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Die Trading-Weltmeisterschaft (World Cup Trading Championships oder kurz WCTC) ist ein internationaler Wettbewerb, der jährlich stattfindet und Trader aus der ganzen Welt anzieht. Beim World Cup Trading Championships werden die Ergebnisse (Performance) der Trader überprüft und zertifiziert. Die Handelsergebnisse werden in einem Ranking veröffentlicht.

Der Wettbewerb bietet eine Plattform, auf der professionelle und Amateur-Trader ihre Fähigkeiten im Handel mit verschiedenen Finanzinstrumenten messen können. Aktuell werden bei dem WCTC Forex und Futures getradet, zwischenzeitlich wurden jedoch auch schon Aktien gehandelt.

Trading-Weltmeisterschaft - WCTC im Überblick

Teilnehmer der WCTC treten also gegeneinander an, um die besten Renditen über einen bestimmten Zeitraum zu erzielen. Dieser Zeitraum beträgt aktuell ein Jahr. Die Teilnehmer müssen dabei ihr eigenes Kapital einsetzen, was den Wettbewerb besonders anspruchsvoll und realitätsnah macht.

Transparenz und Fairness
Die WCTC legt großen Wert auf Transparenz und Fairness. Die Ergebnisse der Teilnehmer werden regelmäßig veröffentlicht und überprüft, um Chancengleichheit zu gewährleisten. Auf der offiziellen Website lassen sich die Gewinner der letzten Jahre transparent überprüfen.

Der Wettbewerb soll also die Entwicklung und Anwendung innovativer Trading-Strategien fördern. Teilnehmen kann jeder — vom Berufstrader bis zum Einsteiger. Die Trading-Weltmeisterschaft bietet eine spannende Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten zu messen und Preisgelder, Sachpreise oder Zertifikate zu erhalten. Das zeigt: Der Titel eines Weltmeisters hat auch im Trading seinen Reiz.

Seit der Einführung im Jahr 1983 wird die Weltmeisterschaft im Trading von der Robbins Trading Company organisiert. In diesem Wettbewerb haben Anleger aktuell die Möglichkeit, in zwei Hauptkategorien anzutreten: Forex und/oder Futures. Hier ist die Auswahl an Brokern, die für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft zugelassen sind, beschränkt. Ergo sind die Wettbewerbsbedingungen standardisiert, um wirklich faire Bedingungen für eine Trading-Weltmeisterschaft herzustellen.

Wichtigste Informationen zur Trading-Weltmeisterschaft:

  • Die Trading-Weltmeisterschaft (WCTC) ist ein jährlicher internationaler Wettbewerb für Trader
  • Teilnehmer messen sich mit eigenem Kapital in den Kategorien Forex und Futures
  • Die beste Rendite innerhalb eines Jahres gewinnt
  • Mindestkapital für Futures beträgt 10.000 USD, für Forex 5.000 USD
  • Regeln beinhalten automatische Schließung bei Kontostand unter 1.500 USD und Handelsbeschränkungen bei hohem Drawdown

Teilnahmebedingungen: Wer darf an der Trading-Weltmeisterschaft teilnehmen?

Die Teilnahme an den World Cup Trading Championships (WCTC) ist grundsätzlich für jeden interessierten Trader offen, allerdings gibt es natürlich spezifische Anforderungen, die erfüllt werden müssen. Eine der wesentlichsten Bedingungen ist das Vorhandensein eines Mindestkapitals, da im Wettbewerb mit eigenen Echtgeldkonten gehandelt wird. Dieses Kapital variiert je nach Wettbewerbskategorie. Jeder Trader bringt also sein eigenes Kapital mit und riskiert dies in der Trading-Weltmeisterschaft. Wer allzu riskant Trading Weltmeister werden möchte, kann somit alles verlieren.

Die WCTC unterteilt sich in zwei Hauptkategorien:

  • die Futures-Weltmeisterschaft und
  • die Forex-Weltmeisterschaft.

Für die Futures-Weltmeisterschaft ist aktuell ein Startkapital von mindestens 10.000 US-Dollar erforderlich. Im Gegensatz dazu ist die Teilnahme an der Forex-Weltmeisterschaft mit einem geringeren Mindestkapital möglich – hier wird ein Betrag von mindestens 5.000 US-Dollar aktuell verlangt.

