Kostenloser Trading-Kurs von Trading.de

Lerne von Grund auf das Trading – werde vom Anfänger zum Profi mit unserem kostenlosen Online Trading Kurs auf Trading.de

DAUER: 4 Stunden – 10 Stunden

FÜR: Anfänger bis Profis

KOSTEN: Komplett Kostenlos

ÜBERPRÜFUNG: Per Quiz

Kursübersicht:

Entwickle deine Skills im Trading mit unserem kostenlosen Kurs auf Trading.de. Wir zeigen dir Schritt-für-Schritt wie du das Trading erfolgreich mit unserer Strategie lernen kannst. Entdecke über 19 verschiedene Lektionen, die dich vom Anfänger bis zum Profi im Trading machen.

Als professionelle Trader mit über 10 Jahren Erfahrung im Trading zeigen wir dir in Form von Videos und Zusammenfassungen unsere beste Strategie, die du sogar nebenberuflich oder auch hauptberuflich anwenden kannst.

Unser Kurs startet zuerst mit dem fundamentalen Grundwissen zum Trading. Danach gehen wir über zu fortgeschrittenen Themen bis hin zu unserer Profi-Strategie. Der Kurs ist so aufgebaut, dass du am besten dein Trading Wissen erweiterst und eine profitable Strategie lernst.

Klar strukturierte Einführung in das Thema Trading

Praktische Beispiele zur Anwendung im eigenen Trading

Schritt-für-Schritt-Anleitungen von Profis erklärt

Überprüfung per ausgewählten Quiz-Fragen

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Lektionen

Dein Einstieg ins Trading

Herzlich willkommen zu unserem kostenlosen Trading Kurs auf Trading.de. Schau dir das untere Einführungsvideo an. Über das Menu oder die Buttons am Ende jedes Kapitels kommst du automatisch zu einem neuen Abschnitt. Nach dem Durchlaufen dieses Kurses wartet ein Quiz auf dich.

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Was ist Trading?

Trading bezeichnet den aktiven Kauf und Verkauf (Handel) von Finanzinstrumenten wie Aktien, Devisen, Rohstoffen oder Kryptowährungen mit dem Ziel, aus Kursbewegungen einen Gewinn zu erzielen. Im Gegensatz zum langfristigen Investieren agierst du als Trader meist kurzfristig innerhalb von Minuten, Stunden oder wenigen Tagen. Entscheidend ist dabei, Preisveränderungen gezielt auszunutzen.

Wie funktioniert Trading?

Du kaufst und verkaufst Werte über einen Broker, der dir einen Zugang zu verschiedenen Märkten verschafft. Siehst du eine Kaufgelegenheit, öffnest du eine Long-Position. Erwartest du fallende Kurse, gehst du short. Deine Entscheidungen basieren in der Regel auf technischer oder/und fundamentaler Analyse. Gewinne und Verluste entstehen durch die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs, multipliziert mit der gehandelten Menge.

Trading im Basis-Beispiel

Du kaufst 50 Aktien von SAP SE zu einem Kurs von 160 Euro. Dein Einsatz beträgt also 8.000 Euro. Zwei Tage später steigt der Kurs auf 170 Euro und du verkaufst alle 50 Aktien. Dein Verkaufserlös beläuft sich auf 500 Euro. Nach Abzug der Ordergebühren in Höhe von 2 x 5 Euro erzielst du einen Nettogewinn von 490 Euro durch das Trading.

Tipp des Trading.de Experten:

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Das Trading an der Börse beschreibt den einfachen Prozess des Kaufens und Verkaufens eines Wertes. Der Wert kann ein beliebiges Asset sein (Rohstoff, Aktie, Währung).

Der Preis des Assets wird durch die Börse festgelegt. Dort treffen Käufer und Verkäufer (Angebot und Nachfrage) aufeinander. Der Prozess ist anonymisiert, sodass man nicht direkt erkennt wer oder was jemand verkauft. Sehen Sie das Trading als normales Handelsgeschäft an.

Quiz: Teste dein Trading Wissen:

Frage

Was bezeichnet man als „Long-Position"?

Richtig
"Long" bedeutet, du setzt auf steigende Kurse und kaufst ein Asset.
Falsch
"Long" bedeutet, du setzt auf steigende Kurse und kaufst ein Asset.
Frage

Welches Asset wird beim Trading NICHT typischerweise and der Börse gehandelt?

Richtig
Grundstücke kann man nicht an der Börse handeln
Falsch
Grundstücke kann man nicht an der Börse handeln

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Wie kann man Geld verdienen? (Handelsstile)

Handelsstile im Trading beschreiben die unterschiedlichen Ansätze und Strategien, mit denen du an den Finanzmärkten aktiv sein kannst. Es gibt nicht den einen richtigen Weg, um mit dem Handel Geld zu verdienen. Vielmehr hängt der optimale Stil von deiner Persönlichkeit, deinem Kapital und deiner Risikobereitschaft ab. Jeder Handelsstil hat seine eigenen Merkmale und erfordert spezifische Fähigkeiten.

Welche Handelsstile gibt es?

Es gibt vier Haupthandelsstile, die sich vor allem danach unterscheiden, wie lange du eine Position hältst.

Scalping

Beim Scalping versuchst du, aus sehr kleinen Preisbewegungen Kapital zu schlagen. Du eröffnest und schließt Positionen innerhalb von Sekunden oder wenigen Minuten. Ziel ist es, viele kleine Gewinne zu erzielen, die sich im Laufe des Tages summieren. Dieser Handelsstil erfordert höchste Konzentration, schnelle Entscheidungen und eine hohe Handelsfrequenz. Er ist sehr anspruchsvoll und risikoreich, da du ständig den Markt beobachten musst.

Daytrading

Als Daytrader hältst du Positionen nicht über Nacht. Alle Trades werden innerhalb eines Handelstages eröffnet und geschlossen. Du profitierst von kurzfristigen Preisschwankungen und vermeidest das Risiko von Kurslücken über Nacht. Daytrading erfordert eine intensive Marktanalyse während des Tages und ein gutes Risikomanagement. Es ist weniger „hektisch“ als Scalping, aber immer noch sehr zeitintensiv.

Swing Trading

Swing Trading konzentriert sich auf mittelgroße Preisbewegungen, sogenannte “Swings”, die sich über mehrere Tage bis Wochen erstrecken können. Du versuchst, den Beginn eines Trends zu erkennen und von dessen Verlauf zu profitieren. Positionen werden über Nacht und manchmal auch über das Wochenende gehalten. Der Swing Trading Stil erfordert weniger Bildschirmzeit als Daytrading, aber eine gute Kenntnis der technischen Analyse und des Marktes.

Position Trading

Position Trading ist der langfristigste Handelsstil. Du hältst Positionen über Wochen, Monate oder sogar Jahre, um von großen Trends zu profitieren. Kurzfristige Marktschwankungen werden dabei ignoriert. Dieser Stil erfordert ein tiefes Verständnis der Fundamentalanalyse und viel Geduld. Er ist ideal für Trader, die nicht täglich den Markt beobachten möchten und eine geringere Handelsfrequenz bevorzugen.

Unterschied zur Buy and Hold Strategie

Im Gegensatz zur Buy and Hold Strategie, bei der du Vermögenswerte kaufst und langfristig hältst, um von deren Wertsteigerung zu profitieren, sind die genannten Handelsstile aktiv. Sie zielen darauf ab, durch häufigere Käufe und Verkäufe kurz- bis mittelfristige Preisbewegungen auszunutzen und so Gewinne zu erzielen.

Tipp des Trading.de Experten:

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Das Daytrading (Tageshandel) eignet sich am besten für nebenberufliche Trader Geld an den Märkten zu verdienen. Mit der Nutzung eines kurzfristigen Chartes erhält man genügend Trading Signale für einen Arbeitszeitraum von 1 – 2 Stunden pro Tag.

Zudem hält man keine Trades über Nacht. Trades werden nur zu bestimmten Tageszeiten ausgeführt. Beispielsweise eignet sich die US-Session ab 15:30 Uhr bis 22:00 Uhr Deutscher Zeit perfekt für den Tageshandel.

Frage

Welcher Handelsstil konzentriert sich auf sehr kleine Preisbewegungen innerhalb von Sekunden oder Minuten?

Richtig
Beim Scalping hält man Trades mit Sekunden- bis Minuten-Laufzeit
Falsch
Beim Scalping hält man Trades mit Sekunden- bis Minuten-Laufzeit
Frage

Welcher Handelsstil eignet sich am besten für nebenberufliche Trader?

Richtig
Daytrading im 1-Minuten Chart eignet sich am besten für nebenberufliche Trader, da es dort viele Trading Signale gibt.
Falsch
Daytrading im 1-Minuten Chart eignet sich am besten für nebenberufliche Trader, da es dort viele Trading Signale gibt.
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Börse & Finanzprodukte

Beim Trading handelst du mit sogenannten Assets, also mit bestimmten Finanzprodukten. Dazu zählen beispielsweise Aktien, Devisen, Futures, Rohstoffe oder digitale Coins. Jedes Asset hat einen Preis, der sich ständig verändert. Genau diese Kursbewegungen nutzt du als Trader, um Gewinne zu erzielen.

