Trive Erfahrungen und Test 2026 – Wie gut ist der Broker?
- Große Auswahl an Handelsinstrumenten
- Sichere Regulierung
- ETFs für die langfristige Geldanlage
- Deutsche Niederlassung
- Gehebelter Handel
- Persönlicher Support
Trive ist einer der aufstrebenden Online Broker auf dem Markt mit einem Angebot für Anfänger wie professionelle Trader gleichermaßen. Mit verschiedenen Kontomodellen und Spreads ab 0,1 Spreads sowie einer kuratierten Auswahl an Handelsinstrumenten macht Trive einen guten Eindruck. In unserem Broker Test schauen wir uns die Gebühren, Regulierung, Handelsauswahl und Nutzererfahrung beim Broker Trive genau an.
Was ist Trive? Der Broker vorgestellt
Trive, ehemals GKFX, ist ein bekannter Finanzdienstleister im Bereich Forex und CFDs, der seinen Kunden Zugriff auf eine Reihe von Handelsinstrumenten bietet. Das Unternehmen wurde im Jahr 2008 gegründet und hat neben seinem Firmensitz in Malta auch eine deutsche Niederlassung in Frankfurt am Main – dem Finanzzentrum des Landes.

Trive hat das Ziel, Innovation zu fördern und Händlern die Möglichkeit zu bieten, schnell und sicher in Assets wie Aktien und ETFs zu investieren. Damit das gelingt, konzentriert sich das Unternehmen an drei grundlegenden Eigenschaften:
- Progressiv: Anpassung an die Bedürfnisse der Kunden
- Dynamisch: Schnelle Ausführung sowie Ein- und Auszahlung und agiler Kundensupport
- Innovativ: moderne Plattform für das beste Anlageergebnis
Die wichtigsten Details zu Trive auf einen Blick:
| Feature: | Trive: |
|---|---|
| Firmensitz: | Malta |
| Regulierung: | MFSA, ASIC, FINRA, MNB, CMB, BAPPEBTI, FSCA, FSC |
| Gründung: | 2008 |
| Demokonto: | Ja |
| Finanzinstrumente: | 5.700+ (Nur 300 CFDs), 9.500+ Aktien im Investment-Konto |
| Trading Hebel: | Bis 1:30 |
| Spread: | Ab 0,1 Pips |
| Mindesteinzahlung: | Ab 0 Euro (Classic) |
| Handelsplattform: | Trive, MT4, MT5, TradingView |
| MFSA, | Telefon, E-Mail, Live-Chat |
Was sind die Vor- und Nachteile bei Trive?
Vorteile von Trive liegen für uns in den Kontomodellen, die sich in den Konditionen deutlich unterscheiden – sowohl in Spreads, der Mindesteinzahlung und den Kommissionen. So bietet Trive aus unserer Sicht Kontomodell für Anfänger, Fortgeschrittene wie auch erfahrene Trader. Auch die europäische Regulierung überzeugt. Negativ betrachten wir die geringe Anzahl an Handelsintrumenten und fehlende Kryptowährungen im Angebot.
Die Vorteile und Nachteile bei Trive im Überblick:
Vorteile
- Verschiedene Kontomodelle zur Auswahl
- Sichere Regulierung
- ETFs für die langfristige Geldanlage
- Wahl zwischen verschiedenen Plattformen
Nachteile
- Gebühren für Ein- und Auszahlung
- Geringe Anzahl an Handelsinstrumenten
- Keine Kryptowährungen zum Handel
Trading.de Experten Erfahrung mit Trive:

Positiv an Trive sind für mich vor allem die fehlende Mindesteinzahlung im Classic-Konto, die schnellen Ausführungen und die Integration von MetaTrader sowie TradingView. Kritisch sehe ich allerdings die vergleichsweise kleine Auswahl von rund 300 handelbaren Instrumenten, da viele große CFD-Broker mittlerweile deutlich mehr Märkte anbieten.
Auch die besten Spreads sind erst mit höheren Mindesteinzahlungen verfügbar.
Welche Trader spricht Trive an?
Trive ist ein Broker für CFD Trader, die Wert auf flexible Kontomodelle, klassische Handelsplattformen wie MetaTrader und transparente Gebührenstrukturen legen. Durch die verschiedenen Kontotypen spricht der Broker sowohl Trader mit kleinerem Startkapital als auch aktivere Trader mit höherem Handelsvolumen an.