Der Wettbewerbszeitraum läuft jeweils vom 01. Januar bis zum 31. Dezember, ein Einstieg ist jedoch auch jederzeit im laufenden Jahr möglich. Am Ende der Periode werden die drei Teilnehmer mit der höchsten Nettorendite (Net Return) als Gewinner ermittelt. Zusätzlich ist eine Mindestanzahl von zehn Round-Turn-Trades erforderlich, um in die Wertung aufgenommen zu werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Teilnahmegebühren sowie die Handelskosten. Diese sind für alle Teilnehmer einheitlich geregelt und bestehen aus etwa 5 US-Dollar pro Half-Turn im Futures-Handel sowie dem jeweiligen Bid-Ask-Spread im Forex-Handel. Dadurch entstehen je nach Handelsaktivität variable, aber vergleichbare Kostenstrukturen für alle Teilnehmer.

Zusätzlich zu diesen finanziellen Anforderungen müssen die Teilnehmer natürlich auch bestimmte Regeln und Richtlinien befolgen, die vom Veranstalter festgelegt werden. Und auch die Auswahl der handelbaren Broker eingeschränkt, um die Integrität des Wettbewerbs sicherzustellen. Teilnehmer müssen einen der offiziell zugelassenen Broker nutzen, zu denen unter anderem folgende gehören:

  • FOREX.com
  • GAIN Capital
  • Dorman Trading
  • Straits Financial
  • ADM Investor Services

Einer dieser Broker muss für die Teilnahme an der WCTC ausgewählt und verwendet werden.

Lohnt sich eine Teilnahme?

Grundsätzlich kann der Wettbewerb für bestimmte Trader sehr interessant sein, ist aber nicht für jeden gleichermaßen geeignet. Für erfahrene und disziplinierte Trader kann die Teilnahme eine wertvolle Möglichkeit sein, die eigene Strategie unter realem Wettbewerbsdruck zu testen und sich international zu vergleichen. Für Einsteiger hingegen steht der Lernaspekt zwar im Vordergrund, die Erfolgsaussichten und das Risiko stehen jedoch in einem deutlich ungünstigeren Verhältnis.

Grundsätzlich empfehlen wir von Trading.de eine Teilnahme vor allem erfahrenen Tradern, die bereits über mehrere Jahre Praxis im Live-Trading verfügen und ein stabiles Risikomanagement etabliert haben. Besonders geeignet sind Teilnehmer, die ihre Strategie bereits unter realen Marktbedingungen getestet haben und auch mit Drawdowns souverän umgehen können. Für diese Gruppe kann ein solcher Wettbewerb eine sinnvolle Möglichkeit sein, die eigene Performance unter realem Wettbewerbsdruck zu messen.

Eher nicht geeignet ist die Teilnahme für Anfänger oder emotional noch unsichere Trader. Der hohe Leistungsdruck und der Fokus auf kurzfristige Performance können dazu führen, dass Risiken überproportional erhöht werden. Gerade unerfahrene Trader laufen Gefahr, disziplinlose Entscheidungen zu treffen oder ihr Risikomanagement zu vernachlässigen. In solchen Fällen überwiegen die Lern- und Verlustgefahren deutlich den möglichen Nutzen eines Wettbewerbs.

Wie nimmt man an der WCTC teil?

Die Teilnahme an einer Trading-Weltmeisterschaft ist in der Regel gut strukturiert und folgt einem klaren Ablauf. Zunächst wählen Sie einen passenden Wettbewerb aus und informieren sich über die Teilnahmebedingungen des jeweiligen Anbieters. Anschließend registrieren Sie sich auf der Plattform und eröffnen ein Teilnehmerkonto oder ein verknüpftes Trading-Konto. Je nach Wettbewerb handeln Sie anschließend entweder mit Echtgeld oder in einer speziellen Wettbewerbsumgebung.

