Quant Trading bezeichnet als quantitativer Handel eine Trading-Methode, bei der eine fortschrittliche Handelsstrategie mithilfe von Computer Algorithmen umgesetzt wird. Ziel von Quant Trading ist es, Handelsentscheidungen auf Finanzmärkten auf Basis mathematischer, statistischer und datenbasierter Analysen zu treffen statt nach subjektivem Bauchgefühl. Quant Trader entwickeln quantitative Handelsstrategien, die algorithmisches und automatisiertes Trading miteinander verbinden.

Die Funktionsweise des Quant Tradings basiert auf der Entwicklung eines präzisen mathematischen Modells, das Marktverhalten simuliert und bestimmte Muster erkennt. Strategien reichen von statistischer Arbitrage über Trendfolgesysteme bis zu Machine-Learning-basierten Modellen. Der größte Vorteil liegt in der objektiven und emotionsfreien Handelsweise. Ein wesentlicher Nachteil besteht in der Abhängigkeit von der Datenqualität und der Robustheit der Algorithmen. 

Das Hauptrisiko besteht darin, dass Modelle unter realen Marktbedingungen versagen, wenn sich das Marktverhalten stark ändert. Da wir selbst das Quant Trading bereits ausführlich getestet haben, geben wir Ihnen in unserem Beitrag alle wichtigen Informationen zur Handelsart.

Quant Trading Erklärung und Definition für Trader

Wichtige Fakten zum Quant Trading:

  • Quant Trading basiert auf mathematisch und statistisch fundierten Handelsmodellen.
  • Geeignet ist das Quant Trading für Trader mit fundierten Programmier- und Datenanalysekenntnissen.
  • Fehlanpassung des Modells an aktuelle Marktbedingungen führt zu Verlusten und zählt somit zu den Risiken.
  • Voraussetzungen sind solide Kenntnisse in Programmierung, Statistik und Marktanalyse.

Wie funktioniert der Quantitativer Handel im Detail?

Beim quantitativen Handel werden Algorithmen entwickelt, die anhand definierter Regeln und mathematischer Modelle eigenständig Handelsentscheidungen treffen. Die Basis bildet ein Datensatz, der historische Kursverläufe, Volumeninformationen und ökonomische Indikatoren umfasst. Diese Daten werden in statistische Modelle eingespeist, die Muster, Trends oder Anomalien erkennen. Der Algorithmus berechnet dann konkrete Einstiegs- und Ausstiegspunkte.

Ein Beispiel: Ein Quant Trader programmiert ein Modell, das Preisbewegungen einer Aktie mit gleitenden Durchschnitten vergleicht. Wenn der kurzfristige Durchschnitt den langfristigen Durchschnitt nach oben durchbricht, generiert das System ein Kaufsignal. Tritt das Gegenteil ein, erfolgt ein Verkaufssignal. Programme wie diese arbeiten in Millisekunden und können Hunderte von Positionen pro Tag eröffnen und schließen. Unseren Erfahrungen nach erhöht eine konsequente Regelbefolgung die Zuverlässigkeit der Ergebnisse deutlich.

Der Prozess kann in folgenden Schritten zusammengefasst werden:

