Kostenloser Kurs

Beim After Hours Trading handeln Trader Aktien und andere Wertpapiere nach dem regulären Börsenschluss über elektronische Handelssysteme oder im außerbörslichen Direkthandel. Der Handel läuft im After Hours Trading über elektronische Netze (ECN) außerhalb der offiziellen Börse.

Lerne in diesem Beitrag, wie der nachbörsliche Handel funktioniert, welche Chancen und Risiken er mit sich bringt und wie du selbst nach Börsenschluss handeln kannst. Schau dir außerdem die Handelszeiten in der Übersicht an.

Wichtige Fakten zum nachbörslichen Handel:

  • After Hours Trading bezeichnet den Handel mit Wertpapieren nach dem Ende der regulären Börsensitzung.
  • An NYSE und Nasdaq findet die After-Hours-Session in der Regel von 16:00 bis 20:00 Uhr ET statt.
  • In Deutschland endet der Xetra-Handel um 17:30 Uhr, während beispielsweise Tradegate bis 22:00 Uhr geöffnet ist.
  • Quartalszahlen und Unternehmensmeldungen gehören zu den wichtigsten Auslösern nachbörslicher Kursbewegungen.

Tabelle: Zeiten im After Hours Trading in Deutschland & USA

Beim After Hours Trading handeln Trader Aktien und andere Wertpapiere außerhalb der regulären Handelszeiten. In den USA schließt die reguläre Session von NYSE und Nasdaq um 16:00 Uhr ET, anschließend läuft der After-Hours-Handel bis 20:00 Uhr ET.

In Deutschland gibt es dagegen keine einheitliche After-Hours-Session. Xetra unterscheidet zwischen Early Retail Trading, dem regulären Handel und Late Retail Trading. Andere deutsche Handelsplätze wie Tradegate, gettex oder LS Exchange haben eigene, teils deutlich längere Handelszeiten. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Handelszeiten im Vergleich.

RegionHandelsplatzPre-Market / FrühhandelRegulärer HandelAfter Hours / erweiterter Handel
USANYSE und Nasdaq4:00–9:30 Uhr ET / 10:00–15:30 Uhr deutscher Zeit9:30–16:00 Uhr ET / 15:30–22:00 Uhr deutscher Zeit16:00–20:00 Uhr ET / 22:00–2:00 Uhr deutscher Zeit
DeutschlandXetra8:00 bis 9:00 Uhr Early Retail9:00–17:30 Uhr17:30–22:00 Uhr Late Retail
DeutschlandBörse Frankfurt, Aktien und ETFs/8:00 bis 22:00 Uhr/
DeutschlandTradegate Exchange, Aktien und ETFs/7:30 bis 22:00 Uhr/
Deutschlandgettex, Aktien und ETFs/7:30 bis 23:00 Uhr/
DeutschlandLS Exchange/7:30 bis 23:00 Uhr/
FuturesE-Mini S&P 500, CME Globex/nahezu 23 Stunden pro Handelstag/

Hinweis zur Zeitumstellung: Da die USA und Deutschland zu unterschiedlichen Terminen auf Sommer- und Winterzeit umstellen, verschieben sich die US-Handelszeiten vorübergehend um eine Stunde. Die reguläre Session von NYSE und Nasdaq läuft dann in deutscher Zeit von 14:30 bis 21:00 Uhr statt von 15:30 bis 22:00 Uhr.

Was ist der nachbörsliche Handel?

Nachbörslicher Handel, auch After Hours Trading genannt, bedeutet an Handelsplätzen wie Börsen nach Börsenschluss zu handeln. Der nachbörsliche Handel ermöglicht es vor allem, auf Quartalszahlen, Prognoseänderungen oder andere Unternehmensmeldungen zu reagieren, die nach dem regulären Börsenschluss veröffentlicht werden. Da außerhalb der Haupthandelszeiten häufig weniger Marktteilnehmer aktiv sind, können die Liquidität geringer und die Spreads größer sein.