Die Börse ist ein organisierter Marktplatz, an dem Wertpapiere wie Aktien, Anleihen und andere Assets wie Devisen gehandelt werden. Es gibt Wertpapier-, Devisen-, Derivate- und Rohstoffbörsen im Finanzbereich. Beim Trading kaufst und verkaufst du die Finanzinstrumente mit dem Ziel an der Börse, von Kursbewegungen zu profitieren. Teilnehmer an der Börse sind vor allem Banken, Broker, institutionelle Investoren und Privatanleger.

Wie funktioniert die Börse?

An der Börse treffen Angebot und Nachfrage aufeinander. Käufer und Verkäufer geben Aufträge ab, die über ein elektronisches Handelssystem zusammengeführt werden. Der Preis eines Wertpapiers entsteht dabei automatisch durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Moderne Börsen laufen vollständig digital und du als Trader gibst deine Orders bequem über einen Broker ein.

Wie lassen sich die Finanzprodukte beim Trading einteilen?

Finanzprodukte lassen sich grundsätzlich nach ihrer Art und Herkunft einteilen. Reale Basiswerte wie Aktien, Rohstoffe oder Devisen werden direkt gehandelt. Derivative Produkte wie CFDs, Optionen, Futures oder Zertifikate leiten ihren Wert hingegen von einem Basiswert ab. Anlageprodukte wie Fonds oder ETFs bündeln mehrere Assets in einem einzigen Produkt.

Die wichtigsten Finanzprodukte beim Trading im Überblick

Aktien

Mit Aktien erwirbst du einen Anteil an einem Unternehmen. Für Trader sind sie besonders interessant, da sie (je nach Titel) öfter eine Volatilität bieten, vor allem rund um Quartalszahlen oder Nachrichten. Der Aktienmarkt ist sehr liquide, was schnelle Ein- und Ausstiege ermöglicht. Langfristig orientierte Trader profitieren zusätzlich von Dividendenzahlungen.

Devisen

Der Devisenmarkt (Forex) ist der größte und liquideste Markt der Welt. Du handelst hier Währungspaare wie EUR/USD. Die Volatilität ist bei den großen Währungspaaren moderat, aber durch den Einsatz von Hebeln entstehen dennoch große Chancen und Risiken. Forex eignet sich gut für aktive Trader, da der Markt rund um die Uhr geöffnet ist.

Kryptowährungen

Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum zählen zu den volatilsten Assets überhaupt. Kursschwankungen von mehreren Prozent innerhalb weniger Stunden sind keine Seltenheit. Das macht sie für kurzfristige Trader sehr attraktiv, aber auch riskant. Der Markt ist 24/7 geöffnet und inzwischen recht liquide, besonders bei den großen Coins.

CFDs

CFDs (Contracts for Difference) sind derivative Instrumente, mit denen du auf steigende oder fallende Kurse eines Basiswerts spekulierst, ohne diesen zu besitzen. Sie bieten Hebelwirkung und eignen sich hervorragend für aktives Trading. Allerdings erhöht der Hebel auch das Verlustrisiko erheblich. CFDs sind auf nahezu alle Assets verfügbar.

Optionen

Optionen geben dir das Recht, aber nicht die Pflicht, einen Basiswert zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Sie sind flexibel einsetzbar zur Spekulation oder zur Absicherung eines Depots. Für erfahrene Trader bieten Optionen vielfältige Strategien. Die Bewertung ist jedoch komplex und erfordert ein gutes Verständnis der Preisbildung.

Futures

Futures sind standardisierte Terminkontrakte, bei denen du dich verpflichtest, einen Basiswert zu einem bestimmten Datum zu kaufen oder zu verkaufen. Sie werden vor allem von professionellen Tradern eingesetzt. Futures sind hochliquide und stark gehebelt, wodurch sie sich für erfahrene Marktteilnehmer eignen, aber für Einsteiger weniger geeignet sind.

Klassische Fonds & ETFs

Fonds bündeln das Kapital vieler Anleger und investieren es in ein diversifiziertes Portfolio. Für aktives Trading sind klassische Fonds weniger geeignet, da sie nicht in Echtzeit handelbar sind. ETFs hingegen können wie Aktien gehandelt werden und bieten eine gute Möglichkeit, breit gestreut zu traden.

Anleihen

Anleihen sind Schuldverschreibungen von Staaten oder Unternehmen. Sie gelten als vergleichsweise risikoarme Assets mit geringer Volatilität. Für kurzfristige Trader sind sie weniger interessant. Dennoch spielen sie im Trading eine Rolle, etwa als Indikator für Zinsentwicklungen oder zur Absicherung eines Portfolios gegen Aktienmarktrisiken.

Zertifikate

Zertifikate sind strukturierte Finanzprodukte, die von Banken emittiert werden und sich auf einen Basiswert beziehen. Es gibt sie in vielen Varianten, etwa als Knock-out-Zertifikate oder Bonuszertifikate. Für Trader sind vor allem gehebelte Varianten interessant. Du trägst neben dem Marktrisiko allerdings auch ein Emittentenrisiko, falls die ausgebende Bank zahlungsunfähig wird.

Rohstoffe

Rohstoffe wie Gold, Öl oder Weizen zählen zu den klassischen Trading Assets. Sie reagieren stark auf geopolitische Ereignisse und wirtschaftliche Daten, was sie volatil und interessant macht. Du kannst Rohstoffe direkt, über Futures oder ETCs handeln. Gold gilt dabei oft als sicherer Hafen, während Energierohstoffe wie Öl stärker schwanken.

Welche Börsen gibt es?

Rund um den Globus gibt es eine große Anzahl an Börsen, die sich in die zuvor genannten Gruppen einteilen lassen. Zu den bekanntesten Handelsplätzen für Aktien, Anleihen und ETFs gehören:

  • NYSE (New York Stock Exchange): Die größte Börse der Welt mit Sitz in New York, an der Schwergewichte wie Apple oder Coca-Cola gehandelt werden.
  • NASDAQ: Ebenfalls in New York ansässig und bekannt als Heimat der größten Technologieunternehmen wie Microsoft und Amazon.
  • Shanghai Stock Exchange (SSE): Die bedeutendste Börse Chinas mit einer riesigen Auswahl an chinesischen Unternehmen.
  • Euronext: Die führende europäische Börsengruppe mit Standorten in Paris, Amsterdam und Brüssel.
  • Frankfurt Stock Exchange (XETRA): Die wichtigste deutsche Börse, an der unter anderem alle DAX-Unternehmen gelistet sind.

Drei bekannte Börsen für den Futures-Handel sind:

  • CME Group (Chicago): Die weltgrößte Terminbörse, an der Futures auf Rohstoffe, Währungen und Indizes gehandelt werden.
  • EUREX (Frankfurt/Zürich): Europas führende Derivatebörse mit einem breiten Angebot an Zins- und Aktienindex-Futures.
  • ICE (Intercontinental Exchange): Eine globale Plattform, spezialisiert auf Energie-Futures wie Rohöl und Erdgas.

Viele private Trader handeln heute außerbörslich durch das sogenannte OTC Trading (Over the Counter) direkt über Broker. Das ermöglicht dir längere Handelszeiten und oft auch den Handel mit Hebel, was sowohl Chancen als auch Risiken erhöht.

Tipp vom Trading.de Experten:

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Bevor du mit dem Trading startest, solltest du dich unbedingt darüber informieren, welches Finanzprodukt du handeln möchtest und welchen Markt. Verschiedene Finanzprodukte können auch mit einem Übungskonto ausprobiert werden. Ich empfehle die Nutzung von CFDs (Differenzkontrakte) für den Anfang, denn dort kann man minimales Kapital riskieren.

Teste dein Wissen:

Frage

Was ist ein CFD?

Richtig
Mit CFD Kontrakten kannst du mit Hebel auf steigende und fallende Kurse traden
Falsch
Mit CFD Kontrakten kannst du mit Hebel auf steigende und fallende Kurse traden
Frage

Wie entsteht der Preis einer Aktie an der Börse?

Richtig
Die Börse legt den Preis durch Angebot und Nachfrage (Orders) fest
Falsch
Die Börse legt den Preis durch Angebot und Nachfrage (Orders) fest


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Trading Begriffe

Dies sind die wichtigsten Trading Begriffe aus dem Video:

  • Bid – höchster Kaufpreis im Orderbuch
  • Ask – niedrigster Verkaufspreis
  • Spread – Differenz zwischen Bid und Ask
  • Volumen – Anzahl der gehandelten Einheiten
  • Volatilität – Stärke der Kursschwankungen
  • Support – Unterstützungszone, wo der Kurs häufig nach oben dreht
  • Resistance – Widerstandszone, wo der Kurs häufig nach unten dreht
  • Trend – Grundrichtung des Marktes (aufwärts, abwärts, seitwärts)
  • Market Order – Sofortiger Kauf oder Verkauf zum aktuellen Marktpreis
  • Limit Order – Kauf oder Verkauf zu einem festgelegten Preis
  • Stop-Loss – Automatische Verlustbegrenzung
  • Take-Profit – Automatische Gewinnmitnahme
  • Position Size – Größe der eingesetzten Position
  • Risk-Reward-Ratio (CRV) – Verhältnis von Risiko zu möglichem Gewinn
  • Risikomanagement – Kontrolle des eingesetzten Kapitals pro Trade
  • Hebel (Leverage) – Handel mit geliehenem Kapital zur Verstärkung von Gewinnen und Verlusten
  • Margin – Sicherheitsleistung beim gehebelten Handel
  • Candlestick – Kerzendarstellung mit Open, High, Low, Close
  • Moving Average (MA) – Durchschnittspreis über einen bestimmten Zeitraum
  • Breakout – Ausbruch aus einer Range oder Widerstandszone
  • Pullback – Kurzfristige Gegenbewegung im Trend
  • FOMO – Angst, eine Bewegung zu verpassen
  • Overtrading – Zu häufiges Handeln aus Emotion
  • Liquidität – Wie leicht ein Wert gekauft oder verkauft werden kann
  • Disziplin – Einhaltung des eigenen Tradingplans
  • Scalping – Sehr kurzfristige Trades mit kleinen Kursbewegungen
  • Intraday – Positionen werden am selben Tag geschlossen
  • Gap – Kurssprung zwischen zwei Handelstagen

Weitere Begriffe findest du auch in unserem Trading.de Lexikon: https://trading.de/lexikon/

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Kosten & Gebühren

Beim Trading entstehen verschiedene Kostenarten, die je nach Broker, Marktplatz und Handelsstil unterschiedlich stark ins Gewicht fallen. Du solltest alle Posten kennen, bevor du ein Konto eröffnest oder eine Strategie entwickelst.

