Rohstoff CFDs bilden den Kauf von Rohstoffkontrakten auf dem zugrundeliegenden Markt ab. Du schließt also einen Vertrag mit einem Broker über steigende und fallende Kurse ab, kannst die Position mit einer Hebelwirkung versehen und dadurch Profite produzieren. In diesem Beitrag erklären wir dir genau, was Rohstoff CFDs sind, welche Broker sie anbieten und auf was man genau von Konditionen bis zur Auswahl der Basiswerte achten muss. Zudem stellen wir dir wichtige Rohstoffe wie Öl, Gold, Silber, Weizen & Co. vor. Jetzt weiterlesen und mehr zu den wichtigsten Rohstoff CFDs und den besten Rohstoff Brokern mit günstigen Gebühren erfahren!

Wie du beim Rohstoff-CFD Handel vorgehst:
- Handelskonto bei CFD Broker eröffnen: Entscheide dich für einen regulierten und sicheren Broker mit einem breiten Angebot an Rohstoff CFDs.
- Geld auf Konto einzahlen: Zahle vor dem Handel einen Minimalbetrag auf das Tradingkonto ein. Du benötigst das Geld, um die Margin von gehebelten Positionen zu decken.
- Long- oder Short Position eröffnen: Erteile den gewünschten Handelsauftrag für den Rohstoffkontrakt auf dem zugrundeliegenden Markt.
- Stop Loss Order zur Absicherung erteilen: Für den Fall, dass sich der zugrundeliegende Markt gegen die Position entwickelt, empfehlen wir eine Stop-Loss Order zu erteilen. Sie begrenzt Verluste, sobald ein festgelegter Schwellenwert erreicht ist.
- Position schließen: Sobald das Kursziel erreicht ist, schließt sich die Position entweder manuell oder automatisch. So wird der Gewinn aus dem Handel mit Rohstoffkontrakten gesichert.
Wie funktionieren CFDs auf Rohstoffe?
CFDs auf Rohstoffe funktionieren als Differenzkontrakte, die mit einem Broker geschlossen werden und die Entwicklung eines Basiswerts, konkret eines Rohstoffs, abbilden. Du kaufst damit keine echten Waren wie Öl, Gas, Weizen oder Gold ein, sondern unterzeichnest lediglich einen Vertrag, der dir einen entsprechenden Wert zum Verkaufszeitpunkt in Bezug auf den zugrundeliegenden Markt garantiert. Der Vorteil an CFDs ist dabei, dass du sowohl auf steigende als auch fallende Kurse setzen und mit einer Hebelwirkung den Einsatz vervielfachen kannst. So hinterlässt du eine Sicherheitseinlage von einem Anteil und lässt dir in einem gewissen Verhältnis Fremdkapital zuschießen. Damit eignen sich Rohstoff-CFDs u. a. fürs Daytrading und Swing Trading.