Der nachbörsliche Handel findet dabei über elektronische Kommunikationsnetzwerke statt, auch als ECN bezeichnet.

Wie funktioniert ein ECN?

Ein Electronic Communication Network (ECN) ist ein elektronisches Handelssystem, das Kauf- und Verkaufsorders verschiedener Marktteilnehmer zusammenführt. Gibt es eine passende Gegenorder, werden die Orders elektronisch miteinander abgeglichen und ausgeführt.

Beispiele für nachbörslichen Handel

Folgende zwei Beispiele verdeutlichen die Funktionsweise und Bedeutung des nachbörslichen Handels, auch After Hours Trading genannt:

Nvidia: Nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen am 27. August 2025 fiel die Nvidia-Aktie im US-Nachhandel um mehr als 3 %. Unter anderem lagen die Umsätze im wichtigen Rechenzentrumsgeschäft unter den Erwartungen. Die Kursreaktion fand damit bereits statt, bevor der reguläre Handel am nächsten Tag begann.

AMD: AMD veröffentlichte am 5. Mai 2026 nach US-Börsenschluss die Quartalszahlen. Direkt nach der Veröffentlichung fiel die Aktie im After-Hours-Handel zunächst um bis zu 3,7 %. Anschließend drehte der Kurs und stieg zeitweise um 6,9 %. Trader konnten damit bereits nach Börsenschluss auf die neuen Geschäftszahlen reagieren, bevor der reguläre Handel am nächsten Tag begann.

Was ist der Unterschied zwischen Pre Market- und After Hours Trading?

Der Unterschied zwischen Pre-Market und After Hours Trading liegt im Zeitpunkt des Handels.

  • Der Pre-Market findet vor der regulären Börsensitzung statt.
  • Das After Hours Trading beginnt nach dem offiziellen Handelsschluss.

Das Beispiel erklärt den Unterschied zwischen Pre Market Trading und After Hours Trading plakativ: Bei NYSE und Nasdaq läuft der reguläre Aktienhandel von 9:30 bis 16:00 Uhr ET. Der Pre Market beginnt je nach Broker und Handelsplatz bereits um 4:00 Uhr ET und endet mit der regulären Eröffnung um 9:30 Uhr ET. 

Welche 2 Faktoren beeinflussen After Hours Trading?

Faktoren wie Quartalszahlen, Unternehmensmeldungen und andere kursrelevante Nachrichten nach Börsenschluss beeinflussen unserer Erfahrung nach den nachbörslichen Handel. Neue Informationen lösen unmittelbar Kauf- oder Verkaufsorders aus und bewegen den Aktienkurs noch vor der nächsten regulären Handelssitzung. Das sind die 2 Einflussfaktoren des nachbörslichen Handels:

1. US-Quartalszahlen: US-Unternehmen veröffentlichen ihre Geschäftszahlen nach dem regulären Börsenschluss um 16:00 Uhr ET beziehungsweise 22:00 Uhr deutscher Zeit. Weichen Umsatz, Gewinn oder Prognose von den Erwartungen ab, reagieren Aktienkurse häufig bereits innerhalb weniger Minuten.

    2. Unternehmensmeldungen: Auch Übernahmen, Gewinnwarnungen, Prognoseänderungen oder wichtige Personalentscheidungen werden teilweise nach Börsenschluss bekannt gegeben. Im After-Hours-Handel preist der Markt die neuen Informationen direkt ein.

    Das beeinflusst laut Trading.de Experten Andre Witzel After Hours Trading

    Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
    Andre Witzel
    Trader & Experte

    In erster Linie beeinflussen Nachrichten und Ereignisse, die nach Börsenschluss stattfinden das After Hours Trading. Ganz oft sind das meiner Erfahrung nach Unternehmen, die bewusst ihre Ergebnisse im Rahmen nachbörslicher Sitzungen verkünden. Meist handelt es sich um Unternehmen aus den Vereinigten Staaten, die mit ihren Aktien auch in Deutschland gehandelt werden können.