Im nächsten Schritt beginnt die eigentliche Teilnahmephase, in der Ihre Trading-Performance gemessen wird. Sie führen Ihre Trades innerhalb des vorgegebenen Zeitraums aus und versuchen, die bestmögliche Rendite bei kontrolliertem Risiko zu erzielen. Dabei gelten meist feste Regeln wie maximale Drawdowns oder bestimmte Handelsinstrumente. Ihre Ergebnisse werden automatisch erfasst und mit denen anderer Teilnehmer verglichen.

Am Ende der Wettbewerbsperiode erfolgt die Auswertung der Performance und die Erstellung eines Rankings. Die besten Trader erhalten je nach Wettbewerb Preise, Zertifikate oder öffentliche Anerkennung. Wichtig ist dabei, dass nicht nur hohe Gewinne, sondern oft auch Risikomanagement und Stabilität bewertet werden.

Kurzanleitung zur Teilnahme:

  • Passenden Trading-Wettbewerb auswählen
  • Teilnahmebedingungen und Regeln prüfen
  • Registrieren und Konto eröffnen
  • Handelsplattform nutzen (Demo oder Echtgeld)
  • Während der Laufzeit aktiv handeln und Performance optimieren
  • Ranking abwarten und Ergebnis auswerten

Das AutoTrade-Programm der WCTC im Überblick

Die World Cup Trading Championships (WCTC) werden seit 1983 von der Robbins Trading Company veranstaltet und umfassen vor allem die Bereiche Forex und Futures. Neben der eigentlichen Trading-Weltmeisterschaft hat sich daraus auch ein weiteres Angebot entwickelt: das sogenannte AutoTrade-Programm. Dieses ermöglicht es, den Strategien ausgewählter Top-Trader automatisch zu folgen und deren Trades auf dem eigenen Konto nachzubilden.

Die Auswahl dieser Trader erfolgt über den Bereich World Cup Advisor (WCA), der strenge Zulassungskriterien vorgibt. Trader müssen entweder eine Top-3-Platzierung bei der WCTC erreicht haben, am WCA Incubator Program mit verifiziertem Track Record teilnehmen oder bereits eine nachweisbare historische Trading-Performance vorweisen können. Erst nach erfolgreicher Prüfung werden sie für das Programm freigeschaltet.

Anschließend handeln die zugelassenen Trader weiterhin ihre eigenen Konten, während die Infrastruktur des World Cup Advisor die technische Umsetzung übernimmt. Dazu gehören unter anderem die automatische Signalübertragung, das Copy-Trading-Setup sowie Teile von Marketing und Verwaltung. Für Anleger entsteht dadurch die Möglichkeit, professionellen Strategien direkt und regelbasiert zu folgen.

Deutsche Trader bei der WCTC

Im Zusammenhang mit der World Cup Trading Championship (WCTC) bzw. vergleichbaren Trading-Wettbewerben gibt es nur wenige deutsche Teilnehmer, die regelmäßig öffentlich sichtbar sind. Ein bekanntes Beispiel ist Patrick Nill, der im Forex-Bereich 2023 mit einer Rendite von rund 81,5 % den zweiten Platz belegte und bereits im Vorjahr eine deutlich höhere Performance erzielen konnte.

Patrick Nill
Patrick Nill (Quelle)

Daneben wird in älteren und teils zitierten Rankings immer wieder Michael Kahn (Deutschland) im Kontext von Futures- bzw. WCTC-nahe Auswertungen erwähnt. Solche Ergebnisse zeigen, dass auch deutsche Trader in internationalen Rankings durchaus konkurrenzfähig sind, insbesondere im Forex- und Futures-Handel.

Darüber hinaus nehmen immer wieder weitere deutsche Trader an den verschiedenen Divisionen teil, bleiben jedoch häufig weniger in der öffentlichen Wahrnehmung, da die Wettbewerbe stark international geprägt sind und sich die Aufmerksamkeit meist auf die Top-Platzierungen konzentriert. Zudem treten viele der Teilnehmenden anonymisiert auf oder sind nur in einzelnen Jahren in den Ranglisten sichtbar.

Was sind die Regeln der Trading-Weltmeisterschaft?