Ist Trive ein Broker für Anfänger?
Prinzipiell ist Trive aus unserer Sicht gut für Anfänger geeignet. Trive bietet mit dem Classic-Konto ohne Mindesteinzahlung, Schulungsmaterialien und einer vergleichsweise übersichtlichen Plattformstruktur gute Voraussetzungen für Einsteiger.
Ist Trive ein Broker für erfahrene Trader?
Insbesondere die Prime- und Prime-Plus-Konten von Trive richten sich an erfahrene Trader, die engere Spreads und professionellere Handelsbedingungen nutzen möchten. Die Anbindung an MetaTrader 4, MetaTrader 5 und TradingView bietet zudem unserer Meinung nach ausreichend Funktionen für technische Analysen und aktives Daytrading. Für Profi Trader könnte die Auswahl von rund 300 handelbaren Instrumenten allerdings etwas begrenzt sein.
Was sind Kritiken an Trive?

Obwohl der Broker bereits seit 2008 am Markt aktiv ist, konnten wir bei unserer Recherche im Netz nur relativ wenige Erfahrungsberichte anderer User finden. Auf Trustpilot, das häufig als erste Anlaufstelle für Bewertungen und Erfahrungen gilt, ist Trive durch 175 User mit im Schnitt 3,2 von 5 Sternen bewertet. Das sind Kritiken:
- Gebühren nicht transparent: Zum einen wird kritisiert, dass der Broker die Gebühren für Einzahlungen nicht transparent kommuniziert. Hier fallen nämlich 0,9% bei Einzahlung per Überweisung und 1,5% per Kreditkarte an. Und auch die Swap-Gebühren sind seit der Übernahme durch GKFX enorm in die Höhe geschossen.
- Probleme bei Auszahlungen: Besonders häufig kritisieren Nutzer verzögerte oder ausbleibende Auszahlungen. Einige Bewertungen berichten von Wartezeiten über mehrere Wochen, obwohl Auszahlungen bereits bestätigt worden seien.
- Eingezahlte Gelder werden verspätet gutgeschrieben: Vereinzelt berichten Nutzer, dass Einzahlungen nicht zeitnah auf dem Handelskonto angekommen seien und gleichzeitig keine Rückmeldung des Supports erfolgt sei.
- Inaktivitätsgebühr: Nach sechs Monaten Inaktivität fällt eine monatliche Gebühr von 10 EUR an. Einige Nutzer kritisieren zudem, dass sie über diese Kosten nicht ausreichend informiert worden seien.
0 Trive Erfahrungen & Bewertungen von Tradern
Wie ist Trive reguliert?
Trive wird in Europa durch die maltesische Finanzaufsichtsbehörde Malta Financial Services Authority (MFSA) reguliert. Die zuständige Gesellschaft ist die Trive Financial Services Europe Limited mit der Lizenznummer CRES IF 5048. Zusätzlich unterliegt der Broker den europäischen Vorgaben der MiFID-Richtlinie (Markets in Financial Instruments Directive), welche einheitliche Standards für Finanzdienstleister innerhalb der EU festlegt und den Anlegerschutz stärken soll.
Darüber hinaus verfügt Trive über weitere internationale Regulierungen und Lizenzen in verschiedenen Jurisdiktionen weltweit. Dazu zählen unter anderem die ASIC (Australian Securities and Investments Commission) in Australien, die FINRA (Financial Industry Regulatory Authority) in den USA sowie die FSCA (Financial Sector Conduct Authority) in Südafrika.
Die Regulierungen von Trive in der Übersicht:
| Kürzel | Land |
|---|---|
| MFSA | Malta |
| ASIC | Australien |
| FINRA | USA |
| FSCA | Südafrika |
| FSC | Mauritius |
| MNB | Ungarn |
| BAPPEBTI | Indonesien |
| CMB | Türkei |
Ist Trive in Deutschland reguliert?
Trive ist in Deutschland nicht reguliert, besitzt jedoch eine Niederlassung in Deutschland und ist hierzulande registriert. Die Trive Financial Services Germany Branch ist von der deutschen Finanzaufsichtsbehörde, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (kurz: BaFin) zugelassen und bei ihr mit der Nr. 10161621 registriert. Für die Beaufsichtigung ist allerdings die MFSA verantwortlich.