    Wo können Trader am nachbörslichen Handel teilnehmen?

    Trader können über Broker mit entsprechenden Handelsangeboten nachbörslich Wertpapiere handeln. Die wesentlichen Möglichkeiten für den nachbörslichen Handel sind:

    • Online Broker: Bei den meisten Online Brokern zählt dies inzwischen zum Standardangebot.
    • Anbieter von Depots: Trader nutzen für das After Hours Trading außerbörsliche Handelspartner wie BNP Paribas, Vontobel, J. P. Morgan sowie die Commerzbank.
    • Organisierte Direkthandelsplätze: Namhafte Größen in diesem Segment sind neben der elektronischen Handelsplattform Tradegate etwa die Baader Bank oder Lang & Schwarz. Die folgende Übersicht zeigt eine Auswal deutscher Direkthandelsplätze sowie Möglichkeiten des After Hours Tradings:
    Handelsplatz / AnbieterHandelsartHandelszeiten
    Tradegate ExchangeBörslicher Handel7:30 bis 22:00 Uhr
    LS ExchangeBörslicher Handel7:30 bis 23:00 Uhr
    Baader TradingAußerbörslicher Direkthandel (OTC)7:30 bis 23:00 Uhr
    Lang & SchwarzAußerbörslicher DirekthandelErweiterte Handelszeiten
    gettex / BaaderBörslicher Handel mit Market Maker7:30 bis 23:00 Uhr

    Welcher Broker eignet sich zum After Hours Trading?

    Für After Hours Trading empfehlen wir die Broker Capital.com und Pepperstone, da sie umfangreiche Handelszeiten bis zum 24-Stunden-Handel anbieten:

    Pepperstone: Unsere persönliche Empfehlung für umfangreiche Handelszeiten ist Pepperstone. Ausgewählte US-Aktien-CFDs können dort 24 Stunden am Tag und fünf Tage pro Woche gehandelt werden. Damit deckt Pepperstone neben der regulären US-Session auch Pre-Market, After Hours und den Overnight-Handel ab.

    Capital.com: Auch Capital.com ermöglicht Extended Hours Trading bei ausgewählten US-Aktien-CFDs. Damit lassen sich Positionen bereits im Pre Market und nach dem regulären US-Börsenschluss gehandelt werden. Zusätzlich sind wichtige Index-CFDs wie US 500, US Tech 100 oder Germany 40 bei Capital.com 24/5 verfügbar.

