Ein Managed Account ist ein spezielles Handelskonto, welches professionell durch einen Dritten verwaltet wird – z. B. ein Portfolio-Manager.
Folglich übertragen Sie dieser Person die Verantwortung für die Handelsaktivität in Ihrem Trading Account. Der Portfolio-Manager handelt mit Ihrem Geld und versucht in Ihrem Auftrag, möglichst hohe Gewinne zu erzielen. Im Gegenzug erhält der Portfolio-Manager eine Gebühr und/oder Provision.

Das Wichtigste im Überblick:
- Managed Konten bieten unerfahrenen oder viel beschäftigten Tradern die Möglichkeit, ihr Konto von Experten verwalten zu lassen
- Hierbei übernehmen professionelle Manager die Kontoverwaltung gegen eine Gebühr
- Es ist nicht ratsam, sofort hohe Gewinne zu erwarten, da auch professionelle Manager Verluste erleiden können
- Bevor man sich für einen Broker und einen Manager entscheidet, sollte man deren Qualifikationen vergleichen
- Trotz der Unterstützung durch einen Manager ist eine gelegentliche Marktbeobachtung sinnvoll, um den Überblick zu behalten
Sinn und Zweck dieser Maßnahme ist es, dass Ihre Vermögensentwicklung von dem Wissen, den Handelsstrategien und den Erfahrungen eines professionellen Traders profitiert. In manchen Fällen fehlt auch schlichtweg die Zeit, um das tägliche Börsengeschehen zu verfolgen. Auch in solchen Fällen können Managed Accounts eine sinnvolle Alternative darstellen.
Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Managed Accounts genau funktionieren, welche Vor- und Nachteile zu erwarten sind und auf welche Anbieter Sie für die Verwaltung Ihres Handelskontos setzen können.
Wie eröffnet man einen Managed Account?
Um die Vorteile eines Managed Accounts zu nutzen, müssen Sie zunächst einen geeigneten Anbieter für Managed Accounts auswählen. Nach der Kontoeröffnung ist die Erteilung einer Vollmacht erforderlich. Sie können dem Portfolio-Manager eine uneingeschränkte oder eingeschränkte Vollmacht erteilen. Letztere beschränkt sich z. B. nur auf bestimmte Handelsentscheidungen. Wichtig ist zudem, eine klare Anlagestrategie auszuarbeiten. Hierbei spielen sowohl Ihre Anlageziele als auch die Risikotoleranz eine wichtige Rolle.
Besonders beliebt sind Forex Managed Accounts, bei denen sich der Portfolio Manager auf den Devisenhandel spezialisiert. Diese Form des Managed Accounts eignet sich besonders für Anleger, die vom weltweiten Währungshandel profitieren möchten.
Was sind Vor- und Nachteile von Managed Accounts?
Vorteile
- Keine Vorkenntnisse nötig
- Kompetente Beratung möglich
- Vieltrader profitieren besonders von niedrigeren Provisionen
- Professionelles Management mit hoher Expertise
Nachteile
- Mögliche Intransparenz
- Kosten durch Gebühren
- Abhängigkeit vom Portfolio-Manager
- Mindestmaß an Anlagekapital
Was sind Chancen von Managed Accounts?
Professionelle Portfolio-Verwaltung ohne eigenes Know-how – das versprechen Managed Accounts. Durch den Übertrag der Verantwortung für das eigene Portfolio ergeben sich einige Vorteile für den Anleger, die im Folgenden näher beleuchtet werden.
Professionelle Betreuung des Handelskontos
Übernimmt ein erfahrener Profi-Trader Ihre Handelsaktivitäten, geht dies gleich mit einer ganzen Reihe von Vorteilen einher. Obwohl Sie persönlich keine Trading-Erfahrung besitzen, können Sie am täglichen Börsengeschehen partizipieren. Je nach Anbieter ist dafür allerdings eine Mindesteinlage von beispielsweise 10.000 Euro erforderlich; bei klassischen Managed Accounts liegt sie nicht selten bei etwa 100.000 Euro oder mehr.
Sie profitieren zudem von der Expertise und Erfahrung des Portfolio-Managers, was eine effizientere Verwaltung Ihres Portfolios zur Folge haben kann. Dieser Umstand geht mit der Chance auf höhere Renditen einher.