Klicke auf den jeweiligen Begriff für eine erweiterte Erklärung der Kostenart:

Spread

Der Spread ist die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis eines Assets. Er fällt bei jedem Trade automatisch an und ist die häufigste Einnahmequelle für Broker. Bei liquiden Forex Paaren wie EUR/USD liegt er oft bei 0,1 bis 1 Pip, bei Aktien-CFDs in der Regel deutlich höher. 

Kommissionen

Kommissionen sind direkte Gebühren, die der Broker pro Trade erhebt, zusätzlich oder anstelle des Spreads. Sie liegen je nach Anbieter und Markt oft bei 0,01 bis 0,10 Prozent des Handelsvolumens oder als Fixbetrag, zum Beispiel zwei bis zehn Euro pro Order.

Ordergebühren (Börse)

Ordergebühren entstehen beim Aufgeben einer Kauf- oder Verkaufsorder an einer Börse oder über einen Broker. Bei klassischen Online-Brokern fallen oft 4 bis 12 Euro pro Order an, während Neobroker häufig mit günstigen Pauschalen von 0 oder 1 Euro werben.

Gebühr für Kurs- und Marktdaten

Wer Echtzeitkurse benötigt oder haben möchte, zahlt dafür häufig extra. Viele Broker stellen „Verzögerungskurse“ kostenlos bereit, aber Echtzeit-Daten kosten je nach Anbieter und Markt manchmal zwischen 5 und 30 Euro monatlich. Hin und wieder entfallen diese Gebühren ab einem bestimmten Handelsvolumen.

Einzahlungs- und Auszahlungsgebühren

Je nach Broker und Zahlungsmethode können Gebühren für das Ein- oder Auszahlen von Kapital anfallen. Die Banküberweisung ist meistens kostenlos, während Kreditkarten oder E-Wallets Aufschläge von 0,5 bis 3 Prozent verursachen können. Auch Auszahlungen können pauschal 5 bis 25 Euro kosten.

Overnight-Gebühren (Swap)

Hältst du eine CFD- bzw. Hebelposition über Nacht, berechnet der Broker eine sogenannte Swap- oder Rollover-Gebühr. Diese liegt je nach Asset und Broker zwischen 0,01 und 0,1 Prozent pro Nacht und kann sich bei längeren Haltedauern erheblich summieren. Wenn du mit einem Hebel handelst, leihst du dir vom Broker Kapital und zahlst dafür Zinsen. Die Finanzierungskosten orientieren sich meistens am Leitzins plus einem Aufschlag und liegen typischerweise bei 3 bis 8 p.a. auf das geliehene Kapital, abgerechnet täglich anteilig.

Gebühren für Extra-Tools

Manche Broker oder Drittanbieter verlangen Gebühren für erweiterte Funktionen wie automatisiertes Trading, VPS-Server, erweiterte Charting-Tools oder Trading-Signale. Die Kosten variieren stark, angefangen von 10 Euro bis über 100 Euro monatlich je nach Leistungsumfang.

Margin Call bzw. Liquidationsgebühren

Wird deine Position zwangsweise geschlossen, weil das Margin Level zu gering ist, können zusätzliche Gebühren entstehen. Je nach Broker fällt eine Liquidationsgebühr an, die oft einem normalen Trade Entgelt entspricht. Der eigentliche Schaden entsteht jedoch durch den ungünstigen Schlusskurs.

Tipp vom Trading.de Experten

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Achtung beim Spread:

Der Spread wirkt auf den ersten Blick gering, summiert sich aber besonders bei häufigem Trading erheblich. Seine Höhe hängt von der Liquidität des Assets, der Tageszeit und der Marktvolatilität ab: In ruhigen Marktphasen oder bei exotischen Währungspaaren kann er sich deutlich ausweiten und deine Einstiegsposition damit spürbar verschlechtern. Zudem sind die meisten Spreads variabel, sodass du stets aktuell schauen solltest, wie hoch der Spread beim Asset und Broker gerade ist.

Warum sind Kosten beim Trading wichtig?

Kosten beim Trading werden von vielen Einsteigern unterschätzt, dabei können sie sogar den Unterschied zwischen Gewinn und Verlust ausmachen. Selbst eine solide Handelsstrategie kann durch hohe Gebühren dauerhaft unprofitabel werden. Je häufiger du tradest, desto stärker wirken sich die Kosten auf deine Rendite aus. Wer seine Kosten kennt und kontrolliert, handelt deutlich effizienter.

Quiz: Kosten beim Trading:

Frage

Was ist der Spread beim Trading?

Richtig
Der Spread beschreibt eine Differenz zwischen Kaufs- und Verkaufspreis
Falsch
Der Spread beschreibt eine Differenz zwischen Kaufs- und Verkaufspreis
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Startkapital

Startkapital beim Trading ist das Geld, das du zu Beginn in dein Handelskonto einzahlst, um Wertpapiere oder andere Finanzinstrumente zu kaufen. Es ist die finanzielle Grundlage deiner Trading-Aktivitäten und dient gleichzeitig als Risikopuffer beim Handel mit Hebel. Ohne Startkapital kannst du keine Positionen eröffnen, da jede Transaktion eine Mindesteinlage erfordert.

Warum ist Startkapital beim Trading wichtig?

Startkapital ist entscheidend, weil es deinen Spielraum für Trades bestimmt. Je mehr Kapital du hast, desto flexibler kannst du Positionen absichern, Diversifikation betreiben und Verluste auffangen. Geringes Startkapital erhöht das Risiko, durch einzelne Fehlsignale schnell in die Verlustzone zu geraten. Außerdem beeinflusst es die Wahl der Handelsinstrumente und die Größe der Positionen, die du sinnvoll eingehen kannst.

Wie viel Startkapital beim Trading braucht man?

Die Höhe des Startkapitals hängt von deinem Trading-Stil, der Risikobereitschaft und den Handelsinstrumenten ab. Für Einsteiger reichen häufig 500 bis 2.000 Euro, um erste Erfahrungen zu sammeln. Professionelles Trading oder der Handel mit Hebelprodukten erfordert oft höhere Beträge. Wichtig ist, dass du nur Geld investierst, dessen Verlust du verkraften kannst. Außerdem solltest du ausreichend Kapital einplanen, um Strategien über längere Zeiträume umzusetzen und Schwankungen auszugleichen.

Tipp vom Trading.de Experten:

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Als Startkapital reichen im Trading 500€ aus, um Märkte und Strategien zu testen. Dank CFDs (Differenzkontrakte) können wir als Trader minimalste Beträge riskieren, zum Beispiel 3€ Risiko pro Trade.

Aus meinen Erfahrungen sollten Anfänger mit einem kleinen Startkapital starten und sich nach und nach hocharbeiten. 500€ reichen aus, um die ersten Erfahrungen mit echtem Geld an den Märkten zu sammeln.

Teste dein Wissen zum Startkapital beim Trading

Frage

Was versteht man unter Startkapital beim Trading?

Richtig
Das Startkapital ist die Anfangssumme deines Trading-Kontos
Falsch
Das Startkapital ist die Anfangssumme deines Trading-Kontos
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Broker & Plattformen

Gute Broker zeichnen sich durch eine Kombination aus Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit, fairen Kosten und einem starken Leistungsangebot aus. Daher ist es wichtig, sich die einzelnen Kategorien im Vergleich genauer anzusehen. Die Wahl des richtigen Brokers beeinflusst maßgeblich, wie effizient, sicher und erfolgreich du an den Märkten agierst.

Was sind Kriterien für einen guten Broker?

Es gibt eine Reihe von Kriterien, an denen du einen guten Broker festmachen kannst.

Die Regulierung durch eine anerkannte Aufsichtsbehörde wie die FCA (UK), die CySEC (Zypern) oder die BaFin (Deutschland) ist das wichtigste Qualitätsmerkmal eines Brokers. Regulierte Broker unterliegen strengen Vorschriften zum Schutz von Kundengeldern, die in der Regel auf getrennten Konten verwahrt werden. Im Falle einer Insolvenz des Brokers bist du durch Einlagensicherungsfonds zumindest teilweise abgesichert. Ohne eine solide Regulierung gehst du als Trader ein erhebliches und unnötiges Risiko ein.