    capital.com Logo
    Jetzt anmelden (Risikohinweis: 78,48% der CFD Konten verlieren Geld)
    Pepperstone Logo
    Jetzt anmelden (Risikohinweis: 75.2% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.)
    Bewertung:
    12345
    5.0 / 5
    12345
    5.0 / 5
    Mobile App Bewertung:
    12345
    Account
    Min. Trade:
    1€
    Hebel:
    Max. 1:30
    1:30 (1:500 für Professionelle)
    Margin Trading:
    Assets:
    5.000+
    1.350+
    Gebühren
    Kosten pro Trade:
    Ab 0,6 Pips Spread (Ohne Kommissionen)
    Ab 0,0 Pips Spread mit 3,5$ Kommission pro 1 Lot
    Kosten pro Monat:
    ETFs:
    Fonds:
    CFDs:
    Sparpläne:
    Krypto:
    Anleihen:
    Auswahlungsgebühren:
    ggf. durch Bank oder Zahlungsanbieter
    Keine (Ausnahme $20 für TTS)
    Inaktivitätsgebühren:
    10 € pro Monat nach Inaktivität über 12 Monate
    Keine
    Einzahlungskosten:
    ggf. durch Bank oder Zahlungsanbieter
    ggf. durch Bank oder Zahlungsanbieter
    CFD Übernachthaltungsgebühren:
    Variabel
    Keine
    Zahlungsmethoden
    PayPal
    Banktransfer
    Credit card
    E-Wallets
    Crypto
    Giropay
    Klarna
    capital.com Logo
    Jetzt anmelden (Risikohinweis: 78,48% der CFD Konten verlieren Geld)
    Bewertung:
    12345
    5.0 / 5
    Mobile App Bewertung:
    Details anzeigen
    Account
    Min. Trade:
    Hebel:
    Max. 1:30
    Margin Trading:
    Assets:
    5.000+
    Gebühren
    Kosten pro Trade:
    Ab 0,6 Pips Spread (Ohne Kommissionen)
    Kosten pro Monat:
    ETFs:
    Fonds:
    CFDs:
    Sparpläne:
    Krypto:
    Anleihen:
    Auswahlungsgebühren:
    ggf. durch Bank oder Zahlungsanbieter
    Inaktivitätsgebühren:
    10 € pro Monat nach Inaktivität über 12 Monate
    Einzahlungskosten:
    ggf. durch Bank oder Zahlungsanbieter
    CFD Übernachthaltungsgebühren:
    Variabel
    Zahlungsmethoden
    PayPal
    Banktransfer
    Credit card
    E-Wallets
    Crypto
    Giropay
    Klarna
    Pepperstone Logo
    Jetzt anmelden (Risikohinweis: 75.2% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.)
    Bewertung:
    12345
    5.0 / 5
    Mobile App Bewertung:
    12345
    Details anzeigen
    Account
    Min. Trade:
    1€
    Hebel:
    1:30 (1:500 für Professionelle)
    Margin Trading:
    Assets:
    1.350+
    Gebühren
    Kosten pro Trade:
    Ab 0,0 Pips Spread mit 3,5$ Kommission pro 1 Lot
    Kosten pro Monat:
    ETFs:
    Fonds:
    CFDs:
    Sparpläne:
    Krypto:
    Anleihen:
    Auswahlungsgebühren:
    Keine (Ausnahme $20 für TTS)
    Inaktivitätsgebühren:
    Keine
    Einzahlungskosten:
    ggf. durch Bank oder Zahlungsanbieter
    CFD Übernachthaltungsgebühren:
    Keine
    Zahlungsmethoden
    PayPal
    Banktransfer
    Credit card
    E-Wallets
    Crypto
    Giropay
    Klarna

    Trading Strategien für den nachbörslichen Handel

    Aus unserer Erfahrung bei Trading.de eignet sich der nachbörsliche Handel als Strategie vor allem für Trades rund um konkrete Unternehmensmeldungen. Infrage kommen die Trading Strategien Earnings Trading und Breakout Trading.

    Earnings Trading

    Beim Earnings-Trading wird die Kursreaktion auf neue Quartalszahlen gehandelt. Schließt eine Aktie beispielsweise bei 100 US-Dollar und steigt nach den Earnings auf 108 US-Dollar, kann zunächst die weitere Kursentwicklung abgewartet werden. Fällt der Kurs auf 105 US-Dollar zurück und steigt anschließend erneut über 108 US-Dollar, kann der erneute Ausbruch als Long-Einstieg dienen. Bei einem Stop-Loss bei 105 US-Dollar beträgt das Risiko 3 US-Dollar je Aktie. Ein Kursziel bei 114 US-Dollar entspricht einem Chance-Risiko-Verhältnis von 2:1.

    Breakout Trading

    Ebenfalls zu den Trading-Strategien für den nachbörslichen Handel kann die sogenannte Breakout-Strategie zählen. Grundlage für die Strategie ist, dass Ausbrüche oftmals die Folge einer Konsolidierungsphase sind. Gibt es zum Beispiel bei einer Aktie eine solche Konsolidierungsphase und hat das Unternehmen nach Börsenschluss eine relevante Nachricht veröffentlicht, könnten Trader während des nachbörslichen Handels eine Short- oder Long-Position aufbauen. 