Es handelt sich also nicht um einen klassischen Offshore-Broker ohne EU-Aufsicht. Grundsätzlich haben Trader freie Anbieterwahl und können sich auch bei Brokern außerhalb Deutschlands registrieren, sofern diese Kunden aus der EU akzeptieren.
Gibt es eine Einlagensicherung bei Trive?
Die Einlagensicherung beziehungsweise Anlegerentschädigung beträgt bei Trive bis zu 90 % der Forderungen, maximal jedoch 20.000 EUR pro Kunde. Bei Trive greift für europäische Kunden die maltesische Anlegerentschädigung der Malta Financial Services Authority (MFSA). Diese greift nur dann, wenn der Broker zahlungsunfähig wird oder Kundengelder nicht mehr auszahlen kann
Ist Trive ein seriöser Broker?
Trive gilt insgesamt als sicherer und seriöser CFD-Broker, da das Unternehmen innerhalb der Europäischen Union reguliert wird und verschiedene Sicherheitsstandards erfüllen muss.
Das spricht aus unserer Sicht für die Sicherheit und Seriosität von Trive:
- Regulierung durch die MFSA in Malta
- EU-Regulierung nach MiFID-Standards
- Registrierte Niederlassung bei der BaFin in Deutschland
- Kundengelder werden auf getrennten Bankkonten verwahrt
- Regulierte Zahlungs- und Sicherheitsprozesse
- Gesetzliche Anlegerentschädigung bis zu 20.000 Euro
- Bereits seit vielen Jahren am Markt aktiv
Kritisch betrachten wir allerdings die öffentlichen Erfahrungsberichte auf Trustpilot. Wiederkehrende Kritiken zu verzögerten Auszahlungen sowie einem teilweise schlecht erreichbaren Kundenservice werfen ein gemischtes Bild auf den Broker.
Angebot und Konditionen: Welche Anlageklassen sind bei Trive handelbar?
Trive stellt seinen Händlern insgesamt 300 CFD-Werte aus den Kategorien Aktien, Forex, Indizes und Rohstoffe zur Auswahl sowie über 5.700 Aktien als echte Werte. In den letzten Jahren ist die Auswahl an Anlageklassen gestiegen. Ganz zu Beginn gab es bei Trive nämlich nur ETFs und Aktien zum Handel. Im Investment-Konto bietet Trive übrigens sogar rund 9.500 Aktienwerte.

Damit deckt Trive aus unserer Sicht die wichtigsten Märkte für klassische CFD- und Aktien-Trader ab. Lediglich Kryptowährungen fehlen unserer Meinung nach. Auch Energie-Trader gehen hier eher leer aus. Im Vergleich zu einigen großen internationalen CFD-Brokern fällt die Auswahl der CFD-Märkte allerdings weiterhin eher klein aus. Viele Konkurrenten bieten mittlerweile mehrere Tausend handelbare CFDs sowie zusätzliche Anlageklassen wie Kryptowährungen, Anleihen oder Optionen an.
Die Anlageklassen bei Trive für CFD Trading im Überblick:
- Forex: Mit CFDs auf Devisen bzw. Forex haben Trader die Möglichkeit, sich am liquidesten Markt der Welt zu beteiligen. Und das zu fairen Preisen und mit einer schnellen Ausführung. Zur Auswahl stehen mehr als 40 Währungspaare, darunter Hauptwährungen, Nebenwährungen, Exoten und Sonstige.
- Indizes: Die Liste handelbarer Indizes umfasst globale Aktienkörbe branchenführender Unternehmen. Dazu zählen unter anderem der DAX40, der US500, der UK100, der NAS100 und der SP500.
- Rohstoffe: Rohstoffe gehören zu den besten Anlageklassen, mit denen Händler ihr eigenes Investmentportfolio diversifizieren können. Bei Trive gibt es eine interessante, wenn auch überschaubare Auswahl an Commodities, darunter Gold, Silber und Öl (WTI und BRENT).
- Aktien: Zu guter Letzt erhalten Trader bei Trive Zugang zu einigen der beliebtesten Aktien der Welt – inklusive Hebel, engen Spreads und mit sofortiger Ausführung. So können sie sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen, während der Markt dem zugrundeliegenden Basiswert folgt.
Was sind die Handelszeiten bei Trive?