Die meisten CFD Broker bieten zumindest drei bis fünf unterschiedliche Rohstoffe als Basiswerte an, insbesondere Rohöl, Gas, Gold und Silber. Trader müssen sich also im ersten Schritt vor dem Handel mit Rohstoff CFDs dafür entscheiden, auf welchen Basiswert sie mit dem Differenzkontrakt spekulieren möchten.
Außerdem müssen die Trader wählen, ob sie auf steigende oder fallende Kurse setzen, also long oder short gehen wollen. Sind sie zum Beispiel der Auffassung, dass die Erdgaspreise weiter ansteigen werden, sollten sie Rohstoff CFDs mit dem Basiswert Erdgas kaufen und auf diese Weise eine sogenannte Long-Position aufbauen. Sind sie hingegen der Auffassung, dass eine Korrektur am Erdgasmarkt eintreten wird, würden wir entsprechende Short Rohstoff CFDs empfehlen.
Mit welchen Rohstoffen kann ich per CFD handeln?
Bei den meisten Brokern kannst du mit Energien, Edelmetallen und weichen Rohstoffen wie Weizen, Mais, Orangensaft oder Kaffee per CFD handeln. Die verschiedenen Produkte sind dabei von unterschiedlichen Dynamiken geprägt. So gibt es gewisse Zyklen bei Energiestoffen wie Öl und Erdgas. Bei Lebensmitteln kommt es oft saisonal zu Nachfragegipfeln und steigenden Preisen. Welche Rohstoffe CFDs als Basiswert nutzen, zeigen wir dir in der folgenden Tabelle genauer:
| Rohstoff CFD | Beschreibung | Für wen geeignet |
|---|---|---|
| ENERGIEN | Rohöl, Erdgas, Kohle, Uran u. a. | Swing und Daytrading |
| Rohöl | Bei den meisten CFD Brokern werden Derivate auf die amerikanischen und europäischen Erdölsorten WTI und Brent angeboten. Bei Öl-CFDs ist es wichtig zu wissen, dass der Preis empfindlich auf politische Entscheidungen und Ereignisse reagiert. So nehmen die Fördermengen der OPEC ebenso Einfluss auf den Kurs wie Konjunkturdaten. Wie der Irankrieg 2026 gezeigt hat, wirken sich Konflikte in Ölregionen wie dem Mittleren Osten, aber auch in Venezuela oder Russland auf die Ölpreise aus. Abgesehen davon gibt es zyklische Schwankungen, z. B. zur Heizsaison. Europäische Broker bieten auf solche Rohstoff CFDs meist einen Hebel bis 1:10 oder 1:20 an. | Fortgeschrittene Daytrader und Swing Trader. Risiko kann z. T. hoch sein, aus unserer Erfahrung heraus lässt sich die Analyse aber auch schnell erlernen. |
| Erdgas | Erdgas bietet den Vorteil, dass die Zyklen teilweise gut absehbar sind. So kommt es in der Heizsaison auf der Nordhalbkugel meist zu einem Preissprung nach oben. Dennoch haben externe Faktoren immer einen Einfluss. So kann es zu Schwankungen kommen, wenn es Konflikte in erdgasproduzierenden Staaten gibt. Zudem drücken warme Winter den Erdgas Preis deutlich. Typische Hebel bei Erdgas/Natural Gas CFDs liegen in der EU bei 1:10. | Erfahrene Daytrader und Swing Trader; Anfänger arbeiten sich aber schnell ein, teilweise besser als bei Öl. |
| Benzin (Gasoline) | Einige Broker bieten mittlerweile auch Benzin als Rohstoff-CFD an, so unser Testsieger BlackBull Markets. Das Produkt unterliegt fast täglichen Schwankungen und wird natürlich stark von den Ölpreisen beeinflusst. Die Hebel liegen meist bei 1:10 (ESMA). | Fortgeschrittenes Daytrading |
| Kohle | Kohle-CFDs werden etwas seltener von Brokern offeriert, sind aber am Markt verfügbar. Der Kohle-Preis hängt dabei sehr von der Nachfrage von Seiten von Stromerzeugern und Stahlproduzenten ab. Da dieser Energieträger als unsauber gilt, dämpfen Umweltschutzmaßnahmen häufig die Kursentwicklung. Die Volatilität ist unserer Erfahrung nach geringer als bei Öl und Gas. Typische ESMA-Hebel liegen bei 1:10. | Nischenprodukt; eher mittelfristige Anlage, hier jedoch auf die hohen Kosten für Rohstoff-CFDs über Nacht achten. |
| Uran | Der Markt für Uran ist vergleichsweise klein und wird für Privatanleger meist über ETFs angeboten. Einige wenige Broker führen dennoch klassische Uran-CFDs im Angebot, die entsprechend auf die Kursentwicklung reagieren. Die Schwankungen erfolgen oft schubweise, weswegen man unserer Erfahrung nach manchmal etwas länger warten muss, bis etwas passiert. Hebel werden in der EU bis 1:10 gegeben. | Nischenprodukt; kann gut für Swing Trader und Positiontrader sein. |
| METALLE | Gold, Silber, Kupfer, Palladium, Aluminium, Platin | Viele Metalle gelten als sichere Rücklage in Krisenzeiten: Als Edelmetall-CFDs werden sie jedoch zur kurzfristigen Spekulation genutzt. |
| Gold | Gold ist der klassische sichere Hafen in Krisenzeiten und erfährt abhängig von der politischen Situation immer wieder starke Auf- und Abschwünge. Volatil verhält sich der Kurs vor allem bei hohen Inflationsdaten, Zinsentscheidungen der Fed und geopolitischen Ereignissen wie Kriegen. Innerhalb der EU wird ein Hebel bis 1:20 gewährt, die höchste ESMA-Hebelwirkung unter den Rohstoff CFDs. | Mittleres Risiko, gut für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. |
| Silber | Silber wird industriell genutzt und wächst aufgrund der hohen Nachfrage in den letzten Jahren. Daneben gab es 2025 und Anfang 2026 auch einen Silber-Hype, bei dem das Edelmetall ähnlich wird Gold als sicherer Hafen fungieren sollte. Die Schwankungen sind derzeit im mittleren Bereich. Innerhalb der EU liegt das Leverage meist bei 1:10 auf Silber CFDs. | Mittleres Risiko, gut für Anfänger und Fortgeschrittene. Vorsicht jedoch bei Hype-Situationen wie im Winter 2025/2026. |
| Kupfer | Kupfer gehört zu den wichtigsten Industriemetallen und hat in den letzten Jahren einen deutlichen Hype durch höhere Nachfrage erlebt. Die Schwankungen liegen im mittleren Bereich, die Tendenz geht aber generell nach oben. Konjunkturdaten und die Nachfrage aus China sind treibende Kräfte. Meist wird eine ESMA Hebelwirkung bis 1:10 gewährt. | Swing- und Positionstrader |
| Palladium | Das Industriemetall dient als Rohstoff für Katalysatoren und viele weitere Produkte. Der eher kleine Markt ist teils starken Preisschwankungen unterworfen, was gerne für Daytrading mit den Rohstoff CFDs genutzt wird. Als Hebelwirkung wird innerhalb der EU meist 1:10 angeboten. | Daytrading mit Rohstoff CFDs; erfahrene Trader. |
| Aluminium | Das Leichtmetall Aluminium wird unter den Rohstoff CFDs immer beliebter, da aufgrund gestiegener Industrienachfrage die Tendenz beim Preis nach oben geht. Bei einem mittleren Risiko können ESMA-konforme Hebel bis 1:10 eingesetzt werden. | Mittleres Risiko: Daytrading, Swing Trading, Position Trading |
| Platin | Als seltenes Edelmetall liegt Platin speziell bei langfristigen Anlegern hoch im Kurs. Da es aber auch für die Automobil- und Chemieindustrie eine Rolle spielt, sind teils deutliche Tagesschwankungen erkennbar. Hebel gibt es in der EU bis 1:10. | Erfahrene Daytrader, da Risiko erhöht |
| Seltene Erden | Seltene Erden werden in der Industrie rund um erneuerbare Energien, Magnete und E-Mobilität immer wichtiger. Da der Markt stark von China abhängt, sind die Kursniveaus empfindlich. Kurzfristige Trades können daher riskant sein. Langfristig wird aber von einem Wachstum ausgegangen. EU-Hebel werden bis 1:10 gewährt. | Erfahrene Daytrader oder langfristiges Investment über echte Aktien und ETFs. |
| WEICHE ROHSTOFFE | Im wesentlichen Agrarprodukte | Preise für Agrarprodukte hängen von Ernten, Wetter, Exporten und Lagerbeständen ab. Saisonale Zyklen machen sie ideal für Daytrading und Swing Trading mit Rohstoff CFDs. |
| Weizen | Weizen ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel, das in Abhängigkeit zu Ernten und Transportrouten im Preis schwankt. Geopolitische Ereignisse wie der Krieg in der Ukraine und die Schließung der Straße von Hormuz für Dünger wirken sich auf die Kurse aus. EU-Hebel liegen bei 1:10. | Swing Trading mit mittlerem Risiko |
| Mais | Mais ist sowohl Nahrungs- als auch Tierfuttermittel und daher stark nachgefragt. Die Preise hängen meist von den Ernten, aber auch von einer erhöhten Nachfrage nach Bioethanol ab. EU-Broker vergeben meist 1:10 Hebelwirkung. | Swing- und Daytrading mit mittlerem Risiko |
| Zucker | Zucker stammt aus relativ stabilen Ländern wie Brasilien und Indien, wird jedoch von Ernteerträgen und Wetterbedingungen beeinflusst. Die Ethanolproduktion kann die Nachfrage steigern und damit für höhere Preise sorgen. Gerne werden diese Rohstoff-CFDs fürs Swing Trading mit max. 1:10 Hebel genutzt. | Swing Trading (Anfänger und Fortgeschrittene) |
| Sojabohnen | Sojabohnen spielen für Lebensmittel, Tierfutter und Bioethanol eine wichtige Rolle. Bei den Sojapreisen nimmt nicht nur das Wetter, sondern auch die Nachfrage aus China Einfluss. Die EU-Broker erlauben Leverage bis 1:10 auf diese Rohstoff CFDs. | Swing und Position Trading mit mittlerem Risiko |
| Kaffee | Bei Rohstoff CFDs auf Kaffee kannst du meist zwischen den Sorten Arabica und Robusta wählen, so bei unseren Top-Brokern Capital.com und BlackBull Markets. Es wird empfohlen, sich in die Dynamiken des Kaffeehandels einzuarbeiten, so in die Abhängigkeiten von Transportwegen und Ernten. EU-Broker gewähren 1:10 Leverage. | Erhöhtes Risiko: Erfahrene Daytrader mit Wissen rund um den Kaffeehandel. |
| Kakao | Das Angebot von Kakao wird vor allem von westafrikanischen Produzenten und internationalen Unternehmen bestimmt. Erntelagen, Unruhen im Anbaugebiet und weltweite Nachfrage beeinflussen die Kurse. Zudem gibt es saisonale Schwankungen zum Winter hin. Die ESMA-Hebelwirkung liegt bei 1:10. | Erfahrene Daytrader und Swing Trader |
| Orangensaft | Der einstige Nischenmarkt wird bei CFD Brokern immer beliebter und kann bei etlichen Anbietern als Rohstoff-CFD gekauft werden. Wetter, Ernten und Pflanzenkrankheiten können die Kurse beeinflussen. Die EU-Hebel liegen hier bei bis zu 1:10. | Erfahrene Daytrader und Swing Trader |
| Baumwolle | Baumwolle ist die Basis für die weltweite Textilproduktion und basiert auf einem relativ stabilen Markt. Ernten, Wetter und Lagerbestände können die Preise verändern. CFD-Broker aus der EU bieten meist 1:10 Hebelwirkung an. | Anfänger und Fortgeschrittene im Daytrading und Swing Trading (mittleres Risiko) |
Wie hoch ist die Hebelwirkung von Rohstoff CFDs und deren Beschränkungen?