Die Handelsplattform ist dein tägliches Werkzeug und sie sollte klar strukturiert, stabil und einfach zu bedienen sein. Eine gute Plattform ermöglicht es dir, schnell Positionen zu öffnen und zu schließen, Charts zu analysieren und Ordertypen gezielt einzusetzen. Gerade in volatilen Marktphasen zählt jede Sekunde, weshalb eine langsame oder unübersichtliche Oberfläche bares Geld kosten kann. Achte darauf, ob der Broker eine eigene Plattform, MetaTrader oder eine TradingView Integration anbietet.

Ein guter Broker bietet dir Zugang zu einer breiten Palette an Märkten und Instrumenten wie Aktien, Indizes, Forex, Rohstoffe, Kryptowährungen und ETFs. Eine große Produktauswahl gibt dir die Flexibilität, dein Portfolio zu diversifizieren und verschiedene Handelsstrategien umzusetzen. Wer sich auf einen einzigen Markt beschränken muss, kann Chancen in anderen Segmenten verpassen.

Hohe oder versteckte Gebühren können selbst eine profitable Strategie langfristig gefährden. Ein guter Broker legt Spreads, Kommissionen und eventuelle Overnight-Kosten klar und nachvollziehbar offen. Du solltest vor jedem Trade wissen, was dich der Handel tatsächlich kostet. Broker, die mit „gebührenfreiem” Handel werben, verdienen häufig durch den Spread.

Probleme beim Trading können zu jeder Tages- und Nachtzeit auftreten, sei es eine technische Störung oder eine Frage zur Kontoverifizierung. Ein 24/7-Support über mehrere Kanäle wie Live-Chat, Telefon und E-Mail ist deshalb ein klarer Pluspunkt. Wichtig ist nicht nur die Erreichbarkeit, sondern auch die Qualität der Antworten. Mitarbeiter sollten fachkundig, verständlich und lösungsorientiert sein. Ein schlechter Kundendienst kann in kritischen Handelssituationen zum echten Problem werden.

Ein kostenloses Demokonto ist besonders für Einsteiger unverzichtbar, aber auch für erfahrene Trader beim Testen neuer Strategien wertvoll. Hier kannst du die Plattform kennenlernen, Ordertypen ausprobieren und Handelsstrategien entwickeln, ohne echtes Kapital zu riskieren. Idealerweise ist das Demokonto zeitlich unbegrenzt nutzbar und bildet die realen Marktbedingungen möglichst genau nach.

Nicht jeder Trader startet mit einem großen Kapital. Gute Broker ermöglichen einen niedrigschwelligen Einstieg mit geringen Mindesteinlagen, ohne dabei auf Qualität verzichten zu müssen. Flexible Kontomodelle, angefangen vom Einsteigerkonto bis zum Profikonto, ermöglichen es dir, das Angebot mit deinem Kenntnisstand und Kapital wachsen zu lassen. So kannst du zunächst mit kleinen Summen erste Erfahrungen sammeln, bevor du größere Positionen eingehst.

Ein Broker, der in deine Weiterbildung investiert, hat ein Interesse an deinem langfristigen Erfolg. Bildungsangebote wie Webinare, Video-Tutorials, Glossare und tägliche Marktanalysen helfen dir, dein Wissen stetig auszubauen. Besonders für Einsteiger sind solche Lernhilfen Gold wert, da sie den oft schwierigen Einstieg in die Welt des Tradings erleichtern.

Im Trading entscheiden manchmal Millisekunden. Ein guter Broker führt deine Orders schnell, zuverlässig und ohne übermäßiges Slippage aus, also ohne nennenswerte Abweichung vom angezeigten Kurs. Besonders bei Scalping Strategien oder dem Handel in volatilen Märkten ist die Ausführungsgeschwindigkeit ein kritischer Faktor. Technische Ausfälle oder verzögerte Ausführungen können erhebliche finanzielle Folgen haben und sind ein klares Zeichen für einen qualitativ schwachen Anbieter.

Gerade beim gehebelten Handel besteht das Risiko, mehr Geld zu verlieren als eingesetzt wurde. Der Negativsaldoschutz stellt sicher, dass dein Kontosaldo nicht unter null fallen kann, du verlierst also maximal das eingezahlte Kapital. Für Privatanleger ist dieser Schutz innerhalb der EU mittlerweile regulatorisch vorgeschrieben, jedoch setzen nicht alle Broker diesen Standard weltweit um.

Top Broker für den Start als Trader:

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  • BlackBull: Keine Mindesteinzahlung nötig
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Broker:
Vorteile:
Bewertung:
Das Angebot:
Broker:
1. Capital.com
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Bewertung:
12345
5.0 / 5
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Bewertung:
12345
5.0 / 5
Das Angebot:
Jetzt anmelden (Risikohinweis: Ihr Kapital kann gefährdet sein. Keine Analageberatung)
Broker:
3. BlackBull Markets
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Vorteile:
  • Spreads ab 0,0 Pips
  • Niedrige Kommissionen
  • Direkte ECN Ausführung
  • TradingView, cTrader, MT4/MT5
  • Regulierung durch FSA (Neuseeland)
  • Über 26.000 Märkte
Bewertung:
12345
5.0 / 5
Das Angebot:
Jetzt anmelden (Risikohinweis: 60-90% der Konten verlieren. Keine Anlageberatung.)
Broker:
4. Pepperstone
Pepperstone Logo
Vorteile:
  • Reguliert in Deutschland (BaFin)
  • Spreads ab 0,0 Pips
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  • Schnelle Ausführung
  • Automatische Steuerabführung
Bewertung:
12345
5.0 / 5
Das Angebot:
Jetzt anmelden (Risikohinweis: 74,6% der Konten verlieren Geld)

Tipp vom Trading.de Experten:

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Nutze nur Broker, die reguliert sind und alle Gebühren transparent ausschreiben. Viele Anbieter verstecken einen Spread beim Handel, deshalb muss man das Angebot genau überprüfen. Auf Trading.de werden nur geprüfte und günstige Broker beworben.

Teste dein Wissen zum Thema guter Broker

Frage

Welche Eigenschaft ist bei einem seriösen Broker besonders wichtig, um die Sicherheit deiner Einlagen zu gewährleisten?

Richtig
Ein sicherer und seriöser Broker sollte eine Regulierung haben
Falsch
Ein sicherer und seriöser Broker sollte eine Regulierung haben
Frage

Wozu dient ein Demokonto bei einem Broker?

Richtig
Mit dem Demokonto kannst du mit virtuellem Kapital üben
Falsch
Mit dem Demokonto kannst du mit virtuellem Kapital üben
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Charts

Ein Chart ist eine grafische Darstellung der Kursentwicklung eines Finanzinstruments über einen bestimmten Zeitraum. Im Trading nutzt du Charts, um vergangene Preisbewegungen zu analysieren, Muster zu erkennen und fundierte Handelsentscheidungen zu treffen. Sie zeigen dir auf einen Blick, wie sich Aktien, Devisen, Rohstoffe oder andere Assets entwickelt haben.

Wie funktionieren Charts beim Trading?

Charts bilden Kursdaten eines bestimmten Assets in Echtzeit oder historisch ab. Die horizontale Achse zeigt den Zeitverlauf, die vertikale Achse den Preis. Jeder Datenpunkt repräsentiert einen bestimmten Zeitabschnitt. Durch die visuelle Aufbereitung kannst du Trends, Unterstützungs- und Widerstandszonen sowie Ein- und Ausstiegssignale deutlich schneller erkennen als in reinen Zahlentabellen.

Die wichtigsten Charts im Überblick

Sekunden-Chart

Der Sekunden-Chart zeigt dir Kursbewegungen im Sekundentakt. Er ist ideal für das sehr schnelle Scalping, bei dem du innerhalb weniger Sekunden auf kleinste Preisschwankungen reagierst.

Minuten-Chart (1M, 5M, 15M)

Minuten-Charts gehören zu den beliebtesten Werkzeugen im Day-Trading. Sie geben dir einen detaillierten Blick auf kurzfristige Preisbewegungen innerhalb eines Handelstages.

Stunden-Chart (1H, 4H)

Der Stunden-Chart eignet sich hervorragend für Intraday- und Swing-Trader. Er zeigt mittelfristige Trends und hilft dir, präzise Ein- und Ausstiegspunkte über mehrere Stunden zu planen.

Tages-Chart (Daily)

Der Daily-Chart zeigt die Kursentwicklung auf Tagesbasis. Swing-Trader und Positionstrader nutzen ihn, um übergeordnete Trends zu identifizieren und ihre Handelsstrategien langfristiger auszurichten. Dargestellt wird der Tages-Chart als Linien-, Balken- oder Kerzenchart.

Wochen-Chart (Weekly)

Der Wochen-Chart fasst jeweils eine gesamte Handelswoche zusammen. Er ist besonders nützlich, um langfristige Markttrends zu erkennen und das große Bild hinter kurzfristigen Schwankungen zu verstehen.

Monats-Chart (Monthly)

Im Monats-Chart repräsentiert jede Kerze oder jeder Balken einen ganzen Monat. Langfristig orientierte Trader bzw. Investoren sowie institutionelle Trader nutzen ihn zur strategischen Marktanalyse über Jahre hinweg.