Als langfristige Zielgröße werden je nach Strategie beispielsweise 10 bis 20 % Rendite pro Jahr angestrebt – solche Werte sind jedoch keinesfalls garantiert und können auch mit deutlichen Verlustjahren einhergehen.
Eigene Zeitersparnis und Schonung mentaler Ressourcen
Unabhängig davon, ob Sie Trading-Expertise besitzen oder nicht: Sie sparen Zeit, die Sie anderweitig nutzen können. Anstatt das tägliche Börsengeschehen zu verfolgen, können Sie sich anderweitigen beruflichen oder privaten Verpflichtungen widmen. Während dieser Zeit betreut der engagierte Portfolio-Manager Ihr Handelskonto und versucht, das Kapital zu vermehren.
Nicht nur der Zeitaufwand im Trading ist nicht zu unterschätzen, sondern auch die mentale Belastung. Da stets das Risiko von Fehlentscheidungen besteht, die schmerzhafte Verluste zur Folge haben können, ist die innere Anspannung eines Traders hoch. Auch ist eine hohe Konzentrationsfähigkeit gefragt, was auf lange Sicht anstrengend ist. Beide Unannehmlichkeiten können Sie zumindest teilweise abgeben.
Aus unserer Coaching-Praxis wissen wir allerdings: Wer die Verantwortung für sein Konto abgibt, sollte die Strategie und das Risikomanagement des Managers trotzdem verstehen und regelmäßig kontrollieren.
Was sind Risiken von Managed Accounts?
Ein erfahrener Trader übernimmt Ihr Handelskonto und setzt seine ganze Expertise für Ihren Vermögensaufbau ein. Ganz uneigennützig agiert der Portfolio-Manager natürlich nicht, weshalb Sie sich die folgenden Nachteile von Managed Accounts näher betrachten sollten:
Kosten durch Gebühren
Managed Accounts gehen grundsätzlich mit Gebühren einher. Schließlich übernimmt ein sachkundiger Portfolio-Manager die Verantwortung für Ihr Handelskonto und setzt seine Expertise in Ihrem Interesse ein. Je nach Anbieter können Management-Gebühren von etwa 1 bis 4 % pro Jahr sowie erfolgsabhängige Performance-Gebühren anfallen.
Eine bekannte Gebührenstruktur ist das sogenannte 2/20-Modell: 2 % Management-Gebühr pro Jahr auf das verwaltete Kapital plus 20 % Beteiligung am erzielten Gewinn. Ein wichtiger Punkt ist dabei die High-Watermark-Regelung. Sie verhindert, dass der Manager nach einem Verlust erneut eine Performance-Gebühr auf die bloße Erholung des Kontos erhält.
Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Sie investieren 10.000 Euro und das Konto steigt zunächst auf 12.000 Euro. Bei 20 % Performance-Gebühr wären 400 Euro auf den Gewinn von 2.000 Euro fällig. Die High-Watermark liegt anschließend bei 12.000 Euro. Fällt das Konto später auf 9.000 Euro und steigt danach wieder auf 11.000 Euro, fällt keine neue Performance-Gebühr an, weil der bisherige Höchststand von 12.000 Euro noch nicht erreicht wurde. Erst Gewinne oberhalb dieser Marke werden wieder erfolgsabhängig vergütet.
Die Gebühren sollten Sie deshalb immer auf die tatsächliche Nettorendite beziehen. Auch zusätzliche Kosten wie Handels-, Verwaltungs- oder Performance-Gebühren können die Rendite des Managed Accounts deutlich reduzieren.
Abhängigkeit vom Portfolio-Manager
Der Erfolg Ihres Portfolios steht und fällt mit dem beauftragen Portfolio-Manager. Gelingt es ihm nicht, erfolgreiche Anlageentscheidungen zu treffen, leidet die Performance Ihres Kontos. Trotz aller Expertise sind auch erfahrene Trader nicht davor geschützt, falsche Entscheidungen zu treffen. Umso wichtiger ist es, einen Manager auszuwählen, der bereits über längere Zeiträume erfolgreich im Portfolio-Management tätig war. Aber auch das ist keine Garantie für zukünftige Gewinne.
Auch kann es sein, dass Sie nicht alle Entscheidungen des Managers nachvollziehen können. Diese Intransparenz sollten Sie aber in einem gewissen Rahmen tolerieren können, wenn Sie die Handelsverantwortung übertragen.