Die Hebelwirkung von Rohstoff CFDs ist innerhalb der EU meist auf 1:20 bei Gold und bei anderen Basiswerten auf 1:10 begrenzt. Außereuropäische Broker, insbesondere Offshore-Anbieter, erlauben jedoch auch höheres Leverage, das sogar bis zu 1:500 oder 1:1000 reichen kann. Wenn du in Europa angesiedelt bist, wirst du meist die ESMA-konformen Hebel auf Rohstoff-CFDs nutzen. Diese können noch weiter von den Brokern auf 1:5 oder 1:2 heruntergeschraubt werden. Das ist in sehr volatilen Phasen ein übliches Vorgehen der Kredithäuser.
| Rohstoff-Klasse | Hebel ESMA | Hebel internationale Offshore-Broker |
|---|---|---|
| Gold | 1:20 | bis 1:1000 (StarTrader) möglich, oft 1:500 (BlackBull Markets) |
| Silber, Kupfer, Platin und andere Edelmetalle | 1:10 | 1:20 (Silber bei BlackBull), 1:10 (Kupfer bei BlackBull), 1:1000 (StarTrader) |
| Öl (Brent, WTI) | 1:10 | 1:100 (BlackBull), 1:1000 (StarTrader |
| Erdgas | 1:10 | 1:50 (BlackBull), 1:1000 (StarTrader) |
| Agrarstoffe (weiche Rohstoffe) | 1:10 | variabel: 1:1000 bei StartTrader; BlackBull: meistens 1:10, |
Da Rohstoffkontrakte aufgrund der mitlaufenden Kosten meist nur kurz gehalten werden, ist die Hebelwirkung für die Trader von großer Bedeutung. Sie können damit die Einsätze deutlich erhöhen und hinterlassen dafür nur eine Margin oder Sicherheitseinlage von einem Anteil. Bei einem Hebel von 1:20 würdest du so mit 100 Euro eine Position mit einem Handelsvolumen von 2.000 Euro eröffnen. Die Margin liegt dann bei 5 % und du bekommst im besten Fall entsprechend mehr Gewinn heraus. Für kurzfristiges Daytrading oder Swing Trading mit Rohstoff CFDs sind Hebelwirkungen essentiell.
Beispiel-Rechnung für einen Hebel-Trade mit Gewinn
- Goldpreis: 4.000 USD
- Sicherheitseinlage / Margin: 100 USD
- Hebel: 1:20
- Handelsvolumen der Position: 100 × 20 = 2.000 USD
- Wachstum Gold auf 4.600 USD = +15 %
- Wachstum Position: 2.000 USD × 0,15 = 300 USD Gewinn
- Gewinn ohne Hebel = 100 USD × 0,15 = 15 USD
- Eigenkapitalrendite = 300 USD von 100 USD in Prozent = 300 %
- Vom Gewinn müssen eventuelle Rohstoff CFD Kosten wie der Spread, die Provision und der Swap beim Halten von Positionen über Nacht abgezogen werden.
Auf der anderen Seite wirken die Hebel natürlich auch ins Minus und steigern somit das Risiko von Verlusten. Viele Broker verlangen bis heute eine Nachschusspflicht, wo du bei negativer Entwicklung die Margin erhöhen musst. Kommst du diesem Aufruf nicht nach, wird die Position mit Totalverlust geschlossen.
Beispiel-Rechnung für einen Hebel-Trade mit Gewinn
- Goldpreis: 4.000 USD
- Sicherheitseinlage / Margin: 100 USD
- Hebel: 1:20
- Handelsvolumen der Position: 100 × 20 = 2.000 USD
- Wachstum Gold auf 3.400 USD = -15 %
- Wachstum Position: 2.000 USD × 0,15 = 300 USD Verlust
- Gewinn ohne Hebel = 100 USD × 0,15 = 15 USD Verlust
- Eigenkapitalrendite = 300 USD von 100 USD in Prozent = -300 %
- Meist wird die Position bereits vor Erreichen eines mehr als 100-fachen Verlustes des Eigenkapitals geschlossen. Bei vielen Brokern kommt es zum Margin Call und die Sicherheitseinlage auf den Rohstoff CFD muss erhöht werden.
Mit ESMA-regulierten Brokern bei Rohstoff CFDs auf der sicheren Seite