Jahres-Chart (Annual)

Der Jahres-Chart bildet langfristige Kursentwicklungen über mehrere Jahre ab. Er gibt dir einen umfassenden Überblick über historische Hochs, Tiefs und übergreifende Marktzyklen.

Tick-Chart

Ein Tick-Chart basiert nicht auf Zeit, sondern auf der Anzahl von Transaktionen. Nach einer festgelegten Anzahl an Trades bildet sich eine neue Kerze, was ideal für die Analyse von Marktaktivität und Volumen ist.

Tipp vom Trading.de Experten:

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Nutze den Candlestick (Kerzenchart) im Trading für deine Analyse, er bietet mehr Informationen in seiner Darstellung als beispielsweise ein Linienchart.

Teste dein Wissen zum Thema Charts:

Frage

Was zeigt die vertikale Achse in einem Chart?

Richtig
Die vertikale Achse zeigt immer den Preis des Assets an
Falsch
Die vertikale Achse zeigt immer den Preis des Assets an



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Indikatoren

Indikatoren sind mathematisch berechnete Hilfsmittel, die auf Kursdaten wie Preis, Volumen oder Zeit basieren. Sie helfen dir dabei, Marktbewegungen besser zu verstehen und einzuschätzen. Indikatoren werden direkt im Chart oder darunter dargestellt und dienen dazu, Trends, Momentum, Volatilität oder Handelssignale sichtbar zu machen.

Wie funktionieren Indikatoren beim Trading?

Indikatoren verarbeiten historische Kursdaten und wandeln diese in visuelle Signale um. Du nutzt sie, um Kauf- oder Verkaufsentscheidungen besser zu bestimmen, Trends frühzeitig zu erkennen oder überkaufte bzw. überverkaufte Marktphasen zu identifizieren. Dabei unterscheidet man zwischen vorausschauenden Indikatoren und nachgelagerten Indikatoren, die erst im Nachhinein bestätigen.

Die wichtigsten und bekanntesten Indikatoren beim Trading

VWAP (Volume Weighted Average Price)

Der VWAP zeigt dir den durchschnittlichen Handelspreis eines Assets, gewichtet nach dem Volumen, und zwar intraday. Liegt der Kurs darüber, deutet das auf Stärke hin, liegt er darunter auf Schwäche. Institutionelle Händler nutzen ihn oft als wichtigen Referenzpunkt.

Anchored VWAP (AVWAP)

Der Anchored VWAP funktioniert wie der klassische VWAP.  Im Vergleich zum normalen VWAP wird er jedoch nicht täglich zurückgesetzt. Stattdessen startet der AVWAP an einem von dir frei wählbaren Kurspunkt. Dadurch ermöglicht er Kontinuität über Tage oder sogar Wochen.

Gleitender Durchschnitt (Moving Average, MA)

Der Moving Average glättet den Kursverlauf, indem er den Durchschnittspreis über einen definierten Zeitraum berechnet. Du unterscheidest zwischen dem einfachen (SMA) und dem exponentiellen (EMA) Durchschnitt. Kreuzt der Kurs den MA von unten, gilt das als Kaufsignal, von oben als Verkaufssignal.

RSI (Relative Strength Index)

Der RSI misst die Stärke und Geschwindigkeit von Kursbewegungen auf einer Skala von 0 bis 100. Werte über 70 signalisieren dir einen überkauften Markt, Werte unter 30 einen überverkauften. Er hilft dir, mögliche Trendumkehrpunkte zu identifizieren, besonders in Kombination mit anderen Indikatoren.

MACD (Moving Average Convergence Divergence)

Der MACD zeigt die Beziehung zwischen zwei EMAs und besteht aus der MACD-Linie, der Signallinie und einem Histogramm. Kreuzt die MACD-Linie die Signallinie von unten, entsteht ein bullishes Signal. Er eignet sich besonders gut dafür, Trendwechsel und Momentum-Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Bollinger Bänder

Bollinger Bänder bestehen aus einem mittleren MA sowie zwei äußeren Bändern, die die Volatilität widerspiegeln. Bewegt sich der Kurs an das obere Band, gilt er als potenziell überkauft, am unteren Band als überverkauft. Enge Bänder signalisieren dir eine bevorstehende, stärkere Kursbewegung.

Volumen-Indikator

Das Handelsvolumen zeigt dir, wie viele Einheiten eines Assets in einem bestimmten Zeitraum gehandelt wurden. Steigt der Kurs bei hohem Volumen, ist die Bewegung glaubwürdiger. Schwaches Volumen bei einem Ausbruch hingegen deutet oft auf eine „Falle“ hin.

Stochastik-Oszillator

Der Stochastik-Oszillator vergleicht den aktuellen Schlusskurs mit der Kursspanne eines definierten Zeitraums. Auf einer Skala von 0 bis 100 zeigt er dir überkaufte Bereiche über 80 und überverkaufte Bereiche unter 20. Besonders wertvoll ist er in Seitwärtsmärkten, um Ein- und Ausstiegspunkte zu bestimmen.

Tipp des Trading.de Experten:

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Ein reiner Fokus auf Indikatoren ist nicht zielführend. Einsteiger denken meist in einem Indikator liegt der heilige Gral für nachhaltige Gewinne im Trading.

Indikatoren laufen dem aktuellen Chart immer nach und analysieren ihn nur mathematisch. Dies führt zu vielen Fehlsignalen. Indikatoren eignen sich aus meinen Erfahrungen nur bedingt zum traden, man kann sie manchmal als Unterstützung für die Entscheidungsfindung nehmen.

Teste dein Wissen über Indikatoren:

Frage

Wie berechnen sich Trading Indikatoren?

Richtig
Hinter einem Indikator steht immer eine mathematische Formel
Falsch
Hinter einem Indikator steht immer eine mathematische Formel
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Pattern

Pattern, auch Muster genannt, sind wiederkehrende Formationen in Charts, die sich aus dem Verhalten der Marktteilnehmer ergeben. Sie entstehen, weil Trader und Anleger in ähnlichen Marktsituationen oft gleich reagieren, sei es aus Gier, Angst oder Routine. Als Trader lernst du, diese Muster zu erkennen und daraus potenzielle Kursbewegungen abzuleiten, bevor sie tatsächlich eintreten.

Wie funktionieren Pattern?

Pattern funktionieren auf Basis von Wiederholungen und Marktpsychologie. Wenn viele Trader dasselbe Muster sehen, reagieren sie ähnlich. Das verstärkt die erwartete Bewegung oft selbst. Technische Muster zeigen dir Bereiche, in denen Angebot und Nachfrage aufeinandertreffen. Entscheidend ist jedoch, dass reines Pattern Trading ohne Analyse nicht sinnvoll ist. Erst die Kombination mit Volumen, Beobachtung der Märkte und weiteren Indikatoren macht ein Pattern wirklich nutzbar.

Die 10 wichtigsten Pattern beim Trading:

Dieses Umkehrmuster besteht aus drei Hochpunkten, wobei der mittlere (der „Kopf”) der höchste ist. Es signalisiert das Ende eines Aufwärtstrends. Sobald der Kurs die sogenannte Nackenlinie nach unten durchbricht, gilt das Muster als bestätigt und deutet auf fallende Kurse hin.

Beim Doppelhoch erreicht der Kurs zweimal annähernd dasselbe Hoch, ohne es zu überwinden, was ein Zeichen nachlassender Kaufkraft ist. Es handelt sich um ein bärisches Muster, da der Aufwärts- in einen Abwärtstrend wechselt. Das Doppeltief funktioniert spiegelbildlich und signalisiert eine mögliche Trendwende nach oben.

Dreiecke entstehen, wenn sich der Kursverlauf zunehmend zwischen konvergierenden Linien einengt. Man unterscheidet symmetrische, aufsteigende und absteigende Dreiecke. Sie zeigen eine Phase der Unentschlossenheit am Markt an. Ein Ausbruch aus dem Dreieck nach oben oder unten liefert das eigentliche Handelssignal.

Flaggen und Wimpel sind kurzfristige Konsolidierungsmuster innerhalb eines starken Trends. Nach einer impulsiven Bewegung folgt eine kurze Verschnaufpause in Form eines rechteckigen (Flagge) oder dreieckigen (Wimpel) Musters. Anschließend setzt sich der ursprüngliche Trend häufig mit ähnlicher Stärke fort.

Dieses bullische Muster ähnelt von der Optik her einer Tasse mit Henkel. Der Kurs bildet eine runde Bodenformation (die Tasse), gefolgt von einer kleinen Konsolidierung (der Henkel). Ein Ausbruch nach oben über den Widerstand bestätigt das Muster und deutet auf eine fortgesetzte Aufwärtsbewegung hin.

Ein Keil entsteht, wenn zwei konvergierende Trendlinien einen immer engeren Kurskorridor bilden. Rising Wedges (steigende Keile) signalisieren oft eine bärische Umkehr, während Falling Wedges (fallende Keile) ein bullisches Signal liefern können. Die Richtung des Ausbruchs entscheidet über die weitere Kursentwicklung.

Das Engulfing Pattern stammt aus der Candlestick Analyse. Eine große Kerze „umhüllt” dabei vollständig den Körper der vorherigen Kerze. Ein bullisches Engulfing am Tief deutet auf eine mögliche Aufwärtsumkehr hin, ein bärisches Engulfing am Hoch signalisiert einen stärkeren Verkaufsdruck.