Mindestmaß an Anlagekapital
Als Anleger müssen Sie über ein ausreichend hohes Anlagekapital verfügen, um in den Genuss eines Managed Accounts zu kommen. Je nach Anbieter variieren die Mindestanforderungen an den Kapitaleinsatz, was daher im Einzelfall zu prüfen ist.
Tipps zur Nutzung von Managed Accounts
Bei der Nutzung von Managed Accounts sollten Sie einige Details beachten.
Tipp 1: Recherchieren Sie sorgfältig, welchem Anbieter bzw. Portfolio-Manager Sie Ihr Geld anvertrauen. Hierbei sollten vor allem die Erfahrungen, Qualifikationen und die in der Vergangenheit erzielte Performance beachtet werden.

Tipp 2: Neben der fachlichen Eignung sollten Sie die Anbieter auch anhand der Kosten vergleichen. Da sich die Provisionen negativ auf Ihre Rendite auswirken, ist dieser Punkt nicht unwichtig. Wichtig ist auch, dass Sie die Gebührenstruktur vollständig verstehen, um nicht durch versteckte Kosten überrascht zu werden.
Tipp 3: Sie übertragen die Handelsaktivität an einen Dritten, um fehlendes Know-how bzw. Zeit und Ressourcen zu sparen. Dennoch sollten Sie dem jeweiligen Profi-Trader nicht blind vertrauen. Daher ist es sinnvoll, dass Sie selbst die Märkte beobachten – zumindest von Zeit zu Zeit. Überwachen Sie Ihr Investment regelmäßig, um die Performance Ihres Portfolio-Managers beurteilen zu können.
Experten-Tipp zu seriösen Managed Accounts

Aus meiner Trading- und Coaching-Praxis weiß ich: Bei Managed Accounts und PAMM-Angeboten sollten Sie besonders genau hinschauen. Misstrauisch werden sollten Sie bei garantierten Renditen, ungewöhnlich hohen Gewinnversprechen oder fehlenden Angaben zum maximalen Verlust. Prüfen Sie außerdem, wer tatsächlich Zugriff auf Ihr Kapital hat, wie das Risikomanagement funktioniert und ob der Anbieter reguliert ist.
Managed Account Modelle erklärt
Bei Managed Accounts gibt es verschiedene Modelle, die sich vor allem darin unterscheiden, wie Trades vom Manager auf die einzelnen Anlegerkonten übertragen werden. Die wichtigsten Varianten sind PAMM, MAM, LAMM und RAMM.
| Modell | Funktionsweise | Besonderheit |
|---|---|---|
| PAMM | Gewinne, Verluste und Gebühren werden anteilig nach dem investierten Kapital verteilt. | Einfaches Modell für eine proportionale Beteiligung an der Strategie. |
| MAM | Der Manager kann Trades auf mehrere Konten verteilen und dabei unterschiedliche Einstellungen pro Anleger nutzen. | Mehr Flexibilität bei Positionsgrößen und Risikoprofilen. |
| LAMM | Die Positionsgröße wird nach einem festgelegten Lot-Verhältnis auf die Anlegerkonten übertragen. | Das eingesetzte Kapital bestimmt nicht zwingend proportional die Trade-Größe. |
| RAMM | Neben der Handelsstrategie können Anleger meist Parameter wie Risiko oder maximale Verluste stärker berücksichtigen. | Stärkerer Fokus auf individuelles Risikomanagement. |
Die Begriffe PAMM, MAM, LAMM und RAMM sind nicht bei jedem Broker einheitlich definiert. Wir von Trading.de raten daher vor der Nutzung genau zu prüfen, wie Trades ausgeführt werden, wer Zugriff auf Ihr Kapital hat und welche Möglichkeiten zur Risikobegrenzung bestehen. Achten Sie außerdem darauf, ob es sich tatsächlich um einen Managed Account oder lediglich um automatisiertes Signal- bzw. Trade-Copying handelt.