    Anleitung für den nachbörslichen Handel: In 4 Schritten After Hours Trading lernen

    Für den nachbörslichen Handel werden ein Broker mit Zugang zu erweiterten Handelszeiten, ein handelbarer Basiswert und eine passende Order benötigt. In den folgenden vier Schritten zeigen wir dir, wie du einen After-Hours-Trade platzierst und ausführst.

    1. Handelsstrategie wählen

    Im ersten Schritt legst du deine Handelsstrategie fest, also nach welchen Regeln der Trade eröffnet und geschlossen werden soll. Für den nachbörslichen Handel kommen beispielsweise die zuvor vorgestellten Earnings- und Breakout-Strategien infrage. Wir empfehlen dir, Einstieg, Stop-Loss und Kursziel bereits vor der Order festzulegen.

    2. Markt auswählen

    Im zweiten Schritt geht es darum, einen Markt auswählen. Klassisches After Hours Trading findet vor allem bei Aktien statt, da Unternehmen Quartalszahlen, Prognoseänderungen und andere kursrelevante Meldungen häufig außerhalb der regulären Handelszeiten veröffentlichen. Grunsätzlich kommen folgende Anlageklassen Aktien, ETFs und ggf. Krypto für After Hours Trading infrage. Entscheide dich für einen Basiswert, den du anschließend außerbörslich handeln möchtest.

    3. Risiken kennen

    Außerhalb der regulären Handelszeiten befinden sich weniger Orders im Markt. Dadurch können sich die Spreads vergrößern und Kurse bei einzelnen Orders stärker bewegen. Das Risiko sollte unserer Erfahrung nach deshalb bereits vor dem Trade festgelegt werden. Liegt der geplante Einstieg beispielsweise bei 100 US-Dollar und der Stop-Loss bei 98 US-Dollar, beträgt das Risiko 2 US-Dollar je Aktie. Bei einem maximal vorgesehenen Verlust von 100 US-Dollar ergibt sich daraus eine Positionsgröße von 50 Aktien.

    4. Trade platzieren

    Im letzten Schritt wird die Order beim Broker platziert. Dafür werden der Basiswert, die Handelsrichtung, die Positionsgröße und der Ordertyp festgelegt. Bei einer Limit Order wird zusätzlich bestimmt, zu welchem maximalen Kaufpreis beziehungsweise minimalen Verkaufspreis eine Ausführung erfolgen darf.

    Expertentipp von Trading.de Gründer Andre Witzel: Für den Einstieg in das After Hours Trading sind liquide Large Caps mit aktuellen Unternehmensmeldungen meiner Erfahrung nach die bessere Wahl als wenig gehandelte Nebenwerte.

    Chancen und Risiken im nachbörslichen Handel

    Die Chancen des nachbörslichen Handels liegen vor allem darin, unmittelbar auf neue Unternehmensmeldungen und daraus entstehende Kursbewegungen reagieren zu können. Risiken entstehen wiederum durch die geringere Liquidität, größere Spreads und stärkere Kursschwankungen außerhalb der regulären Handelszeiten.

    Aus unserer Erfahrung bei Trading.de entstehen Verluste nach Börsenschluss durch eine Fehleinschätzung der Kursrichtung unmittelbar nach einer Meldung. Denn unserer Erfahrung nach dreht sich der Kurs nach Meldungen wie Quartalszahlen binnen kürzester Zeit. Ein häufiger Fehler ist deshalb, einer starken Bewegung direkt nach den Earnings zu folgen.