Je nach Handelsinstrument können die genauen Zeiten bei Trive leicht variieren. Zusätzlich können Feiertage oder spezielle Marktbedingungen zu abweichenden Handelszeiten führen;
| Markt | Handelszeiten |
|---|---|
| Forex | Von 22:00 Uhr (UTC) Sonntag bis 22:00 Uhr (UTC) Freitag |
| Rohstoffe | 23/5 – 00:00 Uhr (UTC) bis 23:00 Uhr (UTC) an Handelstagen |
| Indizes | Meist 23/5 – teilweise abhängig von der Börsenöffnung |
| Aktien | Abhängig von den jeweiligen Börsenzeiten |
Wie hoch sind die Hebel bei Trive?
Trive ist ein in der EU regulierter Broker und unterliegt damit den geltenden ESMA-Richtlinien. Diese lassen einen maximalen Hebel für Privatanleger von bis zu 1:30 zu. Der genaue Hebel variiert je nach Instrument:
| Hebel: | Instrumente: |
|---|---|
| Bis 1:5 | Aktien |
| Bis 1:10 | Rohstoffe und Minor-Indizes |
| Bis 1:20 | Major-Indizes, Gold und Minors (Forex) |
| Bis 1:30 | Majors (Forex) |
Wie hoch sind Gebühren und Kosten beim Trading mit Trive?
Die Gebühren bei Trive hängen davon ab, ob das CFD-Trading-Konto oder das Investment-Konto genutzt wird. Insgesamt arbeitet der Broker mit einer Mischung aus Spreads, möglichen Kommissionen sowie Gebühren für Ein- und Auszahlungen.
Die Gebühren im CFD-Konto von Trive:
| Gebühr | Kosten |
|---|---|
| Kontoführungsgebühren | Keine |
| Einzahlungsgebühren | SEPA kostenlos, Kreditkarte/Debit/Alternative Zahlung 1,5 % pro Transaktion |
| Auszahlungsgebühren | Keine |
| Marktdatengebühren | Keine |
| Währungsumrechnungsgebühren | 0,9 % |
| Spread-Gebühren | Ab 0,5 Pips (Classic) Ab 0,3 Pips (Prime) Ab 0,1 Pips (Prime Plus) |
| Kommissionen | Keine für Classic Keine für Prime Prime Plus: 5 EUR pro Lot Roundturn |
| Inaktivitätsgebühren | 10 € monatlich nach 6 Monaten Inaktivität |
Die Gebühren im Investment-Konto von Trive:
| Gebühr | Kosten |
|---|---|
| Kontoführungsgebühren | Keine |
| Depotkosten | Keine |
| Einzahlungsgebühren | Banküberweisung kostenlos, andere Methoden 1,5 % pro Transaktion |
| Auszahlungsgebühren | 0,5 % (mindestens 10 €, maximal 50 €) |
| Marktdatengebühren | Keine |
| Währungsumrechnungsgebühren | 0,9 % pro Transaktion |
| Kommissionen | Keine |
| Clearingkosten | Keine |
| Portfolioübertragung | Eingehend kostenlos / ausgehend 100 € |
| Inaktivitätsgebühren | 10 € monatlich nach 6 Monaten Inaktivität |
Wie hoch sind die Spreads bei Trive?
Spreads beginnen bei Trive bei 0,1 Pips, allerdings nur im Prime-Plus Konto. Das sind die Ab-Spreads pro Kontomodell:
| Kontomodell | Spreads ab | Kommission |
|---|---|---|
| Classic | 0,5 Pips | Keine |
| Prime | 0,3 Pips | Keine |
| Prime Plus | 0,1 Pips | 5 € pro Lot Roundturn |
Die tatsächlichen Spreads variieren je nach Markt, Volatilität und Handelszeit. Das sind Beispiele:
| Asset | Mindestspread |
|---|---|
| EUR/USD | 0,5 Pips |
| GBP/USD | 0,7 Pips |
| USD/JPY | 1 Pip |
| EUR/GBP | 1,2 Pips |
| GER40 (DAX) | 0,8 Punkte |
| NAS100 (Nasdaq) | 2 Punkte |
| WS30 (Dow Jones) | 1,9 Punkte |
| GOLD | 0,02 |
| WTI Öl | 0,02 |
| Brent Öl | 0,03 |
Gibt es Kommissionen bei Trive?