Die Nachschusspflicht und Negativsalden stellen zusammen mit den möglichen Gaps beim CFD Trading ein erhöhtes Risiko dar. In unseren Coachings empfehle ich gerade Anfängern, sich einen sicheren Broker mit EU-Regulierung zu suchen. Die ESMA-Vorschriften begrenzen so die Hebel auf ein überschaubares Risiko und verbieten sowohl Nachschusspflicht als auch Negativsalden. Neben empfehlenswerten Plattformen wie Capital.com garantieren meiner Erfahrung nach aber auch viele nicht-europäische Broker einen gewissen Schutz, u. a. BlackBull Markets und StarTrader.
Welche Kosten fallen bei Rohstoff CFDs an?
Bei Rohstoff CFDs fallen verschiedene Kosten wie Provisionen und Spreads, Swaps beim Halten der Positionen über Nacht sowie eventuell Wechselkursgebühren an. Gerade im Vergleich zu echten Aktien sind die Abgaben bei Derivaten meist höher. Dadurch lohnen sich aus unserer Sicht keine langfristigen Strategien. Aufgrund der Kostenstruktur sind Daytrading, Swing Trading und ähnliche Methoden sinnvoller.
| Provisionen | Spreads | Swaps | Währungsumrechnung | |
|---|---|---|---|---|
| Erklärung | Ordergebühren/Kommissionen bei jedem Auftrag (Kauf/Verkauf) | Spanne zwischen Kauf- und Verkaufspreis | Anpassungsgebühren beim Halten von Positionen über Nacht | Kosten für die Umrechnung von Währungen, meist USD nach Euro |
| Höhe | ca. 1-4 USD pro Richtung | ab 0,0 Pips, üblich ca. 0,02 bis 1,0 Pips, je nach Basiswert | ab etwa 0,01 % | ca. 0,03 – 0,50 USD/Euro |
| Umgehbar? | Provisionsfreie Kontomodelle wählen | Teilweise durch kommissionsbasierte Kontomodelle (Marktspread trotzdem vorhanden) | Daytrading: Position vor Tagesschluss auflösen | USD-Konto führen, Broker ohne Umrechnungskosten wählen |
Provisionen
Provisionen sind Vermittlungs- oder Ordergebühren, die bei jedem Auftrag – Kauf und Verkauf von Rohstoff CFDs – anfallen. Diese liegen unserer Erfahrung nach bei zwischen 1,5 und 4 USD pro Richtung. Viele Broker legen dagegen die Handelskosten komplett auf die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis um, also auf den Spread. Wir empfehlen unseren Schülern meist, mit spreadbasierten Kontomodellen ohne Kommissionen zu arbeiten.
Spreads
Spreads sind die Spannen, die zwischen den An- und Verkaufspreisen eines Rohstoff CFDs bestehen. So kaufst du die Positionen teurer ein, als du sie zum selben Zeitpunkt verkaufen würdest. Viele Broker sind mittlerweile dazu übergegangen, die Kommissionen komplett auf die Spreads zu legen. Damit beginnen sie bei einigen Kontomodellen ab etwa 0,8 oder 1,0 Pips, variieren aber eventuell je nach Tageszeit. Alternativ kannst du auch kommissionsbasierte Accounts eröffnen und zahlst dann Spreads ab 0,0 Pips.

Rohstoff-Daytradern empfehlen wir immer, auf enge Spreads zu achten, selbst dann, wenn man im kommissionsfreien Modus handelt. Bei Capital.com, einem Broker, der auf Provisionen generell verzichtet, sind z. B. Spreads auf Öl von 0,02 Pips oder auf Gold von 0,3 Pips möglich. BlackBull Markets geht bei WTI auf 0,06 Pips herunter, während Gold für günstige Spreads um 0,12 Pips angeboten wird.
Swaps
Swaps sind sehr spezifische CFD Kosten, die als Rollovers oder Über-Nacht-Gebühren immer dann anfallen, wenn du eine Position nach Börsenschluss hältst. Nacht für Nacht sowie am Wochenende wird also angepasst und es kommen diese Finanzierungskosten im niedrigschwelligen Prozentbereich hinzu.
Die Swaps sind bei Rohstoff CFDs und anderen Derivaten jedoch auch der Grund, warum sie sich nicht für langfristige Investments eignen. Durch die täglichen Gebühren steigen die Kosten und damit auch die Schwellen bis zum Breakeven-Punkt. Daher nutzen wir in unserer Praxis bei Trading.de Rohstoff CFDs meist zum Daytrading oder Swing Trading.
Währungsumrechnung
Als deutscher Nutzer wirst du dein Konto womöglich in Euro betreiben, während die Rohstoff CFDs meistens auf USD basieren. Beim Auflösen der Positionen ergeben sich damit also Wechselkursdifferenzen. Neben der eigentlichen Umrechnung verlangen zahlreiche Broker nicht zuletzt Gebühren für diesen Vorgang.
Wie hoch ist das Rohstoff CFD Risiko?
Je nach Basiswert ist das Rohstoff CFD Risiko mittelhoch bis hoch, wobei es immer auf die aktuelle Marktlage und die Kenntnisse der Trader ankommt. Wir raten in unseren Coachings stets dazu, sich über die Chancen und Gefahren ein Bild zu machen und ein stringentes Risikomanagement aufzubauen. Zu den wichtigsten Risiken, die es beim Rohstoffhandel zu beachten gibt, gehören der Hebel, die Nachschusspflicht, Gaps, Volatilität und Liquidität.
Nicht mehr als 1-2 % auf eine Position