    Das sind die Chancen und Risiken im nachbörslichen Handel:

    Chancen:

    • Direkte Reaktion auf Quartalszahlen, Gewinnwarnungen und andere Unternehmensmeldungen nach Börsenschluss
    • Nutzung von Kursbewegungen, bevor die nächste reguläre Handelssitzung beginnt
    • Längere Handelsmöglichkeiten über die regulären Börsenzeiten hinaus
    • Zusätzliche Handelsmöglichkeiten für Earnings- und Breakout-Strategien

    Risiken:

    • Geringere Liquidität durch weniger aktive Marktteilnehmer
    • Größere Spreads zwischen Kauf- und Verkaufspreis
    • Stärkere Kursschwankungen nach unerwarteten Nachrichten
    • Erschwerte Orderausführung bei geringer Markttiefe

    Fazit: Wann sich nachbörslicher Handel lohnt

    Mit dem nachbörslichen Handel gewinnen Trader gegenüber anderen Marktteilnehmern, die nur zu regulären Handelszeiten traden und so auf News nicht sofort reagieren. Für uns von Trading.de überwiegen zusammengefasst die Chancen des After Hours Tradings, sofern der Handel strategisch durchgeführt wird. Im Rahmen unserer Trading-Ausbildung bei Trading.de bringen wir dir bei, wie After Hours Trading funktioniert.

    Persönliche Begleitung
    Trading.de Logo
    › Jetzt Bewerben (Wir suchen lernwillige Trader)
    12345
    5.0 / 5
    Richtig traden lernen mit der Trading.de Ausbildung
    • Persönliche Begleitung vom Anfänger zum Profi
    • Funktionierende Strategien
    • Schnelle Anwendung
    • Über 10 Jahre Erfahrung
    • Trading lernen nach System
    › Jetzt Bewerben (Wir suchen lernwillige Trader)

    Meistgestellte Fragen zum Thema:

    Wie kann ich am nachbörslichen Handel teilnehmen?

    Trader können am nachbörslichen Handel (After Hours Trading) teilnehmen, indem sie Konten bei Brokern eröffnen, die diesen Service anbieten. Diese Broker nutzen ECNs oder Online-Plattformen, um den Handel außerhalb der regulären Handelszeiten zu ermöglichen.

    Was kann ich beim nachbörslichen Trading handeln?

    Im nachbörslichen Handel stehen Anlageklassen wie Aktien und ETFs verfügbar. Die Verfügbarkeit kann sich je nach Broker und der angeschlossenen Börse unterscheiden.

    Kann man nach Börsenschluss CFDs handeln?

    Ja, das ist möglich. Viele CFD-Broker bieten den Handel von CFDs auch außerhalb der regulären Handelszeiten der Börsen an. Diese Form des CFD-Handels wird auch als „After-Hours-Trading“ bezeichnet.

    Welche Aktien eignen sich zum After Hours Trading?

    Für das After Hours Trading eignen sich liquide und stark gehandelte Aktien, bei denen nach Börsenschluss neue Unternehmensinformationen veröffentlicht werden. Beispiele sind US-Aktien wie Nvidia, Apple, Microsoft, Amazon, Meta, Tesla oder AMD.

    Andre Witzel
    Andre Witzel hat über 10 Jahre Erfahrungen im Trading und ist der Gründer von Trading.de. Als Experte, Coach in der Trading.de Ausbildung und Trader teilt seine Strategien und Methoden mit seinen Lesern. Er weiß genau welche Fehler Anfänger machen und kann ihnen die besten Tipps zum erfolgreichen Handel geben.
    Schreibe einen Kommentar

    Trading.de veröffentlicht alle Beitrage nach strikten Redaktionsrichtlinien. Durch unsere erfahrenen Autoren und disziplinierter Kontrolle veröffentlichen wir aktuelle und geprüfte Inhalte. Auch ältere Beiträge werden von uns immer wieder geupdatet und mit aktuellen Inhalten versehen. Lesen Sie warum Sie uns vertrauen können
    Risikohinweis
    Trading.de gibt keine Anlageberatung. Das Trading ist sehr risikoreich und Sie können Ihr komplettes Kapital verlieren. Seien Sie sich sicher, dass sie die Risiken verstehen und investieren Sie nur Geld welches Sie im schlimmsten Fall verlieren können. Die Nutzung von Derivaten mit Hebeln birgt ein höheres Gewinn- und Verlustpotential. Lesen Sie unseren kompletten Risikohinweis.