Der Hammer sowie der Shooting Star sind Einzelkerzen-Muster. Der Hammer bildet sich an einem Tief und besitzt einen langen unteren Docht, was ein Hinweis auf zurückgewiesene Verkäufer ist. Der Shooting Star erscheint an einem Hoch mit langem oberen Docht und zeigt an, dass Käufer den Kurs nicht halten konnten. Beide Pattern signalisieren mögliche Trendwenden.

Diese dreiteiligen Candlestick Muster zeigen klare Trendwenden an. Der Morning Star erscheint am Ende eines Abwärtstrends und signalisiert eine bullische Umkehr. Der Evening Star tritt am Ende eines Aufwärtstrends auf und deutet auf kommenden Verkaufsdruck hin. Die mittlere Kerze spiegelt dabei die Unentschlossenheit der Marktteilnehmer wider.

Beim Rechteck bewegt sich der Kurs seitwärts zwischen einer klar definierten Unterstützung und einem Widerstand. Diese Phase zeigt Gleichgewicht zwischen Käufern und Verkäufern. Bricht der Kurs schließlich aus diesem Bereich aus, entsteht oft eine starke gerichtete Bewegung, entweder als Trendfortsetzung oder Trendwende.

Tipp vom Trading.de Experten:

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Chart Pattern sollten immer nur in Verbindung mit einer ganzheitlichen Analyse genutzt werden. Das stumpfe suchen nach Patterns im Chart wird einen Trader nicht zum Erfolg führen.

Trading Patterns können helfen eine bessere Analyse zu machen und den Preisverlauf zu interpretieren. Nutze bewusst die Anwendung von Chart Patterns für dein Trading.

Teste dein Wissen zu Pattern beim Trading

Frage

Was ist die Voraussetzung, damit ein Pattern wirklich erfolgreich genutzt werden kann?

Richtig
Pattern sollten niemals alleine betrachtet werden
Falsch
Pattern sollten niemals alleine betrachtet werden




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Hochs & Tief

Hochs und Tiefs zeigen dir als wichtige Kurspunkte in einem Chart, wo ein Kurs seinen maximalen oder minimalen Wert innerhalb eines bestimmten Zeitraums erreicht hat. Ein Hoch entsteht, wenn der Kurs einen Gipfel bildet und danach fällt. Ein Tief entsteht hingegen, wenn der Preis einen Tiefpunkt erreicht und anschließend wieder steigt. Diese Punkte bilden die Grundlage jeder technischen Analyse.

Warum sind Hochs und Tiefs beim Trading wichtig?

Hochs und Tiefs helfen dir dabei, den Markt zu analysieren und fundierte Handelsentscheidungen zu treffen. Sie zeigen dir, in welche Richtung sich ein Asset bzw. der Markt bewegt, wo sich potenzielle Unterstützungs- und Widerstandszonen befinden und wann ein Trend möglicherweise dreht. Ohne das Verständnis dieser Preisstruktur handelst du im Grunde blind, denn du erkennst weder Chancen noch Risiken zuverlässig.

Wie erfolgt die Trendbildung durch Hochs und Tiefs?

Schritt 1: Erkennen der ersten Preisbewegung

Jede Trendbildung beginnt mit einer ersten signifikanten Kursbewegung in eine Richtung. Du beobachtest, wie der Preis von einem Ausgangspunkt aus klar nach oben oder unten läuft. Diese erste Bewegung liefert dir den Hinweis auf eine mögliche Trendrichtung.

Schritt 2: Bildung des ersten Hochs oder Tiefs

Nach der initialen Bewegung kommt es zu einer Gegenbewegung und der Kurs korrigiert sich leicht. Dabei entsteht entweder ein erstes markantes Hoch (bei potenziell fallendem Trend) oder ein erstes Tief (bei potenziell steigendem Trend). Dieser Punkt dient dir als erster Referenzwert für die spätere Trendanalyse.

Schritt 3: Fortsetzung der Hauptbewegung

Nach der Korrektur setzt sich die ursprüngliche Richtung der Bewegung fort. Der Kurs läuft über das vorherige Hoch hinaus oder fällt unter das vorherige Tief. Damit bekommst du eine erste Bestätigung, dass sich ein Trend entwickeln könnte.

Schritt 4: Bildung eines höheren Hochs oder tieferen Tiefs

Im Aufwärtstrend bildet der Markt nun ein höheres Hoch als zuvor, im Abwärtstrend ein tieferes Tief. Diese Struktur zeigt dir, dass Käufer oder Verkäufer die Kontrolle übernehmen. Je klarer diese Abfolge ist, desto stärker ist das Trendsignal, das du ablesen kannst.

Schritt 5: Bestätigung durch höhere Tiefs oder niedrigere Hochs

Parallel zu den neuen Hochs entstehen im Aufwärtstrend auch höhere Tiefs. Das bedeutet, dass Korrekturen flacher ausfallen als zuvor. Im Abwärtstrend entstehen entsprechend niedrigere Hochs. Erst wenn du beide Komponenten siehst, also steigende Hochs und steigende Tiefs, gilt ein Aufwärtstrend als technisch bestätigt.

Schritt 6: Bruch der Struktur als Warnsignal

Ein Trend endet nicht einfach so, sondern kündigt sich durch einen Strukturbruch an. Wenn der Kurs im Aufwärtstrend plötzlich ein tieferes Tief als das vorherige bildet, ist das ein erstes Warnsignal für eine Trendwende. Du solltest dann deine offenen Positionen und dein Risikomanagement kritisch überprüfen.

Trading.de Experten Tipp:

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Für einen Aufwärtstrend achte auf steigende Tiefs und für einen Abwärtstrend achte auf fallende hochs. Dadurch lässt sich der Marktdruck einfacher erkennen. Höhere Hochs (Uptrend) oder tiefer Tiefs (Downtrend) sind nicht so wichtig wie die steigenden Tiefs (Uptrend) und die fallenden Hochs (Downtrend).

Frage

Was beschreibt ein „höheres Tief" im Chart?

Richtig
Eine Korrektur endet auf einem höheren Niveau als die vorherige Korrektur
Falsch
Eine Korrektur endet auf einem höheren Niveau als die vorherige Korrektur
Frage

Welche Abfolge beschreibt einen intakten Aufwärtstrend?

Richtig
Höhere Hochs und höhere Tiefs beschreiben einen aktiven Aufwärtstrend
Falsch
Höhere Hochs und höhere Tiefs beschreiben einen aktiven Aufwärtstrend
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Hebel Trading

Hebel Trading ist eine Handelsstrategie, bei der du mit einem vergleichsweise kleinen Kapitaleinsatz eine deutlich größere Marktposition eröffnen und halten kannst. Das ist möglich, weil der Broker dir zum Beispiel für das CFD-Trading Geld leiht. Der sogenannte Hebel (Leverage) vervielfacht dabei sowohl deine potenziellen Gewinne als auch deine möglichen Verluste im gleichen Verhältnis. Den eingesetzten Betrag bezeichnet man als Margin, die dem Broker als Sicherheitsleistung für die gesamte geöffnete Position dient.

Wie funktioniert Hebel Trading?

Beim Hebel Trading stellst du nur einen Bruchteil des tatsächlichen Positionswertes als Margin bereit, während der Broker den restlichen Betrag zur Verfügung stellt. Ein Hebel von 1:10 bedeutet konkret: Mit einem Einsatz von 500 Euro kannst du eine Position im Gesamtwert von 5.000 Euro eröffnen und halten. 

Möglich ist das Hebel Trading unter anderem mit CFDs (Contracts for Difference), Währungspaaren (Forex), Optionen sowie Futures. Bewegt sich der Kurs in deine Richtung, erzielst du überproportional hohe Gewinne. Läuft er jedoch gegen dich, wächst auch der Verlust entsprechend schnell an.

Hebel Trading Beispiel

Nehmen wir an, du möchtest einen Aktien CFD auf eine bekannte DAX-Aktie handeln. Der aktuelle Kurs liegt bei 150 Euro pro Aktie und du kaufst 100 CFDs. Der Gesamtpositionswert beträgt also 15.000 Euro. Mit einem Hebel von 1:10 benötigst du als Margin lediglich 1.500 Euro. 

Einige Tage später ist der Kurs auf 162 Euro gestiegen und du verkaufst die gesamte Position. Dein Kursgewinn beträgt 12 Euro × 100 CFDs = 1.200 Euro. Bezogen auf deinen tatsächlichen Einsatz in Höhe von 1.500 Euro entspricht das einer Rendite von 80 Prozent. Ohne Hebel wären es lediglich acht Prozent gewesen.

Tipp vom Trading.de Experten:

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Zur korrekten Nutzung eines Hebels solltest du immer die Positionsgröße und deine Risikoabsicherung im Blick haben. Der Hebel erhöht das Risiko nicht direkt, du kannst beispielsweise auch mit einem Hebel traden und nur kleine Positionen eröffnen.

Nutze Stop Loss, Positionsgröße und den Take Profit für ein gutes Risiko-Mangement im Hebel Trading.

Teste dein Wissen zum Hebel-Trading im Quiz:

Frage

Was bezeichnet der Begriff „Margin" beim Hebel Trading?