In meiner Praxis im Rohstoff CFD Handel versuche ich immer, die Positionsgrößen auf maximal 1-2 % meines Gesamtkapitals zu begrenzen. Dadurch sind die Investitionen gedeckelt und vor zu großen Verlusten auf einem Trade geschützt. Selbst im Daytrading rate ich somit zu einem gewissen Maß an Diversifikation.
Hebelrisiko beim CFD Trading mit Rohstoffen
Das Hebelrisiko trifft oftmals Anfänger, die noch keine große Erfahrung mit der Trading-Analyse und dem Einsatz von Leverage haben. Wir begegnen häufig Tradern, die in unseren Coachings darüber klagen, in der Vergangenheit hohe Verluste wegen des eingesetzten Fremdkapitals gemacht zu haben. Hier raten wir dann immer zu einer Begrenzung der Hebelwirkung, speziell bei volatilen Werten wie Rohstoff CFDs.
Du solltest dir immer bewusst machen, dass der Hebel nicht nur deine Gewinne vervielfachen kann, sondern auch potenzielle Verluste erhöht. Reicht der Verlust dann über deine Margin hinaus, werden Positionen bei vielen Brokern komplett geschlossen. Dein gesamtes Investment wäre damit weg.
Nachschusspflicht beachten
Achte bei der Auswahl des Brokers darauf, ob er eine Nachschusspflicht verlangt oder nicht. Nachschusspflicht bedeutet hier immer, dass du deine Margin erhöhen musst, sobald sich deine Position zu stark gegen deine Investitionsrichtung entwickelt. Die Tatsache, dass du immer mehr Geld in den Trade stecken musst, um die Position aufrechtzuerhalten, stellt beim Handel mit Rohstoff CFDs ein hohes Risiko dar. Wir empfehlen generell, Broker ohne Nachschusspflicht zu wählen, so Anbieter, die sich nach den europäischen ESMA-Regeln richten.
Gaps / Kurslücken an Wochenenden und Feiertagen
Wer Trades kurz vor dem Wochenende oder einem Feiertag einleitet, riskiert, dass es zu Kurslücken kommt. Diese werden oft durch bedeutende Ereignisse wie News und Quartalszahlen ausgelöst. Nachdem die Schließzeiten der Börse enden, öffnen die Kurse oft mit einem sofortigen Sprung nach oben oder unten. Dadurch können die Aufträge zu einem anderen Preis ausgeführt werden, was u. U. zu Verlusten führt. Ebenso kann es zu Verzögerungen mit dem Stop Loss kommen, wodurch Nachteile entstehen.

Marktrisiko: Volatilität der Rohstoff CFDs
Das klassische Risiko beim Trading allgemein ist die Volatilität am Markt. Aufgrund von verschiedenen Faktoren können sich die Kurse plötzlich verändern. Price Action, bei der die Anteile nach einem starken Wachstum schnell abverkauft werden, stellt beispielsweise ein großes Risiko für kurzfristige CFD-Trader dar. Ebenso sind Hypes gefährlich. Erreichen diese einen Umkehrpunkt, an dem die Anleger nicht mehr an Wachstum beim Rohstoff glauben, geht es oft rasant nach unten. Ein Beispiel dafür ist der Crash bei Silber Ende Januar 2026 um etwa 40 % innerhalb eines Tages.

Liquiditätsrisiken
Wenn du dich für den Handel mit eher selten getradeten Rohstoff CFDs entscheidest, können Liquiditätsrisiken entstehen. Sind die Basiswerte nämlich nicht in ausreichender Menge am Markt verfügbar, steigen die Spreads und es kommt zu heftigeren Kurssprüngen. Die Aufträge dann zum gewünschten Preis auszuführen, kann unserer Erfahrung nach schwierig sein. Deswegen solltest du dir genau überlegen, wann und ob du mit Nischenprodukten wie beispielsweise Kohle, Uran, Orangensaft oder auch Vieh handeln willst. Gerade außerhalb der saisonalen Handelsphasen kann die Liquidität hier stark absinken.
Risikomanagement bei Rohstoff CFDs
Die Risiken lassen sich beim Handel mit Rohstoff CFDs grundsätzlich analysieren und über verschiedene Methoden einschränken. Dazu gehört es, die Positionsgrößen zu begrenzen, Stop Loss Marken zu setzen und Hebel bewusst zu wählen. Unsere wichtigen Tipps von Trading.de zum Eingrenzen des Risikos sind:
Positionsgrößen begrenzen und diversifizieren
Der erste Tipp, den wir zum Risikomanagement in unserer Trading.de-Ausbildung geben, ist die Begrenzung der Positionsgrößen. Egal, ob du mit Rohstoff CFDs tradest, am Aktienmarkt aktiv bist oder auf Optionen baust – setze nie zu hohe Anteile deines Gesamtkapitals auf einen Trade. Als professionelle Trader und Experten folgen wir der einfachen Faustregel, maximal 1-2 % des Kapitals für einen Handel zu verwenden. Diese Diversifikation grenzt Verluste ein und senkt das Risiko.
Stop Loss und Take Profit verwenden
Bei den meisten Brokern sind Stop Loss und Take Profit Marken eine Basisfunktion, um Risiken zu begrenzen. Du kannst so festlegen, ab welchem Wert die Position automatisch geschlossen werden soll. Stop Loss beendet den Trade so bei einem Maximalverlust, während Take Profit den Gewinn ab einer bestimmten Steigerungsrate mitnimmt.