Die Regeln der Trading-Weltmeisterschaft sind darauf ausgelegt, ein faires und nachhaltiges Wettbewerbsumfeld zu schaffen. Ein zentraler Aspekt dieser Regeln ist die Handhabung der Kontostände. Aktuell ist festgelegt, dass die Positionen eines Teilnehmers automatisch geschlossen werden, sobald der Kontostand unter 1.500 US-Dollar fällt.

In einem solchen Fall ist eine weitere Teilnahme am Wettbewerb nicht mehr möglich. Ferner kann ein Konto temporär für den Handel gesperrt werden, wenn der Kontostand innerhalb eines Handelstages um mehr als 50 % sinkt. Somit können die Händler zwar risikoaffin vorgehen, ein zu hoher Drawdown schränkt jedoch den Handel ein.

Der Wettbewerb erstreckt sich über das gesamte Kalenderjahr, vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. Zugleich ist es auch möglich, später in den Wettbewerb einzusteigen. Wer im Wettbewerb ist und an der Wertung teilnehmen möchte, muss innerhalb des Teilnahmezeitraums mindestens zehn sogenannte „Round Turn Trades“ durchführen. Dies sind abgeschlossene Handelstransaktionen, bei denen eine Position eröffnet und dann wieder geschlossen wird.

Zur Ermittlung des Gewinners wird der Net Return genutzt:

  • Hierbei wird der Endkontostand berechnet
  • Davon werden die während des Wettbewerbszeitraums getätigten Einzahlungen subtrahiert
  • Auch Auszahlungen werden abgezogen

Das Ergebnis ist der Net Return. Je höher dieser ausfällt, desto besser.

Die Regeln der Trading-Weltmeisterschaft stellen sicher, dass die Teilnehmer verantwortungsvoll handeln und ein adäquates Risikomanagement umsetzen, während sie um den Titel des Weltmeisters im Trading konkurrieren.

Trading-Weltmeister nach Performance

Die Performance der Trading-Weltmeister im Laufe der Jahre variiert erheblich, da sowohl Volatilität als auch Marktbedingungen starken Einfluss auf die Ergebnisse haben. Die erzielten Renditen reichen dabei von moderaten bis extrem hohen Werten, je nach Jahr und Marktsituation.

Ein konkretes Beispiel zeigt die Bandbreite besonders deutlich: Larry Williams gewann 1987 das World Cup Championship of Futures Trading mit einer Nettorendite von 11.376 %, während im Jahr 2001 bereits eine Rendite von 53 % ausreichte, um den Titel zu sichern.

JahrWettbewerbGewinnerRendite
2023World Cup Championship of Forex TradingPatrick Nill81,5 % (Platz 2)
2023World Cup Championship of Forex TradingSerghey Magala355,3 % (Platz 1)
2022World Cup Championship of Forex TradingPatrick Nill245,7 % (Platz 2)
2022-2023Global Cup Championship of Futures TradingSadanand Kalasabail1.138,1 % (Platz 1)
1987World Cup Trading ChampionshipLarry Williams11.376 % (Platz 1)

Es kommt somit nicht nur auf die Strategie an, sondern auch die Marktlage und individuelle Strategien entscheiden. Erfolgreiche Trading-Weltmeister müssen daher flexibel auf unterschiedliche Marktphasen reagieren und ihre Strategien entsprechend anpassen.

Die Schwankungen in den Gewinnraten der Trading-Weltmeister veranschaulichen die Natur des Finanzhandels, bei dem Risiken und Chancen eng beieinander liegen. Wichtig ist die Fähigkeit, konstante Gewinne unter unterschiedlichen Marktbedingungen zu erzielen.

Und tatsächlich spielt darüber hinaus auch die Disziplin – Futures oder Forex – eine Rolle. Im Futures-Bereich sind die Schwankungen häufig stärker ausgeprägt, da mit Hebelprodukten auf Rohstoffe, Indizes oder Zinsen gehandelt wird, was sowohl sehr hohe als auch deutlich negativere Ausschläge begünstigt. Im Forex-Handel hingegen sind die Bewegungen meist etwas gleichmäßiger, wodurch Renditen tendenziell stabiler wirken können, jedoch ebenfalls stark vom eingesetzten Hebel und der Strategie abhängen.

Kritik: Ist die Trading-Weltmeisterschaft sinnvoll?