Richtig
Die Margin ist eine Sicherheitsleistung für die gehebelte Position beim Broker
Falsch
Die Margin ist eine Sicherheitsleistung für die gehebelte Position beim Broker
Frage

Wie wirkt sich der Hebel auf Verluste aus?

Richtig
Der Hebel verstärkt auch deine Verluste
Falsch
Der Hebel verstärkt auch deine Verluste
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Geld Management

Money Management (Geld Management) beim Trading beschreibt den gezielten Umgang mit deinem Handelskapital nach festen Regeln. Es legt fest, wie viel du bei einem einzelnen Trade riskierst und wie du dein Gesamtkapital schützt. Ziel ist es, Verluste zu begrenzen und langfristig profitabel zu bleiben. Gutes Money Management ist unverzichtbar und eine der wichtigsten Grundlagen für nachhaltigen Erfolg beim Trading.

Wie wird das Money Management angewendet?

Die gängigste Methode besteht darin, pro Trade nur einen festen Prozentsatz deines Gesamtkapitals zu riskieren, typischerweise 1 bis 2 Prozent. Hast du beispielsweise 10.000 Euro Handelskapital, riskierst du maximal 100 bis 200 Euro pro Trade. Alternativ kannst du eine feste Summe festlegen, zum Beispiel immer 150 Euro pro Position. Beide Ansätze schützen dich davor, durch mehrere Verluste hintereinander einen großen Teil deines Gesamtkapitals zu verlieren und sorgen für diszipliniertes sowie emotionsfreies Handeln.

Money Management Beispiel:

Um den Unterschied zwischen dem Handel mit und ohne Money-Management zu verdeutlichen, schauen wir uns zwei Trader an. Beide starten mit einem Kontostand von 10.000 Euro und erleiden dieselbe Verlustserie von fünf aufeinanderfolgenden Trades.

Trader A (mit Money Management)

Trader A riskiert konsequent ein Prozent seines Kontos pro Trade, also zu Beginn 100 Euro. Nach jedem Verlust passt er die Positionsgröße ans verbleibende Kapital an:

  • Trade 1: Konto 10.000 € → Risiko 100 € → Konto danach: 9.900 €
  • Trade 2: Konto 9.900 € → Risiko 99 € → Konto danach: 9.801 €
  • Trade 3: Konto 9.801 € → Risiko 98 € → Konto danach: 9.703 €
  • Trade 4: Konto 9.703 € → Risiko 97 € → Konto danach: 9.606 €
  • Trade 5: Konto 9.606 € → Risiko 96 € → Konto danach: 9.510 €

Nach fünf Verlusten hat Trader A noch 9.510 Euro, ein Verlust von knapp fünf Prozent.

Trader B (ohne Money Management)

Trader B setzt ohne feste Regel pro Trade 2.000 Euro ein, also 20 Prozent seines Kontos, weil er schnell Gewinne erzielen möchte:

  • Trade 1: Konto 10.000 € → Verlust 2.000 € → Konto danach: 8.000 €
  • Trade 2: Konto 8.000 € → Verlust 2.000 € → Konto danach: 6.000 €
  • Trade 3: Konto 6.000 € → Verlust 2.000 € → Konto danach: 4.000 €
  • Trade 4: Konto 4.000 € → Verlust 2.000 € → Konto danach: 2.000 €
  • Trade 5: Konto 2.000 € → Verlust 2.000 € → Konto danach: 0 €

Nach denselben 5 Verlusten hat Trader B sein gesamtes Kapital verloren.

Tipp vom Trading.de Experten:

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Achte beim Money-Management darauf nicht zu viel Kapital pro Trade einzusetzen. Je höher dein Einsatz wird desto stärker werden die Emotionen wie Angst und Gier. Geringere Risiken können falsche emotionale Entscheidungen verhindern.

Quiz zum Money Management im Trading

Frage

Was beschreibt der Begriff „Money Management" beim Trading?

Richtig
Das Money Management beschreibt wie viel Geld man pro Trade einsetzt
Falsch
Das Money Management beschreibt wie viel Geld man pro Trade einsetzt
Frage

Was passiert, wenn du kein Money Management anwendest?

Richtig
Ohne Money Management kannst du dein komplettes Geld schnell verlieren
Falsch
Ohne Money Management kannst du dein komplettes Geld schnell verlieren
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Trading Plan erstellen

Ein Trading Plan ist dein persönlicher, schriftlich fixierter Leitfaden für den Handel an den Finanzmärkten. Er definiert systematisch alle Regeln und Strategien, nach denen du agierst. Dazu gehören unter anderem eindeutige Kriterien für Ein- und Ausstiege, dein Risikomanagement sowie deine langfristigen Ziele. Als Entscheidungsgrundlage hilft er dir dabei, diszipliniert zu bleiben und emotionale Fehlentscheidungen konsequent zu vermeiden.

Tipp Trading.de Experten:

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Schau dir das Video in diesem Teil unbedingt mehrfach an, auf einem korrekten Trading Plan baut dein zukünftiger Erfolg im Trading auf.

Unser Trading Plan:

  1. Suche dir einen festen Zeitraum pro Tag für deine Trading Zeit
  2. Lege fest wie viel Risiko du pro Trade nutzen willst
  3. Analysiere zuerst das große Bild des Marktes
  4. Generiere eine Trading Idee, in welche der Markt sich bewegen kann
  5. Markiere wichtige Hochs/Tiefs und Zonen
  6. Entscheide ob es möglich ist für den Markt eine passende Bewegung zu machen mit hohem CRV
  7. Plane deinen Trade
  8. Führe den Trade aus

Wie funktioniert der Trading Plan?

Der Plan fungiert als dein Regelwerk, das jeden Trade vorab filtert. Er gibt dir präzise sogenannte „Wenn-Dann-Szenarien“ vor, sodass du nicht spontan entscheiden musst. Du legst fest, welche Signale einen Einstieg rechtfertigen, wie viel Kapital du pro Position riskierst und welche Asset Kategorien du handeln möchtest. Durch diese festen Vorgaben reduzierst du psychologischen Stress, schützt dein Konto vor unkontrollierten Verlusten und sorgst für eine stabile Routine beim Handeln.

Trading Plan Beispiel

Stell dir vor, du handelst das Währungspaar EUR/USD mit einem Startkapital von 10.000 Euro. Dein Plan sieht ein Risiko von höchstens einem Prozent pro Trade vor, was 100 Euro entspricht. Als Strategie nutzt du den Ausbruch aus einer Konsolidierungszone im 15-Minuten-Chart. Du setzt deinen Stop-Loss 20 Pips unter dem Ausbruchsniveau und dein Kursziel (Take-Profit) bei 40 Pips an, um ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis von 1:2 zu erreichen.

Teste dein Wissen zum Trading Plan:

Frage

Was ist der Hauptvorteil eines Trading Plans?

Richtig
Ein Trading Plan hilft dir falsche und emotionale Entscheidungen zu vermeiden
Falsch
Ein Trading Plan hilft dir falsche und emotionale Entscheidungen zu vermeiden
Frage

Welcher Bestandteil darf in keinem professionellen Trading Plan fehlen?

Richtig
Risiko- und Money-Management sind Hauptbestandteile eines Trading Planes
Falsch
Risiko- und Money-Management sind Hauptbestandteile eines Trading Planes
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Risiko-Management mit CRV

Das Risikomanagement bezeichnet beim Trading alle Maßnahmen, mit denen du potenzielle Verluste kontrollieren und begrenzen kannst. Es hilft dir, dein Kapital langfristig zu schützen, anstatt es durch unkontrollierte Trades zu gefährden. Ein solides Risikomanagement ist die Grundlage jedes erfolgreichen Traders. Wenn du deine Verluste im Griff hast, bleibst du auch nach schlechten Phasen handlungsfähig.

Was beinhaltet das Risikomanagement?

Ein gutes Risikomanagement besteht aus mehreren Teilen, insbesondere aus den folgenden Maßnahmen.

  • Positionsgrößen-Management: Du legst vor jedem Trade fest, wie viel Kapital du einsetzt. Eine gängige Regel ist, nie mehr als 1 bis 2 Prozent des Gesamtkapitals pro Trade zu riskieren. So überstehst du auch längere Verlustserien ohne gravierenden Schaden.
  • Stop-Loss: Ein Stop-Loss ist eine vorher definierte Kursmarke, bei der deine Position automatisch geschlossen wird. Er schützt dich davor, aus Hoffnung oder Emotionen heraus an einem verlustbringenden Trade festzuhalten.
  • Risikostreuung (Diversifikation): Statt alles auf einen Markt oder ein Instrument zu setzen, verteilst du dein Kapital auf verschiedene Assets. So reduzierst du die Abhängigkeit von einzelnen Trades oder Marktsegmenten erheblich.
  • Risiko-Ertrags-Verhältnis (CRV): Vor dem Einstieg in einen Trade prüfst du, ob der mögliche Gewinn den möglichen Verlust sinnvoll übersteigt. Ein positives CRV stellt sicher, dass du langfristig profitabel bleibst, selbst wenn du nicht jeden Trade mit Erfolg abschließt.
  • Handelsplan: Ein klarer Handelsplan legt Regeln für Einstieg, Ausstieg und maximalen Tagesverlust fest. Er schützt dich vor impulsiven Entscheidungen, denn Disziplin und Konsequenz sind im Trading mindestens genauso wichtig wie die richtige Strategie.

Was bedeutet CRV?