Bei Trive gibt es Kommissionen, allerdings nur für den Handel im Konto Prime Plus. In Prime Plus von Trive fallen Kommissionen von 5 Euro pro Lot pro Roundturn an, dafür erhalten Trader Spreads ab 0,1 Pips. Die Kommissionen sehen wir hier als fair und marktfähig an. Hier sind die Kommissionen pro Kontotyp im Überblick:
| Kontomodell | Kommission |
|---|---|
| Classic | Keine |
| Prime | Keine |
| Prime Plus | 5 EUR pro Lot Roundturn |
Wie funktioniert die Kontoeröffnung bei Trive?
Wie bei den meisten anderen Anbietern läuft auch bei Trive die Kontoeröffnung in der Regel schnell und einfach ab. Gleich zu Beginn geben Trader ihren Namen sowie E-Mail-Adresse und Telefonnummer an. Anschließend geben sie ein selbst gewähltes Passwort ein und werden auf die nächste Seite weitergeleitet.
Im nächsten Schritt werden persönliche Daten erfragt, darunter die Adresse, Geburtsdatum, Beschäftigungsart und finanzielle Informationen. Hier der Ablauf Schritt für Schritt aufgezeigt:
- Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer angeben
- Passwort festlegen
- Gewünschte Handelsinstrumente auswählen
- Weitere persönliche Daten und finanzielle Informationen angeben
- Verifizierung

Entscheidest du dich für ein Investment-Konto ist der Registrierungsprozess damit abgeschlossen. Möchtest du hingegen mit Hebelprodukten, also CFDs, handeln, dann folgen weitere Schritte:
- Prüfung des Wissensstandes im Trading
- Kurze Trading-Ausbildung
- Hochladen zusätzlicher Dokumente (darunter Adressnachweis)
Unabhängig davon, ob du dich für den Handel im Investment-Konto oder für das Trading mit CFDs entscheidest, musst du deine Identität verifizieren lassen. Das funktioniert über das Mobiltelefon und kann entweder durch das Scannen eines QR-Codes oder durch den Erhalt einer SMS gestartet werden.
Welche Kontotypen gibt es bei Trive?
Bei Trive gibt es drei verschiedene Kontomodelle, aus denen Trader wählen können: Classic, Prime und Prime Plus. Diese spielen allerdings nur eine Rolle, sofern der Trader vorhat, mit Hebelprodukten zu handeln. Andernfalls kann sich der Kunde direkt für den Handel von Aktien im Investment-Konto anmelden. Hier die drei Kontotypen im Vergleich:
| Classic Konto | Prime Konto | Prime Plus Konto | |
|---|---|---|---|
| Kommission: | Keine | Keine | 5 Euro pro Lot |
| Spreads | Ab 0,7 Pips | Ab 0,5 Pips | Ab 0,1 Pips |
| Max. Hebel | 1:30 | 1:30 | 1:30 |
| Mindesteinzahlung | 0 Euro | 2.500 Euro | 15.000 Euro |
| Stop-Out | Bei 50 % | Bei 50 % | Bei 50 % |
Bietet Trive ein Demokonto?
Trive bietet ein Demokonto. Für dessen Nutzung ist zwar eine Registrierung, aber keine Verifizierung notwendig und es kann völlig kostenlos getestet werden. Zur Verfügung steht im Übungskonto von Trive ein virtuelles Guthaben in Höhe von 100.000 Euro.
Ein Demokonto bietet eine Reihe von Vorteilen. Es eignet sich sowohl für Anfänger, die ihr Können testen und die Funktionsweise des Marktes kennenlernen möchten als auch für erfahrene Händler, die neue Trading-Strategien vorab ohne finanzielles Risiko ausprobieren möchten.
Welche Handelsplattformen gibt es bei Trive?
Bei Trive können Trader über vier Handelsplattformen traden: Die Trive Plattform, MetaTrader 4, MetaTrader 5 und TradingView. So haben Trader vollständig die Wahl entweder über die hauseigene Plattform zu traden oder über bekannte Handelsplattformen dritter Anbieter zu traden. Neben den Handelsplattformen bietet Trive auch Trading Tools wie Trading Central und Meta Booster.
Trive Plattform
Die Trive Plattform gibt es in zwei Varianten: Für Trive Trader sowie Trive Investor.
Das Dashboard im Benutzerkonto zeigt neben dem eigenen Trading-Konto eine Plattform-Übersicht. Es ist übersichtlich aufgebaut, einfach und leicht zu bedienen und liefert detaillierte Informationen zu den eigenen Trades. Damit können Kunden ihren Fortschritt jederzeit transparent verfolgen.