In unseren Coachings bringen wir unseren Schülern bei, wie sie Trades finden, die ein optimales Verhältnis zwischen Risiko zum Stop Loss und Chance zum Take Profit aufweisen. Wir empfehlen stets, ein solches Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) von 1:1,5 oder 1:2 zu wählen. Dazu muss jedoch zunächst bestimmt werden, ob sich der Trade entsprechend entwickeln kann. Wir empfehlen hier die Verwendung von Tools wie der Average True Range (ATR), um die aktuelle Volatilität abzuschätzen und darüber Stop Loss und Take Profit Marken zu identifizieren.
Rohstoff CFD Hebel bewusst setzen
Wir raten Anfängern und Fortgeschrittenen davon ab, immer gleich den höchsten Hebel zu wählen. Gold- oder Öl-Einsätze mit 1:500 oder 1:1000 zu versehen, mag auf den ersten Blick reizvoll erscheinen. Selbst kleinste Bewegungen nach unten können dann aber einen Margin Call auslösen und du verlierst dein gesamtes Geld. Sei dir also stets im Klaren darüber, wie hoch das Risiko bei der Hebelwirkung ist und wie viel du bereit bist, zu verlieren. Manchmal ist es klüger, es bei 1:2 oder 1:5 zu belassen.
Wirtschaftskalender im Auge behalten
Externe Faktoren haben einen großen Einfluss auf die Kurse von Rohstoff CFDs und können massive Preissprünge auslösen. Bereite dich auf anstehende News vor, indem du dir den Wirtschaftskalender bei deinem Broker anschaust. Dieser gibt dir z. B. frühzeitig an, wann die FED ihre Zinsentscheidungen bekannt gibt und wann die neuesten Inflationsdaten herausgegeben werden. Entweder nutzt du solche Nachrichten dann als Chance für Volatilität oder vermeidest sie komplett.
Gaps und Swaps vermeiden
Gaps bzw. Kurslücken entstehen dann, wenn die Börsen für die gehandelten Produkte schließen. Am nächsten Öffnungstag kann es dann zu starken Sprüngen kommen, die deine Aufträge negativ beeinflussen können. Unser Tipp: Vermeide solche Kurslücken, indem du nicht über das Wochenende oder über Feiertage hinweg hältst. Wenn du am selben Tag Positionen auflöst, zahlst du außerdem keine Swaps.
Trading Anleitung für Rohstoff CFDs: Schritt für Schritt
Falls du erstmals Rohstoff CFDs oder Differenzkontrakte handelst, stellst du dir vermutlich die Frage, wie die einzelnen Schritte ablaufen. Hier zeigen wir dir deswegen eine komplette Trading Anleitung für Rohstoff CFDs und gehen auf die folgenden 5 Punkte für den Rohstoffhandel genau ein:
- Handelskonto bei einem CFD Broker mit Rohstoffen eröffnen
- Geld auf das Handelskonto einzahlen
- Long- oder Short-Position eröffnen (Handelsauftrag erteilen)
- Eventuelle Stop-Loss-Order zur Absicherung erteilen
- Position durch Kauf / Verkauf der CFDs schließen
Schritt 1: Handelskonto bei einem CFD Broker mit Rohstoffen eröffnen

Wähle einen vertrauenswürdigen CFD Broker und registriere dich, um ein Handelskonto zu eröffnen. Das ist der erste Schritt, um mit dem Handel von Rohstoff CFDs zu beginnen. In diesem Rahmen ist auch eine Verifizierung notwendig und du musst relevante Daten wie deine Adresse angeben.
Unser Tipp: Über 3.000 verschiedene CFDs zu günstigen Gebühren traden:
- Sehr nutzerfreundliche Plattform
- Großes Angebot an 5.000+ CFDs auf Anlageklassen
- 24/7 Deutscher-Kundenservice
- Konkurrenzfähige Spreads
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- Mehrfache Regulierung
- Große Auswahl an handelbaren Instrumenten
- Copy Trading möglich
- Enge Spreads ab 0.0 Pips
- Hebel bis 1:1000
- Kostenloses Demokonto
- Deutschsprachiger Kundensupport
- Reguliert in Deutschland (BaFin)
- Spreads ab 0,0 Pips
- TradingView Anbindung
- Persönlicher Support
- Schnelle Ausführung
- Automatische Steuerabführung
Schritt 2: Geld auf das Handelskonto einzahlen

Nach der Kontoeröffnung zahlst du Kapital auf dein Handelskonto ein. Dieses Geld wird als Margin verwendet, um Positionen im Rohstoff-CFD-Handel zu eröffnen. Du kannst hierfür verschiedene Methoden wie Kreditkarte, PayPal oder Banküberweisung verwenden.
Schritt 3: Long- oder Short-Position eröffnen (Handelsauftrag erteilen)

Entscheide, ob du mit Rohstoffkontrakten auf steigende oder fallende Kurse spekulieren, also long oder short gehen möchtest und erteile einen Handelsauftrag für den gewählten Rohstoff. Dabei suchst du dir eine Margin aus und nutzt den Hebel, um mehr Dynamik in den Trade zu bekommen.
Schritt 4: Eventuelle Stop-Loss Order zur Absicherung erteilen

Um dein Kapital vor großen Verlusten zu schützen, solltest du unserer Ansicht nach eine Stop-Loss Order setzen. Diese Marke schließt die Position automatisch, wenn der Kurs einen bestimmten Wert erreicht.
Schritt 5: Position durch Kauf / Verkauf der CFDs schließen