Managed Accounts vs. Investmentfonds
Managed Accounts und Investmentfonds verfolgen zwar ein ähnliches Ziel – Ihr Kapital wird professionell verwaltet –, unterscheiden sich aber bei Eigentum und Transparenz. Bei einem Managed Account bleiben die gehandelten Wertpapiere grundsätzlich Ihrem eigenen Handelskonto zugeordnet. Sie können die Positionen und deren Entwicklung direkt nachvollziehen. Bei einem Investmentfonds investieren Sie dagegen in Fondsanteile. Das Fondsvermögen wird von der Fondsgesellschaft verwaltet und die einzelnen Wertpapiere sind für Sie nicht direkt in Ihrem Depot handelbar.
Kurz gesagt: Beim Managed Account haben Sie meist einen direkteren Einblick in die einzelnen Trades, während der Fondsmanager beim Investmentfonds die Zusammensetzung des Fonds innerhalb seiner Anlagestrategie bestimmt.
Welche Broker stellen Managed Accounts zur Verfügung?
Aktuell stehen noch nicht viele CFD-Broker zur Verfügung, die einen Managed Account anbieten. Gute Erfahrungen haben wir mit RoboMarkets und IC Markets gemacht.
RoboMarkets

Bei RoboMarkets handelt es sich um einen international tätigen CFD-Broker. Im Angebot befinden sich die sogenannten RAMM Accounts. Trader haben hier die Möglichkeit, Vorgaben zu machen und Selektionen vorzunehmen. Getradet wird bei den Managed CFD Accounts insbesondere mittels der MT4 Trading Plattform. Eine Besonderheit besteht darin, dass Kunden auch den sogenannten Copy Trading Service in Anspruch nehmen können.
IC Markets

Ebenfalls im Bereich der Managed Accounts ist der CFD Broker IC Markets unterwegs. Der in Australien ansässige Broker bietet sowohl PAMM- als auch MAM Konten an. Auch bei diesem Broker werden die Handelsaktivitäten in erster Linie über die MT4 Trading Plattform vorgenommen.
CapTrader

Ein weiterer Broker, der Managed Accounts anbietet, ist CapTrader. Der Broker bietet Managed Accounts an, die es Ihnen ermöglichen, ihre Portfolios erfahrenen Managern anzuvertrauen, wobei sie zu jederzeit volle Transparenz und Kontrolle behalten.
Es gibt vier verschiedene Account-Modelle (White², Rating A, Total Return Long/Short und Quantmade) mit jeweils individuellen Strategien und Mindestinvestitionssummen. Möchten Sie eines der Angebote nutzen, müssen Sie mindestens 20.000 Euro mitbringen.
| Account-Modell | Mindestinvest | Renditeerwartung | Instrumente | Benchmark |
|---|---|---|---|---|
| White² | 100.000 € | 10-20% p.a. | Aktien, ETFs, Optionen | Russell2000® |
| Rating A | 20.000 € | 10-20% p.a. | Optionen auf Indizes (z.B. DAX, Eurostoxx) | EuroStoxx50® |
| Total Return Long/Short | 100.000 € | 5-15% p.a. | Aktien, Edelmetalle, Rohstoffe, Anleihen, Währungen sowie Derivate mit Schwerpunkt auf Futures auf Volatilität-Indizes | IQ Hedge Multi-Strategy Tracker ETF |
| Quantmade | 100.000 € | 5-10% p.a. | Aktien USA | S&P100®, Nasdaq100® |
Die Accounts gewährleisten erfahrungsgemäß Transparenz aller Transaktionen und Kapitalbewegungen in Echtzeit und regelmäßige Berichte über die Trader Workstation Plattform. Die Gebührenstruktur basiert auf einer Gewinnbeteiligung. Für detailliertere Informationen besuchen Sie bitte unseren CapTrader Testbericht.
Woran erkenne ich unseriöse Anbieter?
Bei Managed Accounts sollten Sie besonders bei garantierten Renditen, extremen Gewinnversprechen und fehlenden Angaben zum Risiko vorsichtig sein. Seriöse Anbieter sprechen auch über mögliche Verluste und legen Gebühren, Handelsstrategie und Risikomanagement transparent offen. Aus unserer Trading- und Coaching-Praxis bei Trading.de wissen wir: Wer vor allem mit hohen Renditen wirbt, aber kaum erklärt, wie diese zustande kommen, verdient eine besonders kritische Prüfung.
Achten Sie insbesondere auf:
- Garantierte Renditen: Seriöses Trading kann keine Gewinne garantieren.