Dank des flexiblen Layouts, nützlicher Tools und benutzerdefinierter Benachrichtigungen wächst das Dashboards mit dir und deinen Aktivitäten. Grundsätzlich können wir die Plattform mit drei Worten beschreiben: kompakt, individuell und vielseitig.
Diese Vorteile sehen wir bei der Trive-Plattform:
- Intuitiv zu bedienen
- One-Click-Trading
- Individuelle Funktionen wie Watchlists
- Echtzeit-Charts
- Vollständig anpassbare Designs
- Umfassende Nachrichten in Echtzeit
- Integrierter Wirtschaftskalender
- Preis-Alarme

MetaTrader 4 und 5
Darüber hinaus bietet Trive mit dem MetaTrader in zwei Varianten einen der beliebtesten und am häufigsten genutzten Trading-Plattformen weltweit. Darauf können Trader sowohl mit dem Smartphone als auch über die Desktop-Version zugreifen. Beide ermöglichen eine schnelle Orderausführung, den automatisierten Handel und bieten hilfreiche Indikatoren zur Nutzung an.
Hier ein kurzer Vergleich des MetaTrader 4 mit dem MetaTrader 5:
| MetaTrader 4 | MetaTrader 5 | |
|---|---|---|
| Automatischer Handel | Ja | Ja |
| Wirtschaftskalender | Nein | Ja |
| Orderarten | 6 | 8 |
| Zeitrahmen | 9 | 21 |
TradingView
Zudem unterstützt Trive auch die Anbindung an TradingView. Trader können Orders direkt aus den interaktiven Charts platzieren, ohne zwischen verschiedenen Plattformen wechseln zu müssen.
Diese Funktionen bietet TradingView bei Trive:
- Direkter Handel aus den Charts heraus
- Über 400 integrierte Indikatoren
- Unterstützung benutzerdefinierter Skripte
- Mehr als 20 verschiedene Charttypen
- Über 110 Zeichenwerkzeuge für technische Analysen
- Wirtschaftskalender und Marktnachrichten integriert
- Asset-Screener zur Marktanalyse
- Große Community zum Austausch von Trading-Ideen
- Nutzung über Browser, Desktop-App und Smartphone-App möglich
- Synchronisierung zwischen Desktop- und Browserversion
Erweiterung der Trive Plattform: Trading Central und MetaBooster
Trive bietet aber nicht nur vier verschiedene Handelsplattformen zur Nutzung, sondern stellt seinen Nutzern auch zwei Optionen zur Verfügung, mit welchen sie die Trive Plattform erweitern können: Trading Central und Meta Booser.
- Trading Central: Mit dem Trading Central Tool erhalten Händler innovative Analysefunktionen. So können sie Erfahrungen sammeln und ihren Handel optimieren.
- Meta Booster: Der Meta Booster auf der anderen Seite enthält 9 Add-Ons, die speziell entwickelt wurden, um das Handelserlebnis zu verbessern.
Gibt es eine Mobile Trading App von Trive?
Neben der Desktop Version der Trive Plattform gibt es auch eine mobile Trading App, mit der Trader überall und jederzeit ihr Portfolio im Blick behalten und flexibel auf Änderungen reagieren können. Dabei stehen sämtliche Funktionen zur Verfügung, die der Nutzer auch auf der Plattform hat – inklusive Quicktrade, Watchlisten und Echtzeit-Charts. Die App ist für mobile Endgeräte sowohl mit Android- als auch mit iOS-Betriebssystem erhältlich.

Was sind unsere Erfahrungen mit den Trive Plattformen?
In unseren Erfahrungen liefert Trive bei den Plattformen den Branchenstandard, den man heute von einem regulierten CFD-Broker erwarten kann. Wir sehen hier keine außergewöhnlichen Schwächen, aber auch keine wirklichen Alleinstellungsmerkmale gegenüber anderen großen CFD-Brokern. Erfahrene Trader und Daytrader werden wahrscheinlich ohnehin überwiegend MT4, MT5 oder TradingView nutzen. Für die meisten privaten CFD-Trader reicht das Angebot insgesamt aber aus.
Wie funktionieren Einzahlungen und Auszahlungen bei Trive?
Einzahlungne und Auszahlungen geschehen direkt im eigenen Trive Account und unterscheiden sich zwischen Trive Investment und Trive Trader kaum.