  • Datensammlung und Datenverarbeitung: Die Datensammlung ist ein wichtiger Teil des quantitativen Ansatzes, da sie die Grundlage für alle weiteren Analysen bildet. Hierbei werden historische Daten erhoben. Nach der Erhebung der Daten werden diese analysiert. Dies kann durch verschiedene statistische Methoden erfolgen, wie Regression oder Korrelationsanalyse. Die Ergebnisse dieser Analysen werden dann verwendet, um Prognosen über zukünftige Entwicklungen zu treffen.
  • Risikomanagement: Ein weiterer wichtiger Aspekt des quantitativen Ansatzes ist das Risikomanagement. Quants verwenden mathematische Modelle, um das Risiko von Investitionen zu bewerten und Strategien zur Minimierung dieses Risikos zu entwickeln. Dies beinhaltet auch den Einsatz von Derivaten wie Optionsscheinen oder Futures als Absicherungsstrategie gegen mögliche Verluste bei bestimmten Anlagepositionen. Durch eine effektive Nutzung dieser Instrumente können Quants dazu beitragen, das Gesamtrisiko eines Portfolios zu reduzieren, ohne dabei auf potenzielle Gewinne verzichten zu müssen.
  • Automatisierte Handelsalgorithmen: Eine weitere Möglichkeit, den quantitativen Ansatz anzuwenden, besteht darin, automatisierte Handelsalgorithmen einzusetzen. Diese Algorithmen basieren auf vordefinierten Regeln, welche Entscheidungen darüber treffen, wann gekauft oder verkauft wird. Sie nutzen hierbei oft Machine-Learning-Technologien, um aus historischen Daten zu lernen und ihre Entscheidungen entsprechend anzupassen. Durch den Einsatz automatisierter Handelsalgorithmen können Quants schnell auf Marktveränderungen reagieren und gleichzeitig menschliche Fehler vermeiden. Dies kann dazu beitragen, die Rendite von Anlageportfolios zu optimieren.

Welche Quant Trading Strategien gibt es?

Es gibt 6 bekannte Strategien im Quant Trading:

  1. Statistische Arbitrage
  2. Trendfolge
  3. Mean Reversion
  4. Market Making
  5. Sentiment Analyse
  6. Machine Learning Modelle

Diese Strategien im Quant Trading basieren auf klaren, wiederholbaren Mustern. Besonders relevant sind statistische Arbitrage, Trendfolgestrategien und Mean-Reversion Modelle. Diese 3 Varianten zählen zu den Top-Methoden, weil sie in vielen Marktphasen zuverlässig arbeiten.

1. Statistische Arbitrage

Statistische Arbitrage nutzt Preisunterschiede zwischen korrelierten Wertpapieren, um Gewinne zu erzielen. Die Strategie basiert auf der Annahme, dass Preise von verwandten Instrumenten langfristig zusammenlaufen. Algorithmen überwachen Preisverhältnisse und handeln Abweichungen automatisch. 

Programme analysieren kontinuierlich historische Korrelationen und passen Positionen an, sobald Abweichungen auftreten. Statistische Arbitrage arbeitet meistens mit hoher Handelsfrequenz, um kleine, wiederkehrende Profite zu sichern.

2. Trendfolge

Trendfolge basiert auf der Idee, dass sich bestehende Kursbewegungen fortsetzen. Algorithmen identifizieren Trends durch Indikatoren wie gleitende Durchschnitte oder den Average Directional Index. Sobald ein Trend erkannt wird, folgt der Algorithmus diesem, bis Anzeichen einer Trendumkehr vorliegen. Python Trading wird oft eingesetzt, um diese Signale automatisiert auszuwerten. Trendfolgestrategien werden häufig in verschiedenen Zeiteinheiten eingesetzt, um Marktchancen flexibel zu nutzen.

3. Mean Reversion

Mean Reversion geht davon aus, dass sich Preise nach Abweichungen vom Durchschnittswert wieder dorthin zurückbewegen. Diese Strategie wird bei Aktien, Währungen und Rohstoffen verwendet. Algorithmen identifizieren überkaufte oder überverkaufte Zustände anhand statistischer Kennzahlen. Sobald ein Wertpapier deutlich vom Durchschnitt abweicht, eröffnet das System eine Gegenposition. Mean Reversion profitiert vor allem in seitwärts tendierenden Märkten mit stabilen Preisbereichen.

4. Market Making

Market Making fokussiert sich darauf, Kauf- und Verkaufsaufträge gleichzeitig zu platzieren und von der Geld-Brief-Spanne zu profitieren. Quant Trader setzen dafür extrem schnelle Algorithmen ein, die Liquidität bereitstellen. Der Gewinn entsteht aus der Differenz zwischen An- und Verkaufspreis. Risiken entstehen bei starken und plötzlichen Kursbewegungen, die offene Positionen schnell ins Minus drehen. Market Making erfordert meistens den Einsatz spezieller Handelsplattformen mit minimaler Latenzzeit.