- Unrealistische Gewinnversprechen: Extrem hohe Renditen bei angeblich geringem Risiko sind ein Warnsignal.
- Fehlende Transparenz: Strategie, Gebühren oder maximale Verluste werden nicht klar erklärt.
- Unklare Regulierung: Prüfen Sie, ob und von welcher Aufsichtsbehörde der Anbieter reguliert wird.
- Druck zur schnellen Einzahlung: Seriöse Anbieter setzen Sie nicht unter Zeitdruck.
- Kein nachvollziehbarer Track Record: Behauptete Erfolge sollten anhand belastbarer Daten überprüfbar sein.
- Unklarer Zugriff auf Ihr Kapital: Prüfen Sie, wer Ihr Geld verwahrt und welche Rechte der Manager tatsächlich besitzt.
Steuerlicher Hinweis zu Managed Accounts
Auch die steuerliche Behandlung von Managed Accounts sollten Sie berücksichtigen. Je nach Ausgestaltung können bestimmte Gebühren steuerlich relevant sein; ob und in welchem Umfang Kosten berücksichtigt werden können, hängt jedoch vom konkreten Fall ab. Informieren Sie sich deshalb vorab über die geltenden Regeln oder lassen Sie sich steuerlich beraten. Weitere Informationen finden Sie im Trading.de Steuer-Guide.
Fazit: Chancen und Risiken richtig abwägen
Ein Managed Account kann eine sinnvolle Lösung sein, wenn Sie Ihr Kapital professionell verwalten lassen möchten, aber selbst nicht regelmäßig handeln können oder wollen. Entscheidend ist dabei weniger die versprochene Rendite als das Verhältnis aus Risiko, Kosten und bisher nachweisbarer Performance.
Unsere Empfehlung: Prüfen Sie vor der Eröffnung mindestens die Gebührenstruktur, das maximale Risiko und die bisherige Performance des Managers. Achten Sie außerdem auf eine High-Watermark bei Performance-Gebühren und investieren Sie zunächst nur einen Teil Ihres verfügbaren Kapitals. Versprechen Anbieter hohe Renditen bei gleichzeitig kaum nachvollziehbarem Risiko, ist besondere Vorsicht angebracht.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Managed Accounts im Trading
Wie funktionieren Managed Accounts?
Nach Auswahl eines geeigneten Anbieters, übergibt der Kunde dem Portfolio-Manager die vereinbarten Anlagesumme. Nach der Bevollmächtigung handelt der Manager mit dem Kapital des Kunden. Regelmäßige Berichte geben Aufschluss über die Kapitalentwicklung bzw. Trading-Performance.
Welche Vorteile bieten Managed Accounts?
Über Managed Accounts haben Sie auch als Laie die Chance, Ihr Kapital an der Börse durch Trading zu vermehren. Ihr Anlagekapital wird professionell durch einen Portfolio-Manager verwaltet, der seine Expertise für Ihren Erfolg einsetzt. Sie müssen sich somit weder Wissen, noch Erfahrungen aneignen. Außerdem müssen Sie nur wenig Zeit investieren, um die Performance des Portfolio-Managers zu kontrollieren.
Welche Nachteile sind bei Managed Accounts zu befürchten?
Sie geben Ihr Kapital in fremde Hände, weshalb Sie sehr gründlich nach einem geeigneten Anbieter bzw. Portfolio-Manager recherchieren sollten. Da Management-Gebühren und/oder Provisionen anfallen, entstehen Kosten für die Verwaltung Ihres Portfolios. In manchen Situationen können die Trades des Managers intransparent wirken. Trotz aller Professionalität und Expertise sind auch Portfolio-Manager nicht vor Fehlentscheidungen geschützt, sodass Sie Verluste erleiden können.
Was ist der Unterschied zwischen einem klassischen Managed Account und einem Forex Managed Account?
Ein klassischer Managed Account investiert breit gestreut in Aktien, Anleihen und Fonds. Im Gegensatz dazu konzentriert sich ein Forex Managed Account nur auf den Handel mit Währungen. Forex Managed Accounts bringen höhere Risiken mit sich, locken aber auch mit der Chance auf größere Gewinne. Die Gebühren fallen bei den Forex-Varianten meist deutlich höher aus als bei klassischen Managed Accounts.