Was sind die Zahlungsmethoden bei Trive?
Diese Zahlungsmethoden unterstützt Trive:
- PayPal
- Visa
- Mastercard
- Neteller
- Skrill
- Banküberweisung (SEPA)
- Debitkarte
Wie funktioniert die Einzahlung bei Trive?
Die Einzahlung bei Trive erfolgt direkt über den Kundenbereich des Brokers. Einzahlungen per Kreditkarte, Debitkarte oder E-Wallets wie Skrill und Neteller erfolgen meist sofort. Bei klassischen SEPA-Banküberweisungen kann die Bearbeitung dagegen bis zu drei Werktage dauern.
Bei den Gebühren unterscheidet Trive ebenfalls nach Zahlungsmethode:
- Währungsumrechnung: 0,9 % Gebühren
- SEPA-Banküberweisung: kostenlos
- Kreditkarte / Debitkarte: 1,5 % Gebühren pro Transaktion
- Alternative Zahlungsmethoden / E-Wallets: 1,5 % Gebühren pro Transaktion
Gibt es eine Mindesteinzahlung?
Ein Konto können Trader bereits mit einer Mindesteinzahlung von 0 Euro im Classic Account eröffnen. Für die beiden anderen Account-Typen ist die Mindesteinzahlung unserer Meinung nach allerdings ziemlich hoch: 2.500 Euro beim Prime Account und 15.000 Euro bei Prime Plus Account.
Die Mindesteinzahlung bei Trive je nach Kontotyp:
| Kontotyp | Mindesteinzahlung |
|---|---|
| 0 | 0 € |
| Prime | 2.500 € |
| Prime Plus | 15.000 € |
Gibt es eine Nachschusspflicht bei Trive?
Bei Trive sind alle Kunden von der Nachschusspflicht ausgeschlossen. Kommt es also zu einem negativen Kontostand, wird dieser vom Broker selbst ausgeglichen. Das ist ein großer Vorteil beim Handel mit Trive.
Gerade bei CFDs ist die Sorge groß, hohe Verluste zu erleiden. Daher ist es beim Handel solch risikoreicher Instrumente von Bedeutung darauf zu achten, dass der Broker keine Nachschusspflicht geltend macht. Ansonsten muss der Trader nämlich den negativen Saldo aus eigener Tasche wieder ausgleichen.
Auszahlungsprobleme mit Trive vermeiden
Um Probleme bei Auszahlungen zu vermeiden, sollte das Trive-Konto vollständig verifiziert sein. Der Broker kann im Rahmen der Geldwäschevorschriften zusätzliche Dokumente wie Kontoauszüge oder Adressnachweise anfordern. Auszahlungen sind weiterhin nur auf Konten im eigenen Namen möglich. Überweisungen an Dritte akzeptiert Trive nicht.
Nicht jede Verzögerung muss automatisch problematisch sein, da regulierte Broker gesetzliche Prüfungen durchführen müssen. Die Häufung entsprechender Beschwerden fällt bei Trive allerdings auf.
Unsere Tipps zur Auszahlung mit Trive:
- Konto vollständig verifizieren
- Nur eigene Zahlungsmethoden nutzen
- E-Mails regelmäßig prüfen
- Dokumentenanfragen schnell beantworten
- Daten und Zahlungsmethoden aktuell halten
Wie führen Trader Steuern bei Trive in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab?
Anders als in Deutschland ansässige Broker ist Trive als Broker mit Sitz in Malta nicht dazu verpflichtet, die Abführung der Steuer automatisch vorzunehmen. Daher sind Kunden bei Trive selbst für die Meldung, die Vorlage der Kapitalerträge und die Zahlung der fälligen Steuer verantwortlich. Das musst du wissen:
- Händler, die in Deutschland steuerpflichtig sind, müssen 25% Kapitalertragsteuer, 5,5% Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer zahlen, sofern ihre Gewinne aus Wertpapiergeschäften den Freibetrag von 1.000 Euro bzw. 2.000 Euro bei Ehegatten übersteigen.
- In Österreich fallen stattdessen 27,5% Kapitalertragsteuer an
- und in der Schweiz sind Gewinne bei privater Veräußerung steuerfrei.
Support und Kundenservice im Test: Wie zuverlässig ist der Broker?
