kurzer Zeit lassen sich durch den Handel mit Futures signifikante Gewinne erzielen.

Risiken von Futures Trading

Die größten Risiken von Futures Trading sind, dass ein hoher Hebel ein hohes Risiko bedeutet, ein Liquiditätsrisiko und Kursänderungsrisiko bestehen sowie langfristige Daten fehlen. Beim Futures Trading bestehen potentiell steuerliche Risiken, die Vertragsbindung verhindert andere Trades und Futures sind nicht für Anfänger geeignet.

Generell birgt der Handel mit Futures sehr hohe bis massive Risiken und sollte daher nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Risikohinweise beim Futures Trading sollte man ernst nehmen. Ein fundiertes Risikomanagement ist notwendig, um die Gefahr von hohen Verlusten zu reduzieren.

Nachfolgend besprechen wir die wesentlichen Risiken von Futures Trading im Detail.

  • Hoher Hebel bei Futures bedeutet hohes Risiko: Ein großes Risiko von Futures Trading ist, dass durch die Hebelwirkung große Verluste möglich sind. Selbst mit kleiner Margin bestehen beim Futures Trading hohe Risiken. Der Totalverlust ist beim Futures Handel aufgrund des Hebels immer eine realistische Option.
  • Futures bergen ein Liquiditätsrisiko: Beim Futures Trading besteht ein Liquiditätsrisiko, denn in einem Markt mit unzureichender Liquidität fällt der Kauf und Verkauf von Futures schwer. Man sollte beim Futures Handel darauf achten, einen Markt auszuwählen, bei dem die Liquidität gut ist.
  • Bei Futures besteht ein Kursänderungsrisiko: Bei Futures besteht ein Kursänderungsrisiko, da man sich trotz aller Analysen nie sicher sein kann, welche Richtung die Kursentwicklung einschlagen wird. Sowohl eine positive als auch eine negative Kursänderung des Basiswertes kann zu Verlusten führen, wenn man falsch spekuliert hat.
  • Fehlen langfristiger Daten für Futures Trading: Beim Futures Trading fehlen oft langfristige Daten, da die meisten Futures nur wenige Wochen oder Monate lang offen sind. Das Fehlen langfristiger Daten erschwert die Analyse der Kursentwicklung und damit die erfolgreiche Spekulation.
  • Futures Trading verursacht steuerliches Risiko auf physische Abwicklung: Bei einer physischen Abwicklung eines Futures Trades, also wenn tatsächlich Ware verkauft und gekauft wird, besteht ein steuerliches Risiko, da je nach Art des Trades möglicherweise Steuern wie Umsatzsteuer oder Mehrwertsteuer anfallen.
  • Vertragsbindung durch Futures: Beim Futures Trading besteht ein Risiko durch Vertragsbindung. Bei einem Future ist man an den Vertrag gebunden und verpasst damit womöglich andere ebenfalls lukrative Trade Gelegenheiten.
  • Futures sind nicht für Anfänger geeignet: Futures sind nicht für Anfänger geeignet, da sie ein hohes Maß an Expertise verlangen. Für Anfänger besteht aufgrund mangelnder Erfahrung und Expertise ein besonders großes Verlustrisiko beim Futures Handel.

Wie kann man Futures Trading lernen?

Man kann Futures Trading lernen, indem man einer Schritt für Schritt Anleitung folgt und sich sowohl mit den Grundsätzen des Futures Handels als auch mit den tieferen Mechanismen vertraut macht. Im Kern ist Futures Trading einfach erklärt, doch in der Praxis ergeben sich für Anfänger erhebliche Herausforderungen.

Den ersten Futures Trade sollte man erst platzieren, wenn man den Futures Handel erlernt hat, denn für Anfänger ist Futures Trading nicht geeignet. Als Anfänger ist das Verlustrisiko beim Futures Trading besonders hoch.

Eine sehr geeignete Methode, um das Futures Trading zu lernen, ist es, sich direkt an Experten zu wenden und von ihrer Erfahrung zu profitieren.

Futures Trading Coaching bei Trading.de

Mit dem Futures Trading Coaching bei Trading.de erhalten angehende Futures Trader eine umfassende Schulung für den Futures Handel. Wir vermitteln praxisnahes Futures Wissen und begleiten unsere Teilnehmer auf ihrem Futures Trading Weg. Unser Coaching richtet sich an Menschen, die die Kunst des Futures Tradings in 1 bis 2 Stunden pro Tag meistern wollen.