Wenn du die gewünschte Rendite erzielst oder einen bestimmten Verlustgrenzwert erreicht hast, kannst du deine Position schließen, indem du die CFDs verkaufst (bei Long-Positionen) oder kaufst (bei Short-Positionen). Damit werden Gewinne oder Verluste final realisiert.
Ferner sei beim Rohstoff-Brokervergleich noch auf weitere Aspekte zu achten, wie zum Beispiel die Höhe des Spreads, den maximalen Hebel und ob die entsprechende Handelsplattform intuitiv bedienbar ist. Schaue dir jetzt unseren Rohstoff-Broker-Test von Trading.de an.
Welche Broker bieten Rohstoff CFDs als Anlageklasse?
Wenn du Rohstoff CFDs handeln möchtest, musst du bei der Wahl des Brokers unbedingt darauf achten, dass dieser solche CFDs überhaupt im Angebot hat. In unserer Arbeit nutzen wir vor allem BlackBull Markets, Capital.com und StarTrader, weil sowohl die Kosten als auch die Auswahl an Basiswerten stimmt. BlackBull Markets ist derzeit unser Testsieger unter den Rohstoff-Brokern: Hier gehen die CFDs weit über das normale Angebot hinaus und die Spreads sind sehr eng gestaltet.
#1 – BlackBull Markets: Große Auswahl an Rohstoff CFDs (ca. 30)
Unser Testsieger bei den Anbietern von Rohstoff CFDs ist ganz klar der neuseeländische Broker BlackBull Markets, weil er ein sehr breitgefächertes Sortiment an Basiswerten von Öl und Erdgas bis hin zu Benzin, Sojabohnen, Kaffee und Rindern hat. Insgesamt haben wir bei diesem Broker fast 30 verschiedene Rohstoffe gezählt. Diese lassen sich dabei zu günstigen Spreads ab 0,0 Pips handeln. Bei Rohstoffen liegen sie realistisch meist darüber und beginnen variabel bei etwa 0,3 Pips. Auf Kommission verzichtet BlackBull Markets, wenn du den ECN-Standard-Modus wählst. Andernfalls werden 3 USD pro Richtung ohne Broker-Spread verlangt.

Was BlackBull Markets außerdem zu unserem Testsieger für Rohstoff CFDs macht, ist der Zugriff auf viele Handelsplattformen. So lässt sich das Broker-Konto an Systeme wie MetaTrader 4 und 5, cTrader und TradingView koppeln. Diese Softwarelösungen sind allesamt gut mit Analysetools ausgestattet. Bemerkenswert sind zudem die hohen Hebel, die bei Öl z. B. bis 1:100 und bei Gold sogar bis 1:500 reichen. Andere CFDs auf Rohstoffe wie Sojabohnen, Weizen oder Kaffee sind auf 1:10 Hebelwirkung limitiert.
Vor- und Nachteile am Rohstoff CFD Broker BlackBull Markets
Vorteile
- Fast 30 Rohstoff CFDs
- Auch Nischenprodukte verfügbar
- Attraktiver Hebel auf Gold
- Enge Spreads ab 0,0 mit und 0,8 ohne Kommission
- Viele Schnittstellen zu Handelsplattformen
Nachteile
- Erhöhtes Hebelrisiko
- Keine EU-Lizenz
- Einige Probleme beim Kundenservice
#2 – StarTrader: Erstklassiger Rohstoff CFD Broker
StarTrader ist ein internationaler Offshore-Broker, der fünf Regulierungen besitzt und auf dieser Basis seriöse Angebote auch im Bereich des Rohstoff-Tradings macht. Im Vergleich zu unserem Testsieger ist die Auswahl zwar etwas geringer. Dennoch haben wir im Test wichtige Basiswerte wie WTI, Heizöl, Erdgas, Kaffee, Kupfer, Gold, Silber, Weizen, Zucker und Kakao gefunden. Insgesamt sind etwa 12 Rohstoff CFDs verfügbar. Besonders attraktiv sind aus unserer Sicht die Spreads, die im ECN-Modus mit mehr als zehn Rohstoffen bereits bei 0,0 Pips beginnen. Das erlaubt es dir, zu günstigen Konditionen zu handeln.

StarTrader bietet dir eine benutzerfreundliche Handelsumgebung, mit Plattformen wie MetaTrader 4, MetaTrader 5 sowie einem MT-basierten Web-Trader. Daneben kannst du die aus unserer Erfahrung heraus hervorragende Mobile App benutzen. Spektakulär sind nach unserem Dafürhalten die hohen Hebel. Diese liegen bei StarTrader bei 1:30 bis 1:1000 und bieten somit exzellente Chancen für Profis. Da das große Leverage auch Risiken birgt, sollten Rohstoff-Trader bereits fortgeschrittene Kenntnisse mitbringen.
Vor- und Nachteile von Star Trader
Vorteile
- Mehr als zehn Rohstoffs-CFDs
- Hohe Hebelwirkung bis zu 1:1000
- Spreads ab 0,0 Pips (ECN-Trading)
- Schnelle Orderausführung mit niedriger Latenz unter 10ms
- Moderne Plattformen wie MT4, MT5
- Fünf Regulierungen
Nachteile
- Keine EU-Regulierung
- Hohes Hebelrisiko
- Es könnte mehr Rohstoffe geben
#3 – Capital.com: 8 0+ handelbare Rohstoffe
Als Alternative zu BlackBull und StarTrader empfehlen wir Capital.com für den Handel mit Rohstoff CFDs. Was uns hier gefällt, ist die außergewöhnlich große Auswahl an Basiswerten. Mit ca. 80 verschiedenen Rohstoffen, von Öl und Gas bis hin zu Holz und Hafer, schlägt der Broker jede Konkurrenz. Hinzu kommen die niedrigen Kosten: Kommissionen werden prinzipiell nicht verlangt und die Spreads beginnen bei 0,2 Pips.