Ein großes Angebot an handelbaren Assets, eine transparente Kostenstruktur und eine Auswahl an verschiedenen leistungsstarken, intuitiven Handelsplattformen. Klingt super, aber ohne einen zuverlässigen und kompetenten Kundensupport ist das alles nichts Wert. Immerhin möchte man sich bei Fragen oder Problemen gut beraten wissen.
Das Support-Team von Trive besteht aus Experten und ist auf verschiedenen Wegen erreichbar: per E-Mail, telefonisch oder im Live-Chat.
| Kontaktweg | Kontaktmöglichkeit |
|---|---|
| Adresse: | Mainzer Landstr. 69-7160329 Frankfurt a. M. |
| E-Mail: | hallo@trive.com |
| Telefon: | +49 69 661 021 61 |
| Live-Chat: | Vorhanden |
Wie sieht das Weiterbildungsangebot bei Trive aus
Bei Trive existiert unserer Meinung nach kein Weiterbildungsangebot. Trive gibt in seinem umfangreichen FAQ-Bereich Antworten auf die meistgestellten Fragen im Trading. Zudem gibt es einige hilfreiche Artikel, die die Grundlagen im Wertpapierhandel erklären und (mehr oder weniger) regelmäßig Webinare.
Trading musst du also unabhängig vom Broker erlernen. Einzelne Webinare oder Grundlagenartikel reichen dafür aus unserer Sicht langfristig meist nicht aus. In unserer Trading.de Ausbildung erarbeiten wir Schritt für Schritt eine CFD Trading Strategie. Das ist die Trading.de Ausbildung im Überblick:
- Schrittweiser Aufbau einer eigenen Handelsroutine
- Regelmäßige Live-Calls und Marktbesprechungen
- Persönliches Feedback zu Trades und Fehlern
- Lernen direkt am echten Markt
- Geeignet für Anfänger und fortgeschrittene Trader
Was sind Alternativen gibt es zu Trive?
Trive deckt beide Bereiche ab, gehört in einigen Punkten jedoch aus unserer Sicht nicht zu den stärksten Anbietern am Markt. Für den Bereich Investment sind Broker wie Trade Republic oder Scalable Capital Alternativen, im CFD-Bereich eher Capital.com oder auch Vantage Markets. Capital.com bietet ebenfalls Hebel für 1:30, du hast aber weitaus mehr Handelsinstrumente zur Auswahl. Vantage Markets ist aus unserer Sicht top für professionelle Trader, hier lassen sich Hebel bis max. 1:500 setzen.
| Broker | Geeignet für | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Trade Republic | Investment & langfristiger Vermögensaufbau | Große Auswahl an Aktien und ETFs, einfache App, günstiges Investieren |
| Capital.com | CFD-Trading | Große Auswahl an CFDs, moderne Plattform, viele Märkte |
| Vantage Markets | CFD-Trading mit hohen Hebeln | Hohe Hebel für internationale Kunden, Fokus auf aktives Trading |
Fazit: Für Anfänger und erfahrene Trader geeignet
Trive wurde im Jahr 2008 gegründet, hat seinen Sitz auf Malta und ist durch die MFSA reguliert. Entsprechend handelt es sich um einen sicheren und seriösen Anbieter. Er stellt seinen Kunden eine breite Palette an handelbaren Finanzinstrumenten zur Verfügung, darunter Aktien und ETFs, aber auch Produkte mit Hebel, also CFDs, beispielsweise auf Devisen, Rohstoffe und Indizes. Insgesamt gibt es mehr als 5.700 handelbare Werte.
Auch die Auswahl an Handelsplattformen überzeugt. Neben der hauseigenen Trive Plattform können sich Trader auch für den MetaTrader 4 oder den MetaTrader 5 entscheiden. Ebenfalls drei Optionen gibt es bei der Auswahl der Kontotypen. Alles in allem handelt es sich unseren Erfahrungen nach zwar nicht um den günstigsten, aber um einen seriösen Broker, den wir mit 4,3 von 5,0 Sternen bewerten.
FAQs – Die meist gestellten Fragen zu Trive
Wie hoch sind die Gebühren für Ein- und Auszahlungen bei Trive?
Für Auszahlungen bei Trive werden 0,4 % Gebühren fällig und für Einzahlungen ebenfalls mindestens 0,4 %.
Ist Trive ein deutscher Broker?
Trive ist kein deutscher Broker, hat aber eine Niederlassung in Frankfurt am Main. Sein Hauptsitz liegt allerdings auf Malta.