Unser Futures Trading Coaching-Programm besteht aus zahlreichen Online-Seminaren und Webinaren, in denen wir den Teilnehmern alle Tools beibringen, die sie für den erfolgreichen Handel mit Futures brauchen. Bei uns lernen die angehenden Futures Trader nicht nur grundlegende Futures Konzepte und Fachbegriffe, sondern auch die Feinheiten und tiefen Mechanismen, die beim Futures Handel greifen. Unsere Futures Trading Ausbildung richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene, zu ihrer Unterstützung stellen wir fundamentale Trainingsmaterialien bereit, die für einen effizienten Lernprozess sorgen.

Bei Trading.de erhält jeder Teilnehmer eine persönliche Betreuung durch unsere erfahrenen Futures Trading Coaches, sodass ein intensiver Austausch gewährleistet ist. Die Teilnehmer haben jederzeit die Gelegenheit, den Trading Coaches Fragen zu stellen und von ihren Erfahrungen zu profitieren sowie sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen.

Wir von Trading.de sind ein kleines eingespieltes Team, das aus erfahrenen Futures Tradern besteht. Angeführt wird unser Team von Andre Witzel und Jia Tian Rong, die zusammen mehr als 15 Jahre Erfahrung im Trading haben. Mit Hingabe widmen sich Andre Witzel und Jia Tian Rong ihren Schülern, um ihnen den Einstieg in den Futures Handel zu erleichtern und sie zu erfolgreichen Futures Tradern zu machen.

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Kosten beim Futures Trading

Beim Futures Trading fallen Kosten hauptsächlich für die Verwendung des Brokers an. Die meisten Broker erheben unterschiedliche Gebühren wie zum Beispiel Finanzierungskosten (auch Übernachtgebühren genannt). Bei der physischen Abwicklung von Futures entstehen gegebenenfalls Lagerhaltungskosten.

Die Kosten für das Futures Trading sind von Broker zu Broker unterschiedlich. Man sollte genau prüfen, wie hoch die Kosten für das Futures Trading ausfallen, da sie die spätere Rendite erheblich beeinflussen können. Die anfallenden Kosten sollten ein erhebliches Kriterium für die Auswahl des Futures Brokers sein.

Bei vielen Futures Brokern entstehen zum Beispiel Kosten für Ein- und Auszahlungen und für abgewickelte Trades. Ein besonderes Augenmerk sollte man auf die Spreads werfen, da diese variabel sind. Spreads ergeben sich aus der Differenz zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis. Manche Futures Broker werben mit niedrigen Gebühren, verstecken jedoch Kosten in den Spreads, sodass man den wahren Kostenpunkt erst spät bemerkt.

Futures Gewinne versteuern

Futures Gewinne müssen laut Gesetz versteuert werden. Für Futures Gewinne gilt die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 %, zuzüglich ggf. Solidaritätszuschlag von 5,5 % und gegebenenfalls 8 bis 9 % Kirchensteuer.

Seit Ende 2024 lassen sich Verluste aus Futures Trading unbegrenzt mit Gewinnen verrechnen. Vor dem Jahr 2024 war die Verrechnung von Verlusten durch Futures Trading auf 20.000 Euro pro Jahr limitiert. Die unbegrenzte Verrechnung von Futures Verlusten mit Gewinnen ist rückwirkend gültig und stellt eine signifikante steuerliche Erleichterung für alle Futures Trader dar.

Bei deutschen Futures Brokern werden die Gewinne aus Futures Trading automatisch versteuert und die entsprechenden Beträge weitergeleitet. Bei Futures Brokern im Ausland müssen Futures Trader ihre Gewinne eigenhändig in die Steuererklärung eintragen.

Was sollte man vor dem Futures Trading wissen?

Vor dem Futures Trading sollte man vor allem wissen, was man berücksichtigen sollte, warum sich Futures Trading lohnt und wie viel man beim Futures Handel gewinnen oder verlieren kann. Man sollte vor dem Futures Handel wissen, wie viel Geld man braucht und welche alternativen Trading Möglichkeiten es gibt.

In diesem Bereich beantworten wir wichtige Fragen, die man sich vor dem Futures Trading stellen sollte.

Was sollte man beim Futures Trading berücksichtigen?