Dennoch ist die Trading-Weltmeisterschaft (WCTC) durchaus ein umstrittenes Ereignis, das aus verschiedenen Perspektiven kritisch betrachtet wird. Dabei stehen insbesondere die Struktur des Wettbewerbs und die daraus entstehenden Anreize im Fokus der Diskussion.

Ein erster Kritikpunkt ist die Förderung einer hohen Risikoaffinität. Da die Teilnehmer mit ihrem eigenen Geld handeln und hohe Gewinne anstreben, könnten sie zu übermäßig riskanten Strategien verleitet werden. Denn der Wunsch nach dem Weltmeistertitel verleitet, Risiken einzugehen, die die Trader mitunter sonst anders managen würden. Dies steht im Gegensatz zu den Prinzipien des verantwortungsvollen Tradings und könnte bei unerfahrenen Beobachtern ein falsches Bild von erfolgreichen Handelsstrategien vermitteln.

Angst vor schlechten Vorbildern
Zudem besteht die Sorge, dass die WCTC schlechte Vorbilder schafft. Trader, die kurzfristig hohe Renditen erzielen, werden oft gefeiert, unabhängig davon, ob ihre Erfolge auf nachhaltigen Strategien oder bloßem Glück beruhen. Diese Art der Anerkennung kann zu einer verzerrten Wahrnehmung von Erfolg im Trading führen und ein nachahmendes Verhalten anregen, das langfristig nicht profitabel sein dürfte.

Auch die Aussagekraft im Hinblick auf langfristige Stabilität wird häufig hinterfragt. Während im Wettbewerb kurzfristige Performance zählt, bleiben langfristig stabile Strategien oft unbeachtet. So kann ein Teilnehmer über mehrere Jahre hinweg nur durchschnittliche oder sogar negative Ergebnisse erzielen, durch ein außergewöhnlich starkes Jahr jedoch dennoch weit vorne landen. Dies kann dazu führen, dass nachhaltige Risikosteuerung und konstantes Wachstum im Vergleich zu kurzfristigen Spitzenleistungen an Bedeutung verlieren.

Problematisch wird zudem teilweise die Signalwirkung des Wettbewerbs gesehen. Auch wenn die WCTC eine Plattform zum Vergleich von Trading-Fähigkeiten bietet, kann der Wettbewerbscharakter einen starken Leistungsdruck erzeugen und spekulative Verhaltensweisen zusätzlich verstärken. Zwar bietet der Wettbewerb Gewinnern auch Aufmerksamkeit und Karrierechancen, dies kann jedoch dazu führen, dass der Fokus stärker auf Wettbewerbserfolg als auf verantwortungsbewusstes Risikomanagement verschoben wird.

Ist die Trading Weltmeisterschaft seriös? – Experten Meinung:

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Nach meiner Ansicht ist die Trading Weltmeisterschaft (WCTC) ein seriöses Kräftemessen zwischen verschiedenen Tradern. Die Performance wird offiziell vom Team der WCTC getracket und zertifiziert. Man kann hier sicher sein, dass keine Performance gefaked wird. Jedoch weiß man nicht wie viele Trading Konten ein Teilnehmer benutzt oder benutzt hat. Wenn ein Trader 70% im Profit ist, kann es theoretisch sein, dass er davor 5 Konten zerstört hat oder mehrere Konten gleichzeitig tradet. Darüber sollte es meiner Meinung nach mehr Transparenz geben und das Team der WCTC könnte dies verbessern.

Weitere Trading-Contests im Überblick

Trading-Wettbewerbe gibt es weltweit in unterschiedlichen Formen und Märkten. Sie reichen von klassischen Futures- und Forex-Contests bis hin zu modernen Krypto-Wettbewerben mit großen Preisgeldern. Die Rahmenbedingungen, Laufzeiten und Gewinnstrukturen unterscheiden sich dabei teils deutlich je nach Anbieter und Format.