5. Sentiment Analyse

Die Sentiment Analyse wertet Marktstimmungen aus Nachrichten, Social Media und anderen Textquellen aus. Algorithmen verarbeiten diese Informationen mit Methoden der natürlichen Sprachverarbeitung. Positive oder negative Tendenzen fließen direkt in die Handelsentscheidungen ein. Quant Trader, die Sentiment Analyse einsetzen, können auf plötzliche Nachrichtenereignisse reagieren, bevor sich diese vollständig im Kurs widerspiegeln. Unseren Erfahrungen nach entfaltet diese Strategie ihre größte Wirkung bei kurzfristigen Ereignissen.

6. Machine Learning Modelle

Machine Learning Modelle lernen aus großen Mengen historischer Daten und passen ihre Handelsregeln dynamisch an. Diese Algorithmen identifizieren komplexe Muster, die mit klassischen statistischen Methoden schwer erkennbar sind. Python Trading ist in diesem Bereich besonders verbreitet, da Bibliotheken wie TensorFlow oder scikit-learn leistungsstarke Werkzeuge bereitstellen. Der Erfolg hängt stark von der Qualität und Menge der Trainingsdaten ab. Machine Learning im Quant Trading kann sich schnell an veränderte Marktbedingungen anpassen.

Was sind die Vor- und Nachteile vom Quant Trading?

Der größte Vorteil liegt in der Disziplin: Emotionen spielen beim Handelsentscheid kaum eine Rolle. Ein weiterer wichtiger Pluspunkt ist die Geschwindigkeit, mit der Handelsstrategien umgesetzt werden. Auf der anderen Seite erfordert Quant Trading einen hohen technischen und analytischen Aufwand. Zudem kann die Abhängigkeit von historischen Daten problematisch werden, wenn Marktbedingungen sich drastisch ändern.

Vorteile:

  • Disziplin im Trading
  • Schnelle Ausführung von Trades
  • Präzise Datennutzung
  • Backtesting-Möglichkeiten
  • Skalierbarkeit
  • 24/7 Marktüberwachung

Nachteile:

  • Hoher Entwicklungsaufwand
  • Abhängig von Historischen Daten
  • Technische Ausfälle
  • Kosten für Infrastruktur

Die wichtigsten Vorteile im Überblick sind: 

  • Hohe Disziplin im Handel: Quant Trading basiert auf festgelegten Regeln. Dies verhindert impulsive Entscheidungen und sorgt für konsistente Strategien. Unseren Erfahrungen nach führt diese Disziplin langfristig zu stabileren Ergebnissen.
  • Schnelle Ausführung von Trades: Automatisierte Systeme führen Transaktionen in Millisekunden aus. Dies verschafft einen deutlichen Vorteil gegenüber manuellem Trading. Geschwindigkeit ist besonders relevant in Märkten mit hoher Volatilität.
  • Präzise Nutzung von Daten: Algorithmen werten große Datenmengen aus. Dadurch lassen sich Muster erkennen, die mit dem menschlichen Auge schwer identifizierbar sind.
  • Backtesting-Möglichkeiten: Handelsstrategien werden auf historischen Kursen getestet, bevor sie im Live-Markt eingesetzt werden. Backtesting gibt Einblicke in die mögliche Performance einer Strategie.
  • Skalierbarkeit von Strategien: Ein funktionierender Algorithmus lässt sich auf verschiedene Märkte und Zeitrahmen anwenden. Das steigert die Effizienz der Handelsmethoden.
  • 24/7-Marktüberwachung: Systeme überwachen Märkte kontinuierlich, ohne Ermüdung oder Pausen. Das maximiert die Chancen, Handelsgelegenheiten zu nutzen.

Gegenüber diesen Vorzügen beachten Sie ebenso folgende Nachteile:

  • Hoher Entwicklungsaufwand: Die Erstellung und Wartung von Handelsalgorithmen erfordert tiefes Fachwissen in Programmierung, Statistik und Finanzmathematik.
  • Abhängigkeit von historischen Daten: Modelle basieren oft auf vergangenen Marktbewegungen. Wenn sich Marktbedingungen stark ändern, sinkt die Genauigkeit der Vorhersagen.
  • Technische Ausfälle: Fehler in der Software oder Probleme mit Servern können zu Verlusten führen.
  • Kosten für Infrastruktur: Leistungsfähige Hardware, Datenfeeds und Lizenzen verursachen erhebliche laufende Ausgaben.