Beim Futures Trading sollte man immer das Risiko und die Marge berücksichtigen. Die Marge ist der Einsatz, mit dem man Futures handelt. Durch die Hebelwirkung beim Futures Trading besteht ein großes Risiko, dass man die gesamte Marge verliert, wenn man falsch spekuliert.

Warum lohnt sich Futures Trading?

Futures Trading lohnt sich, weil es Gewinne oder Absicherung verspricht. Gewinne erzielt man beim Futures Trading durch die Spekulation auf Kursentwicklungen, während man Absicherung erhält, indem man einen Basiswert zu einem festgelegten Preis und Zeitpunkt handelt. Bei aller Lukrativität von Futures sollte man nie das große Risiko dieses Finanzinstruments vergessen.

Wie viel kann man beim Futures Trading gewinnen oder verlieren?

Vor dem Futures Trading sollte man immer genau wissen, wie viel man gewinnen oder verlieren kann. Sowohl das Gewinnpotential als auch das Verlustrisiko sind beim Futures Trading enorm. Das Risikomanagement beim Futures Trading profitiert von einem genauen Überblick über Chancen und Risiken bzw. möglichen Gewinnen und Verlusten.

Man sollte beim Futures Trading beachten, dass vermehrtes Handeln mit hoher Wahrscheinlichkeit zu mehr Verlusten führt, wenn man sich mit dem Futures Handel nicht auskennt. Erfahrene Trader mit großer Expertise haben beim Futures Trading eine größere Wahrscheinlichkeit, Gewinne zu erwirtschaften. Das zeigt die Studie „The effect of risk-taking behavior on profitability: Evidence from futures market” von Teng Yuan Cheng et al., die 2020 im Fachmagazin Economic Modelling erschien.

Wie viel Geld braucht man für Futures Trading?

Für Futures Trading braucht man ungefähr 2.000 bis 5.000 Euro. Micro Futures sind bereits ab 500 Dollar oder weniger verfügbar. Aufgrund der Hebelwirkung lassen sich beim Futures Handel bereits mit geringen Beträgen signifikante Gewinne erzielen. Wer ernsthaft ins Futures Trading einsteigen will und mehrere Trades gleichzeitig durchführen möchte, sollte mehr als 5.000 Euro einplanen.

Welche alternativen Trading Möglichkeiten gibt es zu Futures?

Die wichtigsten alternativen Trading Möglichkeiten, die es zu Futures gibt, sind Optionsscheine, Optionen, Zertifikate und CFDs. Genau wie Futures handelt es sich bei Optionsscheinen, Optionen, Zertifikaten und CFDs um Derivate, deren Preis von einem Basiswert abhängt. Bei Optionsscheinen, Optionen, Zertifikaten und CFDs lässt sich genau wie bei Futures auf die Preisbewegungen des Basiswerts spekulieren.

Futures Trading Broker

Ein guter Futures Trading Broker ermöglicht den Handel mit Futures an den bekanntesten Börsen weltweit. Die besten Futures Broker in Deutschland erlauben das weltweite Futures Trading mit professionellen Tools und Plattformen.

Wir empfehlen Futures Trading Broker wie AvaFutures, Optimus Futures und EdgeClear. Sehr interessant sind Futures Trading Broker wie AMP und Dorman Trading. AvaFutures ist ein Futures Trading Broker, der mehrfach reguliert ist, darunter in Europa, sodass keine Nachschusspflicht besteht. Optimus Futures, EdgeClear, AMP und Dorman Trading sind in den USA reguliert.

Andre Witzel
Andre Witzel hat über 10 Jahre Erfahrungen im Trading und ist der Gründer von Trading.de. Als Experte, Coach in der Trading.de Ausbildung und Trader teilt seine Strategien und Methoden mit seinen Lesern. Er weiß genau welche Fehler Anfänger machen und kann ihnen die besten Tipps zum erfolgreichen Handel geben.
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Risikohinweis
Trading.de gibt keine Anlageberatung. Das Trading ist sehr risikoreich und Sie können Ihr komplettes Kapital verlieren. Seien Sie sich sicher, dass sie die Risiken verstehen und investieren Sie nur Geld welches Sie im schlimmsten Fall verlieren können. Die Nutzung von Derivaten mit Hebeln birgt ein höheres Gewinn- und Verlustpotential. Lesen Sie unseren kompletten Risikohinweis.