WettbewerbBereichPreis für Platz 1Häufigkeit
Robbins World Cup Trading ChampionshipFutures / ForexKein fixer Geldpreis, oft Titel und Performance-Ranking, teils bis zu 100.000+ USDLaufend, Jahreswertung
World Series of TradingKrypto /DerivateVariiert stark, oft 100.000+ USDMeist jährlich
Bitget Trading ChampionshipKryptoMehrere tausend USD in Top-PhasenMehrmals jährlich
XT.com Futures Trading CompetitionKrypto FuturesOft mehrere hundertausend USDMehrmals jährlich
Zero Markets WTCForex / CFDCa. 15.000 USD GesamtpreiseMehrstufig, ca. 9 Monate Turnus

Fazit: Jetzt persönlicher Trading-Weltmeister werden

Die Trading-Weltmeisterschaften sind zweifellos ein spannendes Ereignis in der Finanzwelt, das die Ergebnisse der besten Trader öffentlich dokumentiert. Dennoch sollten sich private Anleger nicht zu stark an diesen extremen Renditen orientieren. Die in der Weltmeisterschaft erzielten Ergebnisse spiegeln oft hochspekulative Strategien wider, die nicht unbedingt für jeden Anleger geeignet sind.

Wichtiger sollte es sein, sich auf die Entwicklung zum persönlichen „Trading-Weltmeister“ zu konzentrieren. Dies bedeutet, eine disziplinierte Herangehensweise zu pflegen, eine profitable und nachhaltige Strategie zu entwickeln, ein starkes Risikomanagement zu betreiben und sich kontinuierlich weiterzubilden.

Unsere Trader-Ausbildung bei Trading.de kann für private Händler zugleich eine wertvolle Ressource sein, um tiefgreifende Kenntnisse über profitables Handeln an den Finanzmärkten zu erwerben. Das Ziel für private Trader ist es dann, eine langfristig erfolgreiche Trading-Karriere aufzubauen. Denn ob Trading-Weltmeister oder nicht – letztendlich geht es doch um einen profitablen, aktiven Handel, der regelmäßige Gewinne beschert.

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FAQ: Meistgestellte Fragen zur Trading-Weltmeisterschaft

Wie kann man an der Trading-WM teilnehmen?

Um an der Trading-Weltmeisterschaft teilzunehmen, müssen Interessenten ein Mindestkapital auf einem Echtgeldkonto nachweisen und sich bei einem zugelassenen Broker registrieren. Die Teilnehmer wählen dann zwischen Futures und Forex und folgen den spezifischen Wettbewerbsregeln.

Wer sind die Trading-Weltmeister?

Die Trading-Weltmeister sind jene Teilnehmer, die innerhalb des Jahres die höchsten Renditen erzielen. Diese kommen aus verschiedenen Ländern und haben oft unterschiedliche Trading-Stile, von konservativ bis hochspekulativ, und repräsentieren die Vielfalt im Trading.

Wie oft wird die Trading-Weltmeisterschaft ausgetragen?

Die Trading-Weltmeisterschaft wird jährlich ausgetragen. Sie beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember. Während dieses Zeitraums messen sich Trader weltweit in den Disziplinen Futures und Forex, um Trading Weltmeister zu werden.

Macht eine Trading-WM Sinn?

Eine Trading-WM macht insofern Sinn, als sie eine Plattform für den Wettbewerb und die Anerkennung von Tradingfähigkeiten bietet. Sie fördert allerdings auch eine hohe Risikobereitschaft und kann ein verzerrtes Bild von nachhaltigem Trading vermitteln. Insoweit sollten Beobachter die Erfolge durchaus kritisch reflektieren.

Gibt es Trading-Weltmeisterschaft Kritik?

Kritik an der Trading-Weltmeisterschaft umfasst Bedenken über die Förderung von hoher Risikoaffinität, die Schaffung schlechter Vorbilder, mangelnde Konstanz oder auch fehlende Nachhaltigkeit in den Trading-Strategien. Im Raum steht auch, dass mehrere Konten von den Tradern genutzt werden, um Verluste zu verschleiern.

Andre Witzel
Andre Witzel hat über 10 Jahre Erfahrungen im Trading und ist der Gründer von Trading.de. Als Experte, Coach in der Trading.de Ausbildung und Trader teilt seine Strategien und Methoden mit seinen Lesern. Er weiß genau welche Fehler Anfänger machen und kann ihnen die besten Tipps zum erfolgreichen Handel geben.
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