Welche Risiken hat quantitatives Trading?

Quantitatives Trading bringt spezifische Risiken mit sich, die sowohl technischer und strategischer Natur sind.

  • Modellrisiko: Ein Algorithmus kann fehlerhafte Annahmen enthalten. Wenn das Modell ungenaue Marktprognosen liefert, entstehen Verluste.
  • Überanpassung (Overfitting): Eine Strategie, die zu stark an historische Daten angepasst wurde, verliert oft in der realen Anwendung an Wirksamkeit. Das passiert, wenn Algorithmen zu spezifisch auf vergangene Muster reagieren.
  • Marktstrukturveränderungen: Wenn sich Handelsregeln, Liquidität oder Marktteilnehmer ändern, verlieren alte Strategien ihre Gültigkeit.
  • Technologieausfälle: Netzwerkausfälle, Hardwaredefekte oder fehlerhafte Software-Updates führen zu unterbrochenem Handel. Das kann vor allem in volatilen Märkten teuer werden.
  • Liquiditätsrisiko: In Märkten mit geringer Liquidität werden Aufträge nicht immer zu den erwarteten Preisen ausgeführt. Besonders große Positionen verstärken diesen Effekt.

Wie wird man ein sogenannter Quant?

Der berufliche Weg eines Quant Traders startet meisten mit einem Studium in einem quantitativen Fachbereich wie Mathematik, Physik, Informatik oder Ingenieurwissenschaften. Viele erfolgreiche Quants haben zusätzlich einen Master oder Doktor in Finanzmathematik oder Data Science. Praktische Erfahrung mit Programmiersprachen wie Python, R oder C++ ist unverzichtbar. 

Kenntnisse in Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Zeitreihenanalyse sind fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Unseren Erfahrungen nach steigen die Chancen auf eine Anstellung deutlich, wenn bereits während des Studiums Praktika im Bereich Investmentbanken, Hedgefonds oder FinTech-Unternehmen absolviert werden.

Was sind die Voraussetzungen zum Quant Trading?

Quant Trading verlangt ein Zusammenspiel aus Wissen, Fähigkeiten und Ressourcen. Wichtige Voraussetzungen sind unserer Meinung nach: 

  • Starkes mathematisches Verständnis: Mathematische Modelle und statistische Verfahren bilden das Fundament jeder quantitativen Strategie.
  • Programmierkenntnisse: Sprachen wie Python, R oder C++ sind grundlegend für die Entwicklung und Optimierung von Algorithmen.
  • Analytisches Denkvermögen: Komplexe Daten müssen präzise ausgewertet werden, um profitable Handelsmuster zu identifizieren.
  • Finanzmarktverständnis: Ein tiefes Wissen über Marktmechanismen, Handelsinstrumente und Preisbildungsprozesse ist notwendig.
  • Ausreichendes Startkapital: Quant Trading erfordert Mittel für Infrastruktur, Datenfeeds und Handelspositionen.
  • Technische Infrastruktur: Leistungsfähige Computer, stabile Internetverbindungen und Zugang zu zuverlässigen Marktdaten sind unverzichtbar.

Welchen Typ von Mathematik nutzen Quants?

Quant Trading basiert auf höherer Mathematik wie Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung und linearer Algebra. Statistik liefert die Grundlage für die Analyse historischer Daten. Die Wahrscheinlichkeitsrechnung ermöglicht das Einschätzen künftiger Kursbewegungen und lineare Algebra wird bei der Modellierung von Portfolios eingesetzt. Unseren Erfahrungen nach erzielt ein Quant nur dann langfristig Erfolg, wenn er mathematische Modelle präzise versteht und auf reale Marktdaten anwendet.

Welche Programmiersprache nutzen Quants?