CRV steht für Chance-Risiko-Verhältnis und beschreibt das Verhältnis zwischen dem potenziellen Gewinn und dem potenziellen Verlust eines Trades. Ein CRV von 3:1 bedeutet, dass du bei einem Gewinn dreimal so viel verdienst, wie du im Verlustfall riskierst. Ein gutes CRV ist entscheidend, weil du damit auch mit einer Trefferquote unter 50 Prozent langfristig profitabel traden kannst.

Tipp des Trading.de Experten:

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Für einen Trade ist es wichtig die Parameter wie Stop Loss (Verlustbegrenzung) und Take Profit (Ziel) zu konfigurieren. Durch diese Parameter lässt sich das Chance-Risiko-Verhältnis optimieren.

Tradet man mit einem hohen CRV: Beispielsweise ich riskiere 100€ um 600€ zu verdienen und der Trader klappt, dann kann ich die nächsten 6 Trades sogar verlieren und habe immer noch keinen Verlust. Wir fokussieren und in diesem Kurs ausschließlich per Strategie auf Traders mit hohem CRV, dies erlaubt es auch Anfängern Geld zu verdienen. Als Anfänger wird die Trefferquote eher gering sein, mit hohem CRV erreicht man trotzdem die Profitabilität.

Teste dein Wissen zum Risikomanagement:

Frage

Wofür steht die Abkürzung CRV im Trading?

Richtig
CRV Bedeutet Chance Risiko Verhältnis
Falsch
CRV Bedeutet Chance Risiko Verhältnis
Frage

Was ist die Hauptaufgabe eines Stop-Loss?

Richtig
Der Stop Loss begrenzt deinen Verlust im Trading
Falsch
Der Stop Loss begrenzt deinen Verlust im Trading
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Einen Trade planen

Einen Trade planst du in deiner Trading Software durch die Einstellung der Positionsgröße, Stop Loss und Take Profit. Vor der Einrichtung bzw. Planung des Trades solltest du schon eine Trading Idee haben. Die Parameter für den Trade werden in der Ordermaske eingestellt. Für unsere Strategie bei Trading.de nutzen wir Market-Orders. Dies bedeutet, du kaufst oder verkaufst zum nächstbesten Preis.

  1. Deine Trading-Idee ist fertig
  2. Stelle den Stop Loss (Risikobegrenzung) ein
  3. Stelle den Take Profit (Ziel) ein
  4. Passe deine Positionsgröße an, um das geeignete Risiko für dein Konto anzuwenden (bspw. 50€ pro Trade riskieren)
  5. Eröffne den Trade

Tipp des Trading.de Experten:

Andre Witzel - Trader und Experte bei Trading.de
Andre Witzel
Trader & Experte

Übe zuerst im Demokonto einen Trade zu planen. Je mehr Erfahrungen du damit sammelst desto schneller und sicherer wirst du deine Orders eröffnen können. Am Anfang mag dieser Prozess vielleicht etwas anstrengend oder schwierig sein. Es wird auch mal passieren, dass du einen Trade zu spät eröffnest. Mit Erfahrung wirst du damit besser werden.

Frage

Wie plane ich das Risiko bei meinem Trade?

Richtig
Das Risiko begrenzt du durch die Nutzung des Stop Loss und Einstellung der Positionsgröße
Falsch
Das Risiko begrenzt du durch die Nutzung des Stop Loss und Einstellung der Positionsgröße
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Strategie Zusammenfassung

Hier erhältst du eine Zusammenfassung unserer Strategie:

Du musst nicht mit echtem Geld starten.
Starte immer mit einem Demokonto (z. B. 500 € Spielgeld), um:

  • eine klare Strategie zu testen
  • ein Regelwerk aufzubauen
  • zu prüfen, ob du nebenberuflich profitabel handeln kannst (1–2 Stunden nach der Arbeit / im Schichtdienst).

Wir nutzen TradingView:

  • Kostenlos für Demo und auch für Live-Trading nutzbar.
  • Keine laufenden Plattformkosten.
  • Solange du im Demokonto bist, entstehen keine steuerlichen Themen.

Sobald du mit Echtgeld tradest:

  • Hol dir einen Steuerberater (ca. 25–80 € / Jahr).
  • Er trägt deine Gewinn- und Verlustübersicht korrekt in die Steuererklärung ein.
  • In der Regel ist privates Trading einfacher als gewerbliches.

Deine wichtigste Aufgabe als Trader: gute Signale finden.

Beispiel nebenberuflich:

Du bist zwischen 16–22 Uhr 1–2 Stunden am PC.

Frage: „Wie oft kann ich 10 € riskieren, um 50 € oder mehr zu verdienen?“

Ein gutes Signal bedeutet:

  • klares Chance-Risiko-Verhältnis (z. B. 1:3 bis 1:5+)
  • klarer Einstiegspunkt
  • klarer Stopp und Zielbereich.

Der Markt hat drei Grundphasen:

  • Seitwärtsphase (kaum Bewegung)
  • Trend nach oben
  • Trend nach unten

Geld wird in den Trendphasen verdient, wenn der Markt länger in eine Richtung läuft.

Große, liquide Märkte wie der S&P 500 (US500) haben Vorteile:

  • sehr hohe Umsätze
  • laufen oft über Stunden in eine Richtung
  • dadurch bessere, klarere Signale als viele kleinere Märkte.

In der Ausbildung arbeiten wir mit einer Exit-Tabelle:

  • Datum, Uhrzeit, Markt
  • Einsatz pro Trade
  • Gewinn/Verlust pro Trade
  • Chance-Risiko-Verhältnis.

Ziel:

  • Du kannst häufig verlieren und trotzdem im Plus sein,
  • Deine Gewinne sind 3–8-mal größer als deine Verluste.
  • Wichtig: Trefferquote ist weniger wichtig als ein gutes Verhältnis von Gewinn zu Verlust.

Wähle deine Handelszeit (z. B. 1 Stunde). Zeichne zu Beginn der Stunde ein, wie der Markt in der letzten Stunde gelaufen ist.

Spiegle diese Bewegung nach vorne und beobachte:

  • Wie oft verhält sich der Markt ähnlich wie deine Einzeichnung?

Mache Screenshots vor und nach der Stunde, um zu lernen:

  • Wie oft lagst du richtig?
  • In welchen Phasen ist das Verhalten sauberer?

Setze die Übung mit Demokonto und Screenshots um.

Fokus:

  • Marktphasen erkennen
  • Signale sehen
  • Chance-Risiko-Verhältnis verstehen

Wenn du merkst, dass du regelmäßig gute Signale erkennst, ergibt es Sinn, dich intensiver mit unserer Ausbildung auf trading.de zu beschäftigen.

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Trade planen mit Strategie

Schaue dir das Video genau an oder auch mehrmals. Dadurch lernst du unsere Strategie am besten. Anschließend kannst du es auch in einem Übungskonto ausprobieren.

In diesem Video siehst du Schritt für Schritt, wie wir unsere Strategie im S&P 500 im 1‑Minuten-Chart praktisch anwenden. Der erste Schritt ist immer:

  • herauszoomen.

Anstatt die kleinsten Mikrobewegungen zu analysieren, verschaffst du dir einen Überblick über die letzten Stunden, damit du den übergeordneten Trend erkennst.

Wir arbeiten hier mit einer Zwei-Tages-Ansicht und einer klar markierten Bildschirmzeit (dein geplanter Handelszeitraum). Im gezeigten Beispiel ist der Markt klar im Aufwärtstrend, mit starkem „Marktdruck“ nach oben. In so einer Situation suchen wir Long-Trades mit dem Trend und vermeiden riskante Reversal-Trades gegen den Trend, besonders wenn wir uns in oder nahe einer Seitwärtsphase befinden.

Du siehst außerdem Beispiele echter Teilnehmer aus der Ausbildung:

  • Einstiege nach einem Farbwechsel (Kerzenfarbe) mit engem Stopp
  • Geldmanagement über feste Anpassung pro Trade (z. B. 10 € oder 100 €)
  • Hohe Chance-Risiko-Verhältnisse (z. B. aus 100 € Risiko werden 500–700+ € Gewinn)

Wichtig ist dabei:

Du handelst immer mit Wahrscheinlichkeiten, nicht mit Sicherheit. Viele Trader haben Serien von 4–6 Verlusten, bevor 1–3 starke Gewinner kommen.

Genau deshalb brauchst du eine Geldliste / Exit-Tabelle, in der du alle Trades mit Einsatz, Gewinn/Verlust und Chance-Risiko-Verhältnis dokumentierst. Nur so siehst du, ob du in deiner 1–2 Stunden Bildschirmzeit genug qualitativ gute Signale findest (z. B. 10 € einsetzen, um im Schnitt 30–80 € oder mehr herauszuholen).

Dein nächster Schritt

Wenn du merkst, dass dich dieser Ansatz anspricht und du nicht nur über Videos, sondern mit persönlicher Betreuung, klaren Aufgaben und Feedback lernen willst, dann bewirb dich für unsere Trading-Ausbildung:

Gehe auf trading.de, schau dir dort das Video zur Ausbildung an und trag dich ein. Dann prüfen wir, ob es zu dir passt, sprechen persönlich miteinander und zeigen dir, wie du die Strategie strukturiert neben deinem Job umsetzen kannst.

Wir suchen lernwillige Trader – Jetzt bewerben 
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