Capital.com bietet dir nicht nur eine benutzerfreundliche Handelsplattform, sondern auch moderne Tools wie MetaTrader 4 und TradingView. Damit hast du alles, was du brauchst, um erfolgreich zu traden. Ein weiteres Plus: Capital.com ist streng reguliert, unter anderem von der CySEC, der FCA und der ASIC. Deine Einlagen sind zudem bis zu 20.000 EUR durch den Investor Compensation Fund geschützt, was dir zusätzliche Sicherheit gibt. Wir empfehlen übrigens, vor den eigentlichen Trades, das Demokonto auszuprobieren. Hier kannst du deine Rohstoff-Strategien kostenlos und ohne Risiko testen.
Vor- und Nachteile von Capital.com
Vorteile
- Große Auswahl an Rohstoff CFDs: ca. 80 Basiswerte
- Maximaler Hebel von bis zu 1:30, bei Rohstoffen 1:20 (Gold), 1:10 (andere Commodities)
- Kommissionsfrei handeln
- Zahlreiche technische Indikatoren und Analysetools
- Hohe Datenschutz- und Sicherheitsstandards
- Intuitives, nutzerfreundliches Interface
- 24/7 Kundenservice
Nachteile
- Einige Funktionen und Analysetools sind im Demomodus nicht verfügbar
- Hebel vergleichsweise niedrig (ESMA-konform)
- Wir würden uns mehr Plattformvielfalt wünschen
Alternative zu Rohstoffen: CFDs auf Hersteller-Aktien und ETFs
Wem Rohstoff CFDs zu riskant sind oder wer die gewünschten Basiswerte nicht unter den Derivaten findet, kann übrigens auch auf andere Instrumente zurückgreifen. Attraktiv können z. B. Aktien und Aktien-CFDs von Erzeugern und Händlern sein. Diese wachsen bei gestiegener Nachfrage oft mit und produzieren bisweilen sogar Dividende.
CFD-Aktien und Aktien auf Minen, Raffinerien, Agrarunternehmen etc.
Über Aktien und Aktien-CFDs auf Erzeuger kann man über Umwege in einen Rohstoff investieren. Während des Hypes um Silber im Winter 2025/2026 sind so z. B. auch die Kurse von wichtigen Silberminenbetreibern wie Pan American Silver oder Hecla Mining gestiegen. Ähnlich verhält es sich mit Anteilen von Goldminen oder den Abbaubetrieben für Palladium, Seltene Erden und Uran.
Bei Öl sind die Raffinerien und Ölhändler relevant. Wer in Werte wie ExxonMobil, Chevron, ConocoPhillips oder Saudi Aramco investiert, profitiert indirekt von gestiegenen Ölpreisen. Daneben lässt sich hier bei echten Aktien sogar Dividende mitnehmen. Stromerzeuger und Agrarunternehmen sind weitere Alternativen, die man für ein solches Investment nutzen kann.
ETFs auf Rohstoffe
Zahlreiche Broker bieten auch spannende ETFs an, die verschiedene mit einem Rohstoff verbundene Werte in sich integrieren. Solche Fonds sind bereits in sich diversifiziert und holen somit die beste Kursentwicklung aus dem Gesamtmarkt heraus. Meist bestehen diese ETFs aus einer Vielzahl an Futures, die dann die Rendite des zugrunde liegenden Rohstoffs widerspiegeln. Häufig beziehen sich diese Instrumente auf Basiswerte wie Silber, Gold, Kupfer, Palladium, Platin und Uran. Vorteil ist hier, dass auch längere Investments möglich sind und das Vermögen langsam von einer dauerhaften Entwicklung profitieren kann.
Fazit zum Handel mit Rohstoff CFDs
Rohstoff CFDs sind bei zahlreichen Tradern beliebt, weil sie durch die vergleichsweise hohe Volatilität von Rohstoffen recht hohe Gewinne erzielen können. Der Handel mit Rohstoff CFDs funktioniert so wie bei anderen Derivaten auch: Du setzt eine Sicherheitseinlage auf eine Nachbildung des Basiswertes im Rahmen von Differenzkontrakten ein, verwendest darauf basierend eine Hebelwirkung und löst die Position möglichst bald mit Gewinn auf.
Die Hebelwirkung sorgt für erweiterte Chancen, da selbst kleine Bewegungen auf den Charts kurzfristig zum Erfolg führen können. Da Rohstoff CFDs immer auch mit hohen Kosten über Nacht verbunden sind, halten die meisten Trader ihre Positionen maximal für einen Tag und setzen auf Daytrading-Strategien. Hierfür bieten wir eine ausführliche Anleitung und sogar eine komplette CFD-Trading-Ausbildung für dich bereit.
FAQ – Häufig gestellte Fragen:
Wie funktioniert der Rohstoffhandel?
Der Rohstoffhandel funktioniert auf Basis von Kursentwicklungen auf bestimmte Basiswerte, wobei in der Regel in Nachbildungen, also Rohstoff CFDs, investiert wird. Wer eine Long-Position aufbaut, profitiert dabei von steigenden Kursen. Über Derivate können daneben auch Shorts für fallende Kurse verwendet werden. Sobald die Position dann geschlossen wird, realisieren sich Gewinn oder Verlust.
Wie funktioniert der Rohstoffhandel mit CFDs?
Der Handel über Rohstoff CFDs funktioniert über eine Nachbildung von echten Werten, wobei die Trader nicht den physischen Besitz an einem Rohstoff haben, sondern nur einen Differenzkontrakt auf den zugrundeliegenden Basiswert mit dem Broker abschließen. Der Gewinn oder Verlust berechnet sich aus der Differenz der Kurse, die der entsprechende Basiswert jeweils hatte, als die Position eröffnet/geschlossen wurde.
Wo kann man Rohstoff CFDs handeln?
Rohstoff CFDs kann man ganz einfach über einen Broker handeln, der die entsprechenden Werte im Angebot hat. Unsere Empfehlungen sind dahingehend BlackBull Markets, StarTrader und Capital.com, weil diese Unternehmen eine besonders große Auswahl an Rohstoff CFDs zu günstigen Konditionen führen.