Quants verwenden vor allem Programmiersprachen wie Python, R und C++. Python gilt als vielseitige Sprache für Datenanalyse und maschinelles Lernen. R wird oft für statistische Modellierung eingesetzt, während C++ Geschwindigkeit bei komplexen Berechnungen bietet. Python ist im Quant Trading weit verbreitet, weil es viele Bibliotheken wie Pandas und NumPy für Datenverarbeitung enthält. Wer mit Python arbeitet, profitiert von einer großen Community und ständigen Erweiterungen der Tools.

Kann ich als Anfänger mit dem Quant Trading starten?

Nein, als Anfänger mit dem Quant Trading zu starten ist nicht sinnvoll. Quant Trading erfordert tiefes Verständnis in Mathematik, Programmierung und Finanzmärkten. Die Methode ist für Fortgeschrittene und Profis konzipiert, die komplexe Strategien entwickeln und automatisieren können. Anfänger riskieren, ohne fundierte Kenntnisse in kurzer Zeit erhebliche Verluste zu erleiden.

Für wen ist das Quant Trading nicht geeignet?

Quant Trading ist nicht geeignet für Trader ohne Programmierkenntnisse, da der Aufbau von Strategien technische Umsetzung erfordert. Es passt nicht zu Anlegern mit geringer Risikobereitschaft, weil Modelle trotz Präzision Fehlsignale liefern. Wer schnelle Gewinne sucht, wird enttäuscht, da Quant Trading auf systematischem Vorgehen und langfristiger Optimierung beruht.

Berufschancen und Verdienstmöglichkeiten von Quant Tradern

Einen qualifizierten Quant-Trader erwarten gute Verdienstmöglichkeiten, die sich aus Gehalt und Bonuszahlungen zusammensetzen. Arbeitgeber sind beispielsweise Handelsabteilungen globaler Investmentbanken oder Hedgefonds. Heute erfordert eine Anstellung in etablierten Firmen oft einen spezialisierten Master‑Abschluss oder nachgewiesene Berufserfahrungen.

In den USA finden Quant Trader am häufigsten in New York und Chicago ihre Jobs. Investmentbanken wie Goldman Sach, JP Morgan oder Citadel sind bekannte Häuser für solche Jobangebote. Daneben auch in Regionen, in denen Hedgefonds tendenziell zusammenlaufen, wie Boston, Massachusetts und Stamford. Weltweit finden Quant Trader insbesondere Beschäftigungsmöglichkeiten in London, Hongkong, Singapur, Tokio und Sydney sowie in anderen regionalen Finanzzentren.

In Deutschland sind die Positionen für Quants weit verstreut. In Frankfurt sind es die Banken und in anderen Städten wie Berlin oder München sind es Fintechs und Versicherungen, die entsprechende Positionen anbieten.

Wie viel verdienen Quants?

Im Bereich der quantitativen Analyse ist es nicht ungewöhnlich, Positionen mit ausgeschriebenen Gehältern von 250.000 USD oder mehr zu finden. Wenn man Boni einbezieht, kann ein Quant Trader sogar über 500.000 USD pro Jahr verdienen. Wie bei den meisten Karrieren gilt: Je mehr Erfahrung, desto mehr wird bezahlt. Hedgefonds oder andere Handelsfirmen zahlen in der Regel am meisten, während eine Einsteigerposition als Quant etwa 125.000 USD einbringt.

Bestverdiener im Quant Trader
Im Quant Trading kann mit horrenden Summen von mehr als 500.000 USD pro Jahr verdient werden. Spitzengehälter werden in Hongkong, Tokio und USA ausgezahlt.

Welche Alternativen zum Quant Trading gibt es?

Es gibt durchaus einige Alternativen zum Quant Trading, wie zum Beispiel: 

  • Technische Analyse: Analyse von Kurscharts und Indikatoren zur Entscheidungsfindung
  • Fundamentalanalyse: Bewertung von Unternehmen anhand wirtschaftlicher Kennzahlen und Marktumfeld
  • Swing Trading: Ausnutzen mittelfristiger Trends über Tage oder Wochen.
  • Day Trading: Kauf und Verkauf innerhalb eines Handelstages mit Fokus auf kurzfristige Bewegungen

Darüber hinaus besteht jederzeit die Möglichkeit, bei Trading.de selbst das Traden zu lernen.

Quant Trading vs. Algo Trading

Quant Trading basiert auf mathematischen Modellen und datengestützten Strategien, während Algo Trading primär die Automatisierung von Handelsprozessen bezeichnet. Quant Trading beinhaltet oft Algo Trading, geht aber in der Tiefe weiter, da es die Entwicklung der zugrunde liegenden Strategien einschließt. Unseren Erfahrungen nach profitieren Trader, die beide Ansätze verstehen, am meisten von den Synergien. Die folgenden Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede auf: 

MerkmalQuant TradingAlgo Trading
Fokus Mathematische ModellierungAutomatisierte Ausführung
GrundlageStatistik und DatenanalyseVorprogrammierte Regeln
ZielsetzungEntwicklung neuer StrategienEffizienz im Handel
KomplexitätSehr hochMittel bis hoch
FlexibilitätHohe Anpassung durch eigene ModelleAbhängig vom Algorithmus
EinsatzbereichForschung und HandelPrimär Handel
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Wie war die Entwicklung des quantitativen Handels?

Quant Trading hat seine Wurzeln in den 1970er und 1980er-Jahren, als Computer und Algorithmen begannen, in der Finanzbranche eingesetzt zu werden. Die ersten quantitativen Handelsstrategien basierten häufig auf einfachen mathematischen Modellen und statistischen Analysen. Quant Trader durchlaufen dafür eigens entwickelte Traderausbildungen.

Fortschrittliche Modellierung

Im Laufe der Zeit wurden die quantitativen Handelsstrategien immer anspruchsvoller, da Finanzinstitute und Hedgefonds begannen, fortschrittliche mathematische Modelle und statistische Techniken einzusetzen. Die Verwendung von Hochleistungscomputern ermöglichte es, große Mengen an historischen Daten in Echtzeit zu analysieren und komplexe Modelle zu implementieren.

High-Frequency Trading (HFT)

In den 2000er-Jahren gewann High-Frequency Trading an Bedeutung. HFT-Unternehmen nutzen superschnelle Computer, um große Volumina in Sekundenbruchteilen zu handeln und von kleinen Preisunterschieden zu profitieren.

Künstliche Intelligenz

Mit dem Aufstieg von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen wurden diese Technologien auch in den quantitativen Handel integriert. Algorithmen können jetzt große Datenmengen analysieren, Muster erkennen und selbstlernende Modelle entwickeln, um Handelsstrategien kontinuierlich zu verbessern.

Regulierung und Risiken

Der rasante Anstieg von Quant Trading führte dazu, dass Regulierungsbehörden zunehmend die Märkte überwachten, um mögliche Risiken zu identifizieren. Flash-Crashes, bei denen es zu plötzlichen und starken Kursbewegungen kam, wurden als potenzielle Risiken des algorithmischen Handels angesehen.

Demokratisierung des Handels

Mit dem technologischen Fortschritt und dem Aufkommen von Online-Brokern und Handelsplattformen wurde der quantitative Handel auch für kleinere Anleger zugänglich. Plattformen und Tools zur Erstellung und Implementierung eigener Handelsalgorithmen wurden entwickelt, um auch privaten Trader den Zugang zu quantitativen Strategien zu ermöglichen und diese Art von Trading lernen wollen.

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Oliver Schoch ist gelernter Bankkaufmann und er hat sich 2008 als Finanz-Journalist selbstständig gemacht. Seitdem verfasst er in Vollzeit als Freiberufler nahezu ausnahmslos Beiträge zu Finanz- und Wirtschaftsthemen wie Börse, Trading, Geldanlage, Vermögensaufbau, Versicherungen und Finanzierungen. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Ratgeber, Fachtexte, News, Blogbeiträge und eBooks auf Trading.de. Er ist experte für CFDs sowie Optionen und Technische